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Rezensionen verfasst von
Th. Leibfried "TL" (Deutschland)
(TOP 500 REZENSENT)   

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Mikro 150035631 Microfaser Seitenschläferkissen, 145 x 40 cm mit einem weichen Bezug in weiß bezogen
Mikro 150035631 Microfaser Seitenschläferkissen, 145 x 40 cm mit einem weichen Bezug in weiß bezogen
Preis: EUR 21,49

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Derdiedas Dritte im Bett, 15. Oktober 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Was war ich positiv gespannt auf ein Seitenschläferkissen und den Einsatz desselben. Und klar wusste ich vorher, wie lang ein Meter fünfundvierzig ist. Aber als das Kissen mal im ehelichen Doppelbett lag, fragte ich mich, ob noch weitere zwei Personen auf Dauer daneben Platz hätten. Um es vorwegzunehmen: ja, haben sie. Aber! nicht ohne Einschränkung. Denn das Kissen ist nicht nur groß, sondern auch stabil in seiner Form. Es lässt sich nicht einfach mal zur Seite schieben oder zusammenknüllen.

Zur Schlafposition: Das Kissen soll eine Schlafposition auf der Seite mit einem angezogenen Bein unterstützen. Und das tut es auch. Aber eben genau eine. Man kann nicht einfach mal die Schlafposition wechseln und sich von einer auf die andere Seite drehen. Schon gar nicht im Schlaf oder Halbschlaf. Einmal die Position eingenommen, sollte es auch bei dieser bleiben. Ob das gesund und rückengerecht ist, wage ich mal zu bezweifeln.

Zum Waschen und Trocknen: In unsere Bauknecht-Waschmaschine mit 5 kg Fassungsvermögen passt das Kissen, das habe ich probiert. Und der Trockner ist größenmäßig gar kein Problem. Das Kissen kann bei 95° gekocht werden, was insbesondere dann wichtig ist, wenn man keinen weiteren Bezug benutzt. Und die Suche und Anschaffung dieses Formats ist gar nicht so leicht.

Fazit: Vielleicht sieht das bei Singles mit einem großen Bett anders aus, aber uns stört das Kissen in seiner Größe. Eine stabile Schlafposition kann ich über die Nacht nicht halten. Der Preis ist fair. Gnädige drei Sterne.


Braun Rasierer Series 9 - 9040s (Trocken- und Nassrasur)
Braun Rasierer Series 9 - 9040s (Trocken- und Nassrasur)
Preis: EUR 191,99

4.0 von 5 Sternen Hin- und hergerissen, am Ende aber superglatt rasiert, 13. Oktober 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Nach etlichen Jahren der ausschließlichen Nassrasur bin ich vor etwa drei Jahren zur Trockenrasur zurückgekehrt. Nun, das stimmt mittlerweile gar nicht mehr wirklich, weil diverse Rasierer verschiedener Hersteller als Nass-/Trockenrasierer verwendet werden können. Vergleichen kann ich Spitzenmodelle von Philips, Panasonic und eben Braun.

Meine Favoriten stammen aus der ES-LV-Serie von Panasonic. Erst war es der ES-LV81, dann der ES-LV65 und nun ist der ES-LV95, der, soviel nehme ich vorweg, auch weiterhin die Nummer 1 bleiben wird. Der Braun 9040s, das Topmodell der neuesten Serie, kommt zu einem Preis auf den Markt, der einen erst einmal erschaudern lässt. Man weiß zwar, dass dieser relativ schnell sinken wird, aber im Kopf bleibt der Ausgangswert. Und gegen diesen muss der Rasierer dann beim Test dann auch antreten. Mittlerweile liegen die Anschaffungskosten noch bei etwa zwei Drittel der UVP.

Der Lieferumfang ist schmal. Mitgeliefert wird eine Transporthülle, logischerweise ein Ladekabel und ein kleines Fläschchen Öl für die Wartung. Das war’s. Keine extra Abdeckung zum Schutz des Scherkopfes und keinerlei Reinigungsstation. Ob man letztere mag oder nicht ist eine andere Frage, aber bei dem Preis hätte ich eine erwartet. Der Rasierer muss erst aufgeladen werden und kann dann benutzt werden.

Im ersten Moment war ich mit dem Rasurergebnis nicht zufrieden. Aber jeder Rasierer erfordert eine eigene Technik, um zu einem guten Ergebnis zu kommen. Und ich muss sagen, nach der zweiten Rasur war ich begeistert, wie glatt meine (gut erhaltene) Haut (die frei von Unreinheiten jeglicher Art ist) war. Respekt. Dieses Ergebnis hält auch verhältnismäßig lange an. Auch am nächsten Tag sehe ich – bei einem mittelstarken Bartwuchs – noch rasiert aus. Die Nassrasur ist wie bei jedem Nass-/Trockenrasierer Geschmackssache. Ich rasiere mich aber etwa jedes vierte oder fünfte Mal nass und halte diese Art der Nassrasur mittlerweile für wirklich konkurrenzfähig zur klassischen. Gute Klingen sind teuer, diese Kosten spart man sich mit einem solchen Rasierer.

Und so bleibt der Braun, wie auch der baulich vergleichbare CoolTec CT4s hinter den Panasonics auf Rang 2. Hauptsächlich wegen des schlechteren Preis-Leistungsverhältnisses. Aber beide Hersteller liegen bei mir persönlich vor den Philips-Rasierern, von denen ich den RQ1195/21 SensoTouch und den S9031/12 vergleichen kann. Hauptsächlich wegen des guten Rasurergebnisses, dem Hauptkriterium bei der Beurteilung eines Rasierapparates, kommt der Braun auf vier Sterne.


Braun IRT6020 Thermo Scan 5 Infrarot Ohrthermometer
Braun IRT6020 Thermo Scan 5 Infrarot Ohrthermometer
Preis: EUR 37,90

5.0 von 5 Sternen Tolles, zuverlässiges Ohrthermometer, 13. Oktober 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Das klassische Thermometer mit Quecksilbersäule zu analen Körpertemperaturmessung dürfte in den allermeisten Fällen ein Relikt der Vergangenheit sein. Abgelöst wurde das bei uns im Haushalt vor vielen Jahren durch ein digitales Thermometer, das wiederum seinen Nachfolger vor geraumer Zeit in einem Stirnthermometer fand. Und nun wird dieses wiederum ersetzt durch das Infrarot Ohrthermometer von Braun. Im Grunde sind das mehr Thermometer als wir zwei in den letzten zehn Jahren Fieber hatten.

Das IRT6020 macht einen wirklich wertigen Eindruck und liegt toll in der Hand. Man hat nicht, wie früher, als das sogar gefährlich gewesen wäre, den Eindruck, jeden Moment etwas zu zerbrechen. Dieses hier ist ein Gebrauchsgegenstand. Es wird geliefert mit einem Satz Schutzklappen aus Plastik. Eine dieser Schutzkappen muss aufgesetzt werden, sonst funktioniert das Thermometer überhaupt nicht. Der Sinn liegt in der verhinderten Gefahr der gegenseitigen Ansteckung. Und sicherlich auch ein wenig in einer zusätzlichen Einnahmequelle für den Hersteller.40 Ersatzkappen kosten 7 €. Wenn nur eine Person krank ist, halte ich den Austausch bei jedem Messen für nicht nötig, Außerdem könnte man Kappe und Spitze auch normal reinigen. Ein mitgelieferte Kunststoffkappe schützt die Messspitze bei der Aufbewahrung oder beim Transport. Aufsetzen kann man die aber nur ohne Schutzkappe.

Die Messung ist denkbar einfach. Da Thermometer wird angeschaltet, benötigt einige Sekunden bis zur Betriebsbereitschaft und wird ins Ohr gehalten. Ein kurzer Druck auf die Messtaste bringt innerhalb einer oder zwei Sekunden die Körpertemperatur zu Tage. Die Messung ist sehr konstant bei normaler Körpertemperatur. Bei mir zeigt es 36,4° oder 36,5° an.

Unter dem Strich ein hochwertiges Thermometer, das nach meiner Einschätzung die nächsten Jahre nicht ersetzt werden wird durch irgendein anderes.


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein weiterer Versuch mit mäßigem Erfolg, 9. Oktober 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Unsere Umgebung besteht aus einem neuwertigen Einfamilienhaus mit insgesamt vier Stockwerken. Massiv gebaut mit entsprechenden Stahlträgern in den Decken. Da stößt ein WLAN schon mal an Grenzen. Die Technik (Router) steht im Erdgeschoß, im Obergeschoß ist der Empfang gut, im Dachgeschoß mit dem Büro eher mäßig. Prinzipiell ausreichend, wenn aber größere Datenmengen fließen sollen, dann geht das stabil nur im Erdgeschoß. DLAN-Lösungen habe ich schon mehrere ausprobiert, die scheitern alle an dem Umstand, dass die Stromversorgung im mehrere Stromkreise gegliedert ist und die Dämpfung im Schaltkasten den erhofften Effekt wieder zunichte macht.

Nun versucht ich diesen Wireless Range Extender. Die Installation ist grundsätzlich einfach, vorausgesetzt, man hat einen Rechner mit einem CD-Laufwerk im WLAN-Einsatz. Die Alternative mit einem Verweis auf die Homepage des Herstellers läuft ins Leere, dort gibt es (zumindest aktuell) die versprochene Datei zum Download gar nicht. Mit meinem Zweitgerät und dessen CD-Laufwerk lässt sich der Extender in Betrieb nehmen. Der erste Versuch scheitert, weil man vorher den MAC-Filter am Router deaktivieren muss. Mit MAC-Filter wird der Extender nicht erkannt, trotz Passwort. Dann geht es. In einem weiteren Schritt sucht man sich den Punkt, an dem der Extender später platziert werden soll. Sinnvollerweise ist das bei uns im Obergeschoß. Doch leider reicht dort das Signal nicht aus, damit der Extender dieses verstärken kann. Und das, obwohl - wie geschrieben - Rechner, Tablets oder Smartphones mit der verfügbaren Signalstärke auskommen. Eine Installation des Extenders im Erdgeschoß ist sinnlos, weil der Weg zum Dachgeschoß ja nicht verkürzt wird.

Das Gerät an sich funktioniert und die Einrichtung ist relativ einfach. Dass unsere baulichen Gegebenheiten der Funktionalität einen Strick durch die Rechnung machen, möchte ich nur zum Teil dem Artikel anlasten. Daher verhaltene drei Sterne.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 16, 2014 2:16 PM MEST


Bolse® 12W Kabelloser Tragbarer Wireless Bluetooth Lautsprecher, 8 Stunden Wiedergabezeit mit integrierter Freisprechfunktion für iPhone 5S, 5, iPad Air, Mini, Samsung Galaxy S5, S4, HTC, Tablets, PC
Bolse® 12W Kabelloser Tragbarer Wireless Bluetooth Lautsprecher, 8 Stunden Wiedergabezeit mit integrierter Freisprechfunktion für iPhone 5S, 5, iPad Air, Mini, Samsung Galaxy S5, S4, HTC, Tablets, PC
Wird angeboten von T.M. Enterprise
Preis: EUR 49,99

4.0 von 5 Sternen Voll befriedigend, 8. Oktober 2014
Dieser 12W-Lautsrepcher der kabellosen Art (jedenfalls im Einsatz kabellos) ist der zweite aus dem Hause Bolse, den ich im Einsatz habe. Die beim Auspacken zum Vorschein kommenden Abmaße von 16 x 4 x 6 cm (jeweils abgerundet) sind kompakt, aber nicht so klein wie andere Bluetooth-Lautsprecher. Mitgeliefert werden ein Mini-USB->USB-Kabel zum Aufladen und ein 3,5 mm-Audiokabel zum Verbinden mit einem nicht-Bluetooth-fähigen Gerät.
Das Design ist schlicht und unspektakulär. Kein Hingucker wie sein kleiner Bruder, der mit 5 Watt, welcher mit seiner innovativen Form Blicke auf sich zieht. Der Gewichtsunterschied beträgt 85 Gramm, die der 12W schwerer ist. Ob das oder die Größe eine Entscheidung für oder gegen eines der Modelle ist, beispielweise bei der Verwendung auf Dienstreisen und möglichst kleinem Gepäck, entscheidet am Ende jeder für sich selbst.
Zum Klang: Immer wieder erstaune ich, was aus diesen kleinen Geräten herauskommt. Die Lautstärke reicht, um einen normalgroßen Raum, wie es Hotelzimmer beispielsweise normalerweise sind, zu beschallen. Auch ein Einsatz im heimischen Badezimmer liegt nahe. Und ja, die 12W dröhnen mehr als die 5W. Aber der Unterschied ist nicht so groß, wie ich ihn anhand der nackten Zahlen erwarten würde. An der Klangqualität muss man hier wie da Abstriche machen, keine Frage. Dass ein so kleiner Lautsprecher keine ausgewachsenen Boxen mit einem Anschaffungspreis in zigfacher Höhe erreichen kann, liegt auf der Hand. Die beiden Bolse-Modelle geben sich übrigens nichts in der Klangqualität.
Zu koppeln war der Lautsprecher sehr leicht mit einem Samsung S5. Das ist mittlerweile Routine. Am Gerät selbst gibt es neben einem An- und Ausschalter sowie den beiden Buchsen für die erwähnten Kabel (alles auf der Rückseite) noch auf der Oberseite Bedienelemente zur Lautstärkeregelung (regle ich am Smartphone), zum Springen von Titel zu Titel (dito) und zur Annahme von Telefongesprächen. Letztere empfanden meine Gesprächspartner als unangenehm wegen Rückkopplungen. NFC-fähig ist das Gerät übrigens auch.


Nuance Dragon NaturallySpeaking 13.0 Home
Nuance Dragon NaturallySpeaking 13.0 Home
Preis: EUR 82,98

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Arbeitserleichterung in abgespeckter Version, 30. September 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Nach dem ausführlichen Test der Premium-Version von Nuance Dragon NaturallySpeaking 13.0 habe ich nun auf einem zweiten Rechner die Home-Edition installiert. Auch hier ist Geduld bei der Installation angeraten. Wer ungeduldig ist, bricht schon mal die scheinbar hängende Installation ab und kommt so schwerlich zu einem Ergebnis. Am besten, man startet die Installationsroutine und überlässt dann den Rechner für einige Zeit sich selbst. So ähnlich wie man das bei Aktien machen soll. Nur nicht ganz so lange.

Es gibt ein auch hier ein Lernprogramm. das ich anfänglich zumindest in der kurzen Version anzuschauen empfehle. Neben der Spracherkennung zum diktieren von Texten, kann diese Software auch verwendet werden zum Steuern des Rechners und von Anwendungsprogrammen. Bei der Home-Edition kann - im Gegensatz zur Premium-Fassung - Excel nicht gesteuert werden. Für mich in erster Linie relevant ist das Diktieren von Texten zu unterschiedlichen Anlässen. Zum Beispiel diktiere ich mittlerweile längere Rezensionen damit. Ganz ohne Korrektur geht das zwar nicht von statten, vor allem muss ich mich erst daran gewöhnen, dass jedes Satzzeichen diktiert werden muss. Aber mit etwas Übung funktioniert das ganz hervorragend. Lediglich bei Spezialbegriffen, Namen oder ähnlichem muss man entweder manuell korrigieren oder das Programm trainieren. Aber mit 99 % der üblichen Wörter und Begriffe gibt es keinerlei Probleme.

Bei der Home-Edition wird Englisch nicht übersetzt. Wer also regelmäßig längere Texte auf Englisch schreiben und diese zukünftig diktieren muss, kommt um die Premium-Version nicht herum. Auch kann diese Version keine Audio-Dateien in Text transkribieren.

Unter dem Strich kann ich sagen, dass ich schwer begeistert bin und zukünftig mithilfe des mitgelieferten Headsets meine Mails, Gesprächszusammenfassungen, Notizen oder auch hiesige Rezensionen mithilfe dieser Software schreibe und jetzt schon eine nicht unerhebliche zeitliche Ersparnis feststellen kann. Neben der richtigen Bedienung der Software mit Angabe von Satzzeichen und anderen Befehlen zur Steuerung, ist es ungewohnt ins Reine zu sprechen. Man muss sich also, bevor man zu sprechen beginnt, genau überlegen wie der nächste Satz komplett lautet. Im Falle dieser Rezension habe ich an drei oder vier Stellen eingreifen müssen, bis auf einen einzigen Fall waren das aber meine Fehler, wie eben vergessene Satzzeichen.

Für Benutzer, die längere Texte zu schreiben haben, und dies in akustisch ungestörter Umgebung tun können, gibt es von mir eine klare Kaufempfehlung für dieses mittlerweile sehr gut entwickelte Produkt. Ob es die Home- oder die teurere Premium-Version sein soll, sollte man sich gut überlegen. Für Nutzer mit englischen Texten liegt die Antwort auf der Hand, alles anderen sollten nochmal in die Details schauen.


Braun Satin Hair 5 AS530 Warmluft-Lockenbürste mit Volumenaufsatz und Speziellen Stylingaufsätzen
Braun Satin Hair 5 AS530 Warmluft-Lockenbürste mit Volumenaufsatz und Speziellen Stylingaufsätzen
Preis: EUR 27,99

4.0 von 5 Sternen Fön- und Bürste in einem, 30. September 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Groß ist sie, die Warmluft-Lockenbürste von Braun. Und diese Größe verbunden mit der Form führte auch schon zu mancherlei - teils derben - Witzen in Foren und sozialen Medien. Aber es gibt gar keinen Grund, über diese Bürste zu scherzen.

Platz haben sollte man noch im Badezimmerschrank oder wo auch immer man dieses Gerät aufbewahren möchte. Denn mit den drei verschiedenen Aufsätzen benötigt es nicht unerheblich Raum neben dem, was man zur Haarpflege eh schon an elektronischem Zubehör im Hause hat: Föns, gerne mehrfach, Haarglätter, konventionelle Lockenbürste(n), Haarschneidemaschine(n) etc.

Die Bedienung ist einfach. Mit einem integrierten Drehring reguliert man den Luftstrom, sowohl was die Stärke angeht als auch die Temperatur. Und wozu nimmt man so etwas? Zum Auffrischen der Frisur bei längeren und welligen oder lockigen Haaren. Die Warmluft wird in die Haarpracht geblasen und erhöht somit das Volumen der Frisur. Bei dünnen Haaren mag diese Bürste sogar reichen, um einen Fön zu ersetzen. Bei den dicken Haaren meiner Frau reicht sie dafür nicht aus und kann nur als Ergänzung zu einem Fön eingesetzt werden, auch wenn der starke Motor durchaus für einen erheblichen Luftstrom sorgt. Der Vorteil ist, dass man nicht Fön und Bürste (und damit beide Hände), sondern eben nur diese Kombination braucht. (Was auch immer man dann in der Zeit mit der freien Hand anfängt.)


Der Crash ist die Lösung: Warum der finale Kollaps kommt und wie Sie Ihr Vermögen retten
Der Crash ist die Lösung: Warum der finale Kollaps kommt und wie Sie Ihr Vermögen retten
von Matthias Weik
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Über weite Strecken ein höchst deprimierendes Buch, 25. September 2014
Die beiden Ökonomen Weik und Friedrich schufen bereits mit ihrem ersten Buch einen Bestseller auf der Sachbuchliste: Der größte Raubzug der Geschichte. Warum die fleißigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden." So reißerisch wie die Titel ihrer Bücher sind, ist auch der Inhalt. Für den normalen Leser wird die Lektüre all dieser Zahlen, Daten und Charts ein hartes Brot sein. Ich selbst studierte zwar Volkswirtschaftslehre, aber dieses Studium liegt nun auch schon mehr als 20 Jahre zurück. Sicher, mit all den behandelten Themen wird der interessierte Leser und Zuschauer in allen Medien mindestens seit der Finanzkrise im Jahr 2008 überhäuft und geradezu bombardiert. Bringen die beiden Autoren Licht ins Dunkel? Das lässt sich wahrscheinlich nicht für jede Leserin und jeden Leser unisono so einfach beantworten.

Fakt ist, dass die Aufarbeitung der Themen Geld, Währung, Wirtschaft und Vermögen für all jene Wasser auf die Mühlen ist, für die Europa als wirtschaftliche und politische Einheit und der Euro als gemeinschaftliche Währung entweder von jeher oder seit eben dieser Krise, Dornen in den Augen sind. Die beiden Autoren verorten sich politisch nicht eindeutig, und wenn doch, dann möglichst weit weg von jeder gelebten Politik. Ich schreibe das wertneutral, auch wenn ich der Meinung bin, dass aus der geschützten Deckung eines Autorengrabens leicht zu feuern ist. Und feuern können sie ohne Frage. Hier, und nicht bei den geschilderten Umständen und der Interpretation der beiden Autoren, setzt meine Kritik an. Keine sprachliche Plattitüde wird ausgelassen, um das geschriebene massentauglich und bestsellerlistengleich zu kleiden.

Ein maßgeblicher Tenor des gesamten Buches ist das mittlerweile perfide, ja geradezu perverse Bankensystem weltweit. Diese Mutation von einer gesellschafts- und wirtschaftsunterstützenden Funktion hin zu einem um sich selbst und den eigenen Profit kreisenden Manie. Kein Widerspruch meinerseits, dass die herrschende Bankendiktatur die Wurzel vielen Übels ist. Mir liegt es fern, Investmentbanker, Topmanager bei internationalen Geldhäusern und deren Machenschaften in Schutz zu nehmen. Ganz im Gegenteil. Ob es nötig ist, auch Vorstände von Sparkassen oder Genossenschaftsbanken an den Pranger zu stellen, sei dahingestellt. Aber wenn man schon einmal dabei ist, kann man um angebliche Prunkbauten von Sparkassen oder überzogenen Jahresgehältern der entsprechenden Vorstände keinen Bogen machen. Dass die Vorstände der größten Sparkassenverbände das Doppelte verdienen wie die amtierende Bundeskanzlerin mag einem nicht einleuchten. Dass ihr Gehalt nicht einmal dem Salär eines unterdurchschnittlichen Fußball-Bundesliga-Profis entspricht, aber schon gar nicht.

Der Schilderung des kriselnden (diesen Begriff würden die beiden Autoren möglicherweise als Euphemismus bezeichnen) Finanzsystems sind mehr als 80 % des Buches gewidmet. Einer möglichen Lösung aus dieser Krise bzw. dem Umgang damit als Privatperson leider nur deutlich weniger als 20 %. Erklärt ist das leicht, denn zum einen gibt es in der Tat viele Komponenten, die ihren Teil zu dieser desaströsen Lage beitragen, zum anderen ist es nun mal deutlich einfacher, Missstände zu beschreiben, als Lösungen zu skizzieren. Letzteres könnte ein Grund dafür sein, dass überforderte Politiker (und ich meine das eher mitfühlend als kritisierend, ohne die vielen schwarzen Schafe schon zu wollen) europa- und weltweit die Lage eher verschlimmbessern als souverän zu meistern. Zumal angebliche und tatsächliche Experten in der Beurteilung der Gesamtlage und erst recht ihrer zahlreichen Bestandteile sich nicht einig sind. Lobbyisten, vor allem aus der Finanzwelt, und Profiteure tun ihr Übriges. Die Ratschläge an Privatpersonen, und um die handelt es sich bei den Lesers wahrscheinlich zum größten Teil, erstrecken sich vom Ausstieg aus dem Geldsystem über den Erwerb von Single Malt Whisk(e)y und einer Streuobstwiese bis zum Kauf von Gold uns Silber. Nicht gerade originell oder sogar skurril? Sagen Sie! Ich lasse das mal offen.

Unter dem Strich bleibt ein Buch, dessen reißerischer Ton so konsequent von Anfang bis Ende durchgehalten wird wie die Kritik am beschriebenen Sujet. Immerhin wird es am Ende auch für mich ein wenig versöhnlich, wenn dem durchaus nachvollziehbaren Rundumschlag gegen Banken und Politik ein bisschen Konstruktives in Ratschlägen der Investments in regionale Produkte und Lösungen, in Konstrukte der alternativen Energiegewinnung, in Crowdfunding oder private Kredite entgegengesetzt wird. Einen Punktabzug gibt es von mir auf der einen Seite für das Ungleichgewicht zwischen Problemschilderung und -lösung und für die bereits erwähnten, zahlreichen Plattitüden, die Öl auf das Feuer politischer Akteure einer von mir nicht geschätzten Richtung sind, sofern diese nicht selbst genügend Öl in der Kanne haben.


Nuance Dragon NaturallySpeaking 13.0 Premium
Nuance Dragon NaturallySpeaking 13.0 Premium
Preis: EUR 139,00

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Enorme Arbeitserleichterung, 23. September 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Schon häufiger habe ich experimentiert mit verschiedenen Systemen der Spracherkennung. Die ersten Versuche liegen sicherlich zehn Jahre zurück. Wenn ich mich richtig erinnere, war das damals eine IBM-Software. Besonders begeistert war ich nie von diesen Lösungen, weil sie sehr trainingsintensiv waren und auch dann nicht richtig funktioniert haben.

Nun erhielt ich die Gelegenheit, diese Software von Nuance, nämlich die Premiumversion von Dragon NaturallySpeaking 13.0 zu testen. Zugegeben, die Installation erforderte an meinem Rechner einem Sony Vaio mit genügend Arbeits- und Festplattenspeicher, etwas Geduld. Geschlagene eineinhalb Stunden lief die Installationsroutine, bis das Programm auf dem Rechner war und ich es starten konnte. Fehlermeldungen gab es keine, aber die reine Übertragung der Daten von der mitgelieferten CD auf die Festplatte benötigt anscheinend so viel Zeit.

Es gibt ein Lernprogramm. das man zumindest in der kurzen Version sich anschauen sollte, bevor man mit dem Arbeiten beginnt. Neben der Spracherkennung zum diktieren von Texten, kann diese Software auch verwendet werden zum Steuern des Rechners. Für mich in erster Linie relevant ist das Diktieren von Texten zu unterschiedlichen Anlässen. Zum Beispiel diktiere ich in diesem Moment diese Rezension. Ganz ohne Korrektur geht das zwar nicht von statten, vor allem muss ich mich erst daran gewöhnen, dass jedes Satzzeichen diktiert werden muss. Aber mit etwas Übung funktioniert das ganz hervorragend. Lediglich bei Spezialbegriffen, Namen oder ähnlichem muss man entweder manuell korrigieren oder das Programm trainieren. Aber mit 99 % der üblichen Wörter und Begriffe gibt es keinerlei Probleme.

Unter dem Strich kann ich sagen, dass ich schwer begeistert bin und zukünftig mithilfe des mitgelieferten Headsets meine Mails, Gesprächszusammenfassungen, Notizen oder auch hiesige Rezensionen mithilfe dieser Software schreiben werde und jetzt schon eine nicht unerheblichen zeitliche Ersparnis feststellen kann. Neben der richtigen Bedienung der Software mit Angabe von Satzzeichen und anderen Befehlen zur Steuerung, ist es ungewohnt ins Reine zu sprechen. Man muss sich also, bevor man zu sprechen beginnt, genau überlegen wie der nächste Satz komplett lautet. Im Falle dieser Rezension habe ich an drei oder vier Stellen eingreifen müssen, bis auf einen einzigen Fall waren das aber meine Fehler, wie eben vergessene Satzzeichen.

Für Benutzer, die längere Texte zu schreiben haben, und dies in akustisch ungestörter Umgebung tun können, gibt es von mir eine klare Kaufempfehlung für dieses mittlerweile sehr gut entwickelte Produkt.


Deutscher Meister
Deutscher Meister
von Stephanie Bart
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,00

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Literarischer Höhepunkt im Leseherbst 2014, 23. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Deutscher Meister (Gebundene Ausgabe)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Es mag reines subjektives Empfinden sein, dass auf dem deutschsprachigen Buchmarkt die Zahl der lobenswerten Neuerscheinungen zurzeit überschaubar ist. Stephanie Barts „Deutscher Meister“ gehört aber ohne Zweifel dazu. Das zeigt auch das große positive Echo, das dieser Roman in der Literaturkritik bisher erhalten hat.

Die Hauptfigur in diesem im Jahr 1933 und weitestgehend in Berlin spielenden Roman ist ein Boxer namens Johann Rukelie Trollmann. Er ist nicht nur ein begnadeter Mittelgewichtsboxer, sondern im Ring auch ein großer Entertainer, der nicht nur Boxsportexperten begeistert, sondern vor allem auch die Damenwelt, die sich seinetwegen für diesen Sport interessiert und die Hallen füllen hilft. Aber er ist Sinto. Und die Sinti stehen im Jahre 1933 auf der falschen Seite des politischen Lebens. Da hilft auch der Nachweis nicht, dass Trollmann "ein richtiger Deutscher“ ist. Noch darf er boxen, sogar um die Deutsche Meisterschaft, wie der Buchtitel suggeriert. Aber wie lange noch? Das ist die Frage, die sich dem Leser während der Lektüre stellt. Und was dann?

Stephanie Bart trifft mit ihrer lakonischen Sprache für meinen Begriff unheimlich gut Zeit und Zeitgeist. So sehr ist historische Romane, und dazu zählt dieser bei einem Abstand von acht Jahrzehnten, kritisch beäuge, bei diesem Buch konnte ich mich nach wenigen Seiten auf Sprache und Inhalt einlassen, ohne ständig auf der Suche nach Fehlern, faktischen wie sprachlichen, zu sein. An Fallada habe ich mich beim Lesen erinnert gefühlt. Vielleicht gehört er zu Barts Lehrmeistern.

Zugegeben, manche Passagen rund um das Boxen sich können einem lang vorkommen. Ich fand sie allerdings nicht langatmig und schon gar nicht langweilig, weil es Bart auch dort gelingt, die Atmosphäre des gerade beginnenden tausendjährigen Reichs einzufangen und zu vermitteln. Große Literatur, unbedingt empfehlenswert.


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