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Beiträge von Heike Lebeau
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Hilfreiche Bewertungen: 7

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Rezensionen verfasst von
Heike Lebeau "Spielmaus" (Westmünsterland)
(REAL NAME)   

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Sarah
Sarah
von J. T. LeRoy
  Gebundene Ausgabe

3 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Interessante Milieustudie - kranke Welt, 17. Oktober 2001
Rezension bezieht sich auf: Sarah (Gebundene Ausgabe)
Sorry, ich kann die allgemeine Begeisterung über dieses Erstlingswerk von J.T. Leroy nicht teilen, obwohl ich durchaus einräume, dass es angesichts des weitgehend autobiographischen Hintergrunds des Werks absolut erstaunlich ist, dass ein junger Mensch aus diesem Milieu in der Lage ist, diese Geschichte in kohärenter Form niederzuschreiben.
Zugegebenermaßen hat mich die Darstellung dieses in vielfältiger Weise kranken Umfeldes beeindruckt und in seiner stellenweisen Brutalität geschockt. Das Buch ist auch durchaus packend und schwer aus der Hand zu legen. Trotzdem: Es ist kein Buch, bei dem man sich nach der Lektüre besser fühlt als vorher, im Gegenteil. Eine Welt, die ausschließlich aus Verirrungen von Körper und Geist, aus Brutalität, Willkür und berechtigtem Misstrauen besteht, eine Welt, in der selbst grundlegende Bedürfnisse wie das natürliche Verlangen nach Mutterliebe nicht erfüllt werden, erscheint mir weder lebenswert noch unbedingt lesenswert - sie kann nur Depressionen auslösen. Aus diesem Grund finde ich, dass man "Sarah" nicht unbedingt gelesen haben muss.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 18, 2010 9:44 AM CET


Angela's Ashes: A Memoir of a Childhood
Angela's Ashes: A Memoir of a Childhood
von Frank McCourt
  Taschenbuch

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Katastrophale Verhältnisse - dennoch ein zauberhaftes Buch!, 10. Oktober 2001
Ein Buch der Gegensätze: Es ist absolut erstaunlich, wie die Schilderung der erschreckenden Zustände, in denen Frank McCourt in ärmsten Verhältnissen im erzkatholischen Irland aufwächst, ein derartig bezauberndes Buch ergeben kann. Der kindlich-unschuldige Umgang mit einer derben, häufig von Fäkalausdrücken geprägten Sprache macht ein weiteres Spannungsmoment dieses Werks aus. Die übermächtige Rolle der katholischen Kirche und die Doppelmoral der Menschen stehen ebenfalls in krassem Gegensatz. Alles in allem: zutiefst beeindruckend.


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