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Rezensionen verfasst von
Jens (Regensburg)

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SSD-Gamer Slim PC mit AMD FX 4300 4x 3,7Ghz, 8GB DDR3 1333 RAM, 120GB SSD Samsung 840 basic Festplatte, AMD R7 250 2GB DVI/HDMI/VGA Ausgang, Blu-Ray-Rom/DVD-LW, Sound, LAN
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Wird angeboten von MegaComputerWorld
Preis: EUR 479,00

5.0 von 5 Sternen Super Teil!, 6. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zum Produkt: SSD-Gamer Slim PC mit AMD FX 4300 4x 3,7Ghz, 8GB DDR3 1333 RAM, 120GB SSD...

Zu mir: Bin kein "Profi-Tester", sind nur meine Eindrücke.

Also, ich bin begeistert!

Wer keine Lust hat zu lesen: Alle Leistungsmerkmale unter Windows 7 bei ca. 7. Sehr ausgewogen, kein Bottleneck.

Betriebssytem: Durch Upgrade-Paket für 30 Euro Windows 7.

Prozessor: Der Prozessor ist echt schnell. Alter Schwede, ist auf 3816 MHz getaktet, 4 Kerne. Bei einem Test mit Everest Ultimate Edition sieht der Rechner echt sehr gut aus.

Grafik: Die gerade verbaute Grafikkarte ist eine Radeon R7 250 mir 2 GB. Ich bin kein Gamer, mich hat vor Jahren schon Duke Nukem fasziniert. Mitgelierert wurde (steht nicht in der Produktbeschreibung, cool ;) ) Batman Arkham Asylum. Also, für mich ein echter WOOOW-Effekt, die Grafik haut mich um. Die Grafikkarte ist natürlich unteres Preissegment, wir reden hier ja nicht über einen Highend-Super-Gamer-PC, am besten noch gemoddet.
Bei der Analyse mit "Can You RUN it?" von Systemrequirementslab.dürfte der Rechner bei aktuellen heftig Grafik beanspruchenden Spielen alt aussehn, aber ich weiß es nicht - und: Es interessiert mich auch nicht. Wenn mich schon das Batman-Spiel umhaut und ich dann vielleicht für paar Euro Spiele von 2010 oder so kaufe, ist doch alles super. Davon abgesehen weiß ich es auch einfach nicht aus Erfahrung, ich habe solche Spiele noch nicht ausprobiert und der Rechner mag da sogar sehr performant sein! Ich werde gerne einen Erfahrungsbericht schreiben.

Ergänzung 15.7.2014:
Games am Testen, ich wähle immer hohe Anforderung an die Grafikkarte. Geil. Okay, ältere Games, aber super.
Alan Wake, Star Wars Battlefront II mit Patch(!), Dead Space bei hoher Auflösung, Crysis hohe Auflösung. Top!

Festplatte: Aktuell eine Samsung 120GB SSD-Platte. Super performant. Starten von Windows 7 in wenigen Sekunden, sehr angenehm. Mit der Größe muss ich mich erst mal anfreunden, ich mülle meine Platten gerne zu. Das geht da nicht. Schon verrückt, dass ich mich vor 25 Jahren gefragt habe: Alter, wie soll ich denn 120 MB jemals vollkriegen? ;-)

Lüftung: Sehr angenehm. Deutlich hörbar, aber gefühlt leise. Angenehmer Ton. Rechner steht bei mir liegend auf Gummifüßen im HIFI-Rack, an TV angeschlossen. Stört mich Null bei Multimedia oder Spiel. Selbst bei Office-Geschichten: Stört mich nicht.

Leistungsaufnahme:
Hier habe ich keine Verlgiechswerte. Nach dem Hochfahren ca. 55 Watt, gemessen mit externem Leistungsprüfer. Ohne Last.
Mit dem sehr heftigen Test Prime95, bei dem alle Kerne auf 100% schwitzen, 160 Watt.Habe den Test abgebrochen nach ner halben Stunde, Kerntemperatur 76 Grad. Das heißt nix, ich habe das Gehäuse ja auch so verbaut, dass optimale Lüftung nicht besteht, und das ist auch noch im grünen Bereich. Es ist ein 400 Watt Netzteil verbaut, was vielleicht nicht so wesentlich ist, da die maximale Leistungsaufnahme von 400 Watt natürlich nicht der realen entspricht.

Gehäuse:
Finde ich sehr schön, liegend, mit Gummifüßen. Aufrecht stehend wie im Bild kann man gerantiert keine Mini-Disc zum laufen bringen. Ich musste das Teil kippen, aber ist mir eh Wurscht, weil ich es liegend nutze mittlerweile (rutschfeste Gummifüße für paar Euro).

Zum Lieferanten, MegaComputerWorld:
Alles super, Kritik bzgl. zu viel Kartonage kann ich nicht verstehen. Ich will ja kein defektes Gerät. Sehr nette Beratung, nachdem ich den ersten Slim-PC wegen mangelnder Leistung zurückschickte. Dem Karton lag jeweils kein Formular, auch keine Rechnung bei. Aber alles online als E-Mail vorhanden. Vielleicht wäre es hier ratsam, doch direkt ein Dokument beizulegen, damit man direkt einen Ansprechpartner hat.
Zu der Geschichte mit dem Windows 7, was hier mal kritisiert wurde: Kann ich nicht nachvollziehen. Passt doch!? Ist vorinstalliert und auf dem Papierschnipsel von nem alten Dell steht der Code, Windows 7 Professionel für 30 Euro - also, ich jammer da nicht!

Zusammenfassung:
Ich bin sehr zufrieden, danke!


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Preis: EUR 36,75

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top, 28. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mir ging es auch so wie einem anderen Rezensenten, ich wurde gewarnt von einem Verkäufer in einem "Medien-Markt", miese Qualität in der Übertragung.

Nicht im geringsten! Habe gerade einen Samsung Fernseher mit 80cm Diagonale angestöpselt, der hat nur HDMI, nicht mehr VGA, daher der Kauf. Astreines Bild, bin begeistert!
Das Schriftbild hier, was ich gerade schreibe, ist perfekt, kein Aliasing etc.

Absolute Kaufempfehlung!
Ich nutze also erst einmal mein Netbook, Asus EEE, hatte auch nen Raspberry probiert, aber der ist grottenschlecht
bei Internet. Extrem billige Lösung, wen ihr einen VGA-Lap oder PC anstöpseln wollt,
das kurze VGA-Kabel nehmen und ihr habt einen super guten Monitor alias Fernseher!


Partial Differential Equations for Scientists and Engineers (Dover Books on Advanced Mathematics)
Partial Differential Equations for Scientists and Engineers (Dover Books on Advanced Mathematics)
von Stanley J. Farlow
  Taschenbuch
Preis: EUR 13,00

5.0 von 5 Sternen It looks grubby now..., 20. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
This book is a gem, it is simply amazing.
Why that?

The author introduces PDEs in a fantastic way. He finds always the link
to the application. He is not writing down unmotivated equations, no, he
continously remarks: "What do you think, does the solution is what you expected?"

Every equation is introduced from an engineers/physicists point of view. This is not rigour mathematics but a very good teachers point: This is the condition, this problem has to be solved, so let's solve it.

As an example: The author does not simply expects from you to understand that the second derivative in a PDE is so simple. He writes down the approximation and you see: It is the mean value which is disturbed, you will have some changes in or out... suddenly the diffusion equation makes real sense.

As you can expect from my 5 stars: Yes, the author offers a lot of problems and solutions - but he offers so much more. My book looks grubby meanwhile but I don't care. I have it often in my hands.

Final remarks, for whom this book is NOT written:

- mathematicians with a good understanding in PDEs and not teaching
- same for theoretical physicists or engineers with this good understanding and not teaching

The others: Read it


Ordinary Differential Equations (Dover Books on Mathematics)
Ordinary Differential Equations (Dover Books on Mathematics)
von Morris Tenenbaum
  Taschenbuch
Preis: EUR 18,80

2.0 von 5 Sternen Many pages - but so much missing, 19. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Two stars is pretty hard but the story is the following...
I studied physics and I want to learn more about partial differential equations. So I am to study a brilliant book about this matter and boundary conditions are a typical topic here.
When you reduce those equations to ODEs you will have them with initial and boundary conditions.
I thought: A book on ODEs should be about this topic, too - no, this is not.

First I searched for Sturm-Liouville boundary conditions... no hit in the index... nothing.
Okay, I thought well I search for boundary conditions... nothing....
What do I wrong? Do I search wrong or something?
Next step: I simply searched in the index for eigenvalue... not existing.
I felt sort of shocked... nothing about eigenvectors, too...

Learning linear algebra is very basic in universities, at least it was the case for me.
So why does the author speak about "roots of the characteristic equation"? Why not
applying any of those results already given?

This book is full of ODEs, full of examples and exercises, so hats off. The only reason to give it a second star.

In the end my fault: I should have had a deeper look at the index - so please do this.


Physik Formelsammlung: mit Erlerungen und Beispielen aus der Praxis fr Ingenieure und Naturwissenschaftler
Physik Formelsammlung: mit Erlerungen und Beispielen aus der Praxis fr Ingenieure und Naturwissenschaftler
von Peter Kurzweil
  Taschenbuch

4.0 von 5 Sternen Hervorragend, gehört in die Hand, nicht ins Regal, 27. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Erstens: Die sehr negative Rezension hier ist nicht ernst zu nehmen.
Mein Hintergrund: Ich bin Physiker, vorher studierte ich bis zum Vordiplom Technik.

Der erste Eindruck:

Angenehme Papierqualität (leicht glatt).
Formeln, abgesetzt in grauen Kästchen, super Grafiken, unterstützt durch rot.
Grafiken neben Texten.
Nicht nur Formeln, auch Erklärungen, wo kommt es her, wie wird es angewendet.
Was sind typische Schreibweisen, Beispiel:
"H ist eine komplexe Funktion (...) wird (aber) üblicherweise ohne Unterstrich geschrieben."
Das heißt das Buch dient sogar der Entwirrung von Verwechslungsmöglichkeiten.

Natürlich gibt es keine langen Herleitungen (-> Formelsammlung)aber dann auch noch Beispiele!
Dazu natürlich Querreferenzen, "siehe Seite...".

Meine erste Suche galt zudem einer gewissen "Vollständigkeit", die natürlich niemals gegeben sein kann
in einem ganzen Studium, aber hier warten bereits Überraschungen!

In der Mechanik auch Lagrange-Mechanik, Noether-Theorem, im Elektromagnetismus Maxwell-Gleichungen
(und hierbei Hinführung, didaktisch geschickt!),
in der Fluidmechanik sogar bis hin zu Navier-Stokes... wow...
Thermodynamik selbstverständlich mit Differentialformen etc. aber natürlich auch Tabellen über
Materialeigenschaften.

Ich hoffe, ich habe jetzt keinen Ingenieur verschreckt, nun kommt nämlich das Highlight:
Da ich gerade einem Ingenieur (Regenerative Energien) in den Anfangssemestern helfe, gibt es
"natürlich" noch Kapitel über Elektrotechnik und Elektronik! Maschen- und Knotenanalyse etc.

Das ist nun wirklich nicht Standard für Physiker, hier hüpft des Ingenieurs Herz.

In der Summe rezensiere ich rezitierend:
"Die Zielgruppe: Studierende aller technischen und naturwissenschaftlichen Fächer,
Ingenieure und Naturwissenschaftler in der Praxis"
Ich behaupte mal ganz frech: Das möchten viele Autoren schreiben - und sie tun es auch,
um die Zielgruppe zu erhöhen.
Hier passt es aber. Es geht um die physikalische Grundausbildung, einen Inhalt, der sogar
teilweise über das hinausgeht, was einige Studenten jemals sehen in der Physik sehen werden.

Ein Buch, dass wohl in einer Kombination von Fachhochschul-Professoren geschrieben wurde
als auch einem Physik Prof, mit Kontakt sowohl zur Praxis als auch der Theorie.
Das Team hat es geschafft!

Ein Buch, das ich gerne in die Hand nehme, es macht Spaß, es ist gut.

Klare 5 Sterne.

ACHTUNG: Ergänzung oder Neubewertung. Ich ändere die Bewertung auf 4 Sterne.
Vorsicht ist geboten bei Fachhochschul-Studenten. Ich weiß das aus Erfahrung, da ist es nicht selbstverständlich, dass man bei starren Körpern von Tensoren ausgeht. Wer mal eben die Rotation von einem starren Balken ausrechnen möchte, die typische Physik-Klausur des ersten Semesters schaffen will, dürfte sich hier schwer tun. Einem Physiker oder vermutlich TU-Studenten dürfte das Herzel höher hüpfen...


Die Elemente: Bausteine unserer Welt
Die Elemente: Bausteine unserer Welt
von Theodore Gray
  Gebundene Ausgabe

77 von 95 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Was ist das denn bitte?, 10. Februar 2013
Was ist das denn?

Ich möchte mich hier einer negativen Rezension anschließen und etwas ausführlicher werden.

Zuerst einmal chronologisch: Ich informierte mich erst über den Autor, als ich mir mehr als einmal die Hände über den Kopf zusammengeschlagen habe.
Er ist wohl Mitbegründer von Mathworks, also die Mutterfirma von Mathematica. Von einer wissenschaftlichen Karriere lese ich aber nichts, außer das
er wohl einen Preis als "Laienchemiker" bekommen hat. Nun, ich möchte als Physiker nicht arrogant wirken, aber das Problem ist: Ich bin sauer, weil
der Autor 1. arrogant daherschreibt und 2. dabei auch noch total falsch liegt - schlimmer geht nimmer!

Zuerst vielleicht das Positive am Buch: Die Fotos sind wirklich interessant und auch ganz gut. Außerdem liegt ein Poster mit den Fotos bei. Zudem hat
er einen gewissen Humor oder Zynismus, der manchmal ganz gut greift.

Und nun zum Negativen, und dabei habe ich erst ein paar Seiten gelesen, und auf so ziemlich jeder blieb nichts als Kopfschütteln.

Alle Texte sind sehr kurz. Der Inhalt dieser ist aber nicht nur sehr unausführlich, sondern auch noch verwirrend und anangemessen. Auf Seite 9 schreibt der Autor:
Alle Nichtmetalle sind Nichtleiter. OMG. Kohlenstoff leitet in der Graphitform ganz gut, würde ich mal sagen! Die Ironie ist, dass eine Graphit-Schweißelektrode
zu seinen Bildern gehört!

Der echte Doppelschocker auf Seite 12, Zitat:

"Bleiben Sie dran, wir werden die Quantenmechanik auf einer Seite erklären."

Ich dachte, ich flipp aus...
das schaffen nicht mal ganze Bücher, da die Quantenmechanik nur begründet werden kann, nicht "erklärt", aber noch schlimmer ist, dass auf dieser Seite nur das Orbitalmodell erklärt wird... natürlich falsch!
Zitat, zu Elektronen:

"Eigentlich kann man nicht sagen, dass sie sich überhaupt bewegen. Stattdessen existiert ein Elektron
als Wahrscheinlichkeitswolke - es hält sich mit ebenso großer Wahrscheinlichkeit an einem Ort auf wie an einem anderen - ...".

Aha, also halten sich die Elektronen, die es ja eigentlich nicht gibt, an jedem Ort mit gleicher Wahrscheinlichkeit auf - und jedes Elektron ist quasi eine Wolke!

Alles klar... Liebe Leute, kauft euch von mir aus ein Chemiebuch für Kinder, ich wette, da steht mehr Wahres drin.
Aber nicht genug, die Krönung ist der letzte Satz dieser Seite, Zitat:

"(Sollten Sie sich fragen, warum Helium (2) nicht über Beryllium (4) steht, so möchte
ich Sie beglückwünschen: Sie denken nicht wie ein Physiker, sondern wie ein Chemiker."

Ich dachte, mir kommt das Frühstück wieder hoch, was ist das denn?
Nun, der Laienchemiker mag wohl keine Physiker? Aber warum sollte ich nur so misstrauisch sein, tja, dann blättern wir doch mal auf Seite 15, das erste
Element, was überhaupt beschrieben wird, und hier fiehl mir echt nichts mehr ein... also, der Autor erklärt, pro Sekunde würden auf der Sonne 600 Millionen Tonnen Wasserstoff pro Sekunde in Helium umgewandelt, dabei enstehen aber nur 596 Millionen Tonnen Helium, gemäß Einstein E=m*c^2 (Quadrat) also quasi 4 Millionen Tonnen Energie, die die Sonne abstrahlt.
Woher kommt nur diese Zahl? Mit wesentlich weniger Energie findet man nämlich die Zahl 564 Millionen Tonnen Vewandlung Wasserstoff zu 560 Millionen Tonnen
Helium pro Sekunde im Internet, immerhin stimmt die Differenz 4 Millionen Tonnen noch... aber jetzt kommt es, Zitat:

"Jede Sekunde erreicht eine Energiemenge, die 3,5 Tonnen entspricht, die Erde".

Ich wurde stutzig, und habe mal nachgerechnet, das kann jeder 10.-Klässler mit einem Taschenrechner: Es sind ca. 1.8 KILOGRAMM pro Sekunde! (Dazu ein kleiner Exkurs nach der Rezension für den geneigten Leser, echt keine wilde Physik!)

Aber damit nicht genug, der Hammer auf Seite 15 kommt, letzter Satz, über Wasserstoff:

"Er ist auch besonders beliebt bei den Physikern, da er mit nur einem Proton und einem Elektron tatsächlich der Quantenmechanik gehorcht."

Au weia! Um Himmels Willen! Jedwede Materie lässt sich durch die Quantenmechanik beschreiben!
Woher sollten wohl sonst Chemiker, offensichlich die echten Chefs, die Berechnungsprogramme haben, nach denen die Orbitalmodelle gerechnet werden, bis hin
zu komplexen Molekülen oder deren Wechselwirkungen? Was machen wohl die theoretischen Chemiker in ihrem Alltag? Physikalische Chemie? Quantenchemie?

Aber, liebe Leser dieses Kommentars, dann kommt der Oberhammer, äußert der Autor, im nächsten Satz:

"Sobald sie es mit zwei Protonen und zwei Elektronen zu tun haben (Helium), strecken die Physiker weitgehend die Waffen und überlassen
das Feld den Chemikern."

Das ist so peinlich, das ich darauf schon kaum noch eingehen kann - außer vielleicht einem dezenten Hinweis, siehe zum Beispiel Wikipedia
oder ihrem Schulbuch über Chemie: "Zentrale Konzepte der Chemie sind chemische Reaktionen und chemische Bindungen." Was waren noch gleich die interessanten
chemischen Reaktionen und Bindungen mit einem Edelgas???

Aber damit hört es ja nicht auf, weit gefehlt! Es wird natürlich auch noch politisch, irgendwie! Germanium hat als einziges Element den Namen eines Landes, Zitat:
"Wenn man seinem Land einen Elementnamen sichern will, so lohnt es sich, der Erste zu sein." Alle anderen Ländernamen-Elemente sind nämlich viel später entdeckt, und sind radioaktiv ("Americium"), zerfallen also. Fast schon ein bisschen humorvoll, keine Ahnung, was der Autor mit diesem Unterhaltungswert bezwecken will.
Dazu gibt es noch ganz andere Beispiele, aber ich bin der Aufzählung jetzt müde geworden.

Es gibt auch zynische Aspekte, die wiederum gelungen sind: Der Autor erzählt zu Polonium, dass es für Schallplattenbürsten benutzt wird, und man als fähiger Chemiker durch Extraktion durchaus für ein paar Euro eine tödliche Dosis produzieren könnte.

Dies macht das Buch aber nicht wirklich gut, ich finde es schlecht.

Also, für wen ist dieses Buch? Wer sich für Abbildungen von chemischen Elementen interessiert, das ist vielleicht ziemlich neu. Wer sich für deren Verwendung interessiert, zusammengefasst auf einer Seite mit minimalem großgedrucktem Text.

Aber bitte nehmen sie die Texte nicht für bahre Münze. Sie werden nicht wirklich etwas lernen. Nach meinen bisherigen Leseproben sogar desinformiert. Das ist übel, oder anders: Bilderbuch oder Wissenschaft? Ihre Entscheidung.

Ich bin enttäuscht.

-----------

Wie versprochen, kleiner Exkurs, wieviel Masse des Massenverlustes der Sonne erreicht die Erde.

Massenverlustrate = 4 Millionen Tonnen / Sekunde

Die Sonne strahlt in alle Himmelsrichtungen aus (Kugel!), das heißt, der Massenverlust verteilt sich radial in alle Richtungen. Da der Erdabstand zur Sonne ca. 149 Millionen Kilometer ist,
ergibt sich eine Masse pro Fläche von Tonnen/Quadratkilometer von 4 Millionen geteilt durch Kugeloberfläche 4 * Pi * 149 Millionen Kilometer im Quadrat. Dies ergibt die winzige Zahl 1,4 * 10^-17
Tonnen/Quadratkilometer/Sekunde. Die Erde hat aber einen Radius von ca. 6300 km, also eine Aufstrahlfläche von A = Pi * (6300 km)^2 = 1,3 * 10^8 Quadratkilometer. Multiplieren wir
nun die Rate 1,4 * 10^-17 Tonnen/Quadratkilometer/Sekunde mit 1,3 * 10^8 Quadratkilometer, so ergeben sich ca. 0,0018 Tonnnen auf die gesamte Erde pro Sekunden. Dies sind 1,8 Kilogramm in
umgewandelte Energie, nicht 3,5 Tonnen. Die 1,8 Kilogramm entsprechen nach bissi Rechnung (E=m*c^2) einer Energie von 1400 Watt/Quadratmeter. Dies ist die sogenannte Solarkonstante.
Durch diverse Effekte ergibt dies eine angenehme, lebensfreundliche Erwärmung der Erde - und nehmen Sie nun bitte den Wert aus dem Buch, dies ergibt 2000 mal mehr Einstrahlung, wohl bekomms! Ich schreibe diese Rezension nur als Geist, ich bin schon längst verdampft.

Aber was können wir Physiker denn schon, wenn wir an Helium scheitern? ;) Prost Mahlzeit
Kommentar Kommentare (10) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 15, 2014 11:16 PM MEST


Kleines Lexikon der Küchenirrtümer
Kleines Lexikon der Küchenirrtümer
von Ludger Fischer
  Taschenbuch

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aufräumen mit Gerüchten polarisiert - zu Recht, 30. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin wohl der erste Kommentator zu dieser Taschenbuchausgabe. Sehr gut, ich sah nämlich beim Kauf nicht den intensiven Verriss des Buches in der teureren Variante.
Jeder, der dieses Buch interessant findet, möge aber gerne die Kommentare hierzu lesen, sucht einfach nach dem Titel und bildet euer Urteil.

Meines ist: Kaufen, lesen, sich amüsieren und einiges von dem, was eh bekannt ist, wieder zu entdecken - und sehr viel neues zu lernen.

Dies möchte ich nun begründen, wobei ich aber zuerst die Blockaden erwähnen möchte, die mit diesem Buch zu tun haben.

1. Der Autor als Lobbyist
2. Der Autor als Laienkoch ohne Ahnung

1. Der Autor ist als Politikberater in Brüssel tätig und berät EU-Gremien zur Lebensmittelsicherheit.
Was schlussfolger ich daraus? Das er automatisch Lobbyist ist? Das liegt so trivial nahe, dass ist einfach!
Tatsache ist, er kennt sich aus in dem Umfeld. Er kennt Produkte und deren Risiken. Er kennt sich aus mit
Produktbewertungen. Wenn ein Produkt Schrott ist, dann ist sein Untergang, das Schrottprodukt zu pushen.
Lügen haben manchmal kurze Beine.

2. Nun, der Autor, oh je, er ist Kunshistoriker, Politikwissenschaftler und Hobbykoch!
Ach du liebe Güte, wie will der was über Lebensmittel wissen? Nun, die Aussage ist bereits in 1. bewertet. Es ist
sein Job, auch wenn er kein Sternekoch ist! Dies macht den Autor nicht zum Messias der Produktbewertung, aber
gibt mir ein grundsätzlich gutes Gefühl, dass es aber kritisch zu überprüfen gilt.

Wesentlich für meine sehr gute Bewertung ist natürlich das Buch selbst, ich glaube nicht an Autoritäten.
Worum geht es?

Der Autor räumt auf mit einer gehörigen Menge an Legenden - und leider Blödsinn - die wir in der Küche wie
eine Gedankenkochbibel vor uns herschleppen. Fischer greift konstant Legenden an. Dies ist unbequem, er ist
auch Kunsthistoriker. Dinge an die wir glauben, und so lange glaubten, die können doch nicht falsch sein?
Falsch, das ist das Problem. Er bemerkt bereits im Vowort zum Thema der Technik beim Kochen: "Man kann Techniken
richtig oder falsch anwenden, oder man kann überhaupt eine falsche Technik anwenden."

Fischer schrieb eine Art Lexikon. Dies ist ein wunderschöner Ansatz. Er schreibt in einfacher, sehr humorvoller
Art. Die Informationen sind nach Buchstaben sortiert, er benutzt Querverweise und Quellenangaben.
Dies hindert den Lesefluss in keinster Weise, es ist ein Vergnügen.

Die zu erwartende Polarisierung zieht sich durch das Buch. Einerseits die angeblich nicht aufzuwärmenden Pilze, der nicht aufzuwärmende Spinat, wunderbar zu lesen. Kaffe entzieht dem Körper Wasser? Alkohol verkocht doch in Gerichten? Wunderbar, wie der Autor sich darüber fast schon amüsiert. Aber: Warum Gemüse nicht bestrahlen? Hier sträubt sich dem Bio-Fanatiker das Nackenhaar.

In dieser Polarisierung wird das Buch gerade spannend. Ein Autor, dessen steter Kontakt die Industrie ist, sagt, er wäscht seine Pilze immer, ihm wäre es nicht so ein schöner Gedanke, die Substrate der Pilzzucht auch nur in kleinen Mengen zu verspeisen - und gleichzeitig entlarvt er den Blödsinn, Pilze würden das Wasser aufsaugen, herrlich - was nebenbei von einer Überzeugung spricht, die man nicht trivial mit Totschlagargumenten abwerten sollte als, siehe Punkt 1.

Summa Summarum:

1. Was begeistert mich an dem Buch?
Klare Abrechnung mit Blödsinn, der sich im Geiste als Wahrheit manifestiert hat.
Sowohl aus alter Lehrmeinung, die trivial demontiert werden kann, als auch die implizite Kritik an der sehr präsenten und nicht unbedingt immer gesundheitlich förderlichen Öko-Gemeinde

2. Was stört mich an dem Buch?
Nun, bei meinen 5 verschenkten Punkten ersichtlich nicht viel. Ich tendierte zu 4 Punkten. Der Autor zitiert, aber manchmal hätte es mehr Information gebraucht. Nicht alle Aussagen können leicht überprüft werden - und - außer Frage, der Autor ist durch die Industrie geprägt, aber dies muss nicht von Nachteil sein.

5 Punkte, lesen, sich ein Urteil bilden, Zusatzinformationen suchen, falls erwünscht. Jedes der Themen ist recherchierbar.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 17, 2012 11:26 AM CET


Astronomie: Die kosmische Perspektive (Pearson Studium - Physik)
Astronomie: Die kosmische Perspektive (Pearson Studium - Physik)
von Jeffrey Bennett
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 89,95

35 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Buch für Studenten?, 16. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Also, ich muss die Euphorie hier ein bisschen bremsen. Das Buch ist wunderbar zu lesen, wirklich sehr interessant, tolles Layout. Fragen etc. Aber "Studium"? Ich bin Physiker. Vielleicht ist hier das englische "student" falsch übersetzt worden (=Schüler)?
Mathematisch ist das Komplizierteste, was ich beim Überfliegen entdeckt habe, ein Wurzelzeichen, mit genauem vorrechnen der Mathematik (nennt sich dann "Mathematische Einblicke"). Diesbezüglich hat das Buch nur einen Stern verdient, ist echt ein Scherz.
Also, liebe Leute, das Buch ist vermutlich verständlich für Dreizehnjährige oder darunter, die ambitioniert sind. Es hat also vom deutschen universitären Standard nichts zu bieten, ist aber dennoch toll zu lesen, sehr umfangreich.
Ich tendiere stark zum Terminus "populärwissenschaftlich". Ein Astronomiestudent findet hier eine Quelle an wunderschönen Erklärungen und Bildern, erinnert mich in umgekehrter Weise an Informatikstudenten, die nicht programmieren können, weil sie nur die Theorie kennen. Hier versteht man Astronomie, aber: Die Theorie ist halt ausgeblendet. Ich hoffte eigentlich bissi mehr auf ein Mittelding.
Kommentar Kommentare (9) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 27, 2013 10:29 PM MEST


Delamax Funkfernauslöser Cleon I für Canon, 100m für canon, wie RS-60E3
Delamax Funkfernauslöser Cleon I für Canon, 100m für canon, wie RS-60E3

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig!, 11. Mai 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Also, Kurzfassung: Keine Bedienungsanleitung, irgendwie peinlich. Aber: Batterien in der Fernbedienung sind drin, kurz draufdrücken, sollte aufleuchten. Das Dingens mit Kabel an die Kamera anschließen, 2 Sekunden auf "Set" drücken, die Leutdiode leuchtet dann rot (genauso zum Ausschalten) - und - die Welt ist wieder wunderbar!
Unglaublich preiswert, reagiert perfekt, Antenne braucht man allgemein nicht ausziehen, nur, wenn Abstand zu groß. Diese Ergänzung meiner Ausrüstung ist wirklich das Beste, was ich so preiswert erhalten konnte. Ihr braucht keine Bedienungsanleitung!


Pflanzenkunde: Biologisches Unterrichtswerk
Pflanzenkunde: Biologisches Unterrichtswerk
von Otto Schmeil
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,80

28 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich gut, ich bin begeistert..., 9. April 2011
Ich bin Hobbyfotograf, Interesse hauptsächlich Natur (Makro). Lange habe ich ein Buch über Pflanzen gesucht und stieß zuerst natürlich auf das Thema Botanik. Natürlich habe ich einige Pflanzenbestimmungsbücher, aber ich wollte etwas über die Biologie lernen. Nächster Schritt, ich kaufte mir ein Standardwerk über Botanik, ganz toll hier bewertet... aber es ist für Studenten der Botanik, Biochemie, etc. Grottenlangweilig und viel zu kompliziert für einen Laien.

Dann suchte ich einfach mal nach "Pflanzenkunde" und stieß auf dieses uralte Werk aus den 50ern, das wohl als Standardlehrbuch für Schüler genutzt wurde.
Also, was soll ich sagen... ich bin begeistert, sowas habe ich noch nie gesehen! Hervorragende Abbildungen (Zeichnungen), genauste Erklärungen, die komplette Biologie der Pflanzen, wo sie wachsen, was sie brauchen, Entwicklungsstadien, einfach alles, was ich mir immer gewünscht habe!
Und als Highlight: Experimente für Jederman, ohne jedes große Zubehör. Einen Pflanzenteil nehmen, daraus daheim eine neue Pflanze züchten, beobachten, wie sich die Blüten nachts schließen etc.
Es ist mir unbegreiflich, dass ich hier der erste Kommentator bin, es ist ein wundervolles Werk.

--- Änderung meines Kommentares ---
Im Jahre 2012:
Die Genialität dieses Buches verstehe ich immer mehr. Ich fand es im letzten Jahr noch amüsant, dass der Autor quasi im Nachwort darauf hinweist, dass so eine Doppelhelix im Zellkern entdeckt wurde. Dies war das Ende dieses Standardwerkes in den Schulen. Biologieuntericht wurde daraufhin umgestellt, das Wunderwerk der Biochemie und Genetik wird nun gelehrt und nur verschwindend klein die Faszination für die Natur. Der "Schmeil" arbeitet liebevoll und sorgsam auf das Verständnis der Botanik hin, er gibt einem den Schlüssel zu Bestimmungsbüchern wie den "Rothmaler". Auf Zugreisen in letzter Zeit las ich immer wieder im Schmeil und oft wurde ich angesprochen "ach, das habe ich doch damals in der Schule gelesen!". Ich nicht, ich bin aus der Generation Genetik, sozusagen. Testhalber habe ich die Frage an Mitreisende gestellt, was atmen Pflanzen? Stickstoff, Sauerstoff oder Kohlendioxid? Die Antwort: Kohlendioxid. Falsch! Sauerstoff, sie atmen Kohlendioxid aus. Jeder, der jetzt geschockt ist: Pflanzen assimilieren Kohlendioxid zum Wachstum, sogar viel, also keine Panik. So ein kleines Beispiel. Ich kann den Schmeil wirklich jedem empfehlen, der sich in die Natur begibt und etwas über Pflanzen wissen möchte. Ich mochte es nicht, als Makrofotograf mit der Kamera Pflanzen zu fotografieren, mir zu denken, ohhh wie schön die doch sind, ohne ein Grundveständnis für diese wundervolle Welt zu haben - und falls ihr mit Kindern durch die Natur spaziert, dann werden diese große Augen bekommen, wenn ihr denen was von Lippenblüten erzählt, wie Hummeln darauf landen, warum die das machen (und nur die), was dann passiert... Danke, Herr Otto Schmeil und allen, die so großartig vermitteln konnten. Ich würde am liebsten noch fünf Sterne hinzufügen.


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