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Rezensionen verfasst von
Th. Leibfried "TL" (Deutschland)
(TOP 500 REZENSENT)   

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Braun Silk-épil 7 7-751 Wet&Dry Epilierer inkl. Rasier- und Trimmeraufsatz (mit 5 Aufsätzen)
Braun Silk-épil 7 7-751 Wet&Dry Epilierer inkl. Rasier- und Trimmeraufsatz (mit 5 Aufsätzen)
Preis: EUR 113,23

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Im Dschungel, Teil 4, 17. April 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Mit "Im Dschungel" sind nicht die Haare auf den Beinen und sonst wo gemeint, sondern die Vielfalt unter den Braun-Epilierern, die eine Kaufentscheidung entweder zu einem Gutteil zur Glückssache oder aber eine intensive Beschäftigung im Vorfeld nötig macht. Damit letztere möglich ist, vergleichen wir verschiedene aktuelle Modelle der 7er-Reihe der Braun Silk-épil Wet & Dry. Der eigentliche, nun folgende Testbericht stammt aus der Feder meiner Frau, weil ich erstens epilierte Männerbeine für ein Minderheitenprojekt halte und zweitens für das Epilieren zu weich wäre.

Ich bin schon seit Jahren überzeugt vom Braun-Epilieren und deshalb vorab meine persönliche Empfehlung was ich aus der 7er-Modellreihe nicht missen möchte:

- Vor allem die kabellose Anwendung, unabhängig von der Nähe zur Steckdose finde ich sehr praktisch, ABER der Akku muss regelmäßig geladen werden! Auch das Smartlight macht unabhängiger vom Ort und den dortigen Lichtverhältnissen. Wäre die Dockingstation ein Kaufkriterium für ein bestimmtes Modell? - Nein!
- Der Rasieraufsatz, da ich im Bikinibereich weiterhin rasiere. Achtung: der Aufsatz ist nur bei wenigen Modellen dabei! Durch die Kombination von mehreren Modellen habe ich alle Aufsätze.
- Das Massagesystem, weil damit das Epilieren deutlich weniger schmerzhaft ist.

Die Anwendung in der Badewanne oder unter der Dusche kann ich schlecht beurteilen, da ich in der Regel trocken epiliere. Bei der Geschwindigkeit gehe ich immer gleich auf die höchste Stufe, wohl auch weil meine Haut das Epilieren gewöhnt ist.

Der Dual-Epilator überzeugt mich gar nicht, da ich ja gerade an den Beinen nicht rasieren möchte und lieber ein paar Minuten länger epiliere, damit ich langanhaltend glatte Haut habe, und nicht nach ein paar Tagen lästige Stoppeln nachwachsen. Von daher ist es genau dieses Alleinstellungsmerkmal, das mich vom Kauf dieses Modells abhalten würde.

Zusammengefasst unterscheidet den Silk-épil 7-751 die Technik eines Dual-Epilierers, die für mich nicht in Frage kommt. Dass im Vergleich zu anderen aktuellen Modellen (vor allem der Spa-Serie) auch die Gesichts- und Peelingbürste fehlen, sowie kein Aufbewahrungsetui mitgeliefert wird, führt zu deutlichen Abzügen bei mir. Also genau hinschauen, wenn man sich für ein Modell entscheiden möchte. Bei gleichem oder sehr ähnlichem Lieferumfang kann am Ende auch der aktuelle Preis entscheiden.

Hier finden Sie unsere Rezensionen zu anderen aktuellen Braun-Epilierern:
Braun Silk-épil 7 569 Wet&Dry Epilierer (inkl. Gesichtsreinigungsbürste)
Braun Silk-épil 7 Skin Spa 7-979 Wet&Dry Epilierer inkl. Peeling Bürste & Gesichtsreinigungsbürste
Braun Silk-épil 7 929 Skin Spa Wet&Dry Epilierer (inkl. Gesichtsreinigungsbürste)


Braun Silk-épil 7 929 Skin Spa Wet&Dry Epilierer (inkl. Gesichtsreinigungsbürste)
Braun Silk-épil 7 929 Skin Spa Wet&Dry Epilierer (inkl. Gesichtsreinigungsbürste)
Preis: EUR 111,00

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Im Dschungel, Teil 3, 17. April 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Mit "Im Dschungel" sind nicht die Haare auf den Beinen und sonst wo gemeint, sondern die Vielfalt unter den Braun-Epilierern, die eine Kaufentscheidung entweder zu einem Gutteil zur Glückssache oder aber eine intensive Beschäftigung im Vorfeld nötig macht. Damit letztere möglich ist, vergleichen wir verschiedene aktuelle Modelle der 7er-Reihe der Braun Silk-épil Wet & Dry. Der eigentliche, nun folgende Testbericht stammt aus der Feder meiner Frau, weil ich erstens epilierte Männerbeine für ein Minderheitenprojekt halte und zweitens für das Epilieren zu weich wäre.

Ich bin schon seit Jahren überzeugt vom Braun-Epilieren und deshalb vorab meine persönliche Empfehlung was ich aus der 7er-Modellreihe nicht missen möchte:

- Vor allem die kabellose Anwendung, unabhängig von der Nähe zur Steckdose finde ich sehr praktisch, ABER der Akku muss regelmäßig geladen werden! Auch das Smartlight macht unabhängiger vom Ort und den dortigen Lichtverhältnissen. Wäre die Dockingstation ein Kaufkriterium für ein bestimmtes Modell? - Nein!
- Der Rasieraufsatz, da ich im Bikinibereich weiterhin rasiere. Achtung: der Aufsatz ist nur bei wenigen Modellen dabei! Durch die Kombination von mehreren Modellen habe ich alle Aufsätze.
- Das Massagesystem, weil damit das Epilieren deutlich weniger schmerzhaft ist.

Die Anwendung in der Badewanne oder unter der Dusche kann ich schlecht beurteilen, da ich in der Regel trocken epiliere. Bei der Geschwindigkeit gehe ich immer gleich auf die höchste Stufe, wohl auch weil meine Haut das Epilieren gewöhnt ist.
Der Dual-Epilator überzeugt mich gar nicht, da ich ja gerade an den Beinen nicht rasieren möchte und lieber ein paar Minuten länger epiliere, damit ich langanhaltend glatte Haut habe, und nicht nach ein paar Tagen lästige Stoppeln nachwachsen. Dass dieser Aufsatz dem Modell hier, dem 7-929, nicht beiliegt, führt für mich demnach nicht zu Abzügen.

Relativ neu verwende ich die Gesichts-Reinigungsbürste, die diesem Modell hier beigefügt ist, und wende diese 1 - 2 Mal pro Woche an. Die Haut ist hinterher angenehm weich und zart und es bleibt ein besonders sauberes Gefühl.

Die hier mitgelieferte Peelingbürste kommt für mich im trockenen Einsatz nicht in Frage, ich empfinde die Verwendung dann als unangenehm. Anders fühlt es sich für mich an, wenn ich sie mit Wasser und Duschgel verwende. Gereizt wird meine Haut aber bei beiden Varianten nicht. Möglicherweise ist das einfach Geschmackssache.

Alles in allem ist der Silk-épil 7-929 Wet & Dry ein gutes Modell mit einem ausreichenden Zubehör. Die Gesichts-Reinigungsbürste hat ihren Mehrwert, die Peelingbürste ist für mich nice-to-have, mehr nicht. Insgesamt führt aber die aktuelle Tatsache, der das identische Modell 7-979 bei einem größeren Lieferumfang (Aufbewahrungsetui) günstiger zu haben ist, zu einem Stern Abzug.

Hier finden Sie unsere Rezensionen zu anderen aktuellen Braun-Epilierern:
Braun Silk-épil 7 569 Wet&Dry Epilierer (inkl. Gesichtsreinigungsbürste)
Braun Silk-épil 7 Skin Spa 7-979 Wet&Dry Epilierer inkl. Peeling Bürste & Gesichtsreinigungsbürste
Braun Silk-épil 7 7-751 Wet&Dry Epilierer inkl. Rasier- und Trimmeraufsatz (mit 5 Aufsätzen)


Braun Silk-épil 7 Skin Spa 7-979 Wet&Dry Epilierer inkl. Peeling Bürste & Gesichtsreinigungsbürste
Braun Silk-épil 7 Skin Spa 7-979 Wet&Dry Epilierer inkl. Peeling Bürste & Gesichtsreinigungsbürste
Preis: EUR 137,00

5.0 von 5 Sternen Im Dschungel, Teil 2, 17. April 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Mit "Im Dschungel" sind nicht die Haare auf den Beinen und sonst wo gemeint, sondern die Vielfalt unter den Braun-Epilierern, die eine Kaufentscheidung entweder zu einem Gutteil zur Glückssache oder aber eine intensive Beschäftigung im Vorfeld nötig macht. Damit letztere möglich ist, vergleichen wir verschiedene aktuelle Modelle der 7er-Reihe der Braun Silk-épil Wet & Dry. Der eigentliche, nun folgende Testbericht stammt aus der Feder meiner Frau, weil ich erstens epilierte Männerbeine für ein Minderheitenprojekt halte und zweitens für das Epilieren zu weich wäre.

Ich bin schon seit Jahren überzeugt vom Braun-Epilieren und deshalb vorab meine persönliche Empfehlung was ich aus der 7er-Modellreihe nicht missen möchte:

- Vor allem die kabellose Anwendung, unabhängig von der Nähe zur Steckdose finde ich sehr praktisch, ABER der Akku muss regelmäßig geladen werden! Auch das Smartlight macht unabhängiger vom Ort und den dortigen Lichtverhältnissen. Wäre die Dockingstation ein Kaufkriterium für ein bestimmtes Modell? - Nein!
- Der Rasieraufsatz, da ich im Bikinibereich weiterhin rasiere. Achtung: der Aufsatz ist nur bei wenigen Modellen dabei! Durch die Kombination von mehreren Modellen habe ich alle Aufsätze.
- Das Massagesystem, weil damit das Epilieren deutlich weniger schmerzhaft ist.

Die Anwendung in der Badewanne oder unter der Dusche kann ich schlecht beurteilen, da ich in der Regel trocken epiliere. Bei der Geschwindigkeit gehe ich immer gleich auf die höchste Stufe, wohl auch weil meine Haut das Epilieren gewöhnt ist.
Der Dual-Epilator überzeugt mich gar nicht, da ich ja gerade an den Beinen nicht rasieren möchte und lieber ein paar Minuten länger epiliere, damit ich langanhaltend glatte Haut habe, und nicht nach ein paar Tagen lästige Stoppeln nachwachsen. Dass dieser Aufsatz dem Modell hier, dem 7-979, nicht beiliegt, führt für mich demnach nicht zu Abzügen.

Relativ neu verwende ich die Gesichts-Reinigungsbürste, die diesem Modell hier beigefügt ist, und wende diese 1 - 2 Mal pro Woche an. Die Haut ist hinterher angenehm weich und zart und es bleibt ein besonders sauberes Gefühl.

Die hier mitgelieferte Peelingbürste kommt für mich im trockenen Einsatz nicht in Frage, ich empfinde die Verwendung dann als unangenehm. Anders fühlt es sich für mich an, wenn ich sie mit Wasser und Duschgel verwende. Gereizt wird meine Haut aber bei beiden Varianten nicht. Möglicherweise ist das einfach Geschmackssache.

Alles in allem ist der Silk-épil 7-979 Wet & Dry ein sehr gutes Modell mit einem ausreichenden Zubehör, das noch ergänzt wird durch das einzig nennenswerte und nützliche Aufbewahrungsetui. Die Gesichts-Reinigungsbürste hat ihren Mehrwert, die Peelingbürste ist für mich nice-to-have, mehr nicht. Insgesamt mittlerweile ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bei diesem Modell.

Hier finden Sie unsere Rezensionen zu anderen aktuellen Braun-Epilierern:
Braun Silk-épil 7 569 Wet&Dry Epilierer (inkl. Gesichtsreinigungsbürste)
Braun Silk-épil 7 929 Skin Spa Wet&Dry Epilierer (inkl. Gesichtsreinigungsbürste)
Braun Silk-épil 7 7-751 Wet&Dry Epilierer inkl. Rasier- und Trimmeraufsatz (mit 5 Aufsätzen)


Braun Silk-épil 7 569 Wet&Dry Epilierer (inkl. Gesichtsreinigungsbürste)
Braun Silk-épil 7 569 Wet&Dry Epilierer (inkl. Gesichtsreinigungsbürste)
Preis: EUR 99,00

5.0 von 5 Sternen Im Dschungel, 17. April 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Mit "Im Dschungel" sind nicht die Haare auf den Beinen und sonst wo gemeint, sondern die Vielfalt unter den Braun-Epilierern, die eine Kaufentscheidung entweder zu einem Gutteil zur Glückssache oder aber eine intensive Beschäftigung im Vorfeld nötig macht. Damit letztere möglich ist, vergleichen wir verschiedene aktuelle Modelle der 7er-Reihe der Braun Silk-épil Wet & Dry. Der eigentliche, nun folgende Testbericht stammt aus der Feder meiner Frau, weil ich erstens epilierte Männerbeine für ein Minderheitenprojekt halte und zweitens für das Epilieren zu weich wäre.

Ich bin schon seit Jahren überzeugt vom Braun-Epilieren und deshalb vorab meine persönliche Empfehlung was ich aus der 7er-Modellreihe nicht missen möchte:

- Vor allem die kabellose Anwendung, unabhängig von der Nähe zur Steckdose finde ich sehr praktisch, ABER der Akku muss regelmäßig geladen werden! Auch das Smartlight macht unabhängiger vom Ort und den dortigen Lichtverhältnissen. Wäre die Dockingstation ein Kaufkriterium für ein bestimmtes Modell? - Nein!
- Der Rasieraufsatz, da ich im Bikinibereich weiterhin rasiere. Achtung: der Aufsatz ist nur bei wenigen Modellen dabei! Durch die Kombination von mehreren Modellen habe ich alle Aufsätze.
- Das Massagesystem, weil damit das Epilieren deutlich weniger schmerzhaft ist.

Die Anwendung in der Badewanne oder unter der Dusche kann ich schlecht beurteilen, da ich in der Regel trocken epiliere. Bei der Geschwindigkeit gehe ich immer gleich auf die höchste Stufe, wohl auch weil meine Haut das Epilieren gewöhnt ist.
Der Dual-Epilator überzeugt mich gar nicht, da ich ja gerade an den Beinen nicht rasieren möchte und lieber ein paar Minuten länger epiliere, damit ich langanhaltend glatte Haut habe, und nicht nach ein paar Tagen lästige Stoppeln nachwachsen. Dass dieser Aufsatz dem Modell hier, dem 7-569, nicht beiliegt, führt für mich demnach nicht zu Abzügen.

Relativ neu verwende ich die Gesichts-Reinigungsbürste, die diesem Modell hier beigefügt ist, und wende diese 1 - 2 Mal pro Woche an. Die Haut ist hinterher angenehm weich und zart und es bleibt ein besonders sauberes Gefühl.

Alles in allem ist der Silk-épil 7 569 Wet & Dry ein gutes Modell mit einem ausreichenden Zubehör. Die Gesichts-Reinigungsbürste hat ihren Mehrwert. Insgesamt mittlerweile ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Hier finden Sie unsere Rezensionen zu anderen aktuellen Braun-Epilierern:
Braun Silk-épil 7 Skin Spa 7-979 Wet&Dry Epilierer inkl. Peeling Bürste & Gesichtsreinigungsbürste
Braun Silk-épil 7 929 Skin Spa Wet&Dry Epilierer (inkl. Gesichtsreinigungsbürste)
Braun Silk-épil 7 7-751 Wet&Dry Epilierer inkl. Rasier- und Trimmeraufsatz (mit 5 Aufsätzen)


Was aus uns wird
Was aus uns wird
von David Gilbert
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,99

12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Entdeckung der Langatmigkeit, 16. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Was aus uns wird (Gebundene Ausgabe)
Die Anlehnung an den Titel des genialen Romans "Die Entdeckung der Langsamkeit" von Sten Nadolny aus dem Jahr 1983 soll die Ambivalenz deutlich machen, die mich bei der gesamten Lektüre nicht losgelassen hat. Mich haben Cover und Klappentext angesprochen, auch wenn mich mittlerweile die vollkommen einfallslos und inflationär benutzte Ähnlichkeit zu den Werken Jonathan Franzens eher abschreckt als lockt. Ein Hinweis an alle Verantwortlichen: die nächsten Romane, bei denen ein jüngerer Autor mit Franzen verglichen wird, lasse ich liegen!

Diese Ambivalenz besteht darin, dass der Roman und seine Sprache durchaus meine Neigungen treffen. Ein New York-Roman mit Campushintergrund, spielend in der US-amerikanischen Literaturszene. Dazu sprachlich durchaus gekonnt, mit nicht wenigen Highlights. Auch stehe ich entschleunigter Lektüre nicht abgeneigt gegenüber. Bei mir muss nicht auf jeder Seite etwas passieren, ich mag Krimis oder Thriller nur, wenn sie psychologisch ausgefeilt sind, Fantasy lese ich gar nicht, und so weiter. Neben der anspruchsvollen deutschsprachigen Literatur der letzten, sagen wir 80 Jahre, greife ich ausgiebig zu Werken von US-Amerikaners, seien es Updike, Begley, Ford, DeMille oder eben auch sehr gern Franzen. Gilbert entschleunigt allerdings extrem. Bis der Roman ein bisschen Fahrt aufnimmt, nähert er sich der Mitte. Was bei über 600 Seiten schon etwas heißen will. Und das ist sogar mir phasenweise ein bisschen zu wenig.

Interessant ist die Erzählform, deren Technik es so normalerweise gar nicht gibt. Die Handlung wird von einem Ich-Erzähler geschildert, Philip, dem Sohn des gerade verstorbenen Charles Topping, der wiederum ein guter Freund des Schriftstellers A.N. Dyer war. Allerdings ist die Erzählperspektive die des allwissenden Erzählers. Philip weiß also auch Einblicke in Szenen und ganze Abschnitte zu geben, bei denen er gar nicht anwesend war. Das gibt der Handlung neben der eigentlich vermittelten Realität etwas Fiktives im Fiktiven. Überhaupt verschachtelt Gilbert gerne, wie im zitierten Beispiel zu sehen ist. Jedenfalls schart der fast 80jährige A.N. Dyer, der Verfasser des genialen Romans "Ampersand", seine beiden Söhne Richard und Jamie, zu denen sein Kontakt abgerissen oder doch stark verkümmert ist, genauso um sich wie seinen Nachkömmling Andy, der erst 17 Jahre alt ist und dem jungen A.N. Dyer gleicht wie ein Ei dem anderen. Mehr soll hier nicht verraten werden.

An manchen Stellen läuft Gilbert zu Hochform auf. Wenn er die Literaturszene aufs Korn nimmt beispielsweise. Oder in einer Szene, als eine schauspielernde Freundin von Jamie die Rolle, für die sie grade vorgesprochen hat, so beschreibt: "Und damit versuche ich auszusehen, wie eine junge Schauspielerin, die versucht, wie eine alte Nutte auszusehen, die versucht, wie eine jüngere Nutte auszusehen, die aber nur eine gealterte Schauspielerin ist." Großartig. Auch die anschließende Beschreibung des gemeinsamen Liebesspiels (Sie verzeihen die altertümliche Bezeichnung, aber die Rezension soll schließlich den Wortfilter passieren) ist ein wahres Highlight, amüsant und ein kleines bisschen dramatisch gleichzeitig. Zitieren kann ich aus dem genannten Klammergrund allerdings nicht.

Für die phasenweise Langatmigkeit muss ich einen Stern abziehen, obwohl ich eine starke Sympathie für diesen Roman hege. Ich mag nicht abraten, aber auch keine bedenkenlose Empfehlung aussprechen. Entscheiden Sie selbst.


SanDisk Connect 32GB Wireless Media-Laufwerk schwarz/silber
SanDisk Connect 32GB Wireless Media-Laufwerk schwarz/silber
Preis: EUR 75,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr nettes Gadget!, 16. April 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Das SanDisk Connect Wireless Media Drive ist die kleine, hosentaschenfähige Version eines Media-Servers, die problemlos immer dabei zu haben und mit einem Funktionsumfang ausgestattet ist, dass sich das auch lohnt. Technische Spezifikationen wie Prozessordetails oder Protokollübersichten können entweder den Herstellerinformationen oder einigen anderen, sehr wertvollen Rezensionen entnommen werden. Ich beschränke mich auf eine Schilderung meiner Erfahrungen und Einsatzgebiete.

Sehr erfreulich war der Moment des Auspackens. Das Media Drive ist zum einen wirklich klein und handlich, ohne in Gefahr zu geraten, sich unauffindbar in eine Ecke einer Jacke oder Tasche zu verstecken. Die Haptik ist toll, wofür Form und Oberfläche, sowohl auf der Ober- als auch auf der Unterseite, sorgen. Mitgeliefert wird ein USB-Kabel. Das war's auch schon, mehr ist aber auch nicht nötig. Ach, und eine Bedienungsanleitung, die leider einem Schelm in die Hände geraten ist, der in den deutschen Teil italienische Abschnitte untergemischt hat. Sehr ärgerlich, aber die Kontrolleure sind wohl weder in der Lage, das eine noch das andere zu lesen.

Mit dem USB-Kabel wird das Gerät an einen Laptop angeschlossen und lädt so den internen Akku auf. Da dieser zum Teil vorgeladen wird, kann es aber auch sofort losgehen. Ein paar Beispieldateien sind auf dem Speicher vorrätig. Ich hab zuerst die Bilder der letzten Reisen kopiert, wobei mir wieder aufgefallen ist, dass 32 GB nicht besonders viel sind, wenn ein einziges (24 MP-) Bild schon über 10 MB groß werden kann. Man kann den internen Speicher jedoch problemlos mit einer SD-Karte erweitern, so dass die Kapazität verdoppelt, verdrei- oder auch vervierfacht werden kann. Die Geschwindigkeit beim Kopieren erreichte in der Spitze 10 MB / Sekunde, für das Kopieren von insgesamt etwa 800 Bildern vergingen rund 15 Minuten. Für etwas mehr als 2,5 GB MP3-Dateien wurden sechs Minuten gebraucht.

Um von einem Gerät via WLAN auf das Media Drive zuzugreifen, muss vorher auf dem Smartphone oder Tablet eine entsprechende App (SanDisk Media Drive) aus den bekannten Stores kostenlos heruntergeladen und installiert werden. Die App einmal gestartet, muss das Media Drive vom Rechner getrennt werden, sonst kann kein WLAN aufgebaut werden. Zuerst wird das Media Drive - wenn gewünscht - in das hausinterne Netzwerk eingebunden, was durch Eingabe des Passwortes erfolgte und funktionierte, obwohl unser Router durch einen MAC-Filter gesichert ist. Beim Smartphone (bei mir ein Samsung Note 3) erscheint ein vom Media Drive aufgebautes WLAN namens SanDisk Media 8487, in das ich das Smartphone einband.

Nun ermöglich die App den Zugriff auf die Daten auf dem Media Drive. Die Übertragungsgeschwindigkeit ist zum Anschauen dieser 24 MP-Bilder einen Tick zu langsam, besonders wenn man sich schnell durch Bilder schauen möchte. Ich habe gestoppt, dass das Durchblättern von 10 Bildern 40 Sekunden gedauert hat. Wenn man langsamer durchblättert, wie beim Anschauen üblich, verringert sich die Wartezeit auf das einzelne Foto und wird erträglich. Die Übertragung von MP3-Daten erfolgt problemlos und ruckelfrei. (Glücklicherweise, sonst wäre das ein KO-Kriterium.) Selbst gedrehte Videos wurden von der App nicht unterstützt, hier bin ich noch auf der Fehlersuche. Die mitgelieferten Beispielvideos laufen ebenfalls ruckelfrei.

Nun noch ein paar interessante Details zur gemeinsamen Nutzung des Media Drives: Man kann gleichzeitig bis zu acht Geräte mit dem Gerät verbinden. (Das habe ich nicht überprüft, so viele Mobilgeräte besitze ich gar nicht.) Das kann im Freundeskreis, im Urlaub, bei Festivitäten durchaus eine sehr nette Spielerei sein. Die SanDisk App ist zwar Voraussetzung zum Zugriff, ansonsten aber gibt es, solange das Media Drive nicht passwortgeschützt ist, keine Zugriffsbeschränkung. Achtung, jeder, der sich mit dem SanDisk verbindet, kann Dateien auch herunterladen. Das ist sicherlich spaßig, solange es gewünscht ist. Bei Musikdateien sollte man aber vorsichtig sein und sich an die gesetzlichen Rahmenbedingungen halten. "Ich schicke Dir demnächst mal die schönsten Bilder zu!" kann aber zukünftig der Vergangenheit angehören, die kann sich jeder nun selbst herunterladen. Und das ohne Angst um den eigenen Datenverbrauch. Zumal gerade mit Kameras geschossene Fotos durch die Möglichkeit, eine SD-Karte in das Media Drive einzuschieben, zur Verfügung gestellt werden können. Die Akkuleistung wird mit bis zu acht Stunden angegeben, der Akkustand kann über die App abgerufen werden. Lieber rechtzeitig wieder mit einem Rechner verbinden.

Insgesamt glatte fünf Sterne. Über die seltsame Bedienungsanleitung schlagen wir mal großzügig ein Ei.


Philips HC5440/16 Haarschneider Dual Cut Technologie Akku/Netz, metallic-schwarz
Philips HC5440/16 Haarschneider Dual Cut Technologie Akku/Netz, metallic-schwarz
Preis: EUR 28,99

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ohne Aufbewahrungsmöglichkeit, mit guter Schneidleistung, 15. April 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Dieser Haarschneider ist baugleich mit dem HC5440/80, der mit einem seltsamen Aufbewahrungskoffer und zwei Trimmeraufsätzen geliefert wird. Der HC5440/16 hier dagegen kommt ohne jegliche Aufbewahrungsmöglichkeit an. Wenigstens ein kleines Säckchen zum Verstauen von Pinsel, Trimmeraufsatz und Ladekabel wäre zu erwarten gewesen.

Der Haarschneider selbst fällt im Vergleich zu meinen bisherigen Modellen von Udo Walz oder aus dem Discounter durch eine sehr breite Klinge auf. Das hat Vor- und Nachteile. Für mich überwiegen klar die Vorteile. Da ich seit vielen Jahren keinen Bart mehr trage und zum Haareschneiden regelmäßig einen Friseursalon aufsuche, kommt ein Haarschneider vor allem dort zum Einsatz, wo gar keine Haare stehen sollen, aber dennoch wachsen. Als Beispiel sei der Nacken genannt, aber auch ein Stückchen tiefer gibt es solche Flächen. Dort wird nicht mit einer Länge von 3, 8 oder 16 mm gemäht, sondern auf null. Und eine breite Klinge verkürzt ganz einfach den Rasiervorgang. Die Rasierleistung selbst ist sehr gut, keine Frage.

Ich kann mir vorstellen, dass an schwerer zugänglichen Stellen beim Bartträger die Größe der Klinge zum Nachteil wird. Eine quasi stufenlose Längeneinstellung von 0,5 mm bis 23 mm wird über ein im Gerät integriertes Drehrad eingestellt. Das funktioniert gut und verstellt sich auch nicht von selbst. Das Handling insgesamt ist auch gut. Mit gut 180 Gramm (ohne Aufsatz) ist der Philipps deutlich schwerer als meine bisherigen Modelle.

Die Ladezeit beträgt laut Hersteller acht Stunden, was bei einer Nutzdauer von einer guten Stunde verhältnismäßig viel ist. Man sollte es also nicht darauf ankommen lassen, das Gerät vor der Benutzung noch schnell aufladen zu müssen. Wie gut der Akku ist, wird sich erst im Laufe der Zeit herausstellen. Das ist bisher immer der Schwachpunkt gewesen, so dass alle meine Haarschneider nach einer gewissen Zeit nur noch mit Kabel zu benutzen waren. Gereinigt wird der Scherkopf nach dem einfachen Abnehmen unter fließendem Wasser.

Insgesamt ein ordentliches Gerät, das seltsamerweise zum Zeitpunkt der Rezension ein bisschen teurer ist als das Brudermodell mit dem Aufbewahrungskoffer und dem zweiten Trimmeraufsatz zum Bartschneiden.


Philips HC5440/80 Haarschneider Dual Cut Technologie, metallic-schwarz
Philips HC5440/80 Haarschneider Dual Cut Technologie, metallic-schwarz
Preis: EUR 33,90

4.0 von 5 Sternen Seltsame Aufbewahrungsbox, 15. April 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Auf den ersten Blick macht die Verpackung in einer Art kleinem Handwerkskoffer durchaus etwas her. Dieser Koffer soll hinterher wohl auch für die Aufbewahrung dienen. Nimmt man allerdings den zur Entsorgung vorgesehenen Eierkarton aus dem Koffer, fallen Bestandteile und Zubehör in dem Hartplastikkoffer munter umher. Für den Transport auf Reisen erscheint mir das überdimensioniert und komplett ungeeignet. Vergleicht man dieses Modell mit dem Bruder HC5440/16, der ganz ohne Aufbewahrungsmöglichkeit geliefert wird, fällt die Entscheidung schwer. Am Ende wird der Koffer aber wohl bei den Wertstoffen landen.

Der Haarschneider selbst fällt im Vergleich zu meinen bisherigen Modellen von Udo Walz oder aus dem Discounter durch eine sehr breite Klinge auf. Das hat Vor- und Nachteile. Für mich überwiegen klar die Vorteile. Da ich seit vielen Jahren keinen Bart mehr trage und zum Haareschneiden regelmäßig einen Friseursalon aufsuche, kommt ein Haarschneider vor allem dort zum Einsatz, wo gar keine Haare stehen sollen, aber dennoch wachsen. Als Beispiel sei der Nacken genannt, aber auch ein Stückchen tiefer gibt es solche Flächen. Dort wird nicht mit einer Länge von 3, 8 oder 16 mm gemäht, sondern auf null. Und eine breite Klinge verkürzt ganz einfach den Rasiervorgang. Die Rasierleistung selbst ist sehr gut, keine Frage.

Mitgeliefert wird bei diesem Modell neben dem normalen Aufsatz zum Haareschneiden noch ein Barttrimmer, der ganz gleich aussieht, nur ein bisschen kleiner ist. Ich kann mir vorstellen, dass an schwerer zugänglichen Stellen beim Bartträger die Größe der Klinge zum Nachteil wird. Eine quasi stufenlose Längeneinstellung von 0,5 mm bis 23 mm wird über ein im Gerät integriertes Drehrad eingestellt. Das funktioniert gut und verstellt sich auch nicht von selbst. Das Handling insgesamt ist auch gut. Mit gut 180 Gramm (ohne Aufsatz) ist der Philipps deutlich schwerer als meine bisherigen Modelle.

Die Ladezeit beträgt laut Hersteller acht Stunden, was bei einer Nutzdauer von einer guten Stunde verhältnismäßig viel ist. Man sollte es also nicht darauf ankommen lassen, das Gerät vor der Benutzung noch schnell aufladen zu müssen. Wie gut der Akku ist, wird sich erst im Laufe der Zeit herausstellen. Das ist bisher immer der Schwachpunkt gewesen, so dass alle meine Haarschneider nach einer gewissen Zeit nur noch mit Kabel zu benutzen waren. Gereinigt wird der Scherkopf nach dem einfachen Abnehmen unter fließendem Wasser.

Insgesamt ganz ordentlich, mit einer aus meiner Sicht schlecht gemachten Aufbewahrungsmöglichkeit. Knappe vier Sterne.


Salter 9111 SV3R Körperanalysewaage aus Glas
Salter 9111 SV3R Körperanalysewaage aus Glas
Preis: EUR 34,99

4.0 von 5 Sternen Zierliche Badezimmerwaage mit idealem Leistungsumfang, 14. April 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die 9111 SV3R Körperanalysewaage des britischen Herstellers Salter schlägt aus meiner Sicht ihre größere Schwester, die 9152 SV3R MaxView. Insbesondere wegen des Preis-Leistungsverhältnisses. Die Standfläche ist auch hier aus Glas, das Display wesentlich kleiner, kann aber auch beim Wiegevorgang gesehen werden.

Vier Speicherplätze (im Gegensatz zu 12 bei der größeren Ausgabe) reichen uns im Zweipersonenhaushalt aus. Die Programmierung (auf Geschlecht, Körpergröße und Alter) funktioniert nach Einlegen der beiden mitgelieferten CR2-Batterien problemlos. Der normale Wiegevorgang ist einfach, man stellt sich nur auf die Waage, wartet einen Moment und verlässt nach einem Piepton die Standfläche, weil die Füße das Display verdecken. Das dauert nur ein paar Sekunden und ist definitiv ein Pluspunkt.

Die anderen messbaren Parameter sind bei dieser Waage deutlich weniger, auch wenn hier in der Produktbeschreibung anderes angegeben wird. Neben dem Gewicht misst die Waage noch den Körperfettanteil und den Anteil des Wassers im Körper. Offen gestanden interessieren mich auch genau diese Parameter. Der Wiegevorgang dauert deshalb weniger lang als bei der großen Schwester. Die Genauigkeit des Körpergewichts ist sehr gut, das haben bei mir Vergleichsmessungen (neben der anderen genannten Salter-Waage auch noch eine von ADE) ergeben. Der gemessene Körperfettanteil scheint deutlich näher an der Realität zu sein (wiederum durch Vergleichsmessungen mehrerer Waagen ermittelt) und schwankt auch nicht so stark bei mehreren Messungen hintereinander wie bei der MaxView.

Alles in allem ein solides Produkt, das recht klein ist und eventuell für sehr große Füße sogar zu klein. Mir persönlich gefällt das Design der 9111 besser als das der erwähnten 9152. Vor allem wegen des plausibleren Messergebnisses erreicht die 9111 einen Stern mehr.


Salter 9152 SV3R MaxView Körperanalysewaage
Salter 9152 SV3R MaxView Körperanalysewaage
Preis: EUR 31,99

3.0 von 5 Sternen Ärgerliche Messfehler, 14. April 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die MaxView Körperanalysewaage des britischen Herstellers Salter punktet bei einigen Details, aber bei weitem nicht auf ganzer Linie. Die Plattform ist aus Glas und hat ein großes Display mit riesigen Ziffern, wohl ein Entgegenkommen der im Schnitt immer älter werdenden Benutzer, die problemlos das Ergebnis auch ohne Brille ablesen können. Schön ist allerdings anders in meinen Augen, bezogen auf die Anzeige.

12 Speicherplätze reichen auch für eine Großfamilie gut aus. Falls nicht, wird es vielleicht eh eng in einem Badezimmer. Die Programmierung (auf Geschlecht, Körpergröße und Alter) ist nach Einlegen der vier mitgelieferten AAA-Batterien leicht. Der normale Wiegevorgang ist einfach, man stellt sich nur auf die Waage, wartet einen Moment und verlässt nach einem Piepton die Standfläche, weil die Füße das Display verdecken. Das dauert nur ein paar Sekunden und ist definitiv ein Pluspunkt.

Länger dauert dann schon das Messen der anderen Parameter. Die Waage kann - deshalb auch Körperanalysewaage - neben dem Gewicht auch den Körperfettanteil, den Anteil des Wassers am Gewicht und die Muskelmasse bestimmen. Dazu ist es allerdings nötig, an der Oberseite der Waage diese durch das Drücken des richtigen Knopfes einzuschalten, was nur durch Bücken geht, und den richtigen Speicherplatz des Benutzers auszuwählen. Die Knöpfe an der Oberseite, die auch zum Einstellen der individuellen Angaben dienen, sind sehr wacklig. Ein bisschen englisch, würde ich sagen. Dann zeigt die Waage relativ langsam alle Daten an (Speicherplatz, Alter, Größe), bevor die Anzeige auf 0 kg umspringt. Dann stellt man sich auf die Waage und wartet etliche Sekunden, bis die Messung vorgenommen ist. Wieder runter von der Waage und ihr zugeschaut, wie sie die Messwerte durchblättert. Neben den angesprochenen Messwerten wird auch noch der BMI angezeigt und der tägliche Grundumsatz in Kilokalorien. So weit, so halbgut.

Nun kann man den angezeigten Werten vertrauen. Oder aber, wie ich, man macht Vergleichsmessungen mit anderen Waagen. Die Messung des Gewichts funktioniert (bei gleichem, geradem Untergrund selbstverständlich) nahezu identisch. 100 Gramm Unterschied sind eher Rundungs- als Messfehler. Aber beim Körperfett! Da meint es die Salter MaxView nicht gut mit einem. Egal, was ich mache, sie misst mindestens 5% (in der Spitze bis annähernd 10%) mehr Körperfett als zwei Vergleichswaagen: eine von ADE und eine zweite, kleinere von Salter. Und ob man es auf um die 20% Körperfett bringt oder aber zwischen 25 und knapp 30%, ist ein bedeutender Unterschied. Der nämlich zwischen normal und deutlich erhöht. Da ich meinen Körperfettanteil seit Jahren beobachte und auch in etwa kenne, weiß ich, dass die MaxView hier falsch liegt. Auch eine Schwankung von rund 5%-Punkten bei Messungen innerhalb kürzester Zeit ist indiskutabel. Die anderen Waagen schwanken nur rund 1%-Punkt.

Also wird es beim reinen Wiegen bleiben, denn die anderen Werte (Wasser und Muskeln) sind, einmalig gemessen, ganz interessant, aber auf Dauer eben nicht interessant genug. Am Ende wieder mal ein Produkt aus England, das es über eine Einstufung ins (untere) Mittelmaß nicht hinausbringt.


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