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Rezensionen verfasst von
Adrian Voß

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Onechanbara: Bikini Samurai Squad (XBox360) Englisch, Französisch
Onechanbara: Bikini Samurai Squad (XBox360) Englisch, Französisch

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ...naja, wenigstens ein hübsches Cover., 11. Januar 2011
Liebe Leserinnen und Le...ach, machen wir uns doch bitte nichts vor!

Liebe(r?) Leser,

zwar frage ich mich gerade, für wen oder was ich diese Rezension eigentlich verfasse, aber da ich selbst auch durch puren Zufall auf dieses Spiel gestoßen bin, möchte ich nicht ausschließen, dass irgendwer oder was eines Tages, und sei es in vielen Jahrtausenden, wenn andere Lebensformen akribischst nach letzten Hinweisen für einst menschliches Leben suchen, eventuell auf diese verschriftliche Rezension stoßen wird. Für diesen nicht unwahrscheinlichen Moment möchte ich Präventionsmaßnahmen ergreifen und den (oder etwa auch die?!...ich denke nicht) Außerirdischen vorwarnen!
Also...

Lieber eine Außerirdische, der Du das liest,

dieses Videospiel mit dem relativ einprägsamen Titel "Onechanbara:Bikini Samurai Squad" mag außen vielleicht Hui erscheinen, innen ist es in jedem Falle Pfui.
Sicherlich kennen Sie dieses Gefühl ja auch, wenn sich beispielsweise Mitten in der Nacht aus heiterem Himmel eine unschöne Krankheit ausbreitet und Sie wachen folglich aus selbigen Himmel auf, dann wissen Sie direkt, was los ist. Sie möchten anfänglich nicht den Tatsachen, dass Sie nämlich gerade ausgesprochen unangenehme Bauch- oder Halsschmerzen verspühren, in die Augen sehen, aber schon sehr bald bleibt Ihnen gar nichts anderes mehr übrig, als den unerwünschten, bakteriellen Besucher anzuerkennen, denn schließlich ist man nachts gefühlsmäßig ohnehin auf sich alleine gestellt, sofern man keine nachtaktiven Freunde oder Freundinnen hat.
Und was darf in solch einer wenig erfreulichen Nacht des Schmerzes, des Zorns und der Schlaflosigkeit auf keinen Fall fehlen?!
RICHTIG! Ein intensiver, monotoner, ÄTZENDER Traum, an den man kontinuierlich denken muss, womöglich gerade weil er so scheußlich ist und in dieser Situation zu dem eigenen Befinden passt.

Tjaaa, und so in der Art, wie ich diese kaum empfehlenswerte Prozedur Ihnen geschildert habe, spielt sich auch das Spiel "Ohneschinschangschong:Bikini Samurai Squad" ab.
Zunächst ist alles noch wunderbar. Das Cover zeigt eine relativ hübsche, vermutlich fiktive, aus dem asiatischen Raum stammende, weibliche Menschengestalt in leichter Sommerbekleidung und einem Samuraischwert, was begründet vermuten lässt, es handle sich um ein Mitglied der besagten Samurai Squad. Nun wird das Spiel eingelegt und man wartet freudigst auf Softpornoanimationen, unangebrachtes Gekicher und Zwischensequenzen ...wieder mit Softpornoinhalten sowie einer Prise roher Gewaltdarstellung, denn was sollten Samurai auch sonst ausüben?
Und genau hier greift meine Prävention, denn unfassbarerweise spielt sich das Ganze ansatzweise zwar ab...allerdings auf allerniedrigstem Niveau.
Der Storymodus umfasst stolze 20 (!!!) Kapitel, jedes Einzelne davon mit eigenem Titel und motivierendem Bildchen ausgestattet, aber irgendwie macht ein Kapitel nach dem anderen einen krank.
Der erste Level mag noch recht interessant wirken, da die Action direkt einsetzt und auch schon der erste Endgegner (im Spielverlauf stellt sich heraus, dass "Legion" mehrfach auftauchen wird und somit an Einzigartigkeit verliert) am Ende des Parks auf einen wartet, aber nach einiger Zeit kann man die einsetzenden Symptome nicht mehr verleugnen: Krämpfe in den Fingern, insbesondere im Daumen, der überbeansprucht wird, Kopfschmerzen aufgrund massivster Langeweile, denn der Anteil animierter Zwischensequenzen ist ein Witz im Vergleich zu dem Anteil der verschriftlichten Textdarstellungen, was da angeblich gerade abgeht (sehr schön vorgetragen von einer Frau, die einem das auf einer mir unbekannten Außerirdischensprache vorliest, sodass ich die Qual der Wahl habe, mir diese Sprache anzueignen, die englische Schriftversion durchzulesen oder ganz simpel den Murks zu überspringen) und angestaute Wut, die daherrührt, dass man immer nur dieselben toten Orte mit denselben toten Zombies vor die Nase gesetzt bekommt.
Dazu dürfte besagte Wut spätestens ab Kapitel 16ff. ausbrechen, denn sobald Sie die überaus unsympathische Bekanntschaft mit den Vietnamsoldatenzombies ...ähm...gemacht haben, die locker flockig soeben mal mit Granaten um sich werfen und fast immer exakt das schöne Haupt der feinen Damen, die Sie die gesamte, ätzende Zeit über begleitet haben, treffen, werden Sie im Bestfalle wild auf alle Knöpfe drücken und unter Umständen dann auch zum ersten Mal herausfinden, dass Sie die ganze Zeit über ein Inventar verfügt haben, sodass Sie wenigstens gen Ende die seltene Chance nutzen können, um sich doch mal bei Gelegenheit zu heilen. Im Laufe der 1000 Jahre langen Grotte der Langeweile zum Schluss mit den gefühlten FÜNFZIGMILLIARDEN Zombies, die einem die Luft, Energie sowie den Platz für hübschere Animationen rauben, wird der Verstand dann langsam aber sicher ernsthaft in Mitleidenschaft gezogen, also sollte ein Durchspielen des Storymodus' genauestens und vorallem gut überlegt sein!

Es folgt das Fazit zu einem Spiel, welches kein Fazit verdient hat:
Ich möchte es mal so auf den Punkt bringen: Ich persönlich bin ein relativ großer Fan von Videospielen, die eher unbekannt sind bzw. von denen weniger Leute gehört haben, denn schon oft wurde ich dann positiv überrascht und habe dann in Freundeskreisen gerne Werbung für diese Spiele gemacht, damit die Anzahl derer, die Zeuge eines qualitativ guten Spiels werden, wenigstens im zweistelligen Bereich landet. "SOS-The Final Escape", "ICO", "Shadow of the Colossus", "Deadly Premonition", "Shadow of Memories", "the Gregory Horror Show", "Condemned 1 & 2", "Trapt", "Fahrenheit" usw. waren allesamt Videospiele, die auf ihre eigene, oftmals skurrile, witzige oder auch manchmal atmosphärisch düstere wenn nicht sogar gelegendlich tiefsinnige, aber in jedem Falle einzigartige Art und Weise gut bis sehr gut zu unterhalten wussten.

"Onechanbara:Bikini Samurai Squad" unterhält ähnlich hervorragend...

...nicht.

gez. Adrian Voß

Ach so, der dritte Stern bei der Gesamtbewertung kommt daher, dass das Spiel wenigstens über Bonusmaterial ("View"/"Dress Up"-Modi) in Form von einzeln anwählbaren Charakteren oder Monstern verfügt (Erster muss zuvor freigeschaltet werden), allerdings stellt sich auch hier die Frage:
Wer besitzt so viel Zeit und so einen unguten Geschmack, dass er ([oder sie]) sich nach dem schrecklichen Durchspielen erneut jeden einzelnen Nervtöter mit Zoomfunktion anglotzt?!?!?!

Ach und bitte nicht vergessen:
Meine Rezension bezieht sich ausschließlich auf das Spiel! Nicht auf die ebenfalls erhältlichen Filme, deren Qualitäten sich vielleicht komplett von der Qualität des Spiels distanzieren;)


Sherlock Holmes jagt Jack the Ripper
Sherlock Holmes jagt Jack the Ripper

1 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Einäugige unter den Blinden?, 25. Dezember 2010
Liebe Leserinnen und Leser,

zunächst erst einmal möchte ich die ausgehende, bösartige Wirkung des eventuell missverständlichen Titels meiner Rezension relativieren, denn jetzt, wenige Sekunden, nachdem ich diesen Titel gewählt habe und definitiv zu faul und unkreativ bin, einen Angemesseneren auszudenken, merke ich, dass man als Außenstehender meinen könnte, ich würde das Spiel "Sherlock Holmes jagt Jack the Ripper" massivst wenig mögen, dabei ist die unterschwellige Kritik an dem Spiel, welche ich im weiteren Verlauf etwas konkretisieren möchte, weitaus weniger brutal gemeint, als womöglich von Ihnen anfänglich verstanden.

Nächster Satz;)
Da ich (wie auch bei meinen anderen Rezensionen) grundsätzlich erst einmal davon ausgehe, Sie, liebe Leserin/lieber Leser, befänden sich momentan in der unentschloßenen Situation, dass Sie schlichtweg unsicher sind, ob Sie das Spiel kaufen sollen bzw. was Sie mit dem Kauf dieses Spiels spielinhaltlich eigentlich erwartet, so möchte ich versuchen, diesbezüglich sprichwörtlich ein wenig "Licht ins Dunkel" zu bringen.
Wie der Titel bereits verrät (oder sagt man heutzutage dazu etwa "spoilert"?), übernimmt man als Spieler hauptsächlich die Rolle des ermittelnden Meisterdetektivs Sherlock Holmes, welcher mit seinem altbekannten Partner Dr. Watson nach einem Serienmörder in London sucht. Während dieser Ermittlungen, die aufgrund diverser Rätsel und Hindernisse sowie ungeklärter Mysterien nur kleinschrittig verlaufen, wird man als Spieler des Öfteren in falsche Richtungen geleitet, was logischerweise den Spielspaß insofern steigert, als dass man selbst dazu motiviert wird, weiter zu ermitteln, da man bestimmte Vermutungen unbedingt bestätigt (oder eben aber oftmals widerlegt) bekommen möchte.
Für die allgemeine Spielbarkeit bedeutet das, dass man sich in einem bestimmtem Gebiet in London frei bewegen kann, wobei die Wechsel der Räumlichkeiten auch durch eine vereinfachte Karte (ähnlich wie bei dem Spiel "Gray Matter") hervorgerufen werden, sodass unnötige Wege direkt übersprungen werden können. Zudem muss man selbstverständlich mit Zeugen, Verdächtigen und weiteren teilweise kuriosen Personen der Stadt sprechen, indem man einzeln anwählbare Thematiken aussucht. Dabei ergeben sich nicht selten neue "Aufgaben" ("Nebenmissionen" wäre meiner Meinung nach ein ungünstiger Begriff, denn hier MÜSSEN besagte Nebenaufgaben bewältigt werden, bevor man seine Ermittlungen fortsetzen kann). Natürlich verfügt man auch über ein Repertoire an Gegenständen, die gefunden, kombiniert und/oder an richtiger Stelle eingesetzt werden müssen, um neue Erkenntnisse zu gewinnen.
Da man sich zu bestimmten Zeitpunkten des Spielflusses in Holmes (Miet?)wohnung zurückzieht, um den Stand der Dinge zu resümieren oder durch unterschiedliche und zum Teil auch kreative, Minispiel-ähnliche Experimente neue Denkweisen entwickelt, entsteht somit auch eine gewisse Spielvielfalt. Langeweile tritt gelegendlich dann auf, wenn man Utensilien übersehen, Gesprächsstoffe bei einer bestimmten Person nicht angesprochen, o.Ä. Kleinigkeiten einfach vergessen hat. Zudem erscheint einem die Umgebung nach einer gewissen, erreichten Spielzeit etwas trist und öde, wobei dieser Aspekt auch in einer Stadt der Realität auftreten kann, also was soll's?^^

Nennen wir das (Problem)kind endlich mal beim Namen!!!
"Sherlock Holmes jagt Jack the Ripper" ist nun wirklich kein SCHLECHTES Spiel (subjektiv betrachtet; aus meiner Sicht ist ein Spiel, wie "The Snow Queen Quest" auf der PS2 im wahrsten Sinne des Wortes SCHLECHT! *Donner, Blitz* ..wer kennt diese Spielbeleidigung eigentlich auch noch?), allerdings ist mir durchgehend ein Kriterium besonders häufig geschweige denn übel aufgestoßen: Dieser "USK ab 12"-Button!
Damit möchte ich keineswegs kritisieren, dass das besagte Spiel etwa nicht für Jugendliche ab besagtem Alter geeignet sei (auch wenn wo anders dieses Thema ebenfalls Diskussionspotenzial birgt, denn wer besitzt die Frechheit und meint, in der Lage zu seien, anderen Menschen verbindlich vorschreiben zu können, ab welchem Alter diese in der Lage wären, bestimmte Inhalte konsumieren und verarbeiten zu können?!)...ganz im Gegenteil!
Das Problem sehe ich vielmehr darin, dass die Thematik des Spiels deutlich zu harmlos daherkommt. Dies ist schade, wenn man Alan Moores Graphic Novel "From Hell" oder die gleichnamige Filmumsetzung von Albert & Allen Hughes kennt, denn in beiden Fällen wurde meines Erachtens die notwendige, düstere Atmosphäre vermittelt inklusive einer gewissen Seriösität, während das Spiel sehr oft inhaltlich daran scheitert, da durch die unten gehaltende USK entsprechend wenig zu sehen ist (und ich spreche jetzt nicht von übermordsmäßigen Animationen des Blutgemetzels, aber wenn ein Mörder bestimmte Organe entfernt, dann kann man dies nur schwer auf eine "kinderfreundliche" Weise machen...also, letztlich hat das Spiel genau dies ja gemacht, aber zu oft ist man irgendwie als Spieler frustriert darüber, dass man zu wenig Details den Umständen entsprechend zu sehen bekommt). Besonders ärgert mich dies, weil das Spiel ansonsten offenbar erstaunlich viele Fakten der originalen Mordfälle übernommen hat, was ich durch ein oberflächiges Durchlesen des "Wikipedia" Artikels über den echten "Jack the Ripper" festgestellt habe.

Ich möchte meine Rezension über "Sherlock Holmes jagt Jack the Ripper" mit einem Vergleich beenden:
Dieses Spiel ist so, als würde ein 12 bis 14jähriger Jüngling in der Schule ein Referat über die "The Texas Chainsaw Massacre"-Filme inklusive des Mörders Ed Gein abhandeln, wobei er einerseits viele zuverlässige Quellen verwendet hat, aber andererseits von seiner Lehrerin (oder seines Lehrers;) in die Schranken verwiesen wurde, Bilder und Folienmaterial zu zensieren, damit niemand in der Klasse kotzen muss.
Da würde ich dem Schüler auch eher dazu raten, um Mitternacht mit einem ausgewählten, kleinerem Publikum von jungen Erwachsenen zu referieren.
Vermutlich wären dann alle zufrieden^^

gez. Adrian Voß


Wo die wilden Kerle wohnen - Das Videogame
Wo die wilden Kerle wohnen - Das Videogame
Wird angeboten von media-games-berlin-tegel
Preis: EUR 19,95

12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser als der Film, aber das Buch ist und bleibt unerreicht!, 22. Dezember 2010
Liebe Leserinnen und Leser,

jetzt, wo ich aus unerklärlichen Gründen große Lust empfinde, Rezensionen zu verfassen, wollte ich mich nun mal einem Videospiel widmen, welches unfairerweise noch keine einzige Rezension erhalten hat.

"Wo die wilden Kerle wohnen - Das Videospiel" ...ja, logisch, dass dieses Spiel nun wirklich nicht die allerdollste Aufmerksamkeit erregt hat, wenn man bedenkt, dass es einerseits auf einem mittlerweile über 45 Jahre altem Bilderbuch basiert und andererseits kaum noch jemand unter dem Alter von 30 im Kopf präsent haben dürfte (Au Backe, was eine geschmacklose Jugend von heute, nicht wahr?;). Ich vermute sogar, dass der Schöpfer der Geschichte Maurice Sendak selbst einen für verrückt erklärt hätte, hätte man ihm 1963 prognostiziert, knapp ein halbes Jahrhundert später existiere seine Geschichte des jungen Max', der sich in eine Fantasiewelt voller freundlicher, wenn auch zerstörungswütiger, großer Monsterwesen flüchtet und dort als selbsternannter König regiert, doch tatsächlich in Form eines Videospiels einer "Next-Gen"-Konsole, aber das soll hier nicht Thema meiner Rezension darstellen.
Das Spielprinzip sieht vor, dass man durchweg in der Rolle von Max die Fantasiewelt erkundet. Hierbei ist man meistens in Begleitung der verschiedenen "wilden Kerle", die aus meiner Sicht sehr fein (um nicht sogar zu sagen süß) virtuell umgesetzt worden sind. Somit hat es mir überwiegend gefallen, die unterschiedlichen Teile der imaginären Insel zu erkunden, zumal gelegendlich auch Abwechslungen vorkommen, z.B. reitet man auch einmal einen der "wilden Kerle" oder übernimmt die Steuerung eines kleinen, improvisierten Bootes. Außerdem sei Ihnen gesagt, dass die Handlung (Ja, es gibt eine!) verblüffend in Fahrt kommt und durchweg zu unterhalten weiß. Ohne hier großartig ins Detail gehen zu wollen, geht es ungefähr darum, dass irgendetwas die Insel zu zerstören droht und im Laufe der Erkundungen ergeben sich schließlich weitere Probleme (inkl. sehr spannendes & kreatives Finale, wie ich finde).
Bossgegner gibt es nicht; überwiegend bekämpft man kleinere Insekten sowie dunkle, schleimige, spinnenartige Viecher mit Hilfe des Zepters und selbstverständlich den "wilden Kerlen". Gelegendlich muss man diesen auch aus der Patsche helfen; wenn dies misslingt, muss man es erneut versuchen (keine Bange, der Frust hält sich insgesamt in Grenzen dank fair gesetzter Speicherpunkte). Der Schwierigkeitsgrad wird im Laufe des Spiels leicht angekurbelt, aber wenn man ehrlich ist:
So gehört sich das doch auch bei guten Videospielen, nicht wahr?!
Außerdem gefällt mir sehr an dem Spiel, dass man es absolut komplettieren kann (dies möchte ich immer betonen, da es weiß Gott genügend Spiele gibt, da halte ich diesen Aspekt für nicht umgesetzt!), weil man spätestens nach dem ersten Durchspielen diverse Funktionen freischaltet, die einzeln anwählbare Spielabschnitte umso leichter gestalten. Zwischen den einzelnen "Missionen" findet man sich als Max immer im Dorf der "wilden Kerle" wieder, welches man ebenfalls besichtigen kann. Hierbei lassen sich auch einige Möglichkeiten finden, die Zeit anderweitig zu vertreiben (so habe ich aus Jux ständig die wilden Kerle umarmt^^, aber auch diejenigen unter Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, die kein Herz haben und es bevorzugen, die wilden Kerle mit Schlamm zu bewerfen, werden vollends auf ihre Kosten kommen;).

Runden wir die Sache nun ab:
Ich habe bis heute kaum ein Videospiel gespielt, welches auf einem Kinofilm o.Ä. basiert und mich gleichzeitig überzeugt geschweige denn mir gefallen hat. "Van Helsing", "Hellboy", "Watchmen"...nene, alles mehr Sünden als Videospiele, wenn man mich fragt. "Wo die wilden Kerle wohnen - Das Videospiel" stellt dabei die bisher einzige Ausnahme dar! Nicht nur, dass ich besagtes Videospiel gut heiße; ich finde es sogar um Welten besser, als die gleichnamige Filmadaption (also, wobei der Film als Untertitel nicht "Das Videospiel" besaß).

gez. Adrian Voß

PS: Wer jetzt meine 5 Punkte Bewertung für übertrieben hält, dem sei gesagt:
1. HALLO?! SUBJEKTIV??? 2. Tue ich mich nicht so schwer darin, 5 Punkte Bewertungen abzugeben. Für mich müsste das Spiel jetzt keine ultramegageile Grafik besitzen oder gefühlte 3 Jahrtausende lang gehen, nur damit es "perfekt" erscheint. Spiele sind oftmals so, wie sie sind, schon am besten.


Deadly Premonition
Deadly Premonition
Wird angeboten von maximus2014
Preis: EUR 23,85

39 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Appell an alle Menschen des guten Geschmacks!, 17. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Deadly Premonition (Videospiel)
Liebe Leserinnen und Leser,

grundsätzlich stehe ich Rezensionen selbst oftmals äußerst kritisch gegenüber, denn abgesehen davon, dass jeder Mensch andere Geschmäcker besitzt und folglich völlig unterschiedliche Schwerpunkte bei einer Beurteilung setzt, so weiß ich dadurch auch, dass jedes weitere verschriftliche Wort meinerseits evtl. missverstanden wird oder gar zu einem Kauf des Spiels führen könnte, insofern möchte ich Sie vorab wissen lassen, dass Sie keineswegs weiterlesen sollten, sofern Sie sich nicht von einfachen Leuten zu irgendetwas drängen lassen möchten...

...jetzt wurden Sie gewarnt, gut:

JETZT KAUFEN SIE SICH DAS VIDEOSPIEL "DEADLY PREMONITION" ENDLICH, HERRGOTT NOCHMAL!

Einmal ganz unter uns Videospielefreunden, die gelegendlich den guten, alten Zeiten hinterhertrauern, als uns eine mit Gliedmaßen um sich werfende Gestalt durch eine wunderschöne 2D-Welt führte (Nein, ich rede nicht von Rayman, sondern vom guten, alten Plok;) und man sich wunderbar auf diese herrliche Welt konzentrieren konnte, ohne dabei unterfordert zu sein, noch überfordert. Als Endgegner noch Endgegner waren, wesentlich gefährlicher als die gewöhnlichen Gegner, optisch ebenso deutlich abgegrenzt von ihnen, jedoch besiegbar gewesen sind und der Hauptcharakter sympathisch (UNGLEICH kindisch!!!) durch die Welt zu unterhalten wusste, ja...für all diese und ähnliche Erfahrungen, die man dank Videospielen MIT HERZ(!) sammeln konnte, würde ich locker 80% der Neuzeitscheiße schlichtweg aufgeben.
Geht es Ihnen nicht auch häufig so, dass Sie gelegendlich Spiele kaufen und dann erstmal liegen lassen? Oder freiwillig aufhören, zu spielen, um zeitig ins Bett gehen oder eine gefakte Show auf einem namenhaften Privatsender sehen zu können? Damals, als SNES oder wenig später auch der N64 DIE Gesprächsthemen auf dem Pausenhof waren, da saßen wir im Unterricht doch alle gedanklich schon lange nicht mehr im Klassenraum, sondern ritten imaginär mit Pfeil und Bogen durch Hyrule und suchten nach weiteren Flaschengeistern. Zuhause hat man dann schnell die Hausaufgaben gelöst (und im Laufe der Zeit auch vernachlässigt bzw. nicht mehr gemacht) und dann wurde GEZOCKT WIE EIN FUCHS! Heute? Ganz egal, welche moderne Konsole man sich heutzutage auch anschaffen mag, in dieser unfassbar brutal-faszinierenden Form erstrahlen die wenigsten der heutigen Spiele (und sowas, wie "WoW" vergleiche ich von der Wirkung NICHT mit den Klassikern von damals, denn ich spreche nicht von diesem Suchtpotenzial; rein von der Faszination, die von dem Spiel ausgeht und einen motiviert, es zu spielen; weder durch irgendwelche erreichbaren Levels noch durch irgendein Internet-weites, irrgläubiges Ansehen oder Profil, woran sich Viele aufgeilen).

ABER!!!

"Deadly Premonition" hat mich gefühlstechnisch absolut in die Vergangenheit katapultiert. Gar nicht mal durch spielinhaltliche Ähnlichkeiten zu damals (die nämlich kaum vorhanden sind), sondern einfach nur weil dieses Spiel HERZ hat!
Man erkennt zu jeder gespielten Sekunde die Liebe, die der Schöpfer des Spiels in besagtes Spiel hineingesteckt hat. Hierbei spreche ich NICHT über aus Socken hauende Grafik oder einer Spielwelt, die den Maßstab 1:1 von der Größe eines amerikanischen Staates wie Texas besitzt. Vielmehr spreche ich von den vielen, facettenreichen Charakteren, von der fesselnden Handlung, die insbesondere zum Ende hin MEHRFACH zu überraschen und zu täuschen weiß, von den Dialogen, die jedes Genre bedienen von A wie ABSOLUT witzig (Ja, dieses Spiel hat mich wiederholt zum Schmunzeln bis Lachen gebracht) bis Z wie ziemlich sauernst & düster, von den 50 Nebenmissionen, und und und...
Zu dem Spielablauf möchte ich es kurz so umschreiben:
Leute, die 1 Minute lang das Spiel spielen würden, würden naiverweise vermutlich sagen, es würde "GTA" von der Spielwelt und "Silent Hill"/"Resident Evil" Teil XY von dem Kampfablauf gegen die Untoten/Geister/Besessenen (?) ähneln. Hinzufügen möchte ich allerdings noch, dass 1. anders als ein aufgemotzter "GTA" Teil man hier sogar als Gelegenheitsspieler die realistische Chance erhält, das Spiel tatsächlich zu 100% durchspielen zu können, OHNE dabei Jahrzehnte damit zu verballern,500 Drogenpäckchen hinterherzulatschen geschweige denn eine 3 Bibel lange Komplettlösung studieren zu müssen, 2. nur ein verhältnismäßig geringer Teil damit verbracht wird, mit Waffen zu kämpfen und der Schwerpunkt tatsächlich auf den Gesprächen mit den mysteriösen und in jedem Falle interessanten Einwohnern liegt und 3. dieses Spiel in 7 Episoden (26 Kapiteln) eingeteilt ist, die man auch nach dem Durchspielen jederzeit anwählen kann, um zum Beispiel eine verpasste Nebenmission nachzuholen (Wichtig:Nein, man kann dann NICHT bei den Telefonzellen speichern, jedoch wird gespeichert, sobald die geforderte Mission erneut erfüllt worden ist; nur kleiner Tipp für Insider;). Des Weiteren schaltet man nach erfolgreichem absolvieren des Spiels ein "Spezialmenü" frei, in welchem man sich alle 65 gesammelten Trading Cards, Musikstücke, Spielszenen oder Bilder ansehen kann, nur um nebenbei einen weiteren Beweis für die Liebe zum Spiel aufzuzeigen^^

Mein Fazit nach dem vielen Blabla:
Leuten, die Videospiele spielen, um sich vom REINEN Inhalt unterhalten zu lassen und Leuten, denen "Alan Wake" spätestens nach Kapitel 3 gehörig auf den Sack ging, weil zwar alles recht hübsch animiert, aber umso liebloser inszeniert wurde, rate ich dringendst, sich "Deadly Premonition" anzuschaffen. Mir persönlich fällt jedenfalls spontan kein Xbox 360 Spiel ein, das ich aufmerksamer verfolgt habe.

gez. Adrian Voß
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 31, 2011 4:34 AM MEST


Gray Matter
Gray Matter
Wird angeboten von WandelWare UG (haftungsbeschränkt) (inkl.MwSt. Widerrufsbelehrung unter Verkäufer-Hilfen.)
Preis: EUR 15,57

18 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Meinung zu "Gray Matter", 5. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Gray Matter (Videospiel)
Liebe Leserinnen und Leser,

zunächst einmal vielen Dank dafür, dass Sie sich offenbar die Zeit nehmen, meine Rezension zu dem Videospiel "Gray Matter" zu lesen, wobei ich im Vorfeld selbstverständlich darauf hinweisen möchte, dass Sie keineswegs blind meiner Meinung bzw. Beurteilung zustimmen müssen geschweige denn sollen, da letztlich keine Rezension der Welt objektiv genug seien kann, um repräsentativ für alle angemessen urteilen zu können. Folglich möchte ich lediglich versuchen, einen imaginären, groben Einblick in besagtes Spiel zu erstellen.

Als meine Wenigkeit das Spiel vor circa drei Tagen zum ersten Mal gespielt habe, musste ich unweigerlich an Benoît Sokals "Syberia" denken, womit meine Freude auf das eigentliche Spielgeschehen bereits deutlich zugenommen hat, da ich ein sehr großer Fan der beiden "Syberia" Teile bin. Parallelen waren jedenfalls unverkennbar: Eine relativ schlanke & selbstbewusste Frau, "Point & Click"-Steuerung, hübsch bis schön gestaltete Hintergründe sowie eine verworrene, mysteriöse Handlung, welche zu Beginn noch etwas unspektakulär und schleppend abläuft, jedoch recht schnell an Spannung aufzubauen und durchaus zu unterhalten weiß.
Zur Handlung selbst möchte ich weniger Worte verlieren, da a) soweit ich weiß selbst Amazon hier schon einen Überblick verschafft (falls nicht, macht a) schon mal wenig bis gar keinen Sinn^^), b) ich aus eigener Erfahrung her vermute, dass die wenigsten Leserinnen und Leser von Rezensionen neutrale Handlungstexte mögen, sondern vielmehr brutale und reißerische Urteile und Fazits lesen wollen und c) ich befürchte, dass, sollte ich jetzt eigenständig nochmal die Handlung durchkauen, eventuell ein inhaltlicher Fehler entsteht, sodass mehrere Anmerkungen folgen, in welchen diese unnötigen Fehler korrigiert würden und Sie, geneigte(r) Leserin bzw. Leser letztlich glauben würden, ich hätte dieses Spiel nie gespielt;)

...außerdem sollen Sie ja selbst die Erfahrung sammeln, was in dem Spiel inhaltlich so abgeht!

Vielmehr ziehe ich nun vor, etwas zu den allgemeinen Abläufen und Tätigkeiten des Spiels zu erläutern.
Wie es kaum anders zu erwarten ist bei "Point & Click" Abenteuern, so gilt es auch hierbei, Gegenstände zu untersuchen, ggf. zu kombinieren, an richtiger Stelle einzusetzen oder mit unterschiedlichen Personen zu sprechen, damit man beispielsweise Hinweise erhält, weitere Spielpfade einschlagen kann o.Ä. Außerdem muss man in bestimmten Situationen Zaubertricks anwenden, wobei man (abgesehen von zwei Ausnahmen) lediglich die einzelnen Schritte in richtiger Reihenfolge anwählen muss, was teilweise doch etwas enttäuscht, weil man mit Zaubertricks wesentlich mehr Action und Lebhaftigkeit assoziiert.
Zudem ist das Spiel in acht Kapiteln eingeteilt, die man überwiegend in der Rolle einer Frau mit Talent für die Zauberei bestreitet, wobei man gelegendlich auch in die Rolle eines dubiosen Ex-Lehrers mit Hang zur Wissenschaft und unfreundlichen Benehmens schlüpfen muss. Großartige Unterschiede in der Spielweise oder im Tätigkeitsbereich sind kaum festzustellen, sodass mir jedenfalls relativ Wurst gewesen ist, wen ich gerade durch das Gelände von Oxford navigiere. Zu den Schauplätzen kann man sagen, dass die Vielfalt sich ein wenig in Grenzen hält; Ortswechsel finden (ähnlich, wie bei dem Spiel "Sherlock Holmes jagt Jack the Ripper") über einzeln anwählbare Bereiche auf einer Karte statt und diese lässt sich mit einem Knopfdruck praktischerweise direkt aufrufen. Was den Schwierigkeitsgrad anbelangt, so bin ich ein wenig geteilter Meinung:
Einerseits gibt es schon einige Rätsel, die zum Grübeln anregen und Stellen, an denen man zu Verzweifeln droht, da eine (hin und wieder auch unnötige) Aktion oder ein Gesprächspunkt nicht durchgeführt worden sind, andererseits gibt es in Bezug auf den Anspruch noch relativ viel Luft nach oben, sodass "Gray Matter" weiß Gott nicht die Mutter aller Rätselspiele darstellen dürfte.
Die Grafik während des aktiven Spielens ist passabel, wenn auch nicht bahnbrechend, wobei ich hinzufügen möchte, dass allgemein die Grafik im Prinzip nur ein relativ belangloser Kritikpunkt ist, denn nach wie vor kann das tollste Animationsspektakel nicht mit einem Spiel mit guter Handlung und inhaltlichem Herzblut mithalten geschweige denn diese Aspekte ersetzen (diese Aussage beziehe ich an dieser Stelle provokativerweise auch auf den gesamten Filmbereich:). Die Hintergrundbauten sind zwar größtenteils unbeweglich (was auch nicht verwundert, da ich von Gebäuden in der Regel nicht erwarte, dass diese sich bewegen), wirken aber auf ihre Art ganz nett und passen zu der jeweiligen Atmosphäre, da sie des Öfteren den Klischees entsprechen (Forschungslabor = kellerartiges, düsteres Dingens voll mit Technik, etc.). Die Zwischensequenzen hingegen erinnern mehr an visualisierte, "lebendige" Comics à la "Watchmen" und bieten somit eine gewisse Abwechslung zum gewöhnlichen Spielgeschehen.

Zum Ende hin möchte ich allerdings noch eine Warnung aussprechen!
Menschen, die AUCH an Kurzsichtigkeit leiden und diese (wie ich) nicht wahrhaben wollen, um keine Brille zu kaufen oder Kontaktlinsen erfolgreich zu vermeiden, und/oder noch einen uncoolen, nicht zeitgemäßen ,aber dafür tauglichen Bildröhrenfernseher besitzen, müssen mit massivst winzigsten Satz- und Buchstabendarstellungen rechnen, sei es nun der Untertitel, ein schriftliches Dokument oder ein Tutorialtext, der mir somit wenig gebracht hat. Im Grunde genommen habe ich mir sogar stellenweise selbst ausgedacht, was in dem gefundenen Papier jetzt stehen könnte, aber wenigstens ist man so immer bei der Sache^^

Ich entschuldige mich für Ihre mit meinen Worten vielleicht vergeudete Zeit und schließe mit dem Fazit:
"Gray Matter" - ein Adventurespiel der mehr oder minder gewöhnlichen Sorte, wenn auch eines der Wenigen dieses Genres für die XBox 360. Insofern einen Blick wert...

...oder etwa nicht?;)

gez. Adrian Voß


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