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Rezensionen verfasst von
Nadja Springer "Seraphim"

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Troja (Director's Cut, 2 DVDs)
Troja (Director's Cut, 2 DVDs)
DVD ~ Brad Pitt
Wird angeboten von Bossversand Multimedia Movie Game and Bookstore
Preis: EUR 18,49

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wirklich ein toller Film, nur diese Version ist enttäuschend, 14. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Troja (Director's Cut, 2 DVDs) (DVD)
Ich bin hier einfach zweigeteilt. Troja gehört eindeutig zu meinen Lieblingsfilmen, darum habe ich mir auch diese Version zur normalen gekauft, doch leider bereue ich den Kauf.
Sicher, im Gegenzug zur anderen Fassung sind hier einige neue und ausgeweitete Szenen, die m.E. allerdings nicht sein müssten und zurecht in der anderen Version fehlen. Zudem hatte ich so das Gefühl, dass dadurch viele bereits bekannte Szenen "umsynchonisiert" wurden und nach meinem Empfinden nicht mehr richtig passen. Schade darum, und das ist auch etwas, was ich nicht verstehe.
Sonst gibt es nicht viel mehr zu dieser Fassung zu sagen.
Troja ist ein brilliant inszinierter Film mit erstklassigen Schauspielern. Der Film ist definitiv ein bildgewaltiges Machwerk, aber diese Fassung ist nicht notwendig. Schade darum, daher nur drei Punkte für diese Fassung, aber eindeutig 5 für den Film!


Das Vermächtnis der Wanderhure (Knaur TB)
Das Vermächtnis der Wanderhure (Knaur TB)
von Iny Lorentz
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besser als die beiden ersten Teile, aber..., 28. Juli 2007
Gleich mal zu Beginn: Das Vermächtnis der Wanderhure ist definitiv der beste Teil. Diesmal ist Geschichte ist kompakter und vor allem auch viel besser zu lesen. Was mir hier dennoch nicht gefiel, waren die bösen Charakter wie z.B. Hulda von Hettenheim oder auch ihr Xander. Die sind so böse, dass es absurd ist. Insbesondere zum Schluss, wenn Hulda den Lohn für ihre Missetaten erhält und sich fehlschlagender Hexenkünste bedienen möchte. Das hätte durchaus wegbleiben können. Ich fand, das hatte der Roman gar nicht nötig und schmälerte etwas den Lesegenuss. Auch Schwanhild fand ich einfach zu einseitig.
Bis auf diese beiden fand ich dennoch den ganzen Roman durch und durch gelungen, insbesondere die russische Politik im 15 Jahrhundert floss hier ein wenig ein und machte in meinen Augen die ganze Geschichte greifbarer.

Dabei muss ich auch sagen: arme Marie. Sie und auch ihr Mann taten mir richtig leid, weil Frau Lorentz den beiden wirklich gar nichts erspart hat. Aber Marie ich eine Figur, die einen wirklich nicht loslässt und man immer das Gefühl bei ihr hat, man würde bei ihr sein.

Geschickt fand ich die unterbrochenen Kapitel, die zwischen Maries Schicksal und das von Michel, der mit Schwanhild nicht minder leiden musste, hin und her sprangen. So hat man schön beide Seiten beleuchtet und leidet auch mit Michel mit. Die treibt natürlich die Geschichte unheimlich voran.

Aber nun genug vorgeredet und ran an den Inhalt:
Marie und Michel erwarten ihr zweites Kind. Auf der Heimreise von Hiltrud, Maries Freundin, zur heimatlichen Burg, wird Marie von ihrer Erzfeindin Hulda von Hettenheim entführt. Hulda, die ebenfalls schwanger ist und die nach dem Tode ihres Mannes dringend einen männlichen Erben benötigt, plant Marie zu töten, doch Hulda schenkt einem Mädchen das Leben, während Marie einen Sohn gebirt. Voller Hass und Arglist entreisst Hulda Marie den Sohn und schickt ihre Todfeidin in die Sklaverei.
Marie wird in Russland als Sklavin verkauft und erlangt durch ihr Wissen das Vertrauen der Fürstin Anastasia, die sie als Amme für ihren eigenen Sohn einsetzt.
Als Anastasias Gatte beim moskauer Grossfürsten in Ungnade fällt, müssen die Frauen fliehen und Marie sieht darin die Chance, ihrem Schicksal zu entkommen.
Doch endlich auf deutschem Boden wieder angelangt, muss sie erfahren, dass ihr geliebter Michel wieder verheiratet ist.

Für mich ist dies auf jeden Fall ein Buch, welches Lust auf mehr von Iny Lorentz macht.


Die Wanderhure
Die Wanderhure
von Iny Lorentz
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,99

17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Große Geschichte, doch stellenweise zu derb, 4. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Wanderhure (Taschenbuch)
Es ist das Jahr 1410: Die Bürgerstochter Marie soll mit dem einflussreichen Advokaten Ruppertus Splendidus verheiratet werden. Ihr Bräutigam jedoch ist ein ganz Durchtriebener. Er treibt durch eine Intrige nicht nur Maries Vater ins Verderben, sondern bringt die junge Frau um ihr Erbe und Vermögen, noch bevor die Hochzeit stattfindet. Marie, vor die Wahl gestellt, ihr Leben mit eigener Hand zu beenden oder als Wanderhure zu arbeiten, entscheidet sich sie für die zweite Möglichkeit und bestreitet fortan mit Hiltrud, die sie vor dem Tod gerettet hat, ihren Lebensunterhalt als Hübschlerin, als Abschaum der Gesellschaft. Das schlimme Los erträgt sie nur, weil sie nach Rache sinnt. Marie, von Stund an eine Ausgestossene bleibt einfach nichts anderes übrig, als ihr Leben als Wanderhure zu fristen. In einer Zeit, in der Moral und Religion das Denken der Menschen in einer mittelalterlichen Stadt beherrschten.

Das Buch ist stellenweise recht derb und nichts für zarte Seelen und manche Stellen sollte man mit genügend Abstand lesen, da die beschriebenen Vergehen an Marie recht erbarmungslos geschildert werden. Die Intrige und die Schändung, die Marie zu ertragen hat, die Grausamkeiten müssen erst einmal verdaut werden, dass man weiterliest. Aber man sollte es unbedingt weiterlesen, es lohnt sich wirklich. Iny Lorentz hat hier das Mittelalter und die Macht der Männer über die Frauen ganz ungeschönt und auch sehr anschaulich dargestellt.

Im Großen und Ganzen ist dieser Roman ein durchaus gelungener, spannend geschriebener und großer Roman, der einen Nacht um Nacht um den Schlaf bringt.


1492 - Die Eroberung des Paradieses
1492 - Die Eroberung des Paradieses
DVD ~ Gérard Depardieu
Wird angeboten von GMFT
Preis: EUR 17,88

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Toller Film mit klasse Schauspielern, 3. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: 1492 - Die Eroberung des Paradieses (DVD)
Beinahe alles was Rang und Name hat, so scheint es, stand bei diesem Film Schlange. Insbesondere Gérad Depardieu der einen wunderbaren Columbus ablieferte, war einer meiner Favoriten. Die Geschichte um die Eroberung Amerikas muss sicher nicht immer wieder erzählt werden, aber der Film 1492 - Die Eroberung des Paradieses ist in meinen Augen die beste Verfilmung des Stoffs. Grandiose Sets, beeindruckende Kostüme, ein spannendes Drehbuch und umwerfende Schauspieler machen diesen Film zu einem Hochgenuss.

Aber hier einen Stern abzug, da der geschichtliche Hintergrund an manchen Stellen doch recht frei gehandhabt wurde.

Trotzdem ein Film, den man sich immer wieder gerne ansieht, ohne sich dabei zu langweilen.


Der kleine Prinz
Der kleine Prinz
von Antoine de Saint-Exupéry
  Taschenbuch

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Immer wieder gerne gelesen, 3. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Der kleine Prinz (Taschenbuch)
Zu Weihnachten hat man viel Zeit zu lesen und zu den weihnachtlichen Kassikern gehört einfach auchf der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry. Die wundervolle Geschichte, die schöne Sprache und der angenehme Umfang des Buches, lässt einen von Seite zu Seite gleiten. Man verfolgt gerne den kleinen Prinzen auf seiner Reise, ist nachdenklich gestimmt, verweilt an der ein oder anderen Stelle länger, oder denkt über den Inhalt nach. Manchmal liest man einen Satz noch einmal und noch einmal, um die Bedeutung wirklich zu erfassen. Ein Buch, das sich durch Vieles von anderen unterscheidet.

Dieses Buch lese ich immer wieder gerne. Eines meiner absoluten Favoriten.


Die Tage des Raben
Die Tage des Raben
von Dagmar Trodler
  Taschenbuch

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zwei Teile waren genug, 3. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Tage des Raben (Taschenbuch)
Obwohl ich die beiden erste Teile um Alienor und Erik mit Begeisterung gelesen habe, war ich von dem dritten Teil leider sehr enttäuscht. Ich hätte mir einen schöneren Abschluss dieser Trilogie gewünscht, aber mir erschien es manchmal, die Autorin hatte nicht mehr den Faden gefunden. Auch ihr in den beiden ersten Teilen so beeindruckende Schreibstil hatte in meinen Augen schwer nachgelassen. Die Geschichte selbst war mir stellenweise zu wirr, ungeklärte Zufälle bestimmten das Ganze. Es gab keine richtigen Überraschungen mehr und häufig war das Folgende zu vorhersehbar.

Schade, aber manchmal ist es besser, wenn man bei zwei Teilen bleibt, anstatt auf Biegen und Brechen einen dritten zu schreiben.

Dennoch werde ich auf weitere Romane der Autorin nicht verzichten, da sie sicher noch mehr Geschichten zu bieten hat. Allerdings ist die Geschichte um Alienor und Erik in meinen Augen endgültig zuende.


Die Gladiatorin
Die Gladiatorin
von Cornelia Kempf
  Taschenbuch

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das antike Rom hautnah gespürt, 3. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Gladiatorin (Taschenbuch)
Gleich zu beginn möchte ich sagen, dass dies einer der spannendsten Romane ist, den ich bis jetzt über das antike Rom gelesen habe und richtig Lust auf mehr macht. Von Anfang an tauchte ich in eine vergangene Welt ein, schlenderte mit Gaius Octavius über das Forum von Rom, kämpfte mit Anea und Craton in der Arena, feierte mit Pompeia rauschende Feste und schmunzelte über das Ekel Titius. Mit wunderbaren bildhaften Beschreibungen stand ich nie neben der Geschichte, von der ich von der ersten Seite an begeistert war.

Die spannende Geschichte ließ mich das Buch nicht aus der Hand legen und ich las es beinahe an einem Stück durch.

Dennoch, einen Stern Abzug gibt es hier, weil ich gerne mehr von Anea gelesen hätte, die als Titelgeberin des Romans etwas unterging, auch wenn ich von der Geschichte selbst begeistert war.

Auf jeden Fall freue ich mich auf weitere Werke der Autorin.


Michael Strogoff (2 DVDs) - Die legendären TV-Vierteiler
Michael Strogoff (2 DVDs) - Die legendären TV-Vierteiler
DVD ~ Raimund Harmstorf
Preis: EUR 8,99

14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker ist endlich als DVD erhältlich, 25. Dezember 2006
Endlich gibt es die beste Literaturverfilmung des Kurier des Zaren auf DVD. Schon lange wünschte ich mir, dass dieser in den 70ern gedrehte Klassiker als DVD erscheint. Endlich ist er da.

Obwohl der Klassiker von Jules Verne schon oft verfilmt wurde, konnte aber nicht einer mit dieser einst vierteiligen deutschen Fernsehproduktion mithalten. Raimund Harmstorf als Michael Strogoff ist auch eine brilliante Besetzung dieses Charakters und keiner seiner "Nachfolger" konnte den russischen Rittmeister Strogoff ähnlich stark spielen - ein Highlight des deutschen Fernsehfilms.

Besonders angenehm und beeindruckend ist bei dieser Verfilmung einfach, dass man sich da noch die Zeit genommen hatte, die Vorlage beinahe zeilengetreu nachzudrehen und keine der 340 Minuten wird langweilig. Leider wird heute nur selten eine Literaturvorlag so detailgetreu als Film produziert, wobei die Verfilmung gänzlich auf aufwendige und teure.

Wundervoll waren damals auch die Kulissen, bzw. die Sets, da Strogoff auf seiner Reise quer durch das zaristische Russland reisen muss.
Der Kurier des Zaren ist eine meiner Lieblingsproduktionen, den ich mir gerne noch einmal ansehe.


Die Gärten von Damaskus
Die Gärten von Damaskus
von Cornelia Kempf
  Gebundene Ausgabe

4.0 von 5 Sternen Der Orient mit all seinen bunten Bildern und würzigen Gerüchen, 23. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Gärten von Damaskus (Gebundene Ausgabe)
Es ist schon der zweite Roman der Autorin, den ich lese und ich habe auf diesen sehr lange gewartet. Nun endlich ist er da und ich kaufte ihn mir auch gleich. Dieser Roman hat mich definitiv zu einem begeisterten Leser ihrer Geschichten gemacht. Die Autorin vermag es geschickt sich nicht nur in der Antike, sondern auch im Mittelalter zu bewegen, ohne dass man das Gefühl hat, es würde nicht passen - ein Kunststück, das nur wenigen überzeugend gelingt.
Zwar musste ich mich erst einmal ein wenig in die neue Sprache eingewöhnen, aber als diese erste Hürde geschafft war, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und las beinahe Tag und Nacht durch.
Und darum geht es:
Die Handlung spielt sich im orientalischen Damaskus im Jahre 1191 ab. Nasrin, die Tochter des Emirs Suleyman al-Dir, lebt sicher im Palast ihres Vaters. Eines Tages schickt der große Sultan Salah ad-Din einen vor Akkon gefangen genommenen Kreuzritter als Sklaven zu ihnen. Anfangs fürchtet sich Nasrin vor dem Ungläubigen, der sich Bernhard von Markward nennt, dem "Barbaren", doch als sie eines Tages Hilfe braucht, ist er der einzige der ihr beisteht. Und sie hilft ihm wiederum aus der ein oder anderen brenzligen Situation heraus. Das Schöne an der Geschichte ist, dass sich die beiden nur langsam näher kommen, dafür aber näher, als den beiden lieb ist. Doch Nasrins Vater beschließt, seine Tochter zu verheiraten, mit Jamal al-Aziz, dem Hauptmann der Stadtwache. Diesen mag Nasrin natürlich gar nicht leiden und Jamal wiederum Bernhard überhaupt nicht, und Jamal springt mit dem ihm verhassten Christen nicht gerade sanft um, was Nasrin einige Male selbst mit ansieht. Als brave Tochter jedoch, fügt sie sich dem Wunsch des Vaters und willigt in die Ehe ein.
Aber das Schicksal, oder besser gesagt das Kismet, entscheidet anders. Eines Tages taucht Salah ad-Din höchstpersönlich in dem Haus des Emirs auf und Suleymans Pläne werden durcheinander gewürfelt. Nicht zuletzt auch, weil Richard Löwenherz mit seinen Rittern die Hafenstadt Akkon angreift und erobert. Ganz Damaskus ist in Aufruhr, die Krieger - unter ihnen auch Jamal al-Aziz und ein Großteil seiner Stadtwachen - ziehen gegen die Christen. Diese Wende gibt dem intriganten Wesir der Stadt den Antrieb, gegen das Haus al-Dir vorzugehen. Nach einem misslungenen Anschlag auf Suleyman, wird Nasrins Vater schon bald des Hochverrats beschuldigt und verhaftet. Aber das ist nicht alles. Eines Nachts wird der Palast angegriffen und geht in Flammen auf. Nur Bernhard ist es zu verdanken, dass Nasrin und ihr kleiner Bruder nicht ein Opfer des Angriffs werden. Ab da beginnt eine abenteuerliche und gefährliche Reise, bei der man regelrecht mitfiebert und sich wünscht, dass alles endlich gut wird.
Auch wenn es nicht gerade eine ganz neue Geschichte ist, so ist diese dennoch schön zu lesen und wirklich etwas für lange Lesenächte. Die bildhaften Beschreibungen ließen mich regelrecht in den Roman eintauchen. Ich glaubte gar, das Lärmen des Bazars gleichermaßen zu hören, wie seine Gerüche zu riechen und konnte den Roman nicht aus der Hand legen. Frau Kempf verwob geschickt die unterschiedlichen Ansichten der jeweiligen Kulturen miteinander und brachte mich an manchen Stellen ziemlich zum Nachdenken - über die eine Seite genauso wie über die andere. Dabei ist genau dieser historische Hintergrund ganz besonders schwer zu beleuchten. Der Spagat zwischen zwei Kulturen birgt viele Hindernisse. Aber dieser Roman hat bewiesen, dass es klappen kann, ohne die eine oder die andere Seite als den Guten oder den rein Bösen dastehen zu lassen.

Obwohl ich von dem Roman eigentlich begeistert bin, muss ich hier leider dennoch einen Stern abziehen. Stellenweise kam es mir nämlich so vor, als hätte man bei der Überarbeitung keine Zeit mehr gehabt, Tipp- und Rechtschreibfehler auszumerzen. Dies fiel mir leider schon beim ersten Roman auf, auch wenn es hier nicht ganz so viele waren. Schade darum, denn diese störten mich beim Lesen schon manchmal.
Ansonsten kann ich den Roman besten Gewissens empfehlen. Er ist in meinen Augen sogar stärker, gefühlvoller als das erste Buch von Cornelia Kempf. Eine einfühlsame Liebesgeschichte, die wunderschön, aber genauso erschreckend ist, und man sich wünscht, dass das Verständnis füreinander nicht nur in einem Roman Wirklichkeit werden kann.


Sakrileg - The Da Vinci Code (Robert Langdon 2)
Sakrileg - The Da Vinci Code (Robert Langdon 2)
von Dan Brown
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

10 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen An den Haaren herbeigezogen, 15. Dezember 2006
Ich verstehe den Hype um dieses Buch beim besten Willen nicht. Eine solch an den Haaren herbeigezogene Geschichte ist mir schon lange nicht mehr unter die Augen gekommen. Das soll fundiert recherchiert sein? Wo denn bitte?

Gutzuhalten ist diesem Roman sicher, dass er sehr flüssig und auch spannend zu lesen ist, aber mehr auch nicht. Die Geschichte is so abstrakt und wirr, dass es mir dann doch wieder schwer fiel, das Buch zur Hand zu nehmen und es doch zu Ende zu lesen.

Es gibt bessere Bücher dieses Genres, die nicht ganz so übertrieben umworben werden, besser zu lesen sind und auch mehr Inhalt haben. Na ja, es war kein Wunder, dass Hollywood sich diesen Stoff als Film herauspickte. Eine geradelinige Geschichte, die leicht umzusetzen ist.

Mehr will ich zu diesem "Produkt" nicht schreiben.


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