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Rezensionen verfasst von
Rüdiger Schmitz "Rüdi"
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Reiten mit Marc de Broissia
Reiten mit Marc de Broissia
DVD ~ Marc de Broissia
Preis: EUR 18,99

15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Reiten ist was anders" ..., 17. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Reiten mit Marc de Broissia (DVD)
diese Worte von MdB bleiben mir von dieser DVD im Gedächtnis. Keine Hektik, keine Gewalt, kein Frust, kein Kampf gegen das Pferd oder die Uhr, kein Zerren und Stechen, kein Wettbewerb, kein Antreten gegen eine Konkurrenz oder für einen Richter, keine Show für ein jubelndes Publikum. Stattdessen Bescheidenheit, Ruhe, Gelassenheit, Fröhlichkeit, Nachdenken, Verbessern, Verwerfen, Suchen, Gefühl. Ein Pferd und ein Reiter. Mehr nicht.

Dies ist kein Lehrfilm. Reiten lernt man nicht in 60 Minuten. Der Film gibt Anregungen zu einem Reitstil, den man heute leider nicht mehr allzu oft zu sehen bekommt, nach dem zu suchen es sich aber lohnt. "Leichtigkeit", ein Begriff, der in der deutschen Ausbildungsskala fehlt. MdB versucht durch seine überlegten Worte und in ca. 20 kürzeren Filmsequenzen einige Punkte zu diesem Thema anzureißen. Und es gelingt ihm. Man wird aber feststellen, das dies nur ein kurzes Anreißen sein kann, 20 Puzzleteile von Tausend und mehr. Aber wenn man beim Zuschauen Lust darauf verspürt neue Wege zu gehen, dann hat sich das Gucken gelohnt. Schön es es diesen Film gibt!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 24, 2010 12:46 PM CET


Santana: the Woodstock Experience
Santana: the Woodstock Experience
Preis: EUR 21,91

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mythos mit Abstrichen, 27. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Santana: the Woodstock Experience (Audio CD)
Kann mich meinen Vorschreibern nur beinahe voll anschließen. Musik die Spass macht und sofort voll ins Blut geht. Jedoch die Klangqualität ist der Wermutstropfen, denn es fehlt an Luftigkeit und Offenheit. Klanglich nicht anders als die DVD Directors Cut und da hat man noch die Bilder dazu, die ihrerseits ne tolle Stimmung rüber bringen. Den kompletten Santana-Woodstock-Gig auf DVD mit Ton und Bild, das wärs jetzt ... Merkwürdigerweise fehlt auf der CD die aus dem Film bekannte Ansage von Soul Sacrifice ("weŽve got one more tune for you...") Wurde die im Film dazu geschummelt, oder durfte man die auf der CD nicht bringen??
Die beigefügte Studio-CD ist klanglich deutlich besser, hat aber natürlich nicht den Live-Spirit.


Volunteers
Volunteers
Wird angeboten von GMFT
Preis: EUR 9,99

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen The Airplane kurz vor dem beginnenden Sinkflug, 28. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Volunteers (Audio CD)
Seit Wochen mit dem Airplane-Bazillus befallen, hab ich mir nun diese Scheibe gegönnt. Der Airplane-Sound ist ggü. den Anfängen von Surr. Pillow nun stärker elektrifiziert und aggressiver. Die Stimmen ebenfalls.
Die Folk-Einflüsse sind kaum mehr zu hören, ebenso die jazzigen Elemente weniger.
Beim ersten duchhören war ich ein wenig enttäuscht, aber das kannte ich eigentlich von allen Airplane-Alben zu Anfang. Also "reinhören"...und siehe da: einige Stücke entfalten sich erst bei mehrmaligem und konzentrierten Zuhören.

"We can be together" und "Volunteers" sind sich sehr ähnlich und rahmen die Platte in ihrer ursprünglichen Fassung ein (die Stücke 11-15 sind ja Bonus-Live-Zugaben). "Goods Shepherd" (ein Traditional) beginnt mit Jormas eher bluesiger Stimme und läßt sich dann aber auch gut an. "Hey Frederic" ist mir ein wenig zu lang geraten, sodass ich es nach 4-5 Minuten langsam langweilig finde. "Wooden Ships" dagegen ist DIE Offenbarung. Kannte das Stück schon von Crosby,Stills&Nash und mußte die Hörgewohnheit erst mal umstellen, aber dann! Es kommt weniger harmonisch daher als die CSN-Version aber seeehr intensiv und super cool. Die drei Stimmen Kantner, Slick und Balin singen zunächst ihren Part allein und kommen dann immer mehr zusammen. Dabei der coole Bass von Casady und die brennende Gitarre von Kaukonen - SAUSTARK! Leider endet das Stück in der Studio-Version mit einer Ausblendung, schade, denn ein richtiger Schluss würde es noch perfekter machen. Aber gut, da gibts ja noch die Live-Version mit richtigem Ende. Auch andere Stücke auf der CD enden mit Ausblendung, damals wohl üblich, aber ich finds doof.
Das Pianospiel von Hopkins ergänzt viele Tracks sehr gut und macht den Sound noch dichter. Hier und da klingt es allerdings ein wenig nach Western-Saloon.
Die Bonus-Tracks sind Live-Aufnahmen vom Nov. 1969 Fillmore Ost. Man hört schon hier und da, dass die Band beginnt zu zerreißen. "Somebody to Love" ist hier wenig gut gelungen, eher flüchtig und schlampig vorgetragen. Nungut, dies Stück hat man zu genüge auf anderen JA-Scheiben.
Die Komplexität der JA-Musik mit 2-3 Stimmen, zwei Gitarren plus oft melodie-spielendem Bass kann eben, wenn weniger gut zusammen gebracht auch ganz schnell in Chaos kippen.
Die neuen Stücke in der Live Version lohnen sich schon, vor allem "Wooden Ships" und "Volunteers". Meines Erachtens sind es aber teils dieselben Aufnahmen wie auf der "Sweeping up the spotlights".

Zur Klangqualität ist zu sagen, dass sie sehr ordentlich rüber kommt (war eine der ersten 16-Spur-Aufnahmen), nur im Bereich der Höhen fehlt m.E. die letzte Transparenz. Aber gut, es ist ja beinahe auch schon Heavy-Rock.

Beim sehr umfangreichen Booklet mit vielen Infos zu den Songs ärgert man sich wieder einmal über die ggü. der LP geringeren Größe. Leider sind viele tolle Dinge aufgrund der Micro-Schrift kaum mehr zu entziffen, so z.B. das Orig. Textblatt zu allen Songs.

Fazit: für Airplane Fans ein Muss um den späten Revoluzzer-Sound auch zu erfassen. Meine Highlights sind "Wooden Ships", "We can be together" und "Volunteers".
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 4, 2011 2:10 PM MEST


Jefferson Airplane - Fly Jefferson Airplane
Jefferson Airplane - Fly Jefferson Airplane
DVD ~ Jefferson Airplane
Preis: EUR 6,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Enter the airplane ! Have a good flight !, 24. September 2007
Diese DVD zu gucken, tut schon fast weh. Nicht etwa weil sie so schlecht ist, ganz im Gegenteil. Sondern weil einen das Gefühl beschleicht einen grandiosen Teil des Musik-Geschehens aufgrund später Geburt zur falschen Zeit am falschem Ort verpasst zu haben. Damals bestanden Musik-Bands noch aus richtigen Musikern, die sogar Instrumente spielen konnten. Und singen konnten die auch, und zwei richtig gute Sänger hatten die. Welche Verschwendung. Heute dagegen . . . (ich sach nur DSDS)

San Franciso 1966, mit diesen Bildern beginnt die DVD. JA noch mit Signe Andersson als Sängerin und noch sehr folkich. Herrlich. Zur Musik von "Its no secret" werden Szene vom tanzenden Publikum im Fillmore West (?) gezeigt. Kantner erzählt von der Zeit, als der Jugend ALLES möglich schien und die Message noch eine Spur mehr Inhalt hatte als nur KONSUM. Balin erzählt von Konzerten, auf denen sie LSD-Trips wie Kanevals-Karamelle ins Publikum warfen.
Dann kommt Grace Slick dazu. Gnadenlos diese Frau. Sie beim singen zu sehen macht beinahe noch mehr Spass als ihr zu zuhören. Denn sie celebriert ihre Gesangseinlagen. Mal abgestimmt auf Konterpart Balin, mal allein, mal frech, mal nachdenklich. Dabei blitzt immer mal ihr Humor durch, etwa wenn sie sich anscheinend über das doofe Play-Back in einem der Ferseh-Show-Auftritte beömmelt, oder über einen Urschrei von Balin, den es bis dahin vielleicht an dieser Stelle im Song noch nicht gab.

Alle Bandmitglieder kommen zu Wort und erzählen von einem wichtigen Teil ihres Lebens. Die ausgewählten Stücke zeigen die Entwicklung vom noch eher braven Folk, über die psychadelischen Stücke, bis hin zu den mehr revoluzzer-rockigeren Stücke. Man erkennt, was diese Band ausmachte, nämlich die Fähigkeit jedem Musiker Freiräume einzuräumen, so dass sich der Sound ständig weiter entwickelte.

Die Klangqualität der Stücke ist dabei unterschiedlich. Von annehmbar gut bis ziemlich mies (Roof-Top-Aufnahme) ist alles dabei. Macht aber nix. Die Bilder zählen und Grace rules !!
Mein pers. Highlight ist die "High Flying Bird"-Aufnahme in Monterey.
Spiel- und Lebensfreude pur (auch ohne Drogen ;-)). Macht aber auch süchtig.

Leider fehlen die Woodstock-Aufnahmen, daher nur 4 Sterne. Hierzu muss man wohl oder übel die 2 Woodstock DVDs auch noch kaufen (Directors cut und Diaries). Und gerade da find ich die Band auch wirklich gut.


Woodstock [Director's Cut]
Woodstock [Director's Cut]
DVD ~ Joan Baez
Wird angeboten von Joe2000
Preis: EUR 12,00

12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Satte Bilder, mäßiger Sound, coole Details !!!, 10. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Woodstock [Director's Cut] (DVD)
Wie so oft, bei Musikaufnahmen aus dieser Zeit, leider nur mittelmäßige Klang-Qualität, manchmal etwas besser (Ritchie Havens, Arlo Guthrie), manchmal etwas schlechter (z.B. bei Jefferson Airplane).

Die Bilder sind jedoch sagenhaft, und die Kameraführung ist oft spektakulär. Wegen der split-sreen-Technik, braucht man mehrere Anläufe um alle Bilder zu inhalieren. Besonders sollte man mal die Details beobachten - da gibt es immer wieder tolle Sachen zu entecken, wie z.B.
- im Schlamm versinkendes Triumph-Bike
- tanzender Mann mit Schaf auf dem Arm
- Wavy Gravy beim "Schnupfen"
- cool tuende Hippe-Frau mit Hustenanfall nach Hasch-Pfeifchen (muss jedes mal wieder lachen)
- Ritchie Havens durchgeschwitztes Gewand
- Ritchie Havens durchgeschrammelte Gitarre
- anscheinend in Grace Slick verliebter Kamera-Mann (verständlich !)
- Alvin Lee mit Wassermelone
- Joe Cokers Luftgitarre und Luft-Keyboards
- John Sebastian mit geilem T-Shirt
- Fan auf der Bühne bei Canned Heat wird nett begrüßt anstatt weg geprügelt
- usw. usw. usw ... => sucht selbst nach euren Lieblings-Bildern

Der Film schafft einen tollen Stimmungsaufbau, angefangen von dem leeren Weideplatz, über den Bau der Bühne, dann die einrollende Karawane, das Hubschrauber-Chaos, die Bands, die vielen durchgeknallten Leute, der Regeneinbruch, das Ver- und Entsorgungs-Chaos, die Musik, bis schließlich zum Abwandern der Massen und die zurück gelassenen Müllberge.

Am Schluss im Abspann werden dann alle gezeigten Bands mit Namen zum Bild kurz vorgestellt. Weitere Details muss man sich selbst erarbeiten, z.B. Titel der Songs usw. (Internet machts ja leicht möglich)


Surrealistic Pillow
Surrealistic Pillow
Preis: EUR 5,99

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Anfänge, noch vergleichsweise brav und schüchtern, 5. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Surrealistic Pillow (Audio CD)
Also ich hab in 2007 aufgrund des 40.Geb. des Summer of Love, JA zunächst durch den Woodstock-Auftritt und dann durch die Live-Alben (Blessed It..., Monterey, Sweeping up...) kennen und lieben gelernt. Dies ist mein erstes Studio Album von JA.
Im Vergleich zu den Live-Aufnahmen klingt es wohl arrangiert, manchmal brav und zuweilen ein bißchen lieblich. Casadys Rumble-Bass ist kaum zu hören, die E-Gitarre ist sehr schüchtern und Marty klinkt noch fast wie ein Schul-Band-Teenager. Auch Grace singt noch vergleichsweise wie ein unschuldiges Chor-Mädchen. In einigen Liedern ist ihr Gesang nur sehr leise im Hintergrund zu hören.
Die Instrumentierung ist viel weniger elektrisch, stattdessen oft akustisch mit aku. Gitarre, Tambourine, Flöten(?) und Mundharmonica.

Manche Lieder, z.B. "My best friend" oder "How do you feel" klingen sehr ähnlich zu den Liedern der Mamas und Papas (Monday, Monday). Nur im "White Rabbit" und "Somebody to Love" hört man schon Grace Slicks unverwechselbar kraftvolle Stimme. Experimentelle Stimmeinlagen von Slick im Konterpart zu Balin (m.E. DAS Markenzeichen der Band) wird man hier vergebens suchen.

Leider ist der Aufnahme-Sound (altersbedingt?) eher mäßig einzustufen. Wenig transparent, halt Mitte-60er-Sound, aber nicht schlecht.

Fazit: die Anfänge einer der wichtigsten, avangardistischsten und druckvollsten Bands der späten 60er. Hier noch vergleichsweise schüchtern und brav arangiert. Man sollte auf jeden Fall die Live Sachen auch kennen !


Sweeping Up the Spotlight
Sweeping Up the Spotlight

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lohnt auf jeden Fall, 17. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Sweeping Up the Spotlight (Audio CD)
Keine schlechte Scheibe habe "die" da zum 40. Geburtstag des Summer of Love hinter her geschoben.
Live-Aufnahmen vom Ende der Blütezeit Ende 1969, danach gings ja bekanntlich eher bergab. Hier auch Live-Aufnahmen einiger Titel des Volunteers-Album.
Wer JA schon ein bißchen kennt, weiß ja, dass jede Titelversion auf Live-Aufnahmen anders klingt und immer ein wenig anders vorgetragen und interpretiert wird. Das macht die ganzen Live-Sachen von JA ja so reizvoll. Welche Version man dann bevorzugt, ist oft eine Frage des pers. Geschmacks und machmal auch eine Frage der Hörgewohnheit.

Die Soundqualität ist gut bis sehr gut, wenngleich das ganze manchmal irgendwie ein wenig blechern klingt.

Schöne Live-Version vom "White Rabbit". Die Länge von über 3 Minuten setzt sich hier jedoch zu ca. 45 Sek. nur aus Beifall-Klatschen zusammen.
Die Version von "3/5 of a mile" finde ich pers. auf der mindest ebenbürtigen Live-CD "Bless its pointed little Head" noch druckvoller.

Informatives Booklet mit orginal-Zeilen einen Bandmitglieds (Kaukonen?).

Fazit: lohnt auf jeden Fall, am besten gleich die "Bless its..." mit kaufen ;-)


Live at Monterey-High Flying Bird
Live at Monterey-High Flying Bird
Preis: EUR 13,36

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwiespältig, 30. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Live at Monterey-High Flying Bird (Audio CD)
Ein Tondokument von historische Bedeutung? Nunja, wenn man dran glaubt, dass es tatsächlich in Monterey enstanden ist vielleicht. Im Grunde aber auch wurscht, schließlich will man gute Mucke hören und nicht Geschichte studieren. Hier jedoch wird es zwiespältig. Die Fassungen der Titel wären nämlich wirklich gut, wenn sie nicht so grenzwertig klingen würden. Zwar wurde schon remastered und schlecht ist der Sound auch nicht, aber eben doch leider nur ausreichend. Keine Transparenz, oft zusammen geballt und leicht übersteuert usw.
Dies ist besonders schade, weil Slick und Balin wirklich gut drauf sind und singen was das Zeug hält.
"Somebody to love" geht sofort richtig gut los, und Slicks Stimme ist diesmal schön im Vordergrund. Der "white rabbit" kommt auch phantastisch, sehr energievoll , toller Song.
Sehr speziell ist die Fassung der Liebesballade "Today", vielleicht noch schöner als auf "bless its pointed ..." . Die erste Strophe geht völlig in die Hose, weil der Tontechniker schwer zu kämpfen hat die Rückkopplungen zurückzuregeln und wie wild an seinen Knöppen dreht (zuviel Hasch geraucht???). Pünktlich zur zweiten Strophe hat er seine Knöppe aber wieder fest im Griff und Balins Stimme ist auf einmal richtig präsent. Es folgen zwei herrlich schöne Minuten Duett-Gesang von Balin und Slick (Slick stimmt zur dritten Strophe mit toller Zweitstimmen-Tonfolge ein), sodass man wirklich ins träumen kommt. Z.B. davon, wie toll eine Aufnahme von diesen beiden Sangeskünstlern sein könnte, wäre sie mal wirklich gut aufgenommen oder z.B. auch mit "unplugged" Instrumentierung eingespielt. Die Stimmen jedenfalls passen richtig gut zueinander.
"High flying bird" ist auch gut anzuhören, während ich aber die letzten beiden Titel noch nie bis zum Ende ertragen konnte.
Fazit: lohnenswert, teilweise atemraubend schön aber ebenso deprimierend wegen des mäßigen Sounds.


At Golden Gate Park
At Golden Gate Park
Preis: EUR 13,98

15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Finger weg, grottige Aufnahme !, 27. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: At Golden Gate Park (Audio CD)
Finger weg von dieser Aufnahme. Der Klang ist grotten schlecht, im Stil eines Casettenrecorder-Mitschnitts. Wer gute Live-Aufnahmen von JA sucht, sollte sich auf jeden Fall "Bless its pointed little head" anhören.
Außerdem ist der letzte Titel auf dieser CD hier nicht wie angegeben "Mexico", sondern "3/5 of a mile...".
Also: schnell vergessen diese Scheibe !


Bless Its Pointed Little Head
Bless Its Pointed Little Head
Preis: EUR 5,99

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Seeehr bemerkenswerte Scheibe, 25. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Bless Its Pointed Little Head (Audio CD)
Was eine geile Scheibe!!!
Im Vergleich zur Live at Monterey deutlich bessere Klangqualität, die man insgesamt schon als annehmbar gut bezeichnen kann. Die fette aber klare Bassgitarre tritt meist deutlich hervor, die zwei Strom-Gitrarren liefern den typischen Sound der End-60er, klar aber doch schon rockig verschmutzt, so ähnlich wie er auch z.B. bei den B52 noch verwendet wurde. Der Gesang wird bestimmt durch Harmonie-, Dialog oder auch Gefecht zw. Frau Slick und Herrn Balin je nach Stimmung und Fortgang des Titels, toll sowas, und reiner Luxus zwei so gute Stimmen in einer Band - wer würde das heute noch machen. Ich finde allerdings, der Gesang von Slick ist etwas zu oft in den Hintergund gemischt, ich hätte ihn gerne fetter vorne gehört. Dann der Schlagzeuger Spencer Dryden, genial und soweit ich das beurteilen kann mit echtem Können, auch vom Jazz beeinflußt. Manchmal erinnert sein Spiel mich irgendwie an Copeland von Police.
Wenn der mal loslegt (was leider nur selten passiert) dann hat das echt Groove, sehr schön z.B. zu hören am Beginn und Ende des ersten richtigen Stücks (Nr.2 auf der Cd) "3/5 of a mile". Leider ist auch das Schlagzeug oft nicht gut genug aufgenommen, so dass Snare und Becken manchmal im Hintergundbrei verschwinden - schade, nungut, man kann nicht alles haben. Für eine Live-Aufnahme aus den Jahren 1968-69 aber insgesamt gut bis sehr gut, da gibt es auch heute noch deutlich schlechtere Aufnahmen.
Die Titel kommen gut daher, und werden bei mehrmaligen hören immer interessanter. Was am Anfang noch etwas chaotisch anmutet z.B. manche Gitarrentöne und -einsätze, bekommt mit der Anzahl der Hörproben irgendwie immer mehr Sinn. Die ersten 3 Titel (nach dem Clergy-Intro) kann ich gar nicht oft genug hören. Der vierte Titel "Rock me Baby" ist ein Blues-Standart (B.B.King usw.), gut vorgetragen, aber nicht so mein Ding.
Dann kommen drei Titel gut abgerockt, für den heutigen Geschmack vielleicht etwas chaotisch, aber eben typisch für J.A. "Turn out the lights" scheint ein kurzes unmittelbar auf der Bühne entstandenes Live-Gimmick zu sein (Rag-Time-Improvisation 50 Sekunden) woran man z.B. auch die vielfältige musikalische Qualität der Musiker erkennt. Bear Melt dagegen geht über 10 Minuten und baut sich langsam auf.
Die folgenden drei Ad-On-Stücke "Today", "Watch her ride" und "WonŽt you try" sind wieder super Klasse. Today eine langsame Ballade, die wirklich schön klingt, wobei der dunkle saubere Bass eine mystische Stimmung aufbaut und die Stimmen von Balin und Slick diese Stimmung dann aufklart. Ach gäb es doch heute noch solch verschwenderische Musik im Radio zu hören. Die Leuts der End-60er sind echt zu beneiden.
Das Booklet liefert einige Seiten Text und Infos zu der Band, zu der Entstehung der Aufnahmen und zu den Titeln. Auch nicht schlecht!
Fazit: M.E. zeitlos gute Musik, die meist erst bei mehrmaligem hören immer eingängiger wird, gut genug klinkt und von der Besetzung der Band verschwenderischer Luxus ist. Die Live-Stimmung in den für heuitige Verhältnisse eher kleinen Hallen Filmore West+East kommt toll rüber und die Stimmung der angehenden Hippie-Ära lebt wieder auf. Auch jüngere Ohren könnten bei einigen Titel noch ins staunen kommen. Leider fehlt der Titel "White Rabit", der da bestimmt auch gut noch zu gepasst hätte. Für 5 Sterne würde ich mir auch das geniale Schlagzeug und die Stimme von Slick noch sauberer eingemischt wünschen. Daher nur 4 Sterne und mal bei den Slick-Alben nachgesucht.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 2, 2014 11:45 PM MEST


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