Profil für Gman > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Gman
Top-Rezensenten Rang: 2.872.194
Hilfreiche Bewertungen: 2

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Gman "Gman" (NRW)

Anzeigen:  
Seite: 1
pixel
We Are the Void (CD+Bonus Dvd)
We Are the Void (CD+Bonus Dvd)
Preis: EUR 16,23

5.0 von 5 Sternen Ein sehr gutes Album, 23. März 2010
Rezension bezieht sich auf: We Are the Void (CD+Bonus Dvd) (Audio CD)
Nach dem Release von "Fiction" hab ich fest geglaubt, dass die Schweden ein derart gutes Album nicht wiederholen können. Doch sie haben mich eines besseren belehrt. Die neueste Scheibe "We are the Void" ist zwar ähnlich zu den beiden Vorgängeralben "Fiction" und "Character", dennoch gehört dieses Werk in jede gute Melodeath-Sammlung.
Zu den Tracks:

Shadow of your blood:
Der erste Song geht schon gut ab. Mit fällt direkt auf, dass die Stimme von Stanne unglaublich brutal klingt. Auch das Keyboard wurde hier gut eingesetzt. Jedoch fehlt es dem Song meiner Meinung nach ein bisschen an Abwechselung. 4/5

Dream Oblivion:
Dieser Song wurde schon vor einigen Monaten veröffentlicht, um bereits einen kleinen Vorgeschmack zu bekommen. Grundsätzlich ist auch dieser Song gut gelungen. Aber wie in "Shadow in your blood" fehlt es mir auch hier an Abwechselung. Die Bridge ist meiner Meinung nach viel zu kurz geraten. Langsam fing ich an dem neuen Album von Dark Tranquillity zu zweifeln. 4/5

The Fatalist:
Von jetzt auf gleich wurden allerdings meine Zweifel ad acta gelegt, denn dieser Song ist unglaublich. Ich habe selten einen derart intensiven Refrain gehört. Zum ersten Mal auf diesen Album bekommt man auch die typischen Riffs aus der schwedischen Death-Metal Szene zu hören. Einfach herrlich! 5/5

In my Absence:
Und der nächste Knüller folgt direkt. Was hier musikalisch geleistet wurde ist schlichtweg phänomenal. Der Refrain geht direkt ins Ohr und der Strophenriff ist sowas von Metal. Auch das Solo kommt einfach nur emotional rüber. 5/5

The Grandest Accusation:
Und schon wieder ein beeindruckender Song. In diesem Midtempo-Stück ist zum ersten Mal Stanne's einzigartige Clean-Stimme zu hören. Meiner Meinung nach lässt sich "The Grandest Accusation" durchaus mit "The Lesser Faith" vom Vorgängeralbum vergleichen. Auch hier spielt das Keyboard eine tragende Rolle. 5/5

At the Point of Ignotion:
Auch dieser Song wurde bereits vor dem Release veröffentlicht. At the Point of Ignotion geht direkt erneut ins Ohr und ist recht keyboardlastig, was mich allerdings nicht wirklich stört. 5/5

Her silent Language:
ist der wohl ruhigste Song des Albums. Allerdings gibt es auch hier nichts zu kritisieren. Der Song ist unglaublich mitreißend und emotional. Der Instrumentalteil in der Bridge des Songs ist einfach extraklasse. 5/5

Arkhangelsk:
Diesen Song würde ich eher in den Black Metal einordnen. Arkhangelsk wirkt sehr heroisch und atmosphärisch. Stanne's Stimme kommt sehr gut rüber. 4/5

I am Void:
Nun gehts vom Black Metal direkt in den Thrash-Metal. Das wohl schnellste Stück des Albums lädt zum Haare kreisen ein. Ein unglaublich gutes Solo mach das Masterpiece komplett. 5/5

Surface the Infinite:
Und die guten Songs nehmen einfach kein Ende. Die Blastbeats in den Strophen gehen einfach nur voll auf die Fresse und der Refrain erzeugt bei mir nach mehrmaligen Hören immer noch Gänsehaut. Das Solo ist erneut der Hammer. 5/5

Iridium: Der letzte Song der Standardversion des Albums beginnt ruhig. Im Refrain explodiert der Song einfach nur und erzeugt eine derart tiefe Atmosphäre, dass man glaubt, man sei in einer anderen Welt. Dieses Masterpiece ist von Anfang bis zum Ende absolut überzeugend. 5/5

Star of Nothingness:
Ein netter Zwischentrack der zum entspannen einlädt und die Tiefe dieser Musik verdeutlicht. 4/5

To where Fires cannot feed:
Ein sehr guter Abschluss der Special Edition dieses Albums. Stanne beweist erneut seine Extraklasse. 5/5

Fazit:
Diese Band entäuscht wirklich nie und liefert ein gewohnt gutes Album ab. Für mich sind sie die Könige des Melodic-Death Metal und ich kann es kaum erwarten sie im September in Münster zu sehen, denn live sind sie ebenfalls extraklasse. Zum Schluss meiner Rezension möchte ich noch erwähnen, dass natürlich auch Drummer und Bassist einen großen Teil zu diesem Werk beigetragen haben und somit in meiner Rezension etwas vernachlässigt wurden. Insgesamt bleibt mir keine andere Wahl, als deutlich 5 Sterne zu geben.

Anspieltipps:
The Fatalist
In my Abscence
The Grandest Accusation
Iridium
(eigentlich alles)


Twilight of the Thunder God
Twilight of the Thunder God
Preis: EUR 19,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Amon Amarth bleiben sich treu...., 20. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Twilight of the Thunder God (Audio CD)
Auch das neueste Werk der schwedischen Death-Metaller um Frontman Johan Hegg geht wieder gut ins Ohr.
Zu den einzelnen Tracks:

Twillight of the Thunder God:
Der Titeltrack gefällt direkt beim ersten Hören, wird aber auch nach einiger Zeit nicht langweilig. Ein gelungener erster Song. 5/5

Free will sacrifice:
Legt im Vergleich zum ersten Song nochmal einen drauf. Epische Riffs wechseln sich mit harten und vorantreibenden Riffs ab. Einziger Kritikpunkt meinerseits wäre die fehlende Vielseitigkeit des Songs. Dennoch 5/5

Guardians of Asgaard:
Der erste Riff weiß durchaus zu Gefallen und groovt ordentlich durch die Boxen. Auch das Solo ist gelungen. Sicherlich "Live" ein Knaller. 4,5/5

Where is your God?:
Ein für Amon Amarth-Verhältnisse recht schnelles Lied. Der wohl härteste Song des Albums kann mich vor allem im Refrain überzeugen. Dennoch fällt der Song leicht zu den ersten Drei ab. 4/5

Varyags of Miklagaard:
Episch (um den Track mit einem Wort zu beschreiben). Der Song glänzt von Anfang an und bildet den nächsten Höhepunkt des Albums. Zweistimmige Gitarrenarbeit im Weltklasseformat. 5/5

Tattered Banners and bloody Flags:
Auch hier ist die Gitarrenarbeit wieder gelungen. Eine epischer, ja fast schon heroischer Song. 4,5/5

No Fear for the setting Sun:
Für mich der schlechteste Song des Albums. Hier fehlt es etwas an Ideenlosigkeit. Der Song basiert mehr oder weniger auf einem 0815-Melodeath-Riff. Um aber eines klarzustellen: Auch dieser Song ist hörenswert 3,5/5

The Hero:
Mit "The Hero" schlägt die Band gut zurück. Ein unauffälliger aber guter Song, der mich mit sowohl gesangstechnisch als auch instrumental überzeugen kann. 4,5/5

Live for the Kill:
Der bis jetzt beste Song des Albums. Eine absolutes Melodeath-Masterpiece. Der Song beginnt eher Amon Amarth untypisch mit einem Heavy-Metal Riff, wie er im Lehrbuch steht. Wie sich der Song allerdings danach aufbaut, ist schlicht und einfach bemerkenswert. 5/5

Embrace of the Endless Ocean:
Meine Damen und Herren, dieser Song ist einfach unbeschreiblich. Embrace of the Endless Ocean wandert direkt in die Top 50 meiner Lieblingssongs. Der Anfang ist einfach unbeschreiblich episch. Ich habe selten in meinem Leben solch ein atmosphärisches Stück gehört. Embrace of the Endless Ocean ist der absolute Höhepunkt des gesamten Albums und zugleich ein grandioser Abschluss. 5/5

Fazit: Auch das neueste Werk der Schweden enttäuscht nicht, auch wenn es mit bestimmt nicht das beste Album der Band ist. Und es ist mit Sicherheit auch kein Drift in den Mainstream, wie hier manch einer schreibt. Amon Amarth ist zwar wenig innovativ und wandlungsfähig, dennoch macht diese Band einfach gute Musik. Insgesamt reicht es trotz des leicht abfallenden Mittelteils des Albums knapp zu 5 Sternen.

Anspieltipps:
-Free will sacrifice:
-Live for the Kill
-Embrace of the Endless Ocean


Seite: 1