|
|
Beiträge von Valentina
Top-Rezensenten Rang: 747.948
Hilfreiche Bewertungen: 3
|
|
Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".
|
Rezensionen verfasst von Valentina
|
|
|
|
|
|
|
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Wieso nicht mit Klischees arbeiten?, 14. Juli 2012
Stellt sich mir die Frage, nachdem ich das Buch und einige der Meinungen las. Zu meiner Verteidigung sollte ich vorweg erwähnen, dass ich schon lange ein Fan von Mrs. Galenorns Geschichten und ihrem Stil bin und nicht viel von Vampirromane halte, d.h. an denen zu 90 % dran vorbeigehe. In ihrem neuen Werk lässt sie uns den Werdegang der jungen Cicely Waters erleben, die in eigenen Ausführung kein leichtes Leben hatte und dieses sich nicht zu ändern scheint, als sie in ihre Heimat New Forest zurückkehrt. Die Stadt hat mit einer noch finsteren Macht als den Vampiren zu kämpfen, die über sie herrschen, den Vampirfeen und so schleicht sich eine Mordserie an magischen Wesen durch die Stadt, wobei die Polizei machtlos bzw. antriebslos erscheint einzugreifen. Wie man es von ihr kennt, tritt die gewünschte Hilfe natürlich mit dem Auftreten von Cicely ein, die, bevor es zum Kampf geht, so einige Geheimnis über sich selbst erfährt, so u.a. dass sie nicht nur magiegeboren ist, sondern auch zu den Cambyra-Feen gehört, gestaltwandeln kann und so einige andere Tricksereien. Neben diesen ganzen Entdeckungen trifft sie auch die Vergangenheit wieder in Form ihrer ungewöhnlich veränderten Jugendliebe Grieve oder Probleme mit ihrer Cousine, die sich ihrer Magie verschlossen hat. Aber weiter will ich den Inhalt nicht wiedergeben sonst erzähl ich hier noch die ganze Geschichte und das würde doch die Neugierde senken, was einem noch so in den Roman erwartet, komm ich doch lieber zu meiner Wertung. Dabei werde ich sicherlich einigen Aspekten meiner Vorredner wiedersprechen, aber was soll's jeder hat seinen eigenen Geschmack nicht wahr? Fang ich bei den Charakteren an. Mich persönlich stört es nicht, dass das große Licht auf Cicely und ihren Geliebten gerichtet ist, ist sie immerhin die handelnde Hauptperson des Romans und wird mit so manchen Entdeckungen konfrontiert. Sodass man dadurch eine gute Unterscheidung in der Wertigkeit der Protagonisten des ersten Bandes ausmacht. In der Art und Weise des Auftretens und Fähigkeiten zeichnen sich bei allen Charakteren Unterschiede ab, die jede Figur für sich selbst zu was besonderem eigenen macht, wo man neugierig wird, wie die Wandlung sich in den kommenden Bänden abzeichnen wird bzw. auch wie die Truppe evtl. wachsen könnte. Ich persönlich empfinde die Zusammenstellung als angenehm und nicht zu eintönig, wenn man Cicely, Rhiannon, Leo, Kaylin und Grieve beispielsweise nebeneinander hält. Zur Handlung stimmt es zwar, dass diese nicht so actiongeladen wie gewohnt ist, aber dazu muss ich wieder anmerken, dass es der erste Band der Reihe ist und die Protagonisten nicht wissen, was auf sie zu kommt oder was Sache ist, dass es Raum zum Erklären braucht. Insofern macht es die Charaktere auch symphatisch und glaubwürdig, dass sie nicht als die alleswissenden Superhelden dargestellt werden und Zeit brauchen. So ist der Spannungsbogen natürlich nicht so gewaltig wie bei den Schwestern manchmal, aber man kann sich gut hineinversetzen, vorausgesetzt, dass man in der Lage dazu ist. Das Einzige, was ich wohl ankreiden würde ist, das die Entdeckung ihres vorigen Lebens mit den Vampirfeen zu sehr verwachsen ist, das war vielleicht ein kleiner Tuck zu viel. Selbstverständlich verstehe, dass man eine große Vielfalt an unterschiedlichsten Fantasywesen von Mrs. Galenorn gewohnt ist, aber ich empfand das Maß zum Einstieg als ganz passable, wurde man so doch nicht gleich erschlagen. Außerdem ergibt sich damit eine Veränderung zur Vorgängergeschichte, indem man die Rassen etwas eingeschränkt hat und nicht einen Abklatsch zum Otherworld-Zirkus gemacht hat. Sowohl auch Neuheiten auftraten, die ganz witzig waren wie die Goblin-Hunde. Noch nie von gehört, aber ganz amüsant. Auf den Geister scheidenen Punkt Vampirfeen will ich nicht weiter eingehend, was die Möglichkeiten im Fantasy-Genre angeht, würde das doch zu weit ausholen. Im Großen und Ganzen würde ich für mein Erachten unter dem Einfluss des Fanseins ehrlich sagen, dass es für mich ein großer Pluspunkt war, dass die Welt von Cicely und ihren Freunden einem das Gefühl gab in einen neuen Haushalt der Nachbarschaft der Schwestern eingeführt wurden zu sein, was ein vertrautes Gefühl vermachte. Natürlich wird das mitunter ein Verdienst ihres Schreibstils sein, den ich sehr gerne lese und mit dem ich schon sehr vertraut bin. Ist er doch auch nicht zu schwer verdaulich. Fazit: Wer sich nicht an Klischees für Vampire stört, bzw. diese lieber hat als einen ach so evolutionären Supervampir, der alles sein kann, sich nicht an etwas ungewöhnlichem wie Vampirfeen die Zähne ausbeißt und sich auf eine Entwickelung unerfahrener Charaktere freut, wird mit dem Buch seine Freude haben. Genauso ist es für Fans der Autorin bestimmt interessant zu sehen, was sie neben den Schwestern erschaffen tut. Ansonsten würde ich sagen, soll man es für sich selbst abwiegen, wie man dazu steht, ist immer der bessere Weg :)
|
|
|
|
|
|
|
|
|
0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Spannende Fortsetzung, 19. August 2011
Als ich mit dem Buch anfing war mein Gedanke, dass es sich sowieso nur um die Beschaffung der Eisenkrone drehen würde, doch mit so vielen Wendungen hatte ich nicht gerechnet, welche die mich erfreuten andere die mich schockierten. Ich hatte erwartet wieder das altgeliebte Dreieck zwischen Eugenie und ihren beiden (EX-?) Lovern anzutreffen, was für manche witzige Auseinandersetzung sorgen würde, wo ich schon in heller Aufregung war als es hieß sie würde Dorian in den Wind schießen, doch bevor ich hier anfange mein persönliches Ranking der Charaktere aufzuführen muss ich sagen, dass dieses Band ein sehr genaues Bild vieler Charakter gegeben hatte, welche vorher unklar waren. Man konnte besser erkennen, wer nur schauspielerte, wer von Unsicherheit getrieben war oder schlichtweg eigennützig handelte, was mein persönliches Bild aber nur zu einer Person veränderte: Jasmine. Wenn ich denke, wie sie als jähzörniges machtbesessenes Biest angefangen hatte und nun doch in ihren Begriffen liebevolle Züge zu ihrer Halbschwester entwickelt hat. Ich war überrascht. Überhaupt empfinde ich diesen Teil der Saga als sehr komplex mit vielen Details, die nicht so offensichtlich sind, dass sich nicht allein auf den Kampf konzentriert wurde und die Autorin auch wusste mit anderen Elementen die Spannung anzufachen. Außerdem will ich behaupten, mich, wie in jedem Band dieser Serie, mich wieder sehr gut mit Eugenie identifiziert haben zu können und die bildliche Vorstellung wie ein Kino vorm inneren Auge ablief, was, wie ich finde, die Stärke eines Autoren ausmacht. Nur den Schluss konnte ich nicht ganz nachvollziehen oder sagen wir nicht bei allen Charakteren, wie bei Eug selbst eben, was mehr an persönlichen Gründen zu liegen haben mag und ich es als eine ganz andere Wirkung ersehen, empfunden habe, woher das Handeln von Kiyo herrührte. Sprich, ich würde nicht ihn verurteilen sondern seine Ex, aber gut damit. Zeit genug mir drüber Gedanken zu machen, werde ich haben, so lange wie ich meine Ungeduld auf den nächsten Band zügeln muss, leider. Aber ich bin mir sicher, dass das Warten sich lohnen wird, ansonsten wird die Zeit eh mit anderen Büchern überbrückt. :)
|
|
|
|
|
|
|
|
|
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Überraschung?!, 15. August 2011
Ich denke, so kann man das schon nennen, wenn man ein ganz anders Bild von der Band hatte, um die es sich hier dreht. Schließlich hatte man ganze 4 Jahren warten müssen, bis es zu diesem Album kam. Kam "Pretend or Surrender" noch recht düster und nachdenklich daher, so scheint es mit "Watch out!" eine Art Kehrwende zu geben, aber warum sollte das was schlechtes heißen? Finde ich nicht. Zwar stamme ich nicht ganz so aus dieser Gute-Laune-Pop-Ecke, doch man sollte immer offen für Veränderungen sein ist meine Meinung. So wie man hier keine Rockhymnen a la "Guardian Angel" vorfindet, scheint sich die Band mehr an elektronischen Elementen orientiert zu haben, um Stärke in Liedern wie namengebend für das Album "Watch out!" oder "World collide" zu beweisen und damit auch einen Übergang zu eher ungewöhnlichen Kandidaten wie "U.S.A." zu finden. Ok, das scheint wie alle ersten 3 Liedern sehr gewöhnungsbedürftig zu sein, aber ich muss ehrlich sagen, wenn gute Laune wirklich das Ziel war, wie der Spaß an der Musik haben sie das geschafft. Mir macht es persönlich sehr viel Spaß zu sehen, wie eine Band sich entwickeln kann und was sie ausprobieren, wie etwas funktioniert und so finde ich auch, dass das eine gelungene Abwechselung darbietet. Nur leider sind teilweise die Texte irgendwie auf der Strecke geblieben, wofür ich einen Stern abziehe, weils einer der Punkte ist, auf die ich sehr bei Bands achte. Wenn ich da bedenke, wie lange Zeit war bis zur Fertigstellungs des Albums? Lass ich das Album jedoch weiter laufen, wo wir bei Liedern wie "Crash my world" oder "One" angelangt sind, seh ich mich wieder in einer ganz anderen musikalischen Welt wieder, die wieder eher an das alte Lovex erinnert, was mich sehr erfreut hat. Bei Bands, die für ihre Melancholie bekannt sind, ist es immer wieder schön so etwas wieder zu finden. Im Ganzen seh ich das Album wie ein sich ausprobieren an, dass es für mich heißt sich überraschen lassen, was als nächstes kommt. Meine Neugierde wird mich auf jeden Fall auf dem Laufenden halten :)
|
|
Seite: 1
|