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Rezensionen verfasst von
Vossey van Joss

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Halt die Fräse
Halt die Fräse
Preis: EUR 0,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein zeitgenössisches Meisterwerk, 28. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Halt die Fräse (MP3-Download)
Es gibt alle paar Generationen Musiker mit dem Buchstaben B, die die Welt mit ihren Kompositionen auf den Kopf stellen.
Bach, Beethoven, Beatles, Bobo, Beans...
Das Werk "Halt die Fräse verhält sich reziprok zu aktuellen Chartgrößen der Sprechgesangsszene und beweist einmal mehr die groteske Absurdität der Synthese von Gaunermilieu, Komödie und bloßem Geprolle. Der Sänger eckt dabei mit seinen Texten immer wieder an und weist auf gesellschaftliche Themen hin, die ohne dieses Meisterwerk der Klangkunst wahrscheinlich weiterhin ein schattiges Dasein in der endlosen Bedeutunglosigkeit fristen müssten.
Die Rhythmen sind eingäng, jedoch nicht simpel. Sie sind komplex - ohne das man sich in ihnen verliert. Es ist wie ein feines akustisches Seidengeflecht voller Harmonien und Euphonien. Einleitung, Übergänge, Refrain und Schluss sind in einer Form perfektioniert, wie sie nur die ganz großen Meister vollbringen können. Es würde mich nicht wundern, wenn wir demnächst in großen Opernhäuser ganz eigene Interpretationen dieses kreativ-musischen Prachtwerkes hören können. Auch große Musikhochschulen werden diesen Titel garantiert in ihr Pflichtprogramm aufnehmen. Bis dahin bleibt uns solange der Griff zur MP3.
Gönnen auch Sie sich noch heute ein Stück Hochkultur und Popkultur!


NCIS
NCIS
Wird angeboten von AB Games
Preis: EUR 14,95

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen NCIS - Livetest, 31. August 2012
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: NCIS (Videospiel)
Anmerkung vorab: Dieses ist ein Ausschnitt eines größeren Livetests, den ich auf 360Players.de veröffentlicht habe.

[...]
Mein Eindruck nach ungefähr 1 Stunde Spielzeit:

Das Spiel ist schlecht! Es ist sogar ziemlich schlecht. Ich weiß ehrlich gesagt nicht wer dieses Spiel spielen soll. Die Aufgaben könnte jeder 6 Jährige erledigen und jeder über 12 ist vollkommen unterfordert. Allerdings ist die Thematik ja Raub, Mord und Totschlag. Solche Krimis sind eher was für die Leute 16+
Also haben wir das Problem, dass der Inhalt für 16+ ist, das Spiel an sich aber Anforderungen an 6 Jährige hat.
Das genaue Gegenteil ist wahrscheinlich Viva Pinata. Das sieht aus wie ein Spiel für Kleinkinder, aber es hat dabei eine ziemlich komplexe Welt in die man sich wirklich einarbeiten muss, um überhaupt voran zu kommen. ABER: Viva Pinata kann Spaß machen und ist herausfordernd. NCIS ist das nicht!
NCIS ist malen nach Zahlen mit einem Mallehrer der hinter einem steht und einem die Hand leitet. NCIS ist wie Autoscooter ganz alleine fahren. NCIS ist wie Paintball gegen Scheunentore. NCIS ist wie ein Vokabeltest bei dem man unbegrenzt Zeit hat, ein Wörterbuch und Internet benutzen darf, sowie den Sitznachbarn oder den Lehrer um Hilfe bitten kann.
NCIS sieht in dem Spieler einen Gott und Gott ist unfehlbar also kann der Spieler auch keine Fehler machen!
Die Grafik ist von Vorgestern, die Spielmechanik für Vorschüler, Sound ist vorhanden aber der Spielspaß nicht.

Dieses Spiel empfehle ich NCIS-Fanatikern, GameScore-Jägern und Leuten, die demnächst zum Idiotentest müssen.
Auf keinen Fall kaufen!

Ich spiele natürlich ohne Komplettlösung.
Es ist 14:42 Ich poste die Uhrzeit, wenn der Fall erledigt ist.

Auf die Plätze, fertig, los!

15:58 3. Fall erledigt

17:02 Spiel geschafft - Endsequenz. Komplett durch. Alle 4 Episoden gespielt, alles gesehen. Es gibt effektiv keinen Grund dieses Spiel noch einmal zu spielen.

Ich bin um 12.26 angefangen. Das ganze Spiel hat ca. 4-5 Stunden Spielzeit!

Einstieg: 1
Spielspaß: 5- (x3)
Grafik: 5
Sound: 5

(1+5,33+5,33+5,33+5+4) / 6 = 4,5

Endnote 5+

Sterne 1

Erklärung der Note: Einen einfacheren und angenehmeren Einstieg kann man ein einem Spiel nicht haben. Alles wird blinkend markiert, man hat unendlich Versuche und Hinweise an jeder Ecke. Man kann gar nicht versagen beim Einstieg (Man braucht ja eigentlich auch nur die A Taste und lenken). Einen einfacheren Einstieg gibt es wahrscheinlich bei keinem anderem Spiel. Das zieht natürlich die Gesamtnote etwas nach oben.
Da die Sprecher noch nicht einmal die Originalsprecher sind landet der Sound bei 5.

Das Spiel ist keine 2 Sterne wert!
Kauft euch lieber einen Jojo. Da habt ihr mehr von.


Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden
Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden
Wird angeboten von TICÁ
Preis: EUR 18,90

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fast fertig aber gut, 14. Dezember 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
FAST FERTIG...

So wirkt das Spiel wohl auf jeden. Es sind immer so kleine peinliche Fehler, die da den den Betrachter in Auge fallen. Gerade die deutsche Synchro ist wohl die Mieseste, die mir lange untergekommen ist.

Schon im Intro berichtet Gandalf mit hallender Stimme worum es in der Geschichte geht. Es geht dann direkt in das erste Gespräch in Bree mit Aragon über und was soll ich sagen? Die Protagonisten unterhalten sich in der finsteren Kaschemme immer noch mit diesem hallenden Effekt in der Stimme! Ich dachte erst an einen Fehler in meinen Boxen!
Nach dem ersten Gesprächen fiel mir schnell die zum teil wirklich fehlbesetzte Synchro auf. Der Waldläufer und z.B. Otto (Der am Anfang am Kamin) haben viel zu junge, weiche Stimmen abbekommen. Dieses Problem taucht auch immer wieder auf, dass einzelne NPC irgendwie unpassende Stimmen haben.
Bei einer späteren Unterhaltung dann der Knaller. Die Lippen bewegen sich nicht nur die meiste Zeit asynchron, sondern auch immer wieder überhaupt nicht! Dieses versprüht ungefähr den gleichen Charme wie eine Herr der Ringe Aufführung der Augsburger Puppenkiste!

---Solche hässlichen Fehler dürfen in fertigen Versionen ganz einfach nicht auftauchen!---

Kleinere Ärgernisse sind die KI Aussetzer. Da stürmt im Singleplayer gerne mal der Zwerg etwas sehr unbeherrscht in 6 schwerbewaffnete Uruk-Hai und wird gnadenlos niedergemetzelt. Mir passierte es auch schon, dass ein Gefährte sich an einer Klippe verfingt und ich durfte eine lange Strecke nur noch zu zweit durchschlagen, -zaubern, -schiessen, weil der feine Herr lieber die Aussicht von seiner unsichtbaren Kante genießen wollte. Gut wenn es dann immer wieder Sammelpunkte gibt und verstreute Gefährten hinter einem wieder auftauchen.
Etwas ärgerlich, aber verkraftbar.

Mir fiel auch diese super einfach gestrickten Städte/Lager auf. Ihr könnt euch in jeder Stadt / jedem Lager darauf verlassen, dass es genau das hier gibt:
- 1 Schmied zum Reparieren
- 1 An- und Verkaufshändler
- ca. 2-3 Quests
- mehr nicht!
Es gibt an diesen Orten überhaupt gar nichts zu entdecken! Bree besteht offiziell nur aus einer Kneipe mit einer langen Straße zum Ausgang. Links und rechts ist jeweils ein Schmied und ein Händler. Mehr nicht! Auch in Bruchtal stehen die Gefährten gut verteilt an festen Punkten und erzählen etwas von der Geschichte. Was gibt es sonst? Natürlich einen Schmied und eine Händlerin...

Die Grafik und Musikkulisse ist nicht Highend, aber auch nicht peinlich. sie ist irgendwo in der Mitte und ganz passabel. Ein paar Kleinigkeiten fielen mir auf: Die Charaktere haben keine Schatten und man bleibt zu oft an irgendwelchen unsichtbaren Mauern hängen.

Auch die Nebenquest sind eher lieblos gemacht und folgen eigentlich immer dem Schema: Suchen und das Gefundene zum Questgeber bringen.

ABER GUT

Jedoch kann ich auch viel Gutes über das Spiel berichten. Es schafft nämlich etwas was sogar so manch ein High-Budget Spiel nicht kann. Es macht Spaß! Man hat richtig das Gefühl in einer Geschichte von Herr der Ringe zu sein.
Die drei Charaktere (Magierin, Waldläufer und Zwerg) unterschieden sich wirklich gut von einander und man hat auch mal Lust das Spiel mit einem anderen Gefährten zu spielen.
Wirklich gut gefällt mir das Charaktersystem. Möchte man eine Magierin, die sich im Nahkampf mit Schwert und Magier zu helfen weiß oder soll sie doch lieber Heilen und aus der Ferne mit ihrem Zauberstab den Orks einheizen? Wollt ihr den klassischen Waldläufer mit unfehlbaren Bogen oder soll dieser sich lieber mehr im Kampf mit 2 Schwerten in den Kampf stürzen. Er könnte ja auch einen Einhänder nehmen und eine Tarnfähigkeit lernen, um den Gegner aus der Deckung zu attackieren.
Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten seinen Charakter auszubauen.

Die Kämpfe machen wirklich viel Spaß und Gegner kassieren am Kopf mehr Schaden, benutzen Schilde oder Sturmangriffe, um dem Spieler das Leben schwer zu machen. Es gibt meistens leichte Angriffe, welche in einem schweren Angriff enden, wenn der Gegner geschwächt wurde (ein kleiner Pfeil zeigt an, dass ein schwerer Angriff gestartet werden kann.) Jedoch sollte man auch den starken Angriffen von Trollen ausweichen oder in die rettende Zuflucht der Magierin zurückziehen, wenn man es mit einer Übermacht zu tun hat.

Auch wenn man mal das Zeitliche segnet und man nicht mehr von Verbündeten rechtzeitig geheilt werden kann, sind die Speicherpunkte immer mehr als fair verteilt und wirkliche Frustmomente kommen so gut wie gar nicht auf.

Ein ganz großes Plus hat der Multiplayer. Hier können sich 2 Spieler offline an einem Fernseher/Monitor im kooperativen Modus gegen Saurons Horden stellen oder online zu dritt. Ich habe es bereits mit einem Freund offline gespielt und wird haben dann 6 Stunden bis 4.00 morgens dann gespielt. Ein Heidenspaß.
Die Ausrüstung wird dann auch brüderlich geteilt und wenn jemand eine Truhe zerschlägt, dann liegt immer für jeden Spieler was drin und nicht nur für denjenigen, der sie öffnet und ausraubt. Sehr schöne Koop-Variante bei der es keinen Streit gibt!

Das Spiel ist schon von Anfang an nicht zum Vollpreis erschienen und wurde häufig schon kurz nach dem Erscheinen immer wieder günstiger angeboten.

FAZIT

Das Spiel erinnert mich stark an das gute, alte Baldurs Gate Dark Alliance. Dort gab es auch drei Charaktere zur Auswahl (Kriegerzwerg, Elfische Hexenmeisterin und menschlicher Bogenschütze... kommt einem Bekannt vor, oder?), ungewohnt viel Action und einen tollen kooperativen Multiplayerpart.
Abschließend würde ich sagen, dass die negativen Punkte zwar ärgerlich sind, aber dafür wird man mit ein paar wirklich actionreichen Abenden in Mittelerde belohnt. Gerade der Multiplayer haut eine Menge raus und es gibt wenig kooperative Spiele, die so viel Spaß machen wie Herr der Ringe - Der Krieg im Norden.
Hätte es den Multiplayerpart nicht gegeben, dann hätte ich zwischen 3-4 Sternen geschwankt, aber so sind es solide 4 Sterne von mir.


LEGO Piraten 8396 - Soldat
LEGO Piraten 8396 - Soldat
Wird angeboten von Dobmeier Haushaltswaren GmbH (alle Preise inkl. MwSt.
Preis: EUR 7,35

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kleiner Soldat ganz groß, 22. März 2010
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: LEGO Piraten 8396 - Soldat (Spielzeug)
Nunja. Was soll man schon groß über die Packung sagen, wenn eigentlich der gesamte Inhalt abgebildet ist? Es befindet sich ein Rotrock in der Schachtel mit kompletter Ausrüstung und Ausrüstungsständer.

Insgesamt besteht die Packung aus 17 Einzelteilen.

Soldat: 5 Teile
Beine
Körper
Epauletten (Schulterklappen)
Kopf
Tschako (Hut)

Ausrüstung: 4 Teile
Rucksack
Säbel
Muskete
Pistole

Ausrüstungsständer: 8 Teile
8 diverse Kleinteile

Zum spielen an sich ist es natürlich ein bisschen wenig, aber es ist eine gute Packung um jede größere Packung abzurunden und meiner Meinung nach auch die bessere Wahl als der gestrandete Pirat, da 4 Soldaten gerne gleich aussehen können, jedoch 4 gleiche Piraten doof sind ;)

Kurzum: Gute, kleine Erweiterung für Kinder und Junggebliebene, die bereits eine größere Sammlung haben.

PS: In meiner letzten Packung befanden sich sogar 2 Säbel und 2 Epauletten!


RC Panzer "Leopard II A5" 1:24, 40cm
RC Panzer "Leopard II A5" 1:24, 40cm
Wird angeboten von Kingdiscount alle Preise inkl. MwSt.
Preis: EUR 14,69

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kleiner Tiger, guter Tiger, 10. Dezember 2009
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:2.0 von 5 Sternen 
Ich war eigentlich auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk für meinen Bruder. Da dieser sich für meine RC-Flugzeuge interessierte, aber so etwas in einer Großstadt nur schwer nutzen konnte, suchte ich nach einer guten und günstigen Alternative. Hier ist sie: Ein kleiner fernsgesteuerter Tigerpanzer für den Schreibtisch und Fußboden.
Im letzten Monat hatte ein Kaufhaus hier vor Ort große 1:16 T-72 und Tigerpanzer für 99.- im Angebot und ich konnte nur schwer widerstehen, aber als ich jetzt vor Kurzem diesen kleinen Verwandten zu diesem Preis fand musste ich einfach zuschlagen. Nun ist er angekommen und von mir ausprobiert worden. Ich kann nur sagen, dass es wirklich ein Spaß ist diesen kleinen originalgetreuen Kettenknilch über den Boden oder den Tisch zu scheuchen. Die Fernbedienung benötigt 6 normale AA-Batterie und versorgt durch ein mitgeliefertes Kabel den Akku des Panzers mit Saft. Nach wenigen Minuten war das kleine Ungetüm dann aufgeladen und ohne die Anleitung zu lesen habe ich sofort verstanden was zu tun ist.
1. Schalter unter dem Panzer auf "on"
2. Auf der Fernbedienung auf "ID" drücken und auf den Panzer zielen.
3. Losfahren
Die Fernbedienung ist insgesamt nicht so schick und eher aus billigen Plastik, allerdings was verlangt man zu diesem Preis? Sie ist absolut ausreichend und erfüllt ihren Zweck. Zwei Hebel nach vorne und der Panzer kachelt los. Ein Hebel loslassen und er fährt eine Kurve. Beide Hebel in verschiedene Richtungen: Panzer dreht sich auf der Stelle. Natürlich kann er auch rückwärtsfahren. Eigentlich kann er Bewegungstechnisch gesehen alles was auch seine großen Brüder einst konnten, außer den Turm drehen. Den muss man nämlich noch von Hand drehen und dann leider nur in einem Winkel von ca. 90°.

Doch nun zum eigentlichen Highlight der kleinen Raubkatze.
Bei einem Druck auf den Schulterknopf der Fernbedienung simuliert der Panzer einen Schuss. Es krächzt ein "Bumm" aus der Fernbedienung und der Panzer wackelt ein kleines Stück zurück als ob es einen Rückstoß gegeben hätte. Nun feuert er aber nicht kleine Plastikkugeln wie seine 99.- Verwandtschaft, sondern er feuert mit Infrarot! Es ist nämlich möglich mehrere Panzer auf verschiedenen Frequenzen gegeneinander antreten zu lassen. Der Panzer hat dabei einen Feuerbereich von 10° vor seiner Kanone und wenn in diesem Bereich ein Feindfahrzeug sich befinden sollte, dann wird dieses durchgerüttelt. Nach 5 Treffen übernimmt der Sieger die Kontrolle über das feindliche Fahrzeug. Bestimmt ein herrlicher Spaß, den ich demnächst mal mit einem zweiten Modell ausprobieren muss.

-Zusammenfassung-
Pro:
- Ziemlich originalgetreuer Tiger I Panzer im Maßstab 1:70
- Alle original Fahrbewegungen sind möglich
- schnelle Aufladezeit (ca. 2-4 Minuten) bei 5-7 Minuten Fahrzeit
- Gefechtsmodus!
- Kann Steigungen bis ca. 45° bewältigen und kleinen Hindernisse überfahren
- Falls die Ketten mal abrutschen einfach schnell wieder aufziehen
- Ein paar Deko? Hindernisse in Form von 2 Panzersperren, einer Hauswand und einer Sandsackmauer werden mitgeliefert.
- Einfache Steuerung
- Das Verhältnis von Preis/Leistung stimmt

Kontra:
- Bei Fahrten über den Kurzhaarteppich nimmt er wirklich jeden Fussel und jedes Haar in seinen Ketten auf.
- Fuhr bei mir nich 100% geradeaus, sondern hatte einen leichten rechtsdrall
- Fernsteuerung billigstes Modell
- Die knatternden Sounds aus der Fernbedienung sind gut gemeint, aber kommen fast lächerlich rüber. (Nicht wirklich negativ)

Nun zum Fazit:
Man bekommt ne Menge RC-Panzer für's Geld. Es macht wirklich Spaß den Tiger mal über Hindernisse fahren zulassen oder auf einem Tisch einen Hindernisparkour zu durchfahren. Gefechte machen bestimmt Spaß, leider konnte ich noch keine absolvieren. Meiner Meinung bekommt man mehr für's Geld als erwartet. Perfekt für den Einsteiger, um mal zu testen, ob auch ein Großer in Frage kommen würde.


Tank Combat-Die Panzerjäger
Tank Combat-Die Panzerjäger
Wird angeboten von schaefersylke_1(Preise inkl.Mwst.,Impressum, AGB finden Sie unter Verkäufer-Hilfe)
Preis: EUR 19,99

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht günstig, sondern leider billig., 30. März 2009
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Tank Combat-Die Panzerjäger (Computerspiel)
Ich hatte ehrlich gesagt keine hohen Erwartungen als ich das Spiel dann für € 4,99 erworben hatte. Es sollte eben ein kleiner Zeitvertreib für's Wochenende sein. So ist das Spiel eben auch. Man kann ein paar Stunden dran sitzen und schnell sämtliche Missionen durchspielen.
Für Realismusfreaks oder Fans von umfangreichen Kampagnen ist dieses Spiel absolut nichts, denn die 3 Kampagnen mit ihrer handvoll Missionen sind relativ schnell durchgespielt. Zu spielen sind da die Klassiker England im Wüstenkrieg '43, dann die Deutsche Seite im späten Russlandfeldzug und eben Russland nochmal auf der Gegenseite.
Zu spielen sind nur 3 Panzer, die optisch zwar ganz nett anzusehen sind, aber mehr eben auch nicht. Der Brite zählt auf den leichten Panzer M3 Stuart, welcher es ganz im Arcadestil schafft mit seiner 37-mm-KwK Horden von Panzer IV und Sturmgeschützen auszuschalten. In der letzten Mission Tigerjagd macht man sich sogar mit der leichten Kiste auf, um den berüchtigten PzKpfw VI Tiger auszuschalten.
In der deutschen Kampagne setzt man gerade auf dieses Monster. Welches längere Ladezeiten hat und sich träger bewegt als der flinke Stuart, sich aber sonst eigentlich überhaupt nicht unterscheidet. Der Turm des Tigers dreht sich in sekundenschnelle um 180° und die russischen Panzer und Paks sind schnell auf's Korn genommen.
Die Russen setzen auf den bewehrten T34, der so ungefähr das Mittelstück zwischen dem Tiger und dem M3 Stuart wohl darstellen soll.
Alle drei Kampagnen spielen sich recht ähnlich. Meistens geht es um das abfahren von Punkten und dort müssen dann Sturmangriffe von feindlichen Panzern abgewehrt oder Abwehrstellungen durchbrochen werden. Als Ausnahme darf auch mal ein empfindlicher LKW-Konvoi beschützt werden.
Ein Multiplayer ist nicht integriert, allerdings habe ich den auch nicht sonderlich vermisst. Was fehlt kann eben nicht fehlerhaft sein, denn kleine Fehler hab ich immer wieder gefunden. Es sind nicht unbedingt Fehler, aber es sind so Kleinigkeiten, die das Spiel wohl in die Abseitsecke drängen.

- Wenn man feuert ist es irgendwie reine Glückssache, ob man trifft. Der Schuss kann zwar gehört, aber nicht gesehen werden. Denn nur bei diesem oder jenem Schuss sieht man den Einschlag. Auch wenn ein feindlicher Panzer ca. 10 Meter vor der eigenen Kanone steht kann es passieren, das der eigene Schuss im Nirvana verschwindet.
- Gleiches gilt für den Einsatz vom Maschinengewehr. Man zielt einfach auf die Infanterie und drückt die rechte Maustaste. Wenn der Soldat umkippt hat man getroffen, wenn nicht einfach ein wenig mit gedrückte Taste um ihn kreisen. Ergo: Das Maschinengewehr kann man nur hören, aber dafür unbegrenzt einsetzen, da unendlich Munition und keine Überhitzung.
- Die KI ist nicht sonderlich intelligent. Sie kennt eigentlich nur eines: Sturmangriff! Die feindlichen Panzer rasen immer feuernd auf einen zu und bleiben dann im Umkreis von ca. 10 Metern stehen. Die Panzerabwehrkanonen sind unbemannt, können aber feuern und drehen sich mal und eben mal nicht. Besonders auffällig: Wenn man noch unentdeckt ist und man z.B. 4 feindliche Panzer in der Ferne erspäht, dann kann man getrost diese aus sicherer Entfernung zusammenschiessen. Sie werden an der Stelle stehen bleiben und lieber ihr Schicksal hinnehmen als an Gegenwehr zu denken.
- Bei den Soundeffekten hatte ich gewisse Probleme. Ich hatte mal Sound und mal überhaupt nicht. Kleiner Tipp: Wenn mal kein Sound vorhanden ist, dann einfach in das Optionsmenü und dort Hardwaresound an- bzw. abschalten. das umschalten sorgt dafür, dass ihr wieder Sound habt.

Nun mal wieder meine Bilanz mit all ihren Pro und Kontraseiten.

Kontra:
- dumme KI
- gewisse Soundprobleme (zumindest bei mir)
- fehlende Animationen wenn man feuert.
- kein Multiplayer
- wenige und ähnliche Missionen
- Eigentlich kann alles überfahren werden (inklusive Häuser, Mauern und Bäume)

Streitpunkte:
+- Fehlender Realismus

Pro:
+ geringe Hardwareanforderungen
+ Preis
+ Unkomplizierte, einfache Lenkung
+ Grafik ist ausreichend (jedenfalls für meine Bedürfnisse)

Fazit: Es ist nicht ganz einfach dieses Produkt zu bewerten. Auf der einen Seite weiß man ja, dass man nicht viel zu erwarten hat und dass da bestimmt kein super Geheimtipp einen erwartet - auf der anderen Seite sind da diese Schnitzer, die ganz einfach behoben werden könnten, aber eben nicht sind. Es ist ganz klar ein Arcade- und kein Strategiespiel! Jedoch auch kein besonders Gutes. Es reicht für nen langweiligen Nachmittag oder eben mal ne Mission für schnell mal zwischendurch, aber mehr eben auch nicht.
Ich gebe Tank Combat - die Panzerjäger 2 Punkte mit einer Tendenz zu 3 Punkten.

Erklärung:
1 Stern wäre unverdient, weil die Preis-Leistung stimmt.
3 Sterne wären zuviel, weil die KI so doof ist und die Schussanimationen größtenteils fehlen. Wären diese vorhanden, dann hätte ich nichts gegen eine 3 Sterne Bewertung.


Empire: Total War
Empire: Total War
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 27,99

58 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ja - Nein. Ach ich weiß auch nicht., 28. März 2009
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Empire: Total War (Computerspiel)
Erstmal möchte ich sagen , dass mich sonst alle Teile und Addons der Total War Serie begeistert haben und ich bin auch seit dem ersten Teil (Shogun) dabei, aber der neueste Teil war doch eher enttäuschend und erinnert fast schon an den größten Flop des letzten Jahres namens "Warleaders - Clash of Nations"

Ich habe auf die Bewertungen und Previews diverser Computerzeitschriften, Internetseiten und natürlich meiner Erfahrung mit dem Total War Spielen getraut und hab dann in den ersten Veröffentlichungstagen auch gleich zugeschlagen. Dann folgte eine ellenlange Installation per Steam. Ich lasse das Thema Steam mal weg, weil meiner Meinung nach nicht Steam hier bewertet werden sollte, sondern das Spiel. Ich mag Steam auch nicht und ich musste auch ein paar Prinzipien über Bord werfen als dann das schwarze Logo neben meiner Uhranzeige aufflackerte und ich das Spiel aktivierte.

Wie hat das Spiel nun den Umstieg von hauptsächlich Nahkampf mit Schwert und Schild auf den Fernkampf mit der Muskete verkraftet? Nicht besonders gut...

Nun mal zum Kernpunkt: Das Spiel sieht auf den ersten Blick fantastisch aus! ABER eben nur auf den ersten Blick. Auf dem Zweiten entdeckt man die monotonen Gesichter einer Klonarmee. Jeder Soldat gleicht seinem Nebenmann. Da war der Vorgänger Medieval schon innovativer.
Moment, Moment! Bevor ich es vergesse: Bevor Sie die Klonarmeen bestaunen können müssen Sie mit einer langen (irgendwie beinahe an Kassettenlaufwerke erinnernde) Ladezeiten rechnen. Da kann man beim Wechsel zwischen dem schicken Strategie und Taktikmodus sich gut und gerne mal nen Kaffee aufsetzen, eine Zigarette rauchen oder wer es etwas gesünder mag: ein paar Situps oder Kniebeugen absolvieren. (Würde ich das wirklich machen, dann bräuchte ich bestimmt nicht ins Fitnessstudio) Die Ladezeiten erinnern mich auch an Warleaders, welches auch erst hochgejubelt wurde, aber dann als verbuggte Betaleiche in die Regale kam.
Meiner Meinung nach ist auch die KI nicht unbedingt die Hellste. Es ist mir schon passiert, das der Gegner in deutlicher Unterzahl war, aber eine Stadt als Deckung hatte. was macht der Computer? er schickt seine Reiter in einem verzweifelten Angriff gegen meine Massive Front aus Linieninfantrie und der Trupp wird innerhalb von Sekunden aufgerieben. Seine Infanterie nutzt nicht die Deckung der Häuser, sondern verschanzt seine Truppen in den vordersten Häusern und lässt sich von meiner Artillerie zusammenschießen. Klasse. Ich hatte nicht mal 2 Dutzend Mann verloren, während der Computer ca. 500 Mann verlor.
Nächster Punkt wäre dann wohl die Seeschlachten. Um die Seeschlachten beherrschen zu können muss man entweder ein Genie sein oder eine Krake. Denn das Gewusel, welches entsteht, wenn mehrere Schiffe gelenkt und versenkt werden wollen, dann wäre eine zweite oder dritte Computermaus bestimmt nicht schlecht. die Seeschlachten sehen zwar wieder sehr schick aus, (Die schönsten, die ich bisher gesehen habe) kommen aber nicht an die schlichte Einfachheit/Genialität von einem altgedienten Pirates ran. Pirates ist zwar heute schon etwas veraltet, aber die Seeschlachten waren dort ganz einfach das treibende Argument immer weiterzuspielen. Empire verlangt dagegen, das mehrere Schiffe gleichzeitig gelenkt, Segel gesetzt, Kanonen beladen werden wollen. Meistens konzentriert man sich sowieso nur auf ein oder zwei Schiffe und der Rest wird notdürftig befehligt. Meiner Meinung nach hätte man das bestimmt besser lösen können.
Ein weiterer Kritikpunkt sind die Kampagnen, die etwas knapp sind. Es gibt nur die Befreiung Amerikas aus den Klauen der britischen Krone, eine Große 99 Jahre Kampagne und eine kleine 50 Jahre lange Kampagne. Gerade mal 99 Runden finde ich persönlich als etwas zu kurz. (Wenn man mal von den künstlichen Wartezeiten wegen der langen Züge der Computergegner und den ermüdenden Wechseln zwischen Strategie und Schlachtkarte mal absieht) Vielleicht hätte man hier 4 Jahreszeiten einsetzen können, um das Spiel zu verlängern, statt dem einfachen Sommer-Winter Ping-Pongs.
Das Baumenü ist komplett erneuert und gleichzeitg hat es sich auch komplett verschelchtert. denn statt breiter Auswahl was man bauen möchte ist man meistens auf ca. 2 - 5 Bauwerke + Ausbesserungen beschränkt. Schön ist, das kleine Städte entstehen können und diese dann auch bewirtschaftet werden wollen - nicht so so schön sind die stark eingeschränkten Möglichkeiten in diesen Städten zu bauen.
Ein Forschungszweig wurde eingeführt und Forschung hängt nicht mehr von der Größe einer Stadt ab. Eigentlich eine schöne Verbesserung, aber auch hier gibt es Abzüge, dafür, das man nicht überall Schulen bauen kann. Meistens muss man Gebiete mit bereits bestehenden Schulen erobern, um an Neue ranzukommen. Also ist das größte Land meistens auch das Fortschrittlichste. (Demnach müsste die Mongolei einen 4x höheren Technikstandard als Deutschland innehaben.)
Zwar werden in Regelmäßigen Abstand Patches veröffentlicht, aber es ist schon peinlich, das kurz nach dem Release sofort ein Patch erscheint und am Folgetag musste ein Hotfix, die neuen Bugs, die durch den Patch vom Vortag entstanden sind wieder wett zu machen. Inzwischen ist ein zweiter offizieller Patch draußen und bei einigen Spielern läuft das Spiel nun gar nicht mehr. Bei mir persönlich lief das Spiel zwar langsam, aber stabil. Hätte ich jedoch etwas Langsames und Stabiles gewünscht, dann hätte ich mir auch eine Schildkröte kaufen können.
Die Medien hätten ruhig mal ein wenig kritischer Bewerten dürfen. Ich weiß nicht, wie Bewertungen über 90% zustande kommen. Entweder hatten diese Tester einen absoluten Highend-Rechner und waren einfach zu begeisterte Total War Fans, so dass sie gar keine objektive Wertung abgeben konnten oder es war mal wieder das liebe Geld im Spiel. (Wie passend). Denn wenn ein Magazin ein Spiel im Vorab testen möchte, dann sollten sie schon gute Kontakte zum Hersteller haben. wenn man da dann zu ehrlich ist und vielleicht nur 75% oder 70% gibt, dann bekommt man keine Vorabversionen mehr. Doch Medienkritik gehört hier jetzt eigentlich nicht hin. Ich wollte ein Spiel bewerten und das habe ich auch getan.

Wie immer mache ich eine kleine Positiv/Negativbilanz mit den Punkten, die mir am meisten aufgefallen sind.

Positiv:
+ Sehr hübsche Grafik (Die schönsten Seeschlachten bisher)
+ Interessantes Szenario (Zu dieser Epoche gibt es sonst nicht so viele Spiele, außer vielleicht Europa Universalis)
+ Hübsche Animationen der Figuren
+ Toller Sound (Wer mit ner guten Anlage+Subwoofer mal die Kanonen donnern gelassen hat weiß wovon ich spreche!)
+ Ich nennen ihn mal den Total War Faktor (Kann ich auch nicht genau beschreiben)

Streitpunkte
+- Verschlimmbesserungen bei Forschung, Diplomatie, Handel, Bau

Negativ
- Steam / Installationslänge
- LADEZEITEN UNERTRÄGLICH!
- Kurze Kampagnen
- Wenige historische Gefechte
- wurde mal wieder von Zeitschriften/Internetseiten zu sehr gehypt (Wertungen von über 90% halte ich für ein unfertiges Spiel für übertrieben. Das fertige Resultat sollte bewertet werden und nicht der gute Wille)
- Grafik nicht voll ausgenutzt (Städte eher plump, Klonarmeen)
- Bug, Patch Hotfixorgie momentan angesagt.
- Irgendwie wirkt das Spiel nicht wirklich fertig.

Fazit:
Jede Fortsetzung hat einen schwächsten Teil. Star Wars Episode II, Indiana Jones II, Werner 3 und eben Empire Total War. Es wurde hochgelobt, kommt aber unfertig raus (Erinnerung an Warleaders, nur das dort der Support nach ca. 3 Monaten komplett eingestellt wurde). Die Erwartungen waren hoch, denn schließlich sollte Medieval 2 übertrumpft werden, aber leider wurden diese Erwartungen enttäuscht. Schade. Es hätte das spiel des Jahres werden können, dafür habe ich einen Anwärter auf die Gurke des Jahres 2009, wenn sich da nicht noch ganz schnell was ändert.
Normalerweise würde ich prinzipiell unfertige Produkte mit 1 Stern verdammen und verreissen. Empire ist zwar unfertig, aber spielbar und Patches werden ja nachgeliefert. Ich warte noch auf Einen, der die Performance erhöht. Es ist zwar alles schön anzusehen, aber unter dem Glanzlack stecken dicke Defizite.
Außerdem ist es Total War und dem darf man doch nicht nur 1 Stern geben ;)
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 20, 2012 1:57 AM MEST


War Leaders: Clash of Nations (DVD-ROM)
War Leaders: Clash of Nations (DVD-ROM)
Wird angeboten von hifi-max
Preis: EUR 7,44

19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Es ist wirklich nicht gut., 12. März 2009
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Vor ca. 1 Jahr habe ich mir das Spiel gekauft und hab auf die positiven Vorschauen in diversen Zeitschriften vertraut. Ich glaube, dass ich noch nie so einen Fehlgriff bei einem Computerspiel hatte. Ich hab das Spiel nachdem es eindeutig für mich unspielbar war zurückgegeben und hab mir gedacht, dass ich mir das Spiel wieder kaufen werde, wenn der große Patch 1.3 draußen ist... Pustekuchen! Nach einem halben Jahr gab ich meine letzten Hoffnungen auf, gratulierte im Forum zu der "Glanzleistung" und vergaß das Spiel dann.
Heute habe ich spaßeshalber mal auf der offiziellen Homepage noch einmal nachgesehen, ob sich was getan hat oder ob noch was im Forum los ist. Was soll ich sagen? Das Forum gibt es nicht mehr, Support wurde anscheinend Ende 2008 vollkommen eingestellt. Die neueste Meldung auf der offiziellen Homepage ist vom 19.Juni 2008 und die positiven Bewertungen auf der Presseseite sind zu 95% vom Datum VOR der offiziellen Veröffentlichung.

Zu einer guten Rezension gehört meiner Meinung nach ein Pro und Kontra oder eine Postiv-Negativliste. Es fällt mir bei diesem Spiel nicht ganz leicht, trotzdem versuche ich eine Bilanz aufzustellen.

Positiv
- schicke Grafik
- große Echtzeitschlachten im 2. Weltkrieg
- Forschung
- große Weltkarte
- einige Möglichkeiten für Modder

Negativ
- Abstürze an allen Ecken und Kanten
- Ladezeiten die an Zeiten von Kasettenlaufwerken erinnern
- Kein offizieller Support mehr
- Versprochener Patch wurde im Sommer 2008 angekündigt, aber wird wohl nie erscheinen.
- Patches löschen Spielstände. z.T. auch Neuinstallationen notwendig
- Patches beheben nur minimale Fehler. (Ich habe ehrlich gesagt überhaupt nichts bemerkt)
- Kein Multiplayer
- Zu hoher Preis für die Leistung
- Fehlerhafte Diplomatie
- Ohne Patch fehlen Rohstoffe für Atombombe
- Immer wieder Hinhaltetaktik und kleine Frechheiten von TGC

Fazit:
Die Negativseite ist erschlagend. Selbst wenn ein oder zwei Punkte nachträglich bereinigt werden könnten - ist und bleibt es für mich persönlich die größte Enttäuschung im Jahr 2008. Gerade die Abstürze und die ewigen Wartezeiten machen das Spiel ganz einfach UNSPIELBAR!

Ps:
1 Stern ist noch zuviel für ein unnutzbares Produkt.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 2, 2010 3:15 PM CET


Commander - Europe at War
Commander - Europe at War
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Preis: EUR 19,95

14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Immer noch nicht ganz perfekt., 11. Februar 2008
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Commander - Europe at War (Computerspiel)
Ich als alter Panzer General und Strategic Command Fan habe mich doch sehr über diesen Titel gefreut.

POSITIV
- die Mischung aus Panzer General und Strategic Command

- Die riesige Karte! Eine gigantische Karte mit Grenzen von Polarkreis bis zur Sahara, von der Westküste Amerikas bis zum Ural.

- Der hypothetische Verlauf des Spiels. Russland 1940 angreifen? Invasion in Norwegen? Operation Seelöwe? Sehr viele Möglichkeiten!

- Die Forschung kann fokussiert werden. Viele Erforschungen sind möglich.

- angreifbare Konvois unterstützen England.

- Besonders gefallen hat mir der Effekt, des Lernens. Als Deutschland fällt einem die Schlacht gegen Polen noch leicht, Benelux und Frankreich sind auch schnell besiegt, jedoch läuft die Zeit für die Allierten. Eine Invasion in England ist schwer zu schaffen, da Russland spätestens im Herbst 1941 angreifen wird und die Ostgrenze deswegen befestigt werden muss. Der Russlandfeldzug verlief bei meinem ersten Spiel auch zuerst sehr erfolgreich bis der Winter einbrach, meine Einheiten stockten, Nachschub fehlte und nur mit aller letzter Mühe Moskau eingenommen werden konnte. Jedoch startete die KI eine Welle nach der Anderen, um die Hauptstadt zurückzuerobern. Ebenfalls wurde eine Offensive an meiner schwachen Südflanke gestartet und meine Truppen mussten zurückweichen.
Hier hat mich die KI zuerst beeindruckt, doch dann...

NEGATIV
... Die KI sammelte alle Schiffe 1943 in der Normandie und versuchte durchgehend die Invasion mit wenigen Truppen. Ich konnte bequem anfahrende Truppentransporter bombardieren und wenn Truppen anlandeten, waren sie Kanonenfutter für meine Infantrie. Die Invasion dauerte geschlagene 2 Jahre bis zum Ende des Spiels... Ist das KI?

...Die Diplomatie ist praktisch nicht vorhanden! Der Spieler kann nur Kriegerklärungen austeilen und diese haben nicht einmal einen Effekt auf andere Staaten. Wenn man z.B. Kanada erobert oder Russland angreift, dann kratz das die USA kein Stück. <- Da war Strategic Command interessanter.

... Die geskripteten Staaten. Russland greift immer im Herbst 1941 an, die Usa kommen immer im Dezember 1941 dazu. Die Vichy Regierung gibt es nicht, und vieles mehr. Etwas sehr Linear.

... Kein Editor. Es existiert zwar einer im Internet, allerdings ist der eher schlecht als Recht. Sonst ist man auf das Modden von Textdateien angewiesen.

... evtl auch noch die Einheitenauswahl. die doch eher etwas sporadisch ausfällt. 4 Bodentruppen + aufrüstbar mit Kommandeur, 3 Flugzeugtypen, 4 verschiedene Schiffe. Es reicht zwar aus, aber wieso nicht die Möglichkeiten nutzen und die Einheitenliste von Panzer General übernehmen? Raketen und evtl. Atombombe einführen?

Ich habe hier zwar viele Negativpunkte, aber das Spielprinzip gefällt mir sehr gut. Besonders überzeugt hat mich die Karte und der hypothetische Ausgang des Spiels. Ich hoffe einfach mal auf einen verbesserten Editor mit welchen man evtl neue Karten und Schlachten erstellen kann. Ich könnte mir auch komplett andere Szenarien mit neuen Einheiten denken (Aufstieg Roms, Mittelalter oder 1. Weltkrieg)
Ich hätte gerne 5 Punkte gegeben, aber dafür hätte man die Diplomatie aus SC, die Einheiten aus PG und einen komfortablen Editor mitliefern müssen. Vielleicht kommt da noch was.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 19, 2008 4:01 PM MEST


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