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Beiträge von Th. Leibfried
Top-Rezensenten Rang: 239
Hilfreiche Bewertungen: 2281
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Rezensionen verfasst von Th. Leibfried (Deutschland)
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5.0 von 5 Sternen
Eindrucksvoll und sehr guter Tragekomfort, 17. Juni 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Der V-MODA Crossfade reiht sich bei meinen Kopfhörern zu einem Bose AE2, einem Philips SHL 5800 und einem Jabra Revo ein. Jeder dieser Kopfhörer hat seine Vorzüge, wobei der Philips im Klang nicht mithalten kann, dafür allerdings auch preislich in einer anderen Klasse rangiert. (Deutlich günstiger nämlich.) Kriterium Nummer 1 beim Erwerb eines Kopfhörers mag für viele (neben dem Preis) die Klangqualität sein. Nun bin ich zwar leidenschaftlicher Musikhörer, der ein wirklich breites Spektrum genießt, kann mich aber nicht als HiFi-Spezialist bezeichnen. Ich höre von klassischen Werken über Pop / Rock und Jazz bis zu Techno (und ähnliches) sehr variantenreich, besitze aber derzeit keine HiFi-Komponenten. Die genannten Kopfhörer benutze ich an mobilen Geräten, also am Smartphone, mp3-Player und Laptop, sowie an einem Loewe Spheros-TV-Gerät. Insbesondere begleitet mich der ein oder andere auf Reisen, speziell in der Bahn. Von daher reichen prinzipiell alle vier Geräte meinen Ansprüchen das Wasser, der Philips mit Abstrichen. Warum ich das schreibe? Weil für mich dadurch zwei Kriterien die reine Klangqualität überholen: das ist zum einen technische Variabilität und an erster Stelle der Tragekomfort. Mit technischer Variabilität meine ich zum Beispiel die Bluetooth-Funktionalität des Jabra, die einen kabellosen Einsatz möglich macht und mittels eines in den Kopfhörer integrierten Mikrophons auch das kabellose Telefonieren ermöglicht. Telefonieren kann man mit dem V-MODA Crossfade auch, wenngleich kabelgebunden. Aber das ist zu verschmerzen. Dabei handelt es sich um hochwertige und nahezu unzerstörbare kevlarverstärkte Kabel, die sich nicht verheddern. Die Anschlüsse vergoldet, das wird HiFi-Liebhaber freuen. Nun zum Tragekomfort. Dabei spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Zweifellos das Gewicht, weshalb ich hier zum Vergleich einmal die Daten für die vier Kopfhörer aufliste. Der leichteste ist der Bose AE2 mit 140 Gramm, weswegen er in diesem Punkt auch nicht zu schlagen ist. Der insgesamt unterlegene Philips kommt auf 175 Gramm. Die anderen beiden sind alleine schon wegen zusätzlich Technik schwerer, wobei der V-MODA mit 272 Gramm den Jabra mit 224 Gramm noch einmal schlägt. Damit wiegt der hier zu rezensierende Kopfhörer das Doppelte des Bose und ist logischerweise bei langem Hören deutlich spürbarer. Aber nichtsdestotrotz - und deshalb am Ende auch fünf Sterne - ist er überhaupt nicht unangenehm und drückt mich, im Gegensatz zum Jabra oben mit dem Bügel nicht unangenehm. Bleibt das Äußere und die Aufmachung. Der V-MODA Crossfade ist ohne Zweifel der Eindrucksvollste unter diesen vieren. Die Metalloptik in "gunmetal" mag nicht jedermanns Geschmack sein, mir gefällt sie ganz gut. (Obwohl ich schon sehr lange nicht mehr zur möglichen Zielgruppe der 20jährigen zähle.) Schon die Verpackung beeindruckt, andere Rezensenten haben das beschrieben. Vor allem (siehe meine Reisetätigkeit) ist das Hardcover hilfreich, mit dem der Kopfhörer unterwegs ungefährdet verpackt ist. Optisch signalisiert er so etwas wie: "Sprich mich nicht an!" Und so ist es, wenn ich angesprochen werden möchte, trage ich keinen Over-Ear Kopfhörer.
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5.0 von 5 Sternen
Sichere Entsorgung im doppelten Sinne, 17. Juni 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Bisher landeten private Papiere, auch solche mit sensiblen Daten, zerrissen beim Altpapier. Nun übernimmt der Aktenvernichter von Fellowes diese Aufgabe auf viel sichere Art und Weise. Nach einer DIN Sicherheitsstufe verarbeitet er bis zu 12 Blätter in kleine Streifen, die in einem Behälter in einer Tüte aufgefangen werden und dann entsorgt werden können. Dieser Behälter wird nach vorne herausgezogen, so dass beim Leeren nicht der Papiereinzig samt Messer heruntergehoben werden muss. Dieser obere Teil hat nämlich ein ganz beachtliches Gewicht, woran man die solide Verarbeitung erkennen kann. Bewegen lässt sich das Gerät dank der vier eingesteckten Rollen allerdings recht leicht. Neben Papier sind die Schneidmesser auch in der Lage, Büroklammern mitzuverarbeiten, sowie Plastikkarten und sogar CDs sicher zu zerstören. Sicher im doppelten Sinne schreibe ich deshalb, weil das Gerät nach Herstellerangaben den Schneidevorgang bei Berührung abschaltet. Getestet habe ich das nicht, offen gestanden. Ein- und ausgeschaltet wird über ein Touchfeld, das auch die Statusanzeigen enthält. (Wenn beispielsweise zu viel Papier eingelegt ist, dann kann man das hier erkennen.) Es gibt günstigere Aktenvernichter, jedoch ist der Fellowes Powershred bei seiner Leistungsfähigkeit und mit der Sicherheitstechnologie sein Geld allemal wert.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Für Automatikfreaks, 30. Mai 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Wie bei der größeren Schwester, der S9500, aber auch bei anderen Serien geht Nikon sehr weit in punkto Automatik. Manuelles Eingreifen ist beispielsweise bei den Modellen der S-, J- und V-Serien quasi unmöglich. Die Coolpix S9400 ermöglicht zwar bei vielen Punkten eine manuelle Einstellung, das meiste davon jedoch nur über das Kameramenü. Mein persönlich größter Kritikpunkt ist auch bei diesem Modell, dass die Grundfunktion beim Fotografieren, das manuelle Einstellen der Belichtungszeit und damit in Verbindung dann auch das Variieren der Blende, nicht möglich ist. Auch dieses Modell überzeugt mit extrem vielen Features, bei denen man selbst entscheiden muss, ob man sie nutzt und braucht. Naheliegend und beliebt sind Motivprogramme, denen auch am Funktionsrad der meiste Raum gegeben wird. Neben dem üblichen Automatikprogramm gibt es dort eine Motiv- und eine Szenenautomatik, zwei Porträtmodi, jeweils einen Modus für Aufnahmen mit Gegenlicht (praktisch) und für Nachtaufnahmen. Damit sind viele Gelegenheiten für gelungene Schnappschüsse abgedeckt. Wer andere Einstellungen wie den Weißabgleich, die ISO-Empfindlichkeit, die Belichtungsmessung oder den Fokusmodus verändern will, muss über das Menü gehen. Direkten Zugriff am Gehäuse über vorbelegte Tasten und Druckknöpfe gibt es noch für den Blitzmodus, Makroaufnahmen, Selbstauslöser und - ebenfalls sehr sinnvoll - für die Belichtungskorrektur. Auch Videoaufnahmen haben ihren eigenen Auslöser, wie mittlerweile bei den meisten Modellen üblich. Der Hauptunterschied (neben einer etwas geringeren Zahl an Bildpunkten) ist das Fehlen von GPS- und WiFi-Funktion. Die Bildqualität ist definitiv beachtlich, wenn man bedenkt, mit wie viel Bildpunkten aufgenommen wird und welch kleiner Sensor in der Kamera steckt. Auch der Fokus arbeitet bei akzeptablen Lichtverhältnissen zuverlässig. Der große Zoombereich von 24 - 450 mm (am Kleinbild orientiert), entlockt einem schon ein Staunen. Erwähnenswert ist noch, dass man kein zusätzliches Akku-Ladegerät braucht, sondern den Akku in der Kamera entweder an einem PC oder an einer Steckdose mittels USB laden kann. Alles in allem durchaus eine Kaufempfehlung von mir, wenngleich der Verzicht auf die Möglichkeit, Belichtungszeit und Blende einstellen zu können, bei mir zu einem Stern Abzug führt.
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3.0 von 5 Sternen
Ein Alptraum, 20. Mai 2013
Früher oder später muss sich man sich als Leser fragen, was den Protagonisten Niklas Kalf eigentlich dazu bringt, monatelang nicht aktiv nach seiner in New York entführten schwangeren Frau zu suchen, sondern stattdessen sich zuerst in einem texanischen Wüstenstädtchen namens Marfa zu verkriechen und später dann in Los Angeles aufzuhalten. Und dann schreibt der Autor Thomas Hettche im letzten Drittel des Buches: "Manchmal dachte er [Niklas, Anm. d. Verf.] darüber nach, wie er jemandem erklären würde, was er nach dem Verschwinden von Liz getan hatte. Er verstand nicht, warum ihm die Situation nicht unerträglich war. Aber er war sich sicher, es war eine Art Jagd, auf der er war, und es galt, kalten Herzens zu sein. Und manchmal glaubte er gar, erst wenn er Liz ganz vergaß, würde er sie zurückbekommen." Ergo, weder der Autor noch die Hauptfigur haben eine Antwort auf die Frage des Lesers. Und so erscheint es auch unnötig, dass man denkt, Niklas solle jetzt endlich mal seinen Allerwertesten bewegen, um seine Frau und das nach Monaten der Entführung wohl längst geborene Kind endlich aktiv suchen. Und so lebt Niklas weiter in den Tag, lässt Woche um Woche und Monat um Monat vergehen, lernt Frauen kennen, deren Rolle unklar ist, beginnt mit einer von ihnen eine Affäre und macht sich ab und an mal seine Gedanken, was denn die Entführer nun eigentlich von ihm wollen. Ihm, dem Biograph des jüdischen Emigranten und Wissenschaftlers Eugen Merkaaz, der nach der Flucht in die Vereinigten Staaten bei einer Explosion ums Leben kam und dessen Witwe die einzige Verbindung zu dem unklaren Geheimnis ist, nach dem wer-auch-immer sucht. Keine Frage, schreiben kann Thomas Hettche. Man muss sich nicht ärgern über ein schlechtes Deutsch, banale Gedanken oder Dialoge. Flüssig liest sich der Text dennoch, es gibt keine allzu großen sprachlichen Stolpersteine. Aber so ganz wird nicht klar, was der mehrfach ausgezeichnete Hettche mit diesem Roman aussagen möchte, der im Jahr seines Erscheinens, also 2006, für den Deutschen Buchpreis nominiert war. Vielleicht ist es jedoch gerade das, dass die menschliche Psyche sich der rein rationalen Betrachtung entzieht. Das individuelle Motivation, dass Gefühle weder vorhersehbar noch im Einzelnen analysierbar sind. Vielleicht ist die Grundaussage auch eine ganz andere. Für mich gibt es weitaus bessere zeitgenössische Romane in der deutschsprachigen Literatur als dieser, der an die Filme David Lynchs erinnert, beispielsweise an "Blue Velvet" oder vielleicht noch mehr an "Mulholland Drive", nicht nur, weil der auch im Text vorkommt.
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5.0 von 5 Sternen
Cooler Begleiter, 14. Mai 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Das Rollei Fotopro Stativ 110R hat Einzug gehalten in meinen Kamerarucksack und wird wegen seines geringen Eigengewichts von nur gut 300 Gramm nun zur Standardausrüstung dazugehören. Es erinnert in der Machart an das bekanntere Gorilla-Stativ von Joby, spricht mich persönlich allerdings ein wenig mehr an. Das Design in schwarz und anthrazit wirkt schick, wenngleich das nur eine nette Nebenerscheinung ist. Durch das geringe Eigengewicht ist die Tragkraft logischerweise auch begrenzt. Und zwar bei angeblich 1,5 kg. Meine DSLR samt Standardobjektiv bringt es auf 800 Gramm und schon da muss man die ein oder andere Position gut austarieren, damit das Stativ die Kamera hält. Wie das beim doppelten Gewicht aussieht, konnte ich mangels Ausrüstung noch nicht ausprobieren. Stabil ist die Konstruktion und durch die Gummierung der Füße und vor allem der Ringe an jedem Glied lässt sich das Stativ auch an eher ungewöhnlichen Positionen anbringen. Vollkommen problemfrei bei Kompaktkameras mit dem halben Gewicht meiner Einsteiger-DSLR. Um die Kamera zu befestigen, werden der Karabinerhaken ab- und die Kamera durch drei Umdrehungen aufgeschraubt. Das geht schnell und problemlos. Mitgeliefert wird eine sehr einfache Tasche, mehr ein Beutelchen. Aber gut, wer hier etwas Besseres möchte, wird einen Ersatz finden. Durch mittiges Umknicken der Beine lässt sich das Stativ auf ein sehr kompaktes Maß bringen, das in jeder etwas größeren Kameratasche oder in einem Rucksack Platz findet. PS: Wer wie ich erst einmal sucht, wie man gegebenenfalls Beinglieder mit dem beiliegenden Imbus-Schlüssel entweder entfernt oder aber festzieht, dem sei gesagt, dass man die äußeren Gummiringe wegschieben muss, um an die Schrauben zu kommen. Das geht nicht ganz leicht, deshalb sei es extra erwähnt.
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4.0 von 5 Sternen
Ein sehr philosophischer Roman, 13. Mai 2013
Landläufig wird angenommen, dass eine Biografie etwas Festes ist, gerade der Teil, der hinter einem liegt. Und doch hat jeder in seinem Leben kleinere und größere Ereignisse und Informationen zu verarbeiten und auch zu verkraften, die die eigene Biografie und den Blick auch manches im Nachhinein ändert. Und da muss man gar nicht Beispiele denken, bei denen die Eltern gar nicht die eigenen Eltern sind, der Partner einem seit Jahren betrügt oder ähnliches. Das funktioniert auch im Kleinen und eben nicht nur mit Fakten und retrospektiv, sondern auch mit Gedanken und in die Zukunft gerichtet. Konstruktivismus heißt die philosophische Richtung, die solches behandelt. In Max Frischs Roman "Mein Name sei Gantenbein" steckt die Konstruktion der eigenen Biografie bereits im Titel. "Mein Name SEI Gantenbein" definiert da ein Erzähler und erbaut sich ein eigenes Leben. Und dann ein zweites und ein drittes, bis es dem Leser schwer bis unmöglich fällt, den Überblick zu behalten, wer denn nun eigentlich wer ist in der Erzählung. Der Roman ist gehobene und damit anspruchsvolle Literatur, keine leichte Kost. Auch mir als geübtem Leser solcher Texte fiel das Folgen und Dranbleiben phasenweise schwer. "Literatur als Arbeit" schrieb ich bei anderem Buch und könnte es hier wieder schreiben. Aber der Roman ist auch ein Stück Zeitgeschichte mit Figuren, die es so wohl nicht gab, die es aber sehr wohl hätte geben können. Und schließlich steckt darin auch vieles über den Autor, nicht nur, wenn ausgiebig Pfeife geraucht wird.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Ein sehr philosophischer Roman, 13. Mai 2013
Landläufig wird angenommen, dass eine Biografie etwas Festes ist, gerade der Teil, der hinter einem liegt. Und doch hat jeder in seinem Leben kleinere und größere Ereignisse und Informationen zu verarbeiten und auch zu verkraften, die die eigene Biografie und den Blick auch manches im Nachhinein ändert. Und da muss man gar nicht Beispiele denken, bei denen die Eltern gar nicht die eigenen Eltern sind, der Partner einem seit Jahren betrügt oder ähnliches. Das funktioniert auch im Kleinen und eben nicht nur mit Fakten und retrospektiv, sondern auch mit Gedanken und in die Zukunft gerichtet. Konstruktivismus heißt die philosophische Richtung, die solches behandelt. In Max Frischs Roman "Mein Name sei Gantenbein" steckt die Konstruktion der eigenen Biografie bereits im Titel. "Mein Name SEI Gantenbein" definiert da ein Erzähler und erbaut sich ein eigenes Leben. Und dann ein zweites und ein drittes, bis es dem Leser schwer bis unmöglich fällt, den Überblick zu behalten, wer denn nun eigentlich wer ist in der Erzählung. Der Roman ist gehobene und damit anspruchsvolle Literatur, keine leichte Kost. Auch mir als geübtem Leser solcher Texte fiel das Folgen und Dranbleiben phasenweise schwer. "Literatur als Arbeit" schrieb ich bei anderem Buch und könnte es hier wieder schreiben. Aber der Roman ist auch ein Stück Zeitgeschichte mit Figuren, die es so wohl nicht gab, die es aber sehr wohl hätte geben können. Und schließlich steckt darin auch vieles über den Autor, nicht nur, wenn ausgiebig Pfeife geraucht wird.
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5.0 von 5 Sternen
Gut verarbeitet, geniale Details und leer ein wenig sperrig, 13. Mai 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Ein stabiler Wegbegleiter ist der Vanguard Adaptor 46 auf Fototouren. Leer wiegt der Rucksack genau ein Kilogramm, das sich noch leichter anfühlt. Da mit einer Kamera und entsprechender Zusatzausrüstung einiges an Gewicht zusammenkommt, ist es angenehm, wenn die Aufbewahrung selbst nicht auch noch allzu sehr ins Gewicht fällt. Man sollte sich aber im Klaren darüber sein, dass der Rucksack im leeren Zustand genauso groß ist wie im gepackten. (Vergleichbar mit einem Hartschalenkoffer.) Und das bedeutet, dass er bei vielen Fluggesellschaften die Maximalmaße für ein Handgepäckstück überschreitet, auch wenn Vanguard in der Produktbeschreibung anderes in Aussicht stellt. Funktional ist der Adaptor 46 wirklich gut durchdacht. Kamera und weitere Objektive werden seitlich verstaut, was auf den ersten Blick ein wenig ungewöhnlich erscheint, sich aber als gute Lösung erweist, insbesondere dann, wenn man den Rucksack umbaut zur (allerdings sperrigen) Umhängetasche. Ob Links- oder Rechtshänder spielt keine Rolle, die Kamerafächer sind auf beiden Seiten vorhanden. Oben befindet sich ein recht geräumiges, aber nicht riesiges Fach für alles Mögliche, Proviant beispielsweise. Außen an diesem Kopffach befindet sich ein weiteres reißverschlussgeschütztes schmales Fach, um kleineres Zubehör oder kleinere Papiere unterzubringen. Ein 13-Zoll-Notebookfach findet man hinter einem weiteren Reißverschluss an der Rückenseite, damit man nicht auf einen Laptop oder ein Tablet verzichten muss. Besonders genial ist das System zur Unterbringung eines Stativs. Da wackelt nichts im Falle des Falles. Nicht zu vergessen ist auch die beinahe schon obligatorische Regenhülle, die an der unteren hinteren Seite untergebracht und festgemacht ist, so dass sie von dort aus über den Rucksack gezogen wird und auch nicht verlorengehen kann. Kleinere Details wie die Möglichkeit, überflüssige Längen bei den Tragegurten mit Klettriemen so zu verstauen, dass nichts herumhängt, runden das Gesamtpaket ab. Insgesamt fünf Punkte, wenn man nicht an einer Handgepäckregelung scheitert. Lieber vorher schlau machen oder auf Nummer sicher gehen und den Rucksack bei Flugreisen zu Hause lassen.
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5.0 von 5 Sternen
Eine stabile Angelegenheit, 6. Mai 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Das Vanguard Abeo Pro 283AT macht schon beim Auspacken einen wirklich stabilen Eindruck. Dazu tragen besonders die großen Gummifüße bei, mit denen auch auf unsicherem Untergrund ein sicherer Stand erreicht werden kann. Bei Bedarf lassen sich diese Gummifüße einfach abziehen und im Extremfall wie Schnee kommen bei den 3-in 1-Füßen sogar Spikes zum Vorschein. Für jede Veränderung gibt es einen Schnellhebel, sowohl für die Höhenverstellung der Beine und der Mittelsäule, sowie für den Winkel, falls man nach oben oder unten (Makroaufnahmen) fotografieren möchte. Auch lässt sich die montierte Kamera (die aufgeschraubt wird) um 360° drehen, um entweder Panoramafotos oder Videoschwenks zu machen. Die drei Beine lassen sich nicht nur in der Höhe so verstellen, dass eine Gesamthöhe von 180 cm erreicht werden kann, sondern auch im Winkel verändern, um beispielsweise Bilder aus einer Froschperspektive heraus zu machen. Eine eingebaute Wasserwaage hilft, das Stativ und damit die Kamera in eine korrekte Ausgangsposition zu bringen. Zugegeben, mit fast zweieinhalb Kilogramm ist das Stativ kein Utensil, das man auf einer Fototour mit sich herumträgt. Eine sehr gute Verarbeitung und leichtgängige Verschlüsse bei einer stabilen Gesamtkonstruktion führen zu fünf Sternen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Es fehlt die Sonne noch in Deutschland dazu, 3. Mai 2013
Auch wenn man die Titel dieser Compilation bei einem Sommerregen hören kann, scheint mir die beste Situation doch zu sein, an einem lauen Abend auf der eigenen Terrasse im Loom Chair zu sitzen, ein gekühltes Glas Sauvignon Blanc oder einen Gin Tonic vor sich, die Welt Welt sein lassen und der Sonne beim Untergehen zuzusehen. 160 Minuten Lounge Music helfen beim Abschalten oder Gedanken schweifen lassen. Da die echten Hinhörer Mangelware sind, lenkt die Musik auch von nichts ab. "Waterfall" schaut ein wenig heraus aus dem Klangteppich, alles andere plätschert wie das bei uns nicht vorhandene Wasserspiel im Garten. Und genau das erwartet man letztlich auch von chilliger Musikuntermalung.
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