Profil für sun > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von sun
Top-Rezensenten Rang: 13.785
Hilfreiche Bewertungen: 186

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
sun

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3
pixel
This Is All Yours
This Is All Yours
Preis: EUR 13,99

18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es ist ein großer Tag für England. Da..., 19. September 2014
Rezension bezieht sich auf: This Is All Yours (Audio CD)
...bekennen sich über die Hälfte der Schotten zum Kingdom. Und am selben Tag kommt This Is all Yours raus. Und diese CD muss man einfach nehmen, in einen Raum mit Kirchenakustik gehen, eine gute Anlage, nein, die beste wählen, mitsamt hervorragenden Boxen. Einen Stuhl in die Mitte stellen. Hinsetzen. Und schweben. Alt-J schenken uns Methadon mit Melodien, fern wie Enyas Kompositionen, und noch ferner von allem, was sonst auf der Musikbusinesserde herumkriecht. Wenn nicht bereits mit ihrem Erstling haben die Briten spätestens jetzt Kultstatus erreicht. Oder werden. Alles andere wäre enttäuschend. Sphärisch wie der Soundtrack von Normaden der Lüfte. Auf ruhige Art treibend wie Rene Aubreys Stücke. Mit einer Stimme, die zwischen Communards und Antony and the Johnsons (Hope there`s someone) liegt. Mit weiteren Stimmen, die einen Chor bilden, der verzückt. Kompositionen, die zirkusreifen Stimmenzauber nach sich ziehen (Monte Carlo-Zirkusfestivalakrobatik). Ganz ohne Bombast. Ohne Marktgeschreie. Ohne Dahingesieche. Das Wort Gespenstermusik kam mir vorhin. Es ist den vielen Huhus geschuldet, mit denen sie einige Stücke verzieren. Ungefähr so wirken die Lieder auch auf mich: Tänzelnd wie Gespenster. Huhu.

Diese zweite CD ist etwas ruhiger. Schon fast auszubrechen scheint Left Hand Free. Ich weiß im Moment nicht, ob positiv. Es ist gut, aber es stört den Ablauf, finde ich. Ebenso das Interlude, Lied 6, ein kirchenmusikartiges Flötentrio, das kitschfördernd mit Vogelgezwitscher beginnt. Ein Scherz? Oder Verarbeitung des Musikunterrichts der Schultage? Alles, was sonst zu hören ist, erhebt sich nahezu unmenschlich. Das Intro und Arrival in Nara wirken noch stark loungemäßig und so gelassen, dass man anfängt, sehnsüchtig an Breezeblocks zu denken. Doch die Sorge verschwindet. Bei mir vollends auf der Höhe von Hunger Of The Pine und Warm Foothills. Da war die Gewissheit, dass alles gut ist. Sogar mehr als. Und dass sogar Samples von Miley Cyrus Stimme zu Alt-J passen.

Obgleich es, wie ich es gerade einschätze, eine temporäre Geschichte ist, Favoritenlieder zu nennen - das Album hat für mich allgemein ein sehr hohes Niveau-, versuche ich es trotzdem: Every other freckle und Pusher.

Auf den Hiddentrack muss der CD-Hörer ziemlich lange warten, was schade ist, ist er doch ein vollwertiges Lied und nicht einfach ein Wecksound wie auf der Nirvanas Nevermind.

Und weil ich noch ein paar Zeilen schreiben möchte hier 2 Querverweise: Ähnlich ruhig, nur näher am Mamas-and-Papas-Stil, ist die in Teilen der USA gehypte und in Deutschland vollkommen untergegangene Musik von Ages And Ages (Do the right thing). Sehr doll ist ein Alt-J-Bubenchorcover. Zu finden in einem bekannten Videokanal unter: Alt-J- Flitzpleasure- Acapella.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 28, 2014 5:21 PM MEST


In Schwarz
In Schwarz
Preis: EUR 9,99

7 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Guter Plan, 12. September 2014
Rezension bezieht sich auf: In Schwarz (Audio CD)
Die CD war wie gewohnt rechtzeitig da. Im Laden. Ich musste 90 Cent mehr zahlen, gut, dafür keine Versandgebühren, aber die Abnutzung der Schuhe...

Gefallen tut sie mir nicht. Ich bin sogar enttäuscht. Als Fan der Kapelle möchte ich kritisch sein. Das lassen die Buben nicht zu. Verspielt sind sie wie Franz Ferdinand, abgehen tun sie wie Billy Talent. Wenn da die Text nicht wären. Aber die sind auch ganz okay. Leider.

UNSERE FANS konnte man schon einige Zeit vorher hören. Da wollten sie allen nur zeigen, dass sie nicht zufällig großartige Lieder schreiben. Gut, haben sie geschafft. Angeber.

ALLES WEGEN DIR hat was von Songs für Liam Auch so ein Liebeslied mit Schwung. Das könnte ich auch laut mitsingen und stinkig im Refrain hinzufügen: Wegen Kraftklub.

WIE ICH ist noch ein Lied. Und auch gut.

ZWEI DOSEN SPRITE ist leider Gottes einer der größten HIts auf der CD. Ich will darüber eigentlich nicht mehr schreiben, damit das nicht noch mehr Leuten auffällt und ich das Lied an jeder Ecke hören muss.

SCHÜSSE IN DIE LUFT ist ein Revoluzzersong. Steht auf, bleibt nicht auf der Couch. Der könnte von der Grundaussage richtig öde und wie altes Geleier sein. Hätten sie einen anderen Text und eine andere Melodie gewählt wäre er echt schlecht.

FÜR IMMER ist er im Lied alleine. Den fand ich gar nicht mal so gut. Aber leider auch nicht so schlecht, dass er mich beruhigen könnte.

MEIN RAD geht gegen Halunken aus Münster und Freiburg und all den bösen Orten. Die, die uns die Schnellspanner madig geklaut haben. Was jetzt nicht heißen soll, dass Kraftklub aus meiner Seele sprechen. Nein. Aber fast.

VORM PROBERAUM ist ohne Melodie und ohne Rhythmus. Für alle Fans der Band, als sie noch kein Mainstream war.

BLAU wird man, wenn man beim Hören der CD aus Frust die eine und die nächste Kanne aufmacht. Im Refrain wirds ein bisschen schmalzig und da sind auch NDW-Anleihen (Kommissar). Und ein bisschen Schmalz und NDW ist auch in meinem Herzen. Wie ich feststellen musste. Danke für die Entlarvung.

HAND IN HAND war die erste Veröffentlichung. Da hatte ich noch Hoffnung, dass das nichts wird mit der neuen Scheibe. Der wollte nicht zünden. Genau! Der wollte nicht zünden! Da wird nur was rausgerufen! Blöde Nummer.

MEINE STADT IST ZU LAUT schreit der Nachbar von Diskos und Proberäumen. Beginnt wie ein Tracy Chapman-Lied. Wäre der Titel weiter vorne in der CD gewesen, hätte er mich erleichtert. Jetzt da am Ende passt er gut in die Reihenfolge und ist angenehm genug, um ihn nicht schlecht zu finden.

SCHÖNER TAG mit so einem Casper. Der auch so ein Mainstream-Kandidat ist, dessen raue Stimme aber zum Glück nicht Jedermanns Sache ist. Der Song beginnt auch gar nicht mal so toll. Am Ende überzeugt er leider doch. Und dieser Casper kommt gut.

DEINE GANG fängt an als wollten sie ACDC nachäffen. Leider nicht störend genug, um ihnen Plagaterie vorzuwerfen. Das Lied so hätte auch unbemerkt in dem ersten Album Platz nehmen können. Mit einem tollen C-Teil. Es ist ein typisches Kraftklub-Lied. Und die sind, ich möchte es ja nicht zu sehr rausschreien, gut.

Dieses Album ist also noch mal eine Steigerung zum vorherigen, verursacht schnell Tinitus und hinterlässt den Hörer und Kritikschreiber vollkommen enttäuscht: Was soll er mit dem Leben anfangen, wenn er die Lieder plötzlich über hat und keine neuen parat stehen? Wie soll er das überleben? Aufgrund dieser Frechheit muss ich, und kann nicht anders als, 2 Punkte vergeben.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 10, 2014 11:27 PM MEST


Sunset on the Golden Age (Limited Mediabook)
Sunset on the Golden Age (Limited Mediabook)
Preis: EUR 17,99

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die neue Generation der Piratenfamilie: Braucht etwas und überzeugt dann, 1. August 2014
Es war ein dreiviertel Jahr Warterei und für mich im vornherein schon das Album des Jahres. Und vielleicht war die Erwartung etwas hoch gestiegen. Sie wurde anfangs jedenfalls nicht erfüllt. Hörte ich auf einer Internetvideoplattform Ausschnitte der neuen Ergüsse, war es nicht das selbe wie mit Sunkn Norwegian oder Nancy oder Pirate Song. Jene drei von vielen frühen Alestormliedern, die daher kommen wie Hobbits: Fröhlich, ansteckend, unbedarft und gute Begleiter bei jedem Fest. Und dann sind da die neuen Spösse des Piratemetal, und sie wirken anders. Wollen nicht direkt gefallen, machen es mir schwer. Diese Frodos, die da draußen in der fernen Welt etwas komplizierter geworden sind, nicht mehr so kindlich verspielt. Man nimmt sie an, akzeptiert sie, versucht Ihnen unvoreingenommene Aufmerksamkeit zu schenken, aber eher wie Eltern ihren pubertierenden KIndern, mit Gedanken: Es gab schon einfachere, bessere Zeiten, aber auch da kommen wir durch.

Und dann eine Autofahrt. Die CD läuft durch. Und nochmal. Und nochmal. Und große Zufriedenheit: Alestorm hat sich etwas entwickelt und damit kann ich sehr gut leben.

Walk the plank
Dieser Opener ist meiner Meinung nach schlecht gewählt. Er beginnt zwar gut mit Trompeten und piratisch und ist ganz zackig. Doch dann entwickelt er sich zu einem aggressiven Spross mit zu starker Powerchordrifftendenz in der Strophe und einem mumpfigen Refrain.

Drink
Das Aushängeschild dieses Albums. War schon einige Zeit als Video draußen. Und spaltete die Geister. Ist es ein Hammersong oder ein Vorschlaghammersong, der zu laut und fordernd im Refrain daherkommt? Ist vergleichbar mit älteren Hosenliedern, so n Gröhlding, das live verdammt gut rüberkommen soll. Mir gefällts. Mittlerweile.

Magentic North
So ein typisches Beispiel. Da höre ich den Refrain und denke, ja gut. Bis mir auffällt, dass das Herzstück die Melodie mit den Heys nach dem Refrain ist und der Growlteil danach spätestens beim zweiten Mal hören gut kommt. Mittlerweile ein Repeat-Titel.

1741
Sie und ihre Nintendoklänge. BIsher am Anfang mancher Konzerte. Nun am Anfang dieses vielschichtigen Sprosses. Gut, dass sie nur am Anfang sind. Dann folgt echter Piratemetal. Diesmal weniger episch als monumental. Ob da unbedingt Growls mitsegeln müssen weiß ich nicht. Doch je länger das Lied läuft, desto mehr spüre ich den Wind und das Salz des Meers.

Mead from Hell
Schnell. Piratisch. Und wie ein Kind alter Tage.

Surf Squid Warfare
Wieder etwas metalliger. Rough. Zieht geradeaus voran. Im Refrain punkig. Auch toll.

Quest for Ships
Eins meiner Lieblingskinder. Schön fröhlich. Wie erwartet.

Wooden Leg
Hart, schnell, bissig. Auf Adrenalin. Hier steht weniger die Melodie im Vordergrund als der Treibstoff, der in einer dicken Wolke rausgehauen wird. Und immer wieder: Holzbein, Holzbein, ich hab ein Holzbein.

Hangover
Das adoptierte. Ihr bestes Cover bisher. Alles richtig gemacht

Sunset on the Golden Age
Bringt über 10 Minuten auf die Waage, ein weiteres Epos und ein Juwel. Repeat. Repeat.

RUMPLUGGED
Allein für die Akkustikversionen hat sich der Kauf gelohnt, wobei ich mich frage, ob bei Nancy die Gitarre im Solo verstimmt ist.

Auch SEHR GENIAL: Die "Thanks und Dedications" im Booklet. Ganz groß!


Kaptein Kaos (Limited Edition inkl. Bonus-DVD)
Kaptein Kaos (Limited Edition inkl. Bonus-DVD)
Preis: EUR 20,98

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartiger Soundtrack für einen lustigen "Filmstoff", 4. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ob sie die 5 Sterne wirklich verdienen bei dem Titel? Es gibt, wie ich finde, so manche Wörter, die wirken überholt, gewollt, einfach abschreckend. Ich finde, Kaos (für Chaos ;-)) ist so eins. Toll, da gibt es jemanden, der Chaos anrichtet. Oh, wie gemein von dem. Kaptein Kaos hat nichts von dem Brumlebassen. Zumindest, wenn ich die Titel vergleiche.

Ansonsten, muss ich zugeben, ist diese CD nochmal eine enorme Steigerung. Es gibt eine Menge Songs, die im Kopf bleiben und gekonnt mit Zutaten aus dem großen Pool der Musikgeschichte arrangiert sind: Neben den bewährten Balkan-Metal-Elementen kommt noch etwas mehr Weltmusikstyle dazu (in Kinesisk Alkymi klingt was asiatisches mit, in meinem Lieblingstrack Solskinnsmedisin tanzt der Zuckerhut, in Filzlaus Verkündiger wird's auf sakrale Art sehr andächtig).

Und dieses musikalisch für mich sehr wertvolle Album wird zusammengehalten von einer Geschichte, die wie der Stoff eines skurrilen Filmes ist: Dieser Troll mit dem dämlichen Namen, Kaptein Kaos, der anscheinend in einer fernen Zukunft lebt, baut eine Zeitmaschine, um von Station zu Station am Rad der Weltgeschichte zu drehen und mit großer Vorliebe Unheil über die bisher brav lebenden Erdenbürger zu bringen. Er macht die Herren des alten Roms dekadent, er zettelt Kämpfe an und entzündet Vulkane. Manchmal ist er aber auch barmherzig, etwa, als er die Dinosaurier besucht und einen rettet, als ein Komet die anderen zerstören soll. Diesen einen setzt er in einem See in Schottland aus. Und dann gibt es noch eine Geschichte, die meiner christlich zivilisierten Seite überhaupt nicht gefallen mag: Der Kaptein trifft bei seiner Reise auf eine Maria und zeugt mit ihr... na ja. Und als sie kurz vor der Geburt den Mann ihres Lebens trifft, behauptet sie einfach, sie sei noch.. naja. Dafür werden die Trollmannen wohl irgendwann in der Hölle schmoren. Bis dahin bringen sie uns hoffentlich weiter so dolle CDs wie diese.

Anspieltipps:

Solskinnsmedisin (steht für mich mit weitem Abstand über allen, wobie der Rest auch nicht von schlechten Eltern ist)

Die Grosse Echsen

Døden Banker På

Sagn Om Stein (ein schizophrenes Lied. Die Strophe klingt verbesserungswürdig mit der verhallten zu leisen Stimme, der Refrain setzt einen großartigen Kontrast)


Live - at the End of the World (DVD + Bonus-CD)
Live - at the End of the World (DVD + Bonus-CD)
Preis: EUR 18,97

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen bootleg-feeling, 30. November 2013
Über die Musik von Alestorm brauche ich bestimmt nichts sagen. Wer zu dieser Live-Platte kommt mag die trinklustigen schottischen Piratenmetalpunker. Ihre Musik bekommt von mir fünf Punkte. Die Songauswahl auf dem live-Erguss auch. Bei so viel Startpunkten ist es bestimmt verwunderlich, warum das Sternekonto letztendlich so heruntergewirtschaftet ist. Das liegt an meinen Erwartungen an die Cd/dvd und Erfahrungen mit anderen live-Geschichten. Extremer Kontrast ist die live-cd/dvd von biffy clyro. Sie wirkt ein wenig zu durchgestylt. Zu sehr nachbearbeitet. Zu perfekt. Trotzdem höre ich sie gerne, da live-Lieder nach einem Schönheitseingriff mir offenbar mehr Emphusiasmus bereiten als Rohmaterial, in dem die Stimme des Sängers mal versagt oder das eigentlich laut und in großer Anzahl feiernde Publikum zu leise abgenommen ist. Alestorms Wurf steht ein bisschen über Bootlegs- Tape-Aufnahmen von Konzertzuschauern-, aber nicht sehr weit. Als hätten Amateure mit guten Mikros und einem Kabel zum Mischpult mal eben ein Konzert mitgeschnitten und dabei zufällig noch ein paar einigermaßen gute Kameras mitlaufen lassen. Dann noch unnötige Extras... und.. ich weiß es nicht. Gab es eine längere Nachbearbeitung? Wollte man uns in der von Künstlichkeit durchbohrten Welt einfach mehr Nähe schenken?

Und so kommt es, dass erst 2 Wochen nach dem Erscheinungsdatum die erste Rezension auf Amazon veröffentlicht wird. Es ist nur dieser Text. In dem nun noch erwähnt wird, das dem Ersteller ein Booklet fehlte, er fand keins, er dafür aber das Coverbildchen sehr hübsch findet.

Alestorm-Konzerte kann ich ansonsten empfehlen. Ich sah sie zuletzt auf dem Heidenfest. Es war ein Fest.


48
48
Preis: EUR 5,99

2 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nett, 25. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: 48 (Audio CD)
Bisher hat sie einige gute Lieder geliefert. Aber auch einigen Durchschnittskram, der sich von Album zu Album anteilig verringerte. Das letzte war für mich eine große Nummer. Allein das Lied PAPARAZZI dudelt noch gerne auf einigen Mix-Cds - eine perfekte Kombination aus gutem Text und fantastischer Melodie und Instrumentation.

Auf dem neuesten Schmiss leben die guten Texte weiter - wobei ich mich frage, ob IM von Zalando gratis Einkaufsgutscheine bekommt-, doch die Musik empfinde ich oft wie hingeschissen. Ausnahmen: TEENAGER, SCHUHE, EINEN IM SINN.

Kann hier aber auch sein, dass ich zu viel erwarte. Die Hitdichte auf Alex Hepburns Album (ich fand 3) war mir auch zu gering. Und beide sind musikalisch ähnlich. Beide Mädels haben große Stimmen, für die sie gewissenhaft malocht haben müssen (rauchen, feiern, schreien). Was offenbar manche Produzenten denken lässt, das reiche. Lass die Stimme sprechen und untermale sie mit gefälliger, massentauglicher Musik. Dabei gäbe es einen Sonderkick, wäre die Musik etwas ausgefeilter. Sie müsste nicht unnötig komplex sein. Of Monsters and Men haben ein musikalisch auf Understatement bauendes Werk herausgebracht, in dem sich in hoher Dichte langlebige Blüten verstecken. Und wie wird das OMAM-Album entstanden sein und wie wird das Müller-Album entstanden sein? Wer hat musikalisch länger rumgefeilt? Aber da ist Ina Müller für mich. Oder war. Sie war bereit für ein Klassikeralbum, einen richtigen Meilenstein, von denen wir in Deutschland zu wenige haben. (ja, ja, Grönemeyer)

So bleibt die 48 für mich stehen als ein NETTES Album a la Pur mit einigen frechen, lustigen Schmankerln und unerwartet vielen schwermütigen Zeilen. Und nett, das sagte gerne ein Freund, sind viele.


Valkyrja
Valkyrja
Preis: EUR 16,75

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Songs wirken wie harter Alkohol, 16. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Valkyrja (Audio CD)
Stil:

Viking-Metal-Spielart. Keine Growls. Oft mehrstimmige Refrains. Sehr melodiös. Gitarrenbasiert. Die Gitarren sind verspielt, kurze, virtuose Soli gibt es immer wieder. Keine Keyboards, keine traditionellen Instrumente. Tyr sind färöer Musiker, die sich stark auf nordische Folksongs zurückbesinnen. Neben eigenen Liedern sind auch ein paar Neuinterpratationen alter Weisen (isländisch, färöer...) zu finden.

Eindruck des Albums:

Das Album braucht seine Zeit. Die große Euphorie wollte sich anfangs nicht einstellen. Lag es an der fieberlichen Suche nach einem neuen HOLD YOUR HEATHEN HAMMER HIGH? Das gibt es hier nicht. Was an einem wahrscheinlich gewollten Verzicht auf zu viel Pathos, zu viel Chartsfeeling, zurückzuführen ist. Die Jungs könnten problemlos mehr auf die Tube drücken, mehr Chöre bringen, Streicher, vielleicht an einigen Stellen ein echtes Orchester einsetzen, vielleicht auf Refrains länger rumreiten. Fürs erste Hören wäre das für mich zumindest eine Offenbarung gewesen. Ich steh auf etwas Kitsch. Joaaa. Wegen der klaren Melodien wäre damit fast jedes Lied hier ein Chartsaspirant. Aber was solls. Nach dem dritten Durchhören hatten sie auch mich. Die Songs kamen ins Ohr wie harter Alkohol in den Kopf - zeitversetzt. Und nun sind sie da und wissen zu gefallen. Mittlerweile empfinde ich Valkyjrja sogar als eins ihrer besten Alben. Die Gitarrenarbeiten sind groß, die Soli doll. Tyr hat damit ein Argument für die Erklimmung des Viking Metal- Throns gebracht, auch wenn sie sich selbst nicht als Viking Metaler sehen. Wobei es noch etwas Luft nach oben gibt. So hätten die Titel geschmeidiger aneinander gereiht werden können, das ist nicht ganz gleißend gelungen. Und das Duett mit der Leaves Eyes- Sängerin, THE LAY OF OUR LOVE, wirkt auf mich wie ein Fremdkörper; nicht, dass ein ruhiges Lied ganz unpassend wäre, aber dieses...

Anspieltipps:

ANOTHER FALLEN BROTHER
Es hat wohl den eingängigsten Refrain. Und ist, wie könnte es bei mir anders sein, mein absoluter Favorit. Repeat, Repeat! Es geht voran, es prescht voran, es ist zum mitsingen. Der Text wirkt schwermütiger als es die Musik erahnen lässt. Wird da einer sterben? Warum habe ich Lust, fröhlich zu tanzen?

VALKYRJA
Noch ein toller Refrain eines getragenen Liedes. Hat am ehesten Gänsehautfaktor. In den Kommentaren zu den Liedern nennt Terji ihn den "most epic song". Es ist ein Titel zum gediegenen Moschen, dem fantastischen Prefefrain entgegen, bis alle singen: "Valkyrjaaaaaa".

HEL HATH NO FURY
Es fängt mit den Tyr-typischen Melodiegitarren an und ist ein zackiges, nordisches Liedchen. Strophe und Refrain gehen ineinander über, ohne dass es einem direkt auffällt. Was, da ist schon der Refrain? Ist es ein dreiviertel Takt? Zur Stimmung würde es passen.

NATION
Anfangs weniger Viking- als Ur-Metal. Auch noch zu Beginn des Refrains, in dem fast stoisch und melodiearm die Zeile "dreams of our nation" vorgebetet wird, bis dann eine kurze Viking-Schleife folgt und später irgendwann der b typische Tyr-Chorgesang. Das Lied gefiel mir am Anfang nicht, aber es kam dann.

Die SPECIAL EDITION:

Zusätzlicher Inhalt: Ein Gitarrenplektrum. Ein Poster. Zwei zusätzliche Songs (Pantera und Maiden), die Tyr perfekt für sich vereinnahmt hat, es könnten eigene sein. Eine weitere Cd mit Kommentaren von Heri und Terji, die während der voll ausgespielten Lieder zu hören sind wie Filmkommentare auf DVDs. Hier erfährt man etwa, dass manche Texte sehr kurzfristig entstanden sind, wo zitiert wurde , welche Soli Herausforderungen waren oder, wie Heri beim Composing vorgeht.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 17, 2013 4:17 AM MEST


Turisas2013 (Limited Digipack Edition inkl. Patch)
Turisas2013 (Limited Digipack Edition inkl. Patch)
Preis: EUR 12,99

9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Turisas ist tot, es lebe Turisas - wenn auch irgendwie anders, 23. August 2013
Enttäuschung wird es geben hier und da. Und obwohl ich an das Album mit einer guten Portion Gutwill ranging, gibt es bei mir auch mehr als zwei Tracks, bei denen ich zwischen geringem und starkem Kopfschütteln schwanke. Dann aber finde ich wieder welche, die meinen Finger automatisch auf die Repeat-Taste wandern lassen, die richtig gut ins Ohr gehen. Ob es an einfachen Melodien liegt, an Nygards großartiger Stimme oder an soundtrackartigen Elementen, die an manchen Stellen klingen wie LES MISERABLES in der Heavy-Welt, mitsamt dollen Chören. Ich mag das. Und letzteres machte für mich auch frühere Alben der Band aus. Turisas 2013 unterscheidet sich trotzdem klar von den Vorgängeralben. Die große Geschichte drumherum fehlt. Das Album ist kein Konzeptalbum, man kann nicht mehr eintauchen und Krieger auf ihrem Weg verfolgen, nun man wandert von Liedchen zu Liedchen. Das fängt beim Albumcover an und geht bis Lied 9 so weiter. Textlich sorgt das für, wie ich finde, die größten Abstriche und oft leere und unreife Worthülsen, Einbußen an einer gewissen Größe. Während ich bisher seltsame Textpassagen auf die Gesamtgeschichte schieben konnte muss ich nun haltlos Dinge hören wie: "No time for bed, sleep when I m dead" oder "Who will be there, when the skies turn read? Turisas". Musikalisch bleiben sich Turisas im Großen und ganzen treu. Die Songs wirken nur etwas roher, ungeschliffener; Ollis Geigen gehen unter, soweit sie überhaupt vorkommen; das Gefühl, dass Nettas Akkordeon fehlt, stört und auch die Orchesteranteile wurden zurückgeschraubt.

FOR YOUR OWN GOOD
... stand schon lange als Vorveröffentlichung im Internet. Hat mir keine große Lust auf den Langspieler gemacht. Das rotierende Klavier passt nicht zu der Band. Der Refrain klingt wie schlechter Metal aus den 90ern (in der Zeit gab es auch viel guten) und auch nicht so, als hätte man ihn noch nie gehört. Das Lied hat für mich sehr wenig von Turisas, es könnte von einer x-beliebigen Power Metal-Band stammen. Einen gewissen Drive hat es immerhin.

TEN MORE MILES
Der Text, nun, unnötig. Während der Strophe veträgt sich Nygards Stimme nicht perfekt mit der cleanen Gitarre und beides wirkt, als ginge es schlurfend unter, was allerdings zum Inhalt der Strophen passt. Alles andere ist Turisas. Mitsamt dem großen Heldenchor, der voran zieht. Die Steigerung gegen Ende, das große Aufbäumen, ist Kino pur, Fäuste hoch vor der finalen Schlacht.

PIECE BY PIECE
Gefällt mir sehr gut. Erinnert an TAKE THE DAY von der Vorgängerscheibe mit dem beeindruckenden Wechsel von Nygards Growls und dem Männerchor im Refrain. Irgendwann in der Mitte kommt ein kleiner Keyboradeffekt daher, zum Glück extrem sparsam. Im C-Teil erinnert der Männerchor an den Gesängen von schwer arbeitenden Knechten in Musikals.

INTO THE FREE
Der Refrain besteht aus einer Whoohooho-Hymne, vorgetragen vom Chor. Ansonsten ist das Lied ein wenig rough, in der Strophe mit Barree-Gitarre, Schlagzeug und Bass. Ich muss zwangsläufig an Faith No Mores KING FOR A DAY denken, bei dem deren Produzent oder Hausmeister die Gitarre übernommen hatte, nachdem der Gitarrist ausgestiegen war. Insgesamt trotzdem gelungen.

RUN BHANG-EATER, RUN!
Der Titel mag interessant klingen, das Lied selbst ist für mich eine Katastrophe. Bei seinem Anfang mit einem KLezmer-Jazz-artigen Gedudel hoffte ich noch auf ein großartiges Stück in der Tradition von IN THE COURT OF JARISLEIF. Dann war mir schlagartig das Gedudel zu dudelig. Und dann passierte nichts großartiges mehr, außer eines großen Tiefpunkts des gesamten Albums: Ewiges Stöhnen einer Frau (wollten sie damit etwa provozieren????)mitsamt 80er Saxophon. Im C-Teil weicht das Lied vom Gedudel ab, was es nicht besser macht. Und dann wird eine nicht nachvollziehbare Spannung aufgebaut wird, die dann endlich ausgefadet wird. Ich denke, ich werde das Lied sowieso nicht mehr bis zum Ende anhören. Spätestens beim Frauengestöhne muss die Skip-Taste herhalten.

GREEK FIRE
Ein Glück. Sie haben es mir einfach gemacht. Ich muss nach RUN BHANG-EATER, RUN einfach noch einmal auf Skip drücken und mir nicht merken, wo das nächste schwarze Schaf versteckt war. GREEK FIRE ist ein Kpfschmerzlied. Genauer, der Refrain, der aus nervigem unmelodiösem Rumgekreischegekotze besteht. Und die Strophe ist erneut nach dem KING FOR A DAY- Prinzip gehauen. Das Lied beginnt schon mit für Turisas untypischen Gitarren und dann wird Nygrads Stimme noch durch einen Filter gejagt... Ich lese mit Booklet, Jussi Wickström hat an dem Lied mitgeschrieben. Das hat er schon an FOR YOUR OWN GOOD gemacht. Liegt es etwa an ihm? Hatte er eine schwere Zeit?

THE DAYS PASSED
Wo ich beim Songschreiben bin: Ollis Geigen erklingen zwar kaum mehr auf der Scheibe oder so verzerrt, dass es auch Gitarren sein könnten, dafür tritt er hier als Mitsongschreiber auf. Die Hauptmelodie ist nichts megabesonderes, doch mag zu gefallen. Die Strophe hätte in die 80er passen können mit den zumindest nicht störenden Keyboard-Akkorden. Der Refrain ist schön gegrowlt. Insgesamt spiegelt das Lied gut das Album wieder: Auf eine weise ist es das alte Turisas, dann aber auch das Turisas 2013. Hier in einer angenehmen Mischung.

NO GOOD STORY EVER STARTS WITH DRINKING TEA
Ist das Turisas? Ja. Auf der Stand up and Fight gab es das großartige HUNTING PIRATES, das melodiös ein Piratenlied war. Die gesamte Songstruktur klingt eher nach Turisas als nach Alestorm, an die beim Hören des Lieder einige denken werden. Insgesamt ist es ein fröhliches Trinkerlied mit peinlichem Text, wie es sich für ein fröhliches Trinkerlied gehört. Gut, da gibt es irgendwann gegen Ende eine pepitchte Passage- geschenkt und pfuiii. Insgesamt stehe ich aber schmerzfrei auf sowas. Turisas ist nicht Tracy Chapman. Und beim Musikhören muss man nicht den kleinen Finger abspreizen und mit dem Zeigefinger die Oberlippe berühren.

WE RIDE TOGETHER
Am Anfang sehe ich Marty aus Zurück in die Zukunft aus dem Wilden Westen zurückkehren. Klingt der Sountrack ähnlich? Es entseht jedenfalls mehr das Cowboy- als das Viking-Feeling. Dann entwickelt sich das Lied Turisas-typisch zu einem Metal-Musical mit verschiedenen Parts, Chören, Fanfaren usw. Also erneut bezeichnend für Turisas 2013: Ein Quantensprung. Nach meiner Meinung hier gelungen wie in der Mehrzahl der Lieder dieser CD.

Die LIMITED EDITION kommt als Pappcover daher mit einem unnötigen Patch des Alumcovers.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 17, 2014 3:27 PM CET


Preachers of the Night (Limited Mediabook Edition inkl. Bonus-CD)
Preachers of the Night (Limited Mediabook Edition inkl. Bonus-CD)
Preis: EUR 17,99

7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Powermetal-Rausch, 19. Juli 2013
Als ich die Vorveröffentlichung hörte war ich mir zunächst nicht sicher, ob das Lied neu ist. Spricht dafür, dass sie sich treu geblieben sind. Muss nichts schlechtes sein. Preachers of the Night steht seinem Vorgänger in nichts nach und Powerwolf servieren mir das, was ich erwartet habe: Spaß, Fighter-Powermetal, heilige Extase, latainische Einschübe in klösterlicher Manier und Lieder, die ganz nah an früheren Hits - vielleicht auch anderer Komponisten - entlang schwappen, aber genug Eigenleben und musikalische Abweichungen haben, um eine vollkommene Daseinsberechtigung zu haben. ZB Der Refrain von Cardinal Sin. An welches Lied aus den 80ern erinnert er mich? Ich weiß es nicht. Es ist ein Lied aus den 80ern, eins mit verhalltem Sänger...Egal. Das aus den 80ern hat mir definitv nicht so gefallen wie Cardinal Sin. Und so gehen sie alle gut ins Ohr, ohne Ausnahme. Die CD ist perfekt durchhörbar, hat kein Lied, das extrem heraus sticht. Weder nach unten noch nach oben. Sie ist wie eine bunte, von Luftschlangen und Feuerwerk untermalte 200-kmh-Fahrt durch ein juchheizendes Rockland. Mit erhöhtem Puls. Ich hoffe, ich habe sie nicht zu schnell über - die Gefahr von solch einem Rausch. Nur aus Sorge davor gibt es vorsichtig einen Punkt Abzug. Ich Schwarzseher. Und verdammt, ich darf sie nicht ins Auto packen. Flensburg hat genug zu tun.

Zur Bonus-CD. Ein Orchester mit Interpretationen von 4 Liedern aus der CD. Mit großem Chor, ohne Lead-Gesang. Wer auf Trailer-Musik mit Pathos steht mag das. Wer mit Klassik nichts anfangen kann, für den ist die Bonus-CD nichts. Ich fand die Idee sehr gut, den Lead-Gesang weg zu lassen, so kommt die Musik noch tragender.

Ähnliche Interpreten. Inhaltlich: (aber deutlich lieber) Orphaned Land. Musikalisch: The Other, Misfits, Blind Guardian
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 3, 2013 10:49 AM MEST


Home
Home
Preis: EUR 7,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Viele große Hits, aber auch ein paar sehr seichte Stellen, 30. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Home (Audio CD)
Musik: Zwischen Fat Boy Slim, Soul, Trance, Drum n Bass und etwas Prodigy.

Irgendwann lief NOT GIVING IN früh morgens im Radio. In Funkhaus Europa, einer Welle, die eher Weltmusik spielt. Ich drehte das Radio lauter und lauter. Tinitusgefahr. Später hörte ich über Internet noch FEEL THE LOVE, und mir war klar, das Album würde ein Hit. Doch es erschien lange nicht. Wieviele Songs hatten sie vorher veröffentlicht? Hatten sie überhaupt ein Album geplant? Und nun war es soweit. Kurz vorher kam mir noch der jüngste Song, WAITING ALL THE NIGHT, unter, ich brannte. Er reihte sich nahtlos an die beiden Granaten.

Das Album ist tatsächlich ein ziemlich toller Wurf, der für meinen Geschmack nur ein paar zu seichte Stellen hat, wie HIDE und SPOONS. Für mich sind RUDIMENTAL groß, wenn sie schön klar nach vorne preschen gleich einer Aretha Franklin, nur mit etwas mehr Elektronik. Sie selbst sehen sich aber auch gerne als Soulknaben. Ihre Neigung zum lieblichen Geklimper unterstreicht etwa der doppelte Gastauftritt von EMELI SANDE. Eins der von ihr gesungenen Lieder, FREE, ist, trotzdem er so ruhig ist, auch für mich ein Hit, ich mag ihn sehr.

Ein zweites Mal habe ich Rudimental im Radio nicht mehr gehört, was mich irritiert. Es mag daran liegen, dass ich immer zur falschen Zeit eingeschaltet habe, fieberhaft gesucht nach ihnen hatte ich nicht. Vielleicht sind die Herrschaften von der Insel aber noch nicht richtig in Deutschland angekommen. Ob die Musikart hier zurzeit nicht zieht oder sie zu wenig Fürredner an den wichtigen Stellen haben? Mir jedenfalls gefällt dieses Album deutlich besser als das letzte von David Guetta, das für ein Elektroalbum auch nicht mies war.


Seite: 1 | 2 | 3