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Rezensionen verfasst von
Tom Tigger "Tom Tigger" (Stuttgart)

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Phantastische Wissenschaft. Über Erich von Däniken und Johannes von Buttlar.
Phantastische Wissenschaft. Über Erich von Däniken und Johannes von Buttlar.
von Markus Pössel
  Broschiert

4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Einige richtige Ansätze, 14. August 2011
Herr Pössels Buch hat bei mir einen zwiespältigen Eindruck hinterlassen. Einerseits bemüht er sich um sachliche und faire Kritik, die in vielen Fällen absolut berechtigt ist, und andererseits wird doch ersichtlich, dass er in dem Bemühen, Däniken und Co. zu widerlegen, nicht immer unvoreingenommen ist.
Positiv:
Herrn Pössels Kritik ist im Ton verbindlich, fair und sachlich. Er recherchiert sehr sorgfältig und macht genaue Quellenangaben.
Die Kritik an Johannes von Buttlar (und teilweise an Erich von Däniken) ist nachvollziehbar und gut begründet. Buttlars Thesen zum Bermuda-Dreieck werden klar widerlegt. Herr Pössel zeigt auf, dass Buttlars Darlegungen zur Einstein-Rosen-Brücke, zur Manipulierbarkeit von Zeit und Raum, fachlich falsch sind.
Negativ:
Einige der Kritikpunkte, mit denen die Thesen Erich von Dänikens konfrontiert werden, sind falsch und zeugen nicht gerade von wissenschaftlicher Objektivität.
Beispiel 1: Herr Pössel gibt zu bedenken, dass das Wissen der Dogon über das Sirius System von weißen Missionaren stammen kann, die den Eingeborenenstamm im 20. Jahrhundert besucht haben. Desweiteren gibt er zu bedenken, dass das Sigui-Fest habe nicht anolog zur Umlaufbahn des Siurius B um den Sirius A alle 50 Jahre, sondern alle 60 Jahre stattgefunden.
Die Vorstellung, dass christliche Missionare nach Afrika reisen, um den Eingeborenen Vorträge in Astronomie zu halten, ist schlicht absurd. Die Dogon feiern das Sigui-Fest schon seit Jahrhunderten, was durch alte Masken und Ritualgegenstände belegt wird, die bei dieser Gelegenheit angefertigt werden. Die Behauptung, das Sigui-Fest werde alle 60 Jahre abgehalten, ist falsch. Das Fest fand zumindest in der Vergangenheit alle 50 Jahre statt. Pössel unterschlägt schlichtweg, dass das Sirius-Wissen schon im alten Ägypten nachweisbar ist, wo der Isiskult mit dem Sirius verbunden wurde. Gab es auch im alten Ägypten christliche Missionare?
Beispiel 2: Pössel unterschlägt, dass Glaskörper, wie sie auf dem 'Glühbirnenrelief' zu sehen sind, längst gefunden wurden und im Ägyptischen Museum zu sehen sind. Die von ihm genannten Hieroglyphen widerlegen die Elektro-These in keiner Weise. Der Nachweis, dass die alten Ägypter konventionelle Beleuchtungsmethoden verwendeten, geht komplett ins Leere, denn das dargelegte Relief gibt offenkundig keinen Gebrauchsgegenstand wieder, sondern ist, wenn es sich wirklich um eine technische Darstellung handelt, Teil eines Imitationskultes oder sogar nur das Bruchstück eines technischen Wissens, das mystifiziert wurde. Weshalb es auch als Tempeldarstellung verwendet wurde. Wiederum unterschlägt Pössel, dass es auch Bilder der möglichen Energiequelle gibt. Einige Darstellungen zeigen mehrere miteinander verbundene Vasen, die mit Drähten verbunden sind und stark an hintereinander geschaltete galvanische Vasenbatterien erinnern, wie sie im Irak gefunden wurden. Er sagt auch nicht, dass die an Spannungsisolatoren erinnernden Djed-Pfeiler gelegentlich mit Drähten verbunden wurden. Die Übereinstimmungen der Dendera-Reliefs mit tatsächlichen technischen Einrichtungen sind so vielfältig, dass man kaum an den berühmten Zufall glauben mag.
Beispiel 3:
Herr Pössel sagt, dass Däniken die technischen Schilderungen der Hesekiel-Texte willkürlich aus dem Bibeltext zusammengestellt hat. Das ist falsch. Däniken zitiert Passagen, die im ersten Kapitel des Hesekiel-Buches einen durchgehenden, ununterbrochenen Text bilden. Dieser Text steht nicht allein. In fast allen Mythologien der Völker werden fliegende Wagen mit allen technischen Details wiedergegeben. Diejenigen, die die alten Texte ernst nehmen, sind die Pseudowissenschaftler und diejenigen, die leugnen, was zu lesen ist, stehen auf dem Boden der Wissenschaft. Das ist mein Fazit des Buches. Einige gute Ansätze in Herrn Pössels Buch waren mir zu wenig. Mehr Unvoreingenommenheit hätte dem Bucht gutgetan.


Im Labyrinth des Unerklärlichen. Rätselhafte Funde der Menschheitsgeschichte
Im Labyrinth des Unerklärlichen. Rätselhafte Funde der Menschheitsgeschichte
von Klaus Dona
  Gebundene Ausgabe

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessante Auflistung archäologischer Geheimnisse, 6. Januar 2009
Das vorliegende Buch enthält eine interrasante Auflistung archäologischer Fundstücke, die sich nicht so recht mit unserem angeblich festgefügten Weltbild zu vertragen scheint. Einige der dargestellten Artefakte beruhen allerdings eindeutig auf Fälschungen. Hierzu gehören Teile der Crespi-Sammlung oder die Tafeln von Michigan. Der ebenfalls abgebildete Kristallschädel wurde nachweislich im 19. Jahrhundert hergestellt und stellt kein Fundstück aus der Vorzeit dar.
Zugegebenermaßen war ich auch hinsichtlich eines 400 Millionen Jahre alten Schuhabdrucks skeptisch. Ich dachte, dass Derartiges nicht möglich sein kann. Irrtum! In einem anderen BuchGeheimsache außerirdisches Leben: Beweise für das Unmögliche fand ich hierzu jedoch eine detailliertere wissenschaftliche Analyse, die klar belegt, dass jener versteinerte Abdruck weder auf einer Fälschung noch auf einer Laune der Natur beruhen kann. Wer hinterließ vor 400 Millionen Jahren einen überdimensionalen Schuhabdruck auf der Erde? Ein Mensch kann es kaum gewesen sein.


Brisante Archäologie: Geschichte ohne Dogma
Brisante Archäologie: Geschichte ohne Dogma
von Erich von Däniken
  Gebundene Ausgabe

16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch, das nachdenklich macht, 22. November 2008
Das Buch bietet einen guten Querschnitt zum Thema PaläoSeti und Präastronautik. Zahlreiche Autoren kommen mit kurzen Beiträgen zu Wort. Schwerpunkte sind die Rätsel der Megalithkulturen und die Geheimnisse des alten Ägyptens. Sicherlich enthalten einige Beiträge sachliche Fehler, doch unbestreitbar ist, dass die menschliche Geschichte jenseits archäologischer Dogmen noch viele Mysterien bereithält. Als ausführlichere Begleitliteratur empfehle ich die folgenden Buchtitel:

Geheimsache außerirdisches Leben. Beweise für das Unmögliche
und
Dinge, die es nicht geben dürfte. Mysteriöse Museumsstücke aus aller Welt


Nicht von dieser Welt
Nicht von dieser Welt
von Hartwig Hausdorf
  Gebundene Ausgabe

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einige neue Erkenntnisse, 5. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Nicht von dieser Welt (Gebundene Ausgabe)
Ein gut recherchiertes Buch von Hartwig Hausdorf, mit dem Prä-Astronautiker voll auf ihre Kosten kommen. Der Autor stellt u.a. bisher unbekannte Felszeichnungen und Steinfiguren vor, die eindeutig technische Attribute aufweisen. Ähnlich wie der Autor Oliver Deberling (Geheimsache außerirdisches Leben") belegt auch Hausdorf, dass es im Bereich der PaläoSETI-Forschung noch viel Neues zu entdecken gibt. Allerdings ist der Schreibstil Hausdorfs an einigen Stellen verbesserungsfähig.


Tomy und der Planet der Lüge
Tomy und der Planet der Lüge
von Erich von Däniken
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 9,95

8 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Völlig unglaubwürdig, 11. Januar 2007
Nach eigener Aussage hat EvD noch nie UFOs oder Außerirdische gesehen. Mit diesem Buch lässt er endlich die Katze aus dem Sack. Er war doch einmal Zeuge einer unheimlichen Begegnung mit dem rätselhaften Tomy". Im Herbst 1987 materialisierte sich vor ihm das außerirdische Wesen Tomy". Der Herabgebeamte Tomy" wurde auch von anderen beobachtet und war später sogar den Geheimdiensten zu Willen.

Das Ganze ist nicht etwa eine schlechte Romanfiktion, sondern wirklich geschehen. Das zumindest betont v. Däniken. Vielleicht glaubt v. Däniken diesen Unsinn ja wirklich, aber er sollte es nicht ernsthaft von anderen verlangen. Das Buch schadet nicht nur dem Autor, sondern leider auch der seriösen Erforschung außerirdischer Phänomene.


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