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Rezensionen verfasst von
Kunz Vogelgesang

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Turandot (Gesamtaufnahme)
Turandot (Gesamtaufnahme)
Preis: EUR 34,99

10 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mißlungen, 28. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Turandot (Gesamtaufnahme) (Audio CD)
Diese Aufnahme kann man sich getrost schenken, es sei denn, man will unbedingt Placido Domingo als Kalaf hören. Er ist das einzige Argument, das die Produktion rechtfertigt. Doch hätte man ihm wirklich andere Partner gewünscht. Die Wiener Philharmoniker spielen wie gewohnt glänzend, aber Karajans Dirigat ist unerträglich aufgeblasen, pompös und teilweise bis zur Unerträglichkeit zerdehnt.
In diesem Klangrausch wirkt Katia Ricciarelli als Turandot dann gleich doppelt fehlbesetzt. Den Versuch, die Turandot mit einer etwas lyrischeren Stimme zu besetzen, hat es öfter gegeben, aber Joan Sutherland oder Montserrat Caballè sind zu ungleich besseren Ergebnissen gekommen (letztere allerdings auch mit großen Einschränkungen). Ricciarelli quält ihre kleine Stimme durch die gnadenlos exponierte Partie und quetscht Töne hervor, die leider nur als häßlich zu bezeichnen sind. Von Dramatik und einer glaubhaften Charakterstudie kann keine Rede sein. Mit dieser Rolle war Ricciarelli nicht gut beraten, und streckenweise tut sie mir fast leid.
Barbara Hendricks Liù ist überwiegend klangschön, aber wirklich berührend finde ich sie nicht. Ich vermisse vor allem die langen, flutenden Legatobögen und emotionalen Ausdruck. Die Konkurrenz von Caballè und Tebaldi ist hier übermächtig.
Domingos Calaf schließlich halte ich für sehr gelungen. Sein herrliches Timbre und viele mit wunderbarer Morbidezza vorgetragenen Passagen überzeugen, berühren und lassen verstehen, warum Liù sich für diesen Mann opfert.
Ruggiero Raimondi und die anderen Interpreten der Nebenrollen sind nicht schlecht, aber auch nicht sonderlich interessant.
Vom Kauf würde ich eher abraten. Lieber zu Zubin Mehta oder Alberto Erede greifen, dort erlebt man Puccini-Wonnen!


L'elisir D'amore (Ga)
L'elisir D'amore (Ga)
Wird angeboten von thebookcommunity
Preis: EUR 102,37

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Heimliche Referenzaufnahme - zeitlos gut, 28. September 2006
Rezension bezieht sich auf: L'elisir D'amore (Ga) (Audio CD)
Meist hat man von "L'Elisir" eine Aufnahme mit Pavarotti im Regal. Vollkommen zu Recht, denn er war in seiner Generation absolut unübertroffen. In den Fünfzigerjahren hieß DER Nemorino Giuseppe di Stefano, und mir persönlich gefällt er von allen am besten.

Zum Zeitpunkt der Aufnahme (1955) war sein Tenor noch völlig intakt, die Stimme hat Schmelz und Sonne im Klang, die hohen Töne strahlen, die Aussprache ist wie immer bei ihm hervorragend. Die Rolle interpretiert er hinreißend charmant, naiv und unschuldig.

Seine Partnerin ist nicht, wie so oft, Maria Callas, sondern die vom Typ her völlig andersartige Hilde Güden. Auf den ersten Blick vielleicht eine ungewöhnliche Besetzung. Aber Hilde Güden war eine der wenigen deutschsprachigen Sopranistinnen, die auch auf internationalem Parkett in italienischen Partien gefragt waren. Und sie gestaltet die Adina wirklich ganz zauberhaft: der silbrige Klang, das unverkennbare Timbre, passen ideal zu der koketten, kapriziösen und doch so liebreizenden Gutsbesitzerin. Die Koloraturen perlen (vorbildlich die Triolen in der ersten Arie), die Spitzentöne sitzen, und wenn Adina am Ende doch ihr Herz für Nemorino entdeckt, gewinnt Güdens Sopran die wunderschön lyrische Weichheit, die man aus ihren Mozartpartien kennt. Kein Wunder, dass sie auch jahrelang an der Metropolitan Opera verehrt wurde.

Der Dulcamara wird von Fernando Corena gegeben, und sowohl stimmlich als auch von der Komik war er zu seiner Zeit wohl konkurrenzlos.

Renato Capecchi singt den Belcore, und er legt die Rolle herrlich aufgeblasen und selbstverliebt an. Capecchis Bariton hatte eine besonders schöne Farbe, und seine Aufnahmen lohnen sich eigentlich immer.

Auch die kleine Rolle der Gianetta ist mit Luisa Mandelli vortrefflich besetzt. Sie zaubert ein entzückendes, lustiges Plappermaul auf die Klangbühne.

Francesco Molinari-Pradelli begleitet mit dem Orchester und dem Chor des Maggio Musicale Fiorentino das Ensemble kompetent und solide - nicht mehr, aber auch nicht weniger. Es kommt aber keinen Moment Langeweile auf, und somit wird der ganzen Sache auch kein Schaden zugefügt.

Einziger Kritikpunkt ist vielleicht, dass die Aufnahme klangtechnisch schon etwas überholt ist. Aufgrund des charmanten Sängerensembles ist sie aber für mich die Schönste. Empfehlenswert!


Tosca (Ga)
Tosca (Ga)
Wird angeboten von Bessere_Musik
Preis: EUR 44,98

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tebaldi in Hochform - ein Sängerfest!, 25. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Tosca (Ga) (Audio CD)
Renata Tebaldi hatte es wirklich nicht leicht, wurde sie doch in den meisten Partien an Maria Callas gemessen und waren die Befürworter und Gegner der jeweiligen Partei oft gnadenlos bis grausam. Dabei hatte diese Streiterein eigentlich keine der beiden nötig, verfügte doch jede von ihnen über außergewöhnliche Qualitäten. Das Repertoire der beiden überschnitt sich zudem in viel weniger Partien, als man heute glauben möchte. Die Belcanto-Rollen der Callas wird man bei Tebaldi nicht oft finden, während das Verismo-Repertoire der letzteren nicht so häufig in Maria Callas' Auftrittslisten zu finden ist.

Die Tosca war allerdings eine Glanzrolle von beiden, und beide waren auf ihre Art und Weise großartig darin. Callas' Aufnahme unter De Sabata ist bis heute unübertroffen und ein Geniestreich, deshalb gebe ich auch nur ihr volle fünf Punkte.

Gleich danach in meiner Hitliste steht allerdings diese Version. Es ist Renata Tebaldis zweite Einspielung der Partie. Schon 1950 oder 51 hatte sie die Rolle für DECCA gesungen, damals in Mono, mit etwas langweiligen Partnern. Die Stimme war damals noch etwas frischer, aber die Interpretation der Tosca war über die Jahre wundervoll gereift, und Tebaldi spielt die Grandeur der Verismo-Diva genußvoll aus. Mit großer Geste und stimmlicher Opulenz begegnet uns hier eine Primadonna der Luxusklasse, und die hohen Töne leuchten und gleißen wie ein Feuerwerk. Auch von den späteren Intonationsprobleme der Sängerin ist hier nichts zu spüren. Das "Vissi d'arte" habe ich von keiner anderen Sopranistin so brillant gehört (höchstens von Leontyne Price). Den Mord an Scarpia und den Entsetzensschrei bei Marios Tod gestaltet sie naturgemäß weniger "schauspielerisch" als die Callas und bleibt dabei an Realismus ein wenig zurück, doch ist ihre Interpretation absolut überzeugend, dramatisch und bleibt ein Dokument von bleibendem Wert.

George London als Scarpia ist, rein stimmlich gesehen, der opulenteste Scarpia seiner Generation, allerdings nicht so ausdrucksstark und fein gezeichnet wie Tito Gobbis Interpretation. Aber gesanglich bietet auch er ein packendes Portrait und paßt somit hervorragend zur Tebaldi.

Mario del Monaco gilt als Tenor-Macho, weil er oft zu laut und zu eintönig sang. Er besaß ein unglaubliches stimmliches Potential, die Stimme hatte eine bronzene Farbe und wirkte ausgesprochen männlich. Erfreulicherweise nimmt er sich hier in der Arie im dritten Akt ziemlich zurück. Man hört von ihm ungewohnt melancholische Töne. Die Vittoria-Rufe im zweiten Akt werden natürlich geschmettert, aber an dieser Stelle darf das ruhig so sein. Stimmlich ist Del Monaco in Bestform, und meiner Meinung nach ist sein Cavaradossi eine seiner schönsten Aufnahmen.

Das Orchester und der Chor der Accademia di Santa Cecilia spielen unter Francesco Molinari-Pradelli farbig und mit satten Farben, trumpfen im Fortissimo mit ausladendem Blech auf und musizieren in den lyrischen Momenten zart, sinnlich und sehr gediegen. Der ideale Klangteppich für große Sänger.

Ein Klassiker, den man haben sollte!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 10, 2009 7:53 PM MEST


Humperdinck: Hänsel und Gretel (Gesamtaufnahme)
Humperdinck: Hänsel und Gretel (Gesamtaufnahme)
Preis: EUR 14,98

33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Sternstunde - musikalischer Leckerbissen erster Güte!, 24. September 2006
Wenn ich unter allen "Hänsel und Gretel"-Aufnahmen eine wählen müsste - es wäre diese. Sowohl Orchester, Dirigat als auch Sänger sind schlichtweg hinreißend. Sir Georg Solti ist damals ein ganz großer Wurf gelungen. Die Wiener Philharmoniker spielen mit warmem Ton, zärtlicher Hingabe und viel Temperament, absolut perfekt von der Tontechnik abgemischt, so dass jedem Instrument seine Bedeutung zukommt. Und die Abstimmung mit den Sängern ist ebenfalls hervorragend gelungen. Absolut delikat!
Und die Sängerbesetzung! Brigitte Fassbaender und Lucia Popp galten einst ja als ideales Octavian- und Sophie - Paar. Als Hänsel und Gretel gelingt ihnen eine ähnlich wundervolle Interpretation. Popps silbriger, frischer Sopran und Fassbaenders glutvoller, kerniger Mezzo bilden einen schönen Kontrast und harmonieren doch auf ganz besondere Weise, was zu besonders reizvoller Klangmischung in den Duetten führt. Die beiden agieren ohne besondere schauspielerisch-deklamatorische Mätzchen und wirken daher sehr natürlich.
Auch das Elternpaar ist vorzüglich, vor allem Walter Berrys Besenbinder. So wehmütig und beinahe melancholisch nach getaner Arbeit nähert sich kein anderer Vater mit den Rallalala-Rufen der heimeligen Hütte. Und so vorzüglich gesungen wie hier wird die Ballade von der steinalten Hexe auch selten. Julia Hamaris Mutter fällt dagegen ein klein wenig ab, meistert die Partie aber ebenfalls sehr gut.
Die kurzen Rollen des Sand- und Taumännchens sind mit Norma Burrowes und Edita Gruberova aufs luxuriöste besetzt.
Anny Schlemm gibt die Knusperhexe, und sie meistert ihren Part grandios. Anders als die phänomenale Christa Ludwig beschränkt sie sich vor allem aufs Singen, weniger aufs Kichern und Kreischen. Trotzdem ist ihre Hexe unglaublich böse und furchterregend. Sie wirkt schon allein durch ihre imposante Stimme autoritär, und wenn sie die Bruststimme einsetzt, geradezu grollend! Toll!
Zuletzt ist noch der Chor der Lebkuchenkinder zu nennen, die von den Wiener Sängerknaben mit erlesenem Klang und viel Kultur gesungen werden.
Um es zusammenzufassen: Unter den moderneren Aufnahmen bleibt diese für mich unerreicht (em ehesten vielleicht noch durch Colin Davis bei Philips). Als kleine Einschränkung könnte man höchstens geltend machen, dass diese Fassung nicht unbedingt als Kennenlernfassung für Kinder geeignet ist, dazu ist sie vielleicht zu opernhaft. Aber für Erwachsene - der herrlichste Freudenschmaus!


Humperdinck: Hänsel und Gretel
Humperdinck: Hänsel und Gretel
Wird angeboten von FastMedia "Versenden von USA"
Preis: EUR 33,20

11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Klassiker mit Referenz-Qualität - jedoch Geschmackssache., 24. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Humperdinck: Hänsel und Gretel (Audio CD)
Sehr vielen Liebhabern von Humperdincks Meisterwerk gilt die vorliegende Aufnahme als zeitlos und unübertroffen. Auch ich bin froh, sie zu besitzen, und doch kann ich mich dem allgemeinen Urteil nicht vollständig anschließen.Zu den Pluspunkten zählen für mich das ruhige, ausladende und feierliche Dirigat von Herbert von Karajan, der mit dem Philharmonia-Orchester eine musikalische Sternstunde zelebriert - leider noch in Mono, aber so werden wenigstens die Sänger nicht zugedeckt, und das Stück erhält eine etwas intimere Atmosphäre. Eben ein Märchenspiel, nicht - wie so oft - ein bombastischer Wagner.

Von den Sängern überzeugen mich Josef Metternich als herrlich volkstümlicher Besenbinder mit ausladendem Bariton, mit knorrigem Timbre, herrlich polternd und warmherzig zugleich. Maria von Ilosvays Sopran als seine Frau Gertrud ist leicht schrill im Klang, was der Mutter, die ja mit den Nerven ziemlich am Ende ist, sehr gut bekommt. Anny Felbermayers Sand- und Taumännchen klingen hell und bezaubernd leise-lyrisch.

Else Schürhoffs Hexe ist eine herrliche Charakterstudie, man sieht das boshafte, kleine Weib mit Kopftuch und Buckel direkt vor sich. Allerdings wünsche ich mir bei dieser Partie doch eine etwas dramatischere Stimme mit mehr Volumen, die mit rein gesanglichen Mitteln Autorität und Furcht verbreiten kann.

Und nun zu den Hauptrollen: Elisabeth Schwarzkopf und Elisabeth Grümmer, zwei der wichtigsten deutschen Sopran-Diven der Nachkriegszeit. Und hier sind wir beim für mich größten Problem der Aufnahme. Viele Fans mögen es mir verzeihen. Zunächst Elisabeth Grümmers Hänsel, den ich ganz wunderbar finde: sie schafft es mit rein stimmlichen Mitteln und ganz unaufgesetztem Spiel, die Rolle eines fröhlichen, aufgeweckten Lausbuben zum Leben zu erwecken - was bei Elisabeth Schwarzkopf leider nicht der Fall ist. Ihre Phrasierungs- und Ausdruckskunst in vielen Partien in Ehren - aber wie sie versucht, das kleine, süße Mädel zu spielen, wirkt für mich unglaubhaft und imitiert. Die Stimme ist einfach zu damenhaft, und wenn sie ein Kinderlied singt, fühle ich mich ein wenig an eine Kindergartentante erinnert. Leider. Ich hätte mir an Grümmers Seite lieber die junge Erika Köth oder eine Erna Berger gewünscht. Natürlich mischen sich die Stimmen der beiden Elisabeths im Abendsegen luxuriös, aber sie klingen nicht wie Hänsel und Gretel.

Trotzdem eine sehr, sehr schöne Aufnahme, die ich vielleicht an dritte oder vierte Stelle aller Einspielungen stellen würde. Und eine Hänsel-Aufnahme im Regal ist ohnehin nicht genug!!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 26, 2008 4:07 PM MEST


Mozart: Die Hochzeit des Figaro (Gesamtaufnahme 1966 - deutsch)
Mozart: Die Hochzeit des Figaro (Gesamtaufnahme 1966 - deutsch)
Wird angeboten von Online-Versand-Grafenau GmbH
Preis: EUR 10,99

24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine der besten!, 21. September 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diese Aufnahme kann sich meiner Meinung nach zu den gelungensten überhaupt zählen - und die deutsche Sprache ist bei diesem Stück nicht von geringstem Nachteil, kann man so den Irrungen und Wirrungen der Geschichte ja noch viel besser folgen. So spritzig wie hier wurde Mozart selten musiziert, und das liegt zu einem großen Teil auch am brillanten Spiel der Dresdner Staatskapelle, die schon in der Ouvertüre ein Tempo und einen Esprit an den Tag legen, der seinesgleichen sucht. Otmar Suitner führt das ganze Ensemble mit Leichtigkeit und phänomenaler Präzision an. Und die Sänger bieten wunderbare Leistungen: Anneliese Rothenberger als Susanna, mit kristallklarem Timbre und eleganter Phrasierung (besonders in der Rosenarie, 4. Akt), Hilde Güden als noble und doch so warmherzige Gräfin, die in ihren beiden Arien herrlichste Legati präsentiert, Edith Mathis als heller, fröhlicher Cherubino. Bei den Herren beeindruckt Hermann Preys noble Gestaltung des Grafen und die virtuose Bewältigung der großen Arie im dritten Akt (angesichts dieses Tempos). Walter Berrys Interpretation wirkt viel lebendiger und kräftiger als in seiner italienischen Gesamtaufnahme unter Karl Böhm. Auch die Nebenrollen sind mit Fritz Ollendorff und Annelies Burmeister hervorragend besetzt. Die ganze Atmosphäre und Spannung des Stückes kommt wunderbar "über die Rampe", fast wie in einem Hörspiel, wozu auch die Stereoinszenierung mit Auf- und Abgängen sowie Türenschließen und Ohrfeigengeklatsche beitragen. Ich kann die Aufnahme nur wärmstens empfehlen, man wird sie sicher immer wieder gerne anhören!
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 21, 2013 5:42 PM CET


Wagner: Die Meistersinger von Nürnberg (Querschnitt)
Wagner: Die Meistersinger von Nürnberg (Querschnitt)
Wird angeboten von Mint-Multi-Media Group
Preis: EUR 7,99

3.0 von 5 Sternen Etwas verstaubt, aber für Liebhaber., 21. September 2006
So drastisch wie der vorige Rezensent würde ich die Sache nicht sehen. Zwar kann die Aufnahme nicht mit vielen anderen - darunter auch historischen - konkurrieren, und auch die Aufnahmetechnik läßt zu wünschen übrig. Doch ist es erfreulich und auch sehr wichtig, dass man auch heute noch den Hans Sachs eines Paul Schöfflers und den Beckmessers Karl Dönchs hören kann, die in ihrer Generation Massstäbe in diesen Rollen setzten. Für mich ist die Aufnahme allerdings wegen der wunderbaren Hilde Güden ein Muß, obwohl sie die Eva anscheinend nur auf Platte gesungen hat. Fazit: sicher nicht die erste Wahl, aber wenn man die Sänger mag und schon andere Meistersinger besitzt, durchaus interessant.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 15, 2014 8:52 AM CET


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