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Rezensionen verfasst von
Cafe Racer (Rheinland)

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Meralens Crazy White Out Kontaktlinsen mit Pflegemittel ohne Stärke
Meralens Crazy White Out Kontaktlinsen mit Pflegemittel ohne Stärke
Preis: EUR 3,82

5.0 von 5 Sternen Sehr zu empfehlen, 9. April 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Lieferung erfolgte schnell und ohne Beanstandungen. Positiv ist das mitgelieferte Set für die Aufbewahrung, welches man sonst extra erwerben müsste, um die Linsen mehrfach verwenden zu können.
Für mich als Kontaktlinsen Unerfahrenen war es zunächst nicht so leicht, die Linsen einzusetzen, aber nach dem Anschauen einiger wirklich guter Tutorials in Youtube klappte das problemlos. Ich empfehle, die Linsen rechtzeitig vor dem geplanten Einsatz zu erwerben um sie Tage vorher zur Probe tragen zu können. Die Augen müssen sich erst daran gewöhnen. Mit einer Steigerung der Tragezeit von zunächst 15 Minuten konnte ich sie am Partyabend mehrere Stunden tragen. Ich habe mir hier die von Amazon angebotene Augenlösung von Acumed gleich mitbestellt. Ein paar Tropfen davon in jedes Auge verlängern die beschwerdefreie Tragezeit deutlich. Auch vor dem Entfernen der Linsen tropfe ich die Augen vorher mit der Lösung, dann lassen sich die Linsen ganz leicht und schnell entfernen.
Der Effekt ist schlicht der Hammer. Ich hatte mir für Halloween eine Schminkvariante von The Walking Dead zugelegt, die aber erst durch diese Linsen den Wow-Effekt hatte. Es gab Leute, die nicht in der Lage waren mir länger in die Augen zu sehen.
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Sigma 50mm F1,4 DG HSM Objektiv (Filtergewinde 77mm) für Canon Objektivbajonett schwarz
Sigma 50mm F1,4 DG HSM Objektiv (Filtergewinde 77mm) für Canon Objektivbajonett schwarz
Preis: EUR 747,73

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn die Bildqualität schon ab Blende 1.4 wichtig ist ..., 31. Mai 2015
dann ist dies der Preis/Leistungssieger in der 50mm-Klasse.

Nach meiner Entscheidung, auf lichtstarke Festbrennweiten umzusatteln, rückten die beiden Sigma Art Objektive 35mm 1.4 und 50mm 1.4 ins Zentrum meines Interesses. Nach dem Studium diverser Testberichte und dem Vergleich der vielen Rezensionen mit ihrem Für und Wider, habe ich dann doch den Kauf gewagt. Aufgrund der zahlreich geschilderten Autofokus-Probleme jedoch nicht über Amazon sondern in einem lokalen Shop, um etwaige Ausfälle sofort aussortieren zu können.

Äußere Qualitäten:
Wie auch bei meiner Rezension zum 35er halte ich mich kurz und verweise auf die positiven Vorredner. Verarbeitung und Haptik vermitteln das Gefühl von Wertigkeit. Um Aussagen über die Robustheit im Dauerbetrieb machen zu können ist die Zeitspanne noch zu kurz.

Bildqualität:

Für mich sind Testcharts weniger wichtig als die Ergebnisse unter realen Bedingungen im Einsatz. Das Objektiv wird an einer Canon 5D III verwendet. Wie schon beim 35er Art erfüllen auch hier die Ergebnisse in Punkto Farben und Kontrast alle Erwartungen. Die Schärfe der Linse ist bereits bei Offenblende mehr als beeindruckend. Und doch gibt es noch eine signifikante Steigerung beim Abblenden schon ab Blende 2.0. Ich vergleiche das Objektiv mit meinem ehemaligen Canon 50mm F 1.4, dessen Schärfeleistung bei Offenblende für mich immer enttäuschend war, und das erst ab Blende 3.5 knackig scharfe Bilder lieferte. Dann allerdings in einer durchaus vergleichbaren Qualität zu dem hier besprochenen Sigma Art. Wer auf die gestalterischen Möglichkeiten einer lichtstarken Blende nicht oder nur selten angewiesen ist, für den könnte sich das Canon EF 50mm 1.8 preislich lohnen. Für Offenblendenthusiasten gibt es nach meiner Ansicht keine echte Alternative in dieser Preisklasse. Da ein Bild mehr sagt als 1000 Worte seien auch hier einige Bilder angefügt. (Alle Bilder jeweils als JPG Umwandlung der RAW-Datei "out of the Cam"und nochmal als 100% Crop des Fokus-Punktes im Sucher).

Wie schmal der Bereich der Schärfeebene bei Blende 1.4 ist, kann am Foto des Tannenzweigs veranschaulicht werden. Die gleiche Aufnahme habe ich auch mit dem 35er gemacht. Das Bokeh ist im Hintergrund sehr gefällig, im Vordergrund geringfügig unruhiger. Auch hier ist bei Offenblende eine deutliche Vignettierung vorhanden, die aber im RAW-Konverter korrigiert werden kann.
Bei dem Bild mit dem herzförmigen Blatt auf dem Steinpfosten (Blende 1.4) sind im querliegenden Blatt darunter lila Farbsäume (CA's) deutlich sichtbar, die jedoch im RAW-Konverter korrigiert werden können (sofern das Objektivprofil eingepfegt ist). Hier muss ich zur Ehrenrettung des Sigma anmerken, dass bei der gleichen Aufnahme mit dem Canon 85mm 1.2 bei Offenblende an der selben Stelle die gleichen CA's auftraten, welche auch die gleichen Korrekturwerte erforderten.

Autofokus:

Der wohl interessanteste Punkt, der mich lange hat zögern lassen. Beim Kauf habe ich beide Objektive an meiner Kamera ausprobiert und konnte dort keinen Fehler am Autofokus finden. Um so überraschter war ich nach dem ersten Testshooting Outdoor. Da lag die Fehlerquote bei über 70% (beide Objektive, 35mm und 50mm). Also zu Hause noch einmal mit Stativ und Lensscaler exakt überprüft. Jetzt stellte ich doch eine Abweichung fest, die aber kameraintern korrigiert werden konnte. Bei beiden Objektiven etwa der gleiche Wert (Frontfokus, 4 Skalenwerte von 20).
Erneut raus zum Test, nun lag die Quote deutlich besser, aber es gab immer noch eine große Zahl von Ausreißern bei Offenblende, die ich mir nicht erklären konnte. Ich wäre bereit gewesen, dass Objektiv zur Justierung nach Sigma zu geben, denn die Bildqualität wäre es mir wert gewesen. Doch beim Ausprobieren der verschiedenen Modi des Autofokus an der Canon 5D stellte ich fest, dass diese Fehlquote nur bei einem bestimmten Modus auftrat. Neben dem Modus für die Fokussierung über ein einzelnes Fokusfeld im Display gibt es bei Canon noch den Modus mit einem Punkt in dem Fokusfeld, wenn es nötig ist den Fokus sehr genau zu setzten, zum Beispiel beim Fotografieren eines Vogels der hinter Zweigen sitzt. Diesen Modus hatte ich gewählt, um ja möglichst präzise zu arbeiten. Nur damit scheinen die Sigma-Objektive nicht immer zurecht zu kommen. Ich hatte denselben Effekt bei dem 35er wie auch dem 50er. Sobald ich nur das einzelnen Fokusfeld ohne Punkt darin auswählte, gab es so gut wie keine Ausreißer mehr.
Ich weis nicht, ob dies nun ein Effekt ist, der nur an meiner Cam auftritt, aber jeder, der Fokusprobleme mit den Art-Objektiven hat, sollte das mal überprüfen.

Fazit:

Von mir eine klare Kaufempfehlung. Verarbeitung und Bildqualität sind für den Preis unschlagbar wenn ein Objektiv gesucht wird, das schon bei Offenblende nahe an seinen Bestwerten liegen soll. Wem Blendenwerten ab 3.5 aufwärts ausreichen, der ist mit dem Canon 50mm 1.8 für ca. 100 Euro sehr gut und preiswert ausgestattet. Wer mit dem fast 400 Euro teuren Canon 50mm 1.4 liebeugelt, dem muss ich sagen, dass er sich nur Vorteile in der Verarbeitung des Objektivs erkauft. Wenn es jedoch in der optischen Leistung mehr sein soll, ist dieses Sigma selbst für den doppelten Preis nach meiner Ansicht die bessere Wahl.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 16, 2015 12:11 AM MEST


Sigma 35 mm f/1,4 DG HSM-Objektiv (67 mm Filtergewinde) für Canon Objektivbajonett
Sigma 35 mm f/1,4 DG HSM-Objektiv (67 mm Filtergewinde) für Canon Objektivbajonett
Preis: EUR 729,00

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht zuviel versprochen, 31. Mai 2015
Nach meiner Entscheidung, auf lichtstarke Festbrennweiten umzusatteln, rückten die beiden Sigma Art Objektive 35mm 1.4 und 50mm 1.4 ins Zentrum meines Interesses. Nach dem Studium diverser Testberichte und dem Vergleich der vielen Rezensionen mit ihrem Für und Wider, habe ich dann doch den Kauf gewagt. Aufgrund der zahlreich geschilderten Autofokus-Probleme jedoch nicht über Amazon sondern in einem lokalen Shop, um etwaige Ausfälle sofort aussortieren zu können.

Äußere Qualitäten:
Ich halte mich kurz, und verweise auf die positiven Vorredner. Verarbeitung und Haptik vermitteln das Gefühl von Wertigkeit. Um Aussagen über die Robustheit im Dauerbetrieb machen zu können ist die Zeitspanne noch zu kurz.

Bildqualität:

Für mich sind Testcharts weniger wichtig als die Ergebnisse unter realen Bedingungen im Einsatz. Das Objektiv wird an einer Canon 5D III verwendet. Die Ergebnisse in Punkto Farben und Kontrast erfüllen alle Erwartungen, die Schärfe der Linse verschlägt einem jedoch - für ein WW-Objektiv- glatt den Atem. Als Vergleich dient mir für die Brennweite 35mm mein Tamron Zoom 24-70mm 2.8. Als Demonstration hier ein Bild mit einer Fliege auf einem Blatt unseres Walnussbaums: Blende 3.5, 1/320s, iso 100 (Alle Bilder jeweils als JPG Umwandlung der RAW-Datei "out of the Cam"und nochmal als 100% Crop des Fokus-Punktes im Sucher).
Wie schmal der Bereich der Schärfeebene bei Blende 1.4 ist, kann am Foto des Tannenzweigs veranschaulicht werden. Eine gewisse Ausschussquote muss man da schon einkalkulieren, denn das winzigste Abkippen der Kamera von der geplanten Schärfe-Projektionsebene zum Motiv hat gravierende Auswirkungen.
Das Bokeh ist für ein WW nach meiner Auffassung gelungen und erlaubt in Verbindung mit der Schärfe plastische Bildwirkungen. Auch bei Gegenlicht kann ich hier keine gravierenden Ausreißer feststellen.

Autofokus:

Der wohl interessanteste Punkt, der mich lange hat zögern lassen. Beim Kauf habe ich beide Objektive an meiner Kamera ausprobiert und konnte dort keinen Fehler am Autofokus finden. Um so überraschter war ich nach dem ersten Testshooting Outdoor. Da lag die Fehlerquote (Offenblende) bei über 70%. Also zu Hause noch einmal mit Stativ und Lensscaler exakt überprüft. Jetzt stellte ich doch eine Abweichung fest, die aber kameraintern korrigiert werden konnte. Bei beiden Objektiven etwa der gleiche Wert (Frontfokus, 4 Skalenwerte von 20).
Erneut raus zum Test, nun lag die Quote deutlich besser, aber es gab immer noch eine große Zahl von Ausreißern bei Offenblende, die ich mir nicht erklären konnte. Ich wäre bereit gewesen, dass Objektiv zur Justierung nach Sigma zu geben, denn die Bildqualität wäre es mir wert gewesen. Doch beim Ausprobieren der verschiedenen Modi des Autofokus an der Canon 5D stellte ich fest, dass diese Fehlquote nur bei einem bestimmten Modus auftrat. Neben dem Modus für die Fokussierung über einen einzelnen Fokuspunkt im Display gibt es bei Canon noch den Modus mit einem Punkt in dem Fokusfeld, wenn es nötig ist den Fokus sehr genau zu setzten, zum Beispiel beim Fotografieren eines Vogels der hinter Zweigen sitzt. Diesen Modus hatte ich gewählt, um ja möglichst präzise zu arbeiten. Nur damit scheinen die Sigma-Objektive nicht immer zurecht zu kommen. Ich hatte den Effekt bei dem 35er wie auch dem 50er. Sobald ich nur das einzelnen Fokusfeld ohne Punkt darin auswählte, gab es bei Offenblende so gut wie keine Ausreißer mehr.
Ich weis nicht, ob dies nun ein Effekt ist, der nur an meiner Cam auftritt, aber jeder, der Fokusprobleme mit den Art-Objektiven hat, sollte das mal überprüfen.

Fazit:

Von mir eine klare Kaufempfehlung für das Objektiv. Verarbeitung und Bildqualität sind für den Preis unschlagbar, und wenn jemand keine Korrekturmöglichkeit für den Autofokus in seiner Kamera hat, so würde ich das von Sigma empfohlene USB-Dock empfehlen. Selbst für den geringen Mehrpreis und den damit verbundenen Aufwand verdient das Objektiv 5 Sterne.
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Bratpfanne 28cm - Eisenstahl +Bienenwachs - de Buyer Mineral B Element
Bratpfanne 28cm - Eisenstahl +Bienenwachs - de Buyer Mineral B Element
Preis: EUR 45,00

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erwartungen übertroffen, 23. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dies ist meine erste Eisenpfanne und ich gebe zu, dass ich zunächst ein wenig skeptisch war. Bisher kamen in meiner Küche nur beschichtete Pfannen von Le Creuset zur Anwendung, mit denen ich auch viele Jahre sehr zufrieden war. Die Umstellung auf Induktionskochfelder ist den Pfannen jedoch nicht gut bekommen, die Beschichtung löste sich trotz Benutzung von Holz -und Kunststoffwendern. Die auf Induktion entstehende hohe Temperatur wurde von mir wohl unterschätzt.

Nach den vielen guten Bewertungen habe ich es nun mit dieser Eisenpfanne versucht. Die Lieferung erfolgte innerhalb von 2 Tagen und die Pfanne kam gut verpackt an.

Erste Reinigung mit heißem Wasser und dann wie beschrieben eingebrannt. Der Hersteller gibt an, dass wegen der Bienenwachsbeschichtung nur Öl zum Qualmpunkt gebracht werden muss. Ich wollte auf Nummer Sicher gehen und habe mich an das im Netz beschriebene Rezept gehalten: Hocherhitzbares Öl einfüllen, Kartoffelschalen und Salz.
Ich verwendete eine mobile Induktionskochplatte, so dass ich das Einbrennen auf der Terrasse vornehmen konnte. Dies war eine gute Entscheidung, denn es qualmt und riecht ganz ordentlich.

Nach dem Einbrennen hat der Pfannenboden eine dunkle Verfärbung angenommen, die Patina. Optisch schade, aber dass muss halt so sein, und das weiß man ja vorher.

Anschließend ausspülen mit heißem Wasser, trockenreiben und wieder Öl einfüllen. Dann sofort eine Portion Bratkartoffeln gebrutzelt. Ergebnis: Begeisterung! So kross und lecker sind sie mir vorher nie gelungen. Hinterher 2 Spiegeleier gebraten: Da haftet zu meinem Erstaunen nichts und die Eier bekommen eine schöne braune Unterseite mit Röstaromen (wenn man will).
Ein Test mit Fleisch und Gemüse steht noch aus, aber da erwarte ich kein anderes Ergebnis.

Was mir noch auffiel ist, dass ich entgegen der Warnung des Herstellers, nur moderate Kochstufen auf dem Induktionsfeld einzustellen, doch auf Stufe 7 gehen musste, um die richtige Hitze für die Bratkartoffeln zu bekommen. Bei den Spiegeleiern reichte Stufe 5 (Regler geht bei mir bis 9).

Mann muss sich auch an das Gewicht gewöhnen, welches im Vergleich zu Alu-Pfannen natürlich deutlich höher ist. Für mich aber kein negativ-Kriterium.

Der Pfannenboden ist bei Temperatur auch nicht gewölbt, so dass sich das Öl gleichmäßig auf dem Boden verteilt. Einzelne negative Kritiken hier wegen eines solchen Mangels kann ich bei meinem Exemplar nicht feststellen.

Ich kann die Pfanne nur empfehlen und werde mir noch eine zweite mit kleinerem Durchmesser zulegen.


Bowers & Wilkins C5 In-Ear-Kopfhörer (118 dB, 1,2m) inkl. MFi-Anschlusskabel für Apple iPhone/iPod/iPad schwarz
Bowers & Wilkins C5 In-Ear-Kopfhörer (118 dB, 1,2m) inkl. MFi-Anschlusskabel für Apple iPhone/iPod/iPad schwarz

13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht für Sport geeignet, 22. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der C5 hat ein stylisches Design, das mir gut gefällt und ihn von anderen In-Ear-Kopfhörern abhebt.

Die Stabilisierung im Bogen der Ohrmuschel mit dem Loop hält den Höhrer sicher im Ohr. Das ist weder unangenehm noch störend, nach kurzer Zeit spürt man den Hörer gar nicht mehr.

Der Kopfhörer dichtet sehr gut ab und hält Umweltgeräusche draußen.Für Reisen ist das gut, für Sport im Freien jedoch nicht ganz ungefährlich.

Zum Klang: Ich habe den C5 an einem iPod getestet (eine spezielle Abmischung zum Test von Kopfhörern eines namhaften Herstellers). Zuerst ein Schreck, der Bass klingt viel zu fett und breiig. Das kann doch nicht sein. Also ziehe ich die Hörer ein wenig weiter aus dem Ohr heraus. Das senkt den Bass nun wiederum zu deutlich, jetzt fehlt das Fundament und es dringen auch Außengeräusche stärker durch. Es bedarf mehrerer Versuche, um die richtige Position zu finden, dann klingt es sehr harmonisch, mit druckvollem Bass, neutralen Mitten und brillanten Höhen, die jedoch nie nerven. Ein für B & W typisches, warmes Klangbild. Zum Vergleich ziehe ich den Bügelhörer P5 aus gleichem Hause heran. Den hausinternen Wettstreit verliert der C5 jedoch deutlich. Insbesondere die Bässe sind nicht so präzise wie beim P5. Da dieser allerdings doppelt so teuer ist, mag der Vergleich etwas unfair sein.

Die im Kabel integrierte Fernbedienung ist jedoch bei meinem Exemplar ein Desaster. Was beim P5 problemlos funktioniert, nervt hier nur noch. Die Drucksignale werden entweder falsch oder gar nicht interpretiert.

Nun zum Punkt, der mich wirklich enttäuscht hat: Das Kabel ist extrem anfällig für Mikrofonieeffekte. So habe ich das noch bei keinem Kopfhörer erlebt. Die kleinste Bewegung macht sich im Klang durch Rauschen bemerkbar, welches sich bei sportlicher Betätigung so verstärkt, dass es die Musik deutlich überlagert. Einzig bei extrem lauter Technomusik war es nicht mehr vernehmbar. Nur, was brauch ich dafür einen Hifi-Kopfhörer? Für die Nutzung beim Sport ist der C5 meiner Auffassung nach völlig ungeeignet.

Für die Nutzung zu Hause, im Zug oder Flugzeug hingegen bekommt man einen gut klingenden Kopfhörer mit außergewöhnlichem Design, der auch störende Nebengeräusche gut abschirmt. Wer sich allerdings nicht scheut, einen zierlichen aber hochwertig verarbeiteten Bügelhörer zu tragen, dem würde ich für 150 Euro Aufpreis zum P5 aus gleichem Hause raten.

Für die störrische Fernbedienung gibt es einen halben Punkt Abzug. Für die Kabelgeräusche 1,5 Punkte Abzug. So bleiben dennoch drei Punkte für ein Produkt mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis, wenn man seine Besonderheiten für den angestrebten Einsatzzweck beachtet.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 19, 2014 2:39 PM MEST


Sting - Live in Berlin [Blu-ray]
Sting - Live in Berlin [Blu-ray]
DVD ~ Sting
Preis: EUR 16,99

13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klare Kaufempfehlung, 2. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sting - Live in Berlin [Blu-ray] (Blu-ray)
Es ist nicht das erste mal, dass Sting etwas wagt. Sein Projekt "If On A Winter's Night - Live from Durham Cathedral" habe ich auf Arte HD gesehen. Bild und Ton waren ein Gedicht, aber inhaltlich war das Konzert für mich ohne jeden Spannungsbogen, einfach nur langweilig. Würde sich das nun wiederholen?
Nein, völlige Entwarnung; Sting wagt und gewinnt. Dieses Format ermöglicht einen ganz neuen Zugang zu seinen Stücken, und es gibt auch Raum für Songs wie das Oscar nominierte "You Are My Ain True Love", die in einem typischen Rockkonzert (z.B. Certifiable) so nicht zur Geltung kommen könnten.

Die Bildqualität der Bluray ist auf hohem Niveau, so muss HD sein. Wenn ich die bereits erwähnte Certifiable als Referenz nehme, und die doch technisch schwierigeren Lichtverhältnisse des Berliner Konzerts berücksichtige, fällt diese Bluray in keiner Weise zur Referenz ab. Das zeugt von hoher technischer Perfektion in allen Produktionsschritten.

Die Tonqualität steht dem in keiner Weise nach. Sowohl der Stereomix als auch die 5.1 Abmischung liegen in 96 kHz/24 bit vor, letztere in DTS-HD. Hier jedoch zeigt sich mein einziger Kritikpunkt an der Bluray. Ich finde, wie schon Rezensenten vor mir, die hinteren Surroundkanäle zu dominant. Das führt dazu, dass sich das Klanggeschehen - so hochauflösend und brilliant es sich auch präsentiert - zu weit von der Bühne weg zum Zuschauer hin bewegt. Das ist ein Effekt, den ich auch bei Mehrkanal-SACD oft beobachte. Da wird ein beeindruckender Klangteppich erzeugt, und der Hörer hat das Gefühl, mitten unter den Musikern zu stehen. Bei einem Konzertvideo aber kann das durchaus stören, weil es mit dem Gesehenen nicht zusammen passt.
Den Stereomix als Alternative zu nehmen halte ich nur für die zweitbeste Lösung. Mit ein paar Klicks auf der Fernbedienung sind die hinteren Kanäle schnell abgesenkt (bei mir waren 5,5 dB erforderlich) dann verlagert sich alles wieder zur Bühne, aber ohne dass der imaginäre Raum der 5.1-Abmischung zusammenbricht.
Wenn jetzt Jo Lawry bei einem Closeup ihr "Whenever I Say Your Name" ins Micro haucht, dann gibt es Gänsehautfeeling. :-)

Fazit:

Nicht völlig perfekt, aber klare Kaufempfehlung!


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