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Rezensionen verfasst von
Candiman
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Galaxy S7 Schutzfolie, Anker [2-Pack] Displayschutzfolie [Vollständige Displayabdeckung] Klar für Samsung Galaxy S7
Galaxy S7 Schutzfolie, Anker [2-Pack] Displayschutzfolie [Vollständige Displayabdeckung] Klar für Samsung Galaxy S7
Wird angeboten von AnkerDirect
Preis: EUR 9,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gutes Produkt mit umfangreichem Zubehör und guter Beschreibung, 9. April 2016
Ich habe schon zu Zeiten meines ersten PDAs immer mit Schutzfolien gearbeitet und daher durchaus einiges an Erfahrung sowohl mit klaren (nicht entspiegelnden als auch mattierten Folien). Das blasen- und staubeinschlussfreie, sowie gerade ausgerichtete Anbringen so einer Folie ist, wenn man etwas Übung darin hat, schnell gemacht. Macht man es das erste Mal wird man vermutlich Schwierigkeiten sowohl mit der Ausrichtung als auch dem blasen- und staubeinschlussfreien Anbringen haben. Das ist bei allen Folien gleich.

Anker weiß - das merkt man der Beschreibung an - welches Werkzeug und welche Vorgehensweise notwendig ist bzw. gut funktioniert. Mit den zwei Folien und dem Zubehör (Mikrofasertuch, Reinigungsklebestreifen 2x, Blasenentfernungskarte) und der kurzen aber guten Beschreibung bekommt man das gut hin, wenn man sich exakt an die beschrieben Vorgehensweise hält.

Alternativ kann man, wenn die zwei Reinigungsklebestreifen bereits verbraucht sind, auch sehr gut mit Scotch-Klebeband arbeiten, um Staubpartikel abzutupfen. Tesa funktioniert dabei weniger gut, da es stärker haftet. Wichtig ist auch, dass man die Schutzfolie nie auf ihrer Innenseite (dem Displayglas zugewanten) direkt mit den Fingern berührt. Das gibt in der Regel Fingerdatschen, die man nicht mehr entfernt bekommt. Staub kann man mit dem Klebestreifen aber auch auf der Innenseite der Folie mit entsprechender Vorsicht entfernen. Sehr wichtig ist auch, dass man den Schutzfilm auf der Innenseite der Schutzfolie nicht direkt komplett abzieht und dann versucht die Schutzfolie auf dem Display anzubringen sondern so, wie es in der Bedienungsanleitung beschrieben ist, den Schutzfilm nach und nach abzieht während man die Schutzfolie ganz leicht aufstreicht auf das Display. Man sollte die Folie auch nicht sofort möglichst fest anstreichen sondern nur sehr leicht, quasi nur auflegen. Vermutlich muss man sie nämlich nochmal anheben, um sie im Extremfall sogar nochmal besser auszurichten oder mindestens den ein oder anderen Staubeinschluss zu entfernen.

Ganz zu Beginn sollte man die Schutzfolie so wie sie aus der Verpackung kommt ohne den Schutzfilm anzulösen schonmal auf das Display legen. Dann sieht man, wieviel Luft die ausgeschnittenen Öffnungen um die Home-Taste, die Front-Kamera, den Ohrlautsprecher und die Sensoren bei korrekt ausgerichteter Folie haben. Das hilft später beim exakten Ausrichten der Folie, was viel schwieriger ist als man denkt, gleichzeitig aber sehr wichtig ist. Macht das in Ruhe und ohne Hektik.

Die Schutzfolie selber fühlt sich sehr hochwertig an und stört weder bei der Bedienung noch bei der Sicht auf das Display. Sie ist außerdem sehr passgenau.

Ich habe die Schutzfolien kostenfrei von Anker zum Testen zur Verfügung gestellt bekommen. Auf mein Bewertungsergebnis hat das keinen Einfluss gehabt. Ich bin mit dem Produkt und dem Lieferumfang sehr zufrieden.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 13, 2016 6:11 AM MEST


Digital Multimeter, Crenova MS8233D AC Spannungsprüfer Tragbare Prüfvorrichtung  Messung von Spannung Strom Widerstand Messinstrument mit Hintergrundbeleuchtung
Digital Multimeter, Crenova MS8233D AC Spannungsprüfer Tragbare Prüfvorrichtung Messung von Spannung Strom Widerstand Messinstrument mit Hintergrundbeleuchtung
Wird angeboten von Gbargain DE
Preis: EUR 45,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Was bekommt man zum angeblichen Schnäppchen-Rabattpreis?, 3. April 2016
Das Crenova MS8233D wird hier Stand heute (17.5.16) zum angeblichen Schnäppchenpreis mit 66% Rabatt von 25,98 EUR angeboten. Das hört sich doch erstmal nach einem richtigen Schnäppchen an. Ein Digitales Multimeter (DMM) im Wert von angeblich 75,99 EUR.

Tatsächlich bekommt man das Crenova MS8233D (andere bezeichnen es als Hyelec MS8233D, siehe auch den Aufdruck auf der Vorderseite) sogar hier bei Amazon Stand heute für 17,76 EUR inkl. Versandkosten für Prime-Kunden und das ganz ohne Rabatt. Und wenn man etwas im Internet-Universum sucht sind es dann sogar nur noch um 12 Dollar inkl. kostenlosem Versand nach Deutschland mit natürlich entsprechend langer Lieferzeit und vermutlich größeren Problemen, wenn es um Garantieeinforderung geht (nicht empfehlenswert, besser bei Amazon kaufen würde ich empfehlen mit bekannt hohem Service und Komfort). Soviel also erstmal zum tatsächlichen monetären Wert dieses Produktes.

Ein zweites, meiner Meinung nach aber wesentlich wichtigeres Entscheidungskriterium für den Kauf eines DMM sind seine technischen Eingeschaften und da insbesondere die Sicherheitsklasse, nach der es eingestuft ist. Das Crenova MS8233D ist zugelassen für Messungen bis CAT II 600V. Der unwissende Käufer könnte nun glauben, passt doch, damit ist alles in meinem Eigenheim abgedeckt.

Irrtum! Ein kleines Beispiel: Sie renovieren ein Zimmer im Eigenheim. Dazu müssen Sie die Abdeckungen von Lichtschaltern und Steckdosen demontieren. Im Sicherungskasten haben Sie den hoffentlich richtigen Sicherungsautoamten ausgeschaltet. Das wollen Sie mit ihrem Crenova MS8233D überprüfen, indem Sie an den Steckdosen und Schaltern im Raum messen wollen, ob diese stromlos sind. Mit einem CAT II-DMM wie dem Crenova MS8233D bewegen Sie sich dabei außerhalb seiner Spezifikation, auch wenn die Angabe CAT II 600V vermuten lässt, dass es dafür zugelassen ist. Dem ist nicht so!

Sie können mit dem Crenova MS8233D z.B. handelsübliche Batterien messen, Durchgangsprüfungen von Verlängerungskabeln oder Glühbirnen (mit Glühwendel) durchführen, am Kfz messen usw. aber nicht an der Hausinstallation. Das sollten Sie berücksichtigen für einen eventuellen Kauf.

Ein DMM, das Sie (entsprechendes Wissen bzgl. der Handhabung mal vorausgesetzt) im kompletten Haushalt einsetzen können, muss mindestens CAT III 250V oder besser CAT III 600V erfüllen. Und jetzt schließt sich der Kreis und meine Rezension des Crenova MS8233D findet ihr Ende:

Für einen Preis von 25 - 30 EUR werden Sie leicht Messgeräte finden, die CAT III 250V oder CAT III 600V erfüllen. Für 75,99 EUR + 5,27 EUR finden Sie sogar Messgeräte von Top-Markenherstellern wie z.B. Fluke (z.B. das Fluke 107 für aktuelle 81,26 EUR inkl Prime Versand durch Amazon). Fluke kann man getrost als das Maß der Dinge im Segment der DMM bezeichnen. Aber so hoch müssen Sie nicht greifen, um auf der sicheren Seite (im wahrsten Sinne des Wortes) zu sein. Ab ca. 35 EUR bekommen Sie gute Markengeräte, die CAT III 600V erfüllen und die meiner Meinung nach für "den Hausgebrauch" tatsächlich bestens gewappnet sind.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 27, 2016 12:09 PM MEST


[Qualcomm Quick Charge 3.0] Ladegerät USB Schnelle Ladefunktion 30 W 2-Port RAVPower Turbo+ Dual Anschluss Ladeadapter mit QC 3.0 - bis zu 4x schnellere Aufladung für Galaxy S7 Edge, HTC One A9, Note 5, Nexus 6, Smartphones, Tablets [ iSmart, Dreifachsicherung ] schwarz
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Wird angeboten von ZBT International Trading GmbH
Preis: EUR 25,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Qualität zu gutem Preis, 3. April 2016
Ich habe von RavPower bereits einen 4-Port-Multilader mit QC2.0, von dem ich absolut begeistert bin. Er ist sehr günstig und lädt mein Samsung Galaxy S7 (das nur QC2 nicht 3 kann) besser als das Originalnetzteil mit fast 15W Dauerleistung. Für Unterwegs wollte ich einen kleinen Multilader, der mehr als einen Port hat. Daher habe ich mir von RavPower diesen 30W 2-Port RavPower Turbo+ geholt und bin auch von diesem RavPower Produkt überzeugt.

Verarbeitung und Haptik sind einwandfrei, das Gehäuse ist sehr kompakt und robust. Klavieroptik ist nicht meine Präverenz, da sieht man jeden Fingerdatschen und jedes Staubkorn, damit bedient RavPower wohl leider den aktuellen Trend.

Technisch ist der Lader ohne Tadel. Ich habe ihn mit einigen anderen Netzteilen verglichen. Neben dem oben bereits genannten RavPower 4-Port-Multilader noch mit dem Choetech 18W mit QC3.0 und dem Lenuo QC3.0 Charger mit 18W sowie dem Originalnetzteil von Samsung, das im Lieferumfang des Galaxy S7 ist (angegeben mit "nur" 9V/1,67A also max. 15W, die es aber nie erreicht am S7, eher knapp über 14W). Das Ganze direkt per Kabel am S7 und alternativ am 10W Choetech wireless Fast Charger.

Überrascht war ich, dass der 2-Port RavPower Turbo+ etwas schwächer ist als mein 4-Port RavPower. Das S7 lädt er über Kabel mit konstanten maximalen 14,2W. Das ist schon nicht schlecht aber der 4-Port von RavPower kann das etwas besser mit knapp 15W. Auffallend ist, dass beim 2-Port die Ausgangsspannung (ich habe immer mit dem gleichen hochwertige 90cm-Kabel von Anker getestet) doch recht deutlich unter 9V am Port des S7 fällt wohingegen der 4-Port RavPower unter gleichen Bedingungen über 9V bleibt. Er ist deswegen nicht schlecht aber es könnte eben etwas besser sein. Auch am nicht QC-Port fällt der 2-Port etwas hinter dem 4-Port zurück, bleibt aber auf gutem Niveau.

Verglichen zu den beiden anderen oben genannten Ladern fällt der Choetech bei vergleichsweise hohem Preis auf den letzten Platz bzgl. Ladeleistung am S7 und der 1-Port Lenuo liegt ganz knapp vor dem 2-Port RavPower Turbo+. Alle Laden aber mit über 14W Leistung am S7. DIe Unterschiede sind also - lässt man den 4-Port RavPower mal aus dem Vergleich - marginal.

Wer ein 2-Port-Gerät sucht, dem kann ich den 2-Port RavPower Turbo+ absolut empfehlen. Wer lediglich ein 1-Port Gerät sucht, dem würde ich den Lenuo nahelegen. Dieser hat ein Mattschwarzes (oder weißes) Gehäuse, ist günstig im Vergleich und der kompakteste den ich kenne und lädt mit höchster Leistung nach dem 4-Port-RavPower.

Grundsätzlich kann ich sagen, dass ich von den RavPower-Produkten überzeugt bin. Gute technische und mechanische Qualität zu sehr fairem Preis.

Zu den Bildern:
In der Gesamtübersicht sieht man links oben den Choetech, oben in der Mitte den Lenuo, links die nicht fast charge Wireless Samsung Ladestation, in der Mitte das 2-Port RavPower Turbo+, rechts das 4-Port RavPower und unten die Choetech fast charge wireless Ladestation. Klavierlack zieht Staub beim 2-Port RavPower magisch an. Der Größenvergleich zeigt in etwas den Unterschied vom 2-Port RavPower zum Lenuo, wobei der Lenuo rechts noch gut 4mm schmaler ist, was das Bild nicht zeigt, da ich zu nah dran war ;-).
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[Qualcomm Quick Charge 2.0] Ladegerät Schnelle Ladefunktion USB RAVPower 40W 4-Port QC 2.0 Lade Adapter (75% schnellere Aufladung) für Samsung Galaxy S7 S6 / Sony Xperia Z5 Z4 Z3 / HTC / LG / Sharp Aquos usw. schwarz
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Wird angeboten von ZBT International Trading GmbH
Preis: EUR 29,99

5.0 von 5 Sternen Topp Produkt zu vergleichweise günstigem Preis, 28. März 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auf der Suche nach einem geeigneten Ladegerät als Ersatz für mein Mehrport-Anker, das leider kein Quick Charge hat bin ich auf das RavPower gestoßen und nach einigen Tests restlos überzeugt. Quick Charge brauche ich für mein Samsung Galaxy S7. Außerdem lade ich mit dem RavPower diverse andere Geräte von Samsung, One, ASUS und Google. Das Ladegerät ist sehr kompakt (mit Zollstock vermessene 9,2x5,9x2,9cm), hat ein sehr robustes/festes Gehäuse, macht im Betrieb keine Geräusche (Fiepen, Brummen usw.) und hat an der Unterseite eine Gummierung, die wirkungsvoll das Verrutschen verhindert. Die 2-polige Anschlussleitung ist ausreichend lang und nicht nur etwa nur 30cm. Geliefert wird das RavPower in einer ordentlichen frustfrei öffenbar und wiederverschließbaren Pappschachtel. Einzig ein Klett, um das Anschlusskabel dauerhaft kurz aufzuwickeln, ist nicht dabei sondern nur so ein einmal Standarddraht. Zum Glück habe ich von meinen diversen Anker-USB-Kabeln noch einige dieser genialen kleinen Klettverschlüsse übrig.

Besonders positiv ist der Effekt, den auch schon mein Anker Mehrport-Gerät bot, dass bei den herkömmlichen 5V-Geräten wie z.B. dem Samsung Galaxy S5 durch zum einen eine sehr stabile und zum anderen leicht erhöhte Ausgangsspannung von stets über 5V (am Ende eines 1m Kabels, nicht direkt an der Buchse das Ladegerätes/Netzteils) maximale Ladeströme erreicht werden. Besonders das S5 ist da sehr sensibel und reduziert schnell den Ladestrom, wenn die Spannung unter 5V geht, was ich bei einigen anderen Netzteilen, die ich getestet habe, feststellen musste.

Das RavPower verhält sich also bei allen (älteren) nicht Quick Charge kompatiblen Geräten schon vorbildlich. Und auch am Samsung Galaxy S7 erreicht es mit Quick Charge eine sehr gute Performance und befeuert den Akku locker mit ca. 15W Leistung. Es liegt im direkten Vergleich mit dem Original-Netzteil von Samsung noch leicht über dessen Leistung. Die Spannung bleibt stabil >9V während das Original-Netzteil auf ca. 8,8V geht (nach einem hochwertigen 1m Anker USB-Kabel, unmittelbar am Port des S7 gemessen). Mein S7 ist gerootet, Firmware und Kernel sind aber original Samsung. Mit einem modifizierten Kernel sollte man dann wie schon beim S5 noch mehr erreichen können für die, die das maximal Mögliche erreichen wollen.

Von mir bekommt das RavPower auf Basis seiner Leistung und dem vergleichsweise günstigen Preis sehr gut gemeinte 5 Sterne.


Samsung Galaxy S7 Smartphone (5,1 Zoll (12,9 cm) Touch-Display, 32GB interner Speicher, Android OS) schwarz
Samsung Galaxy S7 Smartphone (5,1 Zoll (12,9 cm) Touch-Display, 32GB interner Speicher, Android OS) schwarz
Wird angeboten von Bonnes Electroniques
Preis: EUR 570,00

11 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umstieg vom S5 zum S7 - Gelungenes Update, 21. März 2016
Das S6 habe ich bewusst ausgelassen, weil... mein Vertrag nunmal 2 Jahre läuft ;-)

Ich schreibe diese Rezension extra aus dem Blickwinkel eines Umsteigers vom S5.

Das S6 wäre nach dem S5 für mich keine Option gewesen, da es weder per microSD-Karte erweiterbar ist noch der Akku gewechselt werden kann. Wenigstens kam die microSD-Karte mit dem S7 zurück, mit dem S8 dann hoffentlich auch wieder der wechselbare Akku?

Das war es dann aber auch schon an Dingen, die mir am S7 absolut nicht gefallen, der Rest sind - wenn überhaupt - eher Kleinigkeiten. Es ist für mich ein sehr würdiger Nachfolger für - in meinem Falle - das S5. Die Haptik hat deutlich zugelegt, es ist nun sehr nahe am iPhone, wobei mir das persönlich weniger wichtig ist. Die Glas-Rückseite hätte etwas griffiger ausfallen können, das S5 liegt nicht besser in der Hand aber sicherer. Das Glas ist, gerade mit trockenen Fingern, eher rutschig. Die Formgebung beim S7 allerdings ist sehr gelungen. Die Tasten sind sehr hochwertig und drücken sich "satt". Der Fingersensor, über den man nicht mehr streichen muss, ist eine Wohltat gegen den des S5. Auch seine Erkennungsqualität ist spürbar besser. Leider sind nachwievor maximal 4 Fingerabdrücke registrierbar. Warum diese Einschränkung?

Das S7 ist von der Form her so nahe am S5, dass ich meine Fahrradhalterung von Zefal weiterverwenden kann und da es IP68 hat ist das auch technisch kein Problem, das S5 hatte oft unterwegs einen Regenschauer mitmachen müssen. Endlich muss ich mal keine weiteren 50 EUR in einen neuen Halter investieren. Meine Bugatti-Ledertasche (die simple Bugatti Skinny Universal, sehr weiches Leder Sleeve) passt ebenfalls und ist höchstens einen Tick zu breit (ich hatte das S5 mit der Rückwand zum induktiven Laden).

Zuerst war ich enttäuscht, da das S7 kein USB-C hat, ein bischen bin ich das auch jetzt noch, denn schnelle Festplatten/Sticks z.B. sind tabu. Aber wenigstens ist das S7 dank Quick Charge rasend schnell geladen (knapp 15W Ladeleistung bei ca. 9V und ca. 1,7A an meinem RAVPower Multilader)). Das rockt!

Ich habe das S7 gerootet, was sehr einfach geht. Bei XDA-Developers findet man dazu alle notwendigen Infos. TWRP und Titanium Backup usw. funktionieren danach einwandfrei.

Die mitgelieferten Orhöhrer sind von bescheidener Qualität, auch diese werden wie alle anderen von Samsung bei mir wohl in der OVP ihr Schattendasein fristen.

Das Display ist nochmal besser als das vom S5, sehr satte Farben und hohe Leuchtstärke. Die Performance vom S7 ist natürlich auch absolut beeindruckend. Da gibt es nichts zu mergeln. Die Kamera startet - wie alle Anwendungen - sehr schnell und hat eine erstaunliche Qualität für ein Smartphone, gerade bei wiedrigen Lichtverhältnissen. Endlich gibt es auch einen Pro-Modus, in dem man wie bei vernünftigen Kameras im M-Modus arbeiten kann. Zwar nur eingeschränkt aber immerhin.

Das S7 ist in meinen Augen ein echt cooles Smartphone, auch das Original-ROM ist wirklich gut und kaum überladen, da hat Samsung gelernt. Hat man es gerootet kann man auch leicht noch etwas Entschlacken. Das GUI ist auch nicht mehr so krampfhaft grässlich abweichend vom Standard Android, dass man unbedingt ein anderes ROM aufspielen muss. Ich kann mir gut vorstellen, beim gerooteten Original zu bleiben.

Habe ich was vergessen? Bestimmt! Wer überlegt, ob nach dem S5 das S7 ein guter Nachfolger ist, dem kann ich sagen ja, das ist es.


Neewer S-Type Haltewinkel-Halter mit Bowens Halterung für Speedlite-Blitzvorsatz Softbox Beauty Dish Reflexschirm
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Wird angeboten von iTekLife Global
Preis: EUR 21,99

4.0 von 5 Sternen Ordentliche Qualität zu günstigem Preis, 14. März 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Qualität ist dem Preis entsprechend gut. Überwiegend Plastik aber von guter Qualität. Für den Profieinsatz sicher nicht die beste Wahl, da wird man besser zu robusteren Produkten greifen. Die Art der Befestigung des Blitzes empfinde ich persönlich als sehr gelungen. Man kann den Blitz prima manuell bedienen, wenn er eingespannt ist. Die Neigungseinstellung rastet ein und lässt sich so sicher arretieren. Ich würde gerne einige Euro mehr investieren, wenn es eine Ausführung in Metall gäbe.


[Neue Version] Anker Premium USB-C Hub mit HDMI und Power Delivery, 2 SuperSpeed USB 3.0 Ports, HDMI Port und USB-C / USB Type-C Wiederauflade-Port, USB Power Delivery Spezifikation, Aluminiumlegierung
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gut in Verarbeitung und Funktion, 17. Februar 2016
Der USB-C Hub kommt ordentich verpackt, er ist sehr gut verarbeitet und passt perfekt zum silbernen Mac (Gehäuse ALU gebürstet). Stecker und Buchsen sitzen fest und das Anschlusskabel ist ordentich flexibel. Funktionsprobleme, wie sie hier in einer anderen Rezension beschrieben sind, konnte ich nicht nachvollziehen, vermutlich habe ich also die "neue Version" wie es im Titel der Beschreibung aktuell heißt erhalten oder einfach Glück mit meinen externen Laufwerken. Im Lieferumfang ist noch eine Tasche (siehe angehängte Bilder), in der man den Hub inkl. dem fest verbundenen Anschlusskabel unterbringen kann. Das wird in der Beschreibung des Produktes garnicht erwähnt.

Für den Preis hätte Anker ruhig noch einen SD/microSD-Kartenleser direkt eingebaut spendieren können. In Summe bin ich trotzdem sehr zufrieden mit dem Produkt.

Der Hub wurde mir von Anker zum Testen zur Verfügung gestellt.
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Kingma Dual 2-Kanal NP-FW50 Akku Ladegerät für Sony A5000 A5100 A6000 A7R NEX 6 5T 5R 5N Kamera
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Topp Lader für sehr günstigen Preis, 6. Februar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe einen von der mechanischen Bauweise her vergleichbaren sehr kompakten Lader bereits für die Akkus meiner Sony RX100 mit dem ich sehr zufrieden bin und mich daher für diesen KingMa zum Preis von aktuell 13,- EUR entschieden, um damit die Akkus meiner Sony alpha 6000 zu laden. Die Lieferung hat 19 Tage gedauert und ist damit 1 Woche früher erfolgt als angekündigt. Das gibt schonmal ein Thumbs Up ;-).

Geliefert wird wie abgebildet der Lader inkl. einem USB A auf microUSB-Kabel. Das Gehäuse ist sehr ordentlich verarbeitet (8cm x 6cm x 2,5cm), zweifach verschraubt und verklebt. Leider hat es keine Gummifüße und kann daher auf glatten Flächen leicht rutschen. Ich habe daher Gummi-Klebefüße nachgerüstet. Jeder Ladeschacht hat eine eigene Dual-LED. Diese leuchtet rot während dem Ladevorgang und grün, wenn der Akku vollgeladen ist. Ohne eingelegte Akkus leuchten die LEDs nicht.

Es können entweder ein oder zwei Akkus stehend im Lader geladen werden. Die Akkus lassen sich leicht einschieben und sitzen stramm. Eingangsseitig erwartet das Ladegerät 5V/2A und macht daraus ausgangsseitig 8,4V/600mA (2x). So ganz wird das nicht klappen, denn etwas Verluste muss man im DC/DC-Wandler, der aus den eingangsseitig 5V ausgangsseitig 8,4V macht und im Ladecontroller einkalkulieren.

Das passende Netzteil ist nicht im Lieferumfang, sowas hat man aber mittlerweile sicher mehrfach im eigenen Fundus. Ich habe mit zwei identischen Akkus (1080mAh) getestet und im Betrieb Ladezeit, Spannung und Strom (nur eingangsseitig) gemessen. Ich habe auch einen Blick in das Gehäuse geworfen, die Elektronik ist - soweit einsehbar - sauber verarbeitet. Ganz ausgebaut habe ich die Platine nicht, da sie direkt mit den im Gehäuse eingepressten Kontakten für die Akkus verlötet ist. Leider konnte ich so nicht feststellen, welcher Ladecontroller verbaut ist.

Nach knapp 2,5 Stunden waren beide Akkus vollgeladen, die Akkus hatte ich vorher bis zur Entladeschlussspannung entladen. Wenn ich die eingangsseitig gemessenen Werte und die Verluste der Ladeschaltung betrachte sollte der tatsächliche maximale Ladestrom je Ladeschacht bei ca. 550mA und die Akku-Vollerkennung bei ca. 1/15C liegen. Werte, mit denen ich sehr zufrieden bin. Im Betrieb wird der Lader gut warm aber nicht heiß.

Ich kann den Lader absolut empfehlen, er ist sehr günstig und gut verarbeitet. Ladeleistung und -qualität sind so wie erwartet, die Akkus werden schonend geladen. Die kompakte Größe empfinde ich als sehr vorteilhaft. Jetzt muss er nur noch möglichst lange halten ;-).


VOLTCRAFT VC890 OLED DMM
VOLTCRAFT VC890 OLED DMM
Wird angeboten von Voelkner
Preis: EUR 271,72

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hochwertiges Messgerät mit kleinen Schwächen, 5. Februar 2016
Rezension bezieht sich auf: VOLTCRAFT VC890 OLED DMM (Elektronik)
Das Voltcraft VC890 führt ein ziemliches Schattendasein, obwohl ihm das garnicht gerecht wird. Infos in deutsch sucht man "im Netz" lange bzw. fast vergebens. Wenigstens findet man auf Youtube zwei ordentliche Videos in englisch zum Gerät und auch in dem bekannten Forum vom EEVBlog ein paar Bilder und Infos von Besitzern. Jetzt auch von mir ;-).

Insgesamt ist das Multimeter durchaus als gut zu bezeichnen. Das reine Multimeter hätte von mir fast 5 von 5 Punkten für Qualität (Sicherheitsbeschaltung der Eingänge, Haptik, Genauigkeit, Verarbeitung usw.) und Funktionsumfang eines Handmultimeters bekommen. Mit entsprechenden Referenzwerten/-gebern durchgeführte Messungen hat das VC890 alle innerhalb der angegebenen Genaugigkeiten bestanden, aber das kann man natürlich auch erwarten. Der Diodentest liefert laut Handbuch 3.1V, gemessen 3.34V, was von Vorteil ist. Wer also ein hochwertiges Multimeter zu einem akzeptablen Preis sucht kann getrost zugreifen.

Ich gehe im Folgenden auf ein paar Dinge ein, die für potentielle Käufer vielleicht entscheidend für einen Kauf des VC890 oder dem Griff nach z.B. einem erheblich teurerem Fluke, Gossen, Agilent usw. Multimeter sind:
Das Handbuch ist inhaltlich ok. Die Schrift ist mit 6 Pkt Größe sehr klein, gedruckt wurde auf 60g/qm Papier (auch der Einband), billige Drahtrückenheftung, nicht verleimt. Also günstigst mögliche Machform, das reißt sicher sehr schnell ein und verknittert leicht. Dank der schlechten Originalverpackung (alles im Karton einfach nur lose lieblos reingesteckt, mit Multimeter in Luftpolstertüte und Zubehör ohne Formschale) war das Handbuch schon verknickt und leicht eingerissen, bevor ich es das erstemal in der Hand hielt. Bei meinem guten alten Voltcraft VC670 war noch ein Handbuch dabei, das der Bezeichnung Buch auch gerecht wurde. Das sieht heute noch sehr gut aus dank verstärktem Einband, geklebtem Rücken und ordentlichem Papier. Da hat Voltcraft (bzw Conrad/Völkner) am falschen Ende (dem Kundenende) gespart. Klar gibts auch ein PDF, aber wenn man vor Ort mal was dringend nachschauen muss braucht man ein ordentliches Handbuch.

Das OLED-Display ist eine Wucht, aus beliebigem Blickkwinkel ist es einwandfrei zu lesen. Man muss aber wissen, dass es bei direktem Sonnenlicht nicht mehr zu entziffern ist (man meint das Gerät wäre ausgeschaltet) und dass der Stromverbrauch erheblich ist (ca. 33 - 45 mA gegenüber ca. 3 - 8mA (25mA mit eingeschaltetem Licht) bei einem vergleichbaren Multimeter mit LCD-Display). Also nur für den Inneneinsatz geeignet. Maximal verbraucht das Multimeter ca. 165mA bei voll ausgeleuchtetem Display, was aber nur im Display-Testmodus möglich ist. Im Sleep (Auto Power Off) verbraucht es nur knappe 30microA, das ist sehr gut. Bzgl. der zu erwartenden maximalen Betriebsstunden des OLED habe ich keine Angabe gefunden. Bei OLEDs ist das ja so eine Sache. Ich bin gespannt wie lange es hält. Die Helligkeit des Displays wird in zwei Stufen - wenn man das Gerät nicht bedient - jeweils nach 15s runter geregelt um Strom zu sparen (ca. 45mA, 40mA und 33mA Stromverbrauch). Leider kann man nicht dauerhaft z.B. die Helligkeit auf niedrigste Stufe einstellen und abspeichern (diese ist immer noch sehr hell). Nach dem Wiedereinschalten ist die Automatik wieder aktiv. Das ist auch denn der Fall, wenn man im Setup des Multimeters die Automatik deaktiviert. Komisch! Wer ein Multimeter für den Außeneinsatz bzw. Einsatz bei starkem Sonnenlicht sucht oder Wert auf eine hohe Batterielebensdauer legt, der sollte sich nach einem anderen Gerät umsehen.

Die Anzeige in den Bildern zum VC890 ist übrigens gefaket. Die 599.99 sind nachträglich in's Bild eingefügt, der Rest ist original. Schaut man (nur) auf die 599.99 könnte man meinen, dass die Auflösung des Displays deutlich höher ist als sie es wirklich ist. Also nicht täuschen lassen.

Die Sicherheitsbeschaltung der Eingänge erfüllt bei der Voltcraft-Version dieses OEM-Multimeters mit großer Wahrscheinlichkeit wirklich CAT III 1000V sowie CAT IV 600V. MOVs, PTCs, Dioden-Netzwerk sowie HRC-Sicherungen für alle Strommessbereiche sind vorhanden und das elektrische/mechanische Design sieht - ohne dass ich das getestet hätte - hochwertig aus. Das Originalgerät von UNI-T sieht in dieser Hinsicht erheblich schlechter aus. Sehr gut Voltcraft, dass ihr UNI-T hier habt nachbessern lassen!

Die MIN/MAX-Funktion könnte man verbessern. Das Display ist groß genug, dass man gleichzeitig den MIN, MAX, AVG und aktuellen Wert anzeigen könnte. Dass man diese durchsteppen muss (zwei sind jeweils gleichzeitig zu sehen) ist umständlich und die große Hauptanzeige sollte meiner Meinung nach immer den aktuellen Messwert anzeigen.

Die Hold-Funktion ist wirklich eine reine Hold-Funktion. Es wird der gerade sichtbare Wert eingefroren. Lieber wäre mir ein Peak-Hold gewesen, denn wenn ich den Taster drücke, dann sehe ich den aktuellen Wert doch und muss ihn nicht noch einfrieren.

Der aktuelle Messwert wird im Display ca. 2 - 3 mal in der Sekunde aktualisiert. Das ist nicht schlecht und nicht gut aber noch geradeso ok. 4 - 6 mal wäre toll. Zusätzlich gibt es einen Bargraph, der leider auch nicht schneller aktualisiert wird und das ist sehr schlecht. Misst man z.B. einen sich recht schnell ändernden Gleichspannungswert bringt der Bargraph, der eigentlich bestens dafür geeignet wäre einem ein Gefühl für das Signal zu vermitteln, leider garnichts. Er hoppelt nur ziemlich unmotiviert durch die Gegend. Sehr sehr schade Voltcraft, so ist der Bargraph nahezu völlig nutzlos! Eigentlich kenne ich es so, dass der Bargraph in Echtzeit dem Signal folgt, während der Zahlenwert mehrmals pro Sekunde aktualisiert wird.

Die mitgelieferten Messspitzen sind sehr schlecht. Eine davon ist bei mir sogar schon verbogen geliefert worden. Bei dem Preis geht das überhaupt nicht. Der Durchgangsprüfer piepst beim schnellen Aufeinanderklopfen der Spitzen max. 2 von 5 mal und er reagiert wegen der schlechten Messspitzen zudem sehr träge. Reibt man die Messspitzen aufeinander zeigt das VC890 Messwerte im mehrere 100 Ohm Bereich und der Piepser setzt ständig aus. Die Kabel der Messspitzen sind außerdem ziemlich störrisch, weit entfernt von hochflexibel. Ich habe zum Vergleich Messpitzen von 2 Markenherstellern im Preisbereich 15 - 25 EUR (Fluke und Probemaster). Beide sind erheblich besser. Mit meinen "Lieblings-Messspitzen" von Probemaster schaffe ich es nicht auch nur einen einzigen Aussetzer beim schnellen Aufeinanderklopfen zu erreichen und ich bin ambitionierter Musiker ;-). Außerdem ist der Durchgangsprüfer mit diesen Messspitzen superschnell, absolut keine Verzögerung kann ich feststellen und beim aufeinanderreiben der Messspitzen bleibt der angezeigte Wert konstant im Bereich 0,02 - 0,06 Ohm. Solche Messspitzen erwarte ich bei einem Multimeter in diesem Preissegment im Lieferumfang. Um es nochmal klar auf den Punkt zu bringen, die mitgelieferten Messspitzen sind nicht nur schlecht, sie sind grottenschlecht und gehören entsorgt. Sie machen aus dem VC890 ein Gerät, das ich eigentlich sofort zurücksenden würde. Die Messspitzen von Probemaster kann man aktuell leider nur direkt beim Hersteller in USA bestellen. Mit Versand und Zollgebühr liegt man dann bei knapp 60 EUR. Die Probemaster Messspitzen sind aber nochmal erheblich besser als z.B. die Fluke TL175. Wer was Vernünftiges sucht, der sollte das Geld investieren und wird es sicher nicht bereuen.

Das Messgerät erkennt, wenn man die Messspitzen falsch angeschlossen bzw. einen falschen Messbereich bzw. falsche Messwertart gewählt hat und zeigt das akustisch und im Klartext auf dem Display an. Das funktioniert allerdings nur, wenn man Messspitzen bzw. Messleitungen mit berührungsgeschützten Bananensteckern verwendet, da die Schutzschaltung durch den Berührungsschutz mechanisch ausgelöst wird. Verwendet man z.B. im Labor Messtrippen ohne Berührungsschutz, erfolgt bei falscher Verkabelung/falscher Messwertwahl keine Warnung. Die Verriegelung des Batteriefaches, die das Öffnen des Faches verhindert, solange Messspitzen angeschlossen sind bzw. die das Einstecken der Stecker bei geöffnetem Batteriefach verhindert funktioniert ebenfalls nur dann, wenn Bananenstecker mit Berührungsschutz verwendet werden.

Versorgt wird das Multimeter durch eine 9V Alkaline Blockbatterie, leider. Ein 9V Lithium-Block im Lieferumfang mit 1200mAh anstatt das Akaline-Blockbatterie wäre auch ein feiner Zug gewesen. Mit >30mA Stromverbrauch wegen dem OLED-Display wird die mitgelieferte Batterie zügig am Ende sein. Das Multimeter funktioniert bis ca. 6V (Abschaltung erfolgt bei 5,75V) einwandfrei. Bis zum Ausschalten wegen zu geringer Spannung bleiben die Messwerte absolut korrekt. Insofern kann man die Batterie getrost verwenden bis das Multimeter einfach ausgeht und sich nicht mehr einschalten lässt. Schaut man sich Datenblätter von 9V-Blockbatterien an wird man damit auf ca. 20 Betriebsstunden mit einer Alkaline und ca. 30 Betriebsstunden mit einer Lithium-Batterie kommen. Alternativ bietet Conrad auch 9V LiIon Akkus an. Die haben aber zwei entscheidende Nachteile: extrem lange Ladezeiten und sehr geringe Kapazität (350mAh). Keine Alternative wie ich finde. Die deutlich bessere Variante wären 7 AA-Akkus gewesen. Damit wäre man maximal flexibel und würde auf Standard-Akkus setzen. 7 feine AA Sanyo Eneloops mit >2000mAh, ein Traum wäre das (gewesen). Schade, wirklich schade!

Eine Tasche sollte bei dem Preis meiner Meinung nach zum Lieferumfang gehören. Ich habe mir für knapp 20 EUR die Voltcraft Multimetertasche dazu gekauft. Der Preis für diese Tasche ist mit knapp 20 EUR meiner Meinung nach zu hoch. Hartschale ist gut, aber innen gibt es neben einem Klett-Raumabtrenner nur noch ein sehr flaches Fach, das durch eine eingenähte durchsichtige starke Folie abgesetzt ist. Das Fach ist sehr flach und unflexibel, da passt knapp die CD und das Handbuch rein. Lieber wäre mir Stoff anstatt Plastik gewesen, dann könnte dort neben der CD und dem Handbuch auch noch etwas Kleinkram rein (Kabel, Adapter, Klemmen usw.). Außerdem neigen diese steifen durchsichtigen Plastikfolien zum Einreißen.

Auch wenn ich hier einige Details negativ geschildert habe hat mich das VC890 in Summe überzeugt. Es ist ein wirklich gutes Gerät. Für den Preis hätte ich allerdings schon ein paar der genannten Dinge erwartet, aber vielleicht macht Voltcraft alias Conrad/Völkner mal ein Update zu dem Produkt. Die wichtigsten Dinge wären aus meiner Sicht Bargraph, Messspitzen und Spannungsversorgung des Gerätes. Vergleicht man das VC890 mit hochwertigen Multimetern von Markenherstellern bekommt man beim VC890 viel Leistung für sein Geld geboten.


Etekcity Digital Multimeter zum Messen von Spannung Strom Widerstand, Rot-Schwarz
Etekcity Digital Multimeter zum Messen von Spannung Strom Widerstand, Rot-Schwarz
Wird angeboten von Etekcity Corporation
Preis: EUR 36,78

25 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Lieber etwas mehr in ein sichereres Gerät investiert, 5. Februar 2016
Ich habe in einer Video-Rezension auf Youtube das Innenleben dieses Gerätes sehen dürfen und kann nur davon abraten das Gerät zu verwenden, wenn man mehr als z.B. Batterien bzw. Niederspannung (im Bereich deutlich unter 20V) damit messen will. Für Strommessung kann ich es garnicht empfehlen. Es verfügt über nahezu keine Eingangs-Sicherheitsbeschaltung (ich rede nicht von der Biligsicherung im Gerät).

Hier muss man leider viele Rezensionen lesen von Personen, die das Gerät (so ehrlich sind wenigstens einige) kostenlos zum Test erhalten haben und die aber kein entsprechendes Fachwissen besitzen, um solch ein Messgerät wirklich zu beurteilen. Das kann man aus den geschriebenen Texten bei entsprechender Fachhkenntnis leicht rauslesen. Anscheinend wurde von Etekcity eine Marketing-Aktion gestartet ;-( Warum sonst sind diese vielen meist positiven Rezensionen hier zu Lesen von Januar/Februar 2016? Auch auffallend oft von TOP x00 Rezensenten. Diese wurden wohl gezielt bestückt mit kostenlosen Testexemplaren.

Wer ernsthaft nach einem günstigen Messgerät sucht, der sollte lieber etwas mehr investieren und ein Gerät kaufen wie z.B. das VOLTCRAFT VC175 DIGITAL-MULTIMETER. Dieses Gerät ist nach meiner Beurteilung das preislich bzw. technisch betrachtet absolut Mindeste, in das man als Multimeter investieren sollte.

Bei diesem Gerät kann man sich sicher sein im wahrsten Sinn des Wortes, denn es verfügt über vernünftige sog. HRC-Sicherungen im Niederstrom- und im Hochstrombereich-Messbereich. Und im Spannungsmesseingang hat es ebenfalls eine ordentliche Schutzbeschaltung gegen Spannungsspitzen. Das ist auch einer der Gründe, warum ein vernünftiges Multimeter für Spannungs- und Strommessung unterschiedliche Eingangsbuchsen hat. Der Hersteller Voltcraft zeigt die Eingangsbeschaltung aus gutem Grund in einem Bild des geöffneten Gerätes. Für Personen mit Fachkenntnis ist daraus leicht ersichtilch, dass das Gerät hält was es verspricht und seine Anwender schützt.

Es kostet zwar fast das Doppelte, aber das sollte einem das eigene Leben schon wert sein. Außerdem verfügt es über Autorange, d.h. man muss lediglich z.B. Gleichspannungsmessung wählen, den richtigen Messbereich ermittelt das Gerät automatisch.

Wer jetzt sagt, ich messe aber doch keine Spannungen im Bereich >230V oder Ströme >50mA dem sei gesagt, dass diese Werte locker reichen, um sein Leben zu gefährden und dass im Fehlerfall (und nur dafür ist die Schutzbeschaltung gedacht) diese Werte sehr schnell erreicht sind. Ein Gerät mit einer Eingangsbeschaltung nahezu ohne Schutzfunktion wie es das Etekcity hat, kann (muss natürlich nicht) einem dann schnell mal um die Ohren fliegen. Und da hilft es auch nicht, wenn das nur bei jeder 1000-sten Messung passiert.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 3, 2016 5:59 PM MEST


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