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Rezensionen verfasst von
Mogmeier

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Tales of Xillia - Side; Milla 03
Tales of Xillia - Side; Milla 03
von Bandai Namco
  Broschiert
Preis: EUR 6,95

5.0 von 5 Sternen Der bisher schönste Band, 19. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tales of Xillia - Side; Milla 03 (Broschiert)
Und weiter geht es mit der Reise von Milla und Jyde in Richtung Leronde. Dort setzt nämlich dieser Band ein. Er endet kurz vor der Audienz mit Gaius, dem König von Auj-Oule.

Gleich nach dem Auspacken war ich sehr erfreut, dass dieser Band wieder so dick wie Band ist. Band 2 war um einiges kürzer. Die Sache mit den Bildern, die viel zu dicht an der Bindung sind, wird Tokyopop wohl niemals hinbekommen. Erneut sind Texte und Bildbereiche nah an der Bindung teilweise schlecht einsehbar.

Der Lesefluss hat sich erneut verbessert. Die extreme Hetzerei und Sprunghaftigkeit aus Band 1 gibt es fast gar nicht mehr. Außerdem sind in diesem Band die total chaotischen Seiten fast vollständig verschwunden. Der Zeichenstil bleibt weiterhin auf einem sehr hohen Niveau, er hat sich meiner Meinung nach sogar noch weiter verbessert. Erneut sind die neuen Charaktere, wie Leia, Jydes Eltern und Gaius (auf der letzten Seite) sehr nah am Original.

Dies ist meiner Meinung nach der bisher beste Band. Er ist schön gestaltet und hat, soweit ich sehen konnte, keine Tippfehler. Auch, dass der neue Band wieder mehr Seiten hat, gefällt mir sehr. Fünf Sterne!


Darth Plagueis Star Wars Black Series Figur 10 cm
Darth Plagueis Star Wars Black Series Figur 10 cm
Wird angeboten von Fantasy-Toystore
Preis: EUR 28,95

4.0 von 5 Sternen Eine (fast) perfekte (Sammler-) Figur, 1. März 2014
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen 
Es war schon eine kleine Überraschung, als ich die Darth Plagueis Figur in einer Drogerie fand (und dann auch noch zu einem normalen Preis). Schon in der Packung machte die Figur einen sehr guten Eindruck. Da ich ein wertungsfreier Sammler bin, packte ich sie auch aus. Die Figur steht überraschend gut, obwohl sie sehr dünne Arme und Beine hat. Die Gelenke sind allesamt leicht zu bewegen. Keine Verklebungen.

Der Stoffmantel überzeugt mich auch, obwohl ich kein wirklicher Fan von diesen bin. Zu oft wirken sie deplaziert. Bei dieser Figur passt der Mantel jedoch wie angegossen. Einziges Manko ist wie immer die Kapuze. Sie ist etwas zu groß und bleibt einfach nicht in einer überzeugenden Position. Zum Glück kann man die Kapuze aber auch nach hinten klappen. Dann hat er sie halt nicht auf. Das soll kein Grund für Abzüge sein.

Der Figur liegen ein Lichtschwert, ein Stab und eine Atemmaske bei. Der Stab ist bei mir aber nicht krumm, wie auf dem Bild, sondern schön gerade. Das Lichtschwert und den Stab kann man zu einer Lanze verbinden. Die Maske will ich der Figur lieber nicht aufsetzen, da man dafür den Kopf abziehen müsste. Ich habe da wenig Vertrauen in den dünnen, leicht biegsamen Hals (Darth Plagueis ist wie viele andere 3.75 Inch Figuren kein wirkliches Spielzeug, sondern eher ein Sammlerobjekt).

Ein Pluspunkt für mich ist auch, dass Darth Plagueis sein Lichtschwert mit beiden Händen halten kann. Gerade bei Lichtschwertträgern halte ich so etwas für Plicht. Leider scheint sich der Trend in Sachen Artikulierbarkeit davon wieder wegzubewegen (wie man an den ebenfalls aktuell erscheinenden Saga Legends Figuren und den kommenden Star Wars Rebels Figuren sehen kann, dem wirklichen Spielzeug).

Beim ausprobieren der Beweglichkeit der Arme ist mir auch der einzige wirkliche negative Punkt an meiner Figur aufgefallen, für den es auch den Sternabzug gibt: Bei meiner Figur wurde der linke Oberarm zweimal montiert! Das ist daran erkennbar, dass die Oberarmplatte beim rechten Arm auf der Rückseite ist und eben nicht den Bizeps schützt. Ich habe eine längere Zeit an den Gelenken rumgespielt, in der Hoffnung, dass der Arm nur verdreht ist. Leider ist es nicht so. Zum Glück gibt es den Mantel. So sieht man den Fehler wenigstens nicht.


Tales of Xillia - Side; Milla 02
Tales of Xillia - Side; Milla 02
von Bandai Namco
  Broschiert
Preis: EUR 6,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es geht weiter, 24. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tales of Xillia - Side; Milla 02 (Broschiert)
und zwar genau da, wo Band 1 beim Kampf gegen Jiao endete. Band 2 führt die Geschichte des Spiels weiter fort, bis zur Trennung der Gruppe in Sharilton (nach den verhängnisvollen Ereignissen in Fort Gandala) und dem Aufbruch von Milla und Jyde gen Leronde, Jydes Heimatstadt.

Gleich nach dem Auspacken bemerkte ich, dass dieser Band um einiges dünner ist als der Vorige (37 Seiten, wenn man die 10-seitige Bonusgeschichte im ersten Band mitrechnet). Nett finde ich aber, dass im Einband mehrere kleine Szenen enthalten sind, die an die Plaudereien im Spiel erinnern (nicht von der Gestaltung oder dem Inhalt her, sondern bezüglich des Humors und der "Belanglosigkeit"). Im ersten Band gab es nur eine davon.

Beim Lesen habe ich aber schnell festgestellt, dass die Geschichte nicht mehr so extrem sprunghaft und gehetzt wirkt, wie es im ersten Band der Fall war. Die Handlung hält sich diesmal näher am Spiel als in Band 1. Es gibt aber auch weiterhin einige Seiten, die etwas zu chaotisch geraten sind. Ansonsten halten die Zeichnungen das Niveau des Vorgängers. Die neuen Charaktere, wie Rowen, Driselle und König Nachtigal überzeugen ebenfalls.

Mal nebenbei: Auch hier wurde wieder ein bisschen mit den Texten geschlampt. Aus der Stadt Sharilton wird auf Seite 125 plötzlich Sharington.

Tokyopop hat es übrigends immer noch nicht hinbekommen, bei der Bindung ein wenig mehr Platz zum Rand der Bilder zu lassen, sodass man auch hier wieder den Band weit aufklappen muss (was nicht gut für die Bindung ist).

Alles im allem bin ich mit dem neuen Band zufrieden. Insgesamt ist er etwas besser gelungen als Band 1. Es ist aber immer noch Luft nach oben. Wieder nur vier Sterne.


ZFan Ocarina C3 Dunkelblau aus Kunststoff
ZFan Ocarina C3 Dunkelblau aus Kunststoff
Wird angeboten von Ocarinamusic

4.0 von 5 Sternen Gut für Einsteiger, 4. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: ZFan Ocarina C3 Dunkelblau aus Kunststoff
ich muss es wissen, denn ich bin einer (jedenfalls kann man das von einem behaupten, der vor über 15 Jahren zum letzten mal Musikunterricht in der Schule hatte und seit dem nie wieder ein Instrument in der Hand hatte). Ich wollte seit einer halben Ewigkeit ein Instrument erlernen, konnte mich aber nie wirklich entscheiden (und so zog die Zeit ins Land). Ein Instrument, das mich von jeher faszinierte, war die Ocarina. Und dann sah ich diese hier für 20,- € und ich sagte mir, warum nicht...

Nach dem Auspacken war ich doch sehr überrascht. Die Ocarina sieht in Natura deutlich hochwertiger aus, als auf den Bildern. Anscheinend sind die Bilder überbelichtet. Der Farbton ist auch um einiges dunkler. Die Ocarina hat ein angenehmes Gewicht und liegt gut in der Hand. Auch vom Klang war ich überrascht. Für Plastik klingt die Ocarina ziemlich gut, auch wenn der Klang nicht wirklich mit dem von einer Holz- oder Keramik-Ocarina vergleichbar ist. Genauso klingen die hohen Töne nicht besonders schön (das kann aber mit dem sog. Acute Bend (Kopf nach vorne beugen, Ocarina ca. 10 cm vor die Brust halten) ausgeglichen werden).

Das Übungsheft erscheint mir eher wie ein Crash-Kurs, was die Verfasser auch andeuten. Viele Lieder kenne ich gar nicht, was es um so schwerer für mich macht sie zu lernen. Eine Begleit-CD wäre für mich hilfreich gewesen. Bei einigen Erklärungen von Noten und anderen Bezeichnungen war ich überfordert und brauchte Hilfe. Genauso wusste ich nicht, was ich mit dem 13. Loch in der Grifftabelle anfangen sollte, welches bei der Ocarina gar nicht vorhanden ist. Außerdem ist die Grifftabelle unvollständig. Es fehlen Griffwege. Für die Lieder in dem Heft reichen die gezeigten Griffwege aus, aber wenn man sich neue Notenblätter zulegt, fehlen einem gegebenenfalls die nicht aufgeführten Griffwege.
Man sollte schon über gewisse Grundkenntnisse in Sachen Musik verfügen.

In dem Heft sind folgende Lieder enthalten:

A, a, a, der Winter ist da
Hänschen klein
Summ, summ, summ
Rockabye Baby
"Kuckuck, Kuckuck", ruft's aus dem Wald
Winter adé
Largo
Freude, schöner Götterfunken
Oh, when the Saints
Fuchs du hast die Gans gestohlen
Wär ich ein wilder Falke
Wahre Freundschaft
Can Can
The Last Rose of Summer
I bin a Stoahauer
London Bridge is Falling Down
O, du lieber Augustin
Leit, Leit, Leitl miaßt lustig sei
Home on the Range
Lebt den der alte Holzmichel noch
Bier her!
Eine Seefahrt, die ist lustig
Menuetto
Sehnsucht nach dem Frühling
Believe Me, if All Those Endearing Young Charms
O Sole Mio
Auf der Tanna - Boarischer
Vltava (Die Moldau)
Oh Danny Boy
El Cóndor Pasa
Brechin Lasses Reel
A Breeze from Alabama - Ragtime Two Step
zwei vom Verfasser selbst komponierte Stücke

Ich gebe der Ocarina vier Sterne. Für das Heft und den Klang der Ocarina ziehe ich jeweils einen halben Stern ab. Es ist nun mal eine Lern-Ocarina. Man sollte keine Wunder erwarten. Sie ist dazu da um herauszufinden, ob einem das Instrument liegt. Gute Ocarinas kosten ziemlich viel Geld, was man als Anfänger mit Sicherheit nicht ausgeben möchte. Ich werde weiter üben und ggf. zu einer hochwertigeren Ocarina wechseln. Für den Anfang ist sie für mich aber genau die Richtige.


Asterix 35: Asterix bei den Pikten  KT
Asterix 35: Asterix bei den Pikten KT
von Jean-Yves Ferri
  Broschiert
Preis: EUR 6,50

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Befreiungsschlag, 8. November 2013
Nach den jüngsten Entwicklungen von Asterix waren meine Erwartungen an diesem Band sehr hoch. Asterix und Latraviata war der letzte Band, den ich mir gekauft hatte und ich war maßlos entäuscht davon. Als ich dann noch las, dass es im nächsten (eigentlich ja übernächsten) Band um Außerirdische gehen sollte, beerdigte ich für mich Asterix nun vollends. Wir alle wissen ja, dass Uderzo ohne seinen verstorbenen Partner Goscinny niemals mehr an ihre gemeinsame Arbeit heranreichen konnte, was er sich aber spätestens ab Band 30 geleistet hatte, war echt bedenklich. Schlimmer konnte es nicht mehr werden. Dann kam Uderzo endlich zu dem Entschluss, Asterix müsse in die Hände einer neuen Generation übergeben werden. Diese Hände gehören Jean-Yves Ferri und Didier Conrad. Das war die beste Entscheidung, die Uderzo in den letzten Jahrzehnten getroffen hat.

Ferri und Conrad haben es mit dem neuen Asterix-Band zwar nicht geschafft, das Rad neu zu erfinden, trotzdem kann man zufrieden sein. Die Geschichte ist nicht so tiefsinnig und feinsinnig wie zur Uderzo/Goscinny-Ära, zeigt aber, dass die beiden Neuen dem Asterix-Vermächtnis würdig sind. Die Vergleiche einiger Online-Zeitungen mit "Asterix bei den Briten" oder Asterix bei den Schweizern" sind aber vollkommen übertrieben. Vom Niveau her liegt "Asterix bei den Pikten" eher zwischen "Die Odyssee" und "Der große Graben".
Leider wurden viele Chancen vertan. Zum Beispiel wird auf das "Alle-Schotten-sind-geizig"-Klischee leider überhaupt nicht eingegangen. Und von solchen Klischees lebt Asterix nun mal. Stattdessen gibt es gezwungene Baumstammwerfen-Gags. Auch Fafnie wirkt ein bisschen deplatziert, wobei der Vorfahre von Nessie immer noch weitaus besser in die Asterix-Welt passt als Aliens. Dafür gibt es ein paar echt kreative Namensschöpfungen. Ein Gag-Feuerwerk sollte man nicht erwarten, es gibt aber ein paar Späßchen, die wirklich gelungen sind (Seite 20 ist GRANDIOS!!!). Auf all zu dümmliche Haudrauf-Werbungs-Gags wurde zum Glück verzichtet. An sich ist die Geschichte nett erzählt, aber sie ist kein Meilenstein: Asterix und Obelix bringen nur einen Pikten wieder nach Hause und retten seine Geliebte. Das umfasst eigentlich die ganze Geschichte, wobei dies immer noch gehaltvoller ist als "Latraviata".

Conrad hat es geschafft, Uderzos Zeichenstil nahezu perfekt zu übernehmen (tatsächlich finde ich die Zeichnungen in diesem Band allgemein besser als in "Latraviata"). Einzig Methusalix' Frau unterscheidet sich recht stark von Uderzos Darstellung. Ein paar Bilder wirkten aufgrund ihrer Perspektive etwas unausgereift, was aber sehr selten vorkommt.

Ich gebe dem Band vier Sterne. Realistisch gesehen, verdient er nur drei Sterne. Den Extra-Stern gibt es, weil ich Potenzial für die Zukunft sehe. Auf einem richtigen Weg sind sie schon einmal. Jetzt müssen sie sich nur ein wenig mehr trauen, denn "Asterix bei den Pikten" ist eine Standard-Asterix-Geschichte.


Tales of Xillia - Side; Milla 01
Tales of Xillia - Side; Milla 01
von Bandai Namco
  Broschiert
Preis: EUR 6,95

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut umgesetzt, 22. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tales of Xillia - Side; Milla 01 (Broschiert)
Als ich den Manga zu Tales of Xillia entdeckte, beschloss ich endlich mal wieder eine Reihe zu sammeln. Das Spiel hatte mich genügend überzeugt, um mir diese Umsetzung der Geschichte anzusehen.

Der Manga hält sich nicht sklavisch ans Spiel. Hier und da wurden Szenen (mal mehr und mal weniger) verändert, aber im Großen und Ganzen ist die Geschichte sehr nah an der Vorlage, was aber auch bedeutet, dass die Geschichte, wie im Spiel, nur langsam Fahrt aufnimmt.

Die Handlung des Bandes umfasst die Einleitung des Spiels, bis zu dem Bosskampf im Sapstrath-Tiefwald, was anhand des gesamten Inhaltes des Spiels gerade einmal die ersten paar Spielstunden wiedergibt.

Die Zeichnungen sind auf einem ziemlich hohen Niveau, wobei die Charaktere Jyde (eigentlich ja Jude, was aber schon in der deutschen Version des Spiels geändert wurde) und Alvin nahezu perfekt getroffen wurden. Etwas freier hingegen wurden Milla und Elize interpretiert, wobei man sie immer noch klar erkennen kann. Hu-Ko hat das Konzept der beiden ursprünglichen Charakterdesigner Mutsumi Inomata und Kosuke Fujishima gut eingefangen. Weniger haben mir hingegen einige Panels gefallen, da sie etwas zu chaotisch waren. So hielt ich mich bei dem ersten Auftritt des Charakters Ivar auf, da ich etwas länger brauchte um das Bild zu interpretieren (Bilder über zwei Seiten sind mMn nie gut). Zum Glück gehört dies nicht zur Tagesordnung. Der größte Teil des Mangas liest sich sehr flüssig, auch wenn die Geschichte selbst viel zu sprunghaft und gehetzt erzählt wird.

In der Hauptgeschichte konnte ich bisher nur einen Tippfehler finden (Seite 131: „Vermutlich schlug die Beschwörung fehlt…“ ). Für 6,95 € erwarte ich eigentlich etwas mehr Sorgfalt bei so was. Allerdings ist die restliche Übersetzung wirklich gut gemacht. Der Übersetzer hat sich die Mühe gemacht, die korrekten eingedeutschten Begriffe des Spiels zu verwenden.

Alles in allem eine gute Umsetzung des Spiels und für Fans des Spiels einen Blick wert. Aber auch Nicht-Gamer werden ihren Spaß an diesem Manga haben können. Ob ich mir auch den Jyde-Part kaufen werde, weiß ich noch nicht. Immerhin sind die Jyde- und Milla-Parts über den größten Teil hinweg von der Story her identisch.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 15, 2013 1:44 PM MEST


SONY PlayStation 3 (12 GB) inklusive 3 Spiele (God of War 3 Essentials, Heavy Rain Essentials, Uncharted: Drake's Schicksal Essentials)
SONY PlayStation 3 (12 GB) inklusive 3 Spiele (God of War 3 Essentials, Heavy Rain Essentials, Uncharted: Drake's Schicksal Essentials)
Wird angeboten von media-games-berlin-tegel
Preis: EUR 229,95

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nach 8 Jahren doch wieder eine Sony-Konsole, 27. Juli 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ja, auch ich habe endlich eine PS3. Nach viel Ärger mit der PS2 (mehrfach technische Probleme und nicht wirklich vorhandender Kundensupport) wollte ich diese Generation der Playstation eigentlich auslassen. Doch nach und nach sind immer mehr Titel rausgekommen, bzw. angekündigt worden, die für mich einen Kauf rechtfertigten. Den letzten Anstoß gaben mir dann aber Tales of Xillia und Final Fantasy X / X-2 - HD

Die Verpackung ist etwas umständlich geraten. Wenn man sich dieses Paket, bestehend aus der PS3 Super Slim, Uncharted: Drakes Schicksal, God of War 3 und Heavy Rain kauft, muss man sich auf einen Berg Müll einstellen. Die PS3 ist ganz normal verpackt. Allerdings befindet sich der Karton in einem Umkarton, wo auch die Spiel hineingelegt wurden.

Aufbau und Einrichtung der PS3 sind sehr einfach und simpel gehalten. Es liegt aber nur ein Scart-Kabel bei. Für Gaming in HD ist der separate Kauf eines HDMI-Kabels nötig.

Der Controller ist nach wie vor so geformt wie der Playstation-Controller der zweiten Generation (damit meine ich den ersten Controller der PSone mit zwei Analog-Sticks). Für größere Hände, wie meine, ist dieser Controller nicht wirklich optimal, jedoch ist er gut und robust verarbeitet. Der interne Akku hält gut zwei Tage dauerdaddeln. Geladen wird er per USB an der Konsole (oder jedem anderen beliebigen USB-Anschluss).

Das Grundmenü der Konsole ist zwar schlicht gehalten, doch durch viele Funktionen recht unübersichtlich. So muss man sich erst einmal etwas reinarbeiten, bis die Menüführung intuitiv funktioniert.

Bei den Funktionen weiß die PS3 immer noch zu glänzen. Neben der Möglichkeit Blu-Ray-Filme auf ihr abzuspielen, bietet sie auch die Funktion des Hochskalierens von DVDs. Genauso kann man auch PSone-Games hochskalieren. Man sollte keine Quantensprünge erwarten, man kann aber eine kleine Verbesserung des SD-Materials erkennen.

Aus dem Playstation Network fliegt man schon öfter raus als aus Xbox Live, dafür ist es (noch) kostenlos. Ob sich dies mit der Einführung der PS4 auch für die PS3 ändern wird, hat Sony noch nicht gesagt. Der Playstation Store ist schön und vor allem logisch und übersichtlich strukturiert (deutlich besser als der Xbox Live Marktplatz), nur schmiert die App gerne mal ab oder ist mal einen ganzen Tag offline.

Zur Lautstärke der Konsole: Sie ist recht leise. Die Lüfter drehen nicht zu hoch und auch das Laufwerk meldet sich bei Heavy Rain und God of War 3 sehr selten. Allerdings ist Uncharted 1 ständig am laden, was schon recht störend sein kann. Dies ist aber eher eine Ausnahme, da Uncharted 1 ein ziemlich altes PS3-Game ist.

Ehrlich gesagt war ich nur auf Heavy Rain wirklich scharf. Uncharted 1 und God of War 3 wollte ich gleich wieder verkaufen. Ich habe sie dann aber doch reingelegt und war angenehm überrascht. Eine sehr gute Spieleauswahl für den Anfang.

Aber wieso gebe ich der PS3 nur vier, statt fünf Sterne? Ganz einfach: Leider ist die Disk-Lade nicht besonders gut gemacht. In liegender Position schlägt die Abdeckung der Lade ziemlich stark zur Seite, wenn man die Lade öffnet. In stehender Position geht sie deutlich sanfter auf. Hier ist aber der Nachteil, dass man einen Standfuß braucht, der nicht mitgeliefert wird.

Fragwürdig sind auch die internen 12 GB Speicher. Für die in diesem Paket mitgelieferten Spiele reicht es auf jeden Fall (nur Heavy Rain braucht eine Teilinstallation von etwa 2 GB), wenn man sich mehr Spiele kauft, muss man auf mehr Speicher aufrüsten. So reicht der Speicher schon nicht mehr für das kostenlose MMORPG DC Universe Online (ein komplettes Spiel als ein 17 GB Download). Für die Montage einer größeren Festplatte ist zudem eine Montagehalterung nötig, die wie der vertikale Standfuß extra dazugekauft werden muss (Kostenpunkt etwa 10,00 Euro + eine 2,5 Zoll interne Festplatte). Allerdings ist der Einbau sehr einfach.

Etwas genervt war ich von der kostenlosen einmonatigen PlaystationPlus-Mitgliedschaft, die dem Bundle beilag. Leider ist für das Einlösen eine Kreditkarte nötig, obwohl der Code kostenlos ist. Die Kreditkarte dient hier zur Altersverifizierung. Bei einigen Spielen ab 18 liegen Codes bei, die keine Kreditkarte erfordern, da die Verifizierung schließlich schon an der Kasse beim Kauf des Spiels erfolgte. Deswegen entzieht es sich meinem Verständnis, dass der diesem Bundle beigelegte Code nicht auch so ein Code ist. Schließlich ist God of War 3 ab 18. Leute, die keine Kreditkarte haben, können den Code (meiner war bis Oktober 2013 gültig) eigentlich gleich wegschmeißen oder verschenken. Promotion sieht anders aus.

Als letzten Kritikpunkt führe ich die konsequente Rückentwicklung der PS3 auf. War die erste PS3 noch ein wirklich gut ausgestattetes Entertainmentsystem, ist die PS3 Super Slim nur noch ein trauriges Abbild aus billigerem Plastik. So wurde die Linux-Kompatibilität (was ich als nicht so schlimm empfinde) und die Abwärtskompatibilität von PS2-Spielen (aber nicht die der PSone-Games!!!) über die ganzen Generationen der Fat, Slim und Super Slim hinweg entfernt. Genauso gibt es bei der Super Slim nur noch zwei USB-Anschlüsse (von denen einer bei mir ab und zu streikt), die beide auch noch an der Vorderseite sind (ein dritter hinten wäre nett gewesen). Eigentlich sollte man erwarten, dass sich ein Gerät mit jeder neuen Auflage verbessert. Bei der PS3 war es genau andersrum.

Allerdings wird hier einem eine wirklich gute Spieleauswahl geboten. Außerdem ist der alte Spielspaß der Playstation 2 immer noch da. Trotz dieser Mängel finde ich, dass die PS3 Super Slim eine sehr gute Spielekonsole ist. Ich freue mich auf viele tolle Spiele, die ich mir für die PS3 kaufen werde.


Raumpatrouille Orion Kult-Kollektion (3 DVDs)
Raumpatrouille Orion Kult-Kollektion (3 DVDs)
DVD ~ Dietmar Schönherr
Preis: EUR 11,97

4.0 von 5 Sternen Rücksturz zur Erde, 17. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die einzige SF-Serie, die noch kultiger ist als die klassische Enterprise. Mehr muss man zur Raumpatrouille Orion nicht sagen.

Deswegen möchte ich vor allem was zur Qualität von Bild, Ton und der Box erzählen. Die Bildqualität ist angesichts des Alters sehr gut, auch wenn es ein paar Bildfehler gibt, die man noch hätte entfernen können. Der Ton ist auch recht klar, auch wenn ein Ton gleich in der ersten Folge meinen Subwoofer ans Limit trieb (sprich: es hat extrem gedröhnt). Das DVD-Menü ist ein bisschen wirr gestaltet. Eine klarere Struktur wäre da besser gewesen. Die Box selbst hingegen ist ein Graus. Disk 1 und 2 sind überlappend in der Hülle befestigt. D. h. wenn man Disk 2 sehen möchte, muss man auch Disk 1 rausnehmen. Dazu kommt, dass Disk 2 nicht mehr ohne weiteres in der Hülle hält, wenn man Disk 1 herausgenommen hat. Am nervigsten ist jedoch, dass Disk 1 und 2 am Außenring in der Hülle befestigt werden müssen (und nicht wie üblich mit dem Innenring) und es ganz schön friemelig werden kann die Disks wieder in die Hülle zu packen. Disk 3 wird auf einem normalen DVD-Träger befestigt (der auch nicht dolle ist). Besonders ärgerlich ist, dass in der Pappfaltbox genug Platz für einen weiteren Träger wäre. Leider wurde dieser Platz für ein unnötiges Pop-Up (wie aus den alten Pop-Up-Kinderbüchern) der Orion aufgewendet.

Auf Disk 3 befindet sich der Film "Rücksturz ins Kino", der nichts anderes ist als Zusammenschnitte der (Frogs-) Handlung, die durch Nachrichtensendungen verknüpft werden. Es ist zwar okay, dass der Film dabei ist, man muss ihn aber nicht haben, da es keinerlei Neuerungen außer der eher unpassenden Nachrichtensendung gibt. Der Film wirkt genauso, wie er auch ist: Zusammengeschnitten. Die Folgen wirken da deutlich besser.

Serie: 5 Sterne, trotz einigen geringfügigen Bild- und Tondefiziten
Box: 3 Sterne, da die Gestaltung zwar passend und kultig ist, aber die DVD-Träger und deren Anordnung katastrophal sind.


Halo 4 (100% uncut) - [Xbox 360]
Halo 4 (100% uncut) - [Xbox 360]
Preis: EUR 34,14

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es ist Halo, aber..., 25. März 2013
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Halo 4 (100% uncut) - [Xbox 360] (Videospiel)
Ich liebe Halo. Ich spiele diese Reihe schon seit dem ersten Teil. Jedoch kann ich nicht wirklich sagen, ob ich Halo 4 mag oder nicht. 343 industries hat einige neue Ideen eingebracht, auf anderen Ebenen haben sie aber vollkommen versagt. Eigentlich bin ich offen für Neuerungen, aber je länger ich das Spiel nun spiele, desto mehr Punkte fallen auf, die mir stark missfallen. Dennoch ist es eindeutig ein Halo, wobei man die Unerfahrenheit des neuen Entwicklers merkt. Das alte Feeling kommt schon auf, jedoch liegt der Teufel in den Details.

Die Kampagne:

Positiv ist, dass die Kampagne genau dort einsetzt, wo wir Cortana und den Chief verlassen haben und dass man relativ wenige Kenntnisse über das Halo-Universum haben muss. Die Story ist sehr losgelöst von den anderen Teilen und konzentriert sich mehr auf den Chief und Cortana (was ich als sehr positiv befinde). Wer sich dennoch für die Vorgeschichte interessiert, kann die Story so far an einem Terminal gleich am Anfang des Spiels nachlesen.

Besonders das erste Kapitel erinnert sehr stark an das klassische Halo-Feeling. Jedoch ebbt es im Laufe der Kampagne immer weiter ab. Das letzte Kapitel endet im totalen Mumpitz, auf den ich hier nicht weiter eingehen will wegen Spoiler. Tatsächlich ist es das einzige Kapitel, das mir überhaupt nicht gefallen hat (die anderen rangieren zwischen gut und okay). Es sei nur soviel gesagt: Anflug auf den Todesstern, belangloses Gemetzel, Quicktime-Event, Boooooom (der größte Schwachsinn überhaupt an dem Endfight), pseudophilosophisches Ende. Das Ende ist relativ offen gehalten. Es gibt nur einen schwachen Cliffhanger, aber nichts besonderes. Allerdings hat 343 industries am Ende eine Entscheidung getroffen, mit der nicht jeder Halo-Fan einverstanden sein wird (mich eingeschlossen). Diese Entscheidung wird sich sehr stark auf die Erzähldynamik des 5. Halos auswirken.

Allgemein kommt die Bedrohung in Halo 4 nicht an die in den anderen Halos heran. Es ist nicht so episch wie die anderen Teile. Dazu kommt, dass Elemente aus den ursprünglichen Halo-Games vollkommen umgedichtet wurden. Das Konzept von Bungie sah vor, dass die Menschen die Nachfahren der Blutsväter sind (weshalb die Menschen als einzige Lebensform im Halo-Universum in der Lage waren Blutsvätertechnologie zu nutzen). 343 industries hat aus den Blutsvätern eine eingenständige Spezies gemacht, die sogar zeitweise mit den Vorfahren der Menschen im Krieg lag (die bereits weiterentwickelt waren als die Menschen zur Zeit der Halo-Games, aber wieder in die Steinzeit zurückgebombt wurden). Da stellt sich einem die Frage, warum die Blutsväter ihrem Feind die Möglichkeit ließen, ihre Technologie zu nutzen. Das ursprüngliche Konzept von Bungie ist da viel logischer.

Hervorheben kann man aber die deutsche Synchro. Zwar ist sie auch in Halo 4 nicht überragend, aber auf einem besseren Niveau als bei so manch anderer Shooter. Der Chief hat eine neue Stimme bekommen (die selbe wie in der Halo Legends Folge "Das Paket"), die auch zu ihm passt (im Gegensatz zu seiner ersten Stimme aus Halo: Combat Evolved). Cortana behielt zum Glück ihre Stimme. Ohne Nicole Boguth (u. a. die deutsche Stimme der weiblichen Shepard aus Mass Effect 1 - 3 und Anya Stroud aus Gears of War 1 - 3) als Cortana wäre für mich ein Halo-Teil (in dem sie auftaucht) gar nicht vorstellbar. Allgemein sind die Dialoge zwischen dem Chief und Cortana gut gemacht, wenn auch an einigen Stellen etwas zu überzogen. Trotzdem wird die Beziehung zwischen den beiden weiterentwickelt. Ein Halo der Hauptreihe ohne diese Masterchief/Cortana-Konstellation kann ich mir nicht vorstellen.

Spartan Ops:

Spartan Ops ist der Ersatz für den Firefight aus Halo 3: ODST und Halo Reach. Es ist zwar schade, dass dieser Modus entfernt wurde, jedoch bietet Spartan Ops genauso viel und noch etwas mehr. Spartan Ops ist eine zweite Kampagne, die nach der Hauptstory spielt. Hier unbedingt erst das Hauptspiel abschließen, da es an einigen Stellen zu Verwirrungen kommen kann. Die Geschichte wird hauptsächlich durch sehr gut gemachte Rendersequenzen erzählt. Jedoch sind die eigentlichen Missionen eher belanglos. Es immer ein Ziel, das gesamte Gebiet von Feinden zu säubern. Dazu kommen dann noch Abschnitte, in denen man ein Knöpfchen drücken muss um weiterzukommen. Gerade die ersten 5 Episoden der ersten Staffel dümpeln spielerisch so vor sich hin. Ab Episode 6 (die restlichen Folgen sind als kostenloser DLC erhältlich) zieht die Geschichte endlich an. Jedoch bleibt es nicht lange so und fällt schnell wieder zurück auf das vorherige Niveau. Die erste Staffel von Spartan Ops endet mit einem Cliffhanger (den ich selbst als etwas albern empfand).

Multiplayer:

Optisch schön gestaltete Maps, die sich aber teilweise nur bedingt zum Spielen eignen. So sind einige Maps zu groß und zu offen (und laden damit zum spawnkillen ein). Andere sind so klein, dass man nach nur wenigen Metern gleich wieder vor einem Gegner steht (was zwar nicht unbedingt schlecht ist, da so das Spieltempo deutlich angezogen wird, man aber auch Probleme hat überhaupt ins Spiel reinzukommen).

Wenige Fahrzeugmaps. Die einzige wirklich offene, große Map ist Ragnarok, die ein Remake der Karte Walhalla ist. Das Balancing dieser Map wurde durch die Einführung der Mantis stark verändert (meiner Meinung nach zum negativen). Große Fahrzeugschlachten gibt es bei Halo 4 kaum. Wenn ich dann noch die beiden bisher erschienenen Map-Packs zu Halo 4 und das letzte zu Halo Reach (das auch schon von 343 war) betrachte, komme ich zu der Erkenntnis, dass 343 industries keine Maps gestalten kann.

Das DMR ist overpowered. Man braucht eigentlich keine anderen Waffen.

Viel zu schneller Abwurf von heftigeren Waffen. Statt dass das Spiel langsam beginnt und sich steigert, geht es sofort in die Vollen, was negativ für das schwächere Team ist. Sie bekommen gar nicht die Chance an gute Waffen ranzukommen, da man erst mehrere Gegner getötet haben muss um einen Abwurf anfordern zu können. Ist man gleich am Anfang im Nachteil, ist es sehr schwer aufzuholen.

Die Schmiede ist auch wieder mit dabei, doch vermisst man die liebgewonnene Schmiedewelt aus Halo Reach. Bei den meisten Maps ist man stark in dem begrenzt, was man bauen kann. EDIT: Mittlerweile wurde eine Schmiedekarte kostenlos auf dem Marktplatz zum runterladen bereit gestellt. Die ist sogar mehr als brauchbar zum basteln. Gleichzeitig wurde durch ein Update ein Rankingsystem eingeführt, sodass gleich starke Spieler in der Spielersuche aufeinander treffen. Hier ein Dankeschön an 343, wenn ich mich auch frage, warum die Karte und das Rankingsystem nicht von vornerein integriert waren.

Das Aufleveln verliert gegen Ende den Reiz. Anfangs ist man auf die Spezialisierungen gespannt, die man mit dem Spartan-Rang 50 freischaltet. Bis dahin zieht sich das Aufleveln wie Gummi. So eine Spezialisierung bietet aber nicht besonders viel: Ein neues Rüstungsset in zwei Farbdesigns, ein Waffenskin und eine neue Rüstungsfähigkeit. Diese neuen Dinge werden dann in den nächsten 10 Rängen nach und nach freigeschaltet. Etwas unglücklich ist, dass man ab hier wieder weniger Erfahrung braucht um aufzuleveln. Deswegen sind die ersten 50 Ränge ein regelrechter Krampf, aber sobald man darüber ist geht es zügig auf Spartan-Rang 130 (der maximale Rang) zu.

Allgemeines:

Zuallererst: Die Grafik hat noch nie besser ausgesehen. Noch nie gab es bei einem Halo so viele Details. Die Filmsequenzen sind atemberaubend und mitreißend. Jedoch hat der neue Grafikstil auch viele Veränderungen am Design mit sich gebracht. So sehen Cortana und der Chief vollkommen anders aus als in den vorherigen Teilen. Mir persönlich gefiehl ihre alte Gestaltung deutlich besser. Dies zieht sich wie ein roter Faden durch alle möglichen Designs. Die meisten Dinge wurden gut neu interpretiert. So zum Beispiel der Warthog. Ein Totalausfall hingegen ist der Pelican. Ich habe den Pelican geliebt, aber diese Neuinterpretation ist einfach nur daneben. Der Pelican passt nicht mehr zu der restlichen Ausrüstung der UNSC. Genauso ist es mit den neuen Spartan-Rüstungen im Multiplayer. Auch wenn Halo in der Zukunft spielt, ist immer ein Funken Realität enthalten geblieben. Bei Halo 4 sehen manche Rüstungen aber aus, als ob der Entwickler ein bisschen zu viel Star Wars und Power Rangers geguckt hätten. Wirklich glaubwürdig ist kaum eine der Rüstungen. Die Infinity, das neue Raumschiff der UNSC, hingegen passt sehr gut in das allgemeine Halo-Design, auch wenn es immer mal wieder Probleme mit den Größenverhältnissen des Schiffs gibt.

Auch die Rückkehr der Eliten als Gegner sehe ich mit gemischten Gefühlen. Ja, sie sind die coolsten Gegner, die es in Halo gibt. Aber die Rolle, die die Eliten in Halo 4 spielen, würde von der bisherigen Story eher zu den Brutes passen. Von den ehrvollen, fast schon an Samurai (oder Klingonen) erinnernden Eliten ist fast nicht übrig geblieben. Genauso wie die Grunts, Jäger und die Schakale spielen sie in der Hauptkampagne keine wirkliche Rolle. Hier ist auch meine nächste Kritik: Die Eliten, Grunts, Jäger und Schakale sind die einzigen Gegner, die es noch von der Allianz gibt. Okay, bei dieser Allianz handelt es sich um Abtrünnige, aber wieso sind es nur diese vier Rassen? Weil sie die beliebtesten waren? Oder weil die Entwickler keine Lust hatten die anderen mit einzubauen? Apropos Gegner: Es gibt neue. Nur nicht viele. Die Armee des Didaktikers (der Böse im Spiel) besteht aus drei verschiedenen Gegnertypen.

Die meisten Waffen sind okay und fügen sich auch relativ gut in das Gesamtbild ein. Zumindestens die Klassiker, die in den meisten Teilen vertreten sind, haben es wieder ins Spiel geschafft. Außer eine: welcher Depp hat das alte Plasmagewehr rausgenommen und durch dieses bescheuerte Ding ersetzt? Das alte Plasmagewehr war toll. Gut gebalanced, eine gute Feuerrate, präzise und cool designed. Das neue Gewehr sieht vollkommen belanglos aus, man trifft kein Scheunentor damit und es ist deutlich schwächer als die Pendants der UNSC und der Blutsväter.

Die K. I.: ist teilweise unglaublich miserabel. So fliegen Banshees gerne mal gegen Berge und bleiben daran hängen. Eliten und Jäger haben mich schon mehrmals komplett ignoriert, obwohl ich direkt vor ihnen stand. Oder Marines, die mit einer Schrotflinte direkt hinter einem stehen und abdrücken, sodass man sofort weggeblasen wird. Das gleich hatte ich auch, als ich einem dieser Idioten eine Railgun in die Hand gedrückt hatte. Ein Epic-K. I.-Fail war auch der Marine, der mich mit einer Rakete abgeschossen hatte, als ich in einem Ghost saß. Weil auch noch genau in dieser Sekunde ein Autospeicher war, konnte ich erst einmal dem Chief zehnmal beim Sterben zusehen, bis das Spiel merkte, dass etwas nicht stimmt und einen früheren Speicherstand geladen hatte (so extreme Ausfälle hatte ich bisher in keinem anderen Halo). Der Autospeicher speichert erst nach längeren Abschnitten (z. B. vor und nach einem festgelegten Event), sodass man oftmals vieles erneut spielen muss, wenn man draufgeht. Die anderen Halos boten immer Speicherpunkte, wenn es gerade ruhig war.

Ob 343 industries mit der neuen Halo-Saga in die richtige Richtung geht, kann ich nicht sagen. Gäbe es nicht Halo 1 - 3, ODST, Reach und Halo Wars wäre Halo 4 ein grandioses Spiel. So ist es jedoch nur Mittelmaß. Vergleichen ist immer schwierig, aber hier besonders, da Halo in eine vollkommen andere Richtung geht als zuvor. Vor dem letzten Kapitel hätte das Spiel noch fünf Sterne von mir bekommen. Und wegen der mauen Umsetzung von Spartan Ops, dem Ende davon und den unterdurchschnittlichen Multiplayer-Karten(-Paketen) landet es letztendlich bei drei Sternen. Ich bin gespannt, was die Zukunft bringt, auch wenn ich mir Halo 5 nicht so bedenkenlos kaufen werde wie die vorherigen Teile.


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste Staffel..., 17. Februar 2013
... aber auch leider die letzte. Mit der fünften Staffel geht die Serie neue Wege. Vorbei ist es mit dem stets unterlegenen Angel. Angel Investigations wird dichtgemacht; Wegen eines verlockenden Angebots: Dem Team wird die Chefetage von ihrem bisherigen Erzfeind, der Anwaltskanzlei Wolfram und Hart, angeboten. Und sie nehmen an. Ab jetzt stehen Angel und Co. nahezu unbegrenzte Ressourcen zur Bekämpfung des Bösen zur Verfügung. Doch sie müssen den Spagat zwischen Weltrettung und Wolfram und Harts Alltagsgeschäft meistern. Denn ohne Gewinn haben sie auch keine Möglichkeiten mehr. Das Böse lauert in den Ecken der Kanzlei um die Helden zu beeinflussen und auf die dunkle Seite zu ziehen. Die Macht hat ihren Preis, der nicht sofort erkennbar ist. Die Shanshu-Prophezeiung ist hier endlich wieder Thema. Angel soll einen wichtigen Teil bei der Apokalypse spielen. Nur steht nicht geschrieben auf welcher Seite er steht. Klar, dass die Seniorpartner von Wolfram und Hart versuchen ihn auf ihre Seite zu ziehen.

Für weitere Veränderungen in der Erzähldynamik sorgt der (fast vollständige) Wegfall von Cordelia und Connor und die Rückkehr von Spike (in Kombination mit Angel noch genialer als sonst) und Harmony. Genauso sind die restlichen Charaktere starken Veränderungen ausgesetzt. Und es werden neue Nebencharaktere eingeführt, wie die undurchsichtige Eve, und der scheinbar gutartige Nox.

Nicht nur, dass die Geschichte in eine andere Richtung geht als zuvor, in dieser Staffel sind auch einige der besten Folgen der Serie zu finden, auch wenn die Autoren ein paar Probleme hatten sich mit der neuen Dynamik und den neuen Möglichkeiten zurecht zu finden. Die Illyria-Handlung kann man besonders positiv hervorheben. Amy Acker beweist hier, wie vielfältig sie wirklich schauspielern kann. Dazu kommt noch die herrlich skurrile Episode "Angriff der Mörderpuppen" bei der das Kinderfernsehprogramm auf die Schippe genommen wird. Angel gegen Muppets... genial. Etwas enttäuschend hingegen ist die 100. Episode. Abgesehen davon, dass ein Charakter ein letztes mal zurückkehrt und ein altbekannter Antagonist sich Angel offenbart, ist die Episode eher Durchschnitt und einer Jubiläumsfolge nicht würdig.

Zweifelhaft ist das Finale der Staffel bzw. der Serie, denn, ohne groß spoilern zu wollen, die Serie endet mit einem Cliffhanger. Die Situation ist aussichtslos. Charaktere sterben, das Böse erhebt sich. Cut. Ein Ende, bei dem man am liebsten losschreien möchte. Dennoch kann man das Ende als Statement gegenüber der Serie sehen. Der Kampf gegen das Böse endet nie. Angel war nie eine "Wir retten den Tag und alle sind glücklich"-Serie. Das Böse kann man nicht besiegen, sondern nur aufhalten. Und genau das hat Angel geschafft.

Die fünfte Staffel wäre der Auftakt zu einer epischen sechsten Staffel gewesen, die alles vorherige in den Schatten gestellt hätte. Es ist eine Schande, dass die Serie von 20th Century Fox vorzeitig beendet wurde.


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