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Rezensionen verfasst von
Th. Leibfried "TL" (Deutschland)
(TOP 500 REZENSENT)   

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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein weiterer Versuch mit mäßigem Erfolg, 9. Oktober 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Unsere Umgebung besteht aus einem neuwertigen Einfamilienhaus mit insgesamt vier Stockwerken. Massiv gebaut mit entsprechenden Stahlträgern in den Decken. Da stößt ein WLAN schon mal an Grenzen. Die Technik (Router) steht im Erdgeschoß, im Obergeschoß ist der Empfang gut, im Dachgeschoß mit dem Büro eher mäßig. Prinzipiell ausreichend, wenn aber größere Datenmengen fließen sollen, dann geht das stabil nur im Erdgeschoß. DLAN-Lösungen habe ich schon mehrere ausprobiert, die scheitern alle an dem Umstand, dass die Stromversorgung im mehrere Stromkreise gegliedert ist und die Dämpfung im Schaltkasten den erhofften Effekt wieder zunichte macht.

Nun versucht ich diesen Wireless Range Extender. Die Installation ist grundsätzlich einfach, vorausgesetzt, man hat einen Rechner mit einem CD-Laufwerk im WLAN-Einsatz. Die Alternative mit einem Verweis auf die Homepage des Herstellers läuft ins Leere, dort gibt es (zumindest aktuell) die versprochene Datei zum Download gar nicht. Mit meinem Zweitgerät und dessen CD-Laufwerk lässt sich der Extender in Betrieb nehmen. Der erste Versuch scheitert, weil man vorher den MAC-Filter am Router deaktivieren muss. Mit MAC-Filter wird der Extender nicht erkannt, trotz Passwort. Dann geht es. In einem weiteren Schritt sucht man sich den Punkt, an dem der Extender später platziert werden soll. Sinnvollerweise ist das bei uns im Obergeschoß. Doch leider reicht dort das Signal nicht aus, damit der Extender dieses verstärken kann. Und das, obwohl - wie geschrieben - Rechner, Tablets oder Smartphones mit der verfügbaren Signalstärke auskommen. Eine Installation des Extenders im Erdgeschoß ist sinnlos, weil der Weg zum Dachgeschoß ja nicht verkürzt wird.

Das Gerät an sich funktioniert und die Einrichtung ist relativ einfach. Dass unsere baulichen Gegebenheiten der Funktionalität einen Strick durch die Rechnung machen, möchte ich nur zum Teil dem Artikel anlasten. Daher verhaltene drei Sterne.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 16, 2014 2:16 PM MEST


Bolse® 12W Kabelloser Tragbarer Wireless Bluetooth Lautsprecher, 8 Stunden Wiedergabezeit mit integrierter Freisprechfunktion für iPhone 5S, 5, iPad Air, Mini, Samsung Galaxy S5, S4, HTC, Tablets, PC
Bolse® 12W Kabelloser Tragbarer Wireless Bluetooth Lautsprecher, 8 Stunden Wiedergabezeit mit integrierter Freisprechfunktion für iPhone 5S, 5, iPad Air, Mini, Samsung Galaxy S5, S4, HTC, Tablets, PC
Wird angeboten von T.M. Enterprise
Preis: EUR 49,99

4.0 von 5 Sternen Voll befriedigend, 8. Oktober 2014
Dieser 12W-Lautsrepcher der kabellosen Art (jedenfalls im Einsatz kabellos) ist der zweite aus dem Hause Bolse, den ich im Einsatz habe. Die beim Auspacken zum Vorschein kommenden Abmaße von 16 x 4 x 6 cm (jeweils abgerundet) sind kompakt, aber nicht so klein wie andere Bluetooth-Lautsprecher. Mitgeliefert werden ein Mini-USB->USB-Kabel zum Aufladen und ein 3,5 mm-Audiokabel zum Verbinden mit einem nicht-Bluetooth-fähigen Gerät.
Das Design ist schlicht und unspektakulär. Kein Hingucker wie sein kleiner Bruder, der mit 5 Watt, welcher mit seiner innovativen Form Blicke auf sich zieht. Der Gewichtsunterschied beträgt 85 Gramm, die der 12W schwerer ist. Ob das oder die Größe eine Entscheidung für oder gegen eines der Modelle ist, beispielweise bei der Verwendung auf Dienstreisen und möglichst kleinem Gepäck, entscheidet am Ende jeder für sich selbst.
Zum Klang: Immer wieder erstaune ich, was aus diesen kleinen Geräten herauskommt. Die Lautstärke reicht, um einen normalgroßen Raum, wie es Hotelzimmer beispielsweise normalerweise sind, zu beschallen. Auch ein Einsatz im heimischen Badezimmer liegt nahe. Und ja, die 12W dröhnen mehr als die 5W. Aber der Unterschied ist nicht so groß, wie ich ihn anhand der nackten Zahlen erwarten würde. An der Klangqualität muss man hier wie da Abstriche machen, keine Frage. Dass ein so kleiner Lautsprecher keine ausgewachsenen Boxen mit einem Anschaffungspreis in zigfacher Höhe erreichen kann, liegt auf der Hand. Die beiden Bolse-Modelle geben sich übrigens nichts in der Klangqualität.
Zu koppeln war der Lautsprecher sehr leicht mit einem Samsung S5. Das ist mittlerweile Routine. Am Gerät selbst gibt es neben einem An- und Ausschalter sowie den beiden Buchsen für die erwähnten Kabel (alles auf der Rückseite) noch auf der Oberseite Bedienelemente zur Lautstärkeregelung (regle ich am Smartphone), zum Springen von Titel zu Titel (dito) und zur Annahme von Telefongesprächen. Letztere empfanden meine Gesprächspartner als unangenehm wegen Rückkopplungen. NFC-fähig ist das Gerät übrigens auch.


Nuance Dragon NaturallySpeaking 13.0 Home
Nuance Dragon NaturallySpeaking 13.0 Home
Preis: EUR 82,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Arbeitserleichterung in abgespeckter Version, 30. September 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Nach dem ausführlichen Test der Premium-Version von Nuance Dragon NaturallySpeaking 13.0 habe ich nun auf einem zweiten Rechner die Home-Edition installiert. Auch hier ist Geduld bei der Installation angeraten. Wer ungeduldig ist, bricht schon mal die scheinbar hängende Installation ab und kommt so schwerlich zu einem Ergebnis. Am besten, man startet die Installationsroutine und überlässt dann den Rechner für einige Zeit sich selbst. So ähnlich wie man das bei Aktien machen soll. Nur nicht ganz so lange.

Es gibt ein auch hier ein Lernprogramm. das ich anfänglich zumindest in der kurzen Version anzuschauen empfehle. Neben der Spracherkennung zum diktieren von Texten, kann diese Software auch verwendet werden zum Steuern des Rechners und von Anwendungsprogrammen. Bei der Home-Edition kann - im Gegensatz zur Premium-Fassung - Excel nicht gesteuert werden. Für mich in erster Linie relevant ist das Diktieren von Texten zu unterschiedlichen Anlässen. Zum Beispiel diktiere ich mittlerweile längere Rezensionen damit. Ganz ohne Korrektur geht das zwar nicht von statten, vor allem muss ich mich erst daran gewöhnen, dass jedes Satzzeichen diktiert werden muss. Aber mit etwas Übung funktioniert das ganz hervorragend. Lediglich bei Spezialbegriffen, Namen oder ähnlichem muss man entweder manuell korrigieren oder das Programm trainieren. Aber mit 99 % der üblichen Wörter und Begriffe gibt es keinerlei Probleme.

Bei der Home-Edition wird Englisch nicht übersetzt. Wer also regelmäßig längere Texte auf Englisch schreiben und diese zukünftig diktieren muss, kommt um die Premium-Version nicht herum. Auch kann diese Version keine Audio-Dateien in Text transkribieren.

Unter dem Strich kann ich sagen, dass ich schwer begeistert bin und zukünftig mithilfe des mitgelieferten Headsets meine Mails, Gesprächszusammenfassungen, Notizen oder auch hiesige Rezensionen mithilfe dieser Software schreibe und jetzt schon eine nicht unerhebliche zeitliche Ersparnis feststellen kann. Neben der richtigen Bedienung der Software mit Angabe von Satzzeichen und anderen Befehlen zur Steuerung, ist es ungewohnt ins Reine zu sprechen. Man muss sich also, bevor man zu sprechen beginnt, genau überlegen wie der nächste Satz komplett lautet. Im Falle dieser Rezension habe ich an drei oder vier Stellen eingreifen müssen, bis auf einen einzigen Fall waren das aber meine Fehler, wie eben vergessene Satzzeichen.

Für Benutzer, die längere Texte zu schreiben haben, und dies in akustisch ungestörter Umgebung tun können, gibt es von mir eine klare Kaufempfehlung für dieses mittlerweile sehr gut entwickelte Produkt. Ob es die Home- oder die teurere Premium-Version sein soll, sollte man sich gut überlegen. Für Nutzer mit englischen Texten liegt die Antwort auf der Hand, alles anderen sollten nochmal in die Details schauen.


Braun Satin Hair 5 AS530 Warmluft-Lockenbürste mit Volumenaufsatz und Speziellen Stylingaufsätzen
Braun Satin Hair 5 AS530 Warmluft-Lockenbürste mit Volumenaufsatz und Speziellen Stylingaufsätzen
Preis: EUR 29,99

4.0 von 5 Sternen Fön- und Bürste in einem, 30. September 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Groß ist sie, die Warmluft-Lockenbürste von Braun. Und diese Größe verbunden mit der Form führte auch schon zu mancherlei - teils derben - Witzen in Foren und sozialen Medien. Aber es gibt gar keinen Grund, über diese Bürste zu scherzen.

Platz haben sollte man noch im Badezimmerschrank oder wo auch immer man dieses Gerät aufbewahren möchte. Denn mit den drei verschiedenen Aufsätzen benötigt es nicht unerheblich Raum neben dem, was man zur Haarpflege eh schon an elektronischem Zubehör im Hause hat: Föns, gerne mehrfach, Haarglätter, konventionelle Lockenbürste(n), Haarschneidemaschine(n) etc.

Die Bedienung ist einfach. Mit einem integrierten Drehring reguliert man den Luftstrom, sowohl was die Stärke angeht als auch die Temperatur. Und wozu nimmt man so etwas? Zum Auffrischen der Frisur bei längeren und welligen oder lockigen Haaren. Die Warmluft wird in die Haarpracht geblasen und erhöht somit das Volumen der Frisur. Bei dünnen Haaren mag diese Bürste sogar reichen, um einen Fön zu ersetzen. Bei den dicken Haaren meiner Frau reicht sie dafür nicht aus und kann nur als Ergänzung zu einem Fön eingesetzt werden, auch wenn der starke Motor durchaus für einen erheblichen Luftstrom sorgt. Der Vorteil ist, dass man nicht Fön und Bürste (und damit beide Hände), sondern eben nur diese Kombination braucht. (Was auch immer man dann in der Zeit mit der freien Hand anfängt.)


Der Crash ist die Lösung: Warum der finale Kollaps kommt und wie Sie Ihr Vermögen retten
Der Crash ist die Lösung: Warum der finale Kollaps kommt und wie Sie Ihr Vermögen retten
von Matthias Weik
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Über weite Strecken ein höchst deprimierendes Buch, 25. September 2014
Die beiden Ökonomen Weik und Friedrich schufen bereits mit ihrem ersten Buch einen Bestseller auf der Sachbuchliste: Der größte Raubzug der Geschichte. Warum die fleißigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden." So reißerisch wie die Titel ihrer Bücher sind, ist auch der Inhalt. Für den normalen Leser wird die Lektüre all dieser Zahlen, Daten und Charts ein hartes Brot sein. Ich selbst studierte zwar Volkswirtschaftslehre, aber dieses Studium liegt nun auch schon mehr als 20 Jahre zurück. Sicher, mit all den behandelten Themen wird der interessierte Leser und Zuschauer in allen Medien mindestens seit der Finanzkrise im Jahr 2008 überhäuft und geradezu bombardiert. Bringen die beiden Autoren Licht ins Dunkel? Das lässt sich wahrscheinlich nicht für jede Leserin und jeden Leser unisono so einfach beantworten.

Fakt ist, dass die Aufarbeitung der Themen Geld, Währung, Wirtschaft und Vermögen für all jene Wasser auf die Mühlen ist, für die Europa als wirtschaftliche und politische Einheit und der Euro als gemeinschaftliche Währung entweder von jeher oder seit eben dieser Krise, Dornen in den Augen sind. Die beiden Autoren verorten sich politisch nicht eindeutig, und wenn doch, dann möglichst weit weg von jeder gelebten Politik. Ich schreibe das wertneutral, auch wenn ich der Meinung bin, dass aus der geschützten Deckung eines Autorengrabens leicht zu feuern ist. Und feuern können sie ohne Frage. Hier, und nicht bei den geschilderten Umständen und der Interpretation der beiden Autoren, setzt meine Kritik an. Keine sprachliche Plattitüde wird ausgelassen, um das geschriebene massentauglich und bestsellerlistengleich zu kleiden.

Ein maßgeblicher Tenor des gesamten Buches ist das mittlerweile perfide, ja geradezu perverse Bankensystem weltweit. Diese Mutation von einer gesellschafts- und wirtschaftsunterstützenden Funktion hin zu einem um sich selbst und den eigenen Profit kreisenden Manie. Kein Widerspruch meinerseits, dass die herrschende Bankendiktatur die Wurzel vielen Übels ist. Mir liegt es fern, Investmentbanker, Topmanager bei internationalen Geldhäusern und deren Machenschaften in Schutz zu nehmen. Ganz im Gegenteil. Ob es nötig ist, auch Vorstände von Sparkassen oder Genossenschaftsbanken an den Pranger zu stellen, sei dahingestellt. Aber wenn man schon einmal dabei ist, kann man um angebliche Prunkbauten von Sparkassen oder überzogenen Jahresgehältern der entsprechenden Vorstände keinen Bogen machen. Dass die Vorstände der größten Sparkassenverbände das Doppelte verdienen wie die amtierende Bundeskanzlerin mag einem nicht einleuchten. Dass ihr Gehalt nicht einmal dem Salär eines unterdurchschnittlichen Fußball-Bundesliga-Profis entspricht, aber schon gar nicht.

Der Schilderung des kriselnden (diesen Begriff würden die beiden Autoren möglicherweise als Euphemismus bezeichnen) Finanzsystems sind mehr als 80 % des Buches gewidmet. Einer möglichen Lösung aus dieser Krise bzw. dem Umgang damit als Privatperson leider nur deutlich weniger als 20 %. Erklärt ist das leicht, denn zum einen gibt es in der Tat viele Komponenten, die ihren Teil zu dieser desaströsen Lage beitragen, zum anderen ist es nun mal deutlich einfacher, Missstände zu beschreiben, als Lösungen zu skizzieren. Letzteres könnte ein Grund dafür sein, dass überforderte Politiker (und ich meine das eher mitfühlend als kritisierend, ohne die vielen schwarzen Schafe schon zu wollen) europa- und weltweit die Lage eher verschlimmbessern als souverän zu meistern. Zumal angebliche und tatsächliche Experten in der Beurteilung der Gesamtlage und erst recht ihrer zahlreichen Bestandteile sich nicht einig sind. Lobbyisten, vor allem aus der Finanzwelt, und Profiteure tun ihr Übriges. Die Ratschläge an Privatpersonen, und um die handelt es sich bei den Lesers wahrscheinlich zum größten Teil, erstrecken sich vom Ausstieg aus dem Geldsystem über den Erwerb von Single Malt Whisk(e)y und einer Streuobstwiese bis zum Kauf von Gold uns Silber. Nicht gerade originell oder sogar skurril? Sagen Sie! Ich lasse das mal offen.

Unter dem Strich bleibt ein Buch, dessen reißerischer Ton so konsequent von Anfang bis Ende durchgehalten wird wie die Kritik am beschriebenen Sujet. Immerhin wird es am Ende auch für mich ein wenig versöhnlich, wenn dem durchaus nachvollziehbaren Rundumschlag gegen Banken und Politik ein bisschen Konstruktives in Ratschlägen der Investments in regionale Produkte und Lösungen, in Konstrukte der alternativen Energiegewinnung, in Crowdfunding oder private Kredite entgegengesetzt wird. Einen Punktabzug gibt es von mir auf der einen Seite für das Ungleichgewicht zwischen Problemschilderung und -lösung und für die bereits erwähnten, zahlreichen Plattitüden, die Öl auf das Feuer politischer Akteure einer von mir nicht geschätzten Richtung sind, sofern diese nicht selbst genügend Öl in der Kanne haben.


Nuance Dragon NaturallySpeaking 13.0 Premium
Nuance Dragon NaturallySpeaking 13.0 Premium
Preis: EUR 135,46

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Enorme Arbeitserleichterung, 23. September 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Schon häufiger habe ich experimentiert mit verschiedenen Systemen der Spracherkennung. Die ersten Versuche liegen sicherlich zehn Jahre zurück. Wenn ich mich richtig erinnere, war das damals eine IBM-Software. Besonders begeistert war ich nie von diesen Lösungen, weil sie sehr trainingsintensiv waren und auch dann nicht richtig funktioniert haben.

Nun erhielt ich die Gelegenheit, diese Software von Nuance, nämlich die Premiumversion von Dragon NaturallySpeaking 13.0 zu testen. Zugegeben, die Installation erforderte an meinem Rechner einem Sony Vaio mit genügend Arbeits- und Festplattenspeicher, etwas Geduld. Geschlagene eineinhalb Stunden lief die Installationsroutine, bis das Programm auf dem Rechner war und ich es starten konnte. Fehlermeldungen gab es keine, aber die reine Übertragung der Daten von der mitgelieferten CD auf die Festplatte benötigt anscheinend so viel Zeit.

Es gibt ein Lernprogramm. das man zumindest in der kurzen Version sich anschauen sollte, bevor man mit dem Arbeiten beginnt. Neben der Spracherkennung zum diktieren von Texten, kann diese Software auch verwendet werden zum Steuern des Rechners. Für mich in erster Linie relevant ist das Diktieren von Texten zu unterschiedlichen Anlässen. Zum Beispiel diktiere ich in diesem Moment diese Rezension. Ganz ohne Korrektur geht das zwar nicht von statten, vor allem muss ich mich erst daran gewöhnen, dass jedes Satzzeichen diktiert werden muss. Aber mit etwas Übung funktioniert das ganz hervorragend. Lediglich bei Spezialbegriffen, Namen oder ähnlichem muss man entweder manuell korrigieren oder das Programm trainieren. Aber mit 99 % der üblichen Wörter und Begriffe gibt es keinerlei Probleme.

Unter dem Strich kann ich sagen, dass ich schwer begeistert bin und zukünftig mithilfe des mitgelieferten Headsets meine Mails, Gesprächszusammenfassungen, Notizen oder auch hiesige Rezensionen mithilfe dieser Software schreiben werde und jetzt schon eine nicht unerheblichen zeitliche Ersparnis feststellen kann. Neben der richtigen Bedienung der Software mit Angabe von Satzzeichen und anderen Befehlen zur Steuerung, ist es ungewohnt ins Reine zu sprechen. Man muss sich also, bevor man zu sprechen beginnt, genau überlegen wie der nächste Satz komplett lautet. Im Falle dieser Rezension habe ich an drei oder vier Stellen eingreifen müssen, bis auf einen einzigen Fall waren das aber meine Fehler, wie eben vergessene Satzzeichen.

Für Benutzer, die längere Texte zu schreiben haben, und dies in akustisch ungestörter Umgebung tun können, gibt es von mir eine klare Kaufempfehlung für dieses mittlerweile sehr gut entwickelte Produkt.


Deutscher Meister
Deutscher Meister
von Stephanie Bart
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,00

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Literarischer Höhepunkt im Leseherbst 2014, 23. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Deutscher Meister (Gebundene Ausgabe)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Es mag reines subjektives Empfinden sein, dass auf dem deutschsprachigen Buchmarkt die Zahl der lobenswerten Neuerscheinungen zurzeit überschaubar ist. Stephanie Barts „Deutscher Meister“ gehört aber ohne Zweifel dazu. Das zeigt auch das große positive Echo, das dieser Roman in der Literaturkritik bisher erhalten hat.

Die Hauptfigur in diesem im Jahr 1933 und weitestgehend in Berlin spielenden Roman ist ein Boxer namens Johann Rukelie Trollmann. Er ist nicht nur ein begnadeter Mittelgewichtsboxer, sondern im Ring auch ein großer Entertainer, der nicht nur Boxsportexperten begeistert, sondern vor allem auch die Damenwelt, die sich seinetwegen für diesen Sport interessiert und die Hallen füllen hilft. Aber er ist Sinto. Und die Sinti stehen im Jahre 1933 auf der falschen Seite des politischen Lebens. Da hilft auch der Nachweis nicht, dass Trollmann "ein richtiger Deutscher“ ist. Noch darf er boxen, sogar um die Deutsche Meisterschaft, wie der Buchtitel suggeriert. Aber wie lange noch? Das ist die Frage, die sich dem Leser während der Lektüre stellt. Und was dann?

Stephanie Bart trifft mit ihrer lakonischen Sprache für meinen Begriff unheimlich gut Zeit und Zeitgeist. So sehr ist historische Romane, und dazu zählt dieser bei einem Abstand von acht Jahrzehnten, kritisch beäuge, bei diesem Buch konnte ich mich nach wenigen Seiten auf Sprache und Inhalt einlassen, ohne ständig auf der Suche nach Fehlern, faktischen wie sprachlichen, zu sein. An Fallada habe ich mich beim Lesen erinnert gefühlt. Vielleicht gehört er zu Barts Lehrmeistern.

Zugegeben, manche Passagen rund um das Boxen sich können einem lang vorkommen. Ich fand sie allerdings nicht langatmig und schon gar nicht langweilig, weil es Bart auch dort gelingt, die Atmosphäre des gerade beginnenden tausendjährigen Reichs einzufangen und zu vermitteln. Große Literatur, unbedingt empfehlenswert.


Cuisinart GR10E Sandwich- und Waffelmaker Griddler Party
Cuisinart GR10E Sandwich- und Waffelmaker Griddler Party
Preis: EUR 117,86

5.0 von 5 Sternen Ergänzung des Hausstands, 14. September 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Auch wenn ich unseren Hausstand als gut bis sehr gut ausgestattet einschätzen würde, gab es hier bisher noch keinen Sandwichmaker. Nun aber kam dieses Gerät von Cuisinart und ich kann sagen, dass wir es nutzen werden.

Das Gerät macht alleine schon vom Gewicht einen stabilen Eindruck. Knappe drei Kilogramm bringt es mit einem Satz Platten auf die Küchenwaage. Es ist viel Metall verarbeitet und wenig Kunststoff. Trotzdem sind die Außenmaße erfreulich klein, so dass nicht noch ein Ungetüm in Küche oder Speisekammer Platz wegnimmt. Nur die beiden nicht eingesetzten Plattensätze müssen logischerweise ebenfalls untergebracht werden.

Zubereiten kann man mit den drei verschiedenen Plattensätzen Sandwiches, Croque-Monsieurs und Waffeln. Der Austausch beziehungsweise das Einsetzen der Platten ist denkbar einfach. Jeweils ein Entriegelungsknopf oben und unten muss gedrückt werden und die Platte kann entnommen werden. Das Einsetzen ist noch leichter. Der Hersteller empfiehlt, die Platten etwas einzufetten. Mit Butter oder Öl. Ich schließe mich dieser Empfehlung an. Waffeln und Sandwiches lösen sich leichter und das Fett verhilft zu einer schönen Bräunung.

Stufenlos kann die Hitze von Low über Med(ium) bis zu High geregelt werden. Man muss ausprobieren, welche Stufe für welchen Effekt genutzt wird. Es gibt auch keine Empfehlung vom Hersteller. Bei Waffeln haben wir es erst zwischen Low und Med versucht und dann auf etwas über Med erhöht. Bei den Sandwiches gab es bei Med ein sehr gutes Ergebnis. Die Waffeln sind eher belgische als die hier in Deutschland üblichen. Die Form ist quadratisch und die Waffeln werden relativ dick. Also darauf achten, dass sie durchgebacken werden, damit sie in der Mitte nicht teigig sind. Sandwiches haben wir bisher nicht mit dem klassischen Toastbrot, sondern aus einem Weißbrot und einem Krustenbrot zubereitet. Zwischen zwei Scheiben kam dünn ein herzhafter Aufstrich, eine Scheibe Käse und eine Tomatenscheibe. Beide Brotvarianten sind wirklich gelungen, wobei uns die mit dem Weißbrot noch etwas mehr überzeugt hat.

Das Gerät braucht etwas, bis die gewünschte Temperatur erreicht ist. Vorsicht: die Platten sind wirklich heiß und man muss aufpassen, dass man sich nicht verbrennt. Das gilt auch für den austretenden Dampf. Das sollte einem klar sein, aber beim Hantieren und Füllen mit Teig (für die Waffeln) kann das schon mal in Vergessenheit geraten. Nach der Benutzung soll das Gerät und die Platten circa eine halbe Stunde abkühlen, denn letztere halten die Temperatur sehr gut. Gereinigt werden können die Platten manuell oder in der Spülmaschine.

Auch wenn wir uns ein paar Rezepte oder ein paar Angaben zum Gelingen gewünscht hätten, überzeugen uns der Cuisinart GR10E Kontaktgrill "Griddler" und die Ergebnisse so, dass es am Ende zu fünf Sternen reicht.


Philips PowerPro Duo FC6162 2-in-1-Akkusauger (12V, beutellos) türkis
Philips PowerPro Duo FC6162 2-in-1-Akkusauger (12V, beutellos) türkis
Preis: EUR 119,00

4.0 von 5 Sternen Durchdachter Zweitsauger, 14. September 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Für eine kleine Wohnung, ein Ein- oder zwei Zweizimmerappartement gilt die Überschrift nicht, denn dafür sollte dieser Staubsauger auch als Erstgerät reichen. Unser Haus hat aber vier Etagen und entsprechend Quadratmeter. Für die großen Flächen im Wohn-/Ess- oder Schlafbereich ist aber die Breite zu gering. Sprich, man benötigt für große Flächen deutlich länger als mit einem größeren Gerät.

Aber ansonsten ist dieser Akku-Staubsauger wirklich innovativ. Das 2-in-1-System hat wirklich etwas. Das Entnehmen des Handsaugers aus dem Gerät geht sehr einfach und auch im laufenden Betrieb. Sieht man also beispielsweise irgendwo an der Decke eine Spinnwebe oder sonst etwas, an das man mit dem ganzen Gerät nicht herankommt, nimmt man einfach das Handgerät heraus und steckt es danach (wie gesagt im laufenden Betrieb) wieder zurück. Eine Powertaste befindet sich sowohl am Gesamtgerät als auch noch einmal gesondert am Handstück. Auch das ist praktisch. Die Saugleistung ist gut, zumal der FC6162 zwei Leistungsstufen hat. (Nicht im Handsaugerbetrieb.)

Unten gibt es im Gegensatz zu allen anderen mir bekannten Saugern keine Umstellung zwischen glatten Böden (Parkett, Fliesen) und Teppich. Die Bürstenrolle kann entnommen und beispielsweise von allzu vielen Haaren befreit werden. Das Entleeren des einzigen Staubbehälters und Filters ist ebenfalls ein einfacher Handgriff. Das Volumen dieses Behälters ist nicht besonders groß, das unterstreicht die Verwendung als Zweitgerät oder eben in kleinen Wohneinheiten.

Eine sehr wendige Bodendüse ermöglicht auch das Saugen im umgelegten Zustand und damit beispielsweise unter Möbeln wie Betten oder einer Couch. Das ist wirklich sehr praktisch und so kommt man das eine oder andere Mal drum herum, schwere Möbelstücke bewegen zu müssen.

Vor der Inbetriebnahme muss das Gerät mit einer Schraube zusammengebaut werden. Das ist intuitiv und ohne Gebrauchsanweisung möglich. Das Aufladen des Akkus speziell in diesem Modell dauet relativ lange. Der Hersteller gibt 16 Stunden Ladezeit von ganz leer bis ganz voll an. Man sollte also darauf achten, dass der Akku geladen ist, wenn man den Sauger benutzen möchte. Denn ist der Akku leer, ist Schicht im Saugschacht. Eine Verwendung mit Stromkabel ist nicht möglich.

Das Gewicht ist im Vergleich zu Bodenstaubsaugern wirklich angenehm leicht und das Tragen von Stockwerk zu Stockwerk bei Bedarf benutzerunabhängig kein Problem. Die Saugdauer mit einer Akkuladung dürfte bei einer guten halben Stunde liegen. Die gesamte Verarbeitung ist in Ordnung, stellt aber keine Premium-Qualität dar. (Allerdings wirkt sich die Verwendung von sehr leichtem Kunststoff eben günstig auf das Gewicht aus.) Ladegerät und Wandhalterung sind auch eher Billigprodukte. Alles in allem gute vier Sterne für ein durchdachtes Produkt.


Nivea Sun Pflegende Sonnenmilch LSF 20, 4er Pack (4 x 250 ml)
Nivea Sun Pflegende Sonnenmilch LSF 20, 4er Pack (4 x 250 ml)
Preis: EUR 26,56

4.0 von 5 Sternen Solides Nivea-Produkt, 11. September 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Da ich selbst herkömmliche Sonnencremes nicht mehr vertrage, was am Aluminium (o.ä.) und an Parafinen liegt, testete meine Frau diese Sonnencreme. Leider auch nicht unter besonders herausfordernden Bedingungen, weil der Sommer uns hier in Deutschland im Stich gelassen hat und unsere nächste Reise in die Sonne erst in zwei Monaten stattfinden wird. Solange wird diese Sonnencreme jedoch dank der verarbeiteten Konservierungsstoffe locker halten. Auch Konservierungsstoffe haben eben, wie viele andere Dinge, zwei Seiten.

Die Sonnencreme kommt in einer noch recht handlichen Größe daher und lässt sich recht gut dosieren. Der Geruch ist angenehm, ebenso die Konsistenz. Die Creme zieht schnell ein und verbleibt so nicht (optisch störend) auf der Haut. Der Lichtschutzfaktor von 20 ist mittlerweile entweder für einen kürzeren Aufenthalt in der Sonne oder aber für die unempfindlichere Haut.

Der Preis erscheint mir in Ordnung zu sein, erst recht beim 4er-Pack. Wer, wie ich, Spezialsonnencreme für knapp 20 Euro pro 100 ml benötigt, erschrickt bei einem guten 5er für eine solche Flasche keineswegs.


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