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Rezensionen verfasst von
Thomas Meyer (am Harz)
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Rohde Soltau-H Herren Pantoletten
Rohde Soltau-H Herren Pantoletten
Preis: EUR 38,50 - EUR 44,95

1.0 von 5 Sternen Schlechte Verarbeitung, 16. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Rohde Soltau-H Herren Pantoletten (Schuhe)
Bereits nach rund 1 Jahr löste sich die Sohle vorne vom Leder ab, da nur geklebt und nicht vernäht. Zudem bin ich mehrfach mit dem Schuh umgeknickt.


Kokowääh
Kokowääh
DVD ~ Emma Tiger Schweiger
Preis: EUR 4,97

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der Erfolg gibt ihm recht..., 2. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Kokowääh (DVD)
... deswegen kann man Herrn Schweiger wenig vorwerfen. Offensichtlich trifft er immer wieder den Geschmack der Massen und bedient damit letztendlich nur einen Markt. Geschichte, schauspielerische Leistungen, Glaubhaftigkeit und Humor sind gar nicht so wichtig. Hauptsache das Zielpublikum bekommt wieder diese "Schweiger-Welt" vorgespielt, die gezielt weibliche Instinkte anspricht (der leicht treudoofe gut aussehende Macho, das süße Kind, die betrogene / verletzte Freundin). Ja, da kann jede Frau im gebärfähigen Alter (oder auch darüber hinaus) sich so richtig schön gefühlsmäßig drin suhlen. Dazu noch die passende Melancho-Romantik-Musik und Voila, fertig ist der neue Schweiger!

Als männlicher Zuschauer kann man sich nur wundern und sich dabei ertappen, dass man selber niederen Instinkten erliegt. Vielleicht sind wir Männer ja nur neidisch auf Herrn Schweiger...

Das Strickmuster ist trotzdem penetrant. Und die eigene Tochter zu vermarkten, hat irgendwie auch einen komischen Beigeschmack (die Kleine kann ja nichts dafür, aber die aufgesagten Sprüche fand ich eher traurig als witzig). Und bitte, bitte kein Hollywood-Remake.


The Raven That Refused to Sing (Limited Edition)
The Raven That Refused to Sing (Limited Edition)

5 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Muss man gut finden, weil..., 4. März 2013
... Steven Wilson auf allen aktuellen Titelseiten einschlägiger Musikmagazine ist,
... alle Fachzeitschriften das neue Album mit Höchstnoten versehen und
... als Album des Monats/Jahres/Jahrzehnts... (mindestens) werten,
... versierte Prog-Kenner, die sich gerne als Amazon-Rezensenten betätigen
... das natürlich ebenso sehen und just am VÖ-Termin artig ihre 5 Sterne gezückt haben,
... obwohl sie selbstredend eigentlich gerne mindestens 5 + x Sterne vergeben hätten,
... schon beim ersten Hören Tränen in den Augen hatten oder in Trance verfallen,
... Steven Wilson sowieso Gott ist
... oder zumindest ein Außerirdischer, der uns das musikalische Seelenheil bringt
... und sich nur als Nerd tarnt.

Freue mich schon auf das nächste SW-Jahrhundertalbum. Bis dahin werde ich es hoffentlich geschafft haben, meine Plattensammlung deutlich auszudünnen. Genesis, ELP, King Crimson, Yes, Alan Parsons und Pink Floyd brauche ich nicht mehr, weil SW sowieso alle Genialität in einer Person vereint. Die Welt kann so einfach sein ...
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 6, 2013 1:10 PM CET


Black
Black
Preis: EUR 16,99

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wieder besser, 28. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Black (Audio CD)
Bei Pitchfork habe ich seit langem das Gefühl, dass sie nicht (mehr) so richtig wissen wo sie stehen. Eigentlich passen sie ja sowohl vom eigenen Anspruch als auch altersmäßig mittlerweile nicht mehr in die "Szene", die sich doch in den letzten Jahren merklich zum eher Oberflächlichem verändert hat. Trotzdem versuchte man nach meinem Eindruck zuletzt krampfhaft immer noch "die Szene-Vorreiter zu geben", was auf mich als alten Fan nicht sehr glaubwürdig wirkte. Musikalisch blieben sie -verglichen mit den wirklich einzigartigen Alben der frühen 90`er- manches schuldig.

Nun versucht man sich mit "Black" offensichtlich bewusst wieder mehr auf die eigenen Wurzeln zu besinnen. Das machen schon Titel, Cover und der Verzicht auf übertriebene Posen deutlich. Zwar machen die ersten Titel genau da weiter, wo man mit den letzten Alben aufgehört hat (mitunter etwas anspruchsloser und gleichförmiger Standard-Dark-Elektro), aber mit "Rain" nimmt das Album eine deutliche Wendung hin zu den mehr harmonischen Strukturen vergangener Tage. Ich höre in den Sounds viel "IO" heraus und die Songs der zweiten Hälfte erinnern in ihrer eher gemäßigten Ausrichtung teilweise an "Alpha/Omega", auch wenn die Klasse eines "Requiem" oder "The Longing" nicht erreicht wird.

Ich wollte eigentlich keine Rezension verfassen, weil ich mich zu keinem eindeutigen Urteil durchringen kann, aber da ich in meinen Rezensionen zu den letzten Alben sehr kritisch war, wollte ich der Fairness halber nun das neue Album auch bewerten, weil ich es zumindest wieder deutlich besser finde und den Wandel hin zum Guten anerkenne.

Schade finde ich, dass die 2 Bonus Songs wieder nur auf der "Luxus-Ausgabe" drauf sind. So schön Spezialpapier und Singer-Heftung sicherlich sind, aber vielleicht nächstesmal eher eine Special-Edition zu einem angemessenen Mehrpreis anbieten?!


Anastasis
Anastasis
Preis: EUR 15,98

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Je länger die Abstinenz desto größer offensichtlich die Ansprüche..., 30. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Anastasis (Audio CD)
...anders kann ich mir nicht erklären, warum die neue Dead Can Dance neben gutem auch relativ viel kritisches Feedback bekommt.

Mag sein, dass die Produktion ökonomischer geraten ist als früher, aber an Songs wie Children Of The Sun, Amnesia, Opium, Return Of The She-King und All In Good Time gibts ja nun wirklich nicht viel auszusetzen. Das sind für mich neue DCD-Klassiker.


Dom
Dom
Preis: EUR 8,97

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr pathetisch, aber richtig gut, 30. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Dom (Audio CD)
Textlich pendelnd zwischen Weltschmerz, Theatralik, Verzweiflung, Sehnsucht, Hoffnung, Euphorie, Ironie und tiefer Lebensweisheit. Intime Bekenntnisse eines Menschen, der das Leben liebt, aber zweifelt an der menschlichen Gemeinschaft.

Musikalisch stets sehr erhaben wirkend. Die Gitarren aus der Bayreuth-Phase fast verschwunden. Stattdessen noch extremerer Pop als auf "Pop" (2004) und viel Elektronik. Eigentlich besteht dieser "Pop-Dom" nur aus Hits. Allerdings keine Hits, die für die Charts gemacht sind.


Music Box Opera
Music Box Opera
Preis: EUR 20,87

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider kaum noch von Radio-Gedudel zu unterscheiden, 7. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Music Box Opera (Audio CD)
Entgegen der von der Presse geschürten Erwartungen, das neue Delerium-Album würde wieder mehr in die Richtung "Semantic Spaces" und "Karma" gehen (also dunkler, melodischer Ambient mit wohl dosierten Popstrukturen), muss ich leider feststellen, dass stattdessen der Trend zunehmender Verkommerzialisierung mit "Music Box Opera" fortgeführt wird.

Von "wohl dosiert" kann hier keine Rede mehr sein. Das ist fast nur noch Radio-Pop ohne größere Ecken und Kanten. Die für Leeb/Fulber sonst so bezeichnende elektronische Finesse muss man wirklich suchen.

Ich frage mich, welche Zielgruppe hier überhaupt angesprochen werden soll. Alte Anhänger dürfte man mittlerweile alle verprellt haben. In die Charts schafft man es damit aber garantiert auch nicht.

2-3 Songs, wie z.B. "Chrysalis Heart" oder "Sky (Tears From Heaven)" sind ganz annehmbar, einige gehen dafür jedoch gar nicht (vor allem die "Rap"-Einlagen hätten sich Leeb/Fulber sparen m ü s s e n). Auch die Instrumentals kommen über "nett" kaum hinweg.

Schade.


The Scarred People (Limited First Edition)
The Scarred People (Limited First Edition)
Preis: EUR 6,99

6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vernarbte Seelen, 6. November 2012
Neben The Gathering überzeugen auch Tiamat mit ihrem 2012`er-Album. Beide Bands hatten etwa zeitgleich Mitte der Neunziger mit "Mandylion" bzw. "Wildhoney" zwei der besten Gothic-Rock/-Metal-Alben überhaupt veröffentlicht.

Zwar erreichen Tiamat auch mit diesem Album -vor allem was die atmosphärische Dichte angeht- nicht mehr ganz die Klasse ihrer Überwerke "Wildhoney" und "Deeper Kind of Slumber", aber sie sind m.E. auf dem richtigen Weg. Nach dem auch guten, aber etwas Black-Metal-lastigen Vorgänger "Amanethes" bewegt man sich jetzt wieder in etwas gemäßigteren Gothic-Rock-Gefilden. Mit "Winter Dawn" und "Born To Die" hat man sogar zwei veritable Hits im Gepäck. Auch die anderen Songs wissen überwiegend zu überzeugen. Zwar könnte man bemängeln, dass einige Songs streckenweise etwas konfus ("384", "Love Terrorists"), andere hingegen etwas zu glatt und oberflächlich wirken ("Messinian Letter", "Thunder & Lightning"), aber das Gesamtbild ist trotzdem stimmig.

Wie schon so oft lässt Johan Edlund auch mit "The Scarred People" wieder deutlich Einflüsse der Sisters of Mercy und Pink Floyd erkennen, aber solange das Ergebnis stimmt, mag man gerne über die ein oder andere "zufällige Ähnlichkeit" hinwegsehen. Die gelungene Mischung macht`s halt...


The Sun,the Cold and My Underwater Fear
The Sun,the Cold and My Underwater Fear
Preis: EUR 19,49

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bestriding my brAiN nerveS Sevren Ni-Arb, 4. November 2012
Überwiegend langweiliges Gedudel. Sorry, ich kann`s nicht anders sagen. Keine Ahnung welche Seilschaften hier möglicherweise bestehen, dass diese Scheibe in der Presse so gut wegkommt und lange oben in den DAC-Charts stand.

Ich mag eigentlich so ziemlich jede Art düster angehauchter elektronischer Musik. Dass der Herr Schmechta -alias Sevren Ni-Arb- sein Handwerk versteht, möchte ich auch gar nicht abstreiten. Einige seiner älteren Songs sind wirklich gut. Dies hier ist aber sowas von uninspiriert und ideenlos, dass man kaum glauben kann, dass der Mann schon so lange im Geschäft ist. Der Funke springt zumindest bei mir nicht über. Eigentlich bleibt kein Song so richtig hängen. Viele Stücke ähneln sich und dümpeln im Midtempo so vor sich hin. Symptomatisch: Das eh`schon etwas unspektakuläre "Electric Summer" hört nach 4:43 auf. "Tormented Skin" fängt an, hört sich aber im Grunde genommen genau gleich an und plätschert nochmal 2:33 weiter.

Noch nicht mal soundtechnisch überzeugt mich die Scheibe. Einerseits denkt man öfters, es würde irgendeine Aufnahmespur fehlen (z.B. gleich im ersten Song), andererseits klingt der Sound teilweise überfrachtet. Offensichtlich in Anlehnung an die neueren Depeche Mode wird vieles künstlich verzerrt bzw. durch Filter gejagt. Vermutlich ist das thematisch sogar so gewollt. "Sounds of the Universe" werden hier zu "Sounds of the Ocean". Das "besondere Sound-Design" wurde andernorts sogar gelobt. Ich find`s trotzdem sehr gewöhnungsbedürftig. Klare Synthie-Strukturen und Flächen wie im Future-Pop findet man hingegen nur selten. Mit EBM hat das auch nichts mehr zu tun. Einer der wenigen Tanzflächen-tauglichen Songs ist vielleicht "The side of the wrong". Der klingt allerdings ungefähr so, wie sich Icon of Coil schon vor über 10 Jahren angehört haben. "MKK.2" könnte von den Kalkbrenners stammen. Einziger Lichtblick, in dem tatsächlich Atmosphäre aufkommt, ist das -bezeichnenderweise leider viel zu kurze- letzte Stück "A.I.C.S.I.N".

Fazit: Möglicherweise zuviel gewollt. Das Konzept ist sicherlich in seinen Grenzen sogar stimmig, aber das wichtigste -nämlich starke Songs- fehlt.

Diese CD ist der Grund, warum ich mich gerade bei Amazon als Verkäufer registrieren lassen habe. Ich denke, das sagt alles.


Disclosure
Disclosure
Preis: EUR 21,89

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen A saucerful of Secrets, 9. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Disclosure (Audio CD)
The Gathering "enthüllen" mit "Disclosure" eine Schatzkiste voller wundervoller musikalischer Momente. Das verspielt psychadelische des Artworks (im Inneren offensichtlich eine Remineszenz an Pink Floyds "Relics") wird in der musikalischen Umsetzung fortgeführt. Dabei wird eine wunderbare Balance zwischen leichteren Alternative-Rock- und komplexeren Postrock-Strukturen gefunden.

Das Ganze wirkt ähnlich vielschichtig und mitreissend wie in den Jahren 1995-1998 (respektive den Alben "Mandylion" bis "How to measure a Planet"). Der Abwechslungsreichtum und die Ideenvielfalt innerhalb des Albums (und sogar innerhalb einzelner Songs) ist enorm. Manchmal reichen kleine musikalische Variationen, um einem Song eine ganz andere musikalische Farbe zu geben. Klassische Songstrukturen werden häufig durchbrochen. Ungewöhnliche Instrumente wie Theremin, Cello und Trompete wie selbstverständlich absolut stimmig in den Sound integriert. Das ist Progressive-Rock im eigentlichen Sinne und auf ganz hohem kreativen Niveau. Wie sich The Gathering innerhalb des selbstgesteckten Rahmens "Trip-Rock" immer wieder neu erfinden ist bemerkenswert.

Nach dem streckenweise etwas oberflächlichem Vorgängeralbum haben The Gathering jetzt offensichtlich das Ausscheiden Anneke van Giersbergens endgültig verwunden. Musikalisch gefällt mir das neue Album teilweise besser als die letzten Sachen mit Anneke, weil die Musik facettenreicher und nicht mehr so reduziert auf die Vocals ausgerichtet ist. In gewisser Weise ein wenig "back to the roots" (wieder mehr Rock und weniger Trip-Hop/Downtempo/Singer-/Songwriter).

Lange habe ich bei einem The Gathering-Album nicht mehr so viele Gänsehautmomente erlebt. Kopfhörer auf und Abtauchen!

Tipps: Gemini I, I Can See Four Miles


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