Profil für Evelin Langrock > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Evelin Langrock
Top-Rezensenten Rang: 7.232
Hilfreiche Bewertungen: 220

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Evelin Langrock

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2
pixel
Zanskar und ein Leben mehr: Roman
Zanskar und ein Leben mehr: Roman
von Ulli Olvedi
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

5.0 von 5 Sternen Berührend durch spirituelle Weisheit und großes Abenteuer, 18. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mit „Zanskar und ein Leben mehr“ habe ich nun auch den letzten der sieben Romane von Ulli Olvedi gelesen. Es gibt keinen, den ich missen möchte. Jeder für sich ist für mich ein kleines Meisterwerk.

Die inhaltlichen Details wurden in anderen Rezensionen schon ausführlich wiedergegeben, weshalb ich mich hier lieber auf etwas beziehen möchte, was alle Olvedi-Bücher gemein haben oder sie auch verbindet.

Zu den immer wiederkehrenden Motiven gehören Fragen zu
- spiritueller Entwicklung im Allgemeinen
- Tibet und Buddhismus
- Tod ohne Tabus - das geheime Geschenk des Todes (als Befreiung)
- Bejahen von dem, was ist
- Verbundenheit aller Wesen
- Glück - im Sinne des „durch nichts bedingten Glücks“
und natürlich noch viele mehr...

Einige der nachfolgend ausgewählten Zitate aus dem Zanskar-Roman spiegeln diese Themen stellvertretend wider und geben außerdem einen kleinen Einblick in den Roman selbst:

„’Reisen ist gut’, sagte Ani Deki. ‚Es ist wie das Leben.’ Oh ja, doch nur wenn man eine tibetische Lebenseinstellung hat. Zuversichtliche Ungewissheit, lachend die Balance finden, mit allem umgehen, was geschieht, mit Härten, Freuden, Herausforderungen, Begegnungen, Überraschungen. Ohne zu urteilen. So sieht Ani Deki es. Werde ich es auch so sehen, wenn ich lang genug mit ihr zusammen bin?“ (S. 137)

„Ich murmelte atemlos und dankbar das Mani-Mantra für ihr Wohlergehen und ihre Trittsicherheit, OM MANI beim einatmen, PEME HUNG beim ausatmen, stundenlang. Verbundenheit aller Wesen, sagen die Lehren. Glaube ich an die Wirkung? Ein Teil von mir fühlt Ja, ein anderer denkt Nein. Doch dies war nicht die Situation, mich mit meiner Ambivalenz auseinanderzusetzen. Ich tat es für die Maultiere und uns alle, und es war gut so.“
(S. 137)

„Ich bin in der Mitte der Welt, zugehörig zu allem, von niemanden und nichts getrennt, grenzenlos frei, so frei, dass alles geschehen darf. Ich denke: Ich könnte ohne jeden Widerstand sterben, es kann mir nichts geschehen, es wäre völlig in Ordnung. Alles ist richtig, es gibt nichts, das nicht richtig wäre. Ich kann mich allem überlassen, denn ich bin in allem, und alles ist in mir.“ (S. 146)

„Doch wie es in meinen Gesprächen mit Ani Deki oft geschieht, hörte ich mir selber immer aufmerksamer zu, schien mit ihren Ohren zu hören, fand zu einem anderen Blickwinkel, erinnerte mich an die Aufforderung des Rinpoche in Kathmandu, alles, was geschehen ist und geschieht, als kostbares Material zu betrachten, als Dünger für das Feld der Erleuchtung.“ (S. 174)

"Der Lhakang füllte sich mit golden leuchtendem Licht, und obwohl ich nichts anderes als nur Fließen war, wusste ich, dass dieses Licht sich auch in die Welt der Unterscheidungen ergoss, sichtbar für alle, und dass es von Ani Yangchen kam. Und es roch nach Blumen. Natürlich konnte man diesen Geruch auch hören und fühlen, er floss mit in diesem allgemeinen, tanzenden, wirbelnden, stillen Fluss. Ich mag es nicht Glück nennen, denn das ist ein so kleiner enger Worttopf, in den so wenig hineinpasst. Aber ich kann nicht auf die Worte verzichten. Noch nicht.“
(S. 185)

„Warum kann ich also nicht sagen, ich bin hier, weil ich hier glücklich bin? Weil es ein sehr erschütterbares Glück ist. Keinesfalls das ‚durch nichts bedingte Glück’ der Lehren. Täglich rezitieren wir das Herz-Sutra: ‚Form ist Leerheit und Leerheit ist Form, und Form ist nicht unterschieden von Leerheit’, und dass alle Erscheinungen leer sind, dass es in der Leerheit kein Werden und Vergehen gibt, kein Fühlen und keine Wahrnehmung und kein Bewusstsein, keine Unwissenheit, kein Alter und keinen Tod, keine Verdunklung des Geistes und also auch keine Furcht. Und dass wir deshalb erwachen zur unübertrefflichen, wahren, vollkommenen Erleuchtung.“ (S. 244)

Da es in dieser Art und Qualität - neben den Romanen von Daniela Jodorf vielleicht - bisher nur sehr wenig Belletristik gibt, hoffe ich, dass es nicht gar zu lange dauern wird, bis eine neue Geschichte aus Ulli Olvedis Feder erscheinen wird.

Leider „nur“ fünf Sterne... ;-)


Die Analphabetin, die rechnen konnte: Roman
Die Analphabetin, die rechnen konnte: Roman
von Jonas Jonasson
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder herrlich schräg...!, 25. Januar 2015
Etwas skeptisch war ich schon, als ich mich erneut auf ein Buch „dieser Kategorie“ einzulassen begann, im Sinne von „was könnte denn wohl dem Autor nach dem 'Hundertjährigen' schon noch eingefallen sein?“ Meine Befürchtung war weit gefehlt. Auch in diesem Roman beherrscht Jonas Jonasson sein Autorenhandwerk perfekt. Und ich finde das Buch keinen Deut weniger unterhaltsam als den Vorgänger und alles in allem genauso gut gelungen!

Die Geschichte selbst ist eigentlich mehr als haarsträubend, weil so weit hergeholt, dass es einem kopfschüttelnd die Sprache verschlägt. Vielleicht lässt man sich ja gerade deshalb so gerne auf dieses Abenteuer ein. Oder weil es immer wieder genügend Schnittstellen zur „wahnwitzigen“ Realität gibt, wodurch eben doch ein Hauch von Wahrscheinlichkeit für das Stattfinden solch einer Geschichte – oder doch zumindest der handelnden Figuren des „Stücks“ - in der Luft liegt?

So oder so ist die „Reise“ einer überzähligen Atombombe auf so und so vielen Ab- und Umwegen von Südafrika, lanciert von Mossad-Agenten, nach Schweden schon skurril genug. Dazu den schwedischen König nebst Ministerpräsidenten zu kidnappen, dabei trotz anarchistischer Ambitionen deren Wohlwollen einzukassieren und ganz nebenher noch die Welt zu retten, machen das Kraut dann richtig fett. Die Story ist und bleibt unberechenbar, durchweg spannend und urkomisch.

Wie beim Vorgänger-Roman wird sicher auch hier wieder vor allem derjenige Leser amüsiert die Seiten blättern, der einem gewissen Nonsens (beabsichtigter „Nicht-Sinn“, im Gegensatz zu „Unsinn“) nicht abgeneigt ist. Der ist aber nur die eine Seite des Jonasson’schen (schwarzen) Humors. Die andere zielt mit einer Art „literarischer Karikatur“ darauf ab, die Welt der großen Politik aufs Korn zu nehmen.
„So wirken Jonassons Bücher tröstlich, sie lassen die komplexe Weltordnung mit ein wenig Fiktion plötzlich ganz simpel erscheinen. Es sind diese zwei kollidierenden Ebenen, auf denen der schwedische Autor brilliert und die den Erfolg seiner Romane ausmachen: die historische Folie, kenntnisreich und detailgetreu nachgezeichnet, und die ins Schelmenhafte überzeichneten Figuren.“ (SpiegelOnlineKultur)

In einigen Rezensionen las ich, dass es nun aber an der Zeit wäre, das Jonasson mal was ganz anderes schreibt. Okay, aber das tun doch nun andere schon zur Genüge?! Ich persönlich lese gern auch noch ein drittes, viertes oder auch fünftes Buch dieser Couleur - vom selben Autor. ;-)

Fünf Sterne, gerne.


Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand
Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand
von Jonas Jonasson
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schelm mit Charme, 9. Dezember 2014
Nach den ersten dreißig Seiten hatte ich das Buch wieder weggelegt, weil mich weder das Milieu des Protagonisten noch seine anfängliche Story interessierten. Als mir ein paar Tage später aber sämtlicher anderer Lesestoff ausgegangen war - und ein Tag ohne Bettlektüre für mich höchst unvollständig ist -, habe ich den „Hundertjährigen“ wieder vorgekramt.

Zunächst immer noch etwas holprig, las ich mich nun aber doch in die Geschichte hinein und wurde immer heimischer. Die Handlung fesselte mich dann auch zunehmend, was sicher nicht zuletzt den irrwitzigen Ideen des Autors geschuldet ist. Das muss einem schon alles erst mal einfallen – so viele Verwirr- und Versteckspiele, gefolgt von skurrilen Wendungen. Und das alles so, als wenn’s eben gar nicht so gewollt war...

Was mich ganz besonders am Dranbleiben motiviert hat, ist der ganz eigensinnige Humor, in den Jonas Jonasson seine Figuren verpackt und der mir immer wieder nicht nur ein Schmunzeln entlockte, sondern mich oft – sehr oft – richtig zum Lachen gebracht hat. Dieses Lachen allerdings könnte womöglich dem einen oder anderen völlig abgehen, jenem nämlich, der einem gewissen Nonsens so ganz und gar nichts abgewinnen kann.

Mir gefiel auch, dass die Hauptfigur - so tollpatschig sie auch manchmal agierte und trotz vieler Verlockungen - sich selbst immer treu blieb und dennoch (oder gerade deshalb!) vom Schicksal immer wieder belohnt wurde. Eine Message, die vielleicht gar nicht so vordergründig beabsichtigt war, den Helden aber umso liebenswerter macht.
Mehr noch: Manche Weisheit wird so en passant vermittelt, zum Beispiel die, Menschen und Situationen so anzunehmen, wie sie im Moment nun mal sind, offen für die Wunder des Lebens zu sein und nicht alles – und schon gar nicht sich selbst - immer so furchtbar ernst zu nehmen.

Ob das Buch nun in allen Belangen den Geschichtsbüchern standhalten kann, ist für mich dabei unerheblich. Das mögen vielleicht all jene anders empfinden, die sich für die Weltgeschichtsschreibung mehr interessieren als ich. Dennoch werden wohl aber hier und da ein paar unwiderlegbare Informationen dabei sein, die sogar Geschichtsbanausen die eine oder andere Wissenserweiterung beschert. Und die bedurfte keines Winks mit dem Zeigefinger, sondern wurde mit schelmischem Auge zugezwinkert.

Vielen Dank dem Autor.


Das Geschenk der Sterne: Roman
Das Geschenk der Sterne: Roman
von Hans Kruppa
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,00

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...zum Küssen schön... ;-), 18. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Was für ein wundervolles Buch - so voller Weisheit und Poesie.

Die Geschichte um Tschuang Tse, einem Philosophen, Dichter und Mystiker, der um 300 v. Chr. gelebt hat, ist sowohl märchenhaft als auch philosophisch und – in gewisser Weise – außerdem „politisch“, wenn man bedenkt, wie sich die Essenz der „trennenden“ Gedanken und Handlungen auch in unseren heutigen Verhältnissen nach wie vor wiederfinden lässt.

Die Wahrheiten des Tao in Verbindung mit den Weisheiten des legendären Lao Tse bilden den Hintergrund dieser Geschichte. Die reale Einbindung von Tschuang Tse in diesen Roman ist daher eine geschickte Verknüpfung von geschichtlicher Wiedergabe und phantasievoller Erzählkunst.

Inhaltlich und sprachlich wird der Leser mehr als belohnt, finden doch die Worte immer in geeigneter Weise den besten Platz.

Die poesievolle Darstellung der Geschehnisse allein ist schon Freude genug.
Hinzu kommt aber auch noch diese „liebliche Verpackung“. Ich kann mich kaum erinnern, jemals so gerne ein Buch zur Hand genommen zu haben, weil sich meine Sinne jedes Mal zu einem Freudenfest eingeladen fühlten. Das Material - der Umschlag, der Buchrücken, das Papier der Seiten -, die Schrift, die Farben, die Form und nicht zu vergessen die filigrane Umschlag-Illustration von Catherine Docloux, einschließlich ihrer weiteren Illustrationen zur Untermalung der Geschichte, sind ein vollkommen harmonisches Zusammenspiel der Künste.

Vielen Dank, lieber Hans Kruppa, für diese „lyrische Sinfonie“.


E²: Wie Ihre Gedanken die Welt verändern
E²: Wie Ihre Gedanken die Welt verändern
von Pam Grout
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

139 von 146 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen GrandiosSuperGenial... ;-), 3. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zum Inhalt und zur Struktur von „E²“ wurde schon ausführlich in anderen Rezensionen berichtet. Deshalb möchte ich hier lieber vor allem auf zwei sich wiederholende Kritikpunkte eingehen, weil sie mich fast davon abgehalten hätten, das Buch zu lesen.

„Zu amerikanisch“
Der Schreibstil ist für mich so herrlich herzerfrischend und sooo amüsant, dass ich nicht wüsste, was daran „zu amerikanisch“ sein sollte, zumal ich selber die typisch amerikanische Art nicht mag, wenn sie überzogen ist.
Dass es nun mal nicht „chinesisch“ daherkommt, dürfte natürlich auch klar sein. Wenn ich Bohnen säe, können daraus ja auch schlecht Kürbisse wachsen... oder eben: eine Amerikanerin schreibt eben in ihrer Heimatart. Für meinen Geschmack ist es dennoch „deutsch“ genug. ;-)

„Nichts Neues“
Einige Rezensenten beklagen in ihren Ausführungen, dass „E²“ nichts Neues wäre und haben es deshalb nur geringschätzig bewertet.
Klar, wenn man das „Gesetz der Anziehung“ als „nichts Neues“ bezeichnet, stimmt das natürlich. Denn dieses Gesetz ist so alt wie die Welt (oder älter), nur hatten wir es lange vergessen. Viele Autoren vor Pam Grout haben sich diesem Thema zugewandt, jeder auf seine Weise. Hier nur mal eine winzige Auswahl:
Kybalion - Die 7 hermetischen Gesetze: Das Original
Die Macht Ihres Unterbewusstseins: Überarbeitete Neuausgabe
The Secret
Bestellungen beim Universum. Ein Handbuch zur Wunscherfüllung
Das Gesetz der Resonanz
Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen. Wer hat, dem wird gegeben.
The Law of Attraction: Das kosmische Gesetz hinter THE SECRET
Das Master Key System (mit DVD, CD und 24-wöchigem Studienbegleitservice): Erreiche all das, was du dir im Leben wünschst
und viele, viele andere...
Alle hätten so gesehen „nichts Neues“ präsentiert und doch hat jeder unter seinem Blickwinkel einen einzigartigen Beitrag für die „Erinnerung“ geleistet, durch welche wir die Mechanismen der Anziehung ein Stück klarer erkennen konnten und können und damit eben die Tatsache, dass „unsere Gedanken die Realität erschaffen“.
Dass sich einige Dinge in den Büchern auch wiederholen, finde ich dabei sogar ganz ausgezeichnet, denn wie heißt es doch so schön: "Die Wiederholung ist die Mutter der Weisheit." ;-)
Darüber hinaus sind die neun Experimente, die diesem Buch das Gerüst geben, sehr wohl „neu“. Und sie bieten eine wunderbare Möglichkeit, unseren Verstand davon zu überzeugen, dass seine Zweifel überflüssig sind. Diese Experimente machen allerdings nur dann Sinn, wenn wir das Gelingen grundsätzlich für möglich halten. Geht jemand mit der Absicht an dieses Vorhaben, beweisen zu wollen, dass es nicht funktioniert, wird auch er in seinem Glauben Bestätigung finden (denn das Gesetz macht keine Ausnahme: Gedanken bestimmen die Realität! – „Euch geschehe nach eurem Glauben“).

Obwohl ich persönlich schon sehr viele Bücher zu diesem Thema gelesen habe, hat doch gerade „E²“ - neben einem ständigen Hochgefühl beim Lesen - eine Fülle von AHA-Effekten bewirkt. Vieles, was ich vorher vom Verstand her zwar „wusste“, ist quasi jetzt eine Etage tiefer auf fruchtbaren Boden gefallen. Das mag nicht zuletzt auch damit zusammenhängen, dass bei mir vielleicht die Zeit (oder ich selber) reif war, so nach dem Motto: "Wenn die Ohren des Schülers bereit sind zu hören, dann kommen die Lippen, sie mit Weisheit zu füllen." (Das Kybalion) Jemand anderer hat diese AHA-Effekte möglicherweise zu (s)einer anderen Zeit, bei einem ganz anderen Lesestück.
Dennoch ist es sicher nicht nur subjektiv betrachtet ein sehr empfehlenswertes Buch. :-)

PS: Der Humor in diesem Buch hat mich so inspiriert, dass ich gleich noch nach anderen Werken von Pam Grout Ausschau gehalten habe. Und ich bin fündig geworden, habe mir gleich dieses hier bestellt:
Atme dich schlank und bring deinen Stoffwechsel auf Trab
Nach den überwiegend positiven Bewertungen dürfte auch dieser Lesestoff zu einer fröhlichen Unterhaltung beitragen. Dabei sollen die Atemtechniken nicht nur für Abnehmwillige geeignet sein, sondern die "Wunderdroge" Sauerstoff bewirke zusätzlich auch eine Energieerhöhung, die Ausbalancierung von Körper und Seele, Stressreduzierung, geistige Klarheit, Selbstliebe und -achtung, Fitness und Schönheit sowie nicht zuletzt Heilung und Gesundheit...
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 21, 2014 11:42 AM MEST


Die Meisterschülerin
Die Meisterschülerin
von Daniela Jodorf
  Broschiert
Preis: EUR 19,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kompliment: Spirituelles Wissen wundervoll verpackt..., 19. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Meisterschülerin (Broschiert)
Ich möchte nicht wiederholen, was hier schon ausgiebig in den vorangegangen Rezensionen beschrieben und mit verdientem Lob bedacht wurde.

Dennoch möchte ich hier gerne etwas anmerken, was mich an manchen Stellen nicht immer ganz überzeugt hat. Ich beziehe mich damit auf eine gewisse Langatmigkeit in den Abschnitten, in denen die Prinzipien des Tantras eine ausführliche Beschreibung erfahren. Diese werden von Amma, der tantrischen Lehrerin, an Amrita, die (Meister-)Schülerin, zwar in „belletristischer“ Form weitergegeben, entbehren jedoch nicht eines gewissen Lehrbuchcharakters (insbesondere Kapitel 7 bis 10). Es ist sicher eine gute Absicht, so viel Wissen wie möglich zu diesem Thema zu transportieren, dabei eine Fülle von authentischen Begriffen zu verwenden – das Glossar ist dabei natürlich sehr hilfreich; noch hilfreicher könnte es vielleicht sein, wenn es zum Herausnehmen wäre, so dass man nicht immer so viel Blättern müsste -, doch ein Roman dürfte da auch durchaus adaptieren, zusammenfassend die Essenz vermitteln oder auch erfinden, was zugegeben im „spirituellen Metier“ nicht ganz so einfach ist.

So gab es gleichzeitig aber auch viele Momente, in denen ich dachte, dass dieser Roman Hermann Hesses „Siddhartha“ nicht nachsteht. Denn die Tiefe der Geschichte - einschließlich der Rückgriff auf die bereits im Vorleben existente Liebe der Protagonisten und die brillante Herausarbeitung dieser Verstrickung - bis hin zu den sehr gut recherchierten und wunderschön erzählten Ritualen und Bräuchen dürften dieses literarische Werk schon in die vorderen Reihen seinesgleichen bringen.

Darüber hinaus ist die (Liebes-)Geschichte rund und schlüssig, das vermittelte Wissen allemal wissenswert und außerdem wüsste ich auch nicht, wie solch ein spiritueller Roman „besser“ erzählt beziehungsweise geschrieben werden könnte. Deshalb mag ich trotz meiner genannten „Kritikpunkte“ keinen Stern vergeuden. ;-) Volle Punktzahl also. :-)


The Deeper Secret: Das tiefere Geheimnis
The Deeper Secret: Das tiefere Geheimnis
von Annemarie Postma
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,95

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hält nicht ganz, was es verspricht..., 5. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das von der Niederländerin Annemarie Postma geschriebene Buch verspricht - so wie der Titel ja schon vermuten lässt - noch hinter "das Geheimnis" zu blicken. Grundsätzlich werden hier tatsächlich auch noch andere Aspekte und Zusammenhänge als in "The Secret" in den Fokus gestellt und sehr lebensnah beschrieben.

Das Augenmerk wird dabei auf drei Bereiche gelegt, die mit WOLLEN, SICH ENTSCHLIESSEN und VERANTWRTUNG ÜBERNEHMEN überschrieben sind. Unter diesen Überschriften werden die angekündigten "zwölf universellen Gesetze" vorgestellt und deren Tragweite beleuchtet.

Das alles liest sich gut, ist mit authentischen Beispielen unterlegt und vermittelt auch einige AHA-Effekte. Was den Inhalt so gesehen betrifft, würde ich dieses Buch uneingeschränkt empfehlen.

Warum ich dennoch nicht hundertprozentig begeistert bin:

Zunächst hatte ich das Buch geordert, weil in der Ankündigung von der Beschreibung weiterer universeller Gesetze, neben dem "Gesetz der Anziehung", die Rede war. Dahingehend wurde ich enttäuscht.
Hier werden zwölf so genannte Gesetze vorgestellt, denen für mich die wichtigsten Kriterien fehlen, um sie als "Gesetze" bezeichnen zu können - nämlich, dass sie unabhängig davon, ob sie jemand kennt oder nicht, daran glaubt oder nicht, danach handelt oder nicht - so oder so wirksam sind. Die hier vorgestellten "zwölf Handlungsanweisungen", wie ich sie nennen würde, sind sicher gute und richtige Aspekte, deren Befolgung bestimmt auch zu fruchtbaren Ergebnissen führen. Aber als "universelle Gesetze" kann man sie nach meinem Dafürhalten nicht bezeichnen.
Ich ging selbstverständlich davon aus, dass die Werbung sich auf die universellen Gesetze nach
Hermes Trismegistos (= THOT) bezieht, auch hermetische Gesetze genannt:
1. Gesetz des Geistes
2. Gesetz von Ursache und Wirkung = KARMA(-Gesetz)
3. Gesetz der Entsprechungen oder Analogien
4. Gesetz der Resonanz oder Anziehung
5. Gesetz der Harmonie oder des Ausgleiches
6. Gesetz des Rhythmus oder Schwingung
7. Gesetz der Polarität und der Geschlechtlichkeit
Diese Gesetze spielen hier leider keine Rolle, wären aber im Hinblick auf den Praxisalltag sicher auch für andere Leser eine weitergehende Betrachtung wert.

Mir fehlt darüber hinaus, dass auf die Vorzüge und positiven Seiten von "The Secret" eingegangen oder sogar aufgebaut wird, zumal Aufbau und Struktur sich stark an das "Mutterbuch" anlehnen und "The Deeper Secret" ohne "The Secret" keine Bezugsgröße hätte. Im Gegenteil, es wird mit etwas gerümpfter Nase so etwas wie ein "Alleinanspruch" erhoben. Das hat die Autorin aber absolut nicht nötig, weshalb ich es besonders schade finde. Auch wenn "The Secret" gewisse Schwachstellen aufweist - etwa, dass (insbesondere materielle) Wunscherfüllung (zu) losgelöst vom Lebensplan propagiert wird -, darf man aus meiner Sicht nicht übersehen, dass dieser Bestseller - wahrscheinlich wie kein anderes Buch - das "Gesetz der Anziehung" so vielen Menschen nahe gebracht oder wieder ins Bewusstsein gerufen hat. Es wird im Übrigen wohl ohnehin kaum eine Literatur geben, die a l l e n Aspekten des Seins in gleicher Weise Rechnung tragen kann.

Auch solche wichtigen Aspekte wie das der Energieverstärkung durch Aufmerksamkeitslenkung (Energie folgt immer der Aufmerksamkeit!), durch Dankbarkeit und bedingungslose Liebe zum Beispiel hätten "The Deeper Secret" gut ergänzt. Dies nicht zuletzt deshalb, da auch hier (wie in "The Secret") das Gesetz der Anziehung oder Resonanz (das oben als viertes von den universellen Gesetzen genannte) im Mittelpunkt steht und sich durch alle anderen "Gesetze" zieht.

Unverständlich ist für mich noch die "Einleitung - Die zwölf Gesetze der Schöpfung". Unter einer weiteren Überschrift "Das Tiefere Geheimnis" werden zehn Stichworte genannt, von denen die ersten drei den eingangs genannten Bereichen entsprechen, unter denen die "zwölf Gesetze" vorgestellt werden. Hier in der Einleitung folgen dann aber völlig unvermittelt sieben weitere, von der Hervorhebung ebenbürtige Stichworte, deren Kontext sich absolut nicht erschließen lässt (LEBENSZIEL, ABSICHTEN, MOTIVATION, ÜBERZEUGUNGEN, EHRLICHKEIT, GLAUBE, VERTRAUEN). Alles natürlich wichtige Begriffe mit wichtigen Inhalten, aber welchen Stellenwert sie hier einnehmen (etwa in Bezug auf die "Gesetze"), ist unklar.

Fazit:
Auch wenn ich hier einige kritische Anmerkungen gemacht habe, soll dies den positiven Gesamteindruck nicht schmälern. Mit einem anderen eigenen Anspruch würde ich fünf Sterne für absolut gerechtfertigt halten. Nebenbei bemerkt, ist das Werk durchaus auch als Arbeitsbuch gut zu nutzen.


Gott reist immer incognito
Gott reist immer incognito
von Laurent Gounelle
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wider meine Erwartung, dennoch eine gelungene Erzählung..., 16. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gott reist immer incognito (Taschenbuch)
Zu den vielen positiven Aspekten der Geschichte will ich mich nicht in erster Linie äußeren, da dies in vorangegangenen Rezensionen bereits ausführlich getan wurde.

Vielmehr möchte ich auf etwas hinweisen, womit eventuell auch andere konfrontiert sein könnten.

Mir geht es um den Titel des Buches beziehungsweise darum, dass dieser einen anderen Lesestoff als den vorliegenden vermuten lassen kann. Unter "Gott reist inkognito" versteht man im Allgemeinen, dass hinter vermeintlichen Zufällen "getarnte" Schicksalsfügungen stecken ("Der Zufall ist das Pseudonym, das der liebe Gott wählt, wenn er lieber inkognito bleiben will" Albert Schweizer). Insofern hatte ich eine Geschichte erwartet, die tiefer von Spiritualität gezeichnet worden sein würde. Stattdessen erscheint hier das "Göttliche" eher als von Menschenhand "manipuliert" in Gestalt eines mysteriösen Gegenspielers, wenn auch in guter Absicht und manchmal auch mit schicksalhafter Färbung.

Damit will ich nicht sagen, dass es an Tiefgründigkeit fehlen würde. Im Gegenteil. Die Erzählung gibt Lesern, die bisher wenig oder noch gar nicht mit der Frage nach dem Sinn des Lebens konfrontiert waren, viele gute Denkanstöße und auch einige kluge Antworten.

Zwischendrin erinnerte mich die Struktur und in gewisser Weise auch die Absicht der Erzählung an die Geschichte von Ella Kensington: Mary. Die unbändige, göttliche Lebenslust, obwohl die literarische Qualität der Erzählung von Laurent Gounelle die von "Mary" wohl weit überragt.

Abgesehen von meiner (anderen) Erwartungshaltung und nach meinem Einlassen auf die Ebene der Geschichte - auch auf das für mich etwas gewöhnungsbedürftige berufliche Milieu, in welchem die Hauptfigur agiert (Wettbewerbs- und Prestigedenken in einer börsengängigen Personalberatungsfirma für Buchhalter mit Headhunter-Touch) - las sich die in sich runde Geschichte äußerst flüssig, stets unterhaltsam, immer wieder augenzwinkernd und streckenweise absolut spannend. Das Finale überrascht zudem mit einer unerwarteten Auflösung.

Alles in allem eine sehr gelungene Lektüre und daher auch fünf Sterne.


Karma-Diagnostik 1: Das System der Feldselbstregulierung
Karma-Diagnostik 1: Das System der Feldselbstregulierung
von S. N. Lazarev
  Broschiert
Preis: EUR 14,90

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die "Wahrheit" lässt sich auch einfacher finden..., 13. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Fairerweise muss ich vorausschicken, dass ich nur ca. 50 Seiten (und einen Großteil noch quer Beet) gelesen habe, weil ich schon danach zu dem Schluss kam, dass mir das alles viel zu kompliziert ist.

Mit "kompliziert" meine ich nicht, dass es nicht irgendwie zu verstehen sein könnte, ich frage mich aber, wieso man einfache Dinge nicht auch einfach darstellen kann? Davon abgesehen ist der Inhalt weder strukturiert noch sonst wie systematisch aufgebaut. Zum Teil stehen da ellenlange Texte, wo denen man nicht weiß, wohin sie führen sollen. Manche Schlussfolgerung soll wie ein AHA-Effekt klingen, erschließt sich aber nicht als solcher, weil völlig ohne Zusammenhang in den Raum gestellt oder weil sie oft auch sehr oberflächlich zustande kommt. So auch mit der einen oder anderen wörtlichen Rede, bei der man nicht erkennt, wer da eigentlich spricht.

Möglicherweise hängt das auch mit der Übersetzung zusammen. Ich habe dazu leider keinerlei Informationen gefunden. Denn eine gute Übersetzung besteht ja nicht nur darin, die Worte von der einen in die andere Sprache zu übersetzen, sondern auch Kultur und Gepflogenheiten einer Nation in die Sprache einer anderen zu transformieren. Und dazu muss man das Landestypische natürlich gut genug kennen. Aber das es auch an der Übersetzung liegen kann, weshalb mir alles sehr zäh und schwerfällig vorkommt, ist natürlich nur eine vage Vermutung.

Dem Anliegen von Lazarev kann ich im Allgemeinen schon folgen. Vieles erinnert an Auraheilung und andere energetische Therapiemethoden. Aber wie gesagt, für mich werden viel zu komplizierte Maßnahmen neu erfunden, die es aus meiner Sicht auch "in einfach" gibt.
So kann ich mir die meisten Zusammenhänge mit dem "Gesetz der Resonanz" und anderen geistigen Gesetzen sehr gut erklären, ohne die(se) Karma-Diagnostik bemühen zu müssen.

Darüber hinaus kann ich persönlich mit den Begriffen Schuld, Sünde, Buße und dergleichen nichts anfangen. Ich kann sie zwar für mein Verständnis inhaltlich abstrahieren oder adaptieren, aber der "Beigeschmack von Sippenhaft" bleibt im hiesigen Kontext dennoch bestehen. Lazarevs Verständnis von Karma klingt sehr alttestamentarisch, worin ich nicht zu Hause bin.

Mag sein, dass seine Heilungserfolge für sich sprechen mögen - was ich ihm auch wünsche -, aber mein Weg würde nicht in seine Praxis führen.


Lass los, was dich festhält: Von der Kunst, du selbst zu sein
Lass los, was dich festhält: Von der Kunst, du selbst zu sein
von Penny McLean
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Den Weisen ziert Bescheidenheit, die mir hier fehlt..., 9. Dezember 2012
Nach dem Lesen dieses Buches stellte sich mir als erstes die Frage, an wen die Botschaften über das "Loslassen" wohl gerichtet sein mögen.

Diejenigen, die noch nichts oder nicht viel zu diesem Thema gelesen haben, werden wahrscheinlich schnell das Handtuch werfen, weil sie sich eventuell im Intellektualitäts-Dschungel der Autorin verlieren.

Jene, die schon Staub gewischt haben, suchen möglicherweise eher verwirrt nach Bestätigung und Erweiterung ihres Wissens.

Und den Profis wird womöglich langweilig, weil sie nicht viel Neues oder dieses nur sehr mühsam finden können.

Was allen Lesern gemein sein dürfte, ist die Schwierigkeit, am Ball zu bleiben, wenn Penny McLean immer wieder vom Thema abschweift, um sich - für mein Gefühl - selbstverliebt in ihr eigenes Wissen (viel Wissen ist nicht automatisch viel Weisheit) in GURUhafte Sphären aufzuschwingen. Ihr wiederholter Hinweis auf das (Alter)Ego fällt ihr immer wieder selbst auf die Füße, was allerdings nicht nur bei ihr zu beobachten ist, sondern dem offensichtlich viele "Lebensberater & Co." zum eigenen Opfer fallen. Ganz nach dem Motto "der Schuster hat die schlechtesten Schuhe" ist es vielleicht überhaupt so, dass jeder sich vor allem mit dem beschäftigt, wo er/sie den größten Nachholbedarf hat. Insofern also ganz menschlich. Dem wäre deshalb gar nichts entgegenzusetzen, wenn die Wissensvermittlung auf Augenhöhe mit dem Leser stattfinden würde.

Manchmal fühlte ich mich beim Lesen wie gehetzt - was womöglich mehr über mich als über den Lesestoff aussagen mag ;-). Lange wusste ich nicht weshalb, aber vermutlich lag es daran, weil ich mich getrieben sah, schnell durch die Abschweifungen zurück zum Thema zu kommen. Aber das gelingt der Autorin Gott sei Dank immer wieder, also zurück zum Thema zu kommen. Wenn man dieses Vertrauen einmal gefasst hat, kann das durchaus zum Durchhalten beitragen.

Es ist ja nicht so, dass der Stoff nicht dennoch einiges zu bieten hätte. Für mich wirkte aber vieles zu konstruiert und mit dem Anspruch behaftet "schaut her, ich habe ja schon so viel geleistet, da ist doch wohl klar, dass ihr mir glauben müsst". Apropos "glauben müssen": Dazu möchte ich vornweg sagen, dass ich persönlich den allermeisten Vorstellungen von Penny McLean, zum Beispiel über das Dies- und Jenseits, folgen kann. Was ich aber für fragwürdig halte, ist die Absolutheit ihrer Aussagen über Ahnungen, Gefühle, Visionen und dergleichen, die zwar so sein können wie vermutet, aber eben doch auch (noch) ganz anders. Vielleicht viel schöner? Wer weiß denn, wie sich alles darstellt, wenn die Bewusstseinsentwicklung der Menschheit mal aus den Kinderschuhen raus-"gesprungen" ist, wenn sich zum Beispiel das Potenzial der DNA, jene 97 Prozent, die heute noch als "DNA-Müll" bezeichnet werden, in Schwindel erregendem Kapazitätsumfang nutzen ließe? Oder wenn Außerirdische unsere täglichen Tisch-Gäste, vielleicht gar beste Freunde wären?
Es ist aus meiner Sicht immer fatal, etwas so darzustellen, als wäre es der Weisheit letzter Schluss. Da sind wir doch im Laufe der Menschheitsgeschichte schon so oft eines besseren belehrt worden. Es gibt doch immer wieder noch etwas, was wir mit unserem Wissen und (begrenzten) Verstand nicht "sehen" können, weshalb es "DAS Amen in der Kirche" immer nur Augenblick bezogen geben kann, wenn überhaupt.

In einer anderen 3-Sterne-Rezension wurde der Titel des Buches infrage gestellt (statt "Lass los, was dich festhält" sollte es doch besser heißen "Lass los, was du festhältst") mit dem Hinweis, dass es doch nichts und niemanden gäbe, der/was uns festhalte, sondern dass wir selbst es seien, die festhalten. Dies möchte ich gern unterstreichen, zumal es der durch die Autorin so oft gepriesenen Eigenverantwortung und dem gleichermaßen zugesprochenen "freien Willen" viel mehr entspräche.

Abschließend möchte ich gerne noch auf ein anderes Buch zum Thema verweisen. Wer mag liest bitte hier:
Wer loslässt, hat zwei Hände frei: Mein Weg vom Manager zum Mönch


Seite: 1 | 2