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Beiträge von Hans Deha
Top-Rezensenten Rang: 56.393
Hilfreiche Bewertungen: 79

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Rezensionen verfasst von
Hans Deha "Hans-Dieter Höhn" (Neukirchen-Vluyn)

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Die schwarze Haut. Something of value. Roman.
Die schwarze Haut. Something of value. Roman.
von Robert Ruark
  Gebundene Ausgabe

4.0 von 5 Sternen Something of Value - Die schwarze Haut, 24. August 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach 50 Jahren las ich nun dieses Buch erneut, ebenso wieder wie damals vollkommen von der Dramatik des Romans eingenommen. Wie soll ich Kenia heute deuten? Oft habe ich es in den vergangenen Jahren besucht, ebenso wie viele, viele andere afrikanische Länder. Die Schönheit der Natur bleibt. Es tut nur weh, wenn man die Not und das Elend der großen Masse der Menschen heute sieht. Nicht, daß früher alles besser war. Der typisch britische Ausschließlichkeitsanspruch mit der „stiff lip“ ist vergangen. Neue afrikanische „(Geld)Dynastien“ haben sich etabliert bzw. sind dabei, sich zu etablieren. Dies läuft praktisch ausschließlich über die Politik. Der Geldadel der Inder bestimmt dabei einen großen Teil der Wirtschaft. Doch im Grunde hat sich nicht allzu viel geändert. Nur die Bevölkerung hat enorm zugenommen.


1913: Der Sommer des Jahrhunderts (Sachbuch (allgemein))
1913: Der Sommer des Jahrhunderts (Sachbuch (allgemein))
von Florian Illies
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

4.0 von 5 Sternen 1913 - Der Sommer des Jahrhunderts, 7. Juli 2015
Aus heutiger Sicht gleichzeitig faszinierend und beklemmend. Man spürt instinktiv, daß sich in diesem Jahr 1913 etwas zusammenbraut. Sensible Menschen, die Künstler, scheinen es bereits klarer zu spüren, so wie gewisse Tiere, die das Herannahen von Erdbeben empfinden. Was m.E. fehlt, sind mehr und klarere Hinweise auf die Vorboten politischer Umwälzungen in Europa. Ich kann mir nicht vorstellen, daß die damalige Künstlerwelt diese sich andeutende Zeitenwende nicht stärker in Briefen, Gesprächen und Notizen dargelegt hätte.

Beim Studium der Geschichte des beginnenden 20. Jahrhunderts vermittelt dieses Buch viele Querverbindungen, die eine Menge zum Nachdenken geben. Es ist kein Roman o.Ä., es ist ein interessant zu lesendes Kaleidoskop vieler „Geschichtchen“ aus 1913.


Der rauchblaue Fluss
Der rauchblaue Fluss
von Amitav Ghosh
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Opium und die Ostindienkompanie, 25. Juni 2015
Rezension bezieht sich auf: Der rauchblaue Fluss (Gebundene Ausgabe)
Nach seinem Roman „Das mohnrote Meer“ schildert Amitav Ghosh die weitere Entwicklung der Habgier und der menschenverachtenden Handlungen von Indien nach Kanton, die schließlich in die Opiumkriege mündeten. Alles im Namen des Freihandels, auf den sich insbesondere die Taipane der britischen Ostindien-Kompanie als Basis für das unvorstellbare Opiumgeschäft berufen. Gedeckt durch die Regierung des Empires war nichts unmöglich, und Skrupel kannte man nicht, so lange das Geschäft lief. Die Gewinne waren märchenhaft, und ein Großteil davon ging nach London zur dortigen Regierung.
Geht man zurück in die Geschichte der Opiumkriege, dann kann man heute der Haltung der jetzigen Regierung in China sehr viel Verständnis entgegenbringen. Und die derzeitigen TTIP-Verhandlungen, sind sie ein neuer Einstieg in den Freihandel, diesmal in Europa?


Der Hinge-Faktor. Wie Zufall und Dummheit Weltgeschichte schreiben
Der Hinge-Faktor. Wie Zufall und Dummheit Weltgeschichte schreiben
von Erik Durschmied
  Gebundene Ausgabe

4.0 von 5 Sternen Der Hingefaktor, 15. Juni 2015
Man soll nichts dem Zufall überlassen. Aber wie kann man dies garantieren? Einschätzungen und die sich dann daraus ergebenden Entscheidungen in der jeweiligen Situation sind fundamental. Welchem Sprichwort soll man folgen? : „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“ – „Wer langsam reit, kommt grad so weit“ – „Hochmut kommt vor dem Fall“ – „Frisch gewagt, ist halb gewonnnen“ –

Das Buch enthält viele sehr interessante Beispiele über diesen „HINGE FAKTOR“. Sehr gut zu lesen. Und immer wieder kommen alte Erinnerungen auf aus der so lange zurückliegenden Schulzeit.


Der Hinge-Faktor
Der Hinge-Faktor
von Erik Durschmied
  Gebundene Ausgabe

4.0 von 5 Sternen DER HINGE-FAKTOR, 19. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: Der Hinge-Faktor (Gebundene Ausgabe)
Absolut lesenswert, insbesondere auch dadurch, daß es sich um Ereignisse handelt, die sich über einen langen Geschichtszeitraum von grauer Vorzeit bis heute abgespielt haben. Inwieweit die Darlegungen nun auch die Wirklichkeit wiederspiegeln, verbleibt jedem Einzelnen zu beurteilen. Die Zeiten decken oft Vieles und damit auch Fakten zu. Geschichtsinteressierte finden sehr viele Anstöße für angeregte Gespräche, ja Debatten.


Die geheimen Leben der Frauen des Baba Segi (Weltlese)
Die geheimen Leben der Frauen des Baba Segi (Weltlese)
von Ilija Trojanow
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vielweiberei in Nigerien, 14. April 2015
Das Buch führt uns ein in die für uns Europäer schwer verständliche Kultur der Vielehe in Nigerien und beschreibt die gegenseitigen Abhängigkeiten in solcher Polygamie . Wir werden konfrontiert mit der üblichen, praktisch totalen finanziellen Abhängigkeit der Frauen in solchen Ehekonstruktionen vom Ehemann, das Rollenverständnis untereinander und den Regeln innerhalb der Dorfgemeinschaft. Andererseits sind auch die „kleinen Unabhängig-keiten“ der Frauen in diesem Roman ebenso wie die aufkommenden Beziehungsprobleme in interessanter Weise dargestellt.


Kein Titel verfügbar

4.0 von 5 Sternen Biafrakrieg, 14. April 2015
Eine beklemmende Darstellung eines Teils und vieler Hintergründe des Bürgerkriegs in Nigeria, der uns als der Biafrakrieg in Erinnerung ist. Wahrlich erstaunlich, wie Chinua Achebe die Leidenswege, die schrecklichen Erfahrungen und Erlebnisse in seinem Leben darstellt und verarbeitet hat. Ähnliches habe ich bisher bei keinem europäischen Schriftsteller kennengelernt. Über viele Jahre ab 1974 konnte ich mit vielen engen Bekannten aus dem Volk der Igbos Gespräche auch über die Greuel und Entwicklungen in den Bürgerkriegsjahren führen. Ich erinnere mich nicht an unüberwindbaren Hass oder Vorwürfe den anderen Stämmen gegenüber. Eher Aussagen wie „Wir müssen einen neuen Anfang machen“ oder „Wir haben alle aus diesen schrecklichen Erfahrungen gelernt“ sind mir noch in guter Erinnerung. So fand ich auch in diesem Buch die klaren Darstellungen aber selten Anklagen und Anfeindungen.


Das andere China: Begegnungen in Zeiten des Aufbruchs
Das andere China: Begegnungen in Zeiten des Aufbruchs
von Jutta Lietsch
  Gebundene Ausgabe

4.0 von 5 Sternen China in seiner Entwicklung, 20. März 2015
Gelesen heute, nach 7 Jahren der Drucklegung, ist ein Vergleich der im Buch geschilderten Bilder mit der inzwischen eingetretenen Entwicklung äußerst interessant. Noch ist der Gegensatz von großer Armut insbesondere auf dem Land und den Neureichen in den Städten des Ostens markant. Ein Problem, das die Regierung in Peking über die hierarchischen Barrieren der Funktionäre im gesamten Land bisher nicht in den Griff zu bekommen scheint. Der Ruf des schnellen und großen Geldes setzt sich immer wieder in z.T. unglaublichen Varianten durch.

Für Europäer ein faszinierendes Land. Extremes Wachstum, zielgerichtete Strategie in allen Lebenslagen von der kommunistischen Partei überwacht und wenn notwendig auch durchgesetzt. Doch das Wachstum zeigt mehr und mehr seine Schwachstellen, was sich insbesondere im Bevölkerungsaufbau und in der Umwelt zeigt. Ein teileweise noch Schwellenland auf dem Weg an die Weltspitze. China könnte der Welt bei klugem Verhalten viel geben.

Hoffen wir für die Zukunft der Menschen eine möglichst harmonische Konsolidierung der Entwicklung des Landes und eine weitere Öffnung im Bereich Innen- und Rechtspolitik. Durch stetig wachsende Stärke international werden sich wohl bald auch Konfrontationen ergeben, an die wir heute noch gar nicht denken wollen.

Dezember 2014


Die Abwicklung: Eine innere Geschichte des neuen Amerika (Sachbuch (allgemein))
Die Abwicklung: Eine innere Geschichte des neuen Amerika (Sachbuch (allgemein))
von George Packer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,99

5.0 von 5 Sternen Die Abwicklung eines Systems mit Rechnungslegung an die Mittelschicht, 14. März 2015
Eine höchst interessante Darstellung mit Hilfe paralleler Biographien das heute wahre Amerika begreiflich zu machen. Das ist nicht das Amerika, das uns immer wieder, und immer wieder über die Medien und viele schlauen Leute in leuchtenden Farben vermittelt wird. Wir lernen aber ein Land kennen im unbarmherzigen Würgegriff der von Banken, Wallstreet und Großkapital geleiteten globalisierten Wirtschaft. Alles im Sinne eines Manchester Kapitalismus, der die eigene Mittelschicht ohne Hemmungen ausplündert. Politik und Demokratie? Sie sind die Fassade. Das Wirkliche wird von Lobbyisten kompetent und bravourös über ein phantastisch funktionierendes Netzwerk in die jeweils gewünschte Richtung beeinflußt und gebogen.

Und das soll für uns in Europa, wo es ja auch nicht überall zum Besten bestellt ist, ein Vorbild sein? Alle, die heute so euphorisch von TTIP reden, sollten sich dieses Buch vornehmen und nachdenken.


There Was A Country: A Personal History of Biafra
There Was A Country: A Personal History of Biafra
von Chinua Achebe
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 26,92

4.0 von 5 Sternen Chinua Achebe - There Was a Country, 5. November 2014
Die tragische Geschichte des Igbo-Volkes in Nigerien und sein unvorstellbar leidvoller Versuch als Biafra seine Eigenständigkeit vom Zentralstaat in der Zeit von 1967-70 zu gewinnen. Chinua stellt die Geschichte über einen langen Zeitraum dar. Sie handelt von vor dem Eintreffen der Engländer als Kolonialmacht bis zum Zusammenbruch des bewaffneten Kampfes des Igbo Volkes. Viel Hintergrund über die Nigeria-internen politischen und persönlichen Neid- und Machtkombinationen zwischen den drei großen Ethnien (Haussa, Igbo, Yoruba), welche im Laufe des Bürgerkrieges von ausländischen Mächten (besonders England) aus wirtschaftlichen Erwägungen intensiv ausgenutzt und instrumentalisiert wurden.
Mich berührte der Stil, der oft den Eindruck vermittelte, als ob Chinua Achebe all das Schlimme und Selbsterlebte von weit außerhalb betrachtete und es in einer gewissen Trance niederschrieb. Interessant die immer wieder eingeflochtenen spezifischen Eigenheiten seines Volkes über Zusammenhalt, Familientraditionen, Streben nach interlektueller und geschäftlicher Fortentwicklung.


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