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Beiträge von Yven Hartmann
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Rezensionen verfasst von Yven Hartmann "Yven H." (Hildesheim)
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5 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Der bislang beste Spider-Man Film, 20. August 2012
Ich find ja die Meinung von Leuten lustig, dass der Film genau wie Raimis erster wäre, nur weil er auch die Origin Story erzählt, oder die die meinen, Tobey Maguire sei der einzig wahre Spider-Man. Ich selbst habe viele Jahre Spider-Man Comics gelesen, mehr als die von jedem anderen Comichelden und Andrew Garfield ist definitiv viel mehr der Peter aus den Comics, als es Maguire in seiner klischeehaften Loserrolle je war. Nicht nur, dass Garfield optisch deutlich besser passt(Spider-Man wurde in den Comics bewußt dünn gezeichnet, daher hat Lee auch extra Ditko als Zeichner genommen und nicht Kirby, und hübsch war Peter in den Comics immer, das ist eines der ersten Dinge die Gwen in den Comics feststellt als sie Peter trifft.), er macht die Figur auch deutlich menschlicher und glaubwürdiger, zumal er nicht ständig die selbe Mimik hat, die bei Maguire durchgängig irgendwo zwischen "ich versteh gerade gar nix" und "ich muss gleich weinen" pendelt. Auf überzogenen Schwachsinn, wie dass Peter ständig der Bus wegfährt weil ihn keiner lieb hat, wurde glücklicher Weise verzichtet. Ich mag Raimis Filme auch, aber deren Schwäche waren immer die Abschnitte in denen Peter kein Kostüm an hatte, da weder Raimi noch Maguire die Figur wirklich aus der Stereotypen-Soap-Ecke holen konnten. Und dann ist da noch Gwen. Umwerfend gespielt von Emma Stone und im Gegensatz zu Kirsten Dunst Mary-Jane keine ewige Jungfrau in Nöten. Bezeichnender Weise musste sie am Ende nichtmal gerettet werden sondern war maßgeblich an Spideys Erfolg beteiligt, wohingegen bei Raimi in jedem Film am Ende MJ entführt wurde und nur noch zum Kreischen da war. Von der Echse bzw von Connors hätte ich auch gern etwas mehr gesehen, vorallem seine Familie. Dafür war wohl keine Zeit mehr. Aber da der Film ja die Originstory ist, deren Motiv hier übrigens auch völlig anders als bei Raimi angelegt ist (wobei Raimi da näher am Comic, dafür aber weniger zeitgemäß war), geht das für mich völlig in Ordnung. Batman Begins war zb auch ein toller Originfilm und hatte fast gar nichts an Gegnerstory. Ansonsten habe ich glaube ich auch noch keinen Film seit Taxi Driver, vorallem keine Comicverfilmung, gesehen, die das nächtliche New York so beeindruckend einfängt. Wirklich wie ein Netz aus Licht und Menschen. Dazu kommen dann noch Schwungszenen von Spidey, die wie aus den Comics übernommen aussehen und der bislang (mit Abstand) beste Musikscore der Franchise. Sicherlich ist es aus Sicht von Sony vorallem darum gegangen die Rechte nicht zu verlieren, aber dennoch haben sie viel gewagt, allein schon was Webb als Regisseur betrifft. Da hätte man auch auf Nummer Sicher spielen können. Und egal was die Gründe waren, was zählt ist das Ergebnis und da hat Webb endlich den Spider-Man Film hingelegt, den ich mir als Fan der Figur immer gewünscht habe. Wie gesagt, damals fand ich Raimis Film auch toll und heute sehe ich ihn auch noch gern, aber Webbs Vision ist, zumindest für mich, in so gut wie allen Belangen überlegen. Und dafür, dass dies erst sein zweiter Kinofilm und sein erster mit Actionszenen ist, hat er sich wirklich selbst übertroffen, natürlich mit Hilfe der tollen Darsteller. Für mich ist Amazing Spider-Man im Vergleich dieses Jahres etwas besser als The Dark Knight Returns, wobei es da wohl drauf ankommt, welche Figur man lieber mag, und deutlich vor Avengers. Wer den Film nicht guckt, weil er lieber einen vierten von Raimi gehabt hätte, verpasst etwas. Eine Chance sollte ihm jeder Fan von Superheldenfilmen, und von Spider-Man sowieso, geben. Es lohnt sich! Auch wenn man ihn nicht besser findet als Raimis Filme, ist er immer noch ein toller Genrefilm und, was halt viele falsch darstellen, ist er keine Kopie des zehn Jahre älteren. Allein Peters Motivation Spider-Man zu werden ist hier völlig anders.
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4.0 von 5 Sternen
Mit Daumen-Stylus super!, 13. April 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Ja, Kid Icarus Uprising. Muss man ja wahrscheinlich nicht mehr viel zu sagen. Für mich auch definitiv eins der großen Highlights bislang auf dem 3DS und sehr süchtig machend, auch nachdem man die Story schon durch hat. Diese ist auch deutlich spannender und abwechslungsreicher als man das in den ersten Missionen noch denkt. Die grafische Präsentation ist eine Wucht. Sehr abwechslungsreich, sehr fantasievoll und spektakulär inszeniert. Dazu dann noch eine ganze Fülle von sehr humorvollen englischen Dialogen, gesprochen von sehr guten, motivierten Sprechern und eine angenehme Musikuntermalung. Außerdem sehr viel Inhalt, allein durch das erstaunlich umfangreiche Waffensystem und den gut laufenden Multiplayer und ein sehr intelligenter, innovativer Regler für die Schwierigkeit. Da das Spiel sehr bunt und rasant ist, gerade während der Flugabschnitte, kann es im 3D Modus manchmal zu viel für die Augen werden, was aber ja eher ein allgemeiner kleiner Pferdefuß des 3DS ist. Allerdings kann man ja dank des Reglers schnell und unkompliziert runter schalten, weshalb ich da keine wirkliche Kritik habe. Kritik gibts - und das wird ja auch wohl jeder der sich für das Spiel interessiert schon mitbekommen haben - ja oft für die Steuerung und teilweise muss ich mich da anschließen. Die Steuerung mit dem Stylus fand ich schon beim DS recht anstrengend, vorallem für die linke Hand, die das Gerät hält. Manchem scheint das nicht so zu gehen, ich fands aber nie richtig toll. Abhilfe soll da ja nun der Ständer schaffen, der quasi kostenlos dem Spiel beiliegt. Ist auf jeden Fall eine nette Geste von Nintendo, aber wirklich klasse find ich es nicht so zu spielen. Einen Handheld mit einem Ständer fixieren und daher auch immer an einem Tisch spielen zu müssen, eher nicht. Meiner Meinung nach - und das kann ich wirklich empfehlen - spielt sich das Spiel deutlich besser, wenn man einen Daumen-Stylus, also so einen Aufsatz für den Daumen benutzt. Man kann den 3DS mit beiden Händen halten und hat dennoch die präzise Touchscreensteuerung. Zudem kann man sich dann auch die Schußtaste auf die rechte Schulter legen, was ich deutlich angenehmer finde, zumal es bei den meisten Spielen, gerade auch auf den Heimkonsolen, eher die Regel ist. Ich habe mir bei meinem örtlichen Händler so ein altes Pack für den DSlite gekauft, mit 3 Stiften (die ich natürlich nicht wirklich brauche) und besagtem Aufsatz für den Daumen mit einem Klettverschluss (finde ich deutlich angenehmer als die Gummi). Hat glaube ich 4 Euro gekostet, also keine große ANschaffung für den enormen Nutzen und meiner Meinung nach hätte Nintendo lieber so einen an Stelle des Ständers dem Spiel beipacken sollen. Wäre weniger Materialaufwand, deutlich weniger Trageplatz und wie gesagt, zumindest für mich, die angenehmste und effektivste Art diese Spieleperle zu steuern, zumal ja leider keine komplette Unterstützung für das Circle Pad Pro, also Steuerung mit beiden Pads, integriert wurde und das Zielen über ABYX doch zu träge und unpräzise für das Spiel ist. Allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass eine Steuerung mit dem CPP gerade bei den hektischen Abschnitten vielleicht auch noch zu ungenau wäre. Naja, aber dafür gabs durch den Ständer das Spiel jetzt in der wirklich schönen Pappbox, das ist dann wieder ein Vorteil. :) Vielleicht kommt ja noch ein Update mit CPP Support, möglich solls ja wohl sein... Aber wie gesagt, mit dem Daumen-Stylus steuert es sich meist super, bis auf - und das wäre meine zweite Kritik an der Steuerung - die Bewegung der Spielfigur, da es für die Ausfallschritte keine eigene Taste gibt, sondern es von der Intensität der Bewegung des Pads abhängt ob Pit normal läuft (bzw hoppst er ja irgendwie immer) oder rennt bzw hechtet. In den Kämpfen ist das zwar meist sogar von Vorteil, aber bei Abschnitten wo man schnell über einen Abhang fallen kann, musste ich schon manchmal fluchen, wenn Pit durch eine etwas zu starke Bewegung des Pads statt seinem normalen Hoppsschritt einen Ausfall in den Abgrund gemacht hat, was in der Regel relativ viel Lebenskraft kostet. Gerade bei der Steuerung mit Stylus kann ich natürlich verstehen, dass man die Tasten möglichst wenig benutzen wollte, aber eine optionale Zuweisung für Rennen/Ausweichen auf eine Taste wäre schon schön gewesen, zumal man sonst fast alles selbst konfigurieren kann. Die hätte ich mir dann nämlich gern auf die jetzt relativ wenig von mir benutzte linke Schulter gelegt und so mehr Kontrolle gehabt. Sollte aber halt nicht sein. ;) Ja und öfters habe ich auch das Problem, dass - wohl durch einen hastigen Doppeltipper auf den Touchscreen - das Bild in den Zoommodus wechselt und dann trotz Drücken der entsprechenden Taste nicht sofort wieder zurück zoomt. Passiert vorallem in hektischen Kämpfen gern mal und ist gerade da besonders hinderlich. Vielleicht hab ich da auch irgendwas falsch konfiguriert, aber so nervt das manchmal einfach, zumal ich den Zoom eigentlich selbst nie benutze... ;) Ansonsten aber wie gesagt, wenn man die Steuerungsart gefunden hat die für einen am besten funktioniert, hat man hier ein unheimlich tolles, fröhliches Actionspiel, das sich trotz seiner hohen Qualität selbst nicht all zu ernst nimmt. Ich hab das NES Original erst vor einiger Zeit in der 3D Version auf dem 3DS kennengelernt, aber auch als Kid Icarus Neuling bin ich hellauf begeistert. Einen Stern ziehe ich dafür ab, dass die Steuerung so ihre Tücken hat, den Spaß verdirbt einem das allerdings nicht, vor allem wenn einem die höheren Schwierigkeitsgrade nicht so wichtig sind. Also klare Empfehlung für alle 3DS-Actionfans die nichts gegen bunten "süßen" Animelook und Humor haben, wobei eine Nintendokonsole dann vielleicht eh die falsche Wahl war. ;)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Schöne Edition für ein außergewöhnliches Spiel, 19. März 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Kann leichte Spoiler enthalten: Catherine ist schon eine Videospielperle, solang man kein Problem mit vielen Dialogen und dem Animelook hat. Das Spiel gliedert sich quasi in 3 verschiedene Formen, die sich dann abwechselnd wiederholen. Zum Einen hat man relativ lange, relativ gut animierte Zwischensequenzen, in denen man nur maginal Einfluss auf den Spiellauf nehmen kann (hier werden allerdings die "moralischen" Entscheidungen in den beiden Anderen Abschnitten berücksichtigt). Diese sind teilweise in der Spielgrafik und teilweise in Animeform realisiert. Dann kommt ein Abschnitt, in der für diese Edition namensgebenden Stray Sheep Bar, in der man mit verschiedenen Personen sprechen (oder es bleiben lassen kann, was sich auch auf die Geschichte auswirkt) und zwischen Antworten wählen kann. Außerdem erhält man hier SMS und Handyanrufe die man beantworten kann (oder man lässt es wieder bleiben, ist manchmal sogar positiver...), man kann freischaltbare Lieder an der Jukebox einlegen sich betrinken und ein Videospiel am Automaten spielen. Die beiden letzteren (Trinken, Zocken) haben dann direkt mit dem dritten Abschnitt zu tun, den Alpträumen des Helden Vincent. Hier wechselt das Spiel dann zu einem Mix aus Plattformer und Knobelspiel und überzeugt auch damit. Der Haken ist, dass das ganze auf Zeit läuft. Man hat zwar die Möglichkeit in der Zeit zurückzuspringen (beliebig oft, bis zu einem gewissen Punkt), aber auf dem normalen Schwierigkeitsgrad wird das ganze spätestens in der dritten Nacht schon ziemlich schwer und kann Spieler, die eher wegen der Story spielen, schnell frusten. Mir ging es zumindest so. Zum Glück gibt es aber auch einen leichten Schwierigkeitsgrad, bei dem das ganze doch wesentlich entspannter ist und ich eigentlich fast nie richtige Frustmomente hatte. Allerdings kann man zwischen den verschiedenen Schwierigkeiten nur in den "Adventure"Abschnitten in der Bar wechseln, nicht während der Alpträume. Zwischen den Plattformlevels gibts in den Träumen auch Dialoge zu führen und moralische Fragen zu beantworten, die sich, genau wie die Dialoge in der Bar, auf das Charaktermeter des Helden auswirken, welches entscheidenden Einfluss auf die Handlung hat (zb. wie vorhin erwähnt die Entscheidungen in den Cutscenes). Ist man eine treue Seele oder will man lieber Freiheit und Abenteuer, hier entscheidet es sich. Das ganze verläuft aber relativ dynamisch, so dass man sich nicht auf einem einmal erreichten Level des Charaktermeters ausruhen kann. Eine Antwort in die andere Richtung, und der Pegel ändert sich wieder deutlich. Hier gibt es im Grunde kein Richtig und Falsch, es wird einfach die Sicht des Spielers gefragt und je nachdem wie man sich entscheidet, kann man sich vorstellen in welche Richtung es sich grob entwickeln wird. Wie gesagt ist aber sehr dynamisch, man muss nicht gleich neu laden, wenn man mal eine "falsche" Antwort gegeben hat. Man muss wiegesagt schon ein Faible für Spiele mit viel Storyanteil und Anime haben, aber wenn dies zutrifft ist Catherine wirklich eine tolle Erfahrung irgendwo zwischen Psychothriller und Lovestory mit leichter Erotik. Die Box ist ebenfalls sehr schön ausgefallen. Ich hab die Außenhülle leider nicht aufbekommen ohne die Lasche etwas zu verknicken, aber sonst hab ich keine Beschwerden. Unter dem wirklich sehr schönen Cover findet sich als innere Hülle ein robuster, kleiner Pizzakarton und darin dann die oben beschriebenen Gimmicks, wobei das Highlight da sicher das rosa "Rave" T-Shirt ist, das Vincent auch im Spiel meist trägt. Ich muss zugeben, ich ab die Sachen und meinen Vorbestellerbonus komplett in der Box gelassen, aber die allein ist aber Dank des tollen Covers schon ein Blickfang und das Spiel ist wie gesagt definitiv ein Highlight, bei dem man zu so einer schönen Edition greifen kann. Klare Empfehlung von mir, wenn besagte Voraussetzungen auf einen zutreffen.
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8 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Leider entäuschend..., 24. Mai 2010
Also erstmal ist diese Kritik natürlich nur für den Kinofilm, zu der Blu Ray kann ich nichts sagen. Was hatte ich mich auf Robin Hood gefreut. Einer meiner Lieblingsregisseure verarbeitet eine meiner Lieblingslegenden. Natürlich hatte ich kein Meisterwerk auf dem Level eines Blade Runner oder Alien erwartet, das bekommt Scott ja leider nicht mehr hin, aber auf einen Film von der Qualität von Gladiator hatte ich schon gehofft. Was soll ich sagen? Die Hoffnung stirbt ja zuletzt, aber in diesem Fall wurde sie wie der berühmte Pfeil in der Mitte gespalten. Scotts Robin Hood ist sicherlich kein grausam schlechter Film, aber er ist halt leider auch nur mittelmässig solide und vorallem ist es kein Robin Hood Film, sondern eine recht abstruse Geschichte wie Robin Hood zu Robin Hood wird. Bzw ist es diesmal nicht der klassische Robin Hood, sondern irgendein Bauer aus dem Krieg, der gut Bogenschiessen kann und die ganze Geschichte nur mitmacht weil er in die holde Marian verliebt ist, nicht weil er dem Volk helfen will. In dem Film geht sowieso viel bewegendes von den niedersten Leuten aus die irgendwie mehr Glück als Verstand haben. Vielleicht will Scott den Adel vorführen, ich weiß es nicht, aber ich frage mich, wer sowas braucht? Naja das ist Geschmackssache, aber was man nicht wegdiskutieren kann ist dass das eigentlich recht um Realismus bemühte Szenario immer wieder durch völlig unrealistische Fragmente durchbrochen wird, die völlig aufgesetzt wirken und dass der Spannungsbogen des Films leider recht flach ist. Die Besetzung verspricht eigentlich auch viel, aber Russel Crowe bleibt als Robin Hood leider sehr uncharismatisch. Das mag gewollt sein, aber man muss sich dennoch fragen wie so jemand Menschen anführen soll. Gewohnt überzeugend ist hingegen wieder Cate Blanchett, der in meinen Augen allerdings die gewisse optische Anziehungskraft einer Marian fehlt. Aber das ist halt auch Geschmackssache. Was Kulissen und Kostüme angeht kann man dem Film aber nichts vorwerfen. Ein sehr schönes, dreckiges Mittelalter, nur gabs das gabs in den 90ern auch schon. Was bleibt ist ein Film der sehr gut ausgestattet ist, dessen Story aber schwächer als die von "Robin Hood - Ein Leben Für Richard Löwenherz" und dessen Action deutlich schwächer als die von "Robin Hood - König der Diebe" ist, ganz zu schweigen von seinem Wiederseh- und Unterhaltungswert (und die beiden Filme sind fast 20 Jahre alt und nicht von Regiealtmeistern...). Mein Fazit ist, dass jeder, der unbedingt mal Robin als Bauer statt als Adeligen sehen wollte hier die Chance bekommt, dass der Film aber leider die bislang schwächste Version des Stoffes ist, die ich gesehen habe (insgesammt 5 Filme und eine Serie).
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5.0 von 5 Sternen
Für Fans von Robin Hood und guter Animekinderserien!, 18. Mai 2010
Robin Hood gehört zu den Animeserien die Anfang der 90er auf RTL 2 liefen und für mich bis heute zu den wertvollsten Zeichentrickserien für Kinder und Jugendliche gehören. Die damaligen Serien haben sich oft mit Weltkinderliteratur und Legenden beschäftigt und diese in spannende aber auch lustige Serien über das Erwachsenwerden verpackt. Genau so ein Fall ist auch Robin Hood, auch wenn diese Serie im Vergleich zu Kollegen wie Mila Superstar oder Eien Fröhliche Familie teilweise etwas überzeichneter (vorallem die Tiere) daherkommt, was aber halt wirklich nie nervt oder übertrieben ist. Nein, Robin Hood versteht sich vorallem sehr darauf subtil seine Hauptfiguren zu zeichnen und einem diese wirklich ans Herz zu legen. Sei es nun der soziale und rechtschaffene Held Robin Huntington, Marian Lancaster, die ihn von Herzen liebt, oder der auf den ersten Blick etwas dumpe aber dann doch sehr herzensgute Räuberhauptmann Little John. Freundschaft und Liebe ist ein wichtiges Thema dieser Serie und auch wenn die Konventionen einer Kinderserie es verhindern, dass Marian und Robin sich ihre Liebe direkt mitteilen, zb sich mal küssen oder ähnliches, so ist es doch sehr herzerwärmend wie die beiden immer wieder zusammenfinden, seien sie nun durch Gefahr von ihren Feinden oder durch Gefühle für andere getrennt, am Ende gibt es immer sehr schöne gefühlvolle kleine Szenen, wo man sieht wie viel sie einander bedeuten. Die Action kommt hierbei aber natürlich auch nicht zu kurz, schliesslich müssen Robin und seine Freunde sich gegen die Intrigen und Pläne des bösen Lords Alwin zur Wehr setzen, welcher mit allen Mitteln nach Macht in England strebt, dessen König nicht auf seinem Thron sitzt. Hierbei gibt es einzelne Abenteuerfolgen aber auch einige die aufeinander aufbauen und einen roten Faden, der sich durch alle Folgen zieht. Ich will jetzt nicht sagen, dass es heute keine solchen guten Serien mehr gibt, die spannend aber auch wertvoll für Kinder sind. Aber es ist schon schade, dass heute die Merchandiseanimes so dominant geworden sind. Hier geht es um Freundschaft, Mut und Liebe und nicht darum wessen Monsterkarte mächtiger ist. Für alle Fans dieser klassischen Kinderanimeperlen und für alle die Robin Hood als tolle Zeichentrickserie erleben möchten, sind die beiden Boxen zu dem momentanen Tiefpreis ein absolutes Muss!
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5.0 von 5 Sternen
Traumabewältigung durch Liebe, 18. April 2009
Ich mag Adam Sandler sehr gerne. Seine normalen Filme gehören oft zu meinen Lieblingskomödien aus Hollywood. Aber ich bin auch immer wieder unheimlich froh darüber, dass Sandler dann irgendwann doch immer mal mit etwas völlig anderem aufwartet: mit tiefsinnigen Geschichten über Menschen, die es nicht leicht im Leben haben. Gehört Paul-Thomas Andersons Film mit Sandler, Punch-Drunk Love, sogar zu meinen absoluten Lieblingsfilmen, so ist Reign Over Me auch wieder einer dieser Filme, in denen man sieht, was dieser Komiker doch für gefühlvolle Rollen spielen kann. Man könnte Reign Over Me als 9/11 Verarbeitung bezeichnen, aber das auslösende Unglück ist eigentlich völlig nebensächlich, gezeigt wird hier ein Mann der alles verloren hat und dessen Leben danach irgendwie weitergeht. Irgendwie. Gezeigt wird dies aus der Sicht seines ehemaligen Collegefreundes (ebenso toll, Don Cheedle), der versucht den Gestrandeten wieder in das richtige Leben zurückzuholen und dabei auch sein eigenes Leben meistern muss. Es geht um Beziehungen von Menschen zueinander, die irgendwie versuchen in ihrem Leben zurechtzukommen und sich Gegenseitig helfen. Liebe ist in jedem, und jeder möchte sie teilen, manchmal braucht er dabei aber Hilfe.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Einer meiner Lieblingsfilme, 18. April 2009
An Adam Sandler scheiden sich sicherlich die Geister, seine Komödien mag man oder nicht, aber auch wenn man kein Freund dieser ist, sollte man seinen anderen Werken wie Spanglish, Reign Over Me oder eben Punch-Drunk Love eine Chance geben. Paul Thomas Anderson ist vielen wohl durch seine Filme Magnolia und There Will Be Blood ein Begriff, Punch-Drunk Love ist da hierzulande schon etwas unbekannter, zu unrecht. Es würde dem Film nicht gerecht werden ihn einfach als Liebesfilm zu bezeichnen, es geht vielmehr um die Gefühlswelt seines Helden (Sandler), der durch einen geheimnisvollen Engel (Wattson) aus seinem neurotischen und feindlichen Leben gerettet wird. Stärke durch Liebe, die alles überwindet, die dich aus dem Tal zieht, die dein Leben ordnet. Ich finde diesen Film unheimlich positiv, als schreie er einem ins Gesicht: So chaotisch und schlimm dein Leben dir auch vorkommen mag, lebe es, es wird sich lohnen.
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Gute Adaption der 80er Zeichentrickserie, 15. April 2009
Eines vorweg: Ich habe nichts gegen Michael Bay Filme. Ich finde manche gut (Die Insel, The Rock) und manche weniger gut (Armageddon, Pearl Harbour), aber ich verteufele sein Schaffen nicht. Für mich macht Bay im Schnitt unterhatlsames Mainstreamactionkino und genau das ist auch Transformers für mich geworden. Als Kind der 80er bin ich mit den Transformers und der dazugehörigen Zeichentrickserie aufgewachsen und war auch ein riesiger Fan. An den Film bin ich zunächst aber etwas skeptisch herangegangen, weil ich gedacht habe, dass humanoide Roboter aus dem Weltall, die sich in Erdenautos verwandeln und sprechen können nicht wirklich gut umgesetzt werden würden. Aber da habe ich mich geirrt, denn die Transformers selbst sind die große Stärke des Films. Ich fühlte mich hier teilweise wie in die 80er zurückversetzt wenn Optimus Prime die Autobots zum transformieren auffordert. Man sollte auch nicht unerwähnt lassen dass die Tricktechnik hierbei sensationell ist. Allein die Verwandlung eines Roboters in ein Fahrzeug ist ein wahrer Augenschmauss, aber die CGI Roboter passen sich auch unglaublich echt in die realen Kulissen ein und agieren mehr als glaubhaft mit den Schauspielern. Die Besetzung ist hierbei, und das ist bei Bay eigentlich meist der Fall, auch gut gelungen. Shia LaBeouf kann die menschliche Hauptrolle wunderbar tragen und bringt viel Situationskomik mit in den Film. Megan Fox muss eigentlich nur gut aussehen, was sie auch ohne Probleme hinbekommt. Worauf man hätte verzichten können sind die vielen Militär- und Regierungsszenen. Die machen das ganze zwar etwas realistischer, aber die Stärke des Films liegt in den Szenen mit LaBeouf und mit den Transformers selbst. Alles in allem ist hier aber ein sehr unterhaltsamer Actionfilm herausgekommen, der mich als Fan der Urserie sehr gut unterhalten hat. Worauf man sich allerdings einlassen muss sind die schnellen Schnitte während der Action und Bays Liebäugeln mit dem US Militär. Technisch ist der Film aber auf jeden Fall brilliant.
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1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Eine sehr gute Reihe endlich auf Blu Ray, 15. April 2009
Die X-Men Trilogie gehört für mich zu den guten Serien der Comicverfilmungen, was allerdings hauptsächlich an den beiden ersten Teilen von Bryan Singer liegt. Singer hat zwar ein paar Sachen gegenüber der Comicvorlage verändert, aber die Filme sind wirklich sehr gut geworden. Die Besetzung ist klasse und die Hauptfiguren auch wirklich sehr gut. Hugh Jackman als Wolverine ist der absolute Actionheld unserer Zeit und zb auch Ian McKellan als Magneto und Patrick Steward als Professor X machen einen ausgezeichneten Job. Zudem hat X-Men auch eine ganz schöne Geschichte über Toleranz und Angst vor dem Anderen zu bieten, für einen Unterhaltungsfilm nicht schlecht. Der dritte Teil, den Singer leider nicht mehr gemacht hat weil er Supermen Returns machen wollte, fällt dann leider etwas ab. Die Effekte sind wirklich toll und der Film profitiert davon, dass schon so gute Figuren eingeführt wurden, aber man hat leicht den Eindruck, dass Rattner etwas überfordert war. Zudem ist auch schade, dass es wohl keinen vierten Teil geben wird, der einen schöneren Abschluss der Geschichte bringen könnte und der indirekt sogar angekündigt wird. Dennoch, für Comicfans ein klare Empfehlung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ich hoffe auf Teil 3!, 15. April 2009
Hellboy 2 macht eigentlich alles richtig was eine Fortsetzung machen kann. Die symphatischen Figuren bleiben symphatisch und bekommen neue Facetten, die Action und Effekte sind aufwendiger aber nicht übertrieben und die Geschichte ist keine Kopie des Vorgängers aber passt sich wunderbar in dessen Welt ein. War der erste Teil noch stark von Mignolas Vorliebe für Lovecraft geprägt, geht Teil 2 deutlich mehr in die traditionelle Fantasy und Del Toros Stil kommt stärker durch. Aber wiegesagt, auch wenn die Ausrichtung diesmal anders ist, so passt es doch alles perfekt in die Welt die Teil 1 schon kreiert hat, sie wird nur einfach erweitert und gewinnt noch mehr an Leben. Auf der handwerklichen Seite ist sowieso alles Gute beibehalten und alles schwache verbessert worden. Del Toros Regie ist wiedereinmal faszinierend comichaft, die Schauspieler, allen voran Ron Perlman und Selma Blair machen wieder einen tollen Job und die Effekte und die gesammte Fantasywelt sind durch das höhere Budget noch schöner geworden. Die Trashigen Momente die Hellboy 1 auf Grund der geringeren Mittel hatte bleiben aus und Del Toro kann seiner Phantasie freien Lauf lassen. Ein Highlight hierbei ist der Trollmarkt. Sowas hat man in dieser Form wohl seit Mos Eisley in Star Wars nicht mehr gesehen. Hellboy 2 ist kein Dark Knight, aber das will er auch gar nicht sein. Hellboy 2 ist bunt, spassig, unterhaltsam und hat trotzdem viel Herz. Ich hoffe hier wirklich auf den angedeuteten dritten Teil der die Reihe abschliesst und dass bei dem wieder das gleiche Team am Werk ist. Die Goldene Armee gehört auf jeden Fall zu meinen Lieblingscomicfilmen.
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