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Beiträge von Scharfe Zunge
Top-Rezensenten Rang: 1.527
Hilfreiche Bewertungen: 606
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Rezensionen verfasst von Scharfe Zunge (Bonn)
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Sexy und kurzweilig, aber verwackelt, 25. April 2012
Die DVD Spycam (Vol. 1) enthält 20 Clips, bekannt aus dem DSF-Nachtprogramm vor einigen Jahren, die hier endlich ohne Unterbrechungen und ohne Störer-Einblendungen betrachtet werden können. Die Gesamtlaufzeit beträgt 100 min. Extras gibt es keine. Die Clips sind in einem Sport-, Schwimm- und Wellness-Zentrum aufgenommen. Die Kameras beobachten aus dem Blickwinkel eines Spanners heraus, hinter Verstecken hervor, die Mädchen beim Duschen, Baden, Saunen, Schwimmen etc. Die Mädchen geben sich unbeobachtet und betreiben Girltalk, wie Männer ihn sich vorstellen, d. h. sie unterhalten sich bevorzugt über Männer und ihren Körperbau. Die Mädchen sind durch die Bank hübsch, unterschiedlich gebaut, nicht selten sind ausgesprochene Schönheiten dabei, die auch angezogen auf der Straße jedem Mann sofort auffallen werden. Die Mädels sind meist sehr bald splitternackt, FSK16-grenzwertig mit rasierter oder teilrasierter Mu gefilmt, wenngleich natürlich jugendfrei niemals in expliziten Posen zu sehen. Die Bildqualität ist ausgezeichnet. Der Tonspur kommt eine große Bedeutung zu, stummgeschaltet hat Mann nur den halben Spaß und dann nervt die häufig unruhige Handkamera-Führung doch sehr. Fazit: Ganz nett gemacht, mit viel Verständnis für die männliche Psyche, und zumindest eine Zeitlang sehr kurzweilig anzuschauen (und anzuhören). Hervorzuheben ist die lange Laufzeit. Die vor Kurzem erschienenen Spycam Vol. 2-4 sind anders produziert, mit festmontierten, aber schwenk- und zoombaren Kameras in Hotelzimmern und -Bädern, mit künstlich leicht verschlechtertem Bild und ohne brauchbaren O-Ton, was dem Betrachter die Illusion gibt, er würde etwa als Security Agent die sich unbefangen gebenden Girls einzeln oder zu zweit in ihren Zimmern beim Ausziehen, Duschen, Eincremen, Masturbieren etc. beobachten.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Packend, aber mit Schwächen in der Sprache, 24. April 2012
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Der Roman "Schnitt" von Marc Raabe ist ein packender Thriller um die Entführung und geplante Ermordung einer jungen Frau durch einen Psychopathen, der sich damit für ein Ereignis rächen will, das auch den Freund der Frau und seinen Bruder in ihren Kindheitstagen traumatisiert hat. Die Zusammenhänge werden im Einzelnen nach und nach im Verlauf des Buches aufgedeckt. Im Prolog wagt sich ein elfjähriger Junge in das erstmals unverschlossen gefundene Fotolabor seines Vaters im dunklen Keller und findet offenbar Grauenvolles, ohne dass es zunächst näher beschrieben wird. Im ersten Kapitel bereitet ein Schurke neunundzwanzig Jahre später einen anderen Keller für ein entsprechendes Deja-vu vor. Im weiteren Verlauf erfährt der kleine Junge von einst, inzwischen ein traumatisierter seelischer Grenzgänger mit Psychiatrie-Erfahrung, von der Entführung seiner Freundin. Die Polizei wird ihm zum Feind, weil sie ihn am Tatort der Entführung des Mordes an einem Rowdy verdächtigt, der dem Entführer im Weg war. Sein ihm entfremdeter Bruder ist ihm anfangs eine recht zweifelhafte Stütze bei der Suche nach der Entführten. Aber auch für den Entführer verläuft längst nicht alles nach Plan, angefangen bereits damit, dass ein altes Wasserrohr tropft und dass der Junge von einst sich nicht so wie erwartet erinnern kann. Die Entführte schließlich ist unerwartet clever und tough. Die einzelnen Kapitel sind abwechselnd aus den Sichten der Haupt-Protagonisten heraus geschrieben. Der Schreibstil zieht den Leser gekonnt in seinen Bann. Die Gegenwarts-Handlung ist auch tatsächlich im Präsens geschrieben, so dass für Rückblenden das Perfekt genügt. Auf das sprachlich umständliche Plusquamperfekt, welches viele heutige Romane bremst, kann so weitgehend verzichtet werden. Auch die Zwiegespräche des erwachsenen Helden mit einer Fantasiegestalt, die anfangs störend und nicht gerade Identifikations-fördernd wirken, erhalten im Verlauf des Buches ihren Sinn. Die verwendete Sprache allerdings, insbesondere in den Gedanken und Dialogen der Figuren, ist bisweilen eine merkwürdige Mischung aus gebildeter Elaboriertheit und unvermitteltem Gossenslang, bei diesbezüglich ungenügender Differenzierung zwischen den Charakteren mit unnötigen Fäkalausdrücken und reißerischen Metaphern durchsetzt (bis hin zum letzten Satz: "Und um ein Haar wäre der Film darauf sein Fahrstuhl in die Hölle geworden"). Ohne in gleicher Weise immerhin authentisch zu sein, erinnert diese Ausdrucksweise dabei an Groschenromane oder Trash-Produktionen für das Unterschichten-TV. Eine entsprechende Verfilmung des Romans hätte ich allein schon deshalb vorzeitig abgeschaltet. Auch die völlig ironiefrei wenig rühmlich dargestellte Rolle der Polizei, die der Autor offenbar möglichst aus dem Weg haben wollte, um die Story auf quasi rechtsfreiem Raum ungehindert und überschaubar entwickeln zu können, passt nicht wirklich in den ansonsten in sich logischen, atmosphärisch dichten, spannenden Thriller, der in meinen Augen aber letztlich dadurch ein internationales Format verspielt.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Von sehr guter Qualität, 23. April 2012
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Das Doppelpack Frottee-Duschtücher von fleuresse ist vom Material her von gleicher Qualität wie die zugehörigen Handtücher. Meine Exemplare wiegen zusammen etwa 1050 g, also 535 g/qm, woran sich auch nach der ersten Wäsche und luftgetrocknet nichts ändert (im Tumbler dürfte natürlich stets etwas Flor verlorengehen). Nachdem es sich um reine Baumwolle handelt, ist die reinweiße Ausführung auch Kochwäsche-geeignet, farbige Stücke sind mit 60 Grad waschbar. Mittig an beiden Schmalseiten in den Abschluss-Streifen eingenäht sind kräftige, gewirkte Aufhänger mit stets leicht geöffneten Ösen. Zur optischen Auflockerung und besseren Reibwirkung hat auch das Duschtuch, passend zum zugehörigen Handtuch, Querstreifen mit schmaler Riffelung im Gewebe. Vor allem nach Behandlung mit (umweltschädlichem) Weichspüler fühlen sich die Duschtücher edel und flauschig an, ohne Weichspüler gewaschen sind sie hingegen besonders saugfähig. Ich verwende sie sehr gern.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Tiefgründige Spannung, 11. April 2012
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Der Krimi "Sommersaat" von Tanja Weber verbindet durchgängige kriminalistische Spannung mit ausgeprägten Charakter-Schilderungen seiner Figuren und leitet aus deren zum Teil lange zurückliegenden Erfahrungen die Motive ihres nicht immer auf Anhieb rational erscheinenden Handelns in der Gegenwart ab. In dieser realistischen Tiefgründigkeit hat mich das Buch beeindruckt. Dazu passend gibt es, getreu dem Motto "Das Leben ist ein immerwährender Fluss", trotz des abgeschlossenen Kriminalfalls ein nach Schuld und Sühne offenes Ende. Skurrilitäten nach Art von Provinz- und Heimatkrimis sucht man hingegen definitiv vergebens. Im Wald neben einem brandenburgischen Dorf findet der örtliche Postbote den erschlagenen und übel zugerichteten Ex-Mann einer vierfachen Mutter, der als gewalttätiger Tunichtgut bekannt war. Kurzzeitig selbst unter Verdacht, geht der Zusteller parallel zur ermittelnden Kripo einigen Verhaltens-Auffälligkeiten seiner Kundschaft nach der Tat auf eigene Faust nach und deckt neben dem Mord auch noch einen Mädchenhändlerring und diesbezügliche dörfliche Nebengeschäfte auf. Die kriminalistische Story funktioniert freilich nur, weil die Dorfbewohner dem erst vor Kurzem zugereisten Zusteller auf Anhieb mehr erzählen als zuvor der Kripo, durchaus in der Erwartung, dass er das dann weitergibt. Nachträglich geben sie dann brav alles zu Protokoll, sogar wenn sie sich dadurch selbst belasten. Hier schimmert die Drehbuch-Autorin durch, schließlich hilfsermitteln sich auf diese Weise bereits diverse Pfarrer und Nonnen durch ihre TV-Serien, warum also nicht zur Abwechslung mal ein Briefträger? Jedoch dass die zur Terror-Abwehr und gegen Schwerst-Kriminalität eingesetzte GSG 9 neuerdings auch die Durchsuchung der Büroräume eines Berliner Escort-Service sichert, finde ich etwas übertrieben. Aber derlei filmreifes Spektakel ist nicht der Kern des Buches. Der Kern des Romans liegt vielmehr in der detaillierten Charakterisierung seiner Protagonisten, geschrieben mit viel Einfühlungs-Vermögen in unterschiedlichste Persönlichkeiten, angefangen beim Zusteller als nebenbei ewig dissertierendem Philosophie-Absolventen, der vierfachen Mutter, verhärmt und ausgelaugt, dennoch seine heimliche Liebe und zweifellos die weibliche Heldin des Romans, dem alten und übergewichtigen, aus Oberbayern zugereisten Kommissar mit seinem jungen, alerten und abenteuerlustigen Partner, sowie verschiedenen mehr oder weniger Verdächtigen, einem Schauspieler, der ganz sicher Patchwork-artig der Lebens-Erfahrung der Autorin entsprungen ist, bis hin zur Kinderseele des zehnjährigen Sohnes der o. g. Mutter. Deren gedankliche Sichten wechseln sich in dem Buch spätestens alle paar Seiten ab und geben auch stilistisch ihre komplett unterschiedlichen Welten wieder. So erfährt man, soweit für das Verständnis des Späteren nötig (und darüber hinaus), Stück für Stück über den gesamten Verlauf des Buches so manche Lebens-Geschichte und darf über mögliche Tat-Zusammenhänge spekulieren, wobei sich einige dann überraschend zu einem Kreis schließen. Der sich schnell aufbauende Spannungsbogen steigert sich, trotz eines stets gemächlichen Erzähl-Tempos, durch die häufig nur bröckchen- und andeutungsweise Enthüllung von tatbezogenen Gedanken der Figuren bis zum Schluss. Auch nachdem der Täter bereits benannt ist, bleibt der Leser bis zuletzt gefordert, deren Lebens-Linien weiter zu verfolgen und seine Schlüsse zu ziehen. Das Buch ist weit mehr als ein Krimi, sondern inspiriert zu großem Kopf- und Herzenskino, zur gedanklichen Nachverarbeitung und zum Weiterspinnen der Geschichte.
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5.0 von 5 Sternen
Genre-Parodie mit ernsten Zwischentönen, 28. März 2012
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Der Provinzkrimi "Unter aller Sau" von Christian Limmer ist ein literarischer Stile-Mix, der zwischen Krimi, Drama, Komödie und purem Klamauk flott und unvermittelt hin und her springt. In der filmischen Umsetzung ist man solches bislang eher gewohnt als in Romanform. Zwei niederbayrische Buben finden in einem Bach einen größeren Geldbetrag in einer Plastiktüte und bringen ihn aufs Polizeirevier ihres Dorfes. Beim Absuchen der Umgebung finden die Polizisten eine durch Schläge zu Tode gekommene junge Frau. Die weiteren Ermittlungen führen in ein als Beauty-Farm getarntes Dorfbordell. Die Landpolizei und der eigentlich zuständige, aber unbeliebte Kripo-Beamte aus der nächstgelegenen Stadt decken in notgedrungener Zusammenarbeit den Mord und auch einen Fall von Menschenhandel und Zwangsprostitution auf. In der Story bildet Gisela, die Chefin des Landpolizei-Reviers, einen gewissen geistigen Normalitäts-Pol. Ihre drei Mitarbeiter sind mit ihrem schlichten Gemüt, ihrer Rauflust und dem Verlauf ihrer ermittlerischen Tätigkeit vor allem zur Erheiterung des Lesers angelegt. Ihr scheinbarer Gegenspieler, der Hauptkommissar Lederer aus Straubing ist die wohl schillerndste Gestalt und kam mir zunächst wenig stimmig vor, wenn er einerseits beim Mordopfer noch am Tatort mit feinfühligen Händen alle inneren Verletzungen und Brüche ebenso sicher wie die spätere Rechtsmedizin diagnostiziert, andererseits einen Zeugen in grobem Ton zum Herzanfall treibt. Äußerlich als prollig anmutender Narziß mit Stiefeln aus Straußenleder und einem "Pornoschnauzer" (nach Art von John Holmes?) geschildert, doziert er ohne jedes Einfühlungs-Vermögen in akademischem Hochdeutsch, ist in seiner Dienststelle aber offenbar hoch angesehen und hat eine Affäre mit der sechzig-jährigen Richterin. Er wohnt in einem Reihenhaus mit Gartenzwerg vor der Tür, aber Innen-Ausbau in Carrara-Marmor und mit zwei Kois im Gartenteich, als Dienstwagen schließlich fährt er einen gepanzerten Mercedes... Dem Vernehmen nach ist das Ermittlungs-Ensemble unter dem Titel "Sau Nr. 4" bereits einmal verfilmt worden. Es mag sein, dass ein Leser, der die dortige Besetzung vor dem geistigen Auge hat, von vornherein einen etwas besseren Zugang zu dem Buch und seinen Charakteren erhält. Seine stärksten Seiten entwickelt der Roman aus meiner Sicht bei den leisen Tönen, etwa bei den Geschehnissen um Giselas dementen Vater oder bei der Schwester des Mordopfers. Das ganz und gar rechtschaffene Ende schließlich entschädigt für so manches Kopfschütteln zwischendurch und zeigt, dass alle voraus gegangenen humoristischen Überzeichnungen kalkulierte Elemente des Autors waren, um seine Leserschaft durchgängig bestens zu unterhalten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Herrlich unanständige Mädchen, 26. März 2012
Die DVD "Sexy Nachbarinnen aus Russland" von Carol Media enthält sieben Erotikclips mit acht Mädchen, alle auf dem vor- und rückwärtigen Cover abgebildet, bis auf zwei Dunkelblonde sind sie schwarzhaarig. Die Mädchen sind allesamt schlank und mit straffen Rundungen, sie tanzen indoor leichtbekleidet für den Betrachter, schäkern mit den Augen und einem Lipgloss-feuchten Schmollmund, nehmen gewagte Posen ein und ziehen sich aus, wobei der Schritt nur im ersten Clip entblößt wird. Die Gesamtlaufzeit beträgt 44 min, als Extra gibt es eine 1:19 min lange bewegte Slideshow mit 18 Fotos der Girls. Der Russland-Bezug ergibt sich durch die Accessoires: Fellmützen, T-Shirt-Aufdrucke, Kunstpelz-gesäumtes Neglige, russische Puppen auf dem Kaminsims. Nicht zuletzt aufgrund ihrer natürlichen, charmanten Art, bei meist wohl bereits vorhandener Kamera-Erfahrung, halte ich es durchaus für denkbar, dass die Mädchen aus Russland oder jedenfalls aus Osteuropa kommen. Die Bildqualität ist sehr gut, bisweilen sind einzelne Einstellungen mit digitalen Effekten nachbearbeitet. Der erste Clip ist im 16:9 Format, die anderen sind 4:3. Als Musik wurden flotte und abwechslungsreiche Eurodance-Schleifen unterlegt, sorgfältig mit dem Schnitt synchronisiert, häufig sogar passend zu den Bewegungen der Mädchen. Alle Clipanfänge sind durch Kapitelmarken ansteuerbar. Trotz der kurzen Laufzeit und einem offenbar kleinen Produktions-Etat ist das Werk für mich ein kleines Juwel unter den Softerotik-DVDs, weil die Mädchen in sehr süßen Outfits, hochgezogenen Miniröckchen und scharfen Plateau-High-Heels ungewöhnlich unanständig posieren, schamlos und verdorben, naughty and wicked, wie der Amerikaner sagt. Stringtangas oder ersatzweise auch das Händchen sorgen dabei für Jugendfreiheit. Die Kamera filmt häufig von unten, die jungen Damen strecken ihr Po und Schritt entgegen, wie professionelle US-Stripperinnen spreizen sie im Sitzen weit die Beine oder strecken sie auch schon mal weitgespreizt in die Luft, sie ziehen die Pobacken leicht auseinander und machen sich, vom Producer bei bester Laune gehalten, häufig einen Heiden-Spaß daraus, den Betrachter auf Touren zu bringen und dabei alles andere als damenhaft zu agieren. Ganz im Sinne eines Spannungsbogens steigert sich das auch ein bißchen vom ersten bis zum letzten Clip. Fazit: Eine bei aller Jugendfreiheit herrlich unanständige DVD, die für Aufruhr in der Hose sorgt. Vom gleichen Label ist auch die DVD "Sexy Nachbarinnen aus der Türkei" erschienen, die in einem völlig anderen Stil gehalten ist. Sie enthält ausschließlich outdoor Clips, bei bester Bildqualität auf Feldern und Wiesen gedreht, alle Mädchen ziehen sich komplett aus, posieren aber längst nicht so aufreizend wie die "Russinnen". Wer auf nackte Haut steht, wird von den "Türkinnen" aber auch auf das Beste bedient.
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5.0 von 5 Sternen
Von sehr guter, schwerer Qualität, 20. März 2012
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Das Doppelpack Frottee-Handtücher von Fleuresse ist von schwerer Qualität ähnlich wie gute Hotel-Handtücher; beide - zusammen etwa einen Quadratmeter groß - wiegen in der Tat etwa 550 g, woran sich auch nach der ersten Wäsche und luftgetrocknet noch kein Gramm geändert hat (im Tumbler dürfte natürlich stets etwas Flor verlorengehen). Nachdem es sich um reine Baumwolle handelt, ist die reinweiße Ausführung auch Kochwäsche-geeignet, farbige Exemplare sind mit 60 Grad waschbar. Mittig an beiden Schmalseiten in die etwa einen cm breite Bordüre eingenäht sind kräftige, gewirkte Aufhänger mit stets leicht geöffneten Ösen. Zur optischen Auflockerung und besseren Reibwirkung hat das unifarbene Handtuch vier etwa 11 cm breite Querstreifen mit schmaler Riffelung im Gewebe. Natürlich vor allem nach Behandlung mit (umweltschädlichem) Weichspüler fühlen sich die Handtücher edel und flauschig an und sind eine Zierde für jedes Bad.
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5.0 von 5 Sternen
Für Sony Ericsson Slider gut geeignet, 13. März 2012
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Die Handytasche Flashstar Ancona ist aus schwarzem Leder, außen unempfindlich matt genarbt und fühlt sich innen weich wie Stoff an. Innen ist auch eine kleine schwarze Stoffschlaufe eingenäht, etwa 0,8 x 0,8 cm groß. Die obere Öffnung hat seitliche, etwa 2,5 cm tiefe Aussparungen, so dass das Handy dort angefasst und herausgezogen werden kann. Im übrigen ist die Tasche rundum geschlossen und bietet somit einen guten Schutz. Ich nutze das Etui nicht für das Samsung Galaxy S2, sondern für ein Slider-Handy Sony Ericsson C 905, das für meine Zwecke ausreichend gut hineinpasst und gerade genug Spiel darin hat, um leicht herausgezogen werden zu können, obwohl es etwas kürzer ist und somit ganz darin verschwindet.
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4.0 von 5 Sternen
Arabs, Cops und Drogen, 13. März 2012
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
"Unter Feinden" von Georg M. Oswald ist ein wendungsreicher Krimi um zwei charakterlich recht gegensätzliche, dennoch seit Jahrzehnten befreundete Kripo-Beamte in München, einer Stadt mit 36 Prozent Migranten-Anteil. Der Autor greift Drogensucht, Migrationsprobleme und großstädtische Jugendkrawalle, Terror-Prävention und nebenbei auch noch schulische Amokläufe als zeitgeistige Themen auf und verarbeitet sie in eine Story, die vom persönlichen Erleben seiner beiden Hauptfiguren bisweilen in kurzgefassten journalistischen Nachrichten-Stil wechselt. Anfangs ein Stück weit wie ein psychologisches Drama um Freundes-Loyalität angelegt, bleibt das Buch auf der streng kriminalistischen Spur und ringt sich schließlich zu einem fast banalen Happy End durch. Bei der nächtlichen Observation einer mutmaßlichen Terroristen-Wohnung im Münchner Westend gerät der drogensüchtige Kessel mit jugendlichen Dealern aus dem Nahen Osten, sogenannten Arabs, in Streit. Mit seinem Kollegen Diller auf dem Beifahrersitz überfährt er auf Turkey in einem Aggressions-Schub ungebremst einen der Arabs. Die beiden brechen die Observation ab und Diller versucht am Dienstwagen die Spuren zu verwischen. Als Diller am nächsten Tag seine Suspendierung erwartet, wird er stattdessen zum Leiter der Terror-Ermittlungen ernannt, da der Mordversuch noch in der Nacht zu Unruhen im Stadtteil geführt hat und alle verdeckt arbeitenden Kollegen aufgeflogen sind. Kessel wiederum erhält Besuch vom Anführer der Drogengang, und anstatt Rache zu nehmen wirbt ihn dieser als Dealer an, damit er der Familie des Schwerverletzten Schadenersatz leisten kann ... In diesem Stil geht es für die beiden weiter auf und ab. Immer wenn sie kurz vor dem Ende zu stehen scheinen, wendet sich das Blatt noch einmal zu ihren Gunsten. Der geneigte Leser ahnt bald, dass hier wohl dunkle Mächte etwas vorhaben, schließlich steht die Münchner Sicherheitskonferenz mit prominenten Gästen heran. Der Roman ist vergleichsweise kurz, dabei sehr ereignisreich und somit schnörkellos stets hart am Ball bleibend gehalten. Obwohl selbst als Anwalt tätig, erlaubt sich der Autor bei der Schilderung polizeilicher Arbeit doch viele schriftstellerische Freiheiten zugunsten der Action. Kessels Drogensucht als Auslöser und Motor der Ereignisse scheint mir sehr realistisch dargestellt. Zum Thema Migration lässt der Autor seine Protagonisten alle Fettnäpfchen angenehm unpolitisch umtänzeln. Die einzige Abschweifung, die er sich erlaubt, ist Dillers Familienleben mit zwei pubertierenden Kindern und eine Auseinandersetzung mit dem Direktor einer Privatschule, mit der er wohl weiteren Zeitgeist verarbeiten möchte. Wenn man als Leser den bisweilen doch etwas phantastisch anmutenden Handlungsverlauf zu akzeptieren bereit ist, kommt das Buch zu einem durchaus schlüssigen, wenn auch sehr glatten Ende. Nachdem die Hauptsache gemäß den Intentionen des Autors erzählt ist, lösen sich mit wenigen weiteren Sätzen alle Probleme der Protagonisten in Luft auf. Mit derselben phantasievoll-oberflächlichen Leichtigkeit hätte der Autor das Buch bereits an jeder beliebigen vorherigen Stelle zu Ende bringen können. Der Schluss hinterlässt darüber hinaus den etwas unangenehmen Beigeschmack, dass die Fäden jener dunkler Mächte in einer diffusen Parallelwelt der Migranten äußerst weitreichend und sehr fein gesponnen wären ... Fazit: Ein spannender, nahezu schnörkelloser Krimi, der auch Anstoß und Raum für mancherlei Reflexion über zeitgeistige Themen gibt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Solider Krimi aus Dänemark, 1. März 2012
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
"Vergeltung", der erste Roman von Julie Hastrup ist ein solider Krimi aus Dänemark um die neue Serienheldin Rebekka Holm, Ermittlerin in der sogenannten Mobilen Spezialeinheit, aus der die dortige lokale Kripo offenbar Unterstützung bei schwierigen Fällen anfordern kann. In Ringköbing wird eine junge Frau auf dem nächtlichen Heimweg nach einem Discobesuch überfallen und geplant auf brutalste Weise umgebracht. In Verdacht gerät alsbald ein junger Mann, der sie in der Disco als Letzter angesprochen hat und abgewiesen wurde, der darüber hinaus als gewalttätig bekannt ist. Man kann ihm zunächst nichts nachweisen, aber als vermittels eines Einbruchs die Tatwaffe in seinem Haus platziert wird, bringt ihn sein Naturell in arge Bedrängnis. Einzig Rebekka und ihr Partner fallen auf das plump untergeschobene Indiz nicht herein und ermitteln weiter in andere Richtungen. Die Entführung eines zweijährigen Kindes mit gleichem Vornamen wie das Opfer, ein weiterer Mord und ein vierundzwanzig Jahre zurückliegender, noch unaufgeklärter Mord nach ähnlichem Muster halten Kripo und Leser dann in der zweiten Buchhälfte in Atem. Der Roman ist chronologisch geschrieben, abwechselnd aus Rebekkas Sicht und den Sichten anderer Personen. Nachdem Ringköbing ihre lange gemiedene Heimatstadt ist, werden in der Ermittlerin darüber hinaus traumatische Kindheits-Erinnerungen wach, die in einer anderen Schriftart zwischengeschoben sind. Neben der reinen Action legt die Autorin großen Wert auf die Beschreibung der Körpersprache ihrer Charaktere, die ihre sympathisch gezeichnete Heldin bei den Vernehmungen dann mit weiblicher Intuition zu deuten versucht. Auch die aus der Organisation folgende anfängliche Rangelei um Wertschätzung und Kompetenzen wird glaubhaft dargestellt. So ganz nebenbei erhält der geneigte Leser eine kleine Einführung in die Kognitive Verhörtechnik. Die Auflösung hat mich zwar überrascht. Bei aller Komplexität und Vielzahl der Zusammenhänge gibt die Autorin aber schon zu frühen Zeitpunkten Hinweise, die den aufmerksamen Leser durchaus noch vor Rebekka auf die richtige Spur bringen können. Als Nebenergebnis der Aufklärung des Falles sieht sich Rebekka danach in der Lage, auch ihr Kindheits-Trauma konstruktiv zu verarbeiten. Darüber hinaus führt die Autorin in aller Kürze den weiteren Lebensweg der anderen maßgeblich vorkommenden Figuren noch einem gewissen individuellen Ausblick zu. Das macht den Abschluss der Geschichte erst so richtig rund. Fazit: Das Buch unterhält auf intelligente und spannende Weise. Auf eine Fortsetzung der Serie freue ich mich.
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