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Die Gebeine von Avalon: Aus den höchst vertraulichen Papieren des Dr. John Dee, Astrologe und Berater Ihrer Majestät, der Königin
Die Gebeine von Avalon: Aus den höchst vertraulichen Papieren des Dr. John Dee, Astrologe und Berater Ihrer Majestät, der Königin
von Phil Rickman
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend und abwechslungsreich, 5. Oktober 2011
Dr. Dee, der Mathematiker und Hofastrologe am Hofe von Elizabeth I., wird zu einem mysteriösen Fund gerufen und entdeckt so im Laufe der Geschichte einige Geheimnisse, die es in sich haben und das Weltbild der Zeit merklich erschüttern könnten. Mystik, Liebe, Zweifel, Verrat - alles scheint möglich, nichts unmöglich und Dr. Dee versucht Licht ins Dunkel zu bringen.

Zwar historisch, aber auch für Leute, die historische Romane nicht mögen, da der Schreibstil alles andere als "mittelalterlich" ist und die Geschichte ebenso auch in der heutigen Zeit angesiedelt sein könnte. Glaubhafter Plot sowie Charaktere und äußerst sympathische Protagonisten. Von einigen Kapiteln mal abgesehen, ist das Buch überaus fesselnd und lässt einen Stunde um Stunde weiterlesen. Andere Kapitel stören dagegen eher den Lesefluss und wurden von mir teilweise nur diagonal gelesen. Aber diese Passagen haben auch ihr Gutes: Auf diese Weise bekommt man genügend Schlaf und liest nicht nächtelang durch. Zumindest war es bei mir so, dass ich danach oft das Buch zur Seite gelegt habe, da die "Fesselung" nicht mehr gegeben war. Auch das Ende wirkte glaubhaft und nicht an den Haaren herbeigezogen.

Ein historischer Roman, der den Leser in das elisabethanische Zeitalter entführt und dennoch nahezu zeitlos scheint. Spannend, fesselnd und abwechslungsreich wird hier eine Jagd auf Geheimnisse präsentiert, die den Leser kaum loslässt. Großartig!


Töten ist ganz einfach - Thriller
Töten ist ganz einfach - Thriller
Preis: EUR 0,99

2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einige Durchhänger und doch fesselnd, 5. Oktober 2011
Tony Braun, Leiter der Mordkommission Linz, scheint in seinem Leben so einiges falsch gemacht zu haben. Auch wenn die Ergebnisse seiner Polizeiarbeit als Erfolge angesehen werden könne, hat er sich durch seine angewandten Methoden alles andere als viele Freunde gemacht. Neben ein paar Loyalen Menschen, von denen er den ein oder anderen auch als Freund bezeichnet, hat er aber niemanden ' durch seine Versessenheit bei der Arbeit hat er seine Familie nicht nur vernachlässigt, sondern auch verloren. Selbst der Kampf ums Sorgerecht für seinen Sohn wird durch seine fast unberechenbare Art zu einem nahezu aussichtslosen Unterfangen. Und dann kommt es nun auch noch zu Morden innerhalb eines Imperiums, das sich das Geld auf illegale Weise beschafft. Falsche Verdächtigung und immer mehr Morde verstricken nicht nur Tony Braun in mitunter haltlose Vermutungen und führen Ermittler wie Leser an der Nase rum.

Spannend ist der Plot auf jeden Fall, allerdings scheinen einige Emotionen völlig zusammenhanglos ausgelöst zu werden und wirken deshalb wirklich nicht glaubhaft, sondern eher konstruiert und deplatziert. Man fragt sich tatsächlich des Öfteren, warum reagiert der- oder diejenige denn völlig ohne Grund auf diese oder jene Art. Man möchte dies fast schon als Überreaktionen bezeichnen, die zwar durchaus mal vorkommen können, aber hier zumeist nicht glaubhaft dargestellt werden. Selbst wenn die eigentliche Situation ein übertriebenes Verhalten rechtfertigen würde, wird der Leser nicht ausreichend dort hingeführt. Dennoch war die Lektüre die meiste Zeit spannend und fesselnd, es gab jedoch einige Längen, die ich zum Ende hin immer öfter nur diagonal gelesen habe. Am Ende entpuppte sich Tatsächlich einer meiner zwei Hauptverdächtigen als Täter. Das mindert aber nicht im Geringsten das wirklich gute Ende!

Alles in Allem ein Thriller, den man guten Gewissens für Zwischendurch empfehlen kann und der Lust auf eine Fortsetzung macht, denn mich würde schon interessieren, wie es mit Tony Braun weitergeht.


Der Augenjäger: Psychothriller
Der Augenjäger: Psychothriller
Preis: EUR 9,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder ein spannungsgeladener Thriller von Fitzek, 5. Oktober 2011
Dr. Suker sitzt wegen der Vergewaltigung und Verstümmelung von Frauen in Untersuchungshaft. Aus dieser soll er bald entlassen werden, da die Beweise für seine Schuld fehlen, denn von der einzigen Zeugin, die noch am Leben ist, fehlt plötzlich jede Spur. Dies ruft Alina Gregoriev auf den Plan. Diese hat schon im Bestseller "Der Augensammler" zusammen mit Alexander Zorbach den Mörder von Frauen und Kindern gejagt. Das Ende des "Augensammlers" wird in "Der Augenjäger" weiter- und zu einem Ende geführt, womit auch Zorbach wieder einen Auftritt hat. Die Polizei muss Suker also wieder laufen lassen und die blinde Alina gerät in einen Strudel aus Verwirrung und Gefahr.

Spannung, Rätsel, Verwirrung und sympathische ebenso wie unsympathische Charaktere führen den Leser durch eine atemberaubende Geschichte. Dabei mag man das Buch kaum noch aus der Hand legen, Seite um Seite geschehen neue, unglaubliche Dinge, die eine Leseunterbrechung nahezu unmöglich machen. Ich für meinen Teil musste mich wie schon beim Vorgänger wieder zwingen, doch genügend Schlaf zu bekommen. So viele Wendungen mit denen ich nie gerechnet hätte, die aber alles andere als unrealistisch wirken und so dazu verleiten immer weiter herausfinden zu wollen, welches Grauen und welcher Retter denn auf der nächsten Seite warten. Auch das Ende ist realistischer als so manches Ende eines Hollywood-Blockbusters.

Ein Psychothriller, der wieder zu fesseln vermag. Fitzek schafft es auch dieses Mal von Anfang an Spannung aufzubauen, diese zu halten und sogar kontinuierlich zu steigern. Der Leser wird so nicht mehr losgelassen. Kurz: Ein Wahnsinnsbuch!


Ich. Darf. Nicht. Schlafen.: Thriller
Ich. Darf. Nicht. Schlafen.: Thriller
Preis: EUR 9,99

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannung? Ja, aber es braucht eine Weile, 20. September 2011
Christine ist seit einem Unfall nicht mehr fähig Erinnerungen zu speichern. Jedes Mal, wenn sie morgens aufwacht, weiß sie nicht mehr wer oder wo sie ist; ihr Mann Ben muss es ihr immer wieder erklären. Er ist scheinbar der einzige Mensch, dem sie vertrauen kann. Seit ihrem Unfall sind mehr als 20 Jahre vergangen, fast ihr halbes Leben - und sie kann sich nicht daran erinnern. Die Grundidee erinnert wirklich sehr an den Film "50 erste Dates" mit Adam Sandler und doch ist diese Geschichte ganz anders - anstatt einer Komödie wartet auf den Leser ein Thriller, der ihn zwingt weiterzulesen.

Watson versucht durch Tagebucheinträge, die die Protagonistin erstens selbst verfasst und zweitens selbst liest, den Leser in die Tragik des Schicksals einzuführen und doch gelingt ihm das nur stellenweise. Es gibt einige Passagen, die sich einfach unendlich in die Länge ziehen und dennoch bleibt man gefesselt, überliest vielleicht den ein oder anderen Satz, um dennoch am Ende herausfinden zu können, warum dies auf ein Thriller sein soll sowie was mit Christine geschehen ist und wird. Etwa die erste Hälfte des Buches vermag dabei jedoch nicht an einen Thriller zu erinnern, es scheint sich vielmehr um ein Drama, eine überaus traurige Lebensgeschichte zu handeln, die sich aber zum Ende hin tatsächlich als Thriller entpuppt. Wer die teils langen Passagen ohne viel Spannung durchhält, wird am Ende wirklich dafür belohnt, denn die Spannung braucht sehr lange, um sich aufzubauen und sich wirklich durchgehend halten zu können.

Ein Thriller, der sich am Ende als solcher entpuppt und zu überzeugen vermag, der aber auch zum Nachdenken anregt: Was wäre wenn ich mich höchstens an die letzten Stunden erinnern kann und morgen aufwache, ohne zu wissen wer und wo ich bin und welcher Tag eigentlich ist?


Das geheime Vermächtnis: Roman
Das geheime Vermächtnis: Roman
Preis: EUR 8,99

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich spannend, 16. September 2011
Die beiden Schwestern Beth und Erica erben das Gut Storton Manor, nachdem ihre Großmutter verstorben ist. Ob sie die Auflage, dort zu leben, um das Erbe antreten zu können, auch erfüllen könne, wollen sie durch ein paar Wochen "Probewohnen" herausfinden. Über Weihnachten versuchen sie nun für sich die Entscheidung zu treffen. Dass sie das letzte Mal dort waren ist 23 Jahre her und auf den letzten Sommern, die sie in ihrer Kindheit dort verbracht haben, liegt ein dunkler Schatten - ihr Cousin Henry ist verschwunden.

Während Beth aber unter Depressionen leidet und Erica vermutet, dass diese mit dem Verschwinden von Henry zusammenhängen, scheinen sich immer mehr Erinnerungsfetzen in Ericas Gedächtnis zu schleichen. Denn anders als ihre Schwester hat sie vergessen, was damals passiert ist. Dass sie dann auch ihren Freund aus eben diesen Kindertagen wiedertreffen, ist dabei auch recht hilfreich.

Neben diesem Handlungsstrang gibt es noch den der Urgroßmutter der beiden Schwestern, der aufklärt, warum sowohl Urgroßmutter als auch Großmutter unnahbar und lieblos waren.

Katherine Webb schafft es dabei die Figuren glaubhaft darzustellen - und ich habe selbst mit Caroline mitgelitten, denn wer so erzogen wurde wie sie, kann im Grunde nicht anders reagieren; die Schicksalsschläge, die sie verdauen muss, bringen einiges an Mitleid zutage. Auch die Landschaft wird nicht zu deutlich, aber deutlich genug dargestellt, um der Phantasie auf die Sprünge zu helfen, aber dennoch genug Spielraum zu lassen. Auch Ericas Verlangen danach, die Erinnerungsfetzen zusammensetzen zu können, ist verständlich und fast greifbar.

Alles in allem ein fesselnder Roman mit zwei großen Geheimnissen, glaubhaften Figuren und einem tollen Schreibstil. Ich konnte ihn kaum aus der Hand legen, und er hat mich selbst nachts noch beschäftigt, obwohl ich eigentlich versucht habe zu schlafen.


Apocalypsia: Roman
Apocalypsia: Roman
von Andreas Izquierdo
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,95

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich lesenswert!, 4. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Apocalypsia: Roman (Gebundene Ausgabe)
Es heißt in der Beschreibung: "Gott liegt im Sterben und mit ihm die gesamte Schöpfung." Klingt spannend? Ist es auch! Aber zunächst einmal etwas zum Inhalt. Zwei sich im Grunde unbekannte Frauen treffen in der menschlichen Welt aufeinander und seitdem sind ihre Wege eng miteinander verbunden, warum wird sich im Verlaufe des Buches plausibel darstellen. Auf die gleiche Weise ist auch die Entwicklung der Engel, es kommt nie das Gefühl auf, mit dieser überfordert zu sein. Ganz im Gegenteil. Der Verlust des im sterbenden liegenden Gottes stellt sich als Herausforderung dar, da mit dessen Tod der Glaube der Engel erschüttert wird. Auch scheint die Prophezeiung ihres Herren nichts als eine Enttäuschung in ihrer bis dahin makellosen Welt zu sein. Gott scheint an Macht zu verlieren, Luzifer scheint diese zu gewinnen und er will die Vernichtung der Menschheit. Wer soll die Schöpfung nun retten und vor allem wie?

Andreas Izquierdo schafft es seine Figuren nachvollziehbar zu entwickeln, auch der Leser schwankt ab und an zwischen "Gut und Böse", Sympathie kommt ohne weiteres für beide Seiten auf. Auch wenn in der zweiten Hälfte des Buches kurzer Frust beim Lesen aufkam und mich die Geschichte so gar nicht mehr fesselte, konnte mich die Geschichte nach einigen Tagen Pause wieder genauso fesseln wie während der ersten Hälfte. Im Nachhinein kann ich nun wohl sagen, dass es die Komplexität der Geschichte war, die diesen Frust ob meines anfänglich rasanten Lesetempos aufkommen ließ. Vielleicht wäre es besser gewesen, von Anfang an langsamer an das Buch zu gehen. Doch wie sollte das möglich sein, bei solch einer packenden und spannenden Geschichte, die dem Leser erfrischend viel Freiraum für Fantasie in Sachen Gestaltung der Welt lässt?

Abschließend bleibt zu erwähnen, dass der Frust schnell vergessen war und ich selten ein so spektakuläres, fesselndes und vor allem sehr lesenswertes Buch mit einem ansprechenden Schreibstil gelesen habe, das jeden Fantasy-Fan in seinen Bann ziehen dürfte! Aus diesem Grund gibt es nur minimale Abzüge in der Bewertung, die sich auf die "Endnote" nicht nennenswert auswirken können.


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