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Rezensionen verfasst von
Beat!i "irgendwieso."

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Hinterland (Limited Edition im Digipack)
Hinterland (Limited Edition im Digipack)
Wird angeboten von media-shop
Preis: EUR 29,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zu viel Füllmaterial in Caspers Mixtapeherz?, 28. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
So drastisch dürfte man dann Caspers Wechsel doch nicht betiteln. Um Lückenfüller
handelt es sich bei "Hinterland" sicherlich nicht, jedoch kommt das Album wahrscheinlich
nach dem ersten Durchgang tatsächlich wie ein Mixtape beim Hörer an.
Wenn man ein ähnlich schlüssiges, ja beinah konzeptartiges Album wie "XOXO" erwartet hat,
wird man in "Hinterland" nichts als Enttäuschung finden. Im Vergleich zu "XOXO" kommt
"Hinterland" beinah mit einer Leichtigkeit daher, dass man Casper nicht zu erkennen vermag.
Mixtapeartig verbinden sich hier verschiedenste Einflüsse auf einem Album. Dabei fallen
vor allem "Alles endet (aber nie die Musik)" und "Nach der Demo ging's bergab.." aus dem
Album heraus. Die so oft gewünschte Melancholie findet man in Songs wie "Ariel" oder "20qm",
jedoch scheint es, dass Casper sich erstmals von dem Mischpult losgerissen und seine Freude
in Rythmusgitarren und Bläsern gefunden hat.
Ob das jetzt ein positiver Schritt nach Vorne war, oder sich da jemand doch zu weit aus dem
Fenster gelehnt hat wird sich zeigen. Man möge sich vielleicht auch mit der Vielfällitgkeit
etwas schwertun. Viellerlei Einflüsse wurden hier versucht aufs kleinste zu Komprimieren.
Daher fehlt es dem Album wahrscheinlich auch ein wenig an Eingänglichkeit. Musikalisch geht
"Hinterland" beinah an Grenzen. Etwas unstimmig in dem, was das Album dem Hörer vermitteln
soll. Mit den Balladen hat sich Casper an sein all bekanntes Muster gehalten, doch hinzu
kommen crossoverartige Exemplare wie "Im Ascheregen" und beinah 90er Jahre Punkpop Songs
wie "Alles endet (aber nie die Musik)", die widerrum mit Songs alla "Casper Bumaya" abgelöst
werden und schließlich in einer ausgepfeilten Downstep-Melancholie enden.
Vielleicht etwas zu viel des Guten, vielleicht aber auch gerade nach längerem Höhren ein
aufgegangener Plan. Das wird sich wohl erst mit der Zeit herausstellen.

Betrachtet man das Album ohne Einbeziehung seiner Vorgänger lässt sich schnell klären, dass
es sich hier um aufgeweckte, gut komponierte deutsche Musik handelt, die lyrisch weit voran
steht und sich mit feinsten Raffinessen am Corssover bedient.
Der Versuch "Hinterland" als schlecht umgesetztes Album anzustempeln ist meiner Meinung nach
mehr als ungerechtfertigt. Sich mit dem Gedanken anzufreunden, dass Casper sein altes Ich nun
endgültig abgelegt hat ist da vielleicht schon etwas schwieriger.
Musikalisch wurde sich hier aber dennoch aufs Feinste angestrengt und deshalb sollte man dem
Album auch keine geringere Punktzahl geben als die, die es verdient.


Heartthrob
Heartthrob
Preis: EUR 15,49

4.0 von 5 Sternen Wenn man doch nur.., 14. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Heartthrob (Audio CD)
einmal die Tatsache beiseite lassen könnte, dass Tegan and Sara nicht mehr das alte Indie-Duo vor 7
Jahren sind, sondern sich schon länger in eine andere Richtung entwickeln, könnte man versuchen eine
auch dementsprechende Rezension zu Heartthrob zu verfassen.

Heartthrob ist anders. Heartthrob ist nicht schlechter als So Jealous und nicht besser als The Con.
Heartthrob erinnert schon ab den ersten 2 Sekunden an 80er Jahre Dance Pop und dieser 80er Jahre Flair
zieht sich auch durch das komplette Album.
Auffällig ist vor allem die starke Presentheit des Klaviers und das Fehlen von Leadgitarre.
Die Gitarre wird, bis auf ein paar Ausnahmen, lediglich als Nuance angewendet und so scheint Heartthrob
das innovativeste Album zu sein, was Tegan and Sara jemals erschaffen haben.
Ähnlich innovativ wie der Sprung von So Jealous zu The Con, muss der Höhrer beim ersten Durchgang wohl
oder übel alles Alte ausblenden, um sich überhaupt an den neuen Sound ranzuwagen.
Abgesehen von der Presentheit des Klaviers und dem 80er Jahre Flair gibt es dennoch die alt-bekannten
Tegan and Sara Vibes. Eine Mischung aus Tanzbarem und Melancholie erfüllt das Album.
Songs wie Shock To Your System, Love They Say oder I Couldn't Be Your Friend zeigen stets Tegan and Sara's
kreative Adern. Meiner Meinung nach trotzen diese Songs nur so von musikalischen Layern, die die Songs
fast pompös erscheinen lassen.
Jedoch muss auch ich feststellen, dass Songs wie How Come You Don't Want Me Now, I'm Not Your Hero, Drove
Me Wild und Goodbye Goodbye vielleicht einige Verbesserungsvorschläge hätten gebrauchen können.
Dass man sich neu erfinden will, ist nur all zu verständlich. Dass Tegan and Sara mal wieder etwas neues
kreieren wollen, auch. Aber, dass Tegan and Sara erstmals Songs veröffentlichen, wo ich ihre Kreativität
in Frage stellen muss, hätte ich nicht erwartet.
Allgemein finde ich das Album sehr durchwachsen. Es eignet sich zum "nett-beisammen-sitzen" und als
Hintergrundkulisse, jedoch fehlt mir an vielen Stellen die gewohnte Tiefe.
Schlecht ist es deshalb nicht. Von der musikalischen Spannweite bietet Heartthrob eigentlich viele
Raffinessen. Now I'm All Messed Up und Shock To Your System sind mit die feinsten Arbeiten, die Sara bisher
zustande gebracht hat. Jedoch gliedert sich das Album eher durchwachsen in ihre Discography.
Das Album braucht aufjedenfall mehrere Durchläufe bis man sich an den neuen Sound gewöhnt hat.
Wenn man sich auf den neuen Sound einlassen kann, ist Heartthrob dennoch ein gutes Album. Im Gesamtbild
finde ich es sogar besser als Sainthood. Anders ist nicht immer schlecht. Innovation ist nicht immer schlecht.
4 Sterne, weil meiner Meinung nach Tegan and Sara immer noch talentierte Musiker sind und obwohl sie sich zu
tanzbarem Pop etabliert haben, dennoch nicht mit der Masse gehen. Ihre Musik hat stets das Gewisse etwas.
Man muss sich dem nur hingeben. Leute, die nur an alten Mustern verharren und nicht offen für Neues sind,
haben mit Tegan and Sara auf falschen Karten gesetzt.


Delfinarium
Delfinarium
Preis: EUR 13,99

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Katzen und Pandas, 11. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Delfinarium (Audio CD)
Ich war sehr gespannt auf das neue Frittenbude Album, vor allem, da ich einen ähnlichen
Stilwechsel wie von "Nachtigall" zu "Katzengold", erwartete.

Album ohne ein Probehören einen Tag vor Release im Laden gesehen und gekauft.
Zuhause in die Anlage plaziert und voller Vorfreude die ersten Töne erwartet.

Der Opener "Von Allem Zu Viel" gibt einer perfekte Einleitung zum Album. Er besitzt sowohl
alt bekannte FB-Ideen und Kompositionen, aber gleichzeitig klingt er so anders, dass man
ihn mit keinen seiner Vorgänger vergleichen könnte.
"Nur Wegen Dem Eiskonfekt" beginnt mit aufgewühlten Drums und fungiert mit vielen Gitarren-
und Basseinlagen. Unerwartet, aber ab der ersten Sekunde absolut tanzbar.
"Aufregende Farben" beweist sich durch den poetischen Text und ausgeglichener Diastematik.
"Deutschland 500" erinnert sehr an "Katzengold", ist aber meiner Meinung nach das einzige.
Der Rest ist vollkommen neu, vor allem die Presentheit des Klaviers wird in vielen Songs deutlich.
Nicht nur als Ruhepol, sondern als leitende "Stimme" des Songs bedient sich das Klavier
an raffinierten Kompositionen.
Im Allgemeinen besitzt das Album eine perfekt abgestimmte Mischung aus wohl gewählten Baladen
und tanzbar außergewöhnlicher Elektro Musik, die hier ein Niveau erreicht hat, was im
deutschsprachigen Musikbusiness kaum annährend so vertreten ist.

Obwohl ich "Nachtigall" und "Katzengold" beide sehr schätze, vor allem wegen ihre Individualität,
traue ich mich zu sagen, dass FB mit "Delfinarium" ein wahres Meisterwerk erschaffen haben.
Die Raffiniertheit in jedem Song erfüllt mich mit Freude. Die Komplexität der Songs ist beeindruckend
und in keinster Weise anstregend. Obwohl FB für ihre basslastigen Beats bekannt waren, verzichten sie
in "Delfinarium" fast völlig darauf, was dem Album eine fast beschwingende Stimmung verleiht.
Die Jahreszeit bietet sich übrigens auch sehr an. Ich bin mir sicher, dass "Delfinarium" mein
Sommeralbum werden wird.


Evanescence (Deluxe Edition)
Evanescence (Deluxe Edition)
Wird angeboten von hardliner-music
Preis: EUR 16,79

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kommerziell?!?, 28. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Evanescence (Deluxe Edition) (Audio CD)
Nach 5 Jahre Wartezeit ist "Evanescence" nun erschienen und mit dem Erscheinungsdatum,
gleichwertig beeindrucktend, begannen auch die Diskussionen und Kritiken.
Ich selbst muss gestehen, dass ganze Album immer noch nicht vollkommen entschlüsselt zu haben,
jedoch meine ich behaupten zu können, dass "Evanescene" vieles sein mag, Kommerz kann ich
in dem Album jedoch nicht wiederfinden.
Man mag es als "schwer", "seicht" oder auch "impulsiv" empfinden. Man mag es als gerechten
Nachfolger von "The Open Door" sehen und man mag behaupten Evanescence hätten ihren Bezug zu
"Fallen" verloren. Dass nun aber Kommentare verfasst werden, die kritisieren Evanescence würde
nun endgültig die Chartschiene fahren, wage ich mit starkem Rückrad zu bezweifeln.
Ich selbest kann "Evanescence" noch nicht einordnen oder erklären, doch ich kann es sehr gut beschreiben.
Es ist anders, es ist NICHT "Fallen" (Wir befinden uns nicht mehr im Jahre 2002 und vielleicht hätte man
auch nach "The Open Door" merken müssen, dass Evanescence nicht mehr zurück-, sondern fortschreiten werden.
Wieso also immer wieder Kommentare wie "Es klingt aber nicht nach "Fallen"..und überhaupt "Fallen" war so ein
tolles Album... "The Open Door" war zwar ok, aber jetzt sowas..etc blahblab) es ist explosionsartig
und es ist alles andere als einseitig! Es hat Fülle! Es hat Klangflächen, die zu Platzen drohen.
Es hat Impulse, es hat Lyrik. Es hat alles, was ein Chart-, oder Mainstream Album NICHT hat.
Ich habe mir von Anfang an keine Erwartungen gesetzt und konnte so auch nicht enttäuscht werden.
Ich würde dem Album (noch) keine 5 Punkte geben (dafür müsste ich mich wohl auch noch philospohisch
mit dem Album außeinandersetzen).
Im Allgemeinen ist zu beobachten, dass Evanescene mit jedem Album komplexer werden.
Ein Album, welches voller prächtiger Ohrwurm-Kracher ist und wo wohl jeder nach dem Zweiten Hören
den Refrain in den schrillsten Tönen mitkreischen kann hat auch sein für und wider.)
Dem Käufter kann ich nur garantieren, dass es mehr als 2 Durchläufe dauert, um auch nur im geringsten
verstehen zu können, was sie Evanescence bei diesem Werk gedacht haben.
Musikalisch befindet es sich auf einer hohen Ebene. Das immer wieder auftretende Zusammenwirken zwischen
zarten Klavierklängen und explositionsartigen Gitarrenriffs ist alles andere als
langweilig und zeigt die Harmonien, die ich an Evanescence so zu schätzen weiß.
"Evanescence" ist weder schlechter als "Fallen", noch besser als "The Open Door". "Evanescence" ist neu,
etwas schwerlich, komplex und teilweise auch etwas verwirrend, aber gerade deshalb: alles andere als langweilig!


Goodbye Lullaby
Goodbye Lullaby
Wird angeboten von DVDCineShop
Preis: EUR 11,90

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Thema getroffen!, 20. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Goodbye Lullaby (Audio CD)
Vorerst ein paar Worte zum Allgemeinen:
Ich habe in meiner "musikalischen Beziehung" zu Avril viele Höhen & Tiefen erlebt, so habe ich z.B. sie mit "LG" lieben gelernt, meine Liebe mit "UMS" vertieft und hatte eine ernste Ehekriese mit "TBDT".
Dass Avril ihre rockigen Wurzeln mit diesem Album entgültig verloren hat, wage ich zu bezweifeln.
Überhaupt jeder, der jemals der Annahme war, dass Avril punk, rock oder gar ähnliches ist, sollte meines erachten einen Nachhilfekurs in Musik nehmen.
Ich denke der "Fehler" versteckt sich hinter den Drums. Diesen etwas dumpfige Unterton bekamen Songs wie "Losing Grip" und "Take Me Away" von den echten, passend eingespielten Drums.
Leider findet man das bei "Goodbye Lullaby" eher so gut wie garnicht, womit wir wohl schon bei meinem (fast) einzigen Negativ angekommen sind.
Songs wie "Smile" gefallen mir vom Takt & Aufbau ausgesprochen gut, allerdings wird der Song durch diese künstlichen Drumbeats in eine, dem Song eigentlich zu poppige, Schiene getrieben. Das gleiche gilt für: "Wish You Were Here" und "I Love You", wo das Schlagzeug deutlich mehr Part einnimmt, wie beispielsweise bei "Push". Bei den meisten Songs rückt das Schlagzeug ja eh allgemein in den hintersten Hintergrund.
Insgesamt kann man sagen, dass der Schwerpunkt des Albums deutlich auf den akkustischen Kompositionen liegt.
Songs wie "Stop Standing There" haben zwar wirklich nette Drumpassagen, die leider den Rest des Songes auch nicht wieder wett machen. Im Allgemeinen fallen mir viele Mängel auf diesem Album auf, bzw bin ich der Meinung, dass Avril aus vielen Songs mehr rausholen hätte können. Aber da meine Aufgabe hier nicht ist, Avrils Album umzukomponieren, sondern regelrecht eine Rezension abzugeben, werde ich dies nun einfach mal tun.

Black Star 2/5
-Zwar nett gemacht, meiner Meinung aber vollkommen überflüssig.

Push 4/5
-Einer der stärksten Songs, allerdings hätte da Evan T. auch seinen Mund halten können.
-Avrils Stimme droht im Refrain fast umzukippen (wie leider zu oft bei "TBDT"), allerdings sind die Melodien ausgeglichen und harmonisch.

What The Hell 3/5
-Man merkt was es ist: ein verzweifelter Versuch der Plattenfirma mit einem "Chart-Song" gerecht zu werden.
-Für mich eher ein Fiasko, dass ihrem Alter in keinster Weise gerecht wird.

Wish You Were Here 4/5
-Die Lyriks sind etwas flach doch finde ich die Melodie des Songs getroffen.
-Der Bridge ist meiner Meinung fast das Highlight des Albums und die poppigen Drumbeats passen meines Erachtens doch ganz gut zum Song.

Smile 4/5
-Super vom Konzept, etwas arm in der Umsetzung.
-Hier hätte man vielleicht statt des Computers einen Schlagzeuger bezahlt & der Song wäre wahrscheinlich mein Favorite geworden, so trauer ich dem eigentlichen Potential nach.
-Trotzdem ein gelungener Song; es wird ein Gefühl vermittelt und dass 100% NICHT künstlich aufgetragen.
-Avrils Stimme: top!

Stop Standing There 3/5
-auffällig sind: gute Drums, guter Gesang, allerdings erreicht der Song keinen emotionalen Punkt bei mir.
-Ist eben ein "netter" Song mal so für zwischendruch.

I Love You 3/5
-schlechte Lyrik,schöne Melodie, aber was kann man mehr sagen, wenn ich als Hörer dem Song mit dem Gefühl: "Aha" lausche?

Everybody Hurts 5/5
-Schöne Lyrik. Alle Instrumente aufeinander abgestimmt. Schöne Melodien. Sauber eingespielt. Punkt.

Not Enough 5/5
-Getriben von Höhen und Tiefen nimmt der Song mich voll und ganz ein. Das Intro hätte man sich allerdings sparen können.

4 Real 4/5
-irgendwo zwischen "Everybody's Fool" und "My World"-vor allem stimmlich. gefällt, nicht viel auszusetzen.
-eine süße Pop-balade.

Darlin 5/5
-bezaubernd. Bezaubernd, schon allein deshalb, da Avril diesen Track mit 15 Jahren komponierte.
-einfach gestaltet, trifft meinen musikalischen Geschmack aber zuckersüß!

Remember When 3/5
-man merkt es geht dem Ende zu. Kommt mir fast wie ein Lückenfüller vor.
-ganz nett, jedoch kommen mir erste Gedanken von "Wiederholung". Muss.nicht.sein.

Goodbye 5/5
-Stimme: top. Instrumentation: gelungen. Lyrik: irgendwo dazwischen,wenn auch, das schwächste am Song.
-Kann allerdings von der guten Komposition gehalten werden. Schönes Ende.

Alice
-> ist ein Soundtrack und gehört genau dahin!!

Fazit: Durchwachsen, wenn man ein Album allerdings mit der Bezeichnung "süß" beschreiben könnte, so würde ich dieses Wort mit Freude benutzen. Insgesamt hat das Album das Thema getroffen. Avril hat nicht zu viel versprochen und ich finde gut, dass sie sich mal wieder ausprobiert hat und mich damit nicht (wie bei "TBDT" völligst) enttäuscht hat.
Kein Chart-Kracher, aber das soll es ja auch nicht sein!
..& die Leute, die meinen die Lyriks wären schlecht, Avril war nie die Königen der Lyriks. Ich hätte gerne mal einen Song-Beispiel, welcher von "großartigen" Lyriks getrieben ist.

In diesem Sinne: einen schönen Montag!


Screaming Bloody Murder
Screaming Bloody Murder
Preis: EUR 6,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gesamtkunstwerk, 6. April 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Screaming Bloody Murder (Audio CD)
Erster Eindruck:
Als ich mir das Album zum ersten mal anhörte war ich sehr erstaunt und doch zugleich unsicher.
Ich empfand das erste Hören als sehr erschwerlich und anstregend.
Zu Beginn waren meine ersten Favoriten: Reason To Believe und Blood In My Eyes.
Von dem Rest war ich nicht so ganz überzeugt, da die Songs beim ersten Höhrgang nicht durchschaubar schienen.
Ich war unentschlossen ob ich diese vielen Rhytmuswechsel in Stimme und Musik gut, oder doch eher schlecht finden sollte.
Was mich jedoch von Anfang an possitiv überrascht hatte, war die Wiederkehr der Metalelemente.

Review:
Nun, nachdem ich das Album in seiner ganzen Fülle um die 20 mal durchgehört habe werden mir einige Dinge klarer.
Das Album in Stücke zu zuersetzen wäre ein regelrechter Misbrauch.
Es ist, wie schon zu oft gesagt wurde, eine Geschichte und wenn man sich mal die Zeit nimmt Abends statt des
gemütlichen Fernsehabends sich ein Bier zu holen und dabei in aller Ruhe SBM zu hören, denke ich, wird es auch eindeutig.
Das Album zieht sich ohne Punkt und Komma durch ein Wechselbeet der Gefühle, behält aber dennoch konstant
die düstere, provokante Stimmung.
Das Album an sich hat mich mittlerweile vollkommen Überzeugt!
Die einzigen musikalischen 'Patzer' befinden sich meines erachtens in "What am I To Say" und "Sick Of Everyone".
In WMITS fehlt mir schlicht und ergreifend die eigentliche Aussage. Es ist so viel Drumherumgerede und die Musik reflektiert
für mich nicht den eigentlichen geschichtlichen Inhalt. Ein für mich schwacher bis mäsiger Song.
SOE ist ein wirklich gutes Stück mit tollen Passagen und abwechslungsreichen Melodien,
jedoch stört mich hier die, im Refrai auftauchende, Verknüpfung von Rise Against's "Prayer of the Refugee".
Ob nun unabsichtlich oder "absichtlich" sei mal beiseite gestellt, doch tut es mir für den Song leid.
Die übrigen Songs würde ich jeweils eine Sterne-Verteilung von 4-5 Punkten geben.
Hierbei sind "Jessica Kill", "Happiness Machine","Reason To Believe" und "Baby You Don't Wanna Know" die Führende Klasse, dich gefolgt von "Screaming Bloody Murder", "Blood In My Eyes", "Skumfuk" und "Back Where I Belong". Der Rest schwebt irgendwo innerhalb des Albums herum,
gibt dem Album aber einen wunschönen Gesamteindruck und scheint mir mehr eine Ergänzung der Geschichte zu sein.

Zu guter Letzt ein Fazit:
Ich dachte nicht, dass nochmal ein Sum 41 Album auch nur annäherend an "Chuck" herankommen könnte,
doch mit diesem Album haben sie wieder einen gewaltigen Schritt nach Vorne gewagt.
Ich würde mit gutem Gewissen und einem zufriedenen Lächeln "Screaming Bloody Murder" "Chuck" gleichsetzten!


Underclass Hero
Underclass Hero
Preis: EUR 6,99

14 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mal wieder etwas anderes..., 27. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Underclass Hero (Audio CD)
Man konnte die Entwicklung von Sum 41's musikalischer Richtung von Anfang an verfolgen. Album zu Album, in jedem steckte etwas Neues. Auch dieses Album ist anders als "Chuck". Es Ist, wie Deryck auch schon berichtete, eine Mischung aus allen Alben, mit gleichzeitig neuen Ideen. So gibt es Songs, die man mit "welcome to hell" vergleichen kann, Songs, die "Fat Lip" ähneln und Songs die etwas völlig neues wiederspiegeln. Zu denen gehören: "With Me", "Best Of Me", "Walking Disaser" usw.
Obwohl auf UH mehrere ruhige Songs, oder Power- Baladen sind, finde ich es dennoch absolut empfehlenswert!
Es ist viel teifgründiger als alle seine Vorgänger und definitiv das peröhnlicheste Album. Es hat alles: gewohnte SUM 41 Songs, die den alten ähnlich sind, Neue, mit etwas anderem gitarrenstil, coole Punk Songs, Baladen und alt bekannte politische Songs.
Wer jetzt natürlich eine Spaß-platte erwartete hatte, oder einen Nachfolger von "Chuck" wird höchstwahrscheinlich enttäuscht sein, denn die Platte ist aufkeinenfall Fun, und geht auch nicht mehr so gerade in die Metal Richtung wie ihr Vorgänger.
Doch wenn man immer das selbe machen würde, und nicht offen für etwas neues wäre, wäre das Leben doch nur halb so interessant und ich denke, dass Sum 41 einfach erwachsen geworden sind und es durch ein total neues Album darstellen wollten.
Altbekannte >veraschungs-songs< wie "A.N.I.C" sind auf der Scheibe immer noch zu finden. So ist der französische Song: Ma Poubelle, von Steve geschrieben, kein ernst zu nehmender Song, und sollte eher als Scherz gelten...
Und noch etwas: welche Punkband schreibt schon songs mit Klavier?
Die Kombinationen mit dem Klavier, die Deryck hineinbringt sind einfach nur toll und wahnsinnig interessant. Ich finde dass das neue Album Klasse hat, dadurch das es bewusster, mit mehr Ruhe und auch Zeit gemacht wurde, die meisten Songs gehen viel länger als die alten ...

Endergebnis: 5 PUNKTE!!

Bewertung der einzelnen Songs

UNDERCLASS HERO 4/5
...ist ein echt guter Party und gute Laune Song, trotz politischem Hintergrund

WALKING DISASTER 5/5
...beginnt mit einem Klavir- intro und endet mit einem gleich aufgebautem outro. Im Mittelteil gibt es dann klassischen SUM 41 Sound! einer meiner Favoriten.

SPEAK OF THE DEVIL 4/5
...ist ebenfalls mit Klavir. Die Strophen sind eher ruhig, der Chorus allerdings hat viel Power.

DEAR FATHER 4/5
...schrieb Deryck über seinen Vater, den er nie kennen gelernt hat. Er ist etwas ruhiger und hat einen sehr ernsten Lyric.

COUNT YOUR LAST BLESSINGS 5/5
...ist einer meiner Favoriten. Bei diesem Song stimmt einfach alles. In den Strophen ist wieder das Klavier zu hören und der Chorus und Bridge sind abgestimmt. Der Song klingt voll und ist insgesamt eines der härtern.

MA POUBELLE 2/5
...war meiner Meinung nach nicht nötig. Er geht auch nur 55 sec.

MARCH OF THE DOGS 4/5
...ist wieder ein politischer Song mit schneller und agressiver Gitarre.
Der Song ist im allgemeinen sehr ironisch gemeint.
Er hat coole breaks und geht in einer etwas neue Richtung.

THE JESTER 3/5
...ist wieder einmal ein politscher Song und handelt von George W Bush.
Der Song ist schell, agressiv und Derycks "lala" kommt im Bridge wieder sehr ironisch rüber...
Für mich hat der Song iregtwie etwas komisches.

WITH ME 5/5
...ist Derycks wohl anzunehmend erster Liebessong and, keinen geringern als Avril. Wenn man von dem kitsch absieht, und sich einfach beim hören gehen lässt, ist es in meinen Augen aufjedenfall eines der besten Stücke!

PULL THE CURTAINS 4/5
...ist wieder mit Klavier begleitet und geht wieder mehr in die Punkrichtung. Ein gelunener Song,mit wieder ernstem lyric.

KING OF CONTRADICTION 5/5
...ist der zweite Song, den Steve geschrieben hat. Er ist der härteste Song und grenzt von allen am weitesten an Metal an.
Der Song geht zwar nur 1, 30 sec.,heizt aber richtig rein.

BEST OF ME 3/5
...ist eine Balade. Ein schöner Lyrics, jedoch der Song, hat nicht viel ausergewöhnliches und bleit nicht so im Ohr.

CONFUSION AND FRUSTRATION IN MODERN TIMES 5/5
...ist wieder ein schnellerer Song. Mehr kann man eigentlich nicht sagen.
CD rein und laut aufdrehen.

SO LONG GOODBYE 4/5
...ist über den austieg von Dave. Und ich finde, selbst wenn es SUM 41 an den Kopf geworfen wird, dass es KEIN Abklatsch von Green Days: Good Riddance ist. Nur weil der Song auch, genau wie der von Green Day, nur aus akkustik Gitarre und Schtreicherchor ist.
Eine schöne Balade die das Album ausklingt...


All We Know Is Falling
All We Know Is Falling
Preis: EUR 8,99

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen hayley wears the pants!, 13. April 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: All We Know Is Falling (Audio CD)
Also ich finde dieses Album einfach nur genial!! hayleys Stimme ist ausgefallen und einzigartig. Die Songs haben Gefühle, Stimmung sowie Höhen und Tiefen! Schon nach den ersten 20 sec. von Pressure wusste ich: Diese Band Rockt!!

Das Album bestitz denn noch einen ausergewöhnlichen Stil, den man entweder mag, oder eben nicht! Highlights sind: Pressure, Emergency, Never Let This Go, My Heart!

Paramore zeigen mal wieder das auch Frauen power haben und rocken können...

diese Platte hat mich überzeugt und ist definitiv gut für jede Art von Laune!

Einziges Negativ: Nur 10 Songs!:-), ansonsten 5 Punkte
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 14, 2010 2:28 PM CET


The Open Door
The Open Door

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen unbeschreiblich..., 1. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: The Open Door (Audio CD)
Das Album ist eine Legende. Gefangen in Amy Lees bezaubernder Stimme gibt man sich den Gefühlen hin. Die Songs sind tiefgründiger und härter als auf "fallen". Die emotionen die dabei hochkommen sind erstaunlich...so singt Amy beispielsweise in Lithium: "Darling, i forgive you after all, anything is better then to be alone. And in the end i guess i had to fall, always find my place among the ashes..." Für Evanescnece Fans ist diese Scheibe ein absoluter Muss! Doch Warung: wer nicht auf düstere Stimmung und grusel steht, sollte lieber die Finger davon lassen...


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