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Trickbeat

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Magnet (Premium-Box)
Magnet (Premium-Box)
Wird angeboten von sandra7508
Preis: EUR 92,00

22 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Weniger wäre "Mehr" gewesen ...., 9. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Magnet (Premium-Box) (Audio CD)
...und in etwa 2 oder 3 Jahren wird sich Steve dann persönlich ,natürlich handschriftlich,für diesen Ausrutscher bei jeden einzelnen Fan entschuldigt haben, wenn es dann wieder EIN!!! richtiges And One Album geben sollte,statt der überflüssigen Menge an Alben.
Diese Rezension bezieht sich in aller erster Linie auf das eigentliche Hauptalbum "Magnet".Die beiden Bonusalben sind ein Ding für sich ,während das Album "Achtung 80" eine Entäuschung darstellt,gibt es auf dem "Propeller" Album wenigstens noch das alte AND ONE Synthie/Bodypopfeeling - siehe Nachtrag am Ende des Artikels.

Zu Beginn meiner Rezi noch eine in Stein gemeisselte Tatsache : Es verbietet sich schon , aus rein künstlerischer Sicht, Depeche Mode mit And One zu vergleichen! Wer käm schon auf den Gedanken KRAFTWERK mit Schiller gleichstellen zu wollen?Niemand! oder? und genau da liegt das Problem bei And One."Die nichts zu sagen hatten ,aber reden durften" - war einst ein Zitat aus einer And One Nummer ("Life isn't easy in Germany" anno 1993 aus dem coolen Album "SPOT") - Vielleicht Ist es aber die zutreffendste Umschreibung für diesen Schwanengesang den hier And One abgeliefert haben.

ALLES habe ich in der Vergangenheit von Steve akzeptiert (selbst den einmaligen Ausrutscher "Virgin Superstar") und immer mit Blick auf die glorreichen Anfangszeiten von And One zwischen 1989 - 1997.Mit "Aggressor" und "Bodypop",ja selbst mit "Tanzomat" und "STOP" kam ich sehr gut zurecht - denn immer wieder wusste der Junge (a boy called Steve) mich zu begeistern - aber diesmal komme ich leider ÜBERHAUPT nicht klar mit dem Material was Herr Naghavi hier abgeliefert hat.
Allein bei den ersten knapp 4 Minuten des Opener's "Love needs a saving hand" ,vom Magnet Album ,zitiert sich Steve schon fast zu Tode.Frei jeder Ironie gibt es im Intro zuerst ein Depeche Mode Feeling anno 1990 (stark angelehnt an das Zwischenstück von "Enjoy the silence" zu "Policy of truth" vom Violator-Album) danach setzt Steve's Gesang ein als wäre es eine Recoil Nummer mit Douglas McCarthy am Mikrofon,danach folgt ein Gitarrendelaysound Marke David Gilmour zu Zeiten von Pink Floyd's Album "The Wall" und dann wird das Ganze gekrönt von einem Abklatsch der Gitarrenspur aus Depeche Mode's Singleremix "In your room" ... upps ,das hat mir einfach gerreicht - das ist ja schon fast REKORDverdächtig wenn es um's kreative "Zitieren" von Musikideen geht!
Später vergehen sich die Songs mit Anleihen bei Joy Division (Gesangstechnisch) und zu oft auch bei The Cure (was die allzu übertriebene Gitarrenspielweise betrifft).Und als ob das noch nicht genug wäre wird dann auch noch in dem Stück "Love me" das Melodie-Intro von "Never let me down again" zitiert/kopiert und am Ende des Songs folgen noch ein Stück "Walking in My shoes"-Gitarren.Steve hätte vielleicht besser das Album "Magnet für die Massen" taufen sollen.
Leider sind auch die Texte Aufgüsse eigener früherer Ideen und kommen nicht aus der Klischeekiste heraus.
Das alles ist einfach zuviel des guten und selbst wenn man seit satten 24 Jahren AND ONE treu gefolgt ist ,so gibt es immer noch so etwas wie eine Schmerzgrenze.Das tut einfach nur weh es schreiben zu müssen - denn im Grunde waren AND ONE immer das genaue Gegenteil eines billigen Abklatsches von Synthieband.
Steve verstand es immer seine eigenen Ideen mittels frischen Synthiesound unter einen Hut mit der Liebe zu Depeche Mode ,Front 242 oder Nitzer Ebb zu bekommen.All die Jahre waren AND ONE ein wohltuende Bereicherung für den Electropop ausserhalb der Majorliga ,in der Depeche Mode nun einmal zu Recht spielen.
And One ergingen sich nie und nimmer in Peinlichkeiten - Steve hatte immer den Dreh raus : Fan und Künstler zugleich zu sein ,aber plötzlich wartet er mit einer Triologie auf die jeder Beschreibung spottet.Die im Grunde als "innovativ" gewollten Gitarrensamples/spiel (warum plötzlich jetzt und in dieser überzogenen Menge???) ergehen sich in platten Standarts und wirken oft deplaziert und zum teil peinlich.
Statt cool synthetisch erzeugter Slapbass Effekte oder Gitarrennoises - gibt es abgedroschene Rockriffs (Pfui) und eine Unmenge an gemopsten "The Cure" Riffs .And One oder besser gesagt Steve wollte Veränderung - nur muss man deswegen gleich das GESAMMTE And One Konzept auf den Kopf stellen? Noch schlimmer die Tatsache das diesmal grossartige Songs wie zum Beispiel "Killing the mercy" vom Vorgängeralbum völlig ausbleiben.Stattdessen laufen die Melodien locker immer wieder ins Leere ganz ohne Widerhaken - es gibt keinen einzigen Song auf Magnet der sich daraus freiboxen will.
Nun denn - so eine Rezi zu schreiben tut einem wirklich weh - wenn man wie Ich ,ein And One Fan der ersten Stunde ist, und im Grunde das alles nicht wahr haben will.Aber noch nie zuvor war ich dermaßen entäuscht von dem was ich von And One zu Hören bekam.Und ich habe es mir nun schon das 6 mal angetan.Nichts will sich hier einstellen.

Und was Depeche Mode betrifft - nun für mich war und ist "Delta Machine" und seine Vorgängeralben eben das genaue Gegenteil von And One's "Magnet" Disaster.Depeche Mode beweisen noch immer ihre Relevanz und bleiben überraschend frisch bzw. innovativ was ihre neuen Alben betrifft.Da verzeihe ich Ihnen auch gern die unliebsame Routine welche sich bei Ihren aktuellen Konzerten eingeschlichen hat.Denn immerhin verstehen es Depeche Mode mich mit ihren neuen Alben und Songs zu begeistern.Martin Gore und Co. sind noch immer auf der Suche nach neuen Sounds ,und das obwohl Sie schon längst seit 20 Jahren im POPhimmel angekommen sind.
Vielleicht Ist es so das ich lieber Klasse statt Masse von AND ONE möchte!

PS.:2016 - das ist die Rückkehr der deutschen Synthpoplegende And One : )

NACHTRAG - EPILOG
Das "Propeller" Album bleibt am Ende die einzig brauchbare Scheibe,denn immerhin klingen 8 Titel wenigsten nach den "guten alten" Zeiten wenngleich das auch ein schwacher Trost ist.Genau hier liegt das Problem offen dar - Statt die besten 8 Songs (eigentlich sind nur "Männermusik" und "Up & Down" verzichtbar) vom Propeller Album und die 2 Guten ("Zeit ohne Zeit" und das ironische "Fake Of Pleasure")vom Magnet Album auf ein Album zu packen .......quält sich der Hörer durch satte 3 Alben.Am Ende bleibt nur ein dickes Fragezeichen und die bittere Erkenntnis das sich hier Jemand in seinem kreativen Output ganz dolle überschätzt hat.

>>> Da ich die Alben gern einzeln bewerten möchte ,hier meine nachträgliche Einzelbewertung :

1.MAGNET : 2 Sterne! - 4 brauchbare Songs sind für ein Hauptalbum einfach zu wenig.Schade - hier wäre soviel mehr drin gewesen,wenn es um den Einsatz von Gitarrensounds geht.Apoptygma Berzerk haben das einst besser hinbekommen (bezogen auf das Album "You and me against the world").

2.Propeller : 4 Sterne! - Hätte ich gern als Hauptalbum gehabt.Hier gibt es noch das klassische AND ONE Feeling!

3.Achtung 80 : 1 1/2 Stern! - 2 Songs hätten auf der "Magnet" eine bessere Heimat gefunden!

Auch jetzt nach meinem Nachtrag kommt (trotz positiver Bewertung für den PROPELLER)die Gesamtbox auf maximal 3 Sterne.

Ein einziges Album mit satten 15 Songs wäre am Ende die weit aus bessere Lösung gewesen.Schade - vielleicht beim nächsten mal!

PS.: Für mich blieb die NAGHAVIBOX die einzigste Alternative - denn sie ist recht prall mit Merchandise bepackt (tolles T-Shirt samt AND ONE Zippo und auch der Anhänger sieht cool aus) der oppulente Inhalt stimmt selbst einen entäuschten AND ONE - Fan am Ende friedlich.Allein die Box ist den dritten Stern wert.
Kommentar Kommentare (10) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 15, 2014 8:43 AM MEST


Schaulust (Limited Edition)
Schaulust (Limited Edition)
Preis: EUR 9,28

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekter Vorbote für das kommende Album ......., 9. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schaulust (Limited Edition) (Audio CD)
.... wenngleich auch die Single als "Ganzes" gesehen nicht völlig rund ist.
Der titelgebende Haupttrack "Schaulust (Scopic Pulsion)" allein ist sein Geld schon wert - nach knapp 5 jähriger Abstinenz in Sachen DIE FORM ,knüpft Philippe Fichot ganz locker an den gelungenen Albumvorgänger ("Noir magnetique" von 2009) an und bietet seiner treuen Hörerschaft gekonnt analoge ElektroKost.Nach nur 15 Sekunden stellt sich ein wohliges Gefühl ein ,irgendwo zwischen POP und Sägezahnsynthies bekommt man genau das was man hören will - der Rest folgt mit dem neuen Album und wird wieder ,wie all die Jahre zuvor,wesentlich subtiler bzw. experiementeller ausfallen.
Typisch für Die Form - Singles dienen Philippe Fichot nur als Köder für die meist anspruchsvolleren,komplexeren Alben der AusnahmeKultband aus Frankreich.Ob diese Nummer wirklich in den Clubs abgehen wird ist eigentlich dabei sekundär - den Die Form waren von je her schon eher eine ALBUM Band.
Der Rest der Maxi-single ist aber leider enttäuschend,bestenfalls der Extended Mix von "Schaulust" macht wirklich Sinn - denn die beiden Remixe der anderen neuen Tracks sind Mir persönlich zu gleichförmig und allzu sehr auf Tanz getrimmt.Hier bin ich dann eher auf die Albumversionen dieser beiden Titel gespannt.
Besser wäre ein NON-Album Track gewesen - denn die Single kommt ja als Limited Edition daher (und ist sogar HANDNUMMERIERT!!!)

Trotzdem gibt es für "Schaulust" die volle Punktzahl - denn es ist ein genialer Song mit Ohrwurmcharakter und eine liebevoll aufgemachte limitierte Digipacksingle.

Und nun darf das komplette Album von Die Form kommen ........... Ich kann es kaum erwarten !


Bulwark Bazooka
Bulwark Bazooka
Preis: EUR 15,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Er hat es wieder getan ...., 3. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Bulwark Bazooka (Audio CD)
.... dieser Rudy und wieder mit viel Schmackes und dem speziellen Gespür für das gewisse Etwas! Seine Alben schreien schon seit langem (spätesten seit dem genialem "Bone Peeler" - dem vielleicht besten ALBUM der Nullerjahre schlechthin ) nach Veränderung und das produziert Rudy seit dem ganz entspannt Jahr für Jahr im stillen Kämmerlein.Immer und immer wieder setzt Er dem Vorgänger noch eins drauf - "Madman Szpital" war schon sehr, sehr subtil an sich und nun macht er mit "Bulwark Bazooka" den Sack für das Erste dicht -HAMMERHART- wie locker er ganz gekonnt Kunst und Kommerz verbindet.Das neue Album steht seinen Vorgängern dabei in keiner Weise nach - im Gegenteil - es beweisst erneut die Relevanz von :wumpscut: im Jahre 2014 ... man darf sich schon auf 2015 freuen.


No Deal
No Deal
Preis: EUR 12,99

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Album für die Ewigkeit !, 3. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: No Deal (Audio CD)
Zeitlos,minimal,düster und wunderschön zugleich ........... wie einst das Solodebüt von Mark Hollis (Ex-Talk Talk).Hier darf Jazz ganz und gar Alternativ sein - ohne eine Sekunde nur aufgesetzt zu wirken.Da bekommt man glatt Gänsehaut und einen steifen Finger für die Repeat-Taste.Dieses Album spiegelt jene Tristess und Dunkelheit des Lebens wieder ohne je so wirken zu wollen.Mit einem Wort - einfach WUNDERVOLL!


Totem & Taboo
Totem & Taboo
Wird angeboten von Edealcity
Preis: EUR 13,35

5.0 von 5 Sternen HUGH CORNWELL strikes back !!! Aber zuvor...., 12. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Totem & Taboo (Audio CD)
.... ein kurzer Rückblick .... wir schreiben das Jahr 1990 - Hugh Cornwell ,Sänger und Gitarrist sowie Hauptsongwriter der legendären Stranglers verlässt das sinkende Schiff "The Stranglers" nach 15 Jahren mit unzähligen Hits und Klassikern wie : "Peaches" , "No More Hereos","Something Better Change","Nice'N'Sleazy","Nuclear Device","Golden Brown","La Folie","Strange Little Girl" ,"Midnight Summer Dream","No Mercy","Skin Deep","Always The Sun","Big In America" und "96 Tears".Warum??? Nun denn die Band The Stranglers war irgendwie kreativ am Ende , das letzte Album in original Besetzung "10" war alles andere als spritzig ,poppig oder originell - eher Lustlos und Lau ............... Hugh zog den SchlussStrich (leider!!!) und ging konsequent in die Solokarriere mit zuerst mässigen Erfolg trotz tollem Soloalben wie "Wired" .Auch seine Ex-Mitmusiker welche als Stranglers mit neuen Sänger weiter machten können an die alten Erfolge nicht anknüpfen.
Verrückt nach 22 Jahren gibt es die "neuen" Stranglers ohne Hugh noch immer - ABER auch Hugh Cornwell macht ohne Unterlass neue Musik und das ohne einen Millimeter vom Stranglers Niveau alter Zeiten (1977-1986) abzuweichen.Im Gegenteil - manchmal wünschte man sich das Er zu seinen Jungs zurückkehren würde ,welche ohne Ihn nicht wirklich richtig in Schwung kommen (trotz recht poppiger und teils süffiger Alben in alter Manier mit Ihrem neuen Sänger) - aber so ist das nun einmal und wär als waschechter THE STRANGLERS Fan neue (Stranglers)Songs hören will greift zu einer Soloscheibe von Hugh Cornwell wie "Totem & Taboo" - hier beweist Cornwell erneut seine Songwriterqualitäten.Die Tracks schnurpsen und knacken wie zu besten Stranglerszeiten - okay was vielleicht fehlt wären bestenfalls die geniale Dave Greenfield Orgellei - ansonsten stimmen die Song mit ihrer Power und Wortwitz wie zu den goldenen Stranglerszeiten.Hugh kombiniert dabei die frühe experimentelle und wilde Phase der Stranglers mit Ihrer späteren Pop-Phase.Amen....

Macht tierrisch Spass ...


Man on the Rocks (Deluxe Edition)
Man on the Rocks (Deluxe Edition)
Wird angeboten von Crawley Music
Preis: EUR 16,44

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mike Oldfield zaubert wieder Popsongs aus dem Hut ...., 17. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Man on the Rocks (Deluxe Edition) (Audio CD)
... und das zum Glück für Jedermann welchen diesen (nicht gerade unwesentlichen Teil seiner Historie) in den letzten Jahrzehnten vermisste.Okay - das Mike Oldfield in erster Linie als grosser INSTRUMENTAL KLANGKÜNSTLER berühmt ist dürfte hinlänglich wohl bekannt sein. Aber es gab ja da auch noch jene,wesentlich wichtigere bzw erfolgreichere,Phase seines Schaffens ab 1981 - wo Mike Oldfield handwerklich geschickt und kompositorisch gekonnt simple Popsongs mit fantastischen Instrumentalwunderwerken auf seinen Alben (wie "Five Miles Out" , "Crisis" , " Discovery" oder "Island") zu verbinden verstand.Ja ja ... long time ago ....Nach einigen unnötigen "Tubular Bells" Aufgüssen kam nur noch esoterische Ambientmucke (wobei man sich wenigstens das Album "Light and Shade" noch schön hören kann) und ein echt langweiliges Klassik Album mit Pianist Lang Lang.
Aber dann passierte das WUNDER und Mike Oldfield schiebt wieder den Stöpsel ,seiner Gitarre, in den Verstärker und ZAUBERT ein waschechtes Rock/Popalbum aus dem Zylinder.Ganz ohne Firlefanz kommen die Songs daher und verweisen uns in die seligen Zeiten von "Moonlight Shadow" , "Crime Of Passion" oder " Shadow On The Wall" und so weiter...................................................

Okay ,was fehlt wäre irgendwie der obligatorische "Instrumental 15-20 Minuten Track" wie es ihn auf jenen eher Songorientierten Alben von "QE2"(1981) bis "Island" (1987) gab - ABER dafür präsentiert uns Mike pure Rock/Popsongs wie schon seit Langem nicht mehr und ich kann hier dabei auch beim besten Willen keine sogenannte Radiotauglichkeit feststellen.Wäre echt schön wenn es solche Musik noch im Radio gäbe!!!! Mike hat diesmal wieder in die vollen gegriffen und einen Sänger gefunden der wie einst ,Barry Palmer oder Roger Chapman,die eher rockigere Seite von Oldfield repräsentiert.

Und überhaupt haben Mike's Songs endlich wieder jene Griffigkeit welche ich seit dem Album "Guitars" (1999) sehr stark vermisst habe.
Und das es keinen finalen Instrumentaltrack gibt ,ist auch nicht wirklich (nach all den eher Instrumental orientierten Alben seit 1992) schlimm.

Mike is back - back with the tracks.........................
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 19, 2014 2:38 PM CET


Live in Wien 2011
Live in Wien 2011
Preis: EUR 25,45

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was für eine geniale Performance..., 4. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Live in Wien 2011 (Audio CD)
...nun denn es gab ja schon einige Livemittschnitte von DIJ welche auf CD/LP ihren Weg fanden- wie z.B. "Something is comming" ,"Heilige" oder "Black Angel" ,sowie diverse interessante Livemitschnitte auf DVD (die inoffiziellen Releases jetzt mal nicht dazu gerechnet) also eigentlich nix Neues ----- ABER ----- "Live in Wien" hat eine derartige Intensität und Magie ,das es einen einfach nur umhaut! Im LIVE Kosmos von DIJ sucht das seines Gleichen.Douglas Pearce und John Murphy präsentieren das Oeuvre von Death In June in allerfeinster Art und Weise.Immer wieder lassen die Beiden PLatz für Überraschungen ,was vor allem die Arragements der Songs betrifft,und liefern eine rundum perfekte Performance ab.So frisch und dynamisch klangen DIJ noch nie auf einem Live -Tonträger.Wer die 2011'er Tour erleben durfte weiss wovon ich hier schreibe.HEILIGE!


Götterstrasse (Limited Deluxe Edition)
Götterstrasse (Limited Deluxe Edition)
Preis: EUR 26,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen RUND UND BUNT fällt die GÖTTERSTRASSE aus !!!, 13. Mai 2013
WESTBAM IS BACK !!! Nach über 8 Jahren Albumpause war seine Rückkehr längst überfällig und kommt nun recht entspannt und spannend zugleich daher.
Der alte Fuchs in Sachen Techno/House lädt dabei zum melancholischen Tanz ein und hat eine ganze Menge Gastsänger am Start - da würden so manche Produzenten des Genre's vor Neid erblassen.
Aber immer hübsch der Reihe nach.......... Zuerst einmal die Frage :"Wohin geht denn nun die musikalische Reise von WESTBAM 2013?" - Antwort :Stellenweise ist es der vertraute elektronische WESTBAM-Style von/seit 2005 ,also Richtung Melancholie meet Beats!Zugleich gibt es aber auch einige Überraschungen im Soundgewand bzw. Arragement (verspielt monoton bis teilweise symphonisch) - abhängig vom jeweiligen Gastsänger/rin am Mikrophon.Scheinbar "homogen" bewegt sich WESTBAM dabei gekonnt zwischen den Stilen Techno/House und Ambient - und zwar immer so das man nie genau weiss wo es es als nächstes hingehen könnte - Kurz um : die Spannung bleibt über das GESAMTE ALBUM erhalten !!!!!!!!!!!!!!!!

Meine "persönlichen" Favoriten des Albums hängen dabei auch ein wenig von den Gastsängern mit ab - Für mich zählen die Tracks mit Brian Molko (Placebo) ,Inga Humpe,Iggy Pop,Bernard Sumner (New Order) und Hugh Cornwell (The Stranglers) zu den absoluten Highlights der "Götterstrasse" allein Ihrer Stimme wegen!

WESTBAM zaubert mit diesem Album eine gekonnte Mixtur aus Techno/House/Ambient - oder wie man es auch einfacher schreiben könnte : Emotional Electronica - Musik für Ohr,Bein und Seele ; )

Wichtig sei es noch zu erwähnen das NUR die "DELUXE" Variante des Albums eine BONUS-CD mit 10 speziellen (instrumentalen) DUB-Versionen der Tracks enthält, welche das eh schon perfekte Klangbild nochmals abrunden und somit eine Alternative zu den gesungenen Varianten bietet.

WESTBAM IS BACK - UND SEIN ALBUM MACHT RICHTIG LUST AUF EINEN DAUERLAUF AUF DER "Götterstrasse" !


Zoom (Re-Release)
Zoom (Re-Release)
Preis: EUR 19,98

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen E.L.O. im stetigen Wandel - das Update 2001 ........., 27. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Zoom (Re-Release) (Audio CD)
..... kommt im relativ gitarrenlastigen bzw. abgespeckten Gewand daher und lässt dabei etwas die herrlich verspielten Electronics und opulenten Arragements der vorangegangenen Albenvorgänger "Time","Secret Messages" sowie "Balance Of Power" ein wenig vermissen !So richtig E.L.O. Like mag dadurch das Album auf dem ersten Blick nicht erscheinen - aber spätestens beim fünften Durchlauf macht es endlich Klick.Okay Jeff Lynne ist nicht mehr in den 80'er und der Werdegang nach E.L.O.(1986) mit den Traveling Wilburys und diversen Produzentenaktivitäten für George Harrison,Tom Petty,Del Shannon oder Roy Orbison haben auf Jeff Lynne abgefärbt.
Will heissen das der grosse Ritt auf dem Poppferd (mit Blick nach den neuesten Sounds und Techniktrends)für Jeff Lynne nicht mehr sooo relevant schien.
Stattdessen erfährt der Meister eine Rückbesinnung an seine Zeit mit E.L.O. etwa Mitte der Siebziger.
Damit bricht Jeff Lynne erstmals seit dem Bestehen von E.L.O. mit dem Prinzip der stetigen Weiterentwicklung - aber bleibt dabei seinem "Goldenen Händchen" für traumwandlerischen Melodien und Vocalharmonien trotz alledem treu ...........
Wer dem Album eine Chance gibt und nicht zwangsläufig dabei ans "Time"-Album von 1981 denkt ,wird mit wunderschönen verträumten und letztendlich E.L.O. typischen Songs belohnt.
Die Highlights des Albums "ZOOM" seien an dieser Stelle nur als Vertretung für den gelungen Rest genannt :
"State Of Mind" ein klassischer E.L.O.Stomper vor dem Herrn,"Just For Love" kommt wesentlich subtiler und birgt ein wenig "Secret Message"(Album) Feeling ,"Ordinary Dream" IST > lovely E.L.O. Harmonic Style < sowie "Melting in the sun" ein klassicher E.L.O. Popsong ganz auf Höhe vom "Balance Of Power" Album ..........
Alles in allem dann doch E.L.O. typischer Stuff - man braucht nur ein wenig Zeit um sich darauf einzustellen und darf nicht gleich die Flinte ins Korn werfen.

ENDLICH gibt es "ZOOM" wieder im freien Handel und das samt einem recht coolem Bonustrack Namens "One Day" - produziert und geschrieben etwa zur selben Zeit um 2001 vom E.L.O. Mastermind Jeff Lynne - "One Day" kommt dabei der klassischen E.L.O. Schule noch ein Stück näher und ist ein wundervoller Abschluss vom oppulenten Comeback von 2001!

Jeff Lynne ist ein Genie ,nicht weil er permanent präsent ist und "Grosses" von sich gibt - sondern weil Er nur dann Musik veröffentlicht wenn Er selbst davon überzeugt ist - zum Glück haben wir die Ohren dafür ... und die Liebe zu seiner Musik !


Live (Ltd.Ecolbook)
Live (Ltd.Ecolbook)
Preis: EUR 16,69

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Pendant zum "Mr.Blue Sky"Album ... GENIAL!!!, 25. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Live (Ltd.Ecolbook) (Audio CD)
Liebe E.L.O. Fans - hier kommt endlich das ORIGINAL: >>JEFF LYNNE'S "Electric Light Orchestra"<< und zwar in Live und mit einigen Überraschungen.
Zuerst die Tatsache das es ja bereits seit 2001 das Comebackkonzert als coole DVD "ZOOM-LIVE" gibt und das im Grunde ein Nachschub, in Form einer CD, zeitlich gesehen nach über 10 Jahren recht spät kommt und auch niemanden mehr wirklich vom Hocker reissen sollte - nur ist das bei "E.L.O. Live 2001" eben NICHT der Fall - ganz im Gegenteil.Jeff Lynne hatte mit diesem Album einen anderen Ansatz verfolgt - anstatt das Konzert von 2001 einfach nur auf CD (1:1) zu veröffentlichen ,schafft Er stattdessen das perfekte "Best Of Live"- Pendant zum "Mr.BlueSky Best Of" Album vom letzten Jahr 2012.Ein Rund-um Paket mit den grössten ,aber auch beliebtesten E.L.O. Songs (weit in die 80'er hineinreichend)und das ganze auf dem neuesten Stand der Dinge.Will heissen - "E.L.O.-Live 2001" ergänzt und glänzt auch mit Nummern welche auf der "ZOOM-Live" DVD " keinen Platz mehr fanden.Vier Songs ("Secret Messages","Twilight","Sweet Talkin Woman" sowie "Confusion") finden hier erstmals LIVE ihrer Veröffentlichung.

Allen voran das brilliante "Secret Messages" sowie das opulente "Confusion" punkten besonders der perfekten Live Umsetzung wegen - aber auch "Twilight" und "Sweet Talkin Woman" wissen zu überzeugen.Man fühlt sich teilweise in die Zeit von 1981/83 versetzt - so perfekt kommen die Klassiker von 1979/83 hier erstmals live rüber.

Soundtechnisch bleibt Jeff Lynne auf allerhöchstem Niveau - gibt dem E.L.O. Affen Zucker wenn es um Oppulenz und Perfektion geht - zeigt den ehemaligen Mitstreitern (und ihrem peinlichen "Part Two"-Projekt) wo der Hammer hängt.

Es macht einfach Spass dieser Zeitreise beizuwohnen."E.L.O. Live" verführt den echten E.L.O. Fan in die imaginäre Welt von Jeff Lynne und zwar "Live On Stage"!
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 29, 2013 9:08 AM MEST


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