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wa-tec (Freiburg)

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The Essential Bruce Springsteen
The Essential Bruce Springsteen

30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beste Springsteen "Best Of", 28. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: The Essential Bruce Springsteen (Audio CD)
Auch die Veröffentlichung der neuesten Bruce Springsteen „Best Of" hat wieder Diskussionen ausgelöst bezüglich der Songauswahl. Grundsätzlich kann man darüber sicher diskutieren, genauso wie über den allgemeinen Sinn einer „Greatest Hits" Compilation, gerade bei einem so vielseitigen Künstler wie Bruce Springsteen, dessen Schaffen in so viele Epochen einteilbar ist und der solche Unmengen an Songs veröffentlicht hat, die so vielen Leuten so viel bedeuten. Dies lasse ich nun dahingestellt, denn diese Rezension soll sich an diejenigen richten, die sich für diese CD interessieren.
Deswegen sollte man vielleicht drei Grundsätze festhalten:
1. Die „Essential" von Sony Veröffentlichung ist mit Sicherheit besser gelungen, als die Columbia „Greatest Hits" von 1995.
2. Unabhängig von Auswahlkriterien, die vorhandenen Songs sind auf CD1 durchweg und auf CD2 zumindest zum größten Teil, absolut erstklassig, wenn man es überhaupt so einteilen möchte.
3. Trotz dieser tollen Zusammenstellung kann man bei Bruce eigentlich immer nur die kompletten Alben empfehlen, um ihm ansatzweise gerecht zu werden
Von den Alben, die als seine besten gelten, ich beziehe mich dabei einfach mal auf den kompletten Bereich von „Greetings" bis „Tunnel Of Love" sind so viele zentrale Elemente auf der „Essential" wie es geht und auch Sinn macht. Wenn man einen Höhepunkt von CD1 ausmachen möchte, so würde ich vielleicht den Bereich von „Thunder Road" bis „The River" nennen, das ist mit Sicherheit streitbar, denn viele lieben die ersten Alben mit der „original" E-Street Band besonders und das auch zu Recht. Man höre sich dazu nur einmal „Blinded By The Light", „Sandy" oder „Rosalita" an und spüre die Magie, die dieser Mann damals von New Jersey's Küste versprühte und als deshalb prophetisch als „Future of Rock And Roll" gepriesen wurde.
Und schließlich wären viele Künstler froh wenigstens einmal einen Song wie „Thunder Road" „Born To Run" oder „Badlands" geschrieben zu haben, denn das sind schließlich unangefochtene Klassiker für die Ewigkeit. Selten ist es jemandem gelungen Musik derartig zu manifestieren wie Springsteen auf „Born To Run" und „Darkness", in jeglicher Hinsicht und das ist wahrlich keine Übertreibung.
Schön, dass auch Nebraska nicht ausgelassen wird, denn für alle die vielleicht nicht wissen, jenes Album ist ein absoluter Geheimtipp.
Auch die zweite CD hält tolle Songs bereit, für alle die es gar nicht wissen, man lese bitte den Text von „Born In The U.S.A.".Kein Album bis „The Rising" wird ausgelassen und die Auswahl ist immer gut, auch wenn manche Songs im Kontrast zur ersten CD etwas abfallen. Man wollte eben trotzdem die komplette Diskographie abdecken um einen guten Überblick zu geben.
Als Bonus gibt es noch Raritäten und Outtakes. Jedem nicht so großen Experten bezüglich Springsteen muss vielleicht gesagt werden, dass er sehr viele tolle Songs schreib die nicht auf Alben landeten oder von anderen Künstlern veröffentlicht worden sind. Teilweise sind diese sogar vielleicht besser als mancher Albumtrack, man denke nur an „The Promise". Die „Tracks" Box und auch diese Bonus CD reichten aber bei weitem nicht aus sie alle unterzubringen.
Wie gesagt, um Springsteen gerecht zu werden braucht es mindestens seine Alben.
Wer aber eine „Greatest Hits" Zusammenstellung von ihm sucht um auf den Geschmack zu kommen oder einfach nur eine CD mit fantastischen Liedern möchte, dem sei „The Essential" sehr empfohlen, denn sie ist bisher das „definitivste" Best Of. Sie enthält ein großes Stück Musikgeschichte und kann als Einstieg in das Erlebnis Springsteen dienen. Wenige Künstler haben es geschafft vielfältige und interessante Musik mit solch großartigen Texten zu verbinden wie Bruce Springsteen.
Jemand schrieb einmal, Springsteen verarbeite mehr Ideen, Gefühle und Bilder in einem Song, als die meisten Künstler in einem ganzen Album. Oder wie es Bono von U2 ausdrückte: „Bruce Springsteen ist der Besitzer von Amerikas Herzen, mehr als jeder andere!"
„Well I got this guitar and I learned how to make it talk", Thunder Road
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 20, 2012 9:00 AM CET


The Wild,the Innocent and the E Street Shuffle
The Wild,the Innocent and the E Street Shuffle
Wird angeboten von all-my-music-rheingau
Preis: EUR 8,39

23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Sparks fly"...Unbedingt eine Chance geben!!, 28. Juli 2005
Für manche ist und bleibt "The Wild, The Innocent And The E Street Shuffle", welches Bruce Springsteen seinem Debütalbum „Greetings From Asbury Park, NJ" noch im Herbst 1973 nachfolgen ließ, das definitive Springsteen Album. Es ist in gewisser Weise eine Vollendung und Komplettierung dessen, was Springsteen auf seinem ersten Album begann oder andeutete. Die Songs sind vielfach länger geworden, die Band wird noch mehr einbezogen, es ist teilweise verspielt und die Texte oft genauso poetisch wie „Greetings", aber meist konkreter und fassbarer. Gleichzeitig präsentiert sich Springsteen noch mit einer jugendlichen Lockerheit, wie er sie später nie wieder erreichen sollte, denn dieses Album trägt noch nicht die tonnenschwere Last wie sie an einigen Stellen „Born To Run" oder spätestens „Darkness On The Edge Of Town" trägt. Einige ziehen die damalige E Street Band mit David Sancious an den Tasteninstrumenten und Vini Lopez am Schlagzeug der späteren Besetzung vor. So viele Ausflüge in den Jazzbereich wie auf diesem Album findet man bei Springsteen sonst nicht.
Das Album beginnt mit dem von Bläsern eingeleiteten „E Street Shuffle" sodann mit einer recht ausgelassenen Atmosphäre. Spricht man im Zusammenhang mit den ersten Alben von Bruce Springsteen mit der romantisierten Darstellung seiner Umgebung, nämlich der Küste New Jerseys und den Straßen von New York, so kommt man hierbei nicht an „4th Of July, Asbury Park (Sandy)" vorbei. Mit einer seiner besten Balladen macht er das „Boardwalk Life", sein vermeintliches Paradies („Sandy the fireworks are hailin' over Little Eden tonight - Forcin' a light into all those stoney faces left stranded on this warm July") unsterblich. Hierbei ist die Musik genauso magisch elektrisierend wie der Text. Jede Zeile voller Poesie, Romantik, aber auch Melancholie und Nostalgie, denn schon jetzt macht Springsteen klar, dass für ihn dieses Leben vorbei ist und sich seine Charaktere irgendwann der Realität stellen müssen: „For me this boardwalk life for me is through - You ought to quit this scene too". „Kitty's Back" ist ein absoluter Geheimtipp aus dieser Zeit, mit einem großen Instrumentalanteil, man beachte dazu nur einmal das Orgelsolo von David Sancious. In die Mitte des Album setzt Springsteen einen Track der vielen befremdlich erscheinen mag, „Wild Billy's Circus Story", die Liebe und Detailfülle mit der Springsteen hier dennoch beschreibt machen auch ihn fantastisch auf seine Weise.
Die zweite Hälfte beginnt mit „Incident On 57th Street" einem der Höhepunkte des Albums. Es ist ein kleines Epos aus den Straßen New York in der Tradition von „Lost In The Flood", dramatisch erzählt und vielleicht nur noch übertroffen von „Jungleland" auf Born To Run. „Rosalita" gehörte jahrelang als Fixpunkt zu Springsteens Liveshows, er nannte es einmal den besten Lovesong, den er je schrieb. Die bekannte Zeile „Someday we'll look back on this and it will all seem funny" verkörpert in gewissem Maße den Geist großer Teile des ganzen Albums. „New York Serenade" am Ende des Albums trägt seinen Namen zu Recht, ein fast zehnminütiges Meisterwerk, welches das Album perfekt beschließt.
Fest steht, wer Springsteen kennen will, kommt an "The Wild, The Innocent And The E Street Shuffle" nicht vorbei. Wem Max Weinberg zu statisch ist, der mag an Vini Lopez' kontrollierter Hektik gefallen finden, wem Roy Bittan zu klassisch ist, der sollte David Sancious nicht verpassen. Songs wie den „E Street Shuffle" oder „New York Serenade" hat Springsteen nie wieder geschrieben, wer ihn nur aus den Achtzigern kennt, wird überrascht sein und hoffentlich bald begeistert. Dieses Album bleibt ein einmaliges Zeugnis dieser Zeit, bevor Springsteen mit Born To Run eine neue Epoche begann, die zeitlose Faszination, die trotzdem auch von "The Wild, The Innocent And The E Street Shuffle" ausgeht ist jedoch noch heute ungebrochen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 9, 2015 1:18 PM MEST


The Art of Dying
The Art of Dying
Wird angeboten von MUSIC-2000
Preis: EUR 13,44

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr als ein würdiges Comeback, 3. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: The Art of Dying (Audio CD)
Death Angel's Rückkehr nach 14-jähriger Pause hat große Erwartungen geweckt. Trotz einiger enttäuschter Stimmen haben die fünf aus San Francisco doch ein sehr gutes Album abgeliefert. Spätestens seit „Act III" war klar, dass Death Angel mehr sind als die typische Bay-Area Thrash Band, obwohl sie diesen Stil mitgeprägt haben. Ein mit „Ultra-Violence" vergleichbares Werk war also sowieso nicht zu erwarten, dafür sind Death Angel viel zu vielseitig und experimentierfreudig.
Nach dem passenden Akustik-Intro geht es mit „Thrown To The Wolves" gleich richtig los. Bei diesem recht traditionellen Thrasher wird nach dem tollen ersten noch ein zweites Riff präsentiert, das sicher zu dem besten gehört, was die letzten Jahre aufgenommen wurde. Somit legen sich Death Angel die Messlatte bereits hoch, denn dieser Song hat alles was man sich wünscht. Ähnlich ist „5 Steps To Freedom" mit schönen „old school" Leads und furiosem Ende. Das eingängige „Thicker Than Blood", das am Anfang in Richtung alte Metallica geht ist zu Recht die erste Single, geradlinig und einprägsam. Bei „The Devil Incarnate" ist zum ersten Mal Überraschung angesagt. Vier Minuten schleppend mit fast hypnotischem zweistimmigem Gesang, dann doch noch Double Bass und ein tolles Solo. Ungewohnt, aber wenn man sich darauf einlässt sehr wirkungsvoll und gelungen. Auch „Prophecy" lässt Erinnerungen an alte Zeiten wach werden, während man bei „Famine" oder „Never Me" mehr experimentiert. Ein gelungener kurzer Kracher ist „No", das wie auch „Land Of Blood" prinzipiell an Motörhead erinnert, aber gefüllt ist mit schönen Leads, gekrönt von einem genialen Solo. Zusammen mit den Versen und dem Chorus absolut unwiderstehlich. Die anderen „Sänger" nämlich Drummer Galeon, Bassist Pepa und Gitarrist Cavestany werden hier kritisiert, jedoch macht Galeon seine Sache bei „Spirit" gut, er kann singen und würde bei den meisten anderen Bands nicht weiter auffallen. Die mehrstimmigen Teile bei „Land Of Blood" sind absolut top und selten in dieser Qualität zu finden. Am wenigsten sollte aber die Kritik Lead-Gitarrist Rob Cavestany gelten, denn er setzt mit seinem akustik-elektrik-akustik an „A Room With A View" anknüpfenden Meisterwerk "Word To The Wise" den grandiosen Schlusspunkt. Hierbei reicht die Leistung um Sänger Osegueda und auch den der meisten anderen Metal-Bands an die Wand zu singen. Ein perfekter Track mit brilliantem Gesang und einem superben sich wiederholenden Lead-Part.
Death Angel kehren also würdig zurück und zeigen, dass sie auch heute noch den meisten anderen Bands weit voraus sind. Kein old-school Thrash-Hammer wie der gelungene Exodus Neuling aber ein durchdachtes, modernes, vielseitiges unglaublich gutes Thrash/Rock Album. Es ist Unmengen Talent vorhanden und auch die Expertise es umzusetzen. Schön, dass heute noch solche Alben gemacht werden.


Diary of a Madman
Diary of a Madman
Wird angeboten von westworld-
Preis: EUR 15,13

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein weiteres Meisterwerk, 11. April 2004
Rezension bezieht sich auf: Diary of a Madman (Audio CD)
Zum Löschen und Überspielen der Bass- und Drum-Tracks werde ich an dieser Stelle lieber nichts sagen, aber abgesehen davon verdient Ozzy's zweites Meisterwerk mit Randy Rhoads durchaus größte Beachtung. Oftmals wird bemängelt, dass Diary Of A Madman nicht ganz an seinen Vorgänger Blizzard Of Ozz heranreicht. Dies ist zum Teil richtig denn „Diary" fehlt es etwas an legendären Hits wie etwa „Crazy Train" oder „Mr.Crowley", gleichzeitig aber befinden sich Ozzy Osbourne und Randy Rhoads immer noch auf dem Höhepunkt ihrer gemeinsamen Schaffenskraft und von solchem Material, wie es auf „Diary" nochmals gezeigt wird kann man eigentlich nie genug bekommen.
„Over The Mountain" erfüllt als Opener einen ähnlichen Zweck wie „I Don't Know" auf „Blizzard". Ein energetischer Rocker, wie immer mit tollem Songwriting und Rhoads als Antrieb. Die scheinbar augenzwinkernde Drogenhymne „Flying High Again" bleibt einer der absolut besten Solo-Tracks von Ozzy. Eine grandiose Leistung mit einem der besten Randy Rhoads-Solos welches einem am Ende tatsächlich den Eindruck gibt als fliege er mit seinem Two-handed-tapping davon. Die vielen Balladen oder ruhigeren Nummern sind oft Kritikpunkt von „Diary", gerade bei „You Can't Kill Rock And Roll" gelingt es Ozzy aber perfekt. Vielleicht etwas zu lang, aber in seinem hymnischen Statement unerreicht. „Rock And Roll is my religion and my law", mit solch einem Song darf man das sagen. In der Mitte des Albums scheint es etwas den Fokus zu verlieren, doch auch hier besticht Ozzy immer wieder mit geschickter Melodieführung und passenden Arrangements. Meiner Meinung nach ist gerade „Tonight" ist eine ziemlich schöne Ballade geworden. Zum Abschluss des Albums brilliert dann aber noch einmal der fantastisch komplexe Titeltrack, wo Randy Rhoads noch mal sein volles Talent ausschöpfen kann. Abwechselnd akustisch und elektrisch mischt Rhoads in diesem apokalyptischen Epos die unterschiedlichsten Einflüsse, man höre sich dazu nur mal das Solo an. Und Ozzy liefert dazu die passende dramatische Leistung ab.
Bei den Texten legt Ozzy oftmals eine fast erschreckende Selbstreferenz an den Tag. Insgesamt wirkt „Diary" düsterer als „Blizzard". Obwohl es leicht schwächer ist als sein Vorgänger, ist „Diary Of A Madman" doch ein unverzichtbares Statement, was es um so trauriger macht, dass Randy Rhoads kurz darauf ums Leben kam. Die fruchtbare Zusammenarbeit der beiden hat uns einige der besten Aufnahmen des Genres beschert und Randy Rhoads Werk hat einen bis heute inspirativen und bleibenden Eindruck hinterlassen. Ein wunderbares Album.


Blizzard of Ozz
Blizzard of Ozz
Wird angeboten von westworld-
Preis: EUR 14,94

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traumhafter Start!, 24. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Blizzard of Ozz (Audio CD)
Vorneweg einmal: Natürlich ist das Löschen und Überspielen der Bass- und Drum-Tracks von Lee Kerslake und Bob Daisley genauso beleidigend wie überflüssig, aber da dieses Album heute nun mal zumeist in dieser Form erhältlich ist, werde ich es hier bei einer reinen Kritik der Musik belassen.
Und da präsentierte Ozzy Osbourne mit seinem Solo-Debut nun wirklich einen Klassiker. Dies lag sowohl an der Neuentdeckung Randy Rhoads' als Gitarrist, als auch am geschmackvollen Songwriting von Ozzy und Band.
Der kraftvolle Opener „I Don't Know" lässt erahnen was Randy Rhoads hier zu bieten hat. Mit „Crazy Train" folgt dann ein richtiger Metal/Hard Rock Klassiker. Die harmonisierten Riffs und das brilliante Solo sind Highlights in Rhoads' Werk und beweisen warum dieser Mann mit seinen neo-klassischen Einflüssen, damals neue Standards als Gitarrist setzte. Gleichzeitig ist das hymnische „Crazy Train" aber auch ein absolut hörbarer Track wie aus einem Guss. Mit dem akustischen Instrumental „Dee" zeigt Rhoads seine Vielfältigkeit, bevor mit „Suicide Solution" und „Mr.Crowley" zwei weitere Klassiker folgen. Beide Solos in „Mr.Crowley" sind nichts anderes als fantastisch und machen diesen Track zu einem weiteren Werk für die Ewigkeit. Ein absolutes Highlight ist auch „Revelation (Mother Earth)", welches die volle Klangbreite ausnutzt und mit dem schönen klassischen Piano-Mittelteil überrascht, bevor Randy Rhoads abermals beweist warum er in seiner doch viel zu kurzen Schaffenszeit einen so bleibenden Eindruck hinterlassen konnte.
„Blizzard Of Ozz" ist eben kein bloßes Zurschaustellen technischer Finessen, sondern Ozzy und Band gelingt es das ganze unglaublich passend in Songs umzusetzen, wie es besser kaum geht. Ozzy's Songwriting und Gesang sind trotz oder auch wegen seiner dünnen Stimme spektakulär. Rhoads' verliert sich nicht in Selbstverliebtheit sondern bleibt gefühl- und geschmackvoll. Insgesamt ist „Blizzard Of Ozz" ein ultimativ hörbares Album und gehört unbestritten zum Besten was dieses Genre jemals hervorgebracht hat.


Tribute
Tribute
Preis: EUR 5,99

17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Randy Rhoads' Live Vermächtis und Ozzy at his best!, 17. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Tribute (Audio CD)
Dass die beiden Alben "Blizzard Of Ozz" und "Diary Of A Madman" mit Randy Rhoads die wohl mit Abstand besten Werke von Ozzy Osbourne sind, ist wahrscheinlich kein Geheimnis. Mit diesem Live-Album setzt Ozzy seinem verstorbenen Gitarristen ein würdiges Denkmal.
Mit seinem einmaligen Stil setzte Randy Rhoads Anfang der 80er im Hard Rock/Heavy Metal Massstäbe wie sonst wahrscheinlich nur Eddie Van Halen, nicht umsonst ist und bleibt dieser phantastische Gitarrist eine Legende an den keiner der neueren Ozzy Gitarristen herankommt, obwohl er mit Ozzy nur zwei Alben veröffentlichte.
Live jedenfalls spielt Randy genauso gut wie auf den Alben, man ist fast geneigt zu sagen noch besser. Dass er Tracks wie "Mr. Crowley" oder "Flying High Again", die einige der besten Solos aller Zeiten enthalten, genauso präzise wie immer herüberbringt ist eigentlich selbstverständlich. Aber insgesamt wirkt sein Spiel lebendiger. Wer Randy Rhoads kennt weiss, dass er es niemals mit der Brechstange versucht, sondern durch seine technische Brillianz immer eine gewisse Leichtigkeit versprüht. Man muss einfach gehört haben wie er die alten Black Sabbath Klassiker aufpeppt und mit seinen Bendings und blitzschnellen Fills in ein ganz anderes Licht rückt. Ausserdem gibt es noch ein Solo von Randy nach "Suicide Solution" und ein Drum-Solo.
Kurz gesagt "Tribute" ist wohl eines der besten Live-Alben, das es gibt, für Gitarristen sowieso Pflicht, und zeigt Ozzy Osbourne mit Band auf dem Höhepunkt der Live-Genialität. Die Expanded-Edition ist zudem Remastered und hat somit einen wieder zeitgemässen Sound. Uneingeschränkt zu empfehlen.


Frantic (Ltd.Edition)
Frantic (Ltd.Edition)

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Live Offensive und besserer Albumtrack!, 2. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Frantic (Ltd.Edition) (Audio CD)
Nach offiziellen Angaben wird es in Deutschland folgende "Frantic" Singles geben:
CD1
Frantic (album version)
Harvester Of Sorrow (live Rock Am Ring 2003)
Welcome Home (Sanitarium) (live Rock Am Ring 2003)
CD2
Frantic
No Remorse (live from Rock Am Ring 2003)
"Frantic" eignet sich wohl besser als Single als "St.Anger", ist der Track doch insgesamt kürzer und kompakter und entwickelt doch etwas was man als Groove bezeichnen könnte, etwas das sich selten findet auf dem Album St. Anger. Doch bei der Singleveröffentlichung sind wiederum die Bonustracks alles entscheidend. Metallica veröffentlichen weltweit immerhin mehr 10 verschiedene Versionen um den einzelnen Ländern „ihre" Festival-Live Aufnahmen zu bieten. Teuer für Sammler aber man bekommt in Deutschland immerhin die Aufnahmen von Rock Am Ring 2003, insgesamt ist das weltweite Unternehmen „Frantic-Single" eine tolles Tribut an die vielen Fans.
Dass Metallica live immer noch das absolut ultimative Erlebnis sind und alle anderen Bands praktisch an die Wand spielen, mussten diesen Sommer wohl auch die kritischsten Beobachter zugeben. Bei Rock Am Ring und anderen Festivals war es jedenfalls so, davon habe ich mich persönlich vor Ort überzeugt. „Sanitarium" und „Harvester" sind sicherlich eine gute Wahl, da gerade „Harvester" live unglaublich druckvoll ist, das Master Of Puppets-Epos „Welcome Home (Sanitarium)" live exzellent funktioniert und beide bei RAR03 sauber und präzise gespielt wurden. Schade dass „No Remorse" noch auf der anderen Single zu finden sein wird, denn es hätte als wohl härtester Track der Setlist das ganze gut ergänzt. Zugegeben ich habe die engültigen live Aufnahmen von der CD noch nicht gehört, aber dafür andere professionell aufgenommene Tracks dieses Abends und von anderen Festivals die auf den verschiedenen ausländischen Singles zu finden sind. Aber bei der Soundqualität der Live-Aufnahmen wird sich Metallica sowieso nix vormachen lassen.
Die Sterne-Bewertung mag hier schwer und sicher auch subjektiv sein, sicher ist aber dass „Frantic" einer der besten Tracks auf St.Anger darstellt und dass Metallica live nicht zu schlagen sind. Für Leute die es live miterlebt haben ist es jedenfalls eine geniale Sache, wenn nicht sogar ein Pflichtkauf.


Frantic
Frantic
Wird angeboten von heinzman1
Preis: EUR 24,90

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Live Offensive und besserer Albumtrack!, 2. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Frantic (Audio CD)
Nach offiziellen Angaben wird es in Deutschland folgende "Frantic" Singles geben:
CD1
Frantic (album version)
Harvester Of Sorrow (live Rock Am Ring 2003)
Welcome Home (Sanitarium) (live Rock Am Ring 2003)
CD2
Frantic
No Remorse (live from Rock Am Ring 2003)
"Frantic" eignet sich wohl besser als Single als "St.Anger", ist der Track doch insgesamt kürzer und kompakter und entwickelt doch etwas was man als Groove bezeichnen könnte, etwas das sich selten findet auf dem Album St. Anger. Doch bei der Singleveröffentlichung sind wiederum die Bonustracks alles entscheidend. Metallica veröffentlichen weltweit immerhin mehr 10 verschiedene Versionen um den einzelnen Ländern „ihre" Festival-Live Aufnahmen zu bieten. Teuer für Sammler aber man bekommt in Deutschland immerhin die Aufnahmen von Rock Am Ring 2003, insgesamt ist das weltweite Unternehmen „Frantic-Single" eine tolles Tribut an die vielen Fans.
Dass Metallica live immer noch das absolut ultimative Erlebnis sind und alle anderen Bands praktisch an die Wand spielen, mussten diesen Sommer wohl auch die kritischsten Beobachter zugeben. Bei Rock Am Ring und anderen Festivals war es jedenfalls so, davon habe ich mich persönlich vor Ort überzeugt. „Sanitarium" und „Harvester" sind sicherlich eine gute Wahl, da gerade „Harvester" live unglaublich druckvoll ist, das Master Of Puppets-Epos „Welcome Home (Sanitarium)" live exzellent funktioniert und beide bei RAR03 sauber und präzise gespielt wurden. Schade dass „No Remorse" noch auf der anderen Single zu finden sein wird, denn es hätte als wohl härtester Track der Setlist das ganze gut ergänzt. Zugegeben ich habe die engültigen live Aufnahmen von der CD noch nicht gehört, aber dafür andere professionell aufgenommene Tracks dieses Abends und von anderen Festivals die auf den verschiedenen ausländischen Singles zu finden sind. Aber bei der Soundqualität der Live-Aufnahmen wird sich Metallica sowieso nix vormachen lassen.
Die Sterne-Bewertung mag hier schwer und sicher auch subjektiv sein, sicher ist aber dass „Frantic" einer der besten Tracks auf St.Anger darstellt und dass Metallica live nicht zu schlagen sind. Für Leute die es live miterlebt haben ist es jedenfalls eine geniale Sache, wenn nicht sogar ein Pflichtkauf.


Ride the Lightning
Ride the Lightning
Preis: EUR 12,98

5.0 von 5 Sternen Metallica dringt weiter in nie dagewesene Dimensionen vor!, 1. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Ride the Lightning (Audio CD)
Um es vorneweg zu nehmen, Metallica fällt nicht nach dem ersten Album in ein Loch und sackt qualitativ ab. Sie nehmen das Rohe und Ungeschliffene von Kill'Em All weg, was aber keinesfalls negativ zu sehen ist, denn sie fügen etwas anderes hinzu: Melodie, Struktur, Experimentierfreude. Und es gelingt ihnen meisterhaft. Metallica schaffen es auf einzigartige Weise ihren musikalischen Horizont zu erweitern ohne etwas ihrer Kraft einzubüßen. Darin zeigt sich wahre Größe, ihr unvergleichlicher Sinn für Musik, deren Wirkung, und deren natürlichen Fluss.
"Fight Fire With Fire" legt nach dem irreführenden Intro so los, wie es auf Kill'Em All aufhörte: Laut und schnell, aber trotzdem mehr als nur das. Der Titeltrack führt die Richtung weiter, die mit "The Four Horsemen" eingeschlagen wurde, nämlich einer längeren komplexeren Komposition mit einem genialen Solo in der Mitte. Aber danach geht es erst richtig los. "For Whom The Bell Tolls" ist an Einfachheit kaum zu übertreffen, aber genauso wenig an Mächtigkeit. Bis heute ein Fixpunkt der Metallica Live-Shows beweist dieser absolute Metal-Klassiker, dass man mit genug Talent auch mit wenig komplizierten Strukturen zu Erfolg kommt. Hier zeigen Metallica ihr natürliches Gespür für Musik und die Art und Weise wie sie rüberkommt wie keine andere Band. Das folgende "Fade To Black" ist wohl das Highlight des Albums und steht unter den Metallica Songs ganz weit oben. Hier haben wir erstmals balladenhafte Teile, wunderschöne Melodien, sowie einen für Metal damals ungewöhnlich ernsthaften genialen Text, während es gegen Ende immer härter wird und in einem wahnsinnigen Solo endet. Vom Aufbau beginnt dieser Track die Tradition epischer Kompositionen von Metallica, wie zum Beispiel später "Sanitarium" und "One". Nicht umsonst einer der beliebtesten Metallica Songs überhaupt. Leider gehen die nächsten zwei Tracks auf dem Album immer etwas unter, was nicht heisst, dass sie schlecht sind, im Gegenteil. Dann kommt aber ein weiterer Klassiker des Heavy Metal, "Creeping Death". Wer ihn jemals live erlebt hat weiss, dass es kaum einen besseren Live-Song gibt, denn gerade hier kann "Creeping Death" seine volle Ur-Kraft entfalten. Abschliessend präsentiert Metallica noch ein unglaubliches Instrumental, wo sich die volle musikalische Fähigkeit Metallicas zeigt und endlgültig klar macht, dass hier jemand ganz Grosses am Werk ist.
Metallica schlägt die Brücke von Kill'Em All zu Master Of Puppets perfekt, Ride The Lightning ist ein Kernpunkt der Metal-Geschichte, ein Album das diese Art von Musik nicht besser repräsentieren könnte und das ganze Generationen von Musikern wegen seiner abermals bahnbrechenden Innovationen beeinflusst hat. Ein Album, das jeder haben sollte, denn wir befinden uns hier in einer Zeit als Metallica einen ganzen Musikstil neu definierte.


Ride the Lightning
Ride the Lightning
Preis: EUR 12,98

5.0 von 5 Sternen Metallica dringt weiter in nie dagewesene Dimensionen vor!, 28. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Ride the Lightning (Audio CD)
Um es vorneweg zu nehmen, Metallica fällt nicht nach dem ersten Album in ein Loch und sackt qualitativ ab. Sie nehmen das Rohe und Ungeschliffene von Kill'Em All weg, was aber keinesfalls negativ zu sehen ist, denn sie fügen etwas anderes hinzu: Melodie, Struktur, Experimentierfreude. Und es gelingt ihnen meisterhaft. Metallica schaffen es auf einzigartige Weise ihren musikalischen Horizont zu erweitern ohne etwas ihrer Kraft einzubüßen. Darin zeigt sich wahre Größe.
"Fight Fire With Fire" legt nach dem irreführenden Intro so los, wie es auf Kill'Em All aufhörte: Laut und schnell, aber trotzdem mehr als nur das. Der Titeltrack führt die Richtung weiter, die mit "The Four Horsemen" eingeschlagen wurde, nämlich einer längeren komplexeren Komposition mit einem genialen Solo in der Mitte. Aber danach geht es erst richtig los. "For Whom The Bell Tolls" ist an Einfachheit kaum zu übertreffen, aber genauso wenig an Mächtigkeit. Bis heute ein Fixpunkt der Metallica Live-Shows beweist dieser absolute Metal-Klassiker, dass man mit genug Talent auch mit wenig komplizierten Strukturen zu Erfolg kommt. Hier zeigen Metallica ihr natürliches Gespür für Musik und die Art und Weise wie sie rüberkommt wie keine andere Band. Das folgende "Fade To Black" ist wohl das Highlight des Albums und steht unter den Metallica Songs ganz weit oben. Hier haben wir erstmals balladenhafte Teile, wunderschöne Melodien, sowie einen für Metal damals ungewöhnlich ernsthaften genialen Text, während es gegen Ende immer härter wird und in einem wahnsinnigen Solo endet. Vom Aufbau beginnt dieser Track die Tradition epischer Kompositionen von Metallica, wie zum Beispiel später "Sanitarium" und "One". Nicht umsonst einer der beliebtesten Metallica Songs überhaupt. Leider gehen die nächsten zwei Tracks auf dem Album immer etwas unter, was nicht heisst, dass sie schlecht sind, im Gegenteil. Dann kommt aber ein weiterer Klassiker des Heavy Metal, "Creeping Death". Wer ihn jemals live erlebt hat weiss, dass es kaum einen besseren Live-Song gibt, denn gerade hier kann "Creeping Death" seine volle Ur-Kraft entfalten. Abschliessend präsentiert Metallica noch ein unglaubliches Instrumental, wo sich die volle musikalische Fähigkeit Metallicas zeigt und endlgültig klar macht, dass hier jemand ganz Grosses am Werk ist.
Metallica schlägt die Brücke von Kill'Em All zu Master Of Puppets perfekt, Ride The Lightning ist ein Kernpunkt der Metal-Geschichte, ein Album das diese Art von Musik nicht besser repräsentieren könnte und das ganze Generationen von Musikern wegen seiner abermals bahnbrechenden Innovationen beeinflusst hat. Ein Album, das jeder haben sollte, denn wir befinden uns hier in einer Zeit als Metallica einen ganzen Musikstil neu definierte.


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