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TK (GN)

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Schlank durch Achtsamkeit: Durch inneres Gleichgewicht zum Idealgewicht
Schlank durch Achtsamkeit: Durch inneres Gleichgewicht zum Idealgewicht
von Ronald Pierre Schweppe
  Broschiert

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ohne Zweifel der richtige Ansatz, 26. Mai 2013
Ich habe im letzten dreiviertel Jahr fast 35 kg abgenommen. Nach vielen Jahren Diäten mit anschließendem Jojo-Effekt war mir klar geworden, dass mit Diät und Sport allein langfristig (und das ist alles, was zählt !) kein Erfolg zu erzielen ist. Der Grund liegt darin, dass hohes Übergewicht fast immer emotionale Gründe hat und diese mit einer Diät nicht verschwinden. Man kann diese Mechanismen kurzfristig "unterdrücken", langfristig geht das aber nicht. Der einzige Weg zu dauerhafter Gewichtsreduktion ist meiner Meinung nach daher, sich intensiv mit seinem Gefühlsleben auseinanderzusetzen und sein Essverhalten genau zu analysieren. Fragen, die man sich stellen sollte, sind z.B. "Warum will ich jetzt etwas essen (Hunger oder Verlangen) ?" oder "Warum will ich jetzt genau dieses Nahrungsmittel (z.B. Schokolade oder Fast Food) essen ?". Durch diese Reflexion kann mit der Zeit einen gewissen Abstand zu seinen Gelüsten schaffen und sein Essverhalten deutlich besser kontrollieren.
Nun ist mit vor zwei Wochen das Buch "Schlank durch Achtsamkeit" von Ronald Schweppe auf Amazon aufgefallen. Ich war sehr positiv überrascht zu sehen, dass der Autor darin im Prinzip genau das beschreibt, was ich eben geschildert und gelernt habe. Stichwort dazu ist "Achtsamkeit". Ziel ist es, die Verbindung zum eigenen Körper und den eigenen Gefühlen wieder stärker wahrzunehmen und dadurch Möglichkeiten der "Abgrenzung" zu schaffen. Mittel um das zu erreichen, sind "achtsames Essen", der "Bodyscan" (eine Art innere Fahrt des Spürens durch den Körper), das "Achtsamkeitstagebuch" und die Meditation. Zusätzlich enthält das Buch viele Passagen, die die eigentlichen Probleme bei Übergewicht ziemlich genau auf den Punkt bringen. Das Buch enthält für mich wirklich eine Portion Weisheit.

Wer sich noch zusätzlich für östliche Philosophie und Lebensweise interessiert, wird einige Ideen aus dieser Richtung im Buch wiederfinden. Ich werde mir jetzt als nächstes einmal das Buch "Nicht anstrengen...leben!: Das Dao des Alltags" vom selben Autor ansehen.

Alles Gute für alle, die dauerhaft abnehmen wollen! Noch vor ein paar Jahren habe ich fast nicht mehr für möglich gehalten, was heute bei mir anfängt, Realität zu werden.


Spinnennetz der Macht: Wie die politische und wirtschaftliche Elite unser Land zerstört
Spinnennetz der Macht: Wie die politische und wirtschaftliche Elite unser Land zerstört
von Jürgen Roth
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenig zusätzlichen Nutzen, 21. Mai 2013
In "Spinnennetz der Macht" stellt Jürgen Roth eine sehr große Menge an Fällen dar, in denen gezeigt wird, wie Eliten aus Politik, Wirtschaft, Justiz und organisierter Kriminalität zu gegenseitigem Nutzen zusammenarbeiten und somit den Rechtsstaat ad absurdum führen. Dies ist ohne Zweifel gut gelungen und zeichnet damit ein glaubwürdiges und erschreckendes Bild unseres heutigen Gesellschaftssystems.
Ob man dafür allerdings ein extra Buch benötigt hätte, halte ich für zweifelhaft. Viel der Geschichten sind bekannt, wenn man regelmäßig kritische Medien und Magazine verfolgt. Auch müsste man sich mit vielen der Fällen aufgrund der Komplexität näher befassen, um sie wirklich einschätzen zu können.
Mein Fazit: durchaus lesenswert, wenn man die realen Verhältnisse in Deutschland mal in geballter Form vor Augen haben will. Wer sich regelmäßig mit diesen Themen auseinandersetzt, wird allerdings wenig Zusatznutzen haben. 3(,5) Sterne.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 22, 2013 11:57 PM MEST


Wenko 52587100 Luftbefeuchter Blumenkasten - Keramik-Verdunster, 22 x 16 x 8.5 cm, weiß-schwarz
Wenko 52587100 Luftbefeuchter Blumenkasten - Keramik-Verdunster, 22 x 16 x 8.5 cm, weiß-schwarz
Preis: EUR 14,99

2.0 von 5 Sternen Auch meine Erfahrung: Deko ja, Luftbefeuchter nein, 14. März 2013
Ich habe den Luftbefeuchter jetzt ein paar Tage getestet und komme leider zum selben Schluss wie auch viele andere Rezensenten hier: ein nettes Dekoelement, aber die Luftbedeuchtung ist sehr minimal. Der Befeuchter fasst ungefähr einen halben Liter Wasser. Direkt auf die Heizung gestellt, verdunstet das Wasser ziemlich schnell innerhalb weniger Stunden. Man muss daher viel nachfüllen. Auch bei mir stieg das Wasser in den Blumen leider nur ein paar Zentimeter. Die Köpfe waren immer trocken. Die Befeuchtungsleistung war minimal. Mein Hygrometer zeigte ca. 2 bis 3 Prozentpunkte mehr an, was keinerlei merkbaren Effekt erzielte. Und das, obwohl der Raum relativ klein ist. Für mich ist dieser "Befeuchter" damit sinnlos und wird zurückgeschickt.
Bewertung: Deko: 3 Sterne, Befeuchtung: 1 Stern, mit gutem Willen insgesamt 2 Sterne.


Panasonic RP-HJE120E1A In-Ear-Kopfhörer (3,5 mm Klinkenstecker) blau
Panasonic RP-HJE120E1A In-Ear-Kopfhörer (3,5 mm Klinkenstecker) blau
Wird angeboten von Price Right
Preis: EUR 7,97

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Guter Sitz, Klang ok, leider aber sehr empfindlich für Störgeräusche, 13. März 2013
Ich habe mir die Panasonic RP-HJE120E1A gekauft, nachdem die Kopfhörer meines mp3-Players den Geist aufgegeben haben. Es waren meine ersten "In-Ear"-Kopfhörer. Der Sitz ist sehr gut, weitaus besser als mit den Standard-Ohr-Kopfhörern. Kabellänge und -verarbeitung machten einen guten Eindruck. Ärgerlich ist die Verpackung, die man zwangsweise zerschneiden muss, um an den Inhalt zu gelangen. Verletzungsgefahr definitiv gegeben. Der Klang war in Ordnung, v.a. wenn man die Preis-Leistung bedenkt. Richtige Hi-Fi-Fans werden natürlich sowieso zu höherpreisigen Modellen greifen. Alles zunichte gemacht haben dann leider die Störgeräusche. Kommt man nur leise an das Kabel, hört man ein lautes Kratzen. Für den Einsatz in Bewegung ist das Modell daher absolut ungeeignet und selbst in Ruhe haben mich diese Geräusche ständig gestört. Für jeden, den dies auch stören könnte, ist das Modell nicht zu empfehlen.


AOC I2352VH 58,5 cm (23 Zoll) TFT-Monitor (HDMI, DVI, VGA, 5ms Reaktionszeit) schwarz
AOC I2352VH 58,5 cm (23 Zoll) TFT-Monitor (HDMI, DVI, VGA, 5ms Reaktionszeit) schwarz

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen AOC i2352Vh: sehr zufrieden, 8. März 2013
Ich habe den AOC i2352Vh jetzt ca. 3 Wochen und bin absolut begeistert. Ich hatte bis vor kurzem noch eine Röhre und dann verschiedene TFTs (Samsung SyncMaster S22A350H, Acer S242HLCbid, AOC 919Pz) ausprobiert, jedoch ohne ein zufriedenstellendes Produkt gefunden zu haben. Beim Gang in einen lokalen Elektromarkt konnte ich dann verschiedene Modelle live vergleichen und bin auf den 2352Vh gestoßen. Zusätzlich waren Internetbewertungen und -tests sehr gut und auch der Preis richtig günstig. Ich habe also zugeschlagen und es nicht bereut. Im Gegenteil: ich bin sehr zufrieden! Das Bild ist scharf, egal ob bei Full HD- oder 1440x900-Auflösung. Die Ausleuchtung lässt nichts zu wünschen übrig. Darüberhinaus ist das Bild nicht zu grell, was ich bei den anderen TFTs bemängeln musste. Der Aufbau ist sehr einfach (HDMI-Kabel war mitgeliefert) und die auch die Menüführung passt. Dazu gibt es eine Software (iMenu), mit der man alle Einstellungen auch ohne Knöpfchendrücken vornehmen kann. Desweiteren ist das Design klassisch und ansprechend gehalten und kommt ohne große störende Leuchtanzeigen aus (unten rechts gibt es ein kleines grünes Licht, aber das ist sehr dezent).


AOC 919PZ 48,2 cm (19 Zoll) LCD-Monitor (VGA, DVI, 2ms Reaktionszeit) silber-schwarz
AOC 919PZ 48,2 cm (19 Zoll) LCD-Monitor (VGA, DVI, 2ms Reaktionszeit) silber-schwarz

2.0 von 5 Sternen Unscharf und schlecht ausgeleuchtet, 10. Januar 2013
Ich habe aufgrund der guten Bildqualität immer noch einen alten CRT-Monitor. Um mehr Platz auf dem Schreibtisch zu haben, wollte ich jetzt endlich mal auf einen Flachbildschirm umsteigen. Da mir das 16:9-Format nicht wirklich gefällt, habe ich nach einem klassischen 19" Ausschau gehalten und bin auf den AOC 919Pz gestoßen.
Positiv überrascht war ich vom leichten Aufbau. Den Standfuß kann man von Hand mit einer Art Schraube am Monitor befestigen. Bei anderen Herstellern habe ich schon problematische "Klemm-Systeme" gesehen, die man nie mehr abkriegt ;-( Strom-, VGA- und DVI-Kabel waren mitgeliefert. Leider sind alle sehr kurz geraten. Der Monitor muss so nahe am PC stehen. Wer mehr Länge braucht, sollte sich gleich ein längeres DVI-Kabel mitbestellen. Die Bedienung funktioniert einfach. Die Knöpfe sind alle bezeichnet. Die Verarbeitung scheint mir nicht die beste. Um die Höhe zu verstellen, muss man einen kleinen Metallstift herausziehen und wieder einführen. Richtig gut hat das nicht funktioniert.
Die Bildqualität hat sich dann als sehr schwach herausgestellt. Trotz aktueller Treiber und verschiedener Einstellungen empfand ich das Bild als unscharf und grell (wobei das Grell wohl an mir liegt. Ich kenne das von anderen TFTs). Außerdem ist die Ausleuchtung alles andere als gut (unten hell, oben deutlich dunkler). Desweiteren hat mich der schwarze Balken am unteren Bildrand gestört. Das erweckte bei mir den Eindruck, einen Film mit Balken zu sehen.
Ich habe draufhin den Monitor zurückgesandt. Ein scharfes und gleichmäßiges Bild ist für mich das A&O bei einem Monitor - und das kann der AOC 919Pz meiner Erfahrung nach nicht liefern.

Update 06.03.13:
Bin jetzt doch bei einem 16:9-Gerät gelandet: dem AOC i2352Vh. Dieser hat ein scharfes und angenehmes Bild und ist gleichmäßig ausgeleuchtet. Ein Top-Gerät zu einem sehr guten Preis !


Alles muss versteckt sein
Alles muss versteckt sein
von Wiebke Lorenz
  Broschiert
Preis: EUR 15,95

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Pro: Interessante Thematik, ansprechender Stil. Contra: wenig Finesse, Story zu konstruiert, 12. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Alles muss versteckt sein (Broschiert)
"Alles muss versteckt sein" ließ sich zunächst gut an. Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil. Die Thematik (Zwangsstörungen im Zusammenhang mit Gewalttaten) ist interessant und bisher auch noch nicht in der unzähligen Thriller-Literatur breitgetreten. Je länger ich dann allerdings las, desto mehr ging mir der Elan des Anfangsteils verloren. Die Geschichte ist kein Thriller, da muss ich meiner Vorrezensentin "Bücherjudy" ausdrücklich zustimmen. Es handelt sich viel mehr um ein Psycho-Drama mit einem Mordfall als Rahmen. Die Geschichte dümpelt dann leider auch einen nicht unbeträchtlichen Teil vor sich hin. Die Rückblenden der Protagonistin sind nicht uninteressant, aber doch teilweise sehr langatmig geraten. Insgesamt fehlt es mir trotz der schwierigen Thematik doch an Finesse. Die Fantasien der Protagonistin werden auf sehr "filmhafte" Weise geschildert. Dies hat mich nicht wirklich überzeugt (allerdings weiß ich auch nicht, wie man es hätte besser oder anders machen können). Zusätzlich wird man auf viele Clues schon fast mit der Nase drauf gestoßen. Bei der Auflösung des Falls schoss die Autorin für mich dann komplett über's Ziel hinaus. Unglaubwürdig und konstruiert. Dennoch insgesamt kein totaler Reinfall. 3 Sterne.


Tomb Raider: Underworld - [PC]
Tomb Raider: Underworld - [PC]
Wird angeboten von Catvertrieb
Preis: EUR 12,54

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das realistischste "Tomb Raider", das ich bisher gespielt habe, 24. November 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Ich bin Tomb Raider-Fan seit dem ersten Teil (noch unter DOS ;-), habe aber nach dem schwachen dritten Teil nur noch mal "Die Chronik" angespielt und war davon richtig enttäuscht. Die sehr guten Kritiken haben mich jetzt zu "Underworld" greifen lassen.

Zunächst war ich etwas überwältigt von den vielen Veränderungen und Neuerungen (auf wikipedia habe ich dann gelesen, dass seit "Legend" die Reihe nicht mehr von "Core Design", sondern von "Crystal Dynamics" entwickelt wird). Sonar, Fernsicht, Auswahl verschiedener Waffen, Tagebuch - alles neu für mich und teilweise zu wenig im Spiel erklärt (z.B. was unterscheidet die Waffen? oder dass man Blöcke werfen kann (was man muss, um einige Rätsel zu lösen - habe ich dann erst durch den Blick in eine Komplettlösung erfahren)). Die größte Änderung waren aber die Steuerung mit Tastatur und Maus und die Kamera, die nicht mehr wie früher direkt hinter Lara positioniert ist, sondern mit der Maus bewegt werden kann. Dies hat mich persönlich stark an die "Sands of Time"-Trilogie von "Prince of Persia" erinnert. Es dauerte eine Weile, bis ich mich an die verschiedenen Tastaturkürzel gewöhnt hatte, aber im Endeffekt hat es den Spielfluss kaum behindert.

"Tomb Raider" ist ja bekanntermaßen ein Mix aus drei Elementen: Wegfindung, Rätsellösen und Kämpfe. In "Underworld" ist der Fokus eindeutig auf die Wegfindung und das Rätsellösen gelegt. Das hat mir persönlich gefallen, allerdings hätte ich mir doch ein paar mehr Kämpfe gewünscht. Zwischenbosse wie im ersten Teil gibt es überhaupt nicht. Manche Gegner werden einfach in Zwischensequenzen von Lara im Alleingang erledigt.
Man kann zwischen drei Schwierigkeitsstufen wählen. Auf mittlerer Einstellung ist das Spiel gut bewältigbar. Hin und wieder habe ich in die Lösung geschaut, weil ich den Weg nicht fand (und manchmal nicht gerade geduldig bin ;-). Das integrierte Hilfesystem ist dabei keine Hilfe, weil es nur Lösungen für Rätsel anzeigt.

Sehr begeistert bin ich vom grafischen Dailreichtum des Spiels. Lara sieht so gut aus wie nie und die Schauplätze in "Tomb Raider" wirkten noch nie so realistisch (auf der anderen Seite habe ich die direkten Vorgänger nicht gesehen). Hinzu kommt eine unglaubliche Bewegungsvielfalt von Lara: rennen, schnell schwimmen, abseilen, schwingen, Salti auf dem Balken - noch nie habe ich einen derart komplexen Charakter (in Bezug auf Bewegungsmöglichkeiten) in einem Spiel angetroffen. Ein neues Spielerlebnis !

Die Story war zunächst ohne die Kenntnis der Vorgänger etwas verwirrend. Dies gab sich dann aber schnell mit den neuen Entwicklungen im Spiel. Insgesamt muss ich sagen, dass die Story keine große Offenbarung ist, wenn auch der Rahmen der nordischen Mythologie sehr faszinierend beschrieben wird. Der Endkampf im Spiel ist allerdings eine (fast) monumentale Inszenierung, die kein Hollywoodstudio besser hinbekommen hätte. Ein faszinierender Höhepunkt.

Obwohl ich das Steuerungssystem insgesamt für gelungen halte, gibt es doch auch Probleme zu bemängeln:
- Hin und wieder kommt es vor, dass Lara "stecken bleibt" und man sie nur durch springen oder schießen wieder vom Fleck bekommt.
- An manchen Stellen sieht man nichts mehr. Die Kamera zeigt dann einfach nur noch die Wand. Man muss sich dann kurz praktisch blind bewegen.
- Durch die freie Kamera ist nicht immer klar, in welche Richtung man beim Springen drücken muss. Dadurch bin ich häufig gestorben. Dies ist sehr frustrierend! V.a., wenn man nach einer langen Kletterpassage kurz vor dem nächsten Speicherpunkt zum wiederholten Male deswegen abstürzt. Das Spiel hat ohne Frage Frustpotential.

Neben der Hauptaufgabe gibt es in jedem Gebiet weitere einzigartige Relikte und massenhaft Schätze (meistens in Vasen, die man zertreten muss) zu finden. Hier fehlte es für mich aber deutlich an Anreiz, dies auch zu tun. Es wäre schön gewesen, wenn man diese "Neben-Quests" besser ausgebaut hätte.

Fazit: "Underworld" ist mit Sicherheit das realistischste "Tomb Raider", das ich bisher gespielt habe. Der Spielspaß ist hoch. Einen Stern muss ich allerdings für die manchmal frustrierende Steuerung abziehen.


Torchlight 2
Torchlight 2
Wird angeboten von -uniqueplace-
Preis: EUR 9,46

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Genauso süchtig machend wie Teil 1, 17. November 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Torchlight 2 (Computerspiel)
Wenn man Torchlight 1 nicht kennt: worum geht es in Torchlight 2?
Das Spiel wird hier bei Amazon offiziell als Rollenspiel eingeordnet. Das trifft es aber nicht. Es handelt sich viel mehr um ein Actionspiel in einem Fantasy-Setting mit minimalen Rollenspielelementen. Der Begriff Hack&Slay-Action passt auch, denn im Prinzip geht es um fast nichts Anderes. Die Story ist einfach und klassisch: ein böses Wesen zieht durchs Land und will an einem magischen Ort die Barriere zu einer Schattenwelt durchstoßen. Dies wäre das Ende der Welt und es liegt nun am Spieler, das zu verhindern. Zu Beginn des Spiels kann man zwischen vier Charakterklassen wählen. Das Spielprizip ist sehr einfach: Monster vermöbeln -> bessere Ausrüstung kaufen -> noch viel mehr Monster vermöbeln ;-) Man erhält Aufträge (Quests), erkundet dafür bestimmte Gebiete, tötet eine Menge Monster, bekommt Gold und Gegenstände, Erfahrungs- und Ruhmpunkte. Je mehr Erfahrung man sammelt, desto höher werden das eigene Level und die eigenen Stärken. Die jeweiligen Gegner werden natürlich auch von Quest zu Quest stärker. Für das Gold kann man bessere Ausrüstung (Waffen, Rüstungen, weitere Panzerung, Ringe, Amulette, diverse Zauber und Tränke) kaufen. So kann man seinen Charakter Stück für Stück optimieren.

Vergleich zu Teil 1:
Zu Teil 1 hat sich nur wenig verändert (was hier ausdrücklich eine gute Nachricht ist ! ;-) :
- Das Spiel ist genauso süchtig machend. Man kann problemlos einige Tage am Stück damit verbringen.
- Die Karten sind größer, man muss mehr Wege zurücklegen.
- Fast alle Systeme sind gleich (Erfahrung, Ruhm, Waffen, Ausrüstungen, Sockel, Magie, Ringe, Amulette).
- Es gibt weiterhin Edelsteine, diese sind aber nicht mehr kombinierbar. Das finde ich schade. Ich hätte mir persönlich ein System gewünscht, das dem im ersten Teil ähnlich ist, aber weniger umfangreich, so dass man nicht 512 gleiche Steine benötigt, um einen Stein der höchsten Kategorie erzeugen zu können.
- Es gibt mehrere Schwierigkeitsgrade. Auf Level "Normal" kam mir das Spiel einfacher vor als der Vorgänger. Ich bin deutlich weniger gestorben. Die Bosse hätten härter sein können.
- Natürlich der Multiplayer-Modus (den ich bisher aber noch nicht getestet habe)

Was mich gestört hat:
Wie in Teil 1 sind für mich die einzelnen Systeme nicht sinnvoll aufeinander abgestimmt: die eigentliche Story ist zu Ende, aber die Möglichkeiten des Charakters sind bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Natürlich gibt es wieder unendliche Zusatzquest am Ende des Spiels, aber seien wir ehrlich: diese werden dann doch recht schnell langweilig. Die Verbesserung des eigenen Charakters funktioniert als Selbstzweck eben nur eine bestimmte Zeit.
Auch die Variabilität der Gegenstände ist zu gering. Man erhält zu schnell die höchste Kategorie an Ausrüstung und kann sich dann nur noch wenig verbessern. Noch mehr Stufen der Qualität wären absolut sinnvoll.
Sehr schade ist es auch, dass man gegen Ende des Spiels (fast) keinen Zugang mehr zum Sockelmacher hat. Ich hätte gerne meine Gegenstände mit mehr Edelsteinen noch weiter aufgewertet.
Auch bemängeln kann man, dass das Spiel sehr viele Bugs enthält. Ständig gibt es neue Patches. Hier wurde schlampig gearbeitet.
Leider gibt es bisher auch noch keinen offiziellen Editor. Dieser ist aber angekündigt.
Idee zu einem möglichen Torchlight 3: einige Rätselaufgaben würden das Spiel sicherlich bereichern und etwas Abwechselung schaffen.

Fazit:
Torchlight 2 schließt nahtlos an den Vorgänger an. Für jeden, der den Vorgänger mochte, ist es uneingeschränkt zu empfehlen. Wer Teil 1 nicht kennt, sollte mit diesem anfangen. Dann hat man doppelten Spielspaß. 1 Stern ziehe ich ab, weil es selbst auf diesem Niveau noch einiges an Verbesserungspotential gibt.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 17, 2012 9:51 PM CET


Geheimakte 3 - [PC]
Geheimakte 3 - [PC]
Preis: EUR 18,99

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schrott!, 11. November 2012
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Geheimakte 3 - [PC] (Computerspiel)
Ich habe jetzt das Spiel nach ca. 4-5 Stunden abgebrochen. Die Story ist so dermaßen an den Haaren herbeigezogen, man sollte nicht meinen, dass es von denselben Personen gemacht wurde, die auch "Geheimakte 1" oder "Lost Horizon" entwickelt haben. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt ein derart schlechtes Adventure gespielt habe. Die über 80%-Bewertungen der Spielezeitschriften können nur ein schlechter Scherz sein.

Die Geschichte ist eine sinn- und lieblose Aneinanderreihung von Einzelszenen. Mir drängt sich der Eindruck einer "Restverwertung" auf: Szenen, die für andere Spiele entwickelt wurden, aber dann doch nicht ins Endprodukt integriert wurden, aneinander gereiht und eine klischeehafte Rahmenhandlung darum gesponnen. Träume, Halluzinationen, Nahtod, Florenz zu den Zeiten der Medici, Apokalypse, CERN - in diesem Spiel gibt es nichts, was es nicht gibt...außer originelle neue Ideen. Und auch mit Klischees wird nicht gespart (z.B. ein Kiosk in San Francisco, dessen Pächter ein US-Flaggen-Shirt trägt und der sein Kiosk mit der Flagge ausstaffiert hat). Dazu kommt noch eine extreme Einfallslosigkeit beim Rätseldesign. Fast alle Rätsel sind in einem Bildschirm zu lösen und auf sehr einfache und lineare Weise. Komplexität ist praktisch nicht vorhanden und hin und wieder muss man in Zeitschleifen sehr ähnliche Aufgaben mehrfach erledigen. Desweiteren gibt es "Logikrätsel", die man offenbar nur durch Trial-and-Error lösen kann (Stichwort: Bodenplatten).

Positiv kann man erwähnen, dass Grafik, Sound und Steuerung in Ordnung gehen. Dies sind wichtige Aspekte in jedem Spiel, aber ohne eine gute Geschichte mit passenden Rätseln ohne Bedeutung.

Die unglaublich schlechte Story macht das Spiel zu einer Qual. Die Entwickler sollten sich fast schon schämen, so etwas herauszugeben. Klare Empfehlung: nicht anschaffen!


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