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Beiträge von Ramon Rodriguez
Top-Rezensenten Rang: 1.896
Hilfreiche Bewertungen: 809
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Rezensionen verfasst von Ramon Rodriguez
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Relativ seicht, wenig komisch, oft belanglos. Ganz nett - mehr aber auch nicht. Keine Extras!, 27. April 2013
Als bekannt wurde, dass es eine neue BR-Serie unter Regie von Paul Harather geben würde, war die Vorfreude groß. Ist er doch der Regisseur und Drehbuchautor der kongenialen, österreichisch-bayerischen Comedy "Schlawiner". Die innovativste und lustigste TV-Satireserie seit Jahren! Außerdem wirken bei "Im Schleudergang" schauspielerisch mehrere Hochkaräter mit: Gisela Schneeberger (seit Jahrzehnten absolut brilliant in zahlreichen, satirischen Rollen), Gerd Anthoff (der "Rambold-Toni" aus dem "Bullen von Tölz"), Udo Wachtveitl (spielte schon in den 80ern in Franz X. Bogners BR-Kultserie "Zur Freiheit" mit, als "der Paragraph") u. a. In Folge 3 hat der großartige Gregor Seberg ("Schlawiner") eine tragende Gastrolle. Also eigentlich die Voraussetzungen für eine tolle Serie mit viel unterschwelligem Humor! Doch leider schwächelt das Drehbuch und die Geschichten zünden nicht richtig. Es fehlt vor allem eines: Guter Humor! Vieles ist belanglos, anderes platt, wirklich lustig nur weniges und genial hintersinnig praktisch gar nichts. Das Drehbuch zu "Im Schleudergang" schrieb allerdings nicht Paul Harather, sondern Peter Bradatsch. Der ist für eher durchwachsene BR-Serien wie z. B. "Franzi" bekannt. An humorige, bayerische Kultproduktionen vergangener Tage kommt "Im Schleudergang" bei weitem nicht heran. Die Geschichten sind beinahe so uninteressant wie z. B. die aus "Spezlwirtschaft" mit Helmut Schleich. Diese neuen Sachen des BR sind nicht unbedingt schlecht, aber auch wirklich nicht der große Wurf. Das kann man sich durchaus mal anschaun, ist aber nichts, was nachhaltig in Erinnerung bleibt und was man jetzt unbedingt nochmal sehen muss. Nach der ersten Folge "Im Schleudergang" ist man fast geneigt, nur 1 Stern zu vergeben. Die Ernüchterung ist groß. Mit der Zeit beginnt man dann aber, den ein oder anderen Charakter zu mögen und sich an das sehr einfach gehaltene Serienschema zu gewöhnen. Schließlich entdeckt man doch ein wenig Spaßiges hinter den Geschichten und in den letzten zwei, drei Episoden steigert sich der Humor auch noch ein wenig. Nach einer gewissen Eingewöhnung ist "Im Schleudergang" dann ganz nett, mehr aber auch nicht. Die DVD-Box beinhaltet alle 6 Folgen der ersten Staffel auf 2 DVDs - ohne Extras. Dass überhaupt keine Extras dabei sind, ist eigentlich ein Unding. Man könnte doch erwarten, dass solche bei einer neuen TV-Serie gleich mitproduziert werden, wenn heutzutage doch eh schon von Beginn an klar ist, dass es später auch eine Auswertung auf DVD geben wird. Ein paar kurze Interviews mit Cast & Crew, ein kleines Making-Of oder Behind the Scenes Feature, Deleted Scenes, Outtakes von Pannen beim Dreh. Was ist denn schon dabei? So etwas kann doch ohne großen Aufwand einfach mitgeliefert werden. Ohne Extras kann man sich die Serie genauso gut gratis vom TV aufzeichnen - digital und ohne Qualitätsverlust. Wo liegt denn da der Kaufanreiz? Zum digitalen Aufzeichnen ist heute jeder moderne Kabel- und SAT-Receiver und Flat-TV in der Lage, sobald man eine kleine Festplatte anschließt (gibt's schon für kleines Geld). In den Köpfen der DVD-Produzenten beim BR ist das scheinbar noch nicht angekommen...
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Backergebnis vergleichsweise schlecht | 5-Wochen-Test, 21. Januar 2013
Das Cloer 1621 habe ich vor gut 5 Wochen geschenkt bekommen. Aufgrund der positiven Rezensionen und des StiWa-Testsieges hatte ich es erwartungsvoll auf meinem Amazon-Wunschzettel eingetragen. Doch das Waffeleisen entwickelte sich zu einer herben Enttäuschung! Was mich sofort störte: Meist werden Waffeln in diesem Eisen oben dunkler als unten! Zudem ist die Waffeloberseite oft nicht gleichmäßig, sondern fleckig gefärbt. Der Teig wird in der Mitte nicht ganz fertig gebacken, eine dünne Schicht im Kern bleibt halb roh. Zunächst fiel das nicht auf, im Vergleich mit einem anderen Eisen wurde das aber schnell deutlich. Stellt man den Bräunungsgrad höher, sind die Waffeln innen durch, aber außen schon fast verbrannt bzw. viel zu dunkel. Desweiteren benötigt man mehr Teig pro Waffel, als bei anderen Eisen identischen Durchmessers. Sonst breitet sich der Teig nicht vollständig in der Form aus - beinahe egal, wie dünn man ihn auch macht (mehr Milch bzw. Mineralwasser). Der Teig geht im Cloer 1621 nur relativ schlecht hoch bzw. backt relativ schwach auf. Die Waffeln werden daher eher dünn und fest. Selbst mit dem besten Bio-Weinstein-Backpulver und sorgsam untergehobenem Eischnee - richtig locker ist anders! Habe in den fünf Wochen nun bestimmt 15-mal Waffeln gemacht. Alle nach Cloer-Rezept, mit leichten Variationen: Mal mit Milch, mal mit Mineralwasser, mit verschiedenen Backpulvern und mit unterschiedlich dick angerührten Teigen - alle Waffeln im Ergebnis 0815. Wollte mir beinahe schon einreden, das müsse wohl "gut" sein, da ja StiWa-Testsieger und viele gute Rezensionen. Und Waffeln hatte ich seit bestimmt 15 Jahren nicht mehr gegessen, vielleicht waren da ja auch verklärte Erinnerungen mit im Spiel... Die Tage hab ich mir dann aber unerwartet ein altes Tchibo Billig-Eisen ausleihen können (Hersteller: TCM, Art.-Nr.: 96424). Das TCM hat eine augenscheinlich weniger hochwertige Anti-Haft-Fläche aus Kunststoff, wo die Waffeln sich auch etwas schwieriger lösen lassen. Es hat aber auf Anhieb perfekte Waffeln gemacht! Wie immer das Classic-Rezept aus der Betriebsanleitung des Cloer genutzt. Ergebnis: Außen knusprig, innen weich-fluffig / leicht saftig, komplett durchgebacken, luftig-locker und richtig lecker! Viel, viel besser! Was soll das denn bitte? Ein relativ teueres Cloer Markengerät fabriziert, im Vergleich, bestenfalls Durchschnitts-Waffeln, wohingegen ein Billigprodukt, völlig überraschend, sehr viel bessere Waffeln macht! Wie kann das sein? Und warum wurde das Cloer 1621 Testsieger? Zugegeben: Design, Materialqualität und Verarbeitung sind ja wirklich gut (und besser, als bei vielen Konkurrenten; habe u. a. im Saturn verglichen) aber das Backergebnis ist vergleichsweise schwach! Und da sollte man sich dann auch nichts anderes einreden lassen (wäre mir fast passiert). Daher dringender Tipp für alle, die wirklich gute Waffeln haben möchten: Das Cloer 1621 im Backergebnis mit anderen Produkten vergleichen! Vermutlich machen das aber die allerwenigsten Rezensenten, kaufen (und kennen) daher nur das Cloer. Ich selbst hatte auch nur durch Zufall Gelegenheit, einen Vergleich anzustellen. Fazit: Werde mir etwas anderes holen. Zum Cloer 1621 kann ich abschließend nur sagen: Schade um's Geld und als Geschenk ein Flop! :(
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Blu-ray Steelbook - Zensierte Fassung! Zwangsuntertitel!, 21. Dezember 2012
War auf dem limitierten 2-DVD Definitive-Edition Steelbook noch die ungekürzte, britische Originalversion enthalten, so "beglückt" uns Universal bei dem limitierten Blu-ray Quersteelbook nun mit der mehrfach zensierten, amerikanischen R-Rated Fassung von Trainspotting! So ist z. B. die Nadeleinstichszene durch einen veränderten bzw. gezoomten Bildausschnitt entschärft (man sieht den Einstich nicht mehr) und die Sexszene wurde so umgeschnitten, dass man das Geschehen nur noch aus dem OFF hört, während die Kamera auf ein TV-Gerät hält, wo gerade ein Fußballspiel läuft! Zudem kann man den Film im O-Ton nur noch mit fest eingeblendeten, deutschen Zwangsuntertiteln schauen und das Bild der Blu-ray ist allgemein längst nicht so gut, wie man das von einem noch gar nicht so alten Film erwarten könnte. Es wurde allzu offensichtlich massiv auf Filmkorn gefiltert, was zu einer sichtbaren Weichzeichnung bzw. Unschärfe führt. Außerdem ist der Bildstand an mehreren Stellen unruhig. Das alles war bei den Universal Erstauflagen-DVDs nicht so! Noch ein Ärgernis: Es fehlt ein Extra der 2-Disc Definitive-Edition! Nämlich der ca. 6-minütige Beitrag "Hinter den Kulissen: Injection Scene", wo es eben genau um die in der R-Rated Fassung zensierte Spritzenszene geht. Dieses Extra wurde offensichtlich absichtlich weggelassen, damit vielleicht der ein oder andere Käufer die Zensur im Film nicht bemerkt! Eine Frechheit von Universal dem Kunden so etwas als offizielle Kauf-Fassung auf Blu-ray vorzusetzen! Unglaublich, wie man ausgerechnet bei einem Ausnahmefilm wie Trainspotting geprellt wird! :(
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Die ARD knausert und Bogner schlampt - Schade um die ehemals geniale Serie!, 8. Oktober 2012
"München 7" entstand ursprünglich 2003/2004 in einer ersten Staffel mit neun Teilen. Durch weitere vier Folgen wurde die Serie 2005 zum Abschluss gebracht. 2011 erfolgte überraschend die Nachproduktion einer dritten Staffel mit acht neuen Folgen. Weitere acht werden zur Zeit abgedreht. Die früheren Staffeln behandeln neben den beiden Hauptfiguren Xaver Bartl und Felix Kandler auch recht ausführlich die Geschichten der anderen Mitarbeiter des fiktiven Polizeireviers München 7 und solche auf dem Münchner Viktualienmarkt und Umgebung. Aufgrund zahlreicher Nebenhandlungen gibt es eine Vielzahl verschiedener, teils skurriler Charaktere. Dagegen reduziert Staffel 3 den Blickwinkel primär auf die Figuren der beiden Hauptdarsteller Florian Karlheim und v. a. Andreas Giebel. Viele liebgewonnene Gesichter kommen kaum noch vor oder fehlen komplett. Selbiges gilt für ehemalige Handlungs-Schauplätze. Außerdem wird kein echtes Münchnerisch mehr gesprochen. Infolge struktureller Änderungen und grober Mängel ist das neue "München 7" nicht mehr mit der original Serie aus vergangenen Tagen vergleichbar: Problem 1: Der Bayerische Rundfunk hatte "München 7" 2005 aus Kostengründen eingestellt. Die Produktion entwickelte sich damals zur teuersten BR-Serie aller Zeiten. Da halfen auch die zu jener Zeit sehr guten Quoten nicht. Dass eine neuerliche Fortsetzung unter ARD-Führung innerhalb der billig produzierten Reihe "Heiter bis tödlich" mit deutlichen Budget-Kürzungen einhergehen würde, war abzusehen. Deshalb wurden viele aus den ersten beiden Staffeln bekannte Drehorte und Charaktere gestrichen. Beim BR nahm man sich vormals noch Zeit für eine ordentliche Produktion: Im Schnitt wurden nur vier Folgen pro Jahr abgedreht. Dafür stimmte die Qualität. Jetzt, eingebunden in "Heiter bis tödlich", werden jeden Sommer acht Folgen mit offensichtlich wenig Aufwand heruntergenudelt. "München 7" verkommt damit zu einer beliebig austauschbaren Vorabendserie im Ersten. Problem 2: "München 7" ohne Bayerisch? Wie soll das funktionieren? Dass kein Münchnerisches Bayerisch mehr gesprochen wird, ist mit Sicherheit der ARD geschuldet! Die haben einzelne Landes-Dialekte bereits beim Tatort abgeschafft. Und trotzdem beschweren sich in TV-Foren viele Norddeutsche, dass sie die Sprache in "München 7" Staffel 3 nicht verstehen. Es hat also niemand etwas von diesem hochdeutsch angehauchten Pseudo-Bayerisch. Dafür geht ein nicht unerheblicher Teil des ganz speziellen Charmes der Dialoge verloren! Problem 3: Franz X. Bogner produziert heute augenscheinlich mehr auf Masse, statt auf Klasse. Es scheint, als sei er nicht mehr wirklich motiviert etwas Besonderes zu erschaffen. Seinen neuen Geschichten fehlt zu oft das Feinsinnige, das Hintergündige, der Biss. Bogner erzählt nicht mehr so ausgefeilt, wie das bei ihm früher immer der Fall war. Das zeigt bereits seine letzte, relativ oberflächlich inszenierte Serie "Der Kaiser von Schexing" in mittlerweile fünf Staffeln. Dort gibt es mitunter recht belanglose und oftmals auch sehr unglaubwürdige Geschichten mit viel flachem, manchmal regelrecht albernem Humor. Die Dialoge und Wortgefechte wirken nicht selten aufgesetzt, begleitet von zum Teil hölzerner Schauspielerei auf beinahe Kellertheaterniveau. Ähnlich verhält es sich nun mit Staffel 3 von "München 7". Kein Vergleich zu Bogners früheren Hochkarätern wie "Irgendwie und Sowieso", "Zur Freiheit" oder "München 7" Staffeln 1 & 2. Selbst seine kurze, noch recht einfach gehaltene Debüt-Serie "Zeit genug" von 1982 hat mehr Klasse als die neuen Sachen. Problem 4: Monika Gruber. Als ihre Besetzung bekannt wurde, durfte man annehmen, die neue Staffel könnte platter ausfallen. Die Gruber ist eine klasse Kabarettistin, keine Frage! Als solche passt ihre überzogene Art. Sie macht großartige Stand-Up-Comedy, ist der perfekte Gast für "Ottis Schlachthof" oder "Grünwald Freitagscomedy" und würde wohl auch sehr gut auf Bühnen wie den "Komödienstadel" oder das "Chiemgauer Volkstheater" passen - dort sogar viele Darsteller übertreffen. Als ernstzunehmende, wirklich glaubwürdige Schauspielerin für Film und Fernsehen taugt sie aber nur bedingt. Man kauft ihr ihre Rollen oftmals nicht ab, wegen ihrer gestellten und überspannten Schauspielerei. Diese Art und Weise funktioniert vielleicht in Slapstick-Produktionen wie "Hubert und Staller" oder beim "Kaiser von Schexing", aber sonst eher nicht. Die alte "München 7" 5-DVD-Edition mit den Staffeln 1 & 2 kann man nur wärmstens empfehlen! Staffel 3 dagegen enttäuscht so gravierend, dass sie selbst für eingefleischte Bogner-Fans und Liebhaber der vorhergehenden Folgen kein Pflichtkauf ist. Man könnte bald meinen, dass von Franz X. Bogner keine wirklich hochkarätigen Glanzstücke mehr kommen werden. "München 7" war vor rund zehn Jahren ein überzeugend gelungenes Comeback. Damals hat er noch einmal das hohe Niveau seiner 80er-Jahre-Klassiker erreicht. Seit "Schexing" schwächelt er aber zunehmend und nun auch deutlich bei der Fortsetzung von "München 7". Nebenbei: Der zweite, große, bayerische Geschichtenerzähler Helmut Dietl ("Münchner Geschichten", "Der ganz normale Wahnsinn", "Monaco Franze", "Kir Royal") hat offenbar auch keine rechte Lust mehr. Sein nach "Kir Royal" angesiedelter Kinofilm "Zettl" ist unfassbar oberflächlich und dämlich. Eine derart unwürdige Fortsetzung ist geradezu unverschämt. Trauriges Fazit: Die klassische, bayerische Kultserie scheint tot! Eine Ära wohl endgültig vorbei! Schade...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Potentiell krebserregend!, 27. August 2012
Seborin 3-Fach-Effekt Shampoo enthält den umstrittenen Wirkstoff Climbazol, welcher im Körper das krebsverdächtige Chlorphenol abspalten kann! (Öko-Test) Bei anderen Marken wurde Climbazol deshalb bereits durch Alternativ-Wirkstoffe ersetzt (u.a. Schauma, Balea). Besser ein Shampoo mit Pirocton-Olamin auch bekannt als Octopirox (Balea Anti-Schuppen Shampoo Ginkgo, Herbacin Wutapoon Anti-Schuppen Shampoo, Alpecin Anti-Schuppen Shampoo A3). Nach eigener Erfahrung ein Wirkstoff mit guter Anti-Schuppen-Wirkung, zudem vollkommen unbedenklich. Ebenfalls gut in der Wirkung und bei besonders starken Schuppen womöglich noch etwas zuverlässiger ist Zink-Pyrithion (u. a. bekannt von Syoss und Schauma). Leider ist der Wirkstoff aber nicht ganz unbedenklich (Nebenwirkungen: Wikipedia > Zink-Pyrithion). Bei extremen bis krankhaften Schuppen (z.B. akute Seborrhoische Dermatitis) ist oftmals Ketoconazol aus der Apotheke die erste Wahl (Hexal KET med Shampoo, Mc Neil Terzolin Lösung). Übrigens: Von Seborin gibt es auch ein Shampoo ohne Climbazol! Nennt sich Seborin Anti-Schuppen Shampoo statt Seborin 3-Fach-Effekt Shampoo und setzt auf Zink-Pyrithion. Nur so als Tipp, für alle, die kein unnötiges Krebsrisiko eingehen möchten! ;)
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Kann nicht mit anderen Zinkpyrithion-Shampoos mithalten., 6. August 2012
Meine Situation: Seit Jugendzeiten habe ich mit hartnäckigen Schuppen zu kämpfen. Die wenigen Shampoos, welche langanhaltend helfen, sind Terzolin Lösung von McNeil und Ket Med von Hexal. Beide auf Ketoconazol-Basis, apothekenpflichtig und teuer. Daneben wirken manche frei verkäufliche Produkte mit Zinkpyrithion. Wirkstofferfahrung: Climbazol steht unter Krebsverdacht, daher habe ich solche Shampoos nie getestet. Produkte mit Selen zeigen bei mir keine Wirkung. Weder frei verkäufliche Shampoos, noch verschreibungspflichtige Haarwasser. Bei guten Zinkpyrithion- und Ketoconazol-Produkten setzt dagegen schnell Wirkung ein und hält auch lange bis dauerhaft an - regelmäßige Anwendung vorausgesetzt. Das teuere Ketoconazol kann bei besonders hartnäckigen, extremen Schuppen langfristig noch wirkungsvoller sein als Zinkpyrithion. Letzteres reicht in weniger akuten Fällen aber meist aus. Andernfalls hält die Wirkung zumindest über mehrere Wochen bis Monate an, ehe man zwischendurch wieder auf ein Ketoconazol-Produkt wechseln muss. Zinkpyrithion steht allerdings in der Kritik: "Die US-amerikanische EPA warnt in einer Beurteilung von 2004, Zink-Pyrithion wirke auch in geringster Konzentration (ppb) als starkes Gift auf Fische, wirbellose Tiere und Wasserpflanzen in Süß- und Salzwasser. Es sei möglich, dass diese Verbindung als „endokriner Disruptor“ hormonartige Nebenwirkungen entfalte, deswegen bestehe weiterer Forschungsbedarf. Angesichts des Einsatzes der Verbindung als wuchshemmender Schutzanstrich im Schiffsbau wurden diese Bedenken wiederholt." - Quelle: Wikipedia. Mögliche Alternativen: Kürzlich bin ich auf Pirocton Olamin bzw. Octopirox aufmerksam geworden. Dieser Wirkstoff soll Studien zufolge ähnlich wirksam sein wie Zinkpyrithion, ist dabei aber vollkommen unbedenklich. Pirocton Olamin wird in folgenden Produkten eingesetzt: Balea Anti-Schuppen Shampoo Ginkgo, Herbacin Wutapoon Anti-Schuppen Shampoo, Alpecin Anti-Schuppen Shampoo A3, Seborin Haarwasser und Herbacin Wutapoon Haarwasser. Die werde ich in Zukunft alle noch testen. Fructis Anti-Schuppen Shampoo: Wie Syoss, Schauma oder Head & Shoulders enthält auch das neue Garnier Shampoo den Wirkstoff Zinkpyrithion. Das macht es interessant. Deshalb habe ich drei Flaschen erworben: Mint Fresh, Total Clean und For Men. Anfangs war die Wirkung zufriedenstellend. Schon ab der dritten Flasche stellten sich aber wieder einige Schuppen ein! Außerdem verliert das Haar an Glanz. Es wirkt matt und fühlt sich stumpf an. Die Waschleistung kann nicht voll überzeugen. Hairstyling-Produkte werden bei normaler Shampoo-Dosis mitunter nicht restlos ausgewaschen. Ein genauer Blick auf die Inhaltsstoffangabe offenbart, dass das Fructis-Produkt weniger mit Konkurrenten vergleichbar ist, als die Werbung suggeriert. Das Shampoo enthält augenscheinlich weniger Zinkpyrithion. Laut Beschreibung setzt es vor allem auf einen "anti-bakteriellen Salizyl-Komplex". Garnier gehört zu L'Oreal und so erinnert die aktuelle Fructis-Kampagne dann auch an die letzte L'Oreal TV-Werbung für das Shampoo "Elvital Anti-Schuppen Selenium S Aktiv". In der Werbung hieß es damals wörtlich, das Produkt sei "besser als Head & Shoulders". Dabei war der eingesetzte Wirkstoff ein anderer (Selen) und die Wirkung oft gleich Null (wie auch in meinem Fall). Unerfüllte Versprechen: Einmal mehr gibt L'Oreal vor, bei der Anti-Schuppen-Wirkung mit bekannten Branchengrößen gleich zu ziehen. Das tut der Hersteller aber erneut nicht. Immerhin ist etwas Zinkpyrithion im neuen Fructis Shampoo enthalten und dadurch eine relative Wirkung vorhanden. Womöglich dauerhaft ausreichend bei leichten bis mittleren Schuppen. Bei hartnäckigen Schuppen aber nicht vergleichbar mit anderen Shampoos. Auch beim Haarpflege-Effekt schneidet Fructis spürbar schlechter ab. Empfehlung: Syoss und Schauma sind eindeutig bessere Zinkpyrithion-Shampoos und daher meine Empfehlung. Vom Schauma gibt es zwei Varianten: Classic und Intensiv. Letzteres ist in der Wirksamkeit mit dem Syoss vergleichbar. Bei leichten Schuppen reicht vermutlich auch das Classic aus. Das Preisleistungsverhältnis dieser Shampoos ist außerdem besser als das von Garnier (wenn man Preise auf Flascheninhalt umrechnet). Abraten möchte ich dagegen von Head & Shoulders! Dieses Shampoo ist zwar genauso wirksam wie Syoss/Schauma und ich habe es früher auch genutzt. Dann wurde ich allerdings auf grausame Tierversuche beim Hersteller Procter & Gamble aufmerksam. Quellen u.a.: iamsgrausam.de und uncaged.co.uk/pgtesting.htm. Seither boykottiere ich alles was von P&G kommt: Pringles, Wick, Blend-a-med, Oral-B, Gilette, Braun, Ariel, Lenor, Dash, Vizir, Meister Proper, Febreze, Fairy, Pampers, Always, Wella, Pantene Pro-V, Olaz, Max Factor, Ellen Betrix, Hugo Boss & Helmut Lang Parfums, Iams & Eukanuba Tierfutter uvm.
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3.0 von 5 Sternen
Kann nicht mit anderen Zinkpyrithion-Shampoos mithalten., 6. August 2012
Meine Situation: Seit Jugendzeiten habe ich mit hartnäckigen Schuppen zu kämpfen. Die wenigen Shampoos, welche langanhaltend helfen, sind Terzolin Lösung von McNeil und Ket Med von Hexal. Beide auf Ketoconazol-Basis, apothekenpflichtig und teuer. Daneben wirken manche frei verkäufliche Produkte mit Zinkpyrithion. Wirkstofferfahrung: Climbazol steht unter Krebsverdacht, daher habe ich solche Shampoos nie getestet. Produkte mit Selen zeigen bei mir keine Wirkung. Weder frei verkäufliche Shampoos, noch verschreibungspflichtige Haarwasser. Bei guten Zinkpyrithion- und Ketoconazol-Produkten setzt dagegen schnell Wirkung ein und hält auch lange bis dauerhaft an - regelmäßige Anwendung vorausgesetzt. Das teuere Ketoconazol kann bei besonders hartnäckigen, extremen Schuppen langfristig noch wirkungsvoller sein als Zinkpyrithion. Letzteres reicht in weniger akuten Fällen aber meist aus. Andernfalls hält die Wirkung zumindest über mehrere Wochen bis Monate an, ehe man zwischendurch wieder auf ein Ketoconazol-Produkt wechseln muss. Zinkpyrithion steht allerdings in der Kritik: "Die US-amerikanische EPA warnt in einer Beurteilung von 2004, Zink-Pyrithion wirke auch in geringster Konzentration (ppb) als starkes Gift auf Fische, wirbellose Tiere und Wasserpflanzen in Süß- und Salzwasser. Es sei möglich, dass diese Verbindung als „endokriner Disruptor“ hormonartige Nebenwirkungen entfalte, deswegen bestehe weiterer Forschungsbedarf. Angesichts des Einsatzes der Verbindung als wuchshemmender Schutzanstrich im Schiffsbau wurden diese Bedenken wiederholt." - Quelle: Wikipedia. Mögliche Alternativen: Kürzlich bin ich auf Pirocton Olamin bzw. Octopirox aufmerksam geworden. Dieser Wirkstoff soll Studien zufolge ähnlich wirksam sein wie Zinkpyrithion, ist dabei aber vollkommen unbedenklich. Pirocton Olamin wird in folgenden Produkten eingesetzt: Balea Anti-Schuppen Shampoo Ginkgo, Herbacin Wutapoon Anti-Schuppen Shampoo, Alpecin Anti-Schuppen Shampoo A3, Seborin Haarwasser und Herbacin Wutapoon Haarwasser. Die werde ich in Zukunft alle noch testen. Fructis Anti-Schuppen Shampoo: Wie Syoss, Schauma oder Head & Shoulders enthält auch das neue Garnier Shampoo den Wirkstoff Zinkpyrithion. Das macht es interessant. Deshalb habe ich drei Flaschen erworben: Mint Fresh, Total Clean und For Men. Anfangs war die Wirkung zufriedenstellend. Schon ab der dritten Flasche stellten sich aber wieder einige Schuppen ein! Außerdem verliert das Haar an Glanz. Es wirkt matt und fühlt sich stumpf an. Die Waschleistung kann nicht voll überzeugen. Hairstyling-Produkte werden bei normaler Shampoo-Dosis mitunter nicht restlos ausgewaschen. Ein genauer Blick auf die Inhaltsstoffangabe offenbart, dass das Fructis-Produkt weniger mit Konkurrenten vergleichbar ist, als die Werbung suggeriert. Das Shampoo enthält augenscheinlich weniger Zinkpyrithion. Laut Beschreibung setzt es vor allem auf einen "anti-bakteriellen Salizyl-Komplex". Garnier gehört zu L'Oreal und so erinnert die aktuelle Fructis-Kampagne dann auch an die letzte L'Oreal TV-Werbung für das Shampoo "Elvital Anti-Schuppen Selenium S Aktiv". In der Werbung hieß es damals wörtlich, das Produkt sei "besser als Head & Shoulders". Dabei war der eingesetzte Wirkstoff ein anderer (Selen) und die Wirkung oft gleich Null (wie auch in meinem Fall). Unerfüllte Versprechen: Einmal mehr gibt L'Oreal vor, bei der Anti-Schuppen-Wirkung mit bekannten Branchengrößen gleich zu ziehen. Das tut der Hersteller aber erneut nicht. Immerhin ist etwas Zinkpyrithion im neuen Fructis Shampoo enthalten und dadurch eine relative Wirkung vorhanden. Womöglich dauerhaft ausreichend bei leichten bis mittleren Schuppen. Bei hartnäckigen Schuppen aber nicht vergleichbar mit anderen Shampoos. Auch beim Haarpflege-Effekt schneidet Fructis spürbar schlechter ab. Empfehlung: Syoss und Schauma sind eindeutig bessere Zinkpyrithion-Shampoos und daher meine Empfehlung. Vom Schauma gibt es zwei Varianten: Classic und Intensiv. Letzteres ist in der Wirksamkeit mit dem Syoss vergleichbar. Bei leichten Schuppen reicht vermutlich auch das Classic aus. Das Preisleistungsverhältnis dieser Shampoos ist außerdem besser als das von Garnier (wenn man Preise auf Flascheninhalt umrechnet). Abraten möchte ich dagegen von Head & Shoulders! Dieses Shampoo ist zwar genauso wirksam wie Syoss/Schauma und ich habe es früher auch genutzt. Dann wurde ich allerdings auf grausame Tierversuche beim Hersteller Procter & Gamble aufmerksam. Quellen u.a.: iamsgrausam.de und uncaged.co.uk/pgtesting.htm. Seither boykottiere ich alles was von P&G kommt: Pringles, Wick, Blend-a-med, Oral-B, Gilette, Braun, Ariel, Lenor, Dash, Vizir, Meister Proper, Febreze, Fairy, Pampers, Always, Wella, Pantene Pro-V, Olaz, Max Factor, Ellen Betrix, Hugo Boss & Helmut Lang Parfums, Iams & Eukanuba Tierfutter uvm.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Kann nicht mit anderen Zinkpyrithion-Shampoos mithalten., 3. August 2012
Meine Situation: Seit Jugendzeiten habe ich mit hartnäckigen Schuppen zu kämpfen. Die wenigen Shampoos, welche langanhaltend helfen, sind Terzolin Lösung von McNeil und Ket Med von Hexal. Beide auf Ketoconazol-Basis, apothekenpflichtig und teuer. Daneben wirken manche frei verkäufliche Produkte mit Zinkpyrithion. Wirkstofferfahrung: Climbazol steht unter Krebsverdacht, daher habe ich solche Shampoos nie getestet. Produkte mit Selen zeigen bei mir keine Wirkung. Weder frei verkäufliche Shampoos, noch verschreibungspflichtige Haarwasser. Bei guten Zinkpyrithion- und Ketoconazol-Produkten setzt dagegen schnell Wirkung ein und hält auch lange bis dauerhaft an - regelmäßige Anwendung vorausgesetzt. Das teuere Ketoconazol kann bei besonders hartnäckigen, extremen Schuppen langfristig noch wirkungsvoller sein als Zinkpyrithion. Letzteres reicht in weniger akuten Fällen aber meist aus. Andernfalls hält die Wirkung zumindest über mehrere Wochen bis Monate an, ehe man zwischendurch wieder auf ein Ketoconazol-Produkt wechseln muss. Zinkpyrithion steht allerdings in der Kritik: "Die US-amerikanische EPA warnt in einer Beurteilung von 2004, Zink-Pyrithion wirke auch in geringster Konzentration (ppb) als starkes Gift auf Fische, wirbellose Tiere und Wasserpflanzen in Süß- und Salzwasser. Es sei möglich, dass diese Verbindung als „endokriner Disruptor“ hormonartige Nebenwirkungen entfalte, deswegen bestehe weiterer Forschungsbedarf. Angesichts des Einsatzes der Verbindung als wuchshemmender Schutzanstrich im Schiffsbau wurden diese Bedenken wiederholt." - Quelle: Wikipedia. Mögliche Alternativen: Kürzlich bin ich auf Pirocton Olamin bzw. Octopirox aufmerksam geworden. Dieser Wirkstoff soll Studien zufolge ähnlich wirksam sein wie Zinkpyrithion, ist dabei aber vollkommen unbedenklich. Pirocton Olamin wird in folgenden Produkten eingesetzt: Balea Anti-Schuppen Shampoo Ginkgo, Herbacin Wutapoon Anti-Schuppen Shampoo, Alpecin Anti-Schuppen Shampoo A3, Seborin Haarwasser und Herbacin Wutapoon Haarwasser. Die werde ich in Zukunft alle noch testen. Fructis Anti-Schuppen Shampoo: Wie Syoss, Schauma oder Head & Shoulders enthält auch das neue Garnier Shampoo den Wirkstoff Zinkpyrithion. Das macht es interessant. Deshalb habe ich drei Flaschen erworben: Mint Fresh, Total Clean und For Men. Anfangs war die Wirkung zufriedenstellend. Schon ab der dritten Flasche stellten sich aber wieder einige Schuppen ein! Außerdem verliert das Haar an Glanz. Es wirkt matt und fühlt sich stumpf an. Die Waschleistung kann nicht voll überzeugen. Hairstyling-Produkte werden bei normaler Shampoo-Dosis mitunter nicht restlos ausgewaschen. Ein genauer Blick auf die Inhaltsstoffangabe offenbart, dass das Fructis-Produkt weniger mit Konkurrenten vergleichbar ist, als die Werbung suggeriert. Das Shampoo enthält augenscheinlich weniger Zinkpyrithion. Laut Beschreibung setzt es vor allem auf einen "anti-bakteriellen Salizyl-Komplex". Garnier gehört zu L'Oreal und so erinnert die aktuelle Fructis-Kampagne dann auch an die letzte L'Oreal TV-Werbung für das Shampoo "Elvital Anti-Schuppen Selenium S Aktiv". In der Werbung hieß es damals wörtlich, das Produkt sei "besser als Head & Shoulders". Dabei war der eingesetzte Wirkstoff ein anderer (Selen) und die Wirkung oft gleich Null (wie auch in meinem Fall). Unerfüllte Versprechen: Einmal mehr gibt L'Oreal vor, bei der Anti-Schuppen-Wirkung mit bekannten Branchengrößen gleich zu ziehen. Das tut der Hersteller aber erneut nicht. Immerhin ist etwas Zinkpyrithion im neuen Fructis Shampoo enthalten und dadurch eine relative Wirkung vorhanden. Womöglich dauerhaft ausreichend bei leichten bis mittleren Schuppen. Bei hartnäckigen Schuppen aber nicht vergleichbar mit anderen Shampoos. Auch beim Haarpflege-Effekt schneidet Fructis spürbar schlechter ab. Empfehlung: Syoss und Schauma sind eindeutig bessere Zinkpyrithion-Shampoos und daher meine Empfehlung. Vom Schauma gibt es zwei Varianten: Classic und Intensiv. Letzteres ist in der Wirksamkeit mit dem Syoss vergleichbar. Bei leichten Schuppen reicht vermutlich auch das Classic aus. Das Preisleistungsverhältnis dieser Shampoos ist außerdem besser als das von Garnier (wenn man Preise auf Flascheninhalt umrechnet). Abraten möchte ich dagegen von Head & Shoulders! Dieses Shampoo ist zwar genauso wirksam wie Syoss/Schauma und ich habe es früher auch genutzt. Dann wurde ich allerdings auf grausame Tierversuche beim Hersteller Procter & Gamble aufmerksam. Quellen u.a.: iamsgrausam.de und uncaged.co.uk/pgtesting.htm. Seither boykottiere ich alles was von P&G kommt: Pringles, Wick, Blend-a-med, Oral-B, Gilette, Braun, Ariel, Lenor, Dash, Vizir, Meister Proper, Febreze, Fairy, Pampers, Always, Wella, Pantene Pro-V, Olaz, Max Factor, Ellen Betrix, Hugo Boss & Helmut Lang Parfums, Iams & Eukanuba Tierfutter uvm.
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107 von 115 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Endlich in guter Qualität und komplett synchronisiert!, 6. Januar 2012
Merkmale der 4-Disc-Edition: Turbine Medien bringt am 16. März 2012 den Horrorklassiker "The Texas Chainsaw Massacre" ungekürzt und erstmals komplett synchronisiert in Deutschland auf den Markt. Das Blu-ray und DVD Box-Set (1 Blu-ray + 3 DVDs) wird auf der bereits 2009 in Österreich veröffentlichten Turbine Medien 3-Disc-Edition basieren. Es gibt allerdings Unterschiede: So wird in Deutschland ein exklusives Booklet zur Zensurgeschichte des Films beiliegen (mehr als 60 Seiten!) und es wird eine vierte Disc dabei sein! Die neue DVD enthält zusätzliches Bonusmaterial: - "Texas Chainsaw Massacre - A Family Portrait": Kult-Dokumentation von 1988 mit vielen Interviews der am Film beteiligten Schauspieler und Produzenten. Deutsch synchronisierte, ungekürzte FSK18-Fassung. Stellen, die bei der gekürzten FSK16-Fassung fehlten, sind Englisch mit dt. Untertiteln. - Interview / Expertenrunde mit Gutachter Dr. Roland Seim zur dt. Zensurgeschichte des Films Warum bereits eine Bewertung möglich ist: Fans besitzen natürlich längst das Österreich-Digipak von Turbine Medien. Habe selbst auch auf diesem Wege zugeschlagen. Außerdem ist die Dokumentation "Texas Chainsaw Massacre - A Family Portrait" bereits von anderen DVDs bekannt, z. B. von der 2-Disc Collector's Edition von XT-Video (ebenfalls Österreich). Und den Gutachter Dr. Roland Seim durfte ich glücklicherweise schon einmal live auf einem Vortrag zur Zensurgeschichte des Films erleben. Das war 2010 im Rahmen der Wiederaufführung von "The Texas Chainsaw Massacre" in einem Nürnberger Filmkunstkino (www.kommkino.com). Dies sei nur erwähnt, damit nicht der Eindruck einer "Blind-Rezension" entsteht, zu einem noch gar nicht verfügbaren Produkt. Über den Film: "The Texas Chainsaw Massacre" ist einer der einflussreichsten Filme seiner Art und gilt als Urvater des modernen Horrorfilms. Er lief 1974 erstmals in amerikanischen Kinos, den Sprung nach Deutschland machte er im Jahr 1978. Regisseur Tobe Hooper wollte ursprünglich die wahre Geschichte des Mehrfachmörders und Leichenschänders Ed Gein aus Wisconsin verfilmen, hat sich am Set dann aber umentschieden und einen weitestgehend fiktionalen, völlig eigenen Film geschaffen. Elemente der ursprünglichen Story um Ed Gein sind allerdings noch in Spuren erkennbar (Friedhofsszene). Tobe Hooper lies sich außerdem von Wes Cravens wegweisendem Frühwerk "The last house on the left" von 1972 inspirieren. "The Texas Chainsaw Massacre" verzichtet weitestgehend auf Blut, weist dokumentarische Stilmittel auf, hat eine sehr realistische, fesselnde Atmosphäre und ist gerade deshalb extrem fesselnd. Er stellt nach wie vor den Lieblingshorrorfilm vieler Genrefans dar - mir geht es damit ganz genau so. Rahmenhandlung (kurz umrissen): "The Texas Chainsaw Massacre" handelt von einer Gruppe Jugendlicher, die bei einem Roadtrip mit einem Wohnmobil in die Hände einer psychopatischen Killer-Familie fällt. Das ganze geht natürlich nicht gut aus. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Im Prinzip ein Teenie-Slasher, aber eben der erste seiner Art und deutlich besser, als die meisten modernen Filme des Genres. Zensurgeschichte des Films: "The Texas Chainsaw Massacre" wurde 1982 in Deutschland indiziert und 1985 wegen angeblicher Gewaltverherrlichung nach §131 StGB gerichtlich beschlagnahmt. Damit war eine Verbreitung des Films faktisch verboten! Turbine Medien zog vor Gericht, erhielt 2011 in zweiter Instanz Recht und hat den Film nun vollständig rehabilitiert! Die gerichtliche Beschlagnahmung wurde aufgehoben und die Indizierung auf Antrag von Turbine Medien durch die BPjM zurückgezogen. Der Film wurde auch neu von der FSK geprüft und jetzt ungeschnitten ab 18 Jahren freigegeben. Damit kann er nach gültigem Recht in Deutschland nie mehr indiziert werden und darf überall öffentlich zum Kauf angeboten werden! Danke Turbine, das war bei diesem filmhistorischen Meilenstein nun wirklich überfällig! Bildqualität: Blu-ray und DVD basieren auf dem neuen, kürzlich in den USA angefertigten HD-Scan vom original Kammeranegativ des Films. "The Texas Chainsaw Massacre" wurde 1974 aus Kostengründen auf billigem 16mm-Film gedreht (üblicherweise kommt bei Kinofilmen meist hochwertigeres 35-Filmband zum Einsatz). Aufgrund des problematischen Ausgangsmaterials und dessen fortgeschrittener Alterung tritt bei dem neu angefertigten HD-Transfer daher kein echter HD-Effekt ein. Die Bildqualität entspricht einer durchschnittlichen DVD eines älteren Films. Trotzdem sah "The Texas Chainsaw Massacre" noch nie besser aus. Keine der früheren DVDs kann da mithalten. Im relativen Vergleich mit allen bisherigen Veröffentlichungen ist das Bild zweifelsohne mit 5 Sternen zu bewerten, obwohl es im absoluten Vergleich mit neueren HD-Filmen natürlich eigentlich nur 2 bis 3 Sterne wären. Tonqualität: "The Texas Chainsaw Massacre" wurde seinerzeit in Mono produziert, ebenso die deutsche Synchro. Diese original Tonspuren liegen auf den Discs in gutem DD 2.0 Mono vor. Zusätzlich gibt es für den O-Ton noch eine später angefertigte DD 2.0 Stereo Spur. Turbine Medien hat außerdem neue DD 5.1 bzw. DTS-HD Master Audio 5.1 Spuren für die neuen DVDs bzw. Blu-rays angefertigt. Die Klangqualität dieser Spuren ist ordentlich, allerdings klingen sie kaum räumlicher, als die alten Monospuren über Pro Logic am AV-Receiver. "The Texas Chainsaw Massacre" war eben nie als Raumklangfilm konzipiert, das macht aber auch gar nichts. Bonusmaterial: Als Bonus gibt's den Film neben der Blu-ray in identischer Qualität auch noch auf einer DVD. Jeweils mit enthalten: - Multi-Angle Introtext in Englisch und Deutsch - Audiokommentar mit Regisseur Tobe Hooper, Kameramann Daniel Pearl und Gunnar Hansen - Audiokommentar mit den Darstellern Marilyn Burns, Paul A. Partain, Allen Danziger und Art Director Robert A. Burns Außerdem liegen zwei Bonus-DVDs bei. Die zweite Bonus-Disc enthält das im Eingangstext beschriebene Material, die erste Bonus-Disc enthält folgendes: - Dokumentationen "The Shocking Truth", "Flesh Wounds" und "Off the Hook" - Eine Führung durch das TCM-Haus mit Gunnar Hansen - Entfernte Szenen, Outtakes und Bloopers - Kino Trailer (USA, D), US-TV- & Radio Spots, Fotogalerie - "The Shocking Truth"-Outtakes Wie eingangs erwähnt, liegt dem 4-Disc-Digipak auch noch ein mehr als 60 Seiten starkes Booklet bei. Dieses enthält alle Details der Zensurgeschichte, sowie Gutachten und original Beschlüsse zu Indizierung, Beschlagnahme und deren Aufhebung. Besonderheiten: Turbine Medien hat den Film aufwändig nachsynchronisiert. Bisher lag für TCM nur eine bruchstückhafte dt. Synchronisation aus den 70ern vor, die auf einer geschnittenen Fassung des Filmes basierte. Die früher geschnittenen Szenen gab's daher immer nur in Englisch. Turbine Medien hat für die jetzt neu synchronisierten Filmteile auf optimale Sprecher zurückgegriffen und dabei Stimmklangabweichungen gegenüber der alten Synchronisation optimal nachbearbeitet. Im Ergebnis ist zwischen den neu und früher synchronisierten Stellen praktisch kein Unterschied hörbar. Bravo! SO macht man das! Da können sich andere Labels aber wirklich mal eine Scheibe abschneiden! Fazit: Was Turbine Medien hier abliefert ist wirklich phänomenal! Besser geht's nicht! Endlich gibt es den Film so, wie es immer schon hätte sein sollen! Absolute Kaufempfehlung! Werde auf jeden Fall auch noch das deutsche Box-Set erwerben, allein schon wegen dem neuen Booklet. Damit habe ich dann zwar schon fünfmal Geld für den Film hingelegt, aber es lohnt sich! "The Texas Chainsaw Massacre" rulez! ;)
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Jarmuschs erster Flop. Bedingt sehenswert..., 13. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf Universum Blu-ray von 2009 (EAN 886975771899). Rahmenhandlung: "The Limits of Control" protokolliert die surreale Reise eines Auftragskillers quer durch Spanien, der von einer Kontaktperson zur nächsten unterwegs ist. Bei jedem dieser Treffen werden nicht näher erläuterte, verschlüsselte Informationen ausgetauscht. Am Ende trifft der Protagonist auf seine Zielperson. Außerdem besucht der Killer im Verlauf des Filmes mehrfach ein Museum und wird immer wieder wartend und nachdenkend in diversen Hotelzimmern gezeigt. Das ist im Prinzip alles, viel mehr passiert nicht. Stilmittel und Wirkung: Der Film ist außerordentlich stylisch und ästhetisch fotografiert. Sehr chic, sehr klar, sehr sauber. Atmosphärisch tritt er extrem avantgardistisch, karg und reduziert auf. So wild hat es Jim Jarmusch in dieser Hinsicht noch nie getrieben. Dabei bleiben den ganzen Film über haufenweise Fragen offen, welche auch zum Schluss nicht geklärt werden. "The Limits of Control" lässt quasi unendlich viele Interpretationsmöglichkeiten zu. Eindeutig nachvollziehbar ist wenig, Sinn macht zunächst kaum etwas. Zwar haben das Arthausfilme oftmals so an sich, doch sind sie mit etwas Konzentration normalerweise trotzdem schlüssig. Und das i.d.R. relativ zeitnah, also zumindest noch während man das jeweilige Werk verfolgt. Bei "The Limits of Control" erscheint aber derart vieles völlig zusammenhang- und sinnlos (wenigstens eine Zeit lang), dass man beinahe geneigt ist zu glauben, der Regisseur würde sich einen Scherz mit seinem Publikum erlauben. Dafür wirkt der Film durchaus länger nach. So ist es möglich, dass man erst Tage später den Eindruck gewinnt, die meisten Details der Geschichte nun doch einigermaßen verstanden zu haben. "The Limits of Control" kann dann zumindest rückwirkend noch etwas mehr überzeugen, als beim eigentlichen Anschauen. Mir ist es in etwa so ergangen. Mein Eindruck: Grundsätzlich verehre ich Jim Jarmusch sehr und mag sowohl seine ganz frühen Sachen ("Stranger than Paradise"), als auch seine moderneren Werke ("Ghost Dog"). Ich mag sie sogar beinahe über alles. Das trifft sicherlich auf viele Arthaus-Enthusiasten zu. Doch leider ist "The Limits of Control" ein ziemlicher Flop, das muss man auch als Jarmusch-Fan eingestehen. Jims erster, echter Ausfall. Der Regisseur versucht offensichtlich "back to the roots" zu gehen und schießt dabei handwerklich deutlich über's Ziel hinaus. Jarmusch erreicht weder die Klasse seiner wegweisenden Erstwerke, noch die seiner späteren Kult-Klassiker. Dafür ist er diesmal so reduziert und nichtssagend wie nie zuvor. Und seinen typischen, unterschwelligen Humor hat er nur noch in homöopatischen Dosen eingestreut. Die besten Arthausfilme bieten immer auch ein Mindestmaß an direkter Nachvollziehbarkeit und Unterhaltung. Das war auch bei Jim Jarmusch immer der Fall und macht den Unterschied zu belanglosen Möchtegern-Kunstfilmen. "The Limits of Control" ist aber zu viel Kunst und zu wenig Film. Das kann bei einem Kurzfilm durchaus funktionieren, geht bei einem Zweistünder aber in die Hose. Dieses Beispiel zeigt es. Nach einer Weile schaltet man geistig mehr oder weniger ab und wartet im Prinzip nur noch auf den Schluss. Wenigstens ist der Film beachtlich fotografiert, das muss man anerkennen. Kunstvolle Optik in nahezu jeder Szene. Umsetzung auf Blu-ray: Das Bild ist sehr scharf, die Farben leuchten prachtvoll. Weniger gut ist zum Teil der Schwarzwert in Nachtszenen, was aber wohl ein Stilmittel ist. Details und Plastizität sind nicht schlecht, liegen allerdings auch nicht auf Top-Niveau. Die Akkustik kommt recht unspektakulär daher und hätte gut und gerne eine Ecke dynamischer ausfallen dürfen - dem sehr künstlerischen Film hätte das gut getan. Die Extras: Eine zweiteilige Behind-The-Scenes Dokumentation "Behind Jim Jarmusch", die Featurette "Untitled Landscapes" (jeweils Englisch mit zuschaltbaren UT), deutscher und internationaler Kinotrailer und ein Wendecover ohne FSK-Logo. Laufzeit der Extras: ca. 56 Minuten. Fazit: "The Limits of Control" kann man sich eigentlich schenken - selbst als Arthaus-Liebhaber. Jarmusch-Fans können (und werden wohl auch) trotzdem einen Blick riskieren, sollten ihre Erwartungen aber deutlich herunterschrauben. Die technische Umsetzung auf Blu-ray ist zwar nicht perfekt, geht aber insgesamt doch in Ordnung.
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