Fashion Sale Hier klicken Fußball Fan-Artikel calendarGirl Cloud Drive Photos Erste Wahl Learn More HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16
Profil für dieSansiba > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von dieSansiba
Top-Rezensenten Rang: 3.093.884
Hilfreiche Bewertungen: 9

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
dieSansiba "irgendwieso."

Anzeigen:  
Seite: 1
pixel
Hinterland (Limited Edition im Digipack)
Hinterland (Limited Edition im Digipack)
Wird angeboten von Distributionz
Preis: EUR 24,90

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zu viel Füllmaterial in Caspers Mixtapeherz?, 28. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
So drastisch dürfte man dann Caspers Wechsel doch nicht betiteln. Um Lückenfüller handelt es sich bei "Hinterland" sicherlich nicht, jedoch kommt das Album wahrscheinlich nach dem ersten Durchgang tatsächlich wie ein Mixtape beim Hörer an.
Wenn man ein ähnlich schlüssiges, ja beinah konzeptartiges Album wie "XOXO" erwartet hat, wird man in "Hinterland" nichts als Enttäuschung finden. Im Vergleich zu "XOXO" kommt "Hinterland" beinah mit einer Leichtigkeit daher, dass man Casper nicht zu erkennen vermag.
Hier begegnen sich verschiedenste Einflüsse auf einem Album. Dabei fallen vor allem "Alles endet (aber nie die Musik)" und "Nach der Demo ging's bergab.." aus dem Album heraus. Die so oft gewünschte Melancholie findet man in Songs wie "Ariel" oder "20qm",jedoch scheint es, dass Casper sich erstmals von dem Mischpult losgerissen und seine Freude in Rythmusgitarren und Bläsern gefunden hat.
Ob das jetzt ein positiver Schritt nach vorne war, oder sich da jemand doch zu weit aus dem Fenster gelehnt hat, wird sich zeigen. Man möge sich vielleicht auch mit der Vielfällitgkeit etwas schwertun. Viellerlei Einflüsse wurden hier versucht aufs Kleinste zu komprimieren.
Daher fehlt es dem Album wahrscheinlich auch ein wenig an Eingänglichkeit. Musikalisch geht "Hinterland" beinah an Grenzen. Etwas unstimmig in dem, was das Album dem Hörer vermitteln soll. Mit den Balladen hat sich Casper an sein all bekanntes Muster gehalten, doch hinzu kommen crossoverartige Exemplare wie "Im Ascheregen" und beinah 90er Jahre Punkpop Songs wie "Alles endet (aber nie die Musik)", die widerrum mit Songs alla "Casper Bumaya" abgelöst werden und schließlich in einer ausgepfeilten Downstep-Melancholie enden.
Vielleicht etwas zu viel des Guten, vielleicht aber auch gerade nach längerem Höhren ein aufgehender Plan.


Heartthrob
Heartthrob
Preis: EUR 17,49

4.0 von 5 Sternen Wenn man doch nur.., 14. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Heartthrob (Audio CD)
einmal die Tatsache beiseite lassen könnte, dass Tegan and Sara nicht mehr das alte Indie-Duo vor 7
Jahren sind, sondern sich schon länger in eine andere Richtung entwickeln, könnte man versuchen eine
auch dementsprechende Rezension zu Heartthrob zu verfassen.

Heartthrob ist anders. Heartthrob ist nicht schlechter als So Jealous und nicht besser als The Con.
Heartthrob erinnert schon ab den ersten 2 Sekunden an 80er Jahre Dance Pop und dieser 80er Jahre Flair
zieht sich auch durch das komplette Album.
Auffällig ist vor allem die starke Presentheit des Klaviers und das Fehlen von Leadgitarre.
Die Gitarre wird, bis auf ein paar Ausnahmen, lediglich als Nuance angewendet und so scheint Heartthrob
das innovativeste Album zu sein, was Tegan and Sara jemals erschaffen haben.
Ähnlich innovativ wie der Sprung von So Jealous zu The Con, muss der Höhrer beim ersten Durchgang wohl
oder übel alles Alte ausblenden, um sich überhaupt an den neuen Sound ranzuwagen.
Abgesehen von der Presentheit des Klaviers und dem 80er Jahre Flair gibt es dennoch die alt-bekannten
Tegan and Sara Vibes. Eine Mischung aus Tanzbarem und Melancholie erfüllt das Album.
Songs wie Shock To Your System, Love They Say oder I Couldn't Be Your Friend zeigen stets Tegan and Sara's
kreative Adern. Meiner Meinung nach trotzen diese Songs nur so von musikalischen Layern, die die Songs
fast pompös erscheinen lassen.
Jedoch muss auch ich feststellen, dass Songs wie How Come You Don't Want Me Now, I'm Not Your Hero, Drove
Me Wild und Goodbye Goodbye vielleicht einige Verbesserungsvorschläge hätten gebrauchen können.
Dass man sich neu erfinden will, ist nur all zu verständlich. Dass Tegan and Sara mal wieder etwas neues
kreieren wollen, auch. Aber, dass Tegan and Sara erstmals Songs veröffentlichen, wo ich ihre Kreativität
in Frage stellen muss, hätte ich nicht erwartet.
Allgemein finde ich das Album sehr durchwachsen. Es eignet sich zum "nett-beisammen-sitzen" und als
Hintergrundkulisse, jedoch fehlt mir an vielen Stellen die gewohnte Tiefe.
Schlecht ist es deshalb nicht. Von der musikalischen Spannweite bietet Heartthrob eigentlich viele
Raffinessen. Now I'm All Messed Up und Shock To Your System sind mit die feinsten Arbeiten, die Sara bisher
zustande gebracht hat. Jedoch gliedert sich das Album eher durchwachsen in ihre Discography.
Das Album braucht aufjedenfall mehrere Durchläufe bis man sich an den neuen Sound gewöhnt hat.
Wenn man sich auf den neuen Sound einlassen kann, ist Heartthrob dennoch ein gutes Album. Im Gesamtbild
finde ich es sogar besser als Sainthood. Anders ist nicht immer schlecht. Innovation ist nicht immer schlecht.
4 Sterne, weil meiner Meinung nach Tegan and Sara immer noch talentierte Musiker sind und obwohl sie sich zu
tanzbarem Pop etabliert haben, dennoch nicht mit der Masse gehen. Ihre Musik hat stets das Gewisse etwas.
Man muss sich dem nur hingeben. Leute, die nur an alten Mustern verharren und nicht offen für Neues sind,
haben mit Tegan and Sara auf falschen Karten gesetzt.


Delfinarium
Delfinarium
Preis: EUR 13,99

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Katzen und Pandas, 11. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Delfinarium (Audio CD)
Ich war sehr gespannt auf das neue Frittenbude Album, vor allem, da ich einen ähnlichen
Stilwechsel wie von "Nachtigall" zu "Katzengold", erwartete.

Album ohne ein Probehören einen Tag vor Release im Laden gesehen und gekauft.
Zuhause in die Anlage plaziert und voller Vorfreude die ersten Töne erwartet.

Der Opener "Von Allem Zu Viel" gibt einer perfekte Einleitung zum Album. Er besitzt sowohl
alt bekannte FB-Ideen und Kompositionen, aber gleichzeitig klingt er so anders, dass man
ihn mit keinen seiner Vorgänger vergleichen könnte.
"Nur Wegen Dem Eiskonfekt" beginnt mit aufgewühlten Drums und fungiert mit vielen Gitarren-
und Basseinlagen. Unerwartet, aber ab der ersten Sekunde absolut tanzbar.
"Aufregende Farben" beweist sich durch den poetischen Text und ausgeglichener Diastematik.
"Deutschland 500" erinnert sehr an "Katzengold", ist aber meiner Meinung nach das einzige.
Der Rest ist vollkommen neu, vor allem die Presentheit des Klaviers wird in vielen Songs deutlich.
Nicht nur als Ruhepol, sondern als leitende "Stimme" des Songs bedient sich das Klavier
an raffinierten Kompositionen.
Im Allgemeinen besitzt das Album eine perfekt abgestimmte Mischung aus wohl gewählten Baladen
und tanzbar außergewöhnlicher Elektro Musik, die hier ein Niveau erreicht hat, was im
deutschsprachigen Musikbusiness kaum annährend so vertreten ist.

Obwohl ich "Nachtigall" und "Katzengold" beide sehr schätze, vor allem wegen ihre Individualität,
traue ich mich zu sagen, dass FB mit "Delfinarium" ein wahres Meisterwerk erschaffen haben.
Die Raffiniertheit in jedem Song erfüllt mich mit Freude. Die Komplexität der Songs ist beeindruckend
und in keinster Weise anstregend. Obwohl FB für ihre basslastigen Beats bekannt waren, verzichten sie
in "Delfinarium" fast völlig darauf, was dem Album eine fast beschwingende Stimmung verleiht.
Die Jahreszeit bietet sich übrigens auch sehr an. Ich bin mir sicher, dass "Delfinarium" mein
Sommeralbum werden wird.


Seite: 1