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Rezensionen verfasst von
teekay "T."

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Gruselkabinett 51 - Die Mumie
Gruselkabinett 51 - Die Mumie
Preis: EUR 6,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Typischer Doyle-Grusel mal ohne Holmes und Watson, 4. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Gruselkabinett 51 - Die Mumie (Audio CD)
Der Fall von der unheimlichen Mumie in Oxforder Studentenkreisen ist ein klassicher Doyle und als Maritim-Sherlock-Holmes-Fan erwarte ich eigentlich jede Minute einen scharfsinnigen Kommentar von Christian Rhode (denn natuerlich kann Holmes auch alle Hiroglyphen lesen!) oder einen aegstlich-skeptischen Einwurf von Peter Groeger ('Aber Holmes, Sie glauben doch nicht wirklich, dass die Mumie...'). Auf jeden Fall solide Grusel-Krimiunterhaltung, mit klassischen und Doyle-typischen Elementen (Uni, naechtliche Aktivitaeten, Streit um eine Frau, geheimnisvolle Wesen). Ebenfalls wie zu erwarten wird der Stoff von Titania in gewohnter Manier gut umgesetzt und Sprecher, Atmosphaere und Musik entfalten gutes Ohren-Kino. Schulnote 2+, weil Doyle-Geschichten nur einen begrenzten Neuigkeitswert haben.


Folge 01: Echtes Geld Für Falsche Pfiffe
Folge 01: Echtes Geld Für Falsche Pfiffe
Preis: EUR 3,49

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kolumbus und Sohn die machen das schon, waehle 55144 und sie helfen auch Dir!, 2. Juni 2011
Alleine fuer den fast 3-minuetigen Titelsong aus dessen Refrain die Zeile stammt und der es muehelos mit Kult-Intros wie z.B. von den Fuenf Freunden aufnehmen kann muss es 5 Punkte geben! Aber Spass beiseite. Ich oute mich gerne als Nostalgiker und bin froh, dass mir ein Bekannter seine Kolumbus-Kassetten ausgeliehen hat, bevor sie auf den Flohmarkt kamen. Beste Kinder-Krimi-Unterhaltung aus den fruehen 80er Jahren. Die Sprecherliste (Gruetzner, Luedke, Zibell, Halver, Kramer, Doerk) und die Tatsache, dass Hans-Joachim Herwald fuer die Produktion verantwortlich zeichnet eruebrigen beinahe weitere Kommentare. In einer guten halben Stunde wird ein recht harmloser Fall um Betrug bei einem Fussballspiel aufgeklaert und mir kommt es manchmal so vor, als ob Funk-Fuchs-Vater 'Old Man' Jeitzt mit Boemmel unter die Detektive gegangen ist. Es werden auch reichlich semi-lustige Wortspiele praesentiert und man merkt, wie unvergleichbar anders Hoerspiele 1982 erdacht wurden. Mit der ersten Folge erreicht die Serie noch nicht das atmosphaerische Niveau von Europa-Schwesterserien aus der Zeit, aber alleine schon wegen der Vorstellung, dass Eisdielen mal ein zentraler sozialer Interaktionen waren gebe ich vier volle Punkte und freue mich auf weitere Faelle!


Der letzte Fall (42)
Der letzte Fall (42)
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Interessanter Fall und Einblicke in private Entwicklungen, 31. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Der letzte Fall (42) (Audio CD)
Fast erscheint es ja so, als ob meine Kritik an der letzten Folge positiv umgesetzt wurde, aber es ist wohl doch eher ein Beweis dafuer, wie clever die Macher die Serie fort- und umsetzen.
Der Fall um den toten Schriftsteller ist auf jeden Fall gut gelungen und weiss mit einem 'es ist nicht so, wie du denkst' Plot zu unterhalten. Dass ein von Paparazzi gejagter Schriftsteller der sein Leben in der Boulevardpresse auslebt nun ploetzlich zurueckgezogen neben Lady Bedfort lebt ist vielleicht nicht ganz so glaubwuerdig, aber stoert auch nicht weiter. Fast noch wichtiger als die Story bei der die undurchsichtige Verlagschefin besonders gelungen von Brigitta Weizenegger gespielt wird, ist aber die Tatsache, dass es auch 'privat' weitere Entwicklungen gibt: Vivien und Inspektor Miller treffen sich privat-na klar, weil der so gut zuhoeren kann ;)...die Beziehung von Lady Bedfort und Tim wird ebenfalls angesprochen und trotz Inspektor Gomery's Zurueckhaltung pendelt sich das 'Arbeitsverhaeltnis' zwischen Polizei und den Seniorenermittlern weiter ein. Ach ja: Und ein bisschen Humor steht der Serie sehr gut! Fazit: Die Serie gibt sich keine Bloesse und es geht gewohnt gut weiter! Volle 4 Punkte!


Gruselkabinett 55 - Aylmer Vance - Abenteuer eines Geistersehers Teil 2
Gruselkabinett 55 - Aylmer Vance - Abenteuer eines Geistersehers Teil 2
Preis: EUR 5,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Folge aus dem Lehrbuch der Schauer-Unterhaltung, 26. Mai 2011
Der zweite Teil der Geisterseher Miniserie um Aylmer Vance hat mir noch ein bisschen besser gefallen als der Auftakt und bietet nahezu perfekte Gruselunterhaltung. Selbst fuer die gewohnt hohen Titania-Verhaeltnisse ist hier geradezu ein Schauerhoerspiel aus dem Lehrbuch enstanden. Wieder werden zwei 'Faelle' behandelt. Den Auftakt gibt eine nett-romantische Schauergeschichte um eine laengst verstorbene Schoenheit die ausgerechnet zu dem Maskenball auftaucht bei dem auch Aylmer Vance Gast ist. Er wird magisch angezogen von der Lady mit den gruenen Aermeln, die perfekt von Marie Bierstedt in Szene gesetzt wird. Die Atmosphaere auf dem Maskenball wird ebenso lebendig eingefangen und es entsteht vielleicht kein Mega-Grusel aber eine wohlige Schauergeschichte wie man sie sich in alten englischen Herrenhaeusern vorstellt. Doch die dramatische Schlagzahl wird im zweiten Fall deutlich erhoeht, bei dem es um einen Schriftsteller geht, der fuer seine Verse brennt und als verkanntes Genie in den Selbstmord getrieben wird. Die Rueckblicke sind dann auch eher dramatisch-tragisch als gruselig, aber werden mit genau der richtigen brennenden Intensitaet von Sascha Rotermund und Uschi Hugo gespielt. Toll-besonders, wenn man selber zur schreibenden Zunft im weitesten Sinne gehoert...Am Ende passiert dann zum Glueck doch nicht das ganz grosse Unglueck. Mindestens ebenso interessant und wichtig ist, dass Dexter seine Faehigkeiten als Medium entdeckt und offiziell der Assistent von Vance wird. Von nun an kann es also gemeinsam weitergehen! Wie gesagt, Story, Atmosphaere und Sprecher bilden eine perfekte Einheit und Georg Panczak kann endlich sein ganzes Talent zeigen. Ich freue mich auf eine Fortsetzung der Serie innerhalb der Serie!


Gruselkabinett 54 - Aylmer Vance - Abenteuer eines Geistersehers Teil 1
Gruselkabinett 54 - Aylmer Vance - Abenteuer eines Geistersehers Teil 1
Wird angeboten von dodax-online
Preis: EUR 8,63

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Gruselkabinett setzt wiedermal neue Akzente, 24. Mai 2011
Ich hoere immer mal wieder beim Gruselkabinett rein ohne die ganze Sammlung zu kennen, aber ich bin immer wieder positiv ueberrascht, wie innerhalb dieser Reihe neue, innovative und interessante Impulse gesetzt werden. Einen quasi-Sherlock Holmes fuer Geistererscheinungen einzufuehren finde ich gelungen und die ersten beide Faelle bieten angenehme Schauer-Romantik die auf der Gruselskala jetzt keinen Mega-Ausschlag erzeugen, aber doch schaurig-dramatisch enden. Die beiden 'Faelle' (eigentlich sind es ja eher Situationen aus dem Freundes- und Familienkreis die Aylmer Vance eher zufaellig beobachtet) werden in einen netten Erzaehlrahmen eingepasst, bei dem Vance seinen zukuenftigen Chronisten Dexter kennen lernt. Insgesamt eine runde Sache, obwohl Vance ja eher als 'rationaler' Kritiker erscheint, der uebernatuerlichen Erscheinungen skeptisch gegenueber steht bis er sie selber miterlebt. Wie immer stimmen Musik, Atmosphaere und Sprecher. Apropos Sprecher: Einerseits war ich etwas zurueckhaltend ueber die Wahl von Hans-Georg Panczak als Vance, da er mir als Pater Brown-sidekick Hercule Flambeau doch sehr bekannt war und seine Maritim-spin-off Serie nun nicht gerade gelungen war. Andererseits spielt er hier sein ganzes Koennen aus und wirkt ernster aber auch 'cleverer' als Flambeau-Hut ab vor dieser professionellen Performance. Mit Ekkehard Belle gibt es einen quasi-Horst Frank den man als alter Drei Fragezeichen-Fan gleich ins Herz schliesst und alle Nebenrollen sind prima besetzt und Luisa Wietzorek als Kind/junges Maedchen spricht wieder sehr angenehm. Der Auftakt einer Mini-Serie innerhalb der Serie ist sehr gelungen und bietet klassische romantische Motive von verlorenen Zivilisationen ueber Natuerverbundenheit und Liebe die staerker ist als jedes irdische Band. Titania setzt weiterhin Akzente trotz erster dunkler Wolken am Hoerspielhorizont.


Lady Bedfort 28. Die schwarze Dame
Lady Bedfort 28. Die schwarze Dame
von Lady Bedfort
  Audio CD

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Fall, aber etwas haerter als man es von der Lady gewohnt ist, 23. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Lady Bedfort 28. Die schwarze Dame (Audio CD)
Ich bin ganz ehrlich froh, dass man den Weg der sich in dieser Folge abzeichnet mit der Serie so nicht weiter gegangen ist. Die Folge ist eigentlich etwas zu 'hart', zynisch und Lady Bedfort zu forsch. Nun weiss ich aber, dass die Serie auf hohem Niveau weiter geht, auch wenn mich die Folge ein bisschen an die Nr. 30 erinnert, wo auch eher im Stil von 'Die groessten Faelle von Scotland Yard' ermittelt wurde.
Vom Prinzip hat die Folge wieder alle klassischen Elemente: Gute Sprecher, eine tadellose Atmosphaere und eine Story die tief im Verbrechersumpf von Broughton angesiedelt ist. Aber Lady Bedfort agiert mir zu forsch (Erbrechen eines Polizeisiegels) und am Ende habe ich leichte Zweifel, wie tief die kriminellen Abgruende im eigentlich doch recht beschaulichen Broughton sind. Udo Schenk spricht hier mal einen sympathischen Fencheltee-trinkenden, vollbaertigen Oekolandwirt...nee quatsch, er ist natuerlich wieder ein leicht psyopathischer Unsympat (und natuerlich wie immer gut/glaubhaft) und auch sonst gewohnt gute Krimikost. Fazit: Auch wenn ich der Serie eine Umorientierungsphase zugestehe, bin ich froh, dass Lady Bedfort im Laufe der weiteren Folgen zusammen mit Inspektor Miller und Koepfchen ihre Faelle bearbeitet und nicht zur 'harten' Privatermittlerin wird. 3,8 Punkte.


Der Schatten im Maisfeld (40)
Der Schatten im Maisfeld (40)
Preis: EUR 12,42

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine der besten Krimiserien wird stark fortgesetzt, 19. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Schatten im Maisfeld (40) (Audio CD)
Lady Bedfort zaehlt mittlerweile zu meinen Lieblingsserien, weil man sich eigentlich immer auf die Qualitaet verlassen kann. Auch im neuen Fall stimmen Story, Sprecher und Atmosphaere und es gibt wieder ein spannendes und zugleich zeitloses Krimi-Abenteuer. Intensive Dialogszenen im Kammerspielcharakter zwischen den Inspektoren und Beteiligten wechseln sich ab mit amtmophaerisch dichten 'Aussenszenen' die ihren Hoehepunkt im titelgebenden Maisfeld haben. Geraeusche und Musik sind nahezu perfekt und neben den bekannten Hauptsprechern sind auch ein paar frische Stimmen am Start die ihre Sache durchaus gut machen. Ich habe mich gefreut Kerstin Draeger wieder einmal zu hoeren. Der Hoerplanet setzt Lady Bedfort weiterhin fast perfekt um-beste Krimiunterhaltung gaerantiert!


Folge 146/Der Biss der Bestie
Folge 146/Der Biss der Bestie
Preis: EUR 6,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besser werden die Folgen nicht mehr, 18. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Folge 146/Der Biss der Bestie (Audio CD)
Ich kann die grundsaetzlich positive Resonanz nachvollziehen. Auch wenn ich der teilweise recht lustigen Kinderbetreung und dem eklektischen Mix bekannter Versatzstuecke einen gewissen Unterhaltungswert nicht absprechen moechte, wirkt der eigentliche Fall wieder konstruiert und gibt kein klares Motiv her. Das hoert sich im Augenblick haerter an, als es gemeint ist, denn nach knapp 150 Folgen ist das keine kleine Leistung. Man muss auch das Europa-Marketing loben, denn nachdem die 'wird immer schlechter' Rufe lauter wurden, weiss man durch diese Folge geschickt die Kritik in Schach zu halten...bis Folge 150 erwarte ich dann auch erstmal keine grossen Highlights mehr. Dunkle Museen, stinkige katzenartige Raubtiere und irgendwas mit versunkenen Schaetzen ist ja nicht gerade neu, aber durch geschickte Neuzusammenstellung ('Metzen-Teures Billig' war mal ein Slogan eines Discounter nach der Wiedervereinigung...) und bestaendig guten Sprecherleistungen wird man gediegen unterhalten. Typischer Europa-Snack bei 3,5 Punkten ohne bitteren Nachgeschmack.


Lady Bedfort 29. Tod in den Highlands
Lady Bedfort 29. Tod in den Highlands
von John Beckmann
  Audio CD

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen In den Highlands passieren keine Highlights, 28. April 2011
Es gab mal eine vom Deutschen Bundestag eingesetzte Enquete-Kommission zu "Sogenannte Sekten und Psychogruppen", aber nicht erst seit dieser Zeit gehoeren Sekten, meistens harmlosere Esoterik-Vereine, zum Bestandteil des Hoerspieluniversums. Auch bei dieser Lady Bedfort Folge greift man auf eine dieser Gruppen zurueck, obwohl es ein Wanderverein, ein Vogelbeobachtungsverein oder von mir aus ein Yoga-Club auch getan haette und das schwaecht die Hoerfreude bei mir recht deutlich. Gerade Sekten waeren viel vorsichtiger und wuerden im Zweifel nicht eine alte Frau und ihren Butler mit auf eine rituelle Taufe mitnehmen. Auf der Minusseite taucht ebenfalls auf, dass man dem Kameraden Richard das Seil durchschneidet, aber er irgendwie trotzdem leicht zugaenglich gefunden wird-ich denke, der ist gerade in die Tiefe gestuerzt?! Sprecher, Musik und Atmo auf dem Berg gehen in Ordnung und es erinnert ein bisschen an Enid Blyton fuer Erwachsene, aber die Rahmenhandlung ist weniger ansprechend. Daher ein eher durchschnittlicher Bedfort-Fall um eine Beziehungstat bei dem vielleicht noch die Nebenhandlung um Inspektor Miller's Untersuchungsverfahren erwaehnenswert ist. Trotzdem bleibt die Folge unter der sonst sehr hohen Messlatte zurueck; knapp 3 Sterne.


173/die Skelettbande
173/die Skelettbande
Preis: EUR 7,49

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schwaecherer Fall mit vielen bekannten Versatzstuecken, 15. April 2011
Rezension bezieht sich auf: 173/die Skelettbande (Audio CD)
Die Folge ist deutlich schwaecher als der Vorgaenger, aber immer noch hoerbar auch wenn sich einige eher grundsaetzliche Probleme auftuen. Der Abwaertstrend ist erst einmal gestoppt und die Folge erinnert mich ein bisschen an die ersten Folgen die nach dem Tod von Stefan Wolf erschienen sind. Im unteren Mittelfeld, aber kein Unsinn. Allerdings besteht die Jagd nach der Skelettbande aus einer ganzen Reihe von bekannten TKKG-Versatzstuecken von denen man manchmal das Gefuehl hat, dass sie per 'copy und paste' zu einem Hoerspiel zusammen gefuegt werden. Ein bisschen 'Raetsel um die alte Villa' reloaded, ein bisschen 'Horror-Moenche' aus der 'Schreckenskammer', ein bisschen Zado aus dem 'Terror aus dem Pulverfass', ein bisschen Jungendgang wie beim 'Grafittifall' oder bei der Vorgaengerfolge um die rechtsradikale Gruppierung und das Ganze garniert mit einer neuen sektenartigen Bewegung um einen Autor von Selbsthilfe-Buechern ('Ersatzreligion' werden auch die Bettelmoenche aus Atlantis bezeichnet). Ok, Karl's Eltern haben eine Ehe-Krise (wahrscheinlich, weil Frau Vierstein nie eine Sprechrolle bekommen hat-aber das aendert sich hier endlich ;), aber dann ist auch wieder Eis essen und Schoko angesagt. Der eigentliche Fall ist auch verworren und Kommissar Zufall darf wieder mit ermitteln. Die Motive um eine Racheaktion nach 25 Jahren wirken nur bedingt glaubhaft und erinnnern ein wenig an Drei Fragezeichen und die 'Drei Tag' Sonderfolge. Am Ende stehen dann auch knapp 20 Personen auf dem Todesberg, aber ein richtiger 'Showdown' ist das auch nicht. Die Hauptsprecher sind professionell dabei, Sprechanteile gut verteilt. Die vielen Sprecher im Booklet taeuschen darueber hinweg, dass es ueberwiegend unbekannte Jugendstimmen sind. Dustin Semmelrogge brauche ich glaube nicht in erhoehten Dosen. Aber Marek 'Funk Fuchs 1' Harloff ist mal wieder mit an Bord. Edgar Bessen hat, aehnlich wie 'Hans Meinhardt' als Onkel Titus, das Pensionsalter deutlich ueberschritten.
Sicherlich kann man nicht sagen 'es wird immer schlechter'. Die neuen Autoren tuen der Serie gut, aber das alles findet schon in einem engen Korsett statt in dem man offenbar kaum was neues ausprobieren kann und sehr stark auf bekannte Versatzstuecke zurueckgreift. Moeglicherweise trifft da Europa auch eine gewisse Schuld, denn ich kenne die Buchvorlage nicht. Ein bisschen mehr als 2 Punkte sind da nicht drin.


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