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Rezensionen verfasst von
muffy666 "muggs_c" (Frankfurt / M.)

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Battlefield 3 - Limited Edition
Battlefield 3 - Limited Edition
Wird angeboten von Uncle-Scrooge
Preis: EUR 32,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Weiterführung der Serie aber kein Quantensprung., 31. Oktober 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Battlefield 3 - Limited Edition (Videospiel)
Während sich die Raubkopierer-, äh, Datenschutz-Troll- oder Pseudo-Betroffenheits-Community über die ach so böse PC-Version des Titels ausheult und sich in stuttgart21-kompatiblem Wurbürgertum fast so revolutionär wähnt wie die 68er oder 1789er lachen wir coolen Consolieros dreckig und zocken lieber das Game, als sinnentleert über EULAS zu schwadronieren.

Das Game ist es allemal wert, sich auch einmal inhaltlich damit zu beschäftigen. Vorab ist festzustellen, dass der Sprung von BF2 zu BF3 zwar durchaus genauso revolutionär ist wie seinerzeit von 1942 auf BF2 - allerdings war hier noch BFBC2 dazwischen, auf das im wesentlichen aufgesetzt wird. Jeder echte BF'er hat eh Bad Company gezockt und daher ist BF3 keine soo beachtliche Weiterentwicklung mehr. Wer BFBC2 kennt, wird BF3 fast eher als weiteres Addon oder Mappack empfinden als einen Titel, der es würdig ist, die große "3" zu tragen.

Anyway - das macht das Spiel allerdings nicht schlechter. Leider kommt die volle Grafikpower des Titels nur auf dem (Highend) PC so richtig rüber. Allerdings ist das, was mit mit ca 720p entgegenflackert auch sehr schön anzusehen und fühlt sich vor allem richtig gut an.

Die Farbwahl ist entweder ausgewaschen grünlich, nachtblau oder wie teilweise COD MW2 etwas übersättigt bonbonhaft. Geballert wird in urbanen, industriellen Gebieten und offenen Landschaften. Dabei wie immer der gute alte Fuhrpark (Tank, Jeep, Schützenpanzer). Im Gegensatz zu BF2 wurden die Soldatenklassen auf insgesamt vier reduziert, was aber m.E. dem Flow des Spiels gut tut. Da die Kommunikation auf der PS3 eh nicht so gut läuft bzw. gepflegt wird, wären so ausdifferenzierte Papier-Schere-Stein Klassen wie in BF2 eh nicht sonderlich sinnvoll.

Auch wenn das Spiel bei allem Blabla im Ergebnis nichts wirklich Neues zu bieten hat (außer der Grafik auf dem PC / Frostbite 2 bleibt farblos), macht es aber gewohnt extrem viel Spass und man sagt sich locker 10 Mal hintereinander "Nur noch eine Runde, versprochen!" :-) Dazu trägt übrigens auch der unfassbar gute Sound bei, den ich mir am Samstag über Kopfhörer schön laut reingezogen habe. Da hört man wirklich jedes Zischen der Geschosse, verschiedene Umgebungen "färben" den Klag der Geräusche. Lustiger Weise hat die M16 den gleichen fiesen Sound wie bei Desert Combat. Stichwort Desert Combat: viele gute Tugenden dieses Spiels sind auch irgendwie in BF3 aufgegangen. Schade jedoch, dass man DC nicht einfach so wie es war auf eine neue Engine gezogen hat - der Titel ist nach wie vor unerreicht.

Alles in Allem bietet BF3 viel Spass für die sauer verdiente Kohle und dürfte die Wartezeit auf COD MW3 angenehm verkürzen... :-)


Unto The Locust (+DVD)
Unto The Locust (+DVD)
Preis: EUR 18,49

19 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Noch unentschlossen., 28. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Unto The Locust (+DVD) (Audio CD)
Ich habe volles Verständnis dafür, das ein Musiker wie Robb Flynn nicht ständig Old, Davidian und Ten Ton Hammer spielen möchte. Ich kann auch absolut nachvollziehen, dass man sich nicht mal so nebenbei Alben wie Burn My Eyes, Through the Ashes of Empires oder The Blackening schreibt. Betrachtet man sich die Diskografien von Bands, die so lange am Start sind wie Machine Head, gibt es immer Alben, die ok oder auch eher so "meh" sind. Kein Thema. Niemand würde etwa behaupten, dass Testament Mist sind, nur weil sie einen Langweiler wie Souls of Black im Programm haben. Oder alle Alben von Iron Maiden nach 7th Son waren nicht in der Lage, die überragende Stellung von Iron Maiden zu unterminieren.

Zusammenfassend ist "Unterm Klo" weder der große Wurf, noch der totale Ausfall. Im direkten Vergleich mit Blackening und Throug... fällt die Scheibe qualitativ etwas ab, ist aber deutlich besser als Supercharger. Mit den beiden Frühwerken ist die Platte nur noch bedingt zu vergleichen, aber das war das bejubelte Ashes auch nicht.

Locust ist vor allem Metal. Kein "Nu", ein wenig Thrash, aber viel klassischer Heavy Metal stand Pate für den Grundsound des Albums. Bezeichnend daher auch die Covertracks von Judas Priest und Rush auf der Deluxe Edition.

Die melodischen Parts von Blackening wurden nochmals ausgebaut, Robb singt trotz Gesangsunterricht nicht wirklich besser, aber tuffiger. Leider hat sich das auch auf die "Normalstimme" negativ ausgewirkt. Alles klingt deutlich schaumgebremster. Auch die Gitarren bleiben seltsam diffus und ohne Punch. Den Bass hört man kaum im Vergleich zu Blackening. Was war da los?

Keine Frage, I am Hell und der Titelsong haben tolle Refrains und ausladende Arrangements. Aber diese Kanons (v.a. bei I am Hell "Sangre Sani") nerven schon etwas. Die Platte wirkt auf der einen Seite ein bisschen wie ein Schnellschuss aber dabei gleichzeitig total überproduziert und verkopft. Etwa wie die späteren Savatage oder Blind Guardian im Vergleich zu "Power of the Night" oder "Tales from the Twilight World". Es ist einfach too much.

Gegen opulente Produktionen ist zwar per se nichts einzuwenden, aber wenn sie die eigentliche Musik ersticken, wird es schnell behäbig. Machine Head haben viel Power verloren, sind aber natürlich viel zu gut, um richtig schlecht zu sein. Leider wird es mit "Who We Are" am Ende sogar richtig peinlich. Kinderchor und zweitklassige Running Wild Riffs (btw: ich mag RW!) und dann dieser Text "Into glory we will ride..." Nee mann, Alter. Das ging schon mal besser.

Wie gesagt, kein Grund der Band das Following aufzukündigen, aber auch kein Grund, willenlos freudig rumzusabbern. Ich hoffe, dass Robb dieses Album als Anlass nimmt, bei der nächsten CD mal wieder die Shotgun auszupacken. Lieber zehn knackige "aufs Maul Tracks" als sieben Mal Kaugummi.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 18, 2011 11:08 PM CET


No Mercy No Forgiveness
No Mercy No Forgiveness
Preis: EUR 20,54

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen The neverending breakdown, 14. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: No Mercy No Forgiveness (Audio CD)
Normalerweise mache ich ja um alle Scheiben, die in irgendeiner Weise mit *.Core assoziiert werden, einen großen Bogen. Ebenso um übel tättowierte Kiddie-Bands mit diesen Flesh-Tunnel Ohrringen. Aus irgendwelchen Gründen haben sich aber Platten von The Faceless, Whitechapel und All Shall Perish in meinem Schrank eingenistet und fahren daher auch öfters mal im Auto mit. Die offenbar (hier) eher unbekannte Combo aus Oakland legt mit dieser CD einen ordentlichen Fratzenhammer vor, nach dessen Genuss die Lauscherchen genauso geweitet sein dürften wie die von Frontmann Ricky Hoover.

Die Jungs kennen echt kein Erbarmen auf der Platte und zelebrieren alle Klischees des - ich denke - Deathcore so konsequent, dass es schon wieder Spass macht. Pigsqueals, Breakdowns, Stakkato-Orgien und Bolzteile kommen so derbe in druckvollem Sound angebrettert, dass die Chose so 3-4 Songs richtig Spass macht. Dann wirds etwas ermüdend, da jeder Song im Prinzip die gleichen Zutaten verwurschtet und es mangels Melodien o.ä. Hooks keinen nennenswerten Wiedererkennungswert gibt.

Zum Mitgrunzen bei 160 auf der A66 in jedem Fall empfehlenswert und daher scheuklappenfreie 3,44 Sterne.


Heritage (Deluxe Edition)
Heritage (Deluxe Edition)
Preis: EUR 15,71

5 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mut zur Konsequenz!, 7. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Heritage (Deluxe Edition) (Audio CD)
Ich fand Opeth bis zu diesem Album bestenfalls uninteressant. Die von vielen also sonderlich essentiell hochgelobte Mischung aus (ziemlich soften) Death-Metal Versatzstücken und softeren und ultra-soften Passagen habe ich stets als bemüht und zu konstruiert empfunden.

Vor allem ging mir aber das Gewese und Gemache der vermeintlichen Fans auf den Zeiger. Der Opeth-Fan tritt in meiner festen Überzeugung in verschiedenen Phänotypen auf. Da gibt es zunächst das leicht speckige Metal-Dickerchen, dass sich krampfhaft von den geselligeren Manowar-Hörern absetzen will, den hageren Nickelbrillenträger mit krummen Schultern und verwaschenem Pink Floyd Shirt (Marke Steven Wilson), der mit webisch-pubertärer, agressiver, besserwisserischer Weinerlichkeit seinem unbeweibten Geek-Tum mehr Klasse durch das Abhören von möglichst komplex wirkender Musik geben möchte und schließlich der alte knurrige Mariacron-Haudegen, Marke Lesebrille zu spackigem Rollkragenpullover, der auch gerne Jazz hört und das immer "Jattzz" statt "Dschäs" ausspricht. Diese Vögel sagen auch noch "zum Bleistift" oder "Schlepptop" und lachen sich einen in die selbstgedrehte, filterlose Kippe.

Die Mucke selbst ist dieses Mal sogar auch ziemlich amtlich geraten. Härtetechnisch operiert man zwischen launigem Lounge-Jazz oder Tenhi (das habe ich hier irgendwo aufgeschnappt und gleich für gut befunden) und Tool bzw. Porcupine Tree. Die vielbeschrienen 70s Einflüsse sind bis auf ein paar Orgeln und ein paar Moll-Pentatoniken gar nicht mal soo ausgeprägt. Die Band streift vielmehr durch den gesamten Garten der E-Musik des vergangenen Jahrhunderts, zitiert hier und da respektvoll, schwebt jedoch souverän über stilistischen Schubladen und Scheuklappen.

Endlich sind die aufgesetzten Death-Metal Passagen und übertriebene Düsterromantik verschwunden, es wurde Licht und es wurde kreativ. Ein Befreiungsschlag, den ich der Band abkaufe und dessen Wirkung man auch hört.

Auf einzelne Songs einzugehen habe ich jetzt keinen Bock. Es sei erwähnt, dass die CD eine enorme Stilvielfalt von Flöten über A-Klampfen bis ordentlich crunchy Grooveparts so alles auffährt, was ein modernes, ich will fast sagen "Post Metal" Album so braucht. Willkommen in der freigeschwommenen Welt von Isis, Russian Circles, Mastodon und Neurosis (Eye of Every Storm - nur positiver). Goodbye Kellerfreakshow und "aus der Aussenseiternot eine Tugend machen".

Getoppt wird die Chose noch von einem herrlich warmen, dynamischen Sound, der besonders im Bereich Gitarren und Drums Mut macht, dass man Anno 2011 druckvoll produzieren kann, ohne dass sich das ganze nach Pod-Farm und EZ-Drummer oder nach Drecks-Caliban anhört. Yay.
Kommentar Kommentare (24) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 8, 2012 11:24 PM MEST


Machinations of Dementia
Machinations of Dementia
Preis: EUR 29,26

5.0 von 5 Sternen Der neue Dauergast im Player mit lebenslangem Aufenthaltsrecht, 13. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Machinations of Dementia (Audio CD)
Ich stehe ja nicht unbedingt auf "Prog", weil sich die Bands häufig entweder gnadenlos bei Pink Floyd, Yes, LEP oder Rush bedienen, irgend ein hüftlahmes Pseudo 70ies Geschrammel abziehen (soweit dies nicht bereits unter den PF-Rip Off zu subsumieren ist) oder einfach widerwärtigst kitschig sind.

Es gibt / gab leider nur ganz wenige Bands, die technische Finesse mit Kick-Ass Songwriting verbinden, etwa wie die seligen Toxik, Spiral Architect, Psychotic Waltz (teilweise), Cannibal Corpse und natürlich WATCHTOWER. Control & Resistance höre ich seit, ja, Jahrzehnten, ohne dass es irgendwie ansatzweise abgenutzt, langweilig oder betagt wäre.

Und niemand geringeres als (ex-) Watchtower Gitarrist hat sich mit Alex Webster (Cannibal Corpse, b) und Drummer Charlie Zeleny zusammen getan, um meiner Ansicht die "Control & Resistance der 2000er" aufzunehmen. Die Platte ist durchgehend instrumental, weswegen Jarzombeks Gitarre(n) sehr viel Platz zum Austoben haben. Teilweise dreistimmig exerziert der Meister das ganz große Tennis, kongenial unterstützt vor allem von Webster, der sehr gut zu hören ist und auch Raum für Solo-Ausflüge bekommen hat.

Musikalisch ist das Ganze schwer zu fassen, kann aber nicht zuletzt wegen dem teilweise tiefen (A) Tuning durchaus als instrumentaler Death-Metal durchgehen. Aufgelockert wird das ganze mit leichten Fusion-Spritzern und dissonanten Akkorden und schier unglaublichen Solo-Exzessen. Gerne würde man zu einigen Songs Alan Tecchios Sirene aber auch "Corpsegrinders" Grunzen hören. Aber es gibt instrumental dermaßen viel zu hören, dass sich man mit der Platte locker Dutzende Runden beschäftigen kann, bevor sich alle Details richtig erschließen.

Leider ist die CD recht teuer, ich hoffe sie in USA (nebst Spastik Ink) zu halbwegs vernünftigen Kursen erstehen zu können.


The Obsidian Conspiracy
The Obsidian Conspiracy
Preis: EUR 11,99

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 1/2 Nevermore - 1/2 Warrel Dane Solo, 26. August 2011
Rezension bezieht sich auf: The Obsidian Conspiracy (Audio CD)
Ich habe mich lange, über ein Jahr, darum gedrückt, ein Review zu schreiben. Zunächst kam die Platte zu einer relativ unpassenden Zeit heraus, in der ich keinen rechten Nerv hatte, mich überhaupt intensiver mit Musik zu beschäftigen. Dafür kann die CD natürlich nichts. Dann die CD aber selbst: relativ unausgegoren schallte es mir entgegen und machte absolut keinen Bock auf Repeat.

Jetzt, nach diversen Umdrehungen im Player und eine Live-Show (mit Psychotic Waltz - yeaaah! und Symphony X) später, vermag ich das vorläufige Endergebnis präsentieren. Fazit: wir hören eine Platte, die in der ersten Hälfte Nevermore in relativ schwacher Form featured und in der zweiten Hälfte Warrel Dane solo in allerdings gewohnt guter Form. Ergebnis: eine gegenüber dem bisherigen Material abfallende CD, die zum anderen Songs enthält, die zwar gut sind, die man aber nicht von Nevermore hören will.

Immerhin besser als Morbid Angel - die CD hat auch Tracks, die man nicht von MA hören will, die aber zu allem Überfluss auch noch grobe XXX sind!

Anyway, hier die Einzelbewertung:

1. The Termination Proclamation: Netter Opener mit den typischen hackenden 32stel Triolen Läufen von Loomis der neuen Art mit einem etwas Dissonanten Refrain, der auch auf Politics hätte stehen können. Solider Start.

2. Your Poison Throne beginnt mit etwas peinlichen Gangshouts "Rise! Rise!", ist aber eine fetzige Nummer, die vor allem Live sehr gut zur Geltung kam, wo auch das "Rise!" aus hunderten von Mündern ziemlich fett kam.

3. Moonrise verbindet Enemy-haftes, hartes Strophen Riffing mit einem überraschend catchy Refrain, der auch eher in den Solokontext passt, andererseits aber auch in der Liga wie Heart-Collector steht. Hier sind die harten Schnitte zwischen den heftigen und soften Passagen sehr gut gelungen.

4. The Maiden Spoke hat sich nach anfänglicher Skepsis zu einem meiner (wenigen) Faves auf dem Album gemausert. Gerade der Anfang mit den sphärischen Flanger-Gitarren über der sich im Hintergrund aufbauenden Soundwand ist wirklich sehr gut gelungen. Auch die ziemlich hektischen, thrashigen Strophen kontrastieren sehr gut zu dem leicht psychedelischen Refrain. Auch die Bridge mit den freundlichen Geisterchören und der Ausbruch in den Prä-Chorus ist wirklich saugeil. Verbindet in dem Kontext wenn man so will die Tugenden der Songs "Enemies of Reality" und "Noumenon".

5. Nach dem starken, bzw. sich deutlich steigernden Auftakt beginnt mit Emptiness Unobstructed der Teil der Platte, den ich als Warrel Dane Soloexkurs empfinde. Ein starker, rockiger Track, der auch auf Praises for the Warmachine gepasst hätte und der direkt mit dem Power-Chorus einsteigt, bevor es zu cleanen Gitarren zunächst zur Strophe geht. Der Aufbau ist dann genreüblich ohne weitere Überraschungen. Käme danach wieder ein Kracher, wäre dieser Song eine wie bei Nevermore bislang üblich eine Powerballade an Stelle 5 oder 6 eines Albums.

6. Leider wird danach nicht geschreddert (sowas wie River Dragon wäre jetzt geil!), nein, es setzen wieder cleane Gitarren ein und die Stimmung und die Power wird noch eine Nuance runtergefahren. Allerdings nicht in der Intensität wie in dem letzten Drittel von Dreaming Neon Black. Textlich wird nochmals die Brother Thematik von Praises aufgearbeitet. Es pendelt so zwischen Clean-Klampfen Piano Strophen und etwas fetterem Chorus hin und her. Ein sehr gefühlvolles Solo leitet in den Höhepunkt (3:11) des Track über, wo der Titel zum ersten Mal in der Lage ist, zu berühren. Powerballede Nummer 2 - und die zweite in Folge. Sind wir hier bei Stone Sour?

7. So, jetzt aber fette Keule? Ja, Without Morals steigt mit einem generischen Loomis-Riff ein und man denkt, ja, jetzt gehts ab, aber der Prä-Chorus driftet wieder in die Praises-Ecke ab. Mann, was ist denn los? Und dann der Schnulli-Chorus: "This is why I hate you... tralala". Früher wäre das in den höchsten Falsett-Tönen rausgekrischen worden, aber heute alles schaumgebremst. Wahrscheinlich zuviel Kippen. Chance vertan.

8.So, jetzt noch mal ein Nackenbrecher wie Born? Nein! Stehende Gitarrenwände über Keyboards, verschleppter Rhythmus, oh nein, was ist das? Der Gesang setzt ein und die Zerrklampfen verschwinden. Es kommen - WIEDER! - cleane Gitarren und Spoken Word Performance. Dann Gezirpe und sehr verhaltener Gesang. Was ist da los? Ebenfalls ein Song, der auf Praises hätte stehen können. Da nützt es auch nichts, wenn ein paar belanglose Stakkato-Riffs zwischen die belanglosen Strophen geklatscht werden. Der Chorus "The Day you built..." ist dann doch dann ganz gelungen und der Song bekommt bei dem Solo (ca. ab 2:50) dann noch eine gute Wendung, erreicht aber niemals die Intensität von "Dreaming Neon Black" oder meinetwegen "Who Decides".

9. Ok, jetzt bin ich richtig stinkig. She Comes in Colors. Akustikgitarren, nöliger Gesang. Scheint nach 4 Halballaden in Folge die erste Vollballade zu sein. Gutes Solo bei ca. 0:40. Immerhin setzen eine Minute später fette Gitarren ein und es geht in respektabler Nevermore-Manier weiter. Der Song entwickelt sich dann recht ordentlich - ist meinetwegen eine Art Mini-Epos, das nach den vorherigen Titeln einfach schlecht platziert ist.

10. Der erhoffte Rausschmeißer (wir erinnern uns an Seed Awakening oder Dead Heart..) lässt sich gut an, ist aber in der Stophe relativ austauschbares Loomis 32stel-Geschrote, das im Prä-Chorus teilweise ordentlich Fahr aufnimmt um in einem relativ variablen Chorus gipfelt. Hier wird sehr gut mit den Tempi gearbeitet, kompositorisch und vom Arrangement sehr intelligent gelöst. Halbwegs versöhnender Abschluss einer CD, die durchwachsener nicht sein könnte.

Der Sound ist übrigens auch insgesamt relativ harmlos, das selbst die sägenden Passagen nicht so wirklich knallen wie bei den Alben seit Dead Heart. "Schuld" daran ist Peter Wichers, den Warrel von seinen Solosessions gleich mit rübergeschleppt hat.

Fazit: Warrel und Wichers mögen funktionieren. Wichers und Nevermore nicht. Konsequenterweise sind Loomis und Williams nach der Tour gleich ausgestiegen. Schauen wir mal, was Warrel und Jim ohne das Riffmonster noch so gebacken bekommen. Es steht zu befürchten, dass diese CD der Schwanengesang einer der besten Metal Combos aller Zeiten sein könnte. Dafür ist und wäre der Output allerdings so stark, dass man hier in Würde abtreten würde.

Besitzer der Supi-Dupi Deluxe Edition dürfen sich über zwei Coverversionen, Temptation von The Tea Party und The Crystal Ship von The Doors "freuen". Ersteres hat einen ziemlich nervigen Chorus, der sofort nach SKIP schreit. Mangels Kenntnis des Originals kann ich nicht beurteilen, wie gut oder wie schlecht das Original umgesetzt wurde. Silent Hedges bzw. The Sound of Silence waren allerdings aus einem ganz anderen Holz geschnitzt.

Crystal Ship basiert ausschließlich auf Gitarre und ist daher jedenfalls musikalisch interessanter, wenngleich ein Piano / Rhodes etc. die Sache sicher noch dicker gemacht hätte. Der Gesang von Warrel passt nicht, da er versucht, das Stück durch die Flüstereinlagen und tiefes Dubbing in eine Pseudo-Evil Ecke zu packen, wo es überhaupt nicht hinpasst.

So, genug jekotzt!

Eine durchwachsene CD mit sehr starken Momenten am Anfang, die gegen Ende nur bedingt wieder Fahrt aufnimmt. Schauen wir mal, wie es mit Nevermore weitergeht. Wäre zu hoffen, dass sich die Jungs wieder zusammenraufen!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 8, 2011 9:31 AM MEST


Ruining It for Everybody
Ruining It for Everybody
Preis: EUR 17,99

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ich glaube, ich bin zu alt für diesen Käse., 26. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Ruining It for Everybody (Audio CD)
Wie schon auf ihrem Debut gibt die Band auf einer sagen wir einmal Death(Metal)Core-Basis vor, durch besonders hektisches Vermischen und Integrieren von stilfremden Versatzstücken besonders kreativ und "foll kräsie" zu sein.

Foll kräsie wird man aber spätestens nach 3 Titeln dieses leider sehr unstrukturierten Gewürges. Was auf dem Debut noch einen gewissen Charme und Naivität ausstrahlte, wird jetzt berechnend gemacht und das hört man. Zu krampfig versucht man die Riffs nur so kurz wie möglich anzuspielen, dann möglichst ne wirre Blast-Attacke einbauen. Dann hier kreischen und dort ein paar Tupfer Elektro-Glitter.

Keine Frage: Krysta Cameron kreischt ihre Flanell-Nerd Bandmitglieder souverän an die Wand und kann vor allem in den ruhigeren Passagen mit einer exzellenten Stimme punkten, die sie in diesem -mickymausbullsh%t Umfeld nicht länger verschwenden sollte.

Ich bin überzeugt, das "die Kids" von heute genau auf diesen Style abfahren - ich bin ebenso überzeugt, dass ich ebenfalls drauf abgehen würde, wäre ich mindestens 15 Jahre jünger. Die CD anzuhören fühlt sich aber meistens in etwa so an, als ob man mit Jetlag und 10 RedBull intus auf einem 64er Server Call of Duty im Hardcore Modus spielt. Das kann MAL richtig geil sein, meistens ist es aber die totale Hölle.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 1, 2011 10:52 AM MEST


Crimen Laesae Majestatis Divinae
Crimen Laesae Majestatis Divinae
Preis: EUR 7,49

1 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes Retro Album - aber brauchen wir Retro überhaupt?, 25. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Crimen Laesae Majestatis Divinae (Audio CD)
Jaja, der Metaller. Der hängt scheinbar sehr an seinem Metal. So sehr, dass wenn ihm die Entwicklung zeitlich wie qualitativ dann doch zu weit von den eigentlichen Wurzeln seines geliebten Metals geht, dann drückt er auf den Reset-Knopf. Dann wird die Entwicklung der letzten 10-15 Jahre einfach mal negiert und man fängt wieder von vorne an.

Da hatten doch die so verhassten BioPanTuraHeads, Soulfly und Slipknot erfolgreich die beknackten Drachen und Schwerter der 80er weggegrooved, da tauchen 1996 wie zum Trotz Hammer Fall auf der Bildfläche auf und zeigen, dass das Thema Zwerge und Feuer bei weitem nicht so ausgelutscht ist, wie uns so manche Blind Guradian Veröffentlichung Glauben machen wollte. Im Sog von HF unzählige Klonbands, qualitativ im Prinzip teilweise gut, teilweise auch übelst (Rhapsody, Steel Prophet, Sacred Steel, Pegazus...), die allesamt den Kindergarten Metal der späteren 80er wiederbelebten. Wer hat überlebt? Die ersten: Hammer Fall. Und die krauchen auch mehr so unkreativ durch die Gegend.

Dann rächte sich der Fortschritt erneut und Mastodon, Neurosis, Isis, Baroness, Bison B.C. grunzten die Zwerge zurück nach Moria und lieferten etliche Lehrstunden ab, wie man auch jenseits von ausgelatschten inhaltlichen wie musikalischen Wegen mit fetten Gitarren rumlärmen kann.

Aber nein, das war auch zuviel, jetzt steigen wir wieder in den frühen 80ern / spätern 70ern ein und zelebrieren den guten alten King Diamound / Mercyful Fate Sound. An sich ne tolle Sache. Gerne ziehe ich mir ab 3 Bier im Kopp "Sleepness Nights" und "Egypt" auf YT rein. Oder "Alison Hell".

Und so sehe ich überhaupt keine Veranlassung, warum ich mir diese Platte anhören sollte, die im Prinzip eine Hommage an KD / MF ist, aber weiss Gott nicht den Anspruch erheben sollte, in irgendeiner Form originell oder neuartig zu sein. Da war ja Warhammer noch kultiger, weil die nur 5 Tracks als Vorlage hatten und sich zudem konsequenterweise als Tribut-Band bekannten.

Positiv an der Scheibe ist neben dem dann doch - zugegebenermassen - gelungengen Songwriting und den instrumentalen Fertigkeiten der Jungens der sehr gute, klassische Heavy Metal Sound ohne übermäßig hörbare Spielereien. Hier meint man dann doch den unverfälschten JCM800 und nicht die Sim zu hören. Klar, "Beast of Fire" und "Bloodbath" sind geile Heavy / Speed Metal Nummern. Der Sänger kann sehr gut den King zu MF Zeiten nachmachen. Gut. Toll. Hurz.

Portrait sind mit Ghost und The Devils Blood Vorreiter eines aktuellen Retro-Trends, der systemimmanent bald wieder verschwinden wird. Wenn dann nach weiteren 1-2 Alben die Ideen ausgehen oder das Klauen bei den Originalen zu offensichtlich wird, werden die Fanboys die Combo nebst Trend wie bisher immer auch wieder fallen lassen. Oder wer hört heute noch Black Metal? Grunge? True Metal?

Im Ergebnis wird man nachhaltig ohnehin wieder zu den Originalen greifen, also Abigail, Them und Melissa. Ich hoffe, dass Portrait dann wenigstens einen schönen Kurzurlaub in Sachen Metal-Stars hatten.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 17, 2013 12:26 AM CET


Dickste Freunde
Dickste Freunde
DVD ~ Kevin James
Wird angeboten von Tradinio
Preis: EUR 7,19

4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Film ohne Richtung., 15. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Dickste Freunde (DVD)
Mann, was habe ich mich damals über "Trauzeuge Gesucht" (I love you, man!) geärgert. Den Trailer (und damit die besten Szenen) gesehen. Ausgeliehen. Ausgehalten. Bieder ziellos dümpelte dieser Film mit gezwungenem "Buddy Humor" vor sich hin. Damals schwor ich einen Eid, Filme, die nach 10-15 keine Richtung, keine Fahrt aufnehmen, einfach nicht mehr bis zum Ende zu sehen.

So verhielt es sich mit Dickste Freunde. Meine Güte, was habe ich mir früher Grottenfilme bis zum bitteren Ende reingezogen. Dieser fängt schon mal gut an. Cast, Musik (Hanz Zimmer) und Ausstattung waren erste Sahne. Auch die nächtlichen Schwenks über die Stadt sehen auf BluRay exzellent aus. Doch dann: sinnlose Szenen ohne Fluss, zerstörerische Schnitte, schwachsinnige Dialoge und fürchterlich steife Darsteller. Dann wieder Schnitt hier und wieder Schnitt da. 15 Minuten vorbei und nicht einmal der Hauch eines Plots erahnbar.

Ich weiss: man darf keine Filme nur 15 Minuten schauen und dann eine Rezi schreiben. Doch, wenn die Story nicht aus dem Quark kommt, mache ich beim nächsten Mal schon nach 10 Minuten aus. Wenn man diesen Film nicht gut findet, hatte man eine falsche Erwartungshaltung und ist angesichts von Kevin James von einer Komödie ausgegangen. Nö, ich bin mal von gar nichts ausgegangen und wollte einfach mit den zwei Buddies und den beiden attraktiven Damen kurzweilige Zerstreuung. Die gabs nicht! Stattdessen musste ich das ärgerliche Sonntagabend-TV-Programm bemühen! Tatort oder Pilcher. Danke Kevin, danke Vince...
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 25, 2011 9:57 PM MEST


Blessed Are the Sick (Dual Disc)
Blessed Are the Sick (Dual Disc)
Preis: EUR 21,23

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Klassiker Revisited - Part 1, 30. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Blessed Are the Sick (Dual Disc) (Audio CD)
Geht es Euch nicht auch so auf die Nerven: da können die Bands Hammerplatten raushausen wie sie wollen - das Publikum grölt immer nach dem alten Zeug, den "Klassikern", die in einer Zeit entstanden, in der ja mindestens vieles doch deutlich besser war.

Sind die Klassiker wirklich so gut, oder liegt es an kindlich-pilsgeschwängerter Verklärtheit, dass die Leute immer wieder und wieder "Smoke on the Water", "Master of Puppets", "The Jester Race" oder "Mother North" hören wollen?

Wie kommen die "Klassiker" eigentlich davon, wenn ich kurz vorher eine fette Produktion einer um 10-20 Jahre reiferen Band gehört habe, wie haben die ollen Karmellen noch Bestand, wenn man sie mit größtmöglicher Objektivität (wenn das geht) hört und vor allem: was würde man als Bewertung rausrücken, wenn die CD heute erschiene?

Den Auftakt meiner losen Reihe des kadaverigen Investigativ-Journalismus macht nolens-volens "Blessed Are The Sick" der Band Morbid Angel, das ich heute morgen seit Jahren mal wieder gehört habe und dachte: nee oder?

Jaaa, Blessed Are The Sick, DAS hatte noch Power, DA waren Morbid Angel aber sowas von aufm Zenith des Schaffens und überhaupt ey.

Fakten: 13 Songs, Erscheinungsjahr 1991, Produziert von Morbid Angel, Engineered + Mixed by Tom Morris, Line-Up: Trey Azagthoth, David Vincent, Richard Brunelle und Pete Sandoval.

Eröffnet wird der Spaß mit einem Intro, das über eine Minute dauert und entfernt an in der Distanz startende Flugzeuge erinnert. Sehr sinnvoll und vor allem: eeevil!

Der erste "richtige" Song, Fall From Grace, ist neben Day Of Suffering und Thy Kingdom Come einer der ganz wenigen Titel, von denen überhaupt irgendwas im Ohr hängen bleibt. Ich besitze die Scheibe seit 1991 und habe sie weiß Gott oft gehört, aber vom Rest der "normalen" Titel konnte sich in 20 Jahren nichts im Gehörgang festsetzen.

Was als erstes tierisch nervt ist der extrem schlecht getriggerte Drumsound, vor allem das viel zu laute Snare-Sample raubt einem auf Dauer echt den Nerv. Der Gitarrensound ist fade, schlapp und verwaschen. Immerhin blubbert der Bass recht differenziert unten herum. Daves Vocals sind heiser, völlig trocken und viel zu laut bzw. zu nah klingend abgemischt. Man hat den Eindruck, ein heiserer Hund sitzt auf der Rückbank und bellt einem immerfort ins Ohr.

Nachdem man Fall From Grace mit seinem prägnanten Eröffnungsriff überstanden hat, langweilen Brainstorm und Rebel Lands so sehr, dass man unterbewusst meint, dass der erste Titel noch gar nicht vorbei ist, irgendwie nix mehr passiert und dass es sich um das Fade-Out handeln müsste.

Dann wird der Doomsday zelebriert - einem der hier erstmals eingebrachten (Synthie-) Orchestralen Zwischenstücke. Nach dem genannten Day of Suffering überzeugt der Titelsong mit einem fetten Chorus und eleganten Flöten-Ourto. Definitiv einer der stärksten Momente auf der Platte.

Thy Kingdom Come kann mit einer guten Hook glänzen - nämlich genau dann, wenn Vincent den Titel ins Break schreit. Dann wird manisch weiter gehackt und soliert und dann ist der Titel auch vorbei und vergessen.

Unholy Blasphemies und Abmominations erkennt man nur, wenn mans hört. Ach das, ach so. Jaja. Dann kommt mit Desolate Ways ein weiteres akustisches Zwischenspiel von Richard Brunelle, das wirklich nach Jahren auch noch sehr schön ist und relativ leicht nachzuspielen ist - wenn man die TAB findet.

Tjo, nichtssagend gehts mit The Ancient Ones weiter, bevor ein sehr synthetisches, gehackt gespieltes Klavier einem den Weg aus der Platte weist.

Neben einigen starken Momenten enthält Blessed Are The Sick eklatante Schwachstellen, die im Vergleich zum Debut Altars Of Madness insgesamt einen Rückschritt in Sachen Qualität darstellen. Wie imemr gilt: für ein Debut hat man ewig Zeit - für die zweite Plate jedoch nur 1-2 Jahre. Während die Songs auf Altars eine Weile reifen konnten und den Live-Test unzähliger Shows bestanden haben, zeigt sich Blessed insgesamt zwar von der reiferen, spricht nicht mehr so ungestümen Seite, verliert dabei aber auch viel Spirit und Agression. Den Gipfel der Sterilität stellt m.E. Covenant dar. Erst mit Domination konnten sich MA frei schwimmen und zeigten mit diesem und den beiden folgenden Alben, wie gelassene Souveränität der DM-Kings klingt.

Mehr als drei Sterne sind für eine derart inkonsistente Scheibe mit einem auch bereits damals sehr fragwürdigen Sound heute nicht drin.

Das wärs fürs erste, bald geht es weiter. Auf der Liste ganz oben stehen bereits Painkiller, Kings of Metal, Night of the Stormrider und In The Nightside Eclipse.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 26, 2011 5:31 PM MEST


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