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Rezensionen verfasst von
Frank "Forest" (Seedorf)
(VINE®-PRODUKTTESTER)   

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Denon DN-S1000
Denon DN-S1000

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Table-Top Player für Anfänger und Fortgeschrittene!, 19. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Denon DN-S1000 (Elektronik)
Der Denon DN-S1000 ist der kleinste Table-Top CD-Player von Denon.
Er kann nicht nur CD's und MP3 CD's abspielen, sondern auch pitchen und scratchen! Allerdings kann man mit MP3 CD's nicht alle Funktionen so nutzen, wie mit normalen (gekauften oder gebrannten) Audio CD's.
Somit kann man MP3 CD's nur max. bis +/- 24% pitchen und die Reverse-Funktion läuft nur ein paar Sekunden, während man sie sonst unbegrenzt einsetzen kann. Außerdem gestaltet sich die Suchfunktion im Cue-Modus nicht ganz so einfach und es dauert einige Sekunden länger, bis man die "Next Track Function" nutzen kann.
Bei dieser Preislage kann man aber damit leben, dafür gibt es bei den restlichen Funktionen keinen Unterschied zum normalen (Audio CD) Betrieb!

Der DN-S1000 ist wie schon gesagt ein scratchbarer CD Player, mit einer einstellbaren Pitch-range von +/-4/10/16/24 und 100%. Zudem kann man jeweils den "Key-Adjust" Mode dazu schalten, der die Tonhöhe passend angleicht, so daß die "Mickey Maus" Stimme endlich der Vergangenheit angehören. Dieser Effekt klingt i. d. R. aber nur bei einem Pitchbereich von ca. +/- 6% gut, danach kann es passieren das der Beat "springend" oder "abgehackt" wirkt. Dieses Phänomen ist aber auch von jeweiligen Track/Musikstil abhängig, bei Trance/Hard-Trance hat man es häufiger als bei Rock oder Hip Hop, dort setzt es erst bei größeren Intervallen ein. Man sollte aber dabei bedenken, das man normalerweise nur in einem Bereich von +/- 5% max. 10% pitcht. Somit kommt man auch mit dem 10-er oder 16-er Intervall sehr gut aus und +/- 100% ist eigentlich sowieso nur eine Effektfunktion, z. B. zum langen, langsamen anschieben von Platten oder sehr schnellem hochpitchen.

Im weiteren besitzt der Player 3 Plattenteller und 3 allgemeine Effekte, für die es jeweils den passenden Knopf gibt. Alle Gummitasten haben einen guten Druckpunkt und die wichtigsten sind von innen beleuchtet.

Plattenteller-Funktionen:
Drag: Einstellung der Anlaufzeit der CD (wie bei einem Vinyle-Player)
Brake: Einstellung der Auslaufzeit der CD (wie bei einem Vinyle-Player)
Reverse: Rückwärtswiedergabe der CD

Allgemeine Effekte (werden mit dem Jog-Wheel ein- und ausgedreht):
Flanger: Die berühmte "Jet" Funktion (u. a. von Pioneer bekannt)
Filter (High-Mid-Low): Filter aller drei EQ Bereich
Echo und Echo/Loop: Echowiedergabe des laufenden Tracks in der höchsten Stufe als Endlosloop laufend bis zur der Wahl des nächsten Tracks o. ä..

Die Effekte klingen alle sehr gut und laufen Beatsynchron ab, wobei man den Beatcounter auch per Tab-Funktion nachjustieren kann, damit die Effekte wirklich ganz genau eingschliefen werden.
Der Beatcounter trifft meistens die richtige Geschwindigkeit, allerdings verschätzt er sich auch schon mal um 1-2 BPM nach oben oder unten.

Meine Lieblingsfunktion ist die Sample und Memory-Tasten Funktion, d. h. man kann "on the fly" oder im Cue-Modus zwei beliebige Punkte von der ganzen CD raussuchen und per Knopfdruck auf einer der beiden Memory-Tasten speichern. Somit kann man sehr schnell von einem Track oder Punkt zum anderen Springen und wieder zurück, womit sich sehr coole Effekte erzielen lassen (z. B. triggern). Außerdem ist es noch möglich einen passenden Loop-B Punkt zu setzen und immer wieder auf Knopfdruck diesen Loop zu starten oder zu verlassen!

Diese Loop-Punkte sowie den jeweiligen Pitchbereich und Cue-Punkt kann man zudem noch im Memory-Speicher des Players speichern. 1000 Plätze sind frei, diese man ganz einfach mit der "Memory-Call-Function" wiederholen kann, diese Punkte zeigt der Player automatisch an, wenn man die entsprechende CD einlegt! Dadurch kann man mit einer sorgfältigen Vorbereitung sehr entspannt mixen!

Fazit: Der DN-S 1000 von Denon ist ein super DJ-Player, der sich von den Funktion nicht vor der Referenz des Pioneer CDJ-1000 verstecken braucht! Er besitzt bis auf die (komplette) MP3 Unterstützung, die gleichen Funktionen wie der 3 mal so teurere Pioneer Player! Um genau zu sein, bietet er sogar noch 3 Effekte mehr, weil Flanger, Echo und Filter findet man nicht im CDJ 1000!

Kurz gesagt, für alle Anfänger und Fortgeschrittenen ist dies genau der richtige Player, mit dem man sehr lange, ob Zuhause oder auf Partys, spaß beim mixen haben kann. Außerdem birgt der gute Name, sowie die sehr gute Verarbeitung für ein langes CD-Player leben!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 21, 2008 7:53 PM MEST


Connected
Connected

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Let's go Techno!, 28. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Connected (Audio CD)
Connected ist das Ergebnis der erfolgreichen Zusammenarbeit von Eric Sneo und Felix Kröcher. Auf ihrem Album verschmelzen sie ihre Soundstile zu einem und setzen somit einen Meilenstein in der Technowelt.

Nach dem klassischen Intro erwartet den Hörer eine Mischung aus elektroiden, basslastigen Tracks wie z. B. "Confusing" oder "Walk on Bass", sowie Progressiven Tunes a la "Breath of Life", "Distorted Disco", "Peaktime" oder "Dirty Filter".

Bis auf "Am I Evil" sind alle Tracks sehr gut, wobei man sich einige Tracks etwas schneller gewünscht hätte, wie "Confusing" oder "Distorted Disco".

Nichtsdestotrotz ist Connected ein sehr gutes Techno Album, das ich jedem Techno Fan nur wärmstens ans Herz legen kann.


The Logic of Pleasure (Limited Edition)
The Logic of Pleasure (Limited Edition)
Preis: EUR 12,68

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen The Logic of Advancement, 16. Juni 2008
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Nach 5 Trance Alben und 3 Relax Editions gibt es endlich ein neues Album von Blank & Jones, wer allerdings hofft wieder ein schönes treibendes Trance Album vorzufinden, wird leider enttäuscht sein.
Blank & Jones haben sich weiterentwickelt und finden jetzt ihr Vergnügen bei Elektro-/Tech-House Sounds, neben ihren gliebten Chill-Out Klängen.
Die Frage ist nur, ob sie diesen Schritt nun wirklich aus vollem Herzen begangen haben oder ob es ein "logischer" Schritt war um auch weiterhin international im Geschäft zu bleiben?
Zumindestens wäre das ein Grund dafür, warum Blank & Jones weder auf dem Cover noch im Booklet abgebildet sind und die graphische Gestaltung arg zu wünschen übrig läßt.
Zu den Titel:
1. Consequences: Ein wunderschöner, romantischer Chill-Out/Pop Song, der langsam die Sonne untergehen läßt und durch die einschmeichelende Stimme von Vanessa Daou getragen wird.
2. Miracle Cure: Leider ist dies das kürzestes Stück auf der CD, mir wäre die Club Version lieber gewesen, schon weil auf der CD noch ca. 10 min. Platz wäre. Ganz klar das schönste Stück auf dem Album, das man ständig hören kann. Ein romantischer Trance Track, wie es viele mehr geben könnte.
3. The Night starts here: Ein verträumter Elektro-House Track der perfekt die Anspannung vor der beginnenden Party-Nacht wiedergibt, mit den ganzen Sehnsüchten und Erwartungen die man an die kommenden Stunden hängt.
4. So Cold: Der Titel sagt eigentlich alles ein extrem cooler Tech-House Track, der so "cool" ist, das er förmlich die Boxen einfriert. Emotionen sucht man hier vergebens, so wie es sein soll!?
5. California Sunset: Eine relaxte Housenummer mit einer schönen, drückenden Bassline.
6.Manifesto: Eine coole, deepe Elektro-Rock Nummer, die den Raum förmlich mit einer Atmosphäre aus Gleichgültigkeit und Verzweifelung ausfüllt.
7. Where you belong: Wieder eine relaxte House-Nummer diesmal allerdings mit Vocals.
8. Breakout: Der beste Tech-House Track vom Album, der sogar ein paar trancige Stellen besitzt!
9. Heart of Wax: Ist ein sehr langsamer Chill-Out Song mit einer schönen Gitarren Melodie und melancholischem Gesang,
10. Catwalk: Für eben diesen, ist wahrscheinlich dieser Tune komponiert worden. Vom Stil her würde ich den Catwalk im Bereich Neo-Trance einordnen, treibend aber auch etwas emotionslos.
11. Don't Stop: Und zum Abschluß gibt es mal wieder einen Chill out Track, der sehr an alte "Relax" Tracks erinnert.

Die Bonus-CD ist natürlich auch mal wieder ein "Relax" Werk, das aber nur 3 neue Titel enthält (und zwar die ersten 3), die Restlichen kennt man schon von den 3 Relax Alben. Somit ist die Limited Edition eigentlich nur für neue Fans interessant, bzw. für Fans der ersten Stunde, die Alles von Blank & Jones haben wollen.

Fazit: Mit "The Logic of Pleasure" haben Piet Blank & Jaspa Jones ein gutes Elektro-/Tech-House Album herausgebracht, das allerdings teilweise etwas zu "cool" wirkt, wobei dies durch die Chill-Out Tracks wieder ausgeglichen wird.
Am Ende steht halt nur die Frage, ob man es gut findet, wenn sich ein Artist weiterentwickelt und ob man seinen Weg mit geht oder lieber zurückbleibt.


Club Sounds Vol.45
Club Sounds Vol.45
Wird angeboten von Korte-EDV Internetmarketing & Vertrieb, Preise inkl. MwSt.
Preis: EUR 9,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alle guten Dinge sind 3!, 24. Mai 2008
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Club Sounds Vol.45 (Audio CD)
Seit der 5. Ausgabe kaufe ich jede Club Sounds CD, im laufe der Jahre hat sie sich leider aber immer mehr zum negativen entwickelt.
Somit war ich bei der neuen Club Sounds positiv darüber überrascht, das es erstmals eine dritte (Mix-)CD gibt.

Diese ist zudem auch gleich die beste CD von den Dreien und hat als einzige den Stempel "Club Sounds" wirklich verdient! Klaas und Micha Moor haben ein schönes, undergroundiges Elektro-House Set über 70 min. zusammen gemixt, das so auch in den coolsten Underground Clubs laufen könnte! Das man die meisten Titel nicht kennt spricht übrigens für und nicht gegen die Qualität der CD, weil die besten Tracks, heutzutage die Unbekannten (undergroundigen) sind! Man könnte höchstens kritisieren, das etliche Tracks von den Mixern selbst stammen, was aber an der Abwechslung nichts ändert.

Die anderen beiden CDs sind dafür leider wie immer, d. h. die erste CD beeinhaltet ein paar gute House-Nummern, die auch in guten Clubs laufen könnten, allerdings auch etliche Coverversionen, die eigentlich keiner mehr unbedingt hören will und die Hands-up/Hard-Trance CD Nr. 2 besteht fast nur aus Coverversionen. Diese sind zwar teilweise nicht schlecht, aber brauchen tut sie eigentlich auch niemand wirklich.

Fazit: Die Club Sounds Macher haben den richtigen Weg eingeschlagen, wenn sie jetzt noch die zweite CD auf guten Trance/Tech-Trance und Progressiv Sound (nahezu) ohne Coverversionen abändern und vielleicht CD 1+2 nur noch mit Maxi Versionen füllen, könnte die Club Sounds irgendwann ihrem Namen komplett gerecht werden.
Aufjedenfall macht die dritte CD die Club Sounds jetzt auch für Leute intressant, die nicht von der ersten Stunde mit dabei waren! Somit gebe ich für CD1 und 2 jeweils einen Punkt und für CD 3, 2 Punkte, also insgesamt gute 4 Punkte!


Sehnsucht (Ltd.Super Deluxe Edt.)
Sehnsucht (Ltd.Super Deluxe Edt.)

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So schön kann Sehnsucht sein!, 24. Februar 2008
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sehnsucht (Ltd.Super Deluxe Edt.) (Audio CD)
Nach über 2 Jahren hat Schiller endlich ein neues Album heraus gebracht, das diesmal nicht nur eine, sondern zwei CDs mit wunderschönen Chill out/Pop Songs beinhaltet.
Im Vergleich zu den anderen Schiller Alben gibt es diesmal aber kein Stück bei dem man weiterspringen will, weil jedes Lied perfekt auf das Folgende abgestimmt ist. Trotzdem erkennt man jedes Stück nach wenigen Sekunden wieder und läßt sich sofort in eine Traumwelt aus Sehnsüchten und Melancholie fallen.

Neben den Instrumental Stücken, wie z. B. der "Sommernacht" am Meer, dem verträumt, zerbrechlichen "Wunschtraum" oder dem melancholischen "in der Weite", setzen diesmal auch die Gastsänger durch ihre Stimmen und Texte immer wieder neue Akzente im tiefen Meer der Sehnsucht.
Hierbei zieht sich die "Sehnsucht" durch das ganze Doppelalbum angefangen beim Titeltrack über das Liebeslied "Let me Love you", "Everything", "Breathe" dem hellen "in the dark" bis zu dem bezeichnden "Forever".
Somit kann man sich eigentlich nicht entscheiden, welches Lied einem am besten gefällt, weil alle auf ihre Art und Weise wunderschön sind!

Die "Super Deluxe Edition" wird von einer DVD mit 10 stimmungsvollen Videos zu 10 Songs von dem neuen Schiller Album, sowie von der Video-Dokumentation Reise "Berlin-Calcutta" und 4 Tracks von der letzten "Schiller live" CD abgerundet. Leider fehlt aber unverständlicherweise das Video zu "Sehnsucht" und die Videoaufnahmen von Herrn von Deylen auf der Strecke "Berlin - Calcutta" sind qualitativ leider nicht sehr gut.
Dafür paßt aber die Qualität beim restlichen Videomaterial.

Kurz gesagt hat eigentlich jede der beiden CDs 5 Sterne verdient, somit ist das Minimum für diese Album ganz klar die Höchstbewertung, für einen Meilenstein im Chill out/Pop Bereich!


Seven Deadly Sins
Seven Deadly Sins
Preis: EUR 22,90

4.0 von 5 Sternen Sieben himmlische Sünden, 19. Februar 2008
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Seven Deadly Sins (Audio CD)
Sven Wittekind liefert mit seinem Konzeptalbum "Seven Deadly Sins" eine gute Hardtechno Platte ab, die vor allem durch das schraubende "Avaritia" und das ruhige "Superbia" sehr viel spaß macht. Somit kann man keiner Sünde richtig widerstehen und muß einfach auf dieses Album eingehen.

Einziger Vermutstropfen ist die geringe Spielzeit von 47 Minuten, was bei 7 Tracks + Intro zwar nicht verwundert, allerdings zu einem Punkt Abzug führt!


Pressure
Pressure
Preis: EUR 22,90

5.0 von 5 Sternen Pure Pressure, 18. Januar 2008
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pressure (Audio CD)
Mit dem ersten Album "Pressure" von Robert Natus & Arkus P. bekommt man genau das, was der Titel verspricht - Druck und das nicht zu knapp!

Hierdurch müssen allerdings einige Tracks gänzlich ohne Melodie auskommen, wie z. B. "Hörtest", "Brute Force" oder "Basses". Dies ist aber im Endeffekt nicht so tragisch, weil die jeweilige Bassdrum diesen Raum ohne Probleme ausfüllen kann. Die restlichen Stücke können dafür mit minimalen Melodien wie bei "Paramyst" oder "Pumpin Mix" genauso begeistern wie die längeren Notenverläufe in "Vampires", "76 Violin" oder "Sound Level Pressure".

Insgesamt befinden sich somit 10 Hardtechno Tracks auf dem Album, sowie ein Techno Stück ("Vampires") und ein Electro Song ("Our Profession").

Zusammenfassend kann ich nur noch sagen, das Natus & Arkus eine sehr gute, druckvolle Hard-Techno Platte produziert haben, die jeder Underground Freak besitzen sollte.


Jumping All Over the World (Limited Edition)
Jumping All Over the World (Limited Edition)
Preis: EUR 20,48

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Our Happy Hardstyle, 25. Dezember 2007
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Nachdem Scooter bei ihrem letzten Album die Rockschiene verfolgt haben, springen sie diesmal auf den fahrenden Jumpstyle Zug auf – im wahrsten Sinne des Wortes.
Diesmal ziehen sie ihren Stil aber konsequent durch und somit findet man auf ihrem neuen Album "Jump all over the World" nur Jumpstyle Tracks.
Einzige Ausnahme ist "Marian", ein minimaler Technotrack im Stil von "lass uns Tanzen...", der wie beim letzten Album das schlechteste Lied der Platte ist.

Im Vergleich zu ihrem letzten Werk fällt aber positiv auf, dass man diesmal alle Lieder gut durchhören kann. Dafür geht man aber auch nicht die Gefahr ein, dass man sich nach mehrmaligen Durchhören einen Ohrwurm einfangen könnte, weil die Stücke nicht gerade einprägsam oder innovativ sind. Bis auf zwei Ausnahmen sind nämlich alle Lieder gecovert. Dabei reicht die Skala von ganz gut ("Jump all over the World", "Neverending Story") über erträglich ("Enola Gay", "and no Matches") bis unbrauchbar ("Cambodia", "whistling Dave").

Wobei ich mich sowieso frage, warum die Scooter Coverversionen meistens schlechter klingen als von anderen Künstlern, "Cambodia" kommt z. B. weder an die Coverversion von Pulsedriver und erst recht nicht an Vorwerk heran.
Die Idee mit der Tetris Theme in "whistling Dave" ist auch nicht gerade neu, immerhin haben vor einigen Jahren schon "Sergeant Pepper" mit "Nino" gezeigt, wie man aus der Tetris Theme einen druckvollen Hardstyle Tune bastelt, während Scooters Version sich eher nach Trance anhört.

Immerhin befinden sich mit "Lighten up the Sky" und "the Hardcore Massive" zwei selbstkomponierte (?) Hardstyle Songs auf dem Album, die zwar auch von den gängigen Hardstyle Hymnen abgekupfert sind, sich dafür aber deutlich von dem Rest der Platte abheben. Somit erwartet den Scooter-Fan ein durchschnittliches Jumpstyle/"Happy Hardstyle" Album mit einer Gesamt- Spielzeit von ungefähr 50 Minuten.

Die Idee für die Bonus-CD war an sich nicht schlecht, wenn die Tracks entweder in einem energischen DJ Mix zusammengefügt worden wären oder wenn Scooter jedem Track einen Jumpstyle Remix verpasst hätten, so wie sie es auch mit "How much is he fish" – "the fish is jumping" gemacht haben (und ich auch nicht verstehe wieso dieses Lied auf dem Album fehlt). Nachdem Scooter aber einfach nur alle Tracks in der Radio Version + einem "the Question is what is the Question?" Remix auf die Bonus CD geworfen haben, ist die Bonus CD für Fans der ersten Stunde so wertvoll wie ein Wintermantel im Hochsommer.

Insgesamt gebe ich diesem Album 3 Sterne, weil die CD spätestens nach 3 Wochen für immer im CD Regal verschwinden wird und dort wahrscheinlich nie wieder auftaucht.


Musical Prostitutes
Musical Prostitutes
Preis: EUR 22,90

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pure Underground, 25. Dezember 2007
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Musical Prostitutes (Audio CD)
Nach 7 Jahren legt Arkus P. mit 'Musical Prostitues' endlich sein erstes Artist Album vor, das seine Definition von Hardtechno aufzeigt. Somit wird der geneigte Hörer durch kraftvolle, schnelle Beats hypnotisiert und gleichzeitig von schönen, eingängigen Melodien verzaubert, die man einfach nicht mehr vergessen kann.

Bei seinem Sound ist man nicht nur dabei, sondern mittendrin im Geschehen!
Sei es bei einer schnellen U-Bahn Fahrt bei "'Rising Sun"', in einem großen Kampf bei "Halo" oder einfach in einem Underground Club bei
"No Turning back".

Auf seinem Debüt Album offenbart Arkus aber auch seine ruhige(re) Seite durch den schön wabernden Techno Track "'Accessibility"' oder dem chilligen "My Story", das trotz seiner langsamen Geschwindigkeit, durch die Beats die nötige Härte verliehen bekommt.

Wo viel Stroboskoplicht ist, gibt es natürlich auch Schatten' der sich in Form von "Let's Fly" (aufgrund eines unpassenden Samples) und dem "Typical Outro" (unpassender Hip Hop(!) Track) präsentiert.

Trotzdem hat Arkus P. mit seinem ersten Album einen Meilenstein im Hardtechno Bereich gesetzt, den sich jeder Fan der härteren Musik leisten sollte.


The Album
The Album
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 9,69

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Music for Jumping!, 29. November 2007
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Album (Audio CD)
Jeckyll & Hyde, bekannt durch die Clubhits "Frozen Flame", "Freefall" und "Time Flies" legen mit "the Album" endlich ihren ersten Long Player vor.
Auf diesem findet man neben den besagten Stücken noch 11 neue Tracks, ein Intro, sowie einen ganz netten Remix von "Frozen Flame".
Bis auf den Wezz & Fisher Remix von "Frozen Flame" sind aber leider alle Tracks nur in der Short/Radio Version vorhanden. Somit ist kaum ein Track länger als 4 Minuten, was vor allem bei "Freefall" sehr schwer ins Gewicht fällt, weil der Track nur in der Club version seine volle Power entfalten kann. Ansonsten sind die Jumpstyle Tracks durchweg gut und vorallem sehr druckvoll, allerdings sind die Melodien nicht gerade innovative, mit Ausnahme von "Precious Dreamer" und "Play it Loud". Dabei fehlen bei fast allen Tracks die berüchtigten J&H Breaks á la "Frozen Flame" oder "Freefall", was ich sehr schade finde.

Somit bleiben nach mehrmaligem Durchhören (neben den besagten Singles) nur "la dans macabre", "the Flipside", "Precious Dreamer" und "Play it Loud" im Gehörgang hängen.

Insgesamt haben sich Jeckyll & Hyde 4 Sterne verdient, schon wegen den schönen Videos zu "Freefall" und "Time Flies" (wobei ich nicht verstehe, warum der Clip zu "Frozen Flame" fehlt...) und natürlich wegen dem drückenden Jumpstyle Beat!


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