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1.0 von 5 Sternen
Viele Köche verderben den Brei, 17. Mai 2013
Ein Unwetter zieht herauf. Viele Flüge sind gecancelt. Doch ein Flugzeug bekommt trotzdem Starterlaubnis. Die zehn Passagiere sind bunt gemischt. In der Luft wecken einige Ereignisse das Misstrauen der Fluggäste. Dann wird der Verdacht zur Tatsache: Das Flugzeug wurde entführt. Die Geschichte parodiert einen Katastrophenfilm im Flugzeug. Dialoge und schlüssige Handlungen feilen kaum an den Profilen der Protagonisten und erschaffen oberflächliche austauschbare plakative Figuren. Überraschende Wendungen gibt es im Drei-Minuten-Takt. Nicht aufwendig fällt das Szenario aus. Regie und Schauspielern ist etwas sehr Unterdurchschnittliches gelungen.
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4.0 von 5 Sternen
Absolutismus, 16. Mai 2013
Mit dreiundzwanzig Jahren wird der Iraner Latif Yahia in Udai Husseins Palast bestellt. Seine große Ähnlichkeit mit dem Herrscher beschert ihm die Anstellung als Doppelgänger. Zunächst lehnt Latif ab, aber das Herrscherhaus verfügt über Druckmittel, denen er sich letztendlich unterordnen muss. Vier Jahre lebt Latif in der Rolle des Udai und lernt alle dessen Schwächen und Launen kennen. Nach vier Jahren wagt Latif die Flucht. Die semi-biographische Geschichte wird spannend erzählt. Schlüssige Handlungen und Dialoge feilen an den Profilen der Protagonisten und bringen bizarre Charakteren zutage. Überraschende Wendungen sorgen für Spannungsschübe. Gut ausgestattete Szenenbilder verwöhnen das Auge und generieren Atmosphäre. Regie und Schauspielern ist ein interessantes Zeitdokument gelungen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Prohibition und Korruption, 15. Mai 2013
Anfang der Dreißiger Jahre des vergangenen Jahrhundert in Viginia USA: Die Prohibition ist auf ihrem Höhepunkt. Die drei Brüder Forrest, Jack und Howard Bondurant betreiben nicht nur eine Tankstelle, sondern stellen auch einen sehr beliebten Whiskey her. Als der Bundesagent Charles Rakes auf der Bühne erscheint, verschieben sich die Machtverhältnisse. Eine blutige Auseinandersetzung nimmt ihren Anfang und zieht immer weitere Kreise. Die Geschichte wird spannend erzählt. Gute Dialoge und schlüssige Handlungen feilen an den Profilen der Protagonisten und schälen interessante Charakteren heraus. Überraschende Wendungen sorgen für Spannungsschübe. Üppig ausgestattete Szenenbilder verwöhnen das Auge und generieren Atmosphäre. Regie und Schauspielern ist ein ordentlicher Genrefilm gelungen.
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Reality XL
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| DVD ~ Heiner Lauterbach |
| Wird angeboten von media4world |
| Preis: EUR 9,59 |
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4.0 von 5 Sternen
Solipsismus, 14. Mai 2013
Professor Konstantin Carus findet sich bei einer verlassenen Sternwarte zu einem Verhör ein. Der anerkannte Wissenschaftler arbeitet am Kernforschungsinstitut CERN in der Nähe von Genf. Bei der letzten Schicht verschwanden dreiundzwanzig Menschen. Nur Carus verließ das Gebäude anschließend. Soweit die Fakten, die die Videoaufzeichnung belegen. Das Befragungsteam besteht aus einem Protokollführer, einer Kriminalbeamtin und einem Staatsanwalt. Ruhig beantwortet der Professor alle ihre Fragen und gibt seine Vorstellung über den Verbleib der Menschen preis. Die bühnentaugliche Geschichte wird spannend erzählt. Dialoge und schlüssige Handlungen feilen an den Profilen der Protaginisten und bringen interessante Charakteren zutage. Überraschende Wendepunkte sorgen für Aufmerksamkeit. Das asketische Szenario belässt den Fokus bei den Handelnden und verstärkt die angespannte Atmosphäre. Regie und Schauspielern ist ein nerviger Genrefilm gelungen.
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3.0 von 5 Sternen
Not macht kompromissbereit, 13. Mai 2013
Die Lebensumstände bringen Lauren und Katie dazu zusammenzuziehen. Beide kennen sich aus der Collegezeit und sind nicht beste Freundinnen gewesen. Das ungleiche Frauenpaar muss sich erst zusammenfinden. Geldsorgen und eine lukrative Idee führen dazu, dass die beiden nicht nur zusammen leben, sondern auch ihre eigene Firma betreiben. Die humorvolle Geschichte wird kurzweilig erzählt. Dialoge und schlüssige Handlungen feilen an den Profilen der Protagonisten und bringen interessante Typen zutage. Überraschende Wendungen sorgen für Aufmerksamkeit. Gut ausgestattete Szenenbilder generieren Atmosphäre. Regie und Schauspieler haben einen ordentlichen Genrefilm abgeliefert.
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2.0 von 5 Sternen
Schweigegelübte, 12. Mai 2013
Die Buchplänen des Guru Dr. Sinja's locken den Literaturagenten Jack McCall auf den Plan. In nullkommanichts schwatzt er Sinja die Rechte für sein Buch ab. Doch diese Tat bleibt nicht ohne Folgen. Zum einen hat Sinja's Buch nicht den Umfang, den us-amerikanische Verleger erwarten. Und zum anderen tauscht in McCall's Garten ein ausgewachsener Baum auf. Mit jedem Wort, das McCall spricht oder aufschreibt, verliert der Baum für alle erkennbar ein Blatt. Da ist guter Rat teuer. Die Kernidee der Geschichte hat was. Das Beiwerk reicht allerdings nicht für eine Filmlänge aus. Dialoge und schlüssige Handlungen feilen an den Profilen der Protagonisten und bringen pfiffige Typen zutage. Überraschende Wendungen halten den schwächelnden Handlungsstrang an Leben. Üppig ausgestattete Szenenbilder verwöhnen das Auge und generieren Atmosphäre. Regie und Schauspielern haben zu wenig aus der Story gemacht.
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2.0 von 5 Sternen
Spurensuche, 11. Mai 2013
Henrik Horneus ist Priester in Stockholm. Nach dem Tod seines Vater begibt er sich an den Ort seiner alten Heimat. Der Tod von Horneus Vater ist rätselhaft. Gleichzeitig quälen Horneus tagsüber Visionen in dem seine verstorbene Mutter immer wieder erscheint. Die Geschichte wird langatmig erzählt. Dialoge und schlüssige Handlunge feilen kaum an den Figuren. Sie bleiben nebulös und ambivalent. Auf überraschende, befreiende Wendungen muss man lange warten. Düstere Szenenbilder tragen nicht dazu bei, dem Handlungsstrang die notwendige Aufmerksamkeit zu schenken. Regie und Schauspielern ist eine schwer verdauliche Kost gelungen.
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4.0 von 5 Sternen
Es lebe das nicht vorhanden us-amerikanische Waffengesetz, 10. Mai 2013
Wochenende in Summterton, ein kleiner US-Ort nahe der mexikanischen Grenze. Das örtliche Footballteam hat ein Auswärtsspiel und die Stadt ist bis auf wenige verlassen. Leichtes Spiel für Sheriff Ray Owens und seine Depities sollte man meinen. Aber im fernen Las Vegas gelingt dem Kartellboss Gabriel Cortez die gut durchorganisierte Flucht. Mit einem hochfrisiertem Sportwagen will er so schnell wie möglich nach Mexiko. Dabei hat er Helfer, die ihm die zahlreichen Straßensperren aus dem Weg räumen. Letzte Station seiner Flucht ist das Städtchen Summerton. Die Geschichte erinnert sehr stark an den Kultfilm „Zwölf Uhr Mittags“. Dialoge und schlüssige Handlungen feilen an den Figuren und schälen plakative schwarzweiss Charakteren heraus. Gut platzierte Action sorgt für Aufmerksamkeit. Üppig ausgestattete Szenenbilder verwöhnen das Auge und generieren Atmosphäre. Regie und Schauspieler liefern was der Zuschauer erwartet.
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2.0 von 5 Sternen
Am Rande des Abgrunds, 9. Mai 2013
Das Polizistenehepaar Siddarth und Sonia Mehra trennt sich. Sonia fühlt sich von ihrem arbeitseifrigem Mann vernachlässigt und kehrt ins Berufsleben zurück. Das trifft Siddarth schwer. Die verheiratete Anna wickelt Siddarth schnell um den Finger. Zwar versucht Siddarth immer wieder zu Anna auf Distanz zu gehen, aber sie findet Wege weiter eine Bindung aufrecht zu erhalten. Für eine teure lebensrettende Operation an Anna unterschlägt Siddarth Geld. Seine Frau Sonia wird Leiterin der Ermittlungen im Untrerschlagungsfall. Die dramatisch tragische Geschichte wird verwirrend erzählt. Dialoge und schlüssige Handlungen feilen schwach an den Profilen der Figuren. Sie bleiben nebulös und ambivalent. Überraschende Wendungen machen es nicht leichter, dem Handlungsstrang zu folgen. Für Bollywoodverhältnisse sind die Szenenbilder außergewöhnlich sparsam ausgestattet. Man denkt an ein C-Movie. Regie und Schauspielern ist ein unterdurchschnittlicher Genrefilm gelungen.
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4.0 von 5 Sternen
Gefallene Würfel, 8. Mai 2013
Nach der überraschenden Entdeckung eines deutschen U-Bootes in einem norwegischen Fjord im Jahre 2011 lässt sich die fünfundachtzigjährige Ellen Ludwig im Taxi ihrer Enkelin an den Fundort fahren. Dabei wird die Vergangenheit der alten Frau beleuchtet. Im Jahr 1944 hilft sie dem englischen Arzt und Spion Robert den deutschen Offizier Hans auszukundschaften. Hans dient auf einem U-Boot, das einen sehr geheimen Auftrag bekommt. Ellen gibt die Informationen an Robert weiter. Aber inzwischen hat sich Ellen in Hans verliebt. Die kurze Liebesgeschichte vor den Horizont des Zweiten Weltkrieges wird einfühlsam erzählt. Dialoge und schlüssige Handlungen feilen an den Profilen der Protagonisten und schälen interessante Charakteren heraus. Überraschende Wendungen sorgen für Spannungsschübe. Gut ausgestattete Szenenbilder verwöhnen das Auge und generieren Atmosphäre. Regie und Schauspieler ist ein ordentliches Liebesdrama gelungen.
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