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Rezensionen verfasst von
Amazon-Kunde "Cherub" (Berlin)

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Adolf Hitler:  Chronik seiner Flucht aus Berlin: Mit Hilfe des Britischen Geheimdienstes
Adolf Hitler: Chronik seiner Flucht aus Berlin: Mit Hilfe des Britischen Geheimdienstes
von Robin de Ruiter
  Taschenbuch

6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht wirklich lesenswert, 6. September 2013
Nein, das Buch reinen Schwachsinn zu nennen, kann ich mich nicht entschließen, skizziert es doch einige Konsequenzen der gegenwärtigen gravierenden weltwirtschaftlichen und weltpolitischen Fehlentwicklungen. Diese jedoch in den Kontext einer solchen Verschwörungstheorie zu stellen, scheint mir doch etwas sehr an Haaren herbeigezogen. Und verschwörungstheoretisch lässt der Autor aber auch nichts aus: Von der angeblichen Einsatzvorbereitung Hitlers durch einen britischen Geheimdienst über seinen vorgetäuschten Selbstmord, die Ereignisse am 11. September 2001 bis hin zur Eurokrise ist alles dabei. - Einmal abgesehen, dass de Ruiters "Beweisführung" für die angebliche Flucht Hitlers sehr, sagen wir es vorsichtig: unstimmig sind, weil er sich in den Grauzonen zwischen Wahrheiten, Halbwahrheiten und obskursten Vernutungen bewegt, ist rundheraus zu fragen: Wem nützt das?? Dass Hitler und die Nazis den mafiosen Strukturen des Weltkapitalismus des 20. Jahrhundert sehr in den Kram passten, ist unbestreitbar. Wenn es denn aber, wie de Ruiter behauptet, so gewesen ist, dass Adolf Hiltler vom britischen Geheimdienst auf seine Erzschurkenrolle vorbereitet worden ist, dann wäre den Drahtziehern doch seinen Suizit weit vorteilhafter gewesen als sein Weiterleben - frei nach dem Motto: Nur ein toter Hitler ist ein guter Hitler. So aber ist das (auch sprachlich schlecht geschriebene und in der KINDLE-Fassung zudem noch geradezu saumäßig edierte) Buch nichts anderes als ein weitere Beitrag zu den großen Verschwörungstheorien dieser Welt. Zu beweisen, dass der globalisierte Weltkapitalismus die Welt aus unendlicher Gier so langsam aber sicher wirtschaftlich und politisch, ökologisch und sozial dem Abgrund entgegenführt, hätte es dieses abstrusen Schmökers nicht bedurft.


6x UltraClear Displayschutzfolie passgenau für Sandisk Sansa Clip+
6x UltraClear Displayschutzfolie passgenau für Sandisk Sansa Clip+

2.0 von 5 Sternen Geschicklichkeitstest, 27. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Dinger sind ja ganz schön, aber womöglich bei einem solch kleinen Display nicht wirklich sinnvoll, wie ich feststellen muss. Und sie aufzubringen bedarf schon einiger Geduld und Geschicklichkeit. Aber, sie sollen ja, von Ihrer Machart her, nicht nur das Display schützen, sondern die gesamte Front des Sandisk Sansa Clip. Da nun aber tut die Silokon-Hülle (kostet ca. 4,50 €) bessere Dienste und ist auch im Nu anzubringen. Kurz: Die Schutzfolie muss man m.E. nicht wirklich haben!


Einweihung
Einweihung
von Elisabeth Haich
  Taschenbuch

19 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Höherer Schwachsinn wird hier verpackt in eine miserable Geschichte!, 21. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Einweihung (Taschenbuch)
Wer solchen abstrusen Unsinn als "esoterisches Meisterwerk" einstuft, weiß weder, was ein (schriftstellerisches) Meisterwerk ist, noch hat er das Wesen der Esoterik verstanden. Noch nicht einmal als eine Fleißarbeit würde ich diesen Schund bezeichnen, denn er stellt sich einzig und allein als ein sprunghaftes und unüberlesbar schizophrenes Zusammengeschreibse abstruser Lebensan- und -absichten dar, welches in einen Rahmen gebettet ist, der schlecht recherchiert, weil bar jeglicher Ahnung um historische und religionsgeschichtliche Gegebenheiten, gefasst wurde. Es mögen (nein: es müssen!) die alten Ägypter sicher mehr von den Zusammenhängen gewusst haben, die die Welt im Innersten zusammenhalten, als wir heute zu wissen glauben, doch ihnen die subtilsten Kenntnisse modernerer Wissenschaften zuzuschreiben, ist nicht nur höchst einfältig, sondern spricht von einer regelrechten Verachtung (fast neige ich dazu, das böse Wort "Verar.." zu verwenden) der Leser. Von der bereits kritisierten Fama von den Löwengespannen, dem einerseits ebenso mannstollen wie egozentrischen, andererseits servilen Wesen der Ich-Erzählerin, dem aufgebauschten und vollkommen aus den Lüften gegriffenen Darstellungen des Tempel- und Priesterwesens Altägyptens, den wunderlichen Namensgebungen der Handelnden bis hin zu gröbsten Anachronismen ist alles dabei. Zwei Beispiele, und dabei noch nicht einmal eklatantesten, mögen zum Zeugnis all dieser Plattheiten dienen: Da spricht die Ich-Erzählerin zu einer Zeit, da sie Mose und Aaron vor einem zukünftigen Pharao stehend gesehen haben will, bereits von der (biblischen!) Bundeslade, der sie zudem Zauberkräfte unterstellt, womit sie unter anderem aus den Pyramiden heraus den für Ägypten so notwendigen Regen (!!) erzeugt. Auf S. 153 ist der Horusfalken abgebildet; dem schönen Falkenkopf sitzt eine hoch aufragende Amun-Krone auf, welche die Autorin keck als "die Doppeltafeln der Zehn Gebote Gottes" bezeichnet. Von anderem Schwachsinn ganz zu schweigen. Zudem ist das Machwerk unter dem allzu vordergründigen Vorwand des Philanthropischen von einer Fülle außerordentlich gotteslästerlicher, menschenverachtender, rassistisch und anderer missvergnüglicher Aussagen durchwoben, die einem die Lektüre reichlich vergällen. Mit "Einweihung" (die in der dargestellten Weise nicht nur nicht erfolgt sein kann, sondern die in unendlicher Weise Gottes lästert) hat das ganze Machwerk nicht das Geringste zu tun; wohl eher mit den überaus selbstgefälligen, selbstsüchtigen, selbstgerechten und selbstüberhebenden Lebensanschauungen der Autorin. Hätte sie das Ganze als erfundene Fabel ausgegeben, wäre das Machwerk vielleicht (!?) noch zu entschuldigen gewesen; all das jedoch als Wahrheit darzustellen oder zumindest zu suggerieren (und dabei noch einzugestehen, nicht in der Lage zu sein, ein geschichtliches Bild Ägyptens zu geben; S. 157), grenzt an Vermessenheit. Kurz gesagt: Wer die Wahrheit sucht, lese diesen Unfug lieber nicht.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 17, 2010 1:17 AM CET


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