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S. Leitz
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Der Mythos der Familie (Krimi Total)
Der Mythos der Familie (Krimi Total)

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender Abend- super Service!, 7. Mai 2013
Umfang: Eine ehemalige VHS Hülle (kreative Verwertung!) mit 8 Einladungen, 9 Rollenbeschreibungen (8 davon obligatorisch), 9 Hinweisheftchen, ein Umschlag mit Gerüchten, eine Anklage, ein Lösungsheft, eine Anleitung.

Weil das Krimidinner als Familienessen geplant war, haben wir uns für dieses passende Thema entschieden. Wir haben das Essen so geregelt, dass immer 1-2 Personen sich um einen kleineren Gang kümmern: Apperativ (Sekt+ Bellini), 1. Vorspeise (Bruscetta), 2. Vorspeise (Gefülltes Gemüse) , Hauptgang (Spagetti mit dreierlei Soßen), Desert (Himbeertiramisu). Da eine Person verspätet kam, haben wir unsere Vorspeisen etwas gestreckt gegessen, um bei Laune zu bleiben. Funktionierte super! Dabei hatten wir schon einmal die Möglichkeit, in unsere Rollen hineinzufinden.

Wir sind mit unseren Informationen eher freimütig umgegangen, weshalb alle Themen schnell auf den Tisch kamen. Auch Sympathien und Antipathien waren schnell klar. Mir hat besonders gut gefallen, dass jeder Charakter seine Funktion und Besonderheiten hatte.

Verwirrung gab es an einigen Stellen, weil Informationen in den Heften doppelt untergebracht sind, damit sie in jeden Fall entdeckt werden. Hatte man vorher nicht ganz aufgepasst, fiel das nicht immer auf. Aber die Gruppe hat das in jedem Fall geklärt. Den Hinweis in der anderen Rezension empfinde ich nicht wirklich als Spoiler. Es ist eine Mafiafamilie. Da sind alle offen und ehrlich miteinander und haben nichts zu verbergen ;)

Eine Person hatte bei uns in der Runde alles richtig gelöst, die anderen lagen in der Tendenz richtig. Es lässt sich also definitiv lösen. Vielleicht lag das aber auch daran, dass wir die Rollen passend verteilt hatten.

Ein dickes Lob kriegt auch der Verlag von uns! Die passend gestaltete Telefonhotline half uns weiter, als es darum ging, verlorene Charaktere erneut zu erhalten. Direktkäufe von der Seite haben ein Portal, welches den Zugriff auf bis zu drei Charakteren erlaubt. Aber auch für Amazonkunden waren sie sehr hilfreich: selbst am Freitag Nachmittag, kurz vor unserem Dinner, erreichten wir noch jemanden und uns wurde promt geholfen. Hut ab vor diesem Service, das ist man heute kaum noch gewohnt!


The Manga Cookbook: Japanese Bento Boxes, Main Dishes and More! (English Edition)
The Manga Cookbook: Japanese Bento Boxes, Main Dishes and More! (English Edition)
Preis: EUR 9,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für (nicht zu) mangabegeisterte jugendliche Kochanfänger, 7. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Welch passenderes Medium könnte es nur für ein Rezeptbuch für die kreativen japanischen Bentoboxen geben als ein Manga! Ich war eh grade auf der Suche nach einem Anfängerbuch als ich dieses Exemplar fand. Manga als Vermittungsform für Sachinhalte wie Zeichenkurse oder Sexuelle Aufklärung sind mir bekannt, umso mehr freute ich mich auf eine unterhaltsame Darstellung.
Die Amazonbeschreibung verspricht: "an illustrated step-by-step guide to preparing simple Japanese dishes using ingredients found in every Western kitchen." Da ich nicht vorhabe japanisch zu kochen sondern nur gesunde und abwechslungsreiche Lunchboxen zubereiten wollte passt mir das ganz gut. Ich habe mich für die Kindleversion entschieden.

Die ersten fünf Doppelseiten des Mangas sind farbig, der Rest der Zeichnungen ist schwarz-weiß. Zunächst werden die Charaktere vorgestellt und das Essen mit Stäbchen erklärt. Dann folgt- ebenfalsl auf den Farbseiten- Fotos der Gerichte mit ihren Bezeichnungen. Diese Fotos bilden eine Art Inhaltsverzeichnis- jedoch ohne Seitenzahlen.

Es folgen einige Seiten über Zutaten u.Ä. und dann die Rezepte, welche in drei Kapitel aufgeteilt sind, auf deren Inhalt ich später eingehen werde.

Die einzelnen Rezepte folgen einem festen inhaltlichen und illustrativen Schema. Der Titel des Rezepts erhält eine eigene Seite, auf welcher auch ein kurzer Dialog der Charaktere zu sehen ist. Die Zutaten sind auf der nächsten Seite auf einer Art Notitzzettel abgebildet zusammen mit der Kalorienangabe für eine Portion. Die Anleitung selbst ist klassich in kleinen Kästchen mit Bildern zu sehen, wobei die Bildbeschreibung häufig auch auf eine der Figuren ausgelagert ist. Das Kapitel endet manchmal mit einem Notizzettel mit weiteren Informationen zu dem Gericht.

1. Kapitel: "Appealing Appetizers": Hauptsächlich Anleitungen á la "Wie schnitze ich Hasenohren in meinen Apfelschnitz" (sehr banal), Würstchenkraken (süß), Eierkücken. Aber auch: Wie mache ich Reis? Wie forme ich Onigiri?

2. Kapitel: "Obento Basics": Hier werden zwei beispiele für Bentoboxen gezeigt, die beide einem ähnlichen Schema folgen, sowie Ideen für das Packen von Bentoboxen mit den Rezepten in dem Buch

3. Kapitel: "Main Course": Das abschließende Kapitel umfasst Hauptspeisen wie Chicken Teriyaki (inkl. der Soße), California Roll, Miso Suppe etc.

Meine Kritik:

Rezeptauswahl + Aufbau: Die Rezepte gehen von wenig Vorwissen aus und umfassen sowohl Gemüsedeko als auch Umfangreichere Rezepte. Schade finde ich, dass nur wenig auf das gestalten der Bentoboxen eingegangen wurde. Ich hätte mir gewünscht, dass die Hauptspeisen auf ein Bentogeeeignetes Minimum reduziert wären, und dafür der Bentoteil umfangreicher wäre. Es erschließt sich mir auch nicht, warum an die zusammengehörigen 1.+2. Kapitel noch die Hauptspeise rangehängt wurde. Dadurch geht der rote Faden in dem Buch wirklich verloren.
"ingredients found in every Western kitchen." wird an einigen Stellen arg strapaziert. Noriblätter sind nicht sonderlich westlich. Koch-sake habe ich auch nicht immer im Haus und Mirin eher selten. Das sind aber auch in Deutschland erhältliche Lebensmittel- und die mehrzahl der Rezepte kommt wirklich mit westlichen Lebensmitteln aus.

Die Kalorienangaben: beziehen sich immer auf eine Portionsgröße. Da aber gar nicht klar ist, was eine Portion ist, ist diese Angabe hinfällig. Zum Teil sind die Angaben aber auch falsch. 1 Blatt Nori, 1 Scheibe Käse und 1 Scheibe Kochschinken = 47 calories? Ich glaube nicht.

Der Mangaanteil: Da hatte ich mir wirklich mehr erhoft. Ich empfand die Zeichnungen vom Stil her eher generisch und langweilig. Zum größten Teil wurden nur die Bildbeschreibungen in die Sprechblasen ausgelagert. Wer eine Story und wirkliche Charaktere erwartet hat wird enttäuscht sein. Ich habe auch noch nicht ganz verstanden warum die männliche Figur für die drei, vier auftritte überhaupt konzipiert wurde. Die Zeichnungen sind also wirklich hauptsächlich illustrativ und können auch weggelassen werden ohne das Verständnis der Rezepte einzuschränken oder sonstige Informationen vorzuenthalten.

Zur Kindleversion: Ich nutze Kindle auf meinem PC und habe bislang keine Erfahrungen mit Illustrationen. Die Qualität war jedenfalls nicht sonderlich gut. Vor allem die Schrift ist zum Teil sehr schwer lesbar. Inwieweit das die Printversion betrifft kann ich nicht beurteilen.

Insgesamt war ich von dem Manga eher enttäuscht. Ich habe einige sehr unterhaltsame Anleitungsmangas gelesen- in diesem fehlt der Unterhaltungsanteil jedoch komplett. Und da die Zeichnungen fürs Kochen nicht grade hilfreich sind und der Bentoboxanteil recht gering empfehle ich Leuten, die speziell dafür etwas suchen, das Geld lieber woanders zu investieren.
Es lässt sich aber locker lesen, manche Schemata sind gut, und auch die Idee ist vom prinzip her gut, die Rezepte lassen sich wirklich auch in Deutschland kochen und sind zum Teil ganz niedlich- aber nicht sonderlich innovativ. Außerdem kann ich mir vorstellen, dass für Jugendliche diese Form von Kochbuch motivierend sein kann. Darum die drei Sterne.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 4, 2014 12:06 AM CET


Pegasus Spiele 51880G - Panic Station, Strategiespiel
Pegasus Spiele 51880G - Panic Station, Strategiespiel
Wird angeboten von collect-it-de VEDES-Spielwaren
Preis: EUR 38,98

13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider nicht ausgewogenes Spiel mit interessantem Konzept, 29. Oktober 2012
Vom Konzept her könnte das Spiel wirklich Spaß machen. Mir gefällt, dass es ein kooperatives Spiel ist- die gegnerische Partei aber schleichend die andere Partei infiziert. Dass man nicht weiß, wer infiziert worden sein könnte, macht einen das ganze Spiel hindurch misstrauisch gegenüber allen Mitspielern. Was mir außerdem gefällt ist die Idee mit den beiden Spielfiguren, dem Menschen und dem Androiden. Ohne die zweite Figur wäre der Plan vermutlich zu groß. Die Kompetenzen sind zwischen den Figuren auch sinnvoll verteilt.

Jetzt kommt der große Haken bei dem Spiel: Eine andere Rezendentin schrieb: " Es macht in der richtigen Gruppe wirklich Spaß, kann aber auch schon einmal frustrieren, wenn man als Wirt niemanden infizieren kann. " Ja kann es. Man kann der Infizierung vorbeugen, indem man Benzin weitertauscht. Da in unserer Runde Bezin im Überfluss da war und es nur einmal Grund gab, Gegenstände zu tauschen, hatte der Wirt bei uns gar keine Chance.

Schade. Wenn die Kartenverhältnisse anders wären, könnte das ein nettes Spiel sein. So ist es jedoch für die Gruppe viel zu einfach und den Wirt unmöglich das Spiel zu gewinnen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass Panic Station mit einer kleinen Überarbeitung ein wirklich schönes Spiel wäre.


Der falsche Kalender
Der falsche Kalender
von Marc-Uwe Kling
  Kalender
Preis: EUR 12,90

62 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschenk mit wunderbar bissigem Humor, 29. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Der falsche Kalender (Kalender)
Ein Geburtstagskind in meinem Umkreis bekam diesen Kalender, der über den Tag hinweg gleich von jedem gelesen wurde- und ich hab ein weiteres Weihnachtsgeschenk für schwer beschenkbare Leute gefunden. Das Konzept ist auch wirklich lustig: Auf jeder Kalendertagseite steht ein kurzes Zitat, das der falschen Person zugeordnet ist. Verschiedene bekannte Personen erhalten so bekannte Zitate in den Mund gelegt, wodurch entweder das Zitat bissig umgedeutet wird oder aber die Person humorvoll bis böse kritisiert wird. "Been there, done that"- Neil Armstrong.
Mit etwas allgemeinwissen kennt man wirklich 95% der Personen und auch einen Großteil der Zitate, was die Zitate erst lustig macht. Da würde ich eine große Gefahr beim Erstellen des Kalenders sehen: dass man witzige Zuordnungen macht, die aber keiner versteht, da einem einfach das Hintergrundwissen fehlt. In diesem Fall ist es aber wirklich ausgewogen.
Auch funktioniert der Humor auf unterschiedliche Weisen wie man beim Durchblättern merken wird. Es wird nicht nur nach Schema F gearbeitet.

Ich kenne eigentlich niemanden, der einen solchen Abreisskalender wirklich täglich führt. Darum hätte ich beinahe einen Stern abgezogen, weil ich es schade finde, dass es kein Buch ist. Andererseits kommt so jedes Zitat gesondert zur Geltung - und das Produkt ist unabhängig von meiner Haltung gut. Typischer Abreißkalender- aber mal wirklich inhaltlich 365 Seiten lang stringente inhaltliche Qualität.

In meinen Augen ein gutes Geschenk für bissige Leute mit Allgemeinbildung bzw. politisch gebildet.


Huch und Friends 877659 - Die kleinen Drachenritter
Huch und Friends 877659 - Die kleinen Drachenritter
Preis: EUR 17,17

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pädagogisch vielseitig und lustiges Spiel, 28. Oktober 2012
Ich habe das Spiel für ein Sprachfördercamp mit Thema Mittelalter für 5-7 Jahre alte Kinder gekauft- die Geschichte passte zufällig perfekt. Und ich war überrascht über die Vielseitigkeit des Spiels.
Es werden keine Spielfiguren über eine ebene Fläche gezogen, sondern nach oben gestapelt- was die Kinder sehr spannend fanden. Ich fand es interessant zu beobachten, wie die Kinder erst Stück für Stück lernen mussten, welche Gegenstände sich sicher aufeinander stapeln lassen, da viele natürlich sofort zu den Gegenständen griffen, die ihnen zusagten. Das war für einige doch eine große Herausforderung. Umso trauriger für die einen und lustiger für die anderen war es, wenn dann alle Gegenstände runterpurzelten.
Ich habe die Kinder jeden verwendeten Gegenstand benennen lassen, da nicht jeder wusste, was überhaupt eine Keule ist, oder ein Fass. Es sind aber auch einige moderne Gegenstände dabei wie Sofas, Teddybären etc. Das Spielmaterial ließe sich also bestimmt noch für andere Themen verwenden.

Ebenfalls gut gefallen hat mir die zusätzliche Regel, die geübte Drachenritter verwenden können: dass immer der Gegner entscheidet, welchen Gegenstand man wählt. Ich konnte diese Spielvariante leider noch nicht ausprobieren, stelle es mir aber als recht spannend vor.

Insgesamt ist es ein lustiges, ausgewogenes Spiel, das ich für die Altersklasse ab 6 wärmstens empfehlen kann.


Libellud 001531 - Seasons
Libellud 001531 - Seasons
Wird angeboten von Magierspiele Besdorf
Preis: EUR 37,12

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starkes, suchterregendes Spiel, 28. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Libellud 001531 - Seasons (Spielzeug)
Dieses Spiel hat mich von der ersten Spielrunde an gepackt. Ich finde Seasons nur schwer zu beschreiben, weil es nicht das Thema ist, das wichtig ist, kein einzelner Spielmechanismus, sondern das Zusammenwirken der verschiedenen Spielmechanismen, die man zum Teil aus anderen Spielen bereits kennt. Es ist, als hätten die Spieleentwickler ihre Liebsten Spielmechanismen zusammengepuzzelt- aber es passt! Das Spiel ist ausbalanciert, spannend, und immer wieder anders.
Die 2x50 Karten, von denen jedes mal nur ein Teil im immer anderen Kombinationen im Spiel sind lassen Seasons zusammen mit dem Zufallsaspekt der Würfel in jeder Runde anders sein.
Am Spielmaterial ist wirklich nichts zu meckern, wenn man von der wenig intuitiven Punkteskala einmal absieht. Aber daran leidet das Spiel zum Glück nicht. Mir gefallen vor allem die Würfel: das Symbolsystem ist schnell durchschaut, und dennoch ist es mal etwas anderes als die ewigen Zahlen.
Auch gut Gefallen hat mir, dass es fertige Kartendecks für die erste Runde gibt, da man ohne das Spiel gespielt zu haben noch nicht bewerten kann, welche Karten brauchbar sind. Das ist nicht zwingend notwendig- erleichtert aber den Einstieg.

Seasons lässt sich sowohl zu zweit als auch zu dritt oder zu viert spielen, wobei die Spielrunden zu zweit sehr zügig gehen, ähnlich wie bei Dominion 30 -45 Min. Spielt man mit mehr Spielern sind manche Karten dafür umso mächtiger. Es gibt wenig Spiele, die sowohl mit 2 als auch mit 4 Spielern ausgewogen funktionieren. Dominion zählt dazu (was einen Teil seines Erfolges ausmacht). Was mit an Seasons jedoch besser gefällt ist die höhere Zahl möglicher Aktionsarten- die dann doch wieder durch den Würfel eingeschränkt werden und sich durch Planung erkämpft werden müssen.
Was mir bei Dominion gefallen hat waren die Aktionsbäume, die man zum Teil aufbauen konnte (Karte X lässt mich eine Karte ziehen und zwei weitere Aktionen haben, womit ich Y machen kann, was mir Z ermöglicht etc.). Ähnlich kann man im späteren Verlauf bei Seasons auch vorgehen- wenn man seine Karten gut im Blick hat, sie zum richtigen Zeitpunkt ausspielt und kombiniert. Das macht meiner Meinung nach einen Großteil der Spannung aus.

Seasons ist tatsächlich nach den ersten paar Spielrunden zu meinem Lieblingsspiel geworden. Die Spielmechanismen sind packend, man kann sich immer wieder neue Strategien überlegen- muss es sogar, da keine Runde wie die nächste ist. Durch das Draften des Kartendecks kann man aber bedingt auch seinen eigenen Spielstil realisieren. Möchte man eher möglichst viele Karten ausspielen, sich selbst das Leben erleichtern und durch Karten viele Punkte sammeln? Oder pfuscht man seinen Gegnern gerne ins Handwerk und spielt offensiv? Tendentiell kein Spiel für harmoniesüchtige Porzelanspieler, sondern für Leute, die sich gerne mal planvoll gegenseitig eins auf die Mütze geben. Und das, obwohl in Seasons nicht gekämpft wird.

7 Wonders Liebhaber und Leute, die Dominion bereits bis zum Umfallen gespielt haben und mal etwas neues auchen, werden mit Seasons auf jeden Fall ihren Spaß haben.


The Diamond Club (English Edition)
The Diamond Club (English Edition)
Preis: EUR 1,18

5.0 von 5 Sternen Auf dem deutschen Buchmarkt völlig vernachlässigter Bestseller, 12. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
So schade, dass dieses Buch nicht den Erfolg und den Bekanntheitsgrad wie auf dem englischsprachigen Buchmarkt hat. Nach Shades of Grey DIE Internetstory, die man einfach kennen muss! Ich lehne mich nicht weit aus dem Fenster wenn ich sage, dass der Sprachstil und der Inhalt wirklich erfolgreich in die Fußstapfen des Bestsellervorgängers tritt.... *auf der Lippe kau*

Mir war es um den investierten Euro nicht schade und ich hoffe auf weitere augenöffnende Rezensionen ;)


Jumbo 17730 - Greenrock Village - Tatort: Schrebergarten
Jumbo 17730 - Greenrock Village - Tatort: Schrebergarten
Preis: EUR 17,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So kniffelig wie man es sich wünscht, 12. Oktober 2012
Tatort Theater hat mir bereits über die letzten Fußballspiele hinweggeholfen- umso mehr freute ich mich über den neuen Teil. Das Prinzip ist identisch, die Fälle neu, und es macht genauso einen Spaß wie der Vorgänger. Wer Einsteins Rätsel "Wem gehört der Goldfisch" kennt und mag wird an den Tatort-Spielen seinen Spaß haben.

Statt kleine Kästchen wie in Rätselheften hat man hier eine Box mit 25 frei plazierbaren Plastiksteinchen. Praktischerweise wurden die Ecken jeweils so angeschnitten, dass es einfach ist sie aus der Legestelle zu entfernen um mit einem neuen Rätsel zu beginnen. Die Rätsel lassen sich in einer Schublade in der Box verstauen, sodass man das Spiel gut auf Reisen mitnehmen kann. Aber achtung: man braucht Legeplatz um den Kasten herum, um die Informationen zurechtzulegen. Für Autofahrten ist dieses Spiel also eher weniger geeignet.

Insgesamt gibt es 50 Krimis in steigender Schwierigkeit (leicht-mittel-schwer). Aufgabe des Spieler ist es, die 5x5 Items richtig zu plazieren: 5 mögliche Tatorte (aka Schrebergärten), 5 mögliche Mordopfer (aka Schrebergartenbesitzer), 5 mögliche Mordwaffen, 5 Besucher (mögliche Täter) und 5 Wochentage an denen die Besuche und natürlich der Mord stattfanden.

Rund 10 Hinweise erhält der Spieler, mit denen er das Rätsel lösen muss. Stück für Stück müssen Kombinationen ausgeschlossen werden, bis die eine richtige Lösung erreicht wird. Beispiel gefällig? "Am Montag erhielt Heinz keinen Besuch in seinem Haselnusstraum." Ha! Somit können wir Heinz schon einmal sicher dem Schrebergarten Haselnusstraum zuordnen und wissen, dass sein Besuch am Dienstag, Mittwoch, Donnerstag oder Freitag da gewesen sein muss. Dass müssen wir nun zusammenrätseln.

Manche der Fälle würden in einer Geschichte vermutlich recht konstruiert sein- eher selten weiß man, dass am Dienstag jemand mit einem Gartenzwerg erschlagen wurde, nicht aber, wer das Opfer oder wo der Tatort war. Das spielt aber keine Rolle. Die Überschrift sind mehr selbst Hinweise als Story oder Ziel des Rätsels. Ich jedenfalls rätsel auch dann noch weiter, wenn ich die Überschrift zwar beantworten kann, aber noch nicht alle Plättchen ihren Platz gefunden haben.

Und ich muss dem Rezendenten S. Hennig zustimmen: man kann auch mit mehr als einer Person rumrätseln. An diesem Spiel saß ich zum Teil schon zu dritt, ohne dass man sich in die Quere kommt oder es dem Rätselspaß entgegenwirkt.


Schmidt Spiele 42316 - Sorgenfresserchen, Biff, 28 cm
Schmidt Spiele 42316 - Sorgenfresserchen, Biff, 28 cm
Preis: EUR 11,99

28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr flauschiger Kuschelhelfer, 12. Oktober 2012
Ich habe lange mit mir ringen müssen, ob Biff oder Saggo die richtige Wahl für meine Freundin ist. Saggo finde ich persönlich am schönsten- aber Biff war absolut die richtige Entscheidung. In dem Laden, in dem ich ihn erworben habe, war Biff das beliebteste Modell. Als Geschenk ist wirklich eine wahnsinnig süße Idee für geplagte Seelchen.

Das Kuschelmonster ist sauber verarbeitet. Der Reißverschluss ist grobzähnig, was ein schönes Geräusch beim Öffnen hervorruft. Der Stoff ist sehr kuschelig, ähnlich den microfaser Kuscheldecken. Ob der aber eine Wäsche überlebt und weiterhin so kuschelig bleibt? Ich bin skeptisch, kann aber noch keine Langzeiterfahrungen mitteilen.

Mit dabei und unbedingt mit verschenkt werden sollte das kleine Namenskärtchen mit folgenden Worten:
"Hey du, ich bin dein kleines Sorgenfresserchen Biff. Du hast Kummer? Keiner hat dich lieb? Wo tuts denn weh? Kein Problem! Schreib oder mal mir deine Sorgen auf und steck den Zettel in meinen Mund. Reißverschluss zu- und wir beide kriegen das schon hin."

In manchen Kontexten mag das arg ironisch werden- in anderen kann es passen. Der Text ist übrigens in drei Sprachen geschrieben: Deutsch, Französisch (Avale-soucis Biff) und ich glaube Portugisisch (Scacciaoensieri Biff).

Ich vermisse es nicht, dass keine kleinen Zettelchen mitgeliefert werden, da ich den Mund mit Minigeschenken füllen werde. Wenn ich den kleinen überhaupt wieder hergebe, denn das Material ist ziemlich kuschelig.


Moses 103806 Pocket Quiz Märchen
Moses 103806 Pocket Quiz Märchen

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, aber mehr Hintergrund- als Märchenfragen, 23. August 2012
5o Kärtchen mit 150 Fragen, an denen man sein Wissen messen kann. Nettes Konzept, die Packung lässt sich super transportieren und auch die Fragen sind ok. Auf der Vorderseite der Karte befinden sich drei Fragen, auf der Rückseite die jeweiligen Antworten. Mit Begründung und Hintergrundinformationen! Das ist nicht in jedem Quiz zu finden, hilft einem aber sehr die Antworten einzuornden.

Insgesamt waren die Fragen aber leider nicht so, wie ich es erwartet hätte. Ich hätte mehr Wissensfragen zum Thema "Märchenstoff" erwartet. Insgesamt gab es aber nur ca. 30/150 Fragen zu den Inhalten. Statt dessen erhält man Fragen über:

- Hintergrundwissen zu den Märchensammlern und Schreibern
- Jahreszahlen von Erscheinungen und Übersetzungen
- Märchenverfilmungen
- Märchen international

Gut fand ich die Auswahl der behandelten Märchen. Die Fragen bezogen sich nicht nur auf die Grimmschen Kinder- und Hausmärchen, sondern auch auf Anderson, Hauff, 1001 Nacht, Russische Märchen, Ungarische Märchen etc.

Ich hätte mich wie gesagt mehr über inhaltliche Fragen gefreut. Da die Fragen aber insgesamt recht ausbalanciert sind, gebe ich dem Pocket Quiz dennoch 4/5 Sternen. Man muss sich beim Kauf nur darüber im klaren sein, ob man diese Themengebiete erwartet.


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