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Rezensionen verfasst von
Sjard Seliger (Neumünster, Schleswig-Holstein)
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   

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In Rock (25th Anniversary Edition)
In Rock (25th Anniversary Edition)
Preis: EUR 5,00

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Meilenstein mit guten Bonustracks - aber klanglich nur mittelmäßig!, 17. April 2010
Rezension bezieht sich auf: In Rock (25th Anniversary Edition) (Audio CD)
Um es gleich vorweg zu nehmen: Über die Songs der Platte und deren Einfluss und Status in der musikgeschichte brauche ich glaube ich nichts mehr sagen. Diese sind schlichtweg grandios.
Ebenfalls ist die "25 Anniversary Edition" ist exzellent gemacht. Neben dem komplett remastereten Album gibt es viele unveröffentlichte Bonustracks, Studio-Improvisationen (gekennzeichnet als "Studio-Chats") und ein 24-seitiges Booklet mit Text zum Album und vielen Fotos.
Bei den Bonustracks sind vor allem die Versionen von "Speed King" und "Black Night" hervorzuheben. Ersteres ist in der normalen 1970er Studioversion vorhanden, dann noch in einer ruhigeren, aber nicht minder rockenden "Piano-Version" mit mehr Klavier, und zuletzt im Remix von Roger Glover, welche m.E. die beste Fasung ist, da sie, laut Glover, "das verkörpert und so klingt, wie sie damals hätte klingen sollen". Recht hat er. "Black Night" hat in der originalen Single Version schon immer an der miesen Soundqualität gelitten. Durch das Remastering und das Remixing von Roger Glover gibt es diesen eigentlich superben Song jetzt in ungeschnittener Fassung mit deutlich besserem Klang. Jetzt kann man ihn endlich genießen und voll aufdrehen!
Zur Klangqualität:
Wie bereits erwähnt hat das gesamte Album ein großes Problem. Es ist maßlos übersteuert! Besonders beim Intro vom originalen "Speed King" hört man das Clipping deutlich heraus. Selbst das Remastering konnte das nicht mehr ausbessern, denn "die Regler und Anzeigen waren bei den Aufnahmen fast permanent auf Rot" (Glover im Booklet). Glücklicherweise geht das Clipping in der generellen Lautsärke und Dynamik des Album unter und es stört nicht allzu schlimm. Für Leute mit guten Ohren aber ist es schon etwas nervig.
Insgesamt also ein Meilenstein mit sehr guten Bonustracks und schöner Aufmachung, aber in mittelmäßiger Soundquali. Da empfehle ich lieber "Machine Head", welches wirklich rundum perfekt ist!
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 20, 2014 9:59 AM MEST


Behind the Mask
Behind the Mask
Preis: EUR 5,00

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Irgendwo dazwischen..., 5. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Behind the Mask (Audio CD)
Behind the Mask von Fleetwood Mac...ein seltsames, recht durchschnittliches aber trotzdem zufriedenstellendes Album in der Geschichte der Band.
Das Jahr 1990 markierte ja bekanntlich einen Umbruch bei Fleetwood Mac, denn Lindsey Buckingham war nun endgültig weg und man heuerte vorsichtshalber gleich 2 neue Gitarristen (Billy Burnette und Rick Vito) an.
Den Songs des Albums tat das insofern gut, dass neue Songwriting-Einflüsse dazu kamen und man auch mal neue Vocals hörte. Jedoch sind die meisten von denen wirklich nur Durchschnitt im Vergleich zu z.B. "Tango in the Night" ('87), aber auch nicht wirklich schlecht. Davon wären:
Track 02 - Love Is Dangerous: Geschrieben von Stevie Nicks ist dieser Song noch der beste auf der Platte, treibender Rhythmus, eingängig, und mit guten Vocals.
Track 05 - Save Me: Der einziger Chart-Hit des Albums, wieder etwas flotter, diesmal von Christine McVie. Klingt sehr nach typischen 80's Pop, viele Synthesizer und so etwas kitschig angehaucht, aber okay.
Track 07 - When the Sun Goes Down: Ein schneller Country-Rocker, gesungen von Billy Burnette und Rick Vito. Sehr gut, passt zwar nicht so ganz in die Gesamtstimmung der Platte, unterhält aber ziemlich gut. Einer der besseren Songs.
Track 08 - Behind the Mask: Hätte exzellent werden können, wäre im sehr psychedelisch-träumerischen Refrain die nervige Textzeile "Angel in Blaaaaaack" ausgelassen worden. Die stört etwas wegen der plötzlich ändernden Tonlage. Schade drum.
Track 09 - Stand on the Rock: Nettes Gitarrenspiel und für Fleetwood Mac ordentlich rockig, aber schwacher Refrain.
Track 11 - Freedom: Erinnert an alte Zeiten mit der rauen Stimme von Stevie Nicks, guter Refrain, jedoch schwächere Strophen. Dem Song fehlt m.E. das gewisse Etwas.
Track 13 - The Second Time: Akustisches Stück, wieder von Stevie Nicks. Sehr schön ruhig, aber viel zu kurz (2:31 min) und leider schnell zu Ende.
Die restlichen Songs sind ebenfalls alle ganz okay, reiche aber nicht an das Niveau des Vorgängers heran. Die halbwegs guten Songs von dieser Platte stammen von McVie oder Nicks, Rick Vito liefert auch ganz passable Tracks.
Aber insgesamt steht "Behind the Mask" irgendwo dazwischen...zwischen durchschnittlich und gut.


Off With Their Heads
Off With Their Heads
Wird angeboten von Giant Entertainment
Preis: EUR 5,05

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ziemlich durchschnittlich im Vergleich zu den Vorgängern, 19. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Off With Their Heads (Audio CD)
Das dritte Album ist ja bekanntlich das schwierigste...so ging es anscheinend auch den Jungs von den Kaiser Chiefs.
Off With Their Heads klingt nun wie eine drittklassige Kopie der beiden Vorgänger, wobei der Humor und die originellen Einfälle um einiges runtergeschraubt wurden. Einzig und allein "Never Miss A Beat" erinnert mit guten Strophen und eingängigen Riffs noch an Zeiten von "Everyday I Love You Less and Less" aus Employment von 2005.
Den Rest des Album kann man nicht mit Employment oder Yours Truly,... vergleichen, denn die Songs sind einfach zu einfallslos und durchscnittlich. Sie klingen nicht wirklich schlecht, aber da ist ganz einfach die Frische der früheren Tage raus. "Tomato in the Rain" stellt noch einigermaßen zufrieden, genauso wie das Duett mit Lilly Allen "Always Happens Like That", aber ansonsten für Kaiser Chiefs Verhältnisse sehr dürftige Kost. Im Gesamtbild der Band also eher mittelmäßig, als eigenständiges Album betrachtet (vergisst man mal kurz die grandiosen Vorgänger) kann man es doch ganz gut heißen, es rockt ordentlich und hat Energie und ab und zu auch mal nen netten Text, wie bei "Never miss a Beat".
Fazit: für Fans dennoch zu empfehlen, denn es sind immer noch DIE Kaiser Chiefs am Werk!


Too Tough to die
Too Tough to die
Preis: EUR 5,00

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das härteste aus den 80ern der Ramones, 2. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Too Tough to die (Audio CD)
Das sind also die angeblich härtesten Ramones der 80er. Hm, ja, stimmt, eine bessere Produktion fällt mir auf, die im Vergleich mit zB "Animal Boy" die Gitarren wiederr rau und laut erklingen lässt. Ist zwar kein wirklicher Mega-Kracher ist auf "Too Tough To Die" enthalten. Etwas besser gelungen sind vielleicht "I'm Not Afraid of Life" (gute düstere Midtempo-Melodie), das kurze Punk-Instrumental "Durango 95", der Opener "Mama's Boy" und der mit 4 Minuten ungewöhnliche lange Track "Daytime Dilemma". Der Rolling Stones-Coversong "Street Fighting Man" ist auch okay. Eine besondere Erwähnung verdient aber "Endless Vacation", ein Punk Song, wie er witziger nicht sein könnte! Ultraschneller Text, der Rhythmus ist kaum zu halten, und im Refrain wird dann alles wieder ruhig, bevor die nächste rasende Strophe kommt, dazu rotzig-frech gesungen/geschrien von Basser Dee Dee....eines der wenigen Highlights.
Aber das härteste wird einem hier garantiert nicht geboten! Man beachte nur die ersten 4 Alben in den 70ern, die hatten es wirklich in sich. Und für den sonst so bekannten 80's-Weichspül-Sound haben die Jungs aus New York doch nen ganz anhörlichen Punk-Sound hinbekommen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 1, 2013 2:05 PM MEST


Subterranean Jungle
Subterranean Jungle
Preis: EUR 10,49

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solide, aber längst nicht das Beste, 2. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Subterranean Jungle (Audio CD)
Ein akzeptables Album - mehr nicht. Man kann nicht sagen, dass es sehr gut ist, weil einfach zu viele Lückenfüller und Durchschnittssongs darauf sind. Einzige wirklich gute Songs sind "Highest Trails Above" (guter Rocker), "Somebody Like Me" (Blues Rock!) und "My My Kind of Girl" (erinnert ein wenig an die 60er).
Der Rest...naja, eine seltsame Halbballade gibt es da noch ("Time Has Come Today"), die irgendwie unfertig wirkt (hätte wenn schon noch mehr Pathos vertragen können, bei dieser Ramones-epischen Länge von 4 einhalb Minuten!) und ein Song mit einem zu langen Titel ("Everytime I Eat Vegetables It Makes Me Think of You"), der schneller hätte sein müssen um zum richtigen Ramones-Rocker zu werden.
Am meisten jedoch stört mich bei Subterranean Jungle die grauenhafte Produktion. Als o Gitaren und Vocals klingen sehr gut. Den Bass hat man durch das Remastering angehoben und etwas mehr in Vordergrund gerückt, auch gut. Aber die Drums...schrecklich! Dort hat man jeglichen -ntürlichen- Halleffekt weggemacht, das heißt die Becken klirren nicht, sie machen eher nur kurz "pfft", und das wars! Die Snare-drum klingt wie ein drumcomputer ohne Kraft, die Bass-drum hört kaum...echt schade, mit guter Produktion klänge das Album wesentlich besser!
Wie gesagt...kein schlechtes Ramones-Album, aber doch eher Durchschnitt.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 13, 2014 12:00 AM MEST


Pleasant Dreams
Pleasant Dreams
Preis: EUR 13,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr Ramones-unlike..., 2. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Pleasant Dreams (Audio CD)
"Es ist Pop! Oh mein Gott, die Ramones machen richtigen POP!" dachte ich, als ich diese Platte das erste mal durchörte. Was sich auf End of the Century bereits andeutete, wurde hier wirklichkeit: Die Ramones haben ne Packung Weichspüler rausgeholt...
Ich erschrak aber nicht, weil es so schlecht klang, sondern weil die neuen Songs doch eigtl zu überzeugen wussten. Der Sound war zwar irgendwie dünner, aber ging in Ordnung. Und das Songwriting war nun auch mit guten Melodien bestückt und intelligenten Texten. Besonders die Songs "The KKK took my Baby Away" und "We Want the Airwaves" sind hier zu erwähnen.
Von vielen Fans als unbeliebtestes Album gescholten, finde ich persönlich "Plesant Dreams" am interessantesten aller Alben. Es klingt total Ramones-unlike, aber es ist trotzdem ein gutes Album.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 14, 2010 2:28 PM CET


Mondo Bizarro
Mondo Bizarro
Wird angeboten von DVDCineShop
Preis: EUR 11,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Album der "großen 3 Spätwerke" - der Punk kehrt zurück!, 2. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Mondo Bizarro (Audio CD)
Mit "Brain Drain" fing die Phase an und fand mit Mondo Bizarro ihre Vollendung: Weg vom dünnen Mainstream-80er-Sound und hin bzw. zurück zu den Basics, zum kraftvollen Punk Rock.
Auf Mondo Bizarro herrscht wieder der Punk, wie er es in den 70ern tat. Allein der grandiose Opener "Censorshit" mit seiner unendlichen Energie, seinem bissigen Text und den genialen Riffs ist er für mich einer der besten Ramones-Songs ever.
Darauf folgt Kracher Nummer 2: "Poison Heart". Es erinnert immernoch einiges an den Stil der 80er bei diesem Song (richtige Songs mit Struktur und Aufbau Strophe-Refrain etc.), jedoch ist er besser arrangiert und hat einfach eine viel bessere Qualität als andere, ähnliche Songs. War übrigens der Titelsong zu Stephen King's Fortsetzung zu Friedhof der Kuscheltiere, und gleichzeitig der einzige Single-Hit des Albums.
Der nächste gute Track ist "Take It As It Comes". Gespickt mit ein paar Soundeffekten und einer melancholischen Melodie und Joey's gefühlvollem Gesang verbindet er hier gekonnt Punk Rock mit Alternativ-Rock. Ein super Bass-Solo gibts noch dazu.
Der letzte richige Über-Track ist "Main Man". Dieser Song hat einfach alles, was man von den Ramones verlangt: Eingängige Riffs, guter Text, genug Speed, klasse Gesang vom neuen Bassisten C.J. Ramone und ne gewaltige Menge Wumms.
Die restlichen Songs sind keinesfalls schlecht. Es gibt auf Mondo Bizarro praktisch keine Ausfälle!
Ebenfalls hervorzuheben wäre die exzellente Soundqualität der CD. Für 1992 klingt die CD unglaublich druckvoll, laut und kräftig im Bassbereich. Ein Lob an das Mastering-Team! Im Booklet sind einige (nicht alle!) Songtexte abgedruckt, die Thank You's und gelungene Bilder der Band.
Nach Mondo Bizarro folgte "Acid Eaters" ('93) und "Adios Amigos" ('95) als abschließende Hammer-Alben auf so einem hohen Niveau, klanglich und musikalisch.


Halfway to Sanity
Halfway to Sanity
Preis: EUR 18,87

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zweitbestes Album der 80's-Ramones mit viel Varation, 2. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Halfway to Sanity (Audio CD)
Halfway to Sanity genießt einen seltsamen Ruf. Man hört aus Quellen, es sei einerseits schlecht, andererseits doch ganz okay, und wiederum andere meinen sie wüssten nicht wo sie es einordnen sollen, weil es so ungewöhnlich und vielseitig ist...ich sage: sie haben alle Recht.
Die Platte verbindet verschiedene Stile, unter anderem klingen einige Songs arg nach HARD ROCK mit düsterem Touch ("I Wanna Live" (gutes Intro!), "Garden of Serenity", "I Know Beter Now"), wobei sich Joey bei Gesang teilweise aggressiver und "röhrender" gibt, was man bei den Vorgänger ab Subterranean Jungle bemerken konnte.
Wir haben POP-ROCK ("Death of Me" (sehr guter, eingängier Song!), "Go Lil Camaro Go", "A Real Cool Time"), der aber nicht gelangweilt oder gar uninspiriert klingt, sondern zeigt, dass die Ramones auch im seichteren Gewässer punkten können.
Dazu gibt es noch einen HEAVY METAL angehauchten Versuch, "I'm Not Jesus", geschrieben von Drummer Richie Ramone. Unglaublich hart, schnell, aggressiv und mit fiesem, düsteren Text und sogar unheimlichen Gebets-Sprechpassagen...passt aber echt gut zum Song.
Natürlich haben wir wieder den gewohnten soliden PUNK ROCK ("Bop Til You Drop", Weasal Face", "I Lost my Mind" (gesungen von Dee Dee Ramone)), wie man ihn sich von den Ramones wünscht.
Alles in allem überwiegt bei allen Songs eine düstere Stimmung, teils böse Texte und unheimliche Arrangements. Der Sound ist ausgesprochen gut und um Meilen besser als der Vorgänger "Animal Boy", die Gitarren sind zwar m.E. zu sehr im Hintergrund, dafür sind die Drums knackig und laut, die Gesang im Vordergrund und alles hat ordentlich Wumms. Also eigentlich alles bestens.
Was mit persönlich auffiel ist das Songwriting. Insgesamt 8 Tracks von Dee Dee geschrieben, 2 davon zusammen mit Johnny, dann noch 2 von Joey und sogar 2 von Riche Ramone (s.o.). Das alles gibt aber nicht nach zu lesen im Booklet, da gibt's nur die Songtexte, mehr nicht. Die Autoren der Lieder musste ich im Internet nachgucken ;-)
FAZIT: Nach dem 84er "Too Tough To Die" das beste 80's Output der Ramones. Rockt absolut und varieiert dazu noch mit Stilen, wird also nie langweilig!


Brain Drain
Brain Drain
Wird angeboten von zoreno-deutschland
Preis: EUR 8,27

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Album...es ging wieder aufwärts, 2. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Brain Drain (Audio CD)
Zusammen mit "End of the Century" wohl das beste 80er-Album der Ramones. Es beeinhaltet sehr gute Songs ("I Believe in Miracles", Don't Bust My Chops", "All Screwed Up"), einen bekannten Hit ("Pet Semetary") und einen gewaltigen Punk-Kracher von 1:50 min ("Learn to Listen").
Der Sound ist, nach langer Zeit endlich wieder, kraftvoll, klar und gut anzuhören. Waren die restlichen Alben der 80er noch scheppernd und dünn im Sound, kommtz heir endlich die modern Aufnahmetechnik zu Tage und verleiht den Ramones den nötigen Wumms, den man seit Phil Spector's "End of the Century" nicht mehr hatte. Und Ramones ohne Wumms, das geht einfach nicht ;-)


Animal Boy
Animal Boy
Wird angeboten von Fulfillment Express
Preis: EUR 19,48

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Tier oder die Bestie rauslassen tun sie hier nicht wirklich..., 2. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Animal Boy (Audio CD)
Nun, das viel gescholtene 86er Album "Animal Boy" von den Ramones hört sich in meinen Ohren nicht ganz so schlimm an wie sein Ruf es immer erahnen ließe.
Als erstes viel mir der Sound auf. Anfags noch furchtbar scheppernd und blecherne Gitarren, der Bass kaum zu hören, die drums zu laut abgemischt...am Ende gewöhnt man sich daran, es bleibt aber ein Minuspunkt.
Die Songs an sich sind guter Durchschnitt, herausstechen tun der pop-rockige Opener "Somebody put Somehting in my Drink", der soldie Rocker "Apeman Hop" mit lustigem Intro, der Ronald-Reagan-provozierende Song "Bonzo goes to Bitburg", und die sehr schmachtende, Ramones-untypische, aber gelungene Ballade "Something to Believe in".
Der Rest lässt sich gut hören, ist aber nichts wirklich besonderes.
Im Gesamteindruck doch eher eines der schwächeren Ramones-Alben, aber dennoch hörenswert.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 13, 2012 11:27 PM CET


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