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Rezensionen verfasst von
Tanja Heckendorn "heckendorn" (Lörrach)
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   

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Ismaels Orangen: Roman
Ismaels Orangen: Roman
von Claire Hajaj
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehnsucht nach zu Hause, 24. März 2015
Rezension bezieht sich auf: Ismaels Orangen: Roman (Gebundene Ausgabe)
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Mit viel Empathie und Verständnis für ihre Figuren hat die Autorin Claire Hajaj, Tochter einer jüdischen Mutter und eines Vaters aus Palästina, einen wunderschön-traurigen Roman geschrieben, der von ihrer eigenen Familiengeschichte inspiriert wurde. Es ist eine Geschichte über die Sehnsucht nach einer Heimat, die mit der Suche nach der eigenen Identität verbunden ist. Es sind die damit verknüpften Hoffnungen und Träume, welche Salim, der seinen Orangenbaum und sein Zuhause verloren hat, und Judith, eine junge Frau mit jüdischen Wurzeln, deren Verwandte unter dem Holocaust gelitten haben, trotz der Feindschaft ihrer Völker, miteinander teilen. Doch hat die Liebe zwischen den beiden eine realistische Chance? Welches Erbe wird sich durchsetzen: das Erbe der Vergeltung und des Hasses und das Erbe eines Neuanfangs und der Vergebung?

Jaffa, 1948: Mit der Gründung des Staates Israel verliert der siebenjährige Salim seine Heimat. Während er die schmachvolle Niederlage seines eigenen Vaters erleben muss, der den Familienwohnsitz kampflos aufgeben muss, trifft ihn ein weiteres Ereignis hart. Seine schöne und rätselhafte Mutter verlässt mit dem jüngsten Sohn die Familie ohne Abschied zu nehmen. Bald findet er sich im fremden England wieder, wo sich sein älterer Bruder ein neues Leben aufgebaut hat. Die leutselige und ziemlich pragmatische Art seines Bruders passt jedoch nicht in sein Weltbild. Er beschließt sich durch Fleiß und eine gute Bildung in seiner neuen Heimat zu beweisen und ein erfolgreiches, modernes Leben zu führen.
Ein schweres Erbe tritt die kleine Judith an. Ein großer Teil ihrer nahen Verwandten sind durch die Erlebnisse im 3. Reich traumatisiert. Halt findet Judith bei ihrer Großmutter Rebecca, die ihr zum Eintritt ihres Frauenlebens einen ganz besonderen Brief schreibt, der sich schließlich als Abschied erweist. Der Inhalt des Briefes hilft Jude, ihren eigenen Weg zu gehen.
In den 1960er Jahren treffen Jude und Salim schließlich bei einer Studentenparty aufeinander. Zunächst scheint beiden eine Beziehung zwischen ihnen unmöglich, aber mit der Zeit entwickeln sie eine tiefe Beziehung und gehen sogar das Wagnis ein, den Partner der jeweiligen Familie vorzustellen. Obwohl niemand wirklich begeistert reagiert, geben sie ihrer Liebe eine Chance und gründen eine eigene Familie. Doch werden sich ihre Träume und Hoffnungen mit diesem Neubeginn erfüllen?

Das ist keine Romeo und Julia Lovestory. Salim und Jude sind keine liebestollen Teenager, die sich im Taumel der ersten Liebe ewige Treue schwören. Es gibt auch keine diabolischen Verwandten, die dem unbeliebten Schwiegersohn an den Kragen wollen. Im Gegenteil, wirkt die Liebesgeschichte, auch wenn sie unmöglich zu sein scheint, sehr realistisch beschrieben und die Gefühle sind jederzeit greifbar und wirken sehr natürlich.

Anders als viele Liebesromane endet diese Geschichte auch nicht mit der Hochzeit. Erst nach dem Jawort muss die Liebe sich im Alltag beweisen und in der besonderen Situation zeigt sich in der Erziehung der Kinder, welchen Einfluss Herkunft, Kultur und natürlich die eigene Erziehung haben können. Claire Hajaj gelingt es hier, in teilweise schmerzlichen Bildern die inneren Konflikte ihrer Protagonisten darzustellen. Eine Vorliebe zeigt sie für Salim, dessen Zerrissenheit, Stolz und Sehnsucht nach einem wirklichen Zuhause sie so deutlich abzeichnet, ohne den Charakter der Person zu beschönigen oder die zerstörende Kraft des Stolzes zu verschweigen.

Claire Hajaj ist ein berührendes und kraftvolles Portrait eines sehr modernen Weltenkonflikts gelungen, den sie auf einer persönlichen und individuellen Ebene schildert und damit Leserherzen berührt.


Tefal C68019 Hard Titanium Wokpfanne 28 cm
Tefal C68019 Hard Titanium Wokpfanne 28 cm
Preis: EUR 53,58

4.0 von 5 Sternen Praktische Pfanne, 17. März 2015
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Die Wokpfanne ist nicht nur für asiatische Gerichte geeignet. Durch den großzügigen hohen Rand der Pfanne kann man Fleisch, Fisch, Gemüse und anderes Bratgut in ausreichender Menge einfüllen und nach Herzenslust schwenken und rösten.

1,5 kg Kartoffeln mal eben in der Pfanne in Bratkartoffeln verwandeln – kein Problem!

Damit das mit dem Braten auch gut gelingt hat diese Pfanne den Tefal-typischen roten Punkt in der Mitte, der durchgehend rot leuchtet, wenn das Gerät heiß genug für den Einsatz ist. Das ist natürlich sehr praktisch.

Praktisch ist auch die einfache Reinigung. Es genügt in der Regel, die Pfanne nach Gebrauch unter fließendem Wasser auszuspülen und je nach Bedarf mit einem Papiertuch kurz nach zu wischen. Fertig!

Die Pfanne hält bis über 200 Grad aus, ist aber wegen des Griffes nicht für den Backofen geeignet. Die Informationen zum Gerät findet man auf der Rückseite des Verpackungskartons und diese sind nicht besonders ausführlich. Da kann es hilfreich sein, sich noch einmal das Video zum Produkt auf der Artikelseite anzusehen, bevor man die Pfanne das erste Mal auf den Herd stellt.

Die Handhabung der Pfanne ist leicht. Der Pfannengriff ist etwas locker, hält aber das Gewicht einer gefüllten Pfanne aus, also scheint dies kein wirklicher Mängel zu sein.

Es macht Spaß, mit dieser Pfanne zu kochen.


Mako-Satin Bettwäsche Dessin 5053 türkis 01, Digitaldruck, 135x200 cm + 80x80 cm
Mako-Satin Bettwäsche Dessin 5053 türkis 01, Digitaldruck, 135x200 cm + 80x80 cm
Preis: EUR 51,18

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ideal für den Frühlingsanfang :-D, 17. März 2015
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Diese farbenfrohe Bettwäsche läutet wunderbar den Frühling im Schlafzimmer ein. Die sehr gute Qualität und die schönen Details werten die Optik noch mit Wohlfühlfaktoren auf, die man bald nicht mehr missen möchte.

Fast schon plastisch wirken die bunten Blumen und Schmetterlinge und schweben schwerelos auf einem blauen Kissen- bzw. Deckenbezug Himmel. Die geflügelten Schönheiten scheinen dem südamerikanischen Regenwald entsprungen, die üppigen Blumen aus den verschiedensten Gärten der Welt. Der digitale Druck bringt die Optik des phantasievollen Musters perfekt zur Geltung.

Die Bettwäsche besteht aus Mako-Satin aus 100% Baumwolle. Mako-Satin hat besondere Eigenschaften: außer dem feinen Glanz, der auch nach vielen Waschgängen erhalten bleibt, kühlt der Stoff angenehm in lauen Nächten und in den eher noch etwas frischen Frühlingsnächten wärmt er noch ein wenig mit.

Die Bettwäsche sollte vor dem ersten Gebrauch gewaschen werden. Sie kommt bereits schön glatt aus der Maschine, lässt sich gut aufhängen und trocknen. Natürlich darf man die Bezüge auch bügeln, aber das ist bei sorgfältiger Behandlung eigentlich kaum noch erforderlich.

Durch die praktischen Reißverschlüsse hat man die Bettwäsche in Null-Komma-Nix aufgezogen und kann sich ganz entspannt in Kissen und Decke kuscheln. Sehr schön!


myboshi No. 1 smaragd 123
myboshi No. 1 smaragd 123
Wird angeboten von haeussermann
Preis: EUR 3,80

5.0 von 5 Sternen Sehr schöne Qualität; sieht jedoch etwas anders aus als abgebildet!, 10. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: myboshi No. 1 smaragd 123 (Haushaltswaren)
Die myBoshi Wolle Nr.1 besteht aus einem strapazierfähigen und angenehmen Material aus 30% Merinowolle (die kratzt nicht) und 70% Kunstfaser. Sie ist leicht zu verarbeiten und bei 30 Grad mit Wollwaschmittel im Schongang waschbar.

Ein Wollknäuel mit der Farbe 123 hat ein edles smaragdgrün. Leider war die Farbe in heimischen Geschäften nicht erhältlich, doch zum Glück gibt es über Amazon inzwischen einige Anbieter, welche schnell und teilweise sogar ohne Versandkosten liefern!

Bestellt wurden zwei Knäuel, welche mit zwei kleinen Prospekten geliefert wurden. Die Prospekte enthalten neben der Werbung für weitere myboshi Produkte auch eine Strickanleitung für eine eigene Boshimütze. Sollte man drei Knäuel bestellen, bekommt man sogar noch ein myBoshi Label Sticker.

Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Für Loop und Mütze wurde die Boshi Wolle mit zwei weiteren Wollknäuel anderer Fabrikate (einmal mit Alpaka und einmal mit Schurwolle) gemischt. Das war gar kein Problem.


Dido Elizabeth Belle
Dido Elizabeth Belle
DVD ~ Gugu Mbatha-Raw
Preis: EUR 12,99

4.0 von 5 Sternen Besonderes Frauenportrait, 10. März 2015
Rezension bezieht sich auf: Dido Elizabeth Belle (DVD)
Dieser Film beleuchtet eine historische Kuriosität. Zwar war es im 18. Jahrhundert auf der englischen Insel nicht ungewöhnlich, dass schwarze und weiße Personen zusammenlebten, aber dann in der Regel als Diener und Herrschaft. Die zeitgenössische Kunst zeigt schwarze oder farbige Menschen oft in demütiger Pose, auf jeden Fall aber in gesellschaftlich herabgesetzter Form. Eine Ausnahme ist das Portrait zweier englischer Ladies, welche dem Betrachter gleichberechtigt erscheinen, obwohl die eine Dame eine dunkle Hautfarbe und krause Haare hat. Es handelt sich bei den beiden Mädchen um die Mündel des 1. Lord Mansfield, in dessen Haus (Kenwood House) das Gemälde bis in unsere Zeit an der Wand hing. Dido Elisabeth Belle, die dunkelhäutige junge Frau, hat nicht nur die Aufmerksamkeit vieler Betrachter ihres Bildes gewonnen, durch diese Produktion aus dem Jahre 2013 wurde ihr auch ein filmisches Denkmal gesetzt.

Prachtvoll wird der herrschaftliche Landwohnsitz von Lord Mansfield (Tom Wilkinson, Best Exotic Marigold Hotel) in Szene gesetzt. Etwas eingeschüchtert steht das kleine Mädchen mit dem Schokoladenteint neben ihrem Vater, Captain Sir John Lindsay (Matthew Goode, The Imitation Game - Ein streng geheimes Leben), der die Kleine in die Obhut von Lord und Lady Mansfield (Emily Watson) übergeben möchte. Die anwesenden Mitglieder sind entsetzt über die Forderung des Admirals, Dido Elizabeth Belle, wie das Mädchen heißt, mit allen Privilegien seines eigenen Standes aufzuziehen bzw. empfinden ein solches Unternehmen als schlichtweg unmöglich. Schließlich wird entschieden, Dido (Gugu Mbatha-Raw) als Gesellschafterin von Elizabeth Murray (Sarah Gadon), dem weiteren Mündel von Lord Mansfield, heranzuziehen. Die beiden unterschiedlichen Mädchen werden dicke Freundinnen und der Film setzt zu einem Zeitsprung ein und wirft den Fokus auf die nun jungen Frauen, die ausgelassen im Park laufen und kichern.
Dido und ihre Cousine Elizabeth haben beide eine sorgfältige und gute Erziehung für junge Damen genossen, doch im gesellschaftlichen Leben werden sehr wohl Unterschiede gemacht. So darf Dido nie mit der Familie dinieren, darf aber danach die Familie mit den Gästen im Salon begrüßen.
Dido akzeptiert die auferlegten gesellschaftlichen Normen weitestgehend ohne Klage, träumt aber wie ihre Cousine von einem reichen Ehemann von Stand. Während Elizabeth kein Vermögen in Aussicht hat und nur auf ihre gute Herkunft verweisen kann, ist Dido finanziell gut ausgestattet, doch ihre zweifelhafte Abstammung ist für den Gentleman sofort erkennbar.

Das ruhige Leben der Dido wird durch den neuen Studenten von Lord Mansfield, der als Richter am höchsten Gerichts Londons amtiert, gestört. Der arme Sohn des Vikars, John Davinier (Sam Reid), ist ein ehrgeiziger Mann, der als Jurist für Gerechtigkeit sorgen will. Er lenkt Didos Aufmerksamkeit auf einen sensationellen Prozess, den Lord Mansfield in Kürze zu entscheiden hat und indem es um die Sklaverei in England geht. Außerdem stachelt er Dido an, ihre eigene Rolle in der Gesellschaft zu überdenken.

Wie wird Dido sich entscheiden? Für ein Leben nach den Konventionen, oder nach ihrem eigenen Herzen?

Der Film ist hinreißend ausgestattet. Die historische Kulisse ist perfekt. Die Schauspieler wurden sorgfältig ausgewählt und geben ein überzeugendes Spiel ab. In der Kritik steht die in gefälligen Bildern erzählte und eher überraschungsarme Handlung, die an eine Jane-Austen-Verfilmung erinnere.
Nun, der Vergleich mit Jane Austen kann durchaus auch als Kompliment aufgefasst werden, lebte die Autorin immerhin beinahe in derselben Zeit wie Dido Elizabeth Belle und könnte sogar von ihrem Leben erfahren haben. Ob es Zufall ist, dass ein Roman Mansfield Park heißt, indem ein armes Mündel ohne große Aussichten aufgenommen und aufgezogen wird und auch die Sklaverei erwähnt wird? Doch was Jane Austen selbst betrifft, ist hier alles natürlich Spekulation.
Im Film wird die Sehnsucht Didos nach dem Leben, wie es eine Frau höheren Standes führte, auf jeden Fall deutlich und sehr überzeugend dargestellt. Die kritischen Hinweise von John Davinier nimmt sie nur zögerlich an. Der Konflikt zwischen dem Wunsch eine unwissende und von der Welt beschützte Lady zu sein, oder aber der Verantwortung und dem Ruf des eigenen Gewissens und der eigenen Herkunft zu folgen, wird gut herausgestellt. Dido Elizabeth Belle war sicherlich keine Revolutionärin und es ist nicht bekannt, wie sie in der Frage der Sklaverei stand oder inwieweit sie ihren Ziehvater in dessen Meinung dazu oder in seinen wichtigen Entscheidungen beeinflusst hat. Bei ihren vorsichtigen Nachforschungen im Gerichtsfall ihres Onkels ist sie im Film auf Dokumente, die sie heimlich einsieht und auf die mündlichen Informationen sowie auf Flugblätter angewiesen. Es wirkt natürlich, die Angelegenheit von ihrem Standpunkt aus zu filmen. Daher wäre es ein Bruch in der Erzählstruktur gewesen, die brutalen Szenen auf dem Sklavenschiff filmisch einzubringen, auch wenn dadurch vielleicht die Dramatik der historischen Situation hervorgetreten wäre. Dieser Film ist eher einer der leisen Töne, einem fast unbeachteten, aber doch wertvollen Frauenleben wie das der Dido Elizabeth Belle angemessen.

Die Ausstattung der DVD ist auch sehr schön. Bild und Tonqualität müssen nicht extra erwähnt werden, aber die Extras sind wirklich sehenswert. Die Hintergründe zur Entstehung des Films werden beleuchtet und auch das historische Gemälde steht im Fokus. Abgerundet werden die Extras von einer Bildergalerie, die man als Diashow genießen kann.


Herbaria Bittrio Kräuterelixier, 1er Pack (1 x 250 ml) - Bio
Herbaria Bittrio Kräuterelixier, 1er Pack (1 x 250 ml) - Bio
Preis: EUR 12,95

4.0 von 5 Sternen Bitter und gut, 2. März 2015
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So bitter wie der Name klingt, ist dieser sorgfältig zusammengestellte Mix als wässriger Pflanzenauszug aus Blättern, Kräutern und Wurzeln gar nicht. Wahrscheinlich weil auch ein wenig Agavendicksaft beigefügt wurde, der das Ganze recht harmonisch abrundet. In Verbindung mit Wasser und einem guten Schuss Zitronensaft ist der Trunk durchaus genießbar; als alkoholfreier Appetitanreger kann man den Bittrio auch mit Fruchtsäften mischen und etwas Eis zugeben.

Der Artikel wird in einem bunt beschrifteten Karton geliefert und die Flüssigkeit wird in einer braunen Glasflasche serviert, welche das Getränk vor Licht schützt. Die Flasche hat einen Schraubverschluss mit Kappe, die sich leicht aufdrehen lässt. Die Öffnung der Flasche ist großzügig bemessen und im beigefügten Plastikmessbecher kann man die empfohlene Einzeldosis von 20 ml problemlos abmessen.

Man kann die angebrochene Flasche bis zu 4 Wochen im Kühlschrank aufbewahren.

Bei einer empfohlenen Tagesdosis von 40ml reicht der Flascheninhalt ungefähr eine knappe Woche (genau 6,25 Tage/250ml).

Auf jeden Fall kann man sich bei der Anwendung den Verdauungsschnaps schenken. Der Bittrio-Trunk wirkt sehr wohltuend auf Magen und Darm und vermindert lästige Begleiterscheinungen der Verdauung wie Blähungen oder Aufstoßen. Langfristig tut man sicher auch etwas Gutes, wobei man den Kosten-Nutzen-Faktor natürlich sorgfältig abwägen sollte.

Fakt ist, dass man sich sehr schnell an den Bittrio-Trunk gewöhnt und man überhaupt keine Überwindung braucht, ihn einzunehmen. Manche mögen hier das zugesetzte natürliche Süßungsmittel kritisieren, schlägt die Tagesdosis doch mit immerhin fast 8g reinem Zucker nicht ganz unauffällig zu Buche. Da man das Getränk jedoch immer in Verbindung mit den Mahlzeiten einnehmen soll, relativiert sich dieser Faktor jedoch etwas. Wer also nicht diabetesbedingt oder aufgrund persönlicher Entscheidung auf eine möglichst zuckerfreie Ernährung größten Wert legt, kann sich diesen Bittrio gönnen.

Die persönliche Testwoche war auf jeden Fall eine sehr angenehme Erfahrung.


Small Island (BBC) (2 Disc Set)
Small Island (BBC) (2 Disc Set)
DVD ~ Benedict Cumberbatch
Preis: EUR 20,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eindrucksvoll gestaltete Adaption mit kleinen Schwächen, 25. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Small Island (BBC) (2 Disc Set) (DVD)
Das hochkarätig besetzte Fernsehdrama wird als Zweiteiler auf zwei DVDs präsentiert. Erzählt wird eine hochemotionale Geschichte, in der zwei mutige Frauen von einem glücklichen und selbstbestimmten Leben in der englischen Hauptstadt London träumen und feststellen müssen, dass die Realität ihre Erwartungen an das Leben nicht erfüllt. Unterkriegen lassen sie sich jedoch von den Enttäuschungen des englischen Empires nicht, sondern stellen sich den Herausforderungen eines Nachkriegsdaseins!

Wahrscheinlich ist es dem steigendem Interesse der Allgemeinheit an dem Schauspieler(talent) Benedict Cumberbatch (Sherlock) zu verdanken, dass diese Filmadaption des Kleinodes von einem Roman, aus der Feder von Andrea Levy nun auch in deutscher Sprache erhältlich ist. Der außergewöhnlich interessanten und gesellschaftskritischen Vorlage wurde diese detailgetreue und liebevoll ausgestattete Verfilmung weitestgehend gerecht. Allerdings liegt der Fokus hier sehr stark auf den zwei unterschiedlichen Frauen, der Engländerin Queenie (Ruth Wilson, Charlotte Brontes Jane Eyre (2006)) und der Jamaikanerin Hortense (Naomie Harris), während die Männer des Dramas eher zu Nebenfiguren werden, was im Besonderen auf Benedict Cumberbatch zutrifft, der Queenies meist abwesenden Ehemann Bernhard mimen darf. Allerdings ist der liebenswerte Gilbert aus Jamaika auch beachtenswerter, auch aufgrund der Tatsache, dass David Oyelowo als aktueller Martin Luther King Darsteller (Selma) die berechtigte Aufmerksamkeit des Publikums auf sich zieht!

London, 1948: Hortense, eine engagierte und intelligente jungen Frau aus Jamaika trifft mit großen Erwartungen in England, welches sie als Mutterland ansieht, ein. Als sie jedoch die winzige und dunkle Einzimmerwohnung betritt, die zudem eher ärmlich wirkt, ist sie schockiert und von dem Benehmen ihres Ehemannes, der die Wohnung für sie gemietet hat, eher abgestoßen. Sollte dieser erste Eindruck täuschen, oder ist dies wirklich alles, was England seinen treuen Bürgern aus dem Ausland zu bieten hat? Dabei ahnt sie nicht, dass die freundliche Queenie sehr viel Courage zeigte, als sie den Männern aus Jamaika Zimmer vermietete, denn die Allgemeinheit steht den Mitbürgern der kleinen Insel feindselig gegenüber. Zwar rekrutierte die englische Armee im 2. Weltkrieg fleißig Soldaten aus allen dem englischen Königreich angeschlossene Staaten, aber im Nachkriegsengland sind die freiwilligen Unterstützer nicht mehr gern gesehen. Ein Umstand, von dem sich tapfere Männer mit Visionen wie Gilbert nicht unterkriegen lassen. Aber kann er auch Queenie von seinen Kompetenzen überzeugen, die ihm die Reise nach England ermöglicht hat und ihn dafür vor den Traualtar geschleppt hat?
Ganz andere Sorgen quälen die lebenslustige Queenie. Als junge Frau entfloh sie dem heimischen Metzgerhof, um bei ihrer Tante in der Stadt ein neues und aufregendes Leben zu beginnen. Im Laden ihrer Tante begegnet sie dem verschrobenen Bernhard, der allein mit seinem verwirrten alten Vater lebt, und sich auf den ersten Blick in die blonde Schönheit vom Lande verliebt. Nach dem plötzlichen Tod ihrer Verwandten, heiratet Queenie ihren schüchternen Verehrer, von dessen Borniertheit sie allerdings noch nichts ahnt. Als Bernhard in den Krieg zieht, bleibt sie kinderlos und mit dem armen, alten Schwiegervater zurück. Leidenschaftliche Gefühle teilt sie schließlich mit dem Soldaten Michael. Als der Krieg vorüber ist, trägt sie ein Geheimnis unter dem Herzen und steht immer noch ohne Ehemann da. Wie soll sie ihr seelisches und finanzielles Dilemma lösen?

Das Original lebt von den sehr unterschiedlichen Sprachmelodien seiner Erzähler: Hortense, Queenie, Gilbert und Bernhard. Filmisch hat man natürlich noch andere Möglichkeiten, die verschiedenen Charaktere in Szene zu setzen. Allerdings ist es schade, dass bei der deutschen Übersetzung wenig bis gar keine Rücksichten auf die sprachlichen Unterschiede der Protagonisten zu nehmen.

Filmisch gesehen, ist es bedauerlich, dass Bernhards Rolle so zusammengestrichen wurde. Benedict Cumberbatch gibt sich viel Mühe, das Beste daraus zu machen, aber er hat einfach zu wenig Leinwandpräsenz, um seiner ohnehin schon schwach angelegten Figur genügend Tiefe geben zu können. David Oyelowo dagegen wächst einem so richtig ans Herz. Es ist bestimmt ein Vorteil, dass seine Figur Gilbert nichts vom Schatten der großen ersten Liebe im Herzen seiner unnahbaren Hortens weiß, sonst würde er vielleicht vorschnell klein bei geben. So drückt man Gilbert fest die Daumen, dass er nicht nur seinen Traum von einem guten Leben in England, sondern auch die Liebe seiner Ehefrau erringt!

Der scheinbar allwissende Erzähler, der die Szenen immer mal wieder kommentiert, ist etwas entnervend. Allerdings wird am Ende eine relativ schlüssige Erklärung für die Stimme aus dem Hintergrund gegeben, was etwas versöhnlich stimmt. Im Buch dagegen hatte jede Person ihre eigene Ich-Perspektive und so hätte man wirklich auf diese bevormundende Art der Darstellung der Geschichte verzichten können, was auch dem angebrachten gesellschaftskritischen Ton der Handlung entsprochen hätte.

Was die Kulissen, Kostüme und Make up betrifft, hat man sich bei dieser Produktion wirklich nicht lumpen lassen. Bild und Ton sind ebenfalls sehr gelungen, bis auf die bereits erwähnte Einschränkung der deutschen Übersetzung.

Die DVD Ausgabe bietet Trailer und eine Bildergalerie als Extras. Außerdem werden jeweils zwei Trailer zu diversen KSM Filmen automatisch abgespielt. Warum ein nicht mal 180 Minuten langes Filmereignis nicht auf eine DVD-Scheibe gepasst hat, entzieht sich der Kenntnis, aber jede Folge bekommt hier nun mal die eigene DVD.


Aufstieg und Fall des Wollspinners William Bellman: Roman
Aufstieg und Fall des Wollspinners William Bellman: Roman
von Diane Setterfield
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wer hat Angst vor dem schwarzen Mann?, 5. Februar 2015
Jetzt brauchte er nur noch einen Strick - und er wusste, wo er einen finden würde! Die Särge wurden mit Stricken in die Gruften hinuntergelassen, und da es derzeit so viele Beerdigungen gab -zwei bis drei am Tag-, wurden die Stricke nicht verstaut, sondern an einen Haken an der Treppe zur Gruft gehängt. Er hatte sie gesehen. Ein Diebstahl war nicht zu befürchten. Welcher Dieb hätte es schon auf einen Strick abgesehen, mit dem Leichen in ihre Gräber versenkt worden waren?

Und so schlug Bellman den Weg zum Friedhof ein. Kein unerreichbares Ziel! Er fühlte sich schon besser.
Im Schein einer schmalen Mondsichel war der Himmel nicht vollkommen dunkel, und die Eiben auf dem Friedhof setzten sich davon ab. Er ging langsam, stolperte zuweilen, wenn er vom Weg abkam und auf das unebene Gras trat. Er fand einen Strick, und auf dem Rückweg zum Friedhofstor sah er das frische Grab von Rose.

Er ging langsamer weiter und blieb stehen.

Er spürte, dass er nicht allein war. Nicht weit von ihm lehnte der Mann in Schwarz an einem Grabstein. Er stand nur da und blickte geduldig in die dunklen Baumkronen unter dem Himmel.

Hatte bis dahin eine leichte Brise geweht, so regte sich jetzt kein Lüftchen mehr.

Der Mann machte den Eindruck, als habe er schon lange gewartet, ohne in Eile zu sein. Der Mann hatte alle Zeit der Welt.
(Aufstieg und Fall ..., Seiten 174, 175).

Vielleicht können sich einige Leser noch an Die dreizehnte Geschichte erinnern, ein Roman der mit seinen vielen Zitaten und Anlehnungen an die englische Literatur des 19. Jahrhunderts fast wie eine Liebeserklärung derselben las. Die Autorin eben dieses Buches hat nun einen ganz eigene Geschichte geschaffen, die zeitlich bestimmt nicht ohne Grund im viktorianischen Zeitalter angesiedelt ist.
Zwar ist es beim Lesen hier eher Edgar Allan Poe und weniger die Bronte-Schwestern, an den der Leser denken mag, aber auch Charles Dickens scheint aus der Ferne Pate gestanden zu haben. Vom Werdegang eines verflixt geschickten Burschen berichtet die Geschichte, wobei ein bewusst verdrängtes Kindheitsabenteuer mit dem fortwährend eingebrachten Krähen Motiv in den Fokus gerückt wird. Durch das scheinbar recht willkürliche Auftreten des schwarz gekleideten (Jungen) Mannes erhält das Ganze einen ganz bestimmten Unterton, der wahrhaft prächtig in viktorianischer (Schauer-)Manier eindringt. Langsam erkennt der Leser ein Erzählmuster und folgt fasziniert den Spuren, während er sich auf den Rhythmus und die unaufdringliche Theatralik des scheinbar Alltäglichen einstellt.

Der zehnjährige William will seinen Altersgenossen seine Überlegenheit beweisen. Alle im selben Monat desselben Jahres geboren, finden die Jungen sich in diesem Sommer zusammen, um ihre Kräfte zu messen, bevor sie sich den ganz eigenen Herausforderungen ihres Lebens stellen. Ein Hauch von Wagemut und Größenwahn umweht den Jungen, der sich an dem Gefühl berauscht, jeden Tag etwas Neues zu beherrschen. An diesem besonderen Tag scheint es keine Grenzen zu geben. William verkündet den verblüfften Gefährten, eine Saatkrähe, die sich auf einem entfernten Ast niedergelassen hat, mit seiner neuen Steinschleuder abzuschießen. Doch kurz darauf stimmt er selbst in das ungläubige Lachen seiner Freunde ein. Das Vorhaben scheint aberwitzig und unmöglich zu sein. Dennoch spannt Will endlich seine Schleuder - und die Krähe fällt, tödlich getroffen zu Boden. Als die übermütigen Jungen sich schließlich trennen, liegt der Herbst bereits in der Luft. Bald scheint das Abenteuer vergessen. Die Krähe jedoch wird sich in Erinnerung bringen und das Leben des William Bellman begleiten ...

Dieser Roman ist die ideale Lektüre, wenn draußen die Tage grau und düster sind und die Krähen ihr unmelodisches Konzert erklingen lassen. Und mal abgesehen von der wirklich packend geschriebenen Geschichte, kann man hier vergnüglich viel über einen wenig beachteten Vogel lernen. Der Mythos der Krähe wird hier mit einer Leichtigkeit belebt, die man nicht mit Beiläufigkeit verwechseln sollte. Schlaflose Nächte wird dieser Roman allerdings nicht bereiten. Mit bestechender Ironie und subtilen Beschreibungen schafft Diane Setterfield eine gesunde Distanz zwischen Handlung und Leser. Obwohl sie die schauerlichen und bedrohlichen Schattierungen ihres Werkes zu genießen scheint, sind diese doch in einem ausgewogenen Verhältnis zu dem bodenständigen Humor und einem Sinn für Situationskomik, der den Roman ebenfalls so lesenswert machten.


Flavia de Luce 6 - Tote Vögel singen nicht: Roman
Flavia de Luce 6 - Tote Vögel singen nicht: Roman
von Alan Bradley
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

3.0 von 5 Sternen Flavia hebt ab, 5. Februar 2015
Was mir wirklich Kopfzerbrechen bereitete, war Folgendes: Bis meine Schicht bei Harriet anfing, blieben mir nur noch ein paar Stunden, um mich darauf vorzubereiten. Andererseits hatte das freundliche Schicksal dafür gesorgt, dass sich die Dauer meiner Wache verdreifacht hatte. Statt 4 Stunden und 48 Minuten hatte ich nun insgesamt über 15 Stunden lang Zeit - wenn auch auf drei Schichten verteilt: Vaters, Feelys und meine eigene (das Ganze allerdings unterbrochen durch Daffys Einsatz), um Harriet von den Toten aufzuerwecken.

Das war meine Chance - und zwar die erste und letzte -, endlich die Anerkennung meiner Familie zu erlangen. Wenn es schiefging, würde ich ein für alle Mal eine Ausgestoßene bleiben.

Ich hatte keine Sekunde zu verlieren.

Jetzt hing alles von Flavia de Luce ab.
(Tote Vögel singen nicht, Seiten 145, 146).

Natürlich erinnern sich alle Flavia de Luce-Fans nach der Lektüre von Flavia de Luce 5 - Schlussakkord für einen Mord: Roman an die dramatische Verkündung der Heimkehr von Harriet, Flavias seit Jahren verschollene Mutter, die unter tragischen Umständen ums Leben kam. Im Prolog lässt es sich der Autor Alan Bradley nicht nehmen, diese Szene der Eröffnung erneut aufzugreifen und sie als Ausgangspunkt für seinen aktuellen Roman zu verwenden, in der Flavia de Luce nicht nur einem gerissenen Bahnsteigmörder auf die Schliche kommt, sondern auch so einiges über ihre eigene Vergangenheit und die ihrer Familie erfährt.

Bereits im ersten Kapitel nimmt die Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes Fahrt auf, denn ein Zug rollt ein in Bishop's Lacey. Außerplanmäßig, versteht sich, aber nicht unerwartet, erreicht Harriet de Luce zum letzten Mal ihren Heimatort in einem Sonderzug. Die verschollene Mutter von Flavia liegt tot in einem Sarg, der wie für ein Staatsbegräbnis beflaggt ist. Trotz ihrer aufgewühlten und traurigen Stimmung ist die aufgeweckte, mittlerweile beinahe 12jährige Hobbydetektivin erst verwirrt und dann elektrisiert, als der ehrwürdige Mr. Churchill er ihr höchstpersönlich am Bahnhof die Hand schüttelt und sie tatsächlich fragt, ob sie bereits in den Genuss von Fasanensandwiches gekommen ist. Kurze Zeit später warnt sie ein fremder Mann und trägt ihr eine wichtige Botschaft für ihren Vater auf, doch bevor Flavia nur einen Faden der kuriosen Bekanntschaften greifen kann, liegt der Botschafter bereits tot auf den Gleisen. Eine Frauenstimme ruft, dass der Betreffende geschubst wurde, aber ist dies nur der Aufregung zuzuschreiben?
Während Flavia unter dem Alpdruck der Ereignisse zu stehen scheint, reift in ihrem Hirn bereits ein neuer, ziemlich größenwahnsinniger doch um so sehnsüchtiger Gedanke: ist es dank der Erkenntnisse der Wissenschaft und Chemie nicht vielleicht möglich, das Wunder der Auferstehung zu vollbringen? Wird Flavia die nötigen Mittel und Wege finden, um das schier Unmöglich zu wagen? Und welche Folgen wird das Experiment haben?
Todesmutig stellt sich Flavia den nötigen Herausforderungen und hebt zwischenzeitlich sogar mit dem alten Flugzeug ihrer Mutter ab. Schließlich hat ein kurzfristiger Wechsel der Perspektive noch nie geschadet...

Weniger Krimi, sondern vielmehr ein ungewöhnliches Familienportrait entwickelt der Autor in diesem Band. Dadurch wird die Figuren- und Charakterzeichnung der Hauptakteurin, der beliebten Flavia de Luce etwas ausgereifter und tiefer. Manchmal hat man allerdings das Gefühl, dass die kleine Heldin dafür noch nicht ganz bereit ist und dann holt man selbst als Leser mal Luft und ist mit der Welt versöhnt, wenn Flavia mit ihrem geliebten Fahrrad rasant durch die Gegend braust. Gegen Ende des Romans scheint klar, dass mit dem vielen Details aus den kaum vergangenen Details aus der Familienchronik ein gewisses Ziel verfolgt wird und es kann sogar sein, dass Alan Bradley es als reizende Herausforderung betrachtet, demnächst ein wenig Heimatgeschichte seines eigenen Landes zu verarbeiten. Doch dies bleibt abzuwarten.

Zusammenfassend kann man sagen, dass auch im vorliegenden Band ungewöhnliche Ideen und wagemutige Taten von Flavia de Luce eine Rolle spielen. Allerdings hat der Roman, trotz des dramatischen Rahmens seine Längen und manchmal gelingt es erst im allerletzten Moment, doch wieder Fahrt aufzunehmen und die Handlung mit etwas mehr Spannung und kleinen Überraschungen aufzulockern. Wer Flavia bisher begeistert die Treue gehalten hat, wird auch diesen Roman als annehmbar betrachten, auch wenn ein leichtes Übergangs-Buch-Gefühl nicht ganz weichen will. Sollte der Autor tatsächlich seine angedeuteten großen Pläne mit seiner flinken Heldin mit den Chemiekünsten verwirklichen, wird man diese Geschichte wohl sogar als notwendig(es Übel) betrachten.


HyperX FURY USB Flash 16 GB Speicherstick 3.0 rot
HyperX FURY USB Flash 16 GB Speicherstick 3.0 rot
Preis: EUR 12,30

0 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Den verliert man nicht so leicht ..., 19. Januar 2015
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Der USB Stick hat ein aktuelles Design, welches der Cybergeneration angepasst ist und zu dem schnittigen Look von Spielkonsolen passen soll. Wer also auf die Optik wert legt, wird diesen eher aggressiven Look in schwarz-rot ansprechend finden.

Aber auch für all diejenigen, denen die Optik nicht ganz so wichtig ist, aber gerne einen etwas auffälligeren Stick benutzen, weil man den vielleicht nicht ganz so leicht in Geräten steckend vergisst, oder ihn auch leicht in Taschen und an anderen Aufbewahrungsorten finden möchte, ist hier ebenfalls gut bedient.

Der Stick liegt leicht in der Hand, lässt sich ohne Probleme am PC einstecken und wird sogleich erkannt. Das Speichern von Daten (Bildern, Dokumenten etc.) ist überhaupt kein Problem.

Der Stick ist auf eine Kapazität von 16 GB bis 64 ausgerichtet und somit auch für größere Datenmengen einsatzbereit.


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