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constitutionalist

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Eragon - Das Erbe der Macht
Eragon - Das Erbe der Macht
von Christopher Paolini
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,99

44 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein gutes Buch... mit großen Schwächen (Spoiler möglich!), 28. November 2011
Ich weiß noch genau, wie ich vor vielen Jahren den ersten Band nach erstmaliger Lektüre zur Seite legte... Wow. Was für ein Buch. So viele Details, so viele Geheimnisse, Emotionen, Möglichkeiten. Kaum zu glauben, dass Paolini damals ein Teenager war. Ich konnte kaum erwarten endlich Teil 2 zu lesen. Unnötig zu sagen, dass es mir nach besagtem zweiten Teil genauso ging. Ich war hin und weg.
Aber irgendwas ist dannach passiert. Schon Brisingr konnte nicht mehr richtig überzeugen, irgendetwas FEHLTE.
Ich kann bis heute nicht genau sagen was das sein könnte, woran genau es liegt, aber während Teil 1 und 2 mich in ihrem Bann hielten und auf eine echte Gefühlsachterbahn mitnahmen während sich jede einzelne Seite lebhaft vor meinen Augen abspielte, hatte ich nach 3+4 jedes mal das Gefühl, nicht richtig mitgerissen worden zu sein. Irgendwie nach dem Motto: "Das wars? Aber.. es ist doch noch gar nichts PASSIERT!". Aber das mögen subjektive Eindrücke sein, zumal sind sie wirklich schwer in Worte zu fassen, weswegen ich jetzt versuche, ein wenig auf Band 4 als solchen einzugehen.

Zuersteinmal: Das Buch ist gut. Völlig ohne Zweifel. Auch wenn es mich nicht so gefesselt hat wie die ersten beiden Bände,legte ich es nur ungern aus der Hand. Auf jeden Fall ist es besser als Brisingr, und ich kann jedem den Kauf empfehlen, der die Geschichten um Eragon und co. bisher gerne gelesen hat.
Im Gegensatz zu Teil 3 schafft CP es, die Handlung wieder in Bewegung zu versetzen. Wenn man auch, wie oben angedeutet, nicht ganz so mitgerissen wird wie in den ersten beiden Bänden hat man wieder das Gefühl, dass die Geschichte eine klare Richtung hat und alles auf den einen, unabwendbaren Kampf hinausläuft.
Die Hauptstory als solche macht also endlich wieder Spaß zu lesen, hat interessante Entwicklungen zu bieten und ist - wenn auch nicht komplett unvorhersehbar - sehr kreativ geschrieben. Und endlich, endlich, schaffte Paolini es wieder, die Ausbildung Eragons weiterzuführen, denn gerade dort offenbarten sich ja bisher die interessantesten Details und Geheimnisse von Alagaesia.
Dennoch gibt es viele imho einfach unnötige Stellen in dem Buch, die mir nur wie Lückenfüller vorkamen. Im Gegensatz zu Teil 3 sind diese Lückenfüller besser gestaltet und zumindest für mich doch relativ interessant geblieben, dennoch waren sie größtenteils eher lästig. Hätte man sie weggelassen, wäre viel Platz freigeworden, den Paolini dringend hätte gebrauchen können, doch dazu später. Die Geburt von Horsts Tochter nehme ich als ein Beispiel heraus, was mir ganz gut gefallen hat. Es hat für zusätzliche Charaktertiefe gesorgt, die Beziehung zw. Eragon und Arya vertieft und ein bis dato nicht beobachtetes Verantwortugnsbewusstsein in Eragon gezeigt. Im Gegensatz dazu waren viele Roran-Szenen komplett irrelevant und liefen beständig nach folgendem Motto ab:
a) Roran befindet sich in einer ausweglosen Situation.
b) Detailliert und blutig beschriebenes, dennoch wenig fesselndes Kampfgetümmel.
c) Ein genialer Einfall (oder übermenschliches Kampfgeschick) von Roran rettet den Tag.
d) Rorans bisherige Zweifler verstummen.
Das ganze passiert so nicht nur in Teil 3, sondern auch in Teil 4 immer und immer wieder. Ich frage: Warum?
Für die Haupthandlung hat es jedenfalls keinen Erkennbaren nutzen, die Eroberung der einzelnen Städte hätte sowieso ingesamt deutlich kürzer gefasst werden können.
Dennoch. Beim Endkampf angekommen, und auch gerade während diesem, hatte ich trotz der beschriebenen Mängel ein gutes Gefühl. Ich war nicht hin- und weg wie bei den ersten Bänden oder der "Sword of Truth"-Reihe (riesen Empfehlung btw!!), aber ich war zufrieden. Alles schien sich gut zu Entwickeln, und auch der Endkampf wurde kreativ und ansprechend gelöst.

Was dann aber folgte ist wohl die größtmögliche Enttäuschung, die sich jeder Leser nur vorstellen kann. Hier geht ein über 2000 Seiten langes Epos zuende. Diesem Ende wurde fast ein Jahrzehnt entgegengefiebert... und dann DAS? Bitte..!
Ich dachte noch: Wow, sind ja noch über 100 Seiten, Mensch, da passiert noch was! Denkste..
Während die politische Zukunft des Imperiums noch befriedigend gelöst wurde, lassen die Einzelschicksale der Helden ganz stark zu wünschen übrig. Ums kurz zu machen: Nicht nur, dass abgesehen von Roran alle unglücklich sind, womit ja noch zu leben wäre, ist der Weg dahin so.. FLACH und gezwungen beschrieben, dass es einem echt schlecht werden könnte. Ich will hier jetzt nicht übermäßig Spoilern, aber gerade was die absolut unzureichend entwickelte Liebesgeschichte zw. Eragon und Arya angeht hat man das Gefühl, der gute Paolini durfte nie selbst erleben was es heißt, sich in den Augen einer wunderschönen Frau zu verlieren.. oder anderswo. ;) Absolut hölzern, absolut unglaubwürdig, absolut.. falsch. Aber nicht nur die Beziehung Eragon-Arya, eigentlich das gesamte Ende kommt so daher. Als hätte man CP die Pistole auf die Brust gesetzt, endlich fertig zu werden.
Eine treffende Rezension auf amazon.com nannte das gesamte Ende "depressing". Das trifft sowohl auf das Ende selbst als auch auf dessen Gestaltung zu. Ein Trauerspiel sondergleichen. Da fallen dann nicht mal die zuhauf offengelassenen Fragen noch ins Gewicht. Hier hätte CP wunderbar die ca. 200 weiter oben gesparten Seiten nutzen können. Und vielleicht vorher mal mit ein paar Frauen reden oder ersatzweise wenigstens andere Fantasy-Literatur lesen sollen...

Zusammengefasst: Gutes Buch, grausiges Ende. Lesen lohnt, aber hätte ich noch mal die Wahl, würde ich nach Galbatorix' Tod aufhören und mir mein eigenes Ende erdichten. Schlechter wäre es nicht geworden, so viel steht fest.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 6, 2012 7:00 PM CET


Inheritance:  Eragon, Book 4 (The Inheritance cycle, Band 4)
Inheritance: Eragon, Book 4 (The Inheritance cycle, Band 4)
von Christopher Paolini
  Taschenbuch
Preis: EUR 18,60

53 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein gutes Buch... mit großen Schwächen (Spoiler möglich!), 12. November 2011
Ich weiß noch genau, wie ich vor vielen Jahren den ersten Band nach erstmaliger Lektüre zur Seite legte... Wow. Was für ein Buch. So viele Details, so viele Geheimnisse, Emotionen, Möglichkeiten. Kaum zu glauben, dass Paolini damals ein Teenager war. Ich konnte kaum erwarten endlich Teil 2 zu lesen. Unnötig zu sagen, dass es mir nach besagtem zweiten Teil genauso ging. Ich war hin und weg.
Aber irgendwas ist dannach passiert. Schon Brisingr konnte nicht mehr richtig überzeugen, irgendetwas FEHLTE.
Ich kann bis heute nicht genau sagen was das sein könnte, woran genau es liegt, aber während Teil 1 und 2 mich in ihrem Bann hielten und auf eine echte Gefühlsachterbahn mitnahmen während sich jede einzelne Seite lebhaft vor meinen Augen abspielte, hatte ich nach 3+4 jedes mal das Gefühl, nicht richtig mitgerissen worden zu sein. Irgendwie nach dem Motto: "Das wars? Aber.. es ist doch noch gar nichts PASSIERT!". Aber das mögen subjektive Eindrücke sein, zumal sind sie wirklich schwer in Worte zu fassen, weswegen ich jetzt versuche, ein wenig auf Band 4 als solchen einzugehen.

Zuersteinmal: Das Buch ist gut. Völlig ohne Zweifel. Auch wenn es mich nicht so gefesselt hat wie die ersten beiden Bände,legte ich es nur ungern aus der Hand. Auf jeden Fall ist es besser als Brisingr, und ich kann jedem den Kauf empfehlen, der die Geschichten um Eragon und co. bisher gerne gelesen hat.
Im Gegensatz zu Teil 3 schafft CP es, die Handlung wieder in Bewegung zu versetzen. Wenn man auch, wie oben angedeutet, nicht ganz so mitgerissen wird wie in den ersten beiden Bänden hat man wieder das Gefühl, dass die Geschichte eine klare Richtung hat und alles auf den einen, unabwendbaren Kampf hinausläuft.
Die Hauptstory als solche macht also endlich wieder Spaß zu lesen, hat interessante Entwicklungen zu bieten und ist - wenn auch nicht komplett unvorhersehbar - sehr kreativ geschrieben. Und endlich, endlich, schaffte Paolini es wieder, die Ausbildung Eragons weiterzuführen, denn gerade dort offenbarten sich ja bisher die interessantesten Details und Geheimnisse von Alagaesia.
Dennoch gibt es viele imho einfach unnötige Stellen in dem Buch, die mir nur wie Lückenfüller vorkamen. Im Gegensatz zu Teil 3 sind diese Lückenfüller besser gestaltet und zumindest für mich doch relativ interessant geblieben, dennoch waren sie größtenteils eher lästig. Hätte man sie weggelassen, wäre viel Platz freigeworden, den Paolini dringend hätte gebrauchen können, doch dazu später. Die Geburt von Horsts Tochter nehme ich als ein Beispiel heraus, was mir ganz gut gefallen hat. Es hat für zusätzliche Charaktertiefe gesorgt, die Beziehung zw. Eragon und Arya vertieft und ein bis dato nicht beobachtetes Verantwortugnsbewusstsein in Eragon gezeigt. Im Gegensatz dazu waren viele Roran-Szenen komplett irrelevant und liefen beständig nach folgendem Motto ab:
a) Roran befindet sich in einer ausweglosen Situation.
b) Detailliert und blutig beschriebenes, dennoch wenig fesselndes Kampfgetümmel.
c) Ein genialer Einfall (oder übermenschliches Kampfgeschick) von Roran rettet den Tag.
d) Rorans bisherige Zweifler verstummen.
Das ganze passiert so nicht nur in Teil 3, sondern auch in Teil 4 immer und immer wieder. Ich frage: Warum?
Für die Haupthandlung hat es jedenfalls keinen Erkennbaren nutzen, die Eroberung der einzelnen Städte hätte sowieso ingesamt deutlich kürzer gefasst werden können.
Dennoch. Beim Endkampf angekommen, und auch gerade während diesem, hatte ich trotz der beschriebenen Mängel ein gutes Gefühl. Ich war nicht hin- und weg wie bei den ersten Bänden oder der "Sword of Truth"-Reihe (riesen Empfehlung btw!!), aber ich war zufrieden. Alles schien sich gut zu Entwickeln, und auch der Endkampf wurde kreativ und ansprechend gelöst.

Was dann aber folgte ist wohl die größtmögliche Enttäuschung, die sich jeder Leser nur vorstellen kann. Hier geht ein über 2000 Seiten langes Epos zuende. Diesem Ende wurde fast ein Jahrzehnt entgegengefiebert... und dann DAS? Bitte..!
Ich dachte noch: Wow, sind ja noch über 100 Seiten, Mensch, da passiert noch was! Denkste..
Während die politische Zukunft des Imperiums noch befriedigend gelöst wurde, lassen die Einzelschicksale der Helden ganz stark zu wünschen übrig. Ums kurz zu machen: Nicht nur, dass abgesehen von Roran alle unglücklich sind, womit ja noch zu leben wäre, ist der Weg dahin so.. FLACH und gezwungen beschrieben, dass es einem echt schlecht werden könnte. Ich will hier jetzt nicht übermäßig Spoilern, aber gerade was die absolut unzureichend entwickelte Liebesgeschichte zw. Eragon und Arya angeht hat man das Gefühl, der gute Paolini durfte nie selbst erleben was es heißt, sich in den Augen einer wunderschönen Frau zu verlieren.. oder anderswo. ;) Absolut hölzern, absolut unglaubwürdig, absolut.. falsch. Aber nicht nur die Beziehung Eragon-Arya, eigentlich das gesamte Ende kommt so daher. Als hätte man CP die Pistole auf die Brust gesetzt, endlich fertig zu werden.
Eine treffende Rezension auf amazon.com nannte das gesamte Ende "depressing". Das trifft sowohl auf das Ende selbst als auch auf dessen Gestaltung zu. Ein Trauerspiel sondergleichen. Da fallen dann nicht mal die zuhauf offengelassenen Fragen noch ins Gewicht. Hier hätte CP wunderbar die ca. 200 weiter oben gesparten Seiten nutzen können. Und vielleicht vorher mal mit ein paar Frauen reden oder ersatzweise wenigstens andere Fantasy-Literatur lesen sollen...

Zusammengefasst: Gutes Buch, grausiges Ende. Lesen lohnt, aber hätte ich noch mal die Wahl, würde ich nach Galbatorix' Tod aufhören und mir mein eigenes Ende erdichten. Schlechter wäre es nicht geworden, so viel steht fest.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 5, 2012 5:59 PM CET


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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen AMD ist das einzig wahre, 18. Juni 2003
diese prozessoren sind den P4 meiner meinung nach weit vorraus, sie eignen sich besser für Spiele und sind allgemein besser.
Nur sollte man beim übertakten aufpassen, bastler sollten sich einen P4 holen


GameBoy Advance SP Silver [Game Boy Advance]
GameBoy Advance SP Silver [Game Boy Advance]

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der neue GBA gleicht alte Fehler aus und sieht genial aus, 26. März 2003
ich hatte ihn schon in der Hand, ich habe mit ihm gespielt, und ich habe auch relativ große Hände, trotzdem lag er sehr gut in der Hand, und sogar die winzigen L u. R tasten waren sehr gut zu erreichen. gut finde ich vor allem, dass Nintendo endlich versucht, die Teenager und Erwachsenen auf den GBA aufmerkasm zu machen, (werbung, Design) und nicht mehr nur auf Kiddys ziehlt. So müssen sich auch ältere Gamer nicht schämen, wenn sie im vollen Bus mit MArio Kart ihr Runden drehen :)


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