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bigbug21 (Dresden)

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Wie wollen wir sterben?: Ein ärztliches Plädoyer für eine neue Sterbekultur in Zeiten der Hochleistungsmedizin
Wie wollen wir sterben?: Ein ärztliches Plädoyer für eine neue Sterbekultur in Zeiten der Hochleistungsmedizin
von Michael de Ridder
  Gebundene Ausgabe

26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein herausragendes, bewegendes und fundiertes Werk, das für den Laien nicht immer verständlich ist, 21. Mai 2010
Michael de Ridder stößt mit dem vorliegenden Werk ein Tabuthema der Gesellschaft vor: Die Frage, wie wir mit Menschen umgehen, die am Ende ihres Lebens stehen und solchen, die aufgrund schwerster Krankheiten (praktisch) keine Teilnahme mehr haben. Er richtet sich dabei auch gegen weite Teile der Ärzteschaft: Viele seiner Kollegen, so ein Grundtenor des Buches, könnten nicht loslassen, den Tod von Patienten akzeptieren und stattdessen das Sterben als Niederlage der Hochleistungsmedizin sehen. Dabei sei gerade die würdevolle Begleitung des Sterbens im ureigensten ärztlichen Auftrag. Viele Ärzte würden vergessen, dass nicht Lebenserhaltung um jeden Preis, sondern das Selbstbestimmungsrecht des Menschen im Mittelpunkt jedweder ärztlichen Behandlung zu stehen hat.

Anhand von zahlreichen Beispielen (oft aus seiner eigenen Berufspraxis) zeigt er auf, wie sinnlos der Einsatz eine Batterie modern(st)er medizinischer Methoden oft ist, wie um jede Lebensstunde und jeden -tag gekämpft wird, ohne die Frage nach Sinn und Lebensqualität im Sinne des Patienten zu stellen. Oft würden Patienten in Lagen gebracht, die dem klar geäußerten oder zumindest mutmaßlichen Patientenwillen widersprechen. Ist es, so de Ridder, nicht ein Armutszeugnis für eine hoch entwickelte Gesellschaft, wenn allzuoft bis an den Rand des medizintechnisch Möglichen gegangen wird, auf der anderen Seite knappe Pflegeschlüssel und sterile, straff organisierte Krankenhäuser gleichzeitig aber einem würdevollen Sterben im Wege stehen?

In einem dutzend Kapiteln, die knapp 300 Seiten füllen, versteht es de Ridder, dem Leser überdeutlich auf diese Widersprüche und Defizite hinzuweisen. Ausgehend vom Auftrag der Medizin am Lebensende geht der Frage nach, wann das Leben eigentlich endet, erläutert, warum von einem "Verhungern und Verdursten" Sterbender in der modernen Medizin eigentlich keine Rede sein kann und hinterfragt kritisch, wie viel Sinn eine bis zum Ende starr durchgeführte Maximalpflege von alten und kranken Menschen wohl bringen mag. Er zeigt, wie nicht selten der klare Patientenwille (würdevolles Sterben in aussichtslosen Situationen) all zu oft mit Füßen getreten wird und beleuchtet Extremfälle des mechanisierten Am-Leben-Haltens am Beispiel des so genannten "Wachkomas" und dem bewegenden Fall einer vom Hals abwärts gelähmten Patientin, die sich nach einem Unfall selbst als "beatmeten Kopf" bezeichnet. Am Ausklang der Buches hinterfragt er kritisch das aus seiner Sicht stigmatisierte Thema der Sterbehilfe und liefert ein überdeutliches Plädoyer für eine sterbebegleitende Medizin, die bis zur letzten Stunde das tatsächlich Wohl des ganzen Menschen und seinen Willen in den Mittelpunkt stellt.

Selten hat mich ein Buch derart aufgerüttelt, selten hat es mich so oft Tränen in die Augen getrieben, wie dieser Text. Dabei gelingt es dem Autor mit Bravour, eine Brücke zwischen nüchtern-emotionalen Tatsachenbericht und sachlich-wissenschaftlicher Fundierung zu schlagen. Mehr als 50 Belege untermauern den Text, wenn er stichhaltige Studien und Best-Practice- sowie Worst-Case-Beispiele zeigt. Das Buch ist in weiten Teilen sehr kurzweilig zu lesen und zumeist auch für den Laien verständlich.

Leider gelingt es de Ridder nicht immer, den medizinischen Laien mitzunehmen. Zwar gibt er zumeist für Fachbegriffe auch eine für den Laien verständliche Erklärung an, doch allzuoft lässt er den Leser im Dunkeln. Dass die mehrfach genannte "Onkologie" die Disziplin ist, die sich mit Krebs befasst, lässt sich beispielsweise weder aus dem Text noch aus dem Glossar erschließen. An einigen Stellen fällt es damit schwer, den an sich anschaulichen Beispielen de Ridders von Anfang an zu folgen. Das ein oder andere Stichwort in Klammern oder auch eine Fußnote könnte hier zum Verständnis beitragen. Auch hätte ich mir einen konkreten Leitfaden für meine eine Patientenverfügung gewünscht. Worauf sollte man hier aus seiner Sicht achten? Welche Kriterien bieten sich an, welche sind eher schwammig? Wie wünscht er sich als erfahrener Arzt und Intensivmediziner eine Patientenverfügung? An beiden Stellen würde ich mir für kommende Auflagen eine Nachbesserung wünschen.

Insgesamt können diese kleinen Blessuren nicht den Eindruck eines herausragenden Gesamtwerkes kaum trüben. Es bleibt zu hoffen, dass dieses Werk auch unter Fachleuten seine wachrüttelnde Wirkung nicht verfehlt.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 9, 2010 7:26 AM MEST


Sharp PA-VR10E Digital Voice Recorder
Sharp PA-VR10E Digital Voice Recorder

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein preisgünstiges, robustes Gerät, das besser sein könnte, 2. Mai 2010
Seit gut zwei Jahren ist dieses Gerät mein praktisch ständiger Begleiter. Egal ob beim Laufen, im Zug oder Auto, neben der morgendlichen Dusche oder abends neben dem Bett: Das robuste Gerät ist zumeist in Reichweite, damit keine Idee und kein Punkt verlorengeht.

Das Gerät hat mich dabei im Großen und Ganzen überzeugt. Zu einem fairen Preis nimmt das kompakte Gerät mehr als vier Stunden Sprache in hoher Qualität auf. Egal ob leise flüsternd, mit normaler Stimme oder als Mitschnitt einer Veranstaltung in einem großen Saal -- in allen Bereichen hat es sich bislang bewährt. Rund 500 Einzeldateien können im Rahmen dieser Kapazität aufgenommen werden, Die Laufzeit mit Akkus und Batterien liegt jeweils bei mehreren Stunden und geht in Ordnung.

Als nachteilig nehme ich die Reaktionszeit wahr. Wurde in den letzten ein, zwei Minuten nichts aufgenommen und abgespielt, vergehen einige Sekunden zwischen dem Drücken der Aufnahmetaste und der Aufnahme. Auch "staubt" das Display mit der Zeit zu und ist inzwischen aus vielen Blickwinkeln nicht mehr zu lesen. Nicht zuletzt vermisse ich eine Hintergrundbeleuchtung, damit das Gerät auch nachts ablesbar ist (die integrierte LED leuchtet zwar Aufnahmen rot, aber leider auch dann, wenn die Aufnahme pausiert ist). Auch das proprietäre Format der aufgenommenen Dateien nehme ich als Nachteil wahr. Als problematisch habe ich auch fehlende Sicherungen vor dem Löschen ganzer Ornder wahrgenommen -- wer hier nicht aufpasst und die Löschen-Taste ein wenig zu lange betätigt, löscht nach einfacher Bestätigung den kompletten Ordner (bis zu 127 Aufzeichnungen/Dateien) statt einer einzelnen Aufzeichnung. Wünschenswert wäre nicht zuletzt eine kleine Pufferbatterie, damit nicht bei jedem Akkuwechsel die Systemzeit neu eingestellt werden muss.

Insgesamt hat mich das Gerät im Großen und Ganzen überzeugt. Beim nächsten Mal würde ich aufgrund der angesprochenen Probleme jedoch durchaus auch andere Diktiergeräte ins Auge fassen.


Garmin GPS eTrex Legend HCx (ohne Kartenmaterial)
Garmin GPS eTrex Legend HCx (ohne Kartenmaterial)

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein gutes Produkt mit verbesserungsfähiger Ortung und exzelltentem Support, 5. April 2010
Seit fast zwei Jahren erfreue ich mich regelmäßig an diesem kompakten Navigationsgerät, das bequem in eine Jacken- oder Rucksackseitentasche passt. Da das mitgelieferte Kartenmaterial äußerst rudimentär ist, verwende ich das Gerät zu Fuß und auf dem Rad. Dabei habe ich das kostenlose Openstreetmap-Kartenmaterial für Garmin-Geräte, das inzwischen sogar eine Navigation ermöglichtm sehr zu schätzen gelernt. Im Gegensatz zu Google Maps und Konsorten sowie kommerziellem Kartenmaterial kennt das Gerät insbesondere in Ballungsräumen wirklich jeden einzelnen Schleichweg und führt routiniert per Fuß und Rad zum Ziel. Obwohl nicht immer ganz fehlerfrei, habe ich insbesondere die Funktion, stark befahrene Straßen ohne Radweg zu meiden, als sehr praktisch wahrgenommen.

Positiv ist mir neben dem hellen Display auch die lange Akkulaufzeit aufgefallen -- ein Tag draußen ist damit kein Problem. Einzig die Qualität der GPS-Ortung könnte für meine Begriffe noch etwas besser sein. Ein anderes Gerät mit SIRF-III-Chipsatz lieferte durchgehend präzisere Positionsdaten.

Wirklich beeindruckt hat mich der Support von Garmin. Nachdem sich in den letzten Monaten die umlaufende Gummierung sukzessive abgelöst hatte und mir im letzten Monat auch noch ein Teil der Fahrradbefestigung brach, habe ich das Gerät eingeschickt. Zunächst dachte ich, die "Durchlaufzeit von 24 Stunden", die im vorangehenden kurzen E-Mail-Verkehr genannt wurde, bezöge sich auf die Reaktionszeit auf E-Mails, aber nein! Für das am Montag abgeschickte Gerät war tatsächlich bereits drei Tage später, am Donnerstag, ein Austauschgerät in der Post. Einen solch exzellenten Service habe ich lange nicht mehr erlebt und so bleibe ich gerne der Marke Garmin treu.


Grundzüge der Mikroökonomik: Studienausgabe
Grundzüge der Mikroökonomik: Studienausgabe
von Hal R. Varian
  Broschiert

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein insgesamt gutes Lehrbuch in schlechter Übersetzung, 26. Februar 2010
Für die Vorbereitung auf eine große Mikroökonomie-Prüfung habe ich in den letzten Wochen gut die Hälfte dieses Lehrbuches in seiner 7. deutschsprachigen Auflage intensiv durchgearbeitet.

Inhaltlich lässt das Buch kaum Wünsche offen. Auf fast 900 Seiten wird das Spektrum der Mikroökonomie umfassend dargelegt. Von den Grundzügen menschlichen Verhaltens (Haushaltstheorie) über konkrete Anwendungen und Marktformen bis hin zu speziellen, aber nicht uninteressanten Anwendungsgebieten (z. B. Verhaltensökonomie, Entscheidungen unter Unsicherheit, Ökonomie der Informationstechnologie u. a.) spannen sich 37 Kapitel. Jedes Kapitel wird um eine Zusammenfassung und Wiederholungsfragen ergänzt, die im Anhang kurz beantwortet werden. Die Brücke zwischen Verständlichkeit und formaler (mathematischer) Erklärung schlägt der Autor, indem er größere Herleitungen und formale Erklärungen in den Anhang zu jedem Kapitel steckt und das gesamte Werk mit einem mathematischen Anhang versehen hat.

Im Vergleich zu Mankiews Grundzügen der Volkswirtschaftslehre, aus dem ich für einige Themen als Grundlage Kapitel gelesen habe, um mich im "Varian" anschließend zu vertiefen, vermisste ich insbesondere anschauliche Praxisfälle und eine ansprechende Sprache. Auch didaktisch bleibt hier sicher Spielraum. An der ein oder anderen Stelle hätte ich mir eine erläuternde Grafik gewünscht und auch etliche Ein-Wort-Antworten ("richtig", "falsch") auf Wiederholungsfragen sind klar zu kurz geraten. Das Mikroökonomie-Buch von Pearson fand ich hier wesentlich ansprechender und didaktisch klarer gestaltet.

Als größtes Manko der vorliegenden 7. deutschsprachigen Ausgabe nehme ich zahlreiche Fehler wahr. Mögen Tippfehler noch unter den Tisch zu kehren sein, so werden fehlende Formelzeichen (fehlendes Minus- und Wurzel-Zeichen, "gleich" statt "größer gleich", fehlende Deltas, falsche Subskripte...) spätestens dann nervig, wenn man nach einer halben Stunde am Schreibtisch im dritten Anlauf auf derselben Seite immer noch nicht nachvollzogen hat, wie der Autor eine Formel umgestellt hat oder die formale Darstellung zu seinen Worten passt. Wer einigermaßen Englisch beherrscht, dem würde ich dringend die erschwingliche internationale Ausgabe des englischsprachigen Originals (Intermediate Microeconomics: A Modern Approach) empfehlen. Hier konnte ich (in der 7. englischsprachigen Auflage) noch keine derartigen Fehler entdecken. Auch stilistisch ist die deutsche Übersetzung zu träge, um als gutes Lehrbuch durchzugehen. Mag man die weitgehende Verwendung femininer Formen ("die Monopsonistin", "die Konsumentin") noch tolerieren, so wäre es schon schön, wenn der Übersetzer den Leser einheitlich mit "Du" oder "Sie" oder "Man" bzw. "Wir" ansprechen und nicht regelmäßig zwischen diesen Formen wechseln würde. Auch im Layout fand ich die Originalausgabe ansprechender.

Während ich die US-amerikanische Originalausgabe mit vier Sternen bewerten würde, sind für die deutsche Übersetzung aufgrund zahlreicher Übersetzungs- und Tippfehler, einem mitunter abschreckenden Stil und der übertriebenen Feminisierung aus meiner Sicht zwei Sterne ein faires Urteil.


Kein Titel verfügbar

61 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes Produkt eines merkwürdigen Premiumanbieters, 25. Februar 2010
Seit ich im Dezember 2008 ein paar QC3-Kopfhörer erwarb, erfreue ich mich jeden Tag aufs Neue an diesem Produkt. Die Kopfhörer waren zweifelsohne meines beste Investition des Jahres, vielleicht des Jahrzehnts.

Gerade in Zügen, in denen ich als Vielfahrer im Nah- und Fernverkehr alle paar Tage unterwegs bin, sind sie eine wahre Wohltat. Die Spätpubertierer von zehn Reihen weiter, die sich gerade das Trommelfell durchblasen, verschwindet ebenso in einem Meer angenehmer Ruhe wie chronische Wichtigtuer, die Belanglosigkeiten in ihr Handy brüllen. Mit in angenehmer Lautstärke (nicht unbedingt leise) gehörter Musik sagen auch Fahrgeräusche und die oft nervigen Durchsagen des Zugpersonals im Fernverkehr Goodbye. So genieße ich Musik mit einer mir bislang nicht bekannten Brillanz und Detailtiefe, während zum x-mal darauf hingewiesen wird, dass im Bordrestaurant alles für meinen Besuch vorbereitet wäre.

Doch nicht nur im Zug haben die Kopfhörer für mich einen echten Gewinn an Lebensqualität bedeutet. Beim ruhigen Lesen in der Bibliothek verschwinden die beispielsweise Geräusche der Lüftung wie auch leise Umgebungsgeräusche und Gespräche von Zeitgenossen, ohne das ich dazu Musik höre. Und wenn der liebe Nachbar von zwei Etagen weiter oben nachmittags mal wieder Technomusik aufdreht und die Wände leicht vibrieren, reicht ein Griff und ein kurzes Einschalten, um Ruhe zu haben. Früher habe ich mich über so etwas aufgeregt, heute bin ich solchen Situationen viel entspannter. Dass ich in vielen Situationen produktiv(er) arbeiten konnte als bei normalem Lärmpegel war für mich die Investition auf alle Fälle wert.

Die QC3 sind für mich zum wichtigen Begleiter an vielen Orten geworden. Im knallvollen McDonald's schlürft sich der Kaffee entspannter, wenn statt einem Meer lauter Stimmen mit einem Umlegen des Schalters plötzlich zwar nicht völlig Ruhe ist, aber die Zahl und Dröhnung der Stimmen auf einen Schlag deutlich reduziert scheint. Mit Musik in angenehmer Lautstärke bleibt davon kaum noch etwas übrig. Die flauschig gepolsterten Ohrhörer liegen dabei bequem auf dem Ohr auf. Auch stundenlanges Tragen ist so angenehm.

Trotz der hohen Qualität bleiben aus meiner Sicht zwei wesentliche Blessuren:

Zum einen halten die Kopfhörer nicht ganz, was sie versprechen. Vor allen Dingen tiefe und zyklische Geräusche werden hervorragend gefiltert, aber gegen laute Gespräche in der Nähe oder auch Rollgeräusche älterer Schienenfahrzeuge hilft auch mit aktiviertem Noise Cancelling nur in mittlerer Lautstärke gehörte Musik. Wer sich erhofft, ohne Musik auch in solchen Situationen nichts oder nahezu nichts mehr zu hören, wird enttäuscht sein. Man merkt, dass die Kopfhörer für den Luftverkehr entwickelt und gebaut wurden, wenn die typischen Kabinengeräusche komplett eliminiert werden.

Schwerwiegender ist aus meiner Sicht der Missbrauch von Kundendaten durch Bose Deutschland. Als ich im Januar diesen Jahres kurz hintereinander Werbesendungen von mir nicht bekannten Premiumanbietern verschiedener Branchen bekam, wurde ich stutzig. Auskünfte nach Bundesdatenschutzgesetz ergaben, dass Bose meine Kundendaten an eine Agentur verkauft hatte. Ich kann Bestellern der Kopfhörer bei Bose nur dringend raten, ihre Kundendaten sofort wieder löschen zu lassen, um derart unangenehme Überraschungen zu verhindern. Vor allen Dingen aber hat mich Bose Deutschland als Premium- und Qualitätsanbieter hier maßlos enttäuscht.


Schwarzbuch Deutsche Bahn
Schwarzbuch Deutsche Bahn
von Christian Esser
  Gebundene Ausgabe

57 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bahn-Bashing-Brei in flachem Wasser, 25. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Schwarzbuch Deutsche Bahn (Gebundene Ausgabe)
Ich bin kein Fan der Deutschen Bahn. Als Vielfahrer ärgert mich das Unternehmen im Wochentakt, als angehender Fachmann und Student im Eisenbahnbereich kratze ich mich nur all zu oft über diesen Saftladen am Kopf. Vor diesem Hintergrund habe ich das nun vorgelegte Schwarzbuch gelesen und war vor allen Dingen eins: enttäuscht.

In zehn Kapiteln (knapp 300 Seiten) beleuchten Christian Esser und Astrid Randerath das Unternehmen Deutsche Bahn aus verschiedenen Blickwinkeln. Sie berichten von schlechtem Kundendienst, Fehlentscheidungen, dem miesen Umgang mit den eigenen Mitarbeitern, der Haus-und-Hof-Gewerkschaft Transnet, Sicherheitsmängeln sowie dem Umgang mit Journalisten, der Umwelt und der Politik. In einem gut zehnseitigen Plädoyer sprechen die Autoren sich abschließend für einen umfassenden Neuanfang der DB AG aus.

Inhaltlich liefert der Text dem interessierten Leser kaum Neues. Was die Autoren schreiben, war weitgehend schon woanders in ähnlicher Form zu lesen. Einzig einzelne Interviews mit verschiedenen Mitarbeitern von DB, Eisenbahn-Bundesamt und mehr vermitteln hier wirklich neue Perspektiven -- wobei es den Autoren nicht gelingt, sachlich-fundierte Kritik von ideologischen geprägten Einzelmeinungen frustrierter Mitarbeiter zu trennen. Wie sonst ist es zu erklären, dass beispielsweise das Fehlen von Lokführer-Toiletten im ICE zum Problem stilisiert wird?

Dem Text mangelt es in meinen Augen vor allen Dingen an Konsistenz. So fordern die Autoren mal einen besseren Taktfahrplan, ein paar Seiten weiter aber implizit eine höhere Auslastung der Fernzüge mit Verweis auf die SNCF -- die eben nicht nach Takt, sondern strikt nach Nachfrage fährt. Mal soll das Schienennetz im ländlichen Raum ausgebaut werden, um wenig später die hohen staatlichen Zuschüsse zu kritisieren. Die hohe Verschuldung des Unternehmens wird kritisiert, aber der Gewinn könne doch für dieses und jenes verwendet werden. Wie passt das zusammen?

Hintergründe, wie Rahmenbedingungen von Gesellschaft, Verkehrspolitik und Technik, bleiben weitgehend außen vor. Den Eindruck, dass die Autoren eine echte sachliche Abwägung und eine entsprechend fundierte Kritik vorgenommen hätten, hatte ich an keiner Stelle. Dass schwarz gemalt, indem alle irgendwie greifbaren belastende Argumente nach vorn geworfen werden, während entlastende sachliche Hintergründe nahezu durchweg ausgeblendet bleiben, mag man einem Schwarzbuch nicht weiter zum Vorwurf machen.

Schwerer wiegt für mich der Eindruck einer sachlich nicht fundierten Recherche. An dutzenden Stellen wirkte die Darstellung über die Maßen stark vereinfacht oder war schlicht sachlich unzutreffend. So wird die immer wieder kursierende Zahl von "schätzungsweise 1000 Personenunglücken" (S. 116) pro Jahr geliefert, während der EBA-Sicherheitsbericht klar von gut 720 Fällen pro Jahr spricht. Schlicht falsch sind beispielsweise Behauptungen, die Kosten der Neubaustrecke Köln--Rhein/Main hätten sich auf 6,4 Milliarden Euro verdoppelt (S. 65), Thilo Sarrazin wäre Mitglied im DB-Konzernvorstand gewesen (S. 104), nur in Deutschland würden Hochgeschwindigkeitszüge im konventionellen Netz verkehren (S. 186) oder Lokführer könnten ungebremst in Baustellen fahren (S. 204). Bei manchen Fehlern habe ich mich an den Kopf gekratzt, wie kurzsichtig zwei Berufsjouranlisten eigentlich sein können. So wird der Begriff "Abhören" auf einem Screenshot des Programms "netstat" auf S. 148 f. als Beleg für Abhörmaßnahmen an Mitarbeitern angeführt -- selbst ohne einen gewissen IT-Sachverstand lässt sich in Sekunden ergoogeln, das dies das normale Verhalten eines Netzwerk-PCs ist...

Weiter entwertet wird der Text aus meiner Sicht dadurch, dass die Autoren für den Großteil ihrer Behauptungen und Darstellungen -- selbst für wörtliche Zitate -- keine Belege liefern. Auf rund 250 Seiten Reintext kommen gerade einmal rund 60 Fußnoten. Es gelingt dem Text an vielen Stellen nicht, zwischen Fakt, Behauptung und Mutmaßung zu trennen. So bleibt beispielsweise unklar, ob die DB wirklich eines der besten Lobbynetzwerke der Republik habe (oder ob das nur die Meinung der Autoren ist).

Das Durcheinander aller möglichen Bahn-Bashing-Argument mag dadurch zu Stande gekommen sein, dass es den Autoren offenbar an echtem Sachverstand fehlte. Dass Fachbegriffe an dutzenden Stellen verwechselt und mitunter ulkige neue Formen kreiert werden, mag ein überdeutlicher, prägnanter Ausweis sein. Munter verwechselt werden elementare Fachbegriffe wie "Zugführer" und "Lokführer", "Triebwagen", "Triebköpfe", "Triebzüge" und "Lokomotiven", "Kollision" und "Zusammenstoß", "Verbindung", "Strecke" und "Relation" und dergleichen Dingen mehr. Bei humorvollen Spitzen wie "Notausgängen" im ICE (S. 173), "Doppelstockwagen der Marke Dostos" (S. 226) und "Triebkopfführern" (auf Loks, S. 198) blieb mir irgendwann das Lachen im Halse stecken. Seriöser Fachjournalismus sieht sicher anders aus. Natürlich muss ein für die breite Öffentlichkeit geschriebenes Buch eine verständliche Sprache finden -- aber gerade von wahren Fachjournalisten sollte man erwarten, diese Brücke mit Bravour zu schlagen. Nicht zuletzt durch die Vielzahl an rein handwerklichen Fehlern disqualifiziert sich das Buch als fundierte Kritik in meinen Augen selbst.

Einzelne positive Momente, darunter ein Teil der Interviews, Auszüge aus Protokollen der Datenschutz-Ermittlungen und hervorragende Karikaturen, könnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass zwei Autoren ohne wirklich schlüssiges Konzept und Fachwissen ein Buch vorgelegt haben, das vor allem einem Zweck zu dienen scheint: Geld zu machen und Publicity zu generieren.

Im Grunde fasst es die am Ende des Buches zitierte E-Mail-Antwort von Herrn Mehdorn, der eine Beteiligung an dem Buch ablehnte, treffend zusammen, was diesem Buch zum Vorworf zu machen ist. Es ist eine der "vielen Publikationen (...), die außer Effekthascherei kein ehrliches Bemühen um sachliche Inhalte" haben. Dazu ist eigentlich nichts weiter zu sagen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 23, 2010 10:06 AM MEST


111 Gründe, SM zu lieben: Eine Verführung zur schmerzlichen Hingabe
111 Gründe, SM zu lieben: Eine Verführung zur schmerzlichen Hingabe
von Cornelia Jönsson
  Broschiert

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine unterhaltsame Einführung in SM, 12. Januar 2010
Was um Himmels Willen kann einen Menschen dazu bringen, in hunderten Rohrstockhieben, Schmerzen, Narben und fast unendlicher Demütigung als Höhepunkt und Ziel eines anregenden Spiels wahrzunehmen?

Claudia Jönsson versteht es, auf knapp 230 Seiten auch nicht SM-vorbelasteten Menschen wie mir eine Idee davon zu vermitteln, warum manche Menschen nicht mehr lieben als Schläge, Zwang, (teils öffentliche) Demütigung und dergleichen Dinge mehr. Die 29-jährige Autorin berichtet in ihrem Werk in elf Kapiteln, die sich in 111 kurze Abschnitte von einer halben bis drei Seiten Länge gliedern, von all den Dingen, die sie an dieser sexuellen Orientierung liebt. Die Abschnitt sind weitgehend als Fortsetzungsgeschichte aufgebaut und beleuchten verschiedenste Aspekte, SM zu lieben. Das Leben in ihrer WG (zwei Frauen, zwei Männer, alle SM-orientiert) bildet ebenso die Basis für ihre Geschichten wie der Besuch spezieller Szenepartys, Aktivitäten mit Freunden und mehr. Die Geschichten (Gründe) gehen meist nahtlos ineinander über und zeigen -- mal mehr, mal weniger ernst -- eine große Bandbreite von Eindrücken auf. Während die Autorin selbst eine Vielzahl von Erklärungen und Kommentaren gibt, lässt sich auch ihre Mitbewohner für andere Sichtweisen indirekt zu Wort kommen und lockert so den Text auf.

Jönsson gelingt es, aus diesem Setting ein unterhaltsames Sachbuch zu machen, das so weit es irgendwie geht hinter die Kulissen blickt. Sie erzählt, in lockerer Sprache, wie sie von ihrer 20 Jahre älteren "Herrin" aber auch ihrem Freund immer wieder bestraft, gedemütigt und bloßgestellt wird und dies trotzdem als aufregende Befreiung mit größtem sexuellen Reiz empfindet.

Mir hat das Buch geholfen, eine Idee von dieser doch recht versteckten Szene zu bekommen. Und obwohl ich einzelne Geschichten durchaus "fesselnd" fand, bin ich mir nun sicher, dass ich mit der ganzen Breite nichts anfangen könnte. Als schwierig habe ich so manchen Szenebegriff wahrgenommen, den ich nicht verstand und dessen Erklärung zumindest ich nicht wahrgenommen hatte. Die ständigen Seitenhiebe auf "Vanillas" (das sind sexuell "gewöhnlich" orientierte Menschen in der SM-Szenesprache) habe ich als authentisch, aber mit der Zeit doch ein wenig nervig wahrgenommen.

Unter dem Strich empfand ich das Buch als lesenswert und bereichernd.


New Sex Guide - Bondage: Die fesselnde Lust
New Sex Guide - Bondage: Die fesselnde Lust
DVD ~ M. Marino
Wird angeboten von dvd-4-fun
Preis: EUR 7,95

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine interessante Einführung in japanische Bondage, mit verschiedenen Schwächen, 2. Januar 2010
Diese DVD hat meinen Eindruck von Bondage gewandelt. Hatte ich bislang eher ein schmutziges Bild der erotischen Fesselungen, hat mir dieser Film ein Verständnis von Bondage als gefühlvolle Kunstform geschaffen. Der Streifen gibt eine Einführung speziell in die japanische Bondage als Jahrtausende alte Kunstform.

Ausgehend von der Geschichte im alten Japan, wird kurz die Geschichte der Bondage im Allgemeinen im 20. Jahrhundert gezeigt. Nach der weiteren Einführung einer vom Blatt ablesenden Moderatorin werden etwa 20 Figuren mit zunehmenden Schwierigkeitsgrad von einem Paar vor der Kamera demonstriert. Von einfachen Fesselungen, mal an Armen mal an Beinen, folgen größere, den ganzen Körper umfassende Figuren, die schließlich mit Objekten wie Stühlen, Türen und Möbelstücken kombiniert werden. Auch Figuren, die die Bewegungsfreiheit nicht einschränken, sondern in denen Seile als Verpackung verwendet werden, sind enthalten. Den Abschluss bilden einige Formen, die über die japanische Bondage hinausgehen: Die Verpackung des Partners mit einer Plastikfolie oder Stoff beispielsweise habe ich als durchaus interessant wahrgenommen. Die auf dem Titel dargestellte Fixierung kommt in dem Video hingegen nicht vor. Auch einen klaren Hinweis, dass hier _japanische_ Bondage vorgestellt wird und eben nicht das, was man gemeinhin unter Bondage verstehen könnte, habe ich auf dem Cover vermisst.

Zwischen den verschiedenen Blöcken werden Sicherheitsregeln, Knoten-Grundformen sowie geeignete Seile und Materialien gezeigt. Die anregenden Sequenzen, deren wesentliche Schritte oft mit Nahaufnahmen für mehrere Sekunden verdeutlicht werden, habe ich als gut nachvollziehbar wahrgenommen. Überdeutlich im Vordergrund steht dabei stets die Bondage als Kunstform, während das, was über die Fixierung und das Vorspiel hinaus kommen kann, mit wenigen Ausnahmen nur kurz angedeutet wird. Der Film schlägt aus meiner Sicht eine gelungene Brücke zwischen Kunst, Erotik und Wissensvermittlung.

Die britische DVD wurde zusätzlich zum Originalton mit einer deutschen Tonspur versehen. Übersetzt wurden die Kommentare, nicht jedoch die Konversation der beiden Partner. Diese sind zwar oft flach und nicht von Bedeutung, an einzelnen Stellen durchaus inhaltlich nicht uninteressant. An mehreren Stellen schien mir die deutsche Tonspur den Inhalt des englischen Originals nur unzureichend wiedergegeben zu haben.


Wir Ikeaner: Unsere verhängnisvolle Affäre mit einem kleinen schwedischen Möbelhaus
Wir Ikeaner: Unsere verhängnisvolle Affäre mit einem kleinen schwedischen Möbelhaus
von Sebastian Herrmann
  Taschenbuch

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine flache Enttäuschung, 30. Dezember 2009
Nachdem ich die "11 Geheimnisse des Ikea-Erfolgs" gelesen hatte, habe ich mich diesem Buch gewidmet. Die gut 220 Seiten habe ich ohne besondere Höhen wahrgenommen, als eine Sammlung von Anekdoten dem Wahrnehmungsbereich des Autors, ergänzt durch Geschichten, wie ich sie zuvor erst in den "11 Geheimnissen" gelesen hatte. Das Buch war ganz nett zu lesen, blieb nach dem Schmökern des vorherigen Buchs aber ohne große Erkenntnisgewinne und wirkte auf mich auch nur bedingt unterhaltsam. Es taugt aus meiner Sicht weder als herausragende Unterhaltungslektüre noch als unterhaltsames Sachbuch, um einen Überblick über Ikea zu erhalten. Zumindest für Letzteres würde ich persönlich die "11 Geheimnisse" empfehlen, die ich als durchaus unterhaltsam wahrgenommen habe. Ich bin froh, meinen Nachttisch nun frei für neue Werke zu haben und lege dieses Buch ohne ihm nachzutrauern ins Bücherregal.


Die 11 Geheimnisse des IKEA-Erfolgs
Die 11 Geheimnisse des IKEA-Erfolgs
von Rüdiger Jungbluth
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Buch ohne besondere Höhen und Tiefen, 21. Dezember 2009
Ich habe das vorliegende Werk in einer guten Woche gelesen und bin ein wenig enttäuscht. Auf den ersten Blick hat es wesentlich mehr versprochen, als der Titel und die Aufmachung verspricht.

Die ersten 160 der knapp 290 Seiten beschäftigen sich mit der Geschichte des IKEA-Gründers Ingvar Kamprad und des von ihm gegründeten Unternehmens bis ins Jahr 2006. Darauf aufbauend stellt der Auto auf den folgenden knapp 120 Seiten seine elf "Geheimnisse" vor, abgerundet durch einen kurzen Ausblick und ein Quellen- und Literaturverzeichnis.

Den ersten Teil, zur Geschichte, habe ich im Großen und Ganzen als kurzweilig und informativ wahrgenommen. Der Autor bezieht sich dabei auf verschiedene Quelle, insbesondere aber auf die von Kamprad und Torekull Ende der 1990er Jahre vorgelegte Unternehmensbiografie ("Das Geheimnis von IKEA"). Wer die Hintergründe der IKEA-Entwicklung betrachten will, findet darin sicher mehr Informationen.

Der zweite Teil, die "Geheimnisse", blieben in weiten Teilen deutlich hinter meinen Erwartungen zurück. Dass günstige Preise, gutes Design, ein guter Ruf, Gastronomie und das schwedische Image zum Erfolg von Ikea beigetragen haben, liegt auf der Hand. Auch der große Einfluss und das Image des Gründers, weltweite Beschaffung in großen Mengen, eine offen und ehrlich wirkende Kommunikation sind wahrlich kein "Geheimnis". Einzig den vom Autor als "Inbus-Faktor" bezeichneten Punkt -- Kunden durchlaufen große Mühen mit Transport und Aufbau und sind trotzdem treu -- habe ich als wirklich bereichernd wahrgenommen. Darüber hinaus waren es verschiedene Anekdoten und Hintergründe, die ich als lesenswert wahrgenommen habe.

Alles in allem konnte das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen. Wer anderweitig schon über die Geschichte von Kamprad und Ikea gelesen hat, wird durch das vorliegende Werk aus meiner Sicht nicht wirklich viel schlauer und sollte gleich zu vertiefender Literatur greifen.


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