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Rezensionen verfasst von
Alexandra Schmitt
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Secret Defense - Steelbook [Blu-ray] [Limited Edition]
Secret Defense - Steelbook [Blu-ray] [Limited Edition]
DVD ~ Gerard Lanvin

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Film auf exzellenter Blu-ray!, 24. Juni 2010
Wie schon so oft zuvor, ist capelight mit diesem Film wieder eine tolle Veröffentlichung gelungen. Die Disc kommt in einem schicken Steelbook daher, die FSK Kennzeichnung ist ein abziehbarer Aufkleber. Einige Specials zum Film lassen sich auch auf der Disc finden. Da wären geschnittene Szenen, wahlweisemit Audiokommentar, ein alternatives Ende (ebenfalls wahlweise mit Kommentar), ein Making Of, Teaser, Trailer und zu guter Letzt eine Bildergalerie.

Technisch kann die Blu-ray auch voll überzeugen. Das Bild ist knackig scharf und bleibt auf einem konstanten Niveau. Der Schwarzwert ist sehr solide, außerdem wirkt das Bild sehr plastisch. Zum Ton kann ich leider nicht viel schreiben, da ich momentan leider keine separate Anlage angeschlossen habe und die Boxen des Fernsehers verwenden muss.

Der Film selbst ist sehenswert, als großen Wurf würde ich ihn allerdings nicht bezeichnen. Der Zuschauer bekommt zunächst zwei separate Handlungsstränge präsentiert, die natürlich später zusammenlaufen. Hierbei hat mir der Handlungsstrang des jungen Kriminellen Pierre besser gefallen, als der der Studentin Diane, er wirkte authentischer und besser ausgearbeitet. Bei Diane ging alles einfach ein bisschen schnell und undurchsichtig. Dennoch ein guter und empfehlenswerter Film.

Als Fazit lässt sich also sagen, dass es ein guter Film auf einer exzellenten Disc geworden ist, wie es von capelight nicht anders zu erwarten war.


Anywhere But Home (Live) (CD + DVD)
Anywhere But Home (Live) (CD + DVD)
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 25,99

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Evanescence "Anywhere But Home", 24. November 2004
Man merkt, das Weihnachten vor der Tür steht. Dieser Tage wird der geneigte Musikfan mal wieder mit Best-Of Alben und Live-DVDs zugeschüttet. Oft sind diese allerdings nur lieblos zusammengestellt und bieten nicht wirklich etwas, was der Fan wirklich braucht.
Ob man nach einem Album (Origin und die EPs mal ausgenommen, schließlich kann man die nicht mehr erwerben) schon eine Live-DVD auf den Markt bringen muss, darüber lässt sich natürlich streiten. So bringt es das Konzert auf dieser DVD dann auch nur auf etwas über 60 Minuten Spielzeit. Doch die haben es dafür in sich.
Die Band ist gut aufgelegt und auch Frontfrau Amy Lee ist gut bei Stimme. Zu hören gibt es natürlich zum größten Teil die Songs des Erfolgsalbums "Fallen". Noch dazu gibt es eine Coverversion des Korn Songs "Thoughtless", die mir persönlich sehr gut gefällt. Hätte aber auch nichts dagegen gehabt, wenn "Zero" von den Smashing Pumpkins auf der DVD gewesen wäre, diesen Song haben sie ja u.a. auf dem diesjährigen RAR gespielt haben. Mit "Farther Away" und "Breath No More" bekommt man dann noch zwei Outtakes zu hören. "Breath No More" gefällt mir da etwas besser, eine traumhafte Pianoballade.
Der Sound kommt klar und druckvoll aus den Boxen, ich habe da nichts zu meckern, auch mit dem Bild kann man voll und ganz zufrieden sein. Optisch wurde das Konzert sehr ansprechend in Szene gesetzt, die Schnitte sind sehr gut angebracht und das Bild wurde auch noch mit interessanten Effekten aufgearbeitet. Macht auf jeden Fall eine Menge Spass sich das Konzert anzusehen, auch mehrere Male.
Ansonsten enthält die DVD noch alle bisher erschienen Musikvideos von Evanescence, die ja eigentlich hinlänglich bekannt sein sollten, wurden sie doch häufig auf den hießigen Musiksendern gesendet. Hinter den Videos stecken interessante Konzepte ("My Immortal" mal ausgenommen) und man kann sie sich ruhig öfter mal ansehen. Ausserdem, wer hat nicht gerne die Videos seiner Lieblingsbands in sehr guter Qualität im Regal stehen?
Knapp 60 Minuten Behind the Scenes Material sind auch noch enthalten. Wie der Titel schon verrät kann man die Band hierbei bei ihrem Touralltag sehen und bei allerlei sonstigen Späßen. Die Putzfrauen werden sich gefreut haben, als sie die verwüsteten Duschen gesehen haben. Auf jeden Fall sehr amüsant anzusehen.
Soviel zum visuellen Teil diesen Doppelpaketes. Schließlich bekommt man als Käufer von "Anywhere But Home" auch noch eine CD mitgeliefert. Diese unterscheidet sich nicht groß vom Inhalt der DVD. Auch hier wird das komplette Konzert aus Paris geboten. Der Sound ist sehr gut, auch das Publikum ist sehr gut zu hören, stört aber auch nicht während den Songs. Als letzten Track bekommt man dann noch das unveröffentlichte "Missing" - als Studioversion wohlgemerkt. Mir gefällt das Lied sehr gut, sehr ruhig, aber auch hier brilliert Amy wieder mit ihrer schönen Stimme.
Über die Qualität dieser Zusammenstellung kann man also nichts sagen, mir hat es wirklich Spass gemacht mit die DVD anzusehen und die CD zu hören. Ob man die CD/DVD nun unbedingt braucht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Sie ist ihr Geld aber auf jeden Fall wert.


Evanescence - Anywhere But Home (Live) (DVD + CD)
Evanescence - Anywhere But Home (Live) (DVD + CD)
DVD ~ Evanescence

31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Evanescence, 24. November 2004
Man merkt, das Weihnachten vor der Tür steht. Dieser Tage wird der geneigte Musikfan mal wieder mit Best-Of Alben und Live-DVDs zugeschüttet. Oft sind diese allerdings nur lieblos zusammengestellt und bieten nicht wirklich etwas, was der Fan wirklich braucht.
Ob man nach einem Album (Origin und die EPs mal ausgenommen, schließlich kann man die nicht mehr erwerben) schon eine Live-DVD auf den Markt bringen muss, darüber lässt sich natürlich streiten. So bringt es das Konzert auf dieser DVD dann auch nur auf etwas über 60 Minuten Spielzeit. Doch die haben es dafür in sich.
Die Band ist gut aufgelegt und auch Frontfrau Amy Lee ist gut bei Stimme. Zu hören gibt es natürlich zum größten Teil die Songs des Erfolgsalbums "Fallen". Noch dazu gibt es eine Coverversion des Korn Songs "Thoughtless", die mir persönlich sehr gut gefällt. Hätte aber auch nichts dagegen gehabt, wenn "Zero" von den Smashing Pumpkins auf der DVD gewesen wäre, diesen Song haben sie ja u.a. auf dem diesjährigen RAR gespielt haben. Mit "Farther Away" und "Breath No More" bekommt man dann noch zwei Outtakes zu hören. "Breath No More" gefällt mir da etwas besser, eine traumhafte Pianoballade.
Der Sound kommt klar und druckvoll aus den Boxen, ich habe da nichts zu meckern, auch mit dem Bild kann man voll und ganz zufrieden sein. Optisch wurde das Konzert sehr ansprechend in Szene gesetzt, die Schnitte sind sehr gut angebracht und das Bild wurde auch noch mit interessanten Effekten aufgearbeitet. Macht auf jeden Fall eine Menge Spass sich das Konzert anzusehen, auch mehrere Male.
Ansonsten enthält die DVD noch alle bisher erschienen Musikvideos von Evanescence, die ja eigentlich hinlänglich bekannt sein sollten, wurden sie doch häufig auf den hießigen Musiksendern gesendet. Hinter den Videos stecken interessante Konzepte ("My Immortal" mal ausgenommen) und man kann sie sich ruhig öfter mal ansehen. Ausserdem, wer hat nicht gerne die Videos seiner Lieblingsbands in sehr guter Qualität im Regal stehen?
Knapp 60 Minuten Behind the Scenes Material sind auch noch enthalten. Wie der Titel schon verrät kann man die Band hierbei bei ihrem Touralltag sehen und bei allerlei sonstigen Späßen und Blödeleien. Die Putzfrauen werden sich gefreut haben, als sie die verwüsteten Duschen gesehen haben. Auf jeden Fall sehr amüsant anzusehen.
Soviel zum visuellen Teil diesen Doppelpaketes. Schließlich bekommt man als Käufer von "Anywhere But Home" auch noch eine CD mitgeliefert. Diese unterscheidet sich nicht groß vom Inhalt der DVD. Auch hier wird das komplette Konzert aus Paris geboten. Der Sound ist sehr gut, auch das Publikum ist sehr gut zu hören, stört aber auch nicht während den Songs. Als letzten Track bekommt man dann noch das unveröffentlichte "Missing" - als Studioversion wohlgemerkt. Mir gefällt das Lied sehr gut, sehr ruhig, aber auch hier brilliert Amy wieder mit ihrer schönen Stimme.
Über die Qualität dieser Zusammenstellung kann man also nichts sagen, mir hat es wirklich Spass gemacht mit die DVD anzusehen und die CD zu hören. Ob man die CD/DVD nun unbedingt braucht und ob die vier unveröffentlichten Lieder ein Kaufgrund sind, muss jeder für sich selbst entscheiden. Sie ist ihr Geld aber auf jeden Fall wert.


The Human Equation
The Human Equation
Preis: EUR 14,82

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk!, 24. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: The Human Equation (Audio CD)
Vier Jahre nach den beiden „Universal Migrator"-Alben erscheint dieser Tage das sechste Album (die „Ayreonauts Only"-Collection aus dem Jahr 2000 mal ausgenommen) aus dem Hause Ayreon. In der Zwischenzeit vertrieb sich Mastermind Arjen Lucassen die Zeit mit dem „Star One-Projekt und brachte u.a. auch ein Live Album mit diversen Ayreon Songs auf den Markt.

Nun ist also sein Hauptprojekt Ayreon wieder dran, mit „The Human Equation" gibts sogar wieder einen Doppeldecker für die Fans ins Herz zu schließen. Im Vorfeld zum Album erschien die Maxi „Day Eleven: Love", die schon einen guten Vorgeschmack auf das Album bot, diesem allerdings im ganzen gar nicht gerecht werden konnte.
Als erstes positiv anzumerken ist, das Lucassen mit „The Human Equation" wieder zu „Into The Electric Castle"-Zeiten zurückkehrt und nicht mehr einzelne Songs einzelnen Personen zuordnet, wie er es bei den beiden „Universal Migrator"-Alben tat. Jeder Sänger taucht also wie bei „Into The Electric Castle" in mehreren Songs auf.

Etwas anderes hätte zu „The Human Equation" auch gar nicht gepasst, gibt es hier doch eine komplexe Story zu erzählen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht „Me", gesungen von Dream Theater-Frontmann James LaBrie. Ein egoistischer Erfolgsmensch, der nach einem Autounfall ins Koma fällt. In diesen Zustand schalten sich allerlei Charaktereigenschaften ein, mit denen es von da an einen Kampf zu führen gilt. Manche sind dem Erwachen des Protagonisten zuträglicher („Love", „Pride"), manche eher weniger („Fear", „Agony"). Die verschiedenen Charaktereigenschaften konfrontieren „Me" mit verschiedenen Ereignissen aus seinem Leben, während dieser erkennt, das er einiges falsch gemacht hat und Leuten schadete. Während der Protagonist also einen inneren Kampf auszufechten hat, können sein Vater, seine Frau und sein bester Freund nur am Krankenbett verweilen, ohne die Möglichkeit des Eingreifens zu haben. Ich möchte jetzt auch gar nicht die ganze Geschichte erzählen, auf jeden Fall kann ich aber sagen, dass Arjen Lucassen hier wieder ein kleines Meisterwerk ersonnen hat.

Das gleiche glückliche Händchen erwies er auch wieder bei der Auswahl der Stimmen, so finden sich unter anderem James LaBrie (Dream Theater), Devin Townsend (Strapping Young Lad), Mikael Akerfeldt (Opeth) und Devon Graves (Dead Soul Tribe, ex-Psychotic Waltz) auf dem Album wieder. Die Eigentschaften „Love" und „Passion" wurden mit weiblichen Sängerinnen besetzt, die gar nicht besser passen könnten. Heather Findlay (Mostly Autumn) hat eine warme, liebliche Stimme, die perfekt geeignet ist, um „Liebe" zu verkörpern, während Irene Jansen mit ihrer kraftvollen Stimme die „Leidenschaft" erklingen lässt. Arjen selbst traut sich auch ans Mikro, er verkörpert den besten Freund des Hauptcharakters. Die Rolle der Ehefrau wird von einer eher unbekannteren Sängerin gesungen. Diese fischte Lucassen aus einer Anzahl von Demotapes, die er aufgrund eines Aufrufes von Fans zugeschickt bekam. Er war so von der Stimmgewalt der Dame beeindruckt, dass er sie aus Mexiko einfliegen lies, um diese Rolle einzusingen.

So brillant diese Sänger im Einzelnen sind, Sangeskunst allein nützt natürlich nichts, wenn das Zusammenspiel nicht funktioniert. Doch dieses funktioniert auch einwandfrei, die verschiedenen Charaktereigenschaften liefern sich Gesangsduelle, sowie auch die menschlichen Protagonisten. Besser hätte Lucassen die Sänger gar nicht wählen können, diese verleihen der Story zusätzliche emotionale Tiefe.

Auch aus der Instrumentalfraktion kann ich nur positives berichten, alles ist vorhanden, was der Fan an Ayreon sowieso schon liebt, allerdings gesellen sich auch neue Sachen dazu. So kann man zum Beispiel in „Day Sixteen: Loser" ein Didgeridoo vernehmen, außerdem spielt Lucassen zum ersten Mal eine siebensaitige Gitarre. Auch Streicher kommen auf dem Album zu regem Einsatz. Komplexe Songstrukturen und schöne Melodien gibt es auch zu Genüge, sodass „The Human Equation" eigentlich nur mit Highlights gespickt ist. Vor allem fällt auf, dass neben einigen thrashigen Passagen auch vermehrt folkige Klänge zu vernehmen sind.
„The Human Equation" verspricht also 103 Minuten abwechslungsreiche Unterhaltung, die man mindestens einmal gehört haben sollte, während man die Lyrics liest. Zwar ist das musikalische Erlebnis alleine schon sehr beeindruckend, allerdings ist es die Story mehr als wert, gelesen zu werden.

Äußert gelungen ist auch die Präsentation des Doppeldeckers: Wie von Ayreon gewohnt, gibt es ein fantastisches Artwork zu begutachten. Da die Reise des Hauptcharakters in Tage unterteilt ist, gibt es auf der zweiten CD auch ein nettes Gimmick. Da diese mit „Day Twelve: Trauma" startet, zieht sich das Intro des Songs über die ersten 11 Tracks der CD, um dann bei 12 letztendlich zu beginnen. Das nennen ich Detailarbeit.

Mir gefällt „The Human Equation" sogar noch einen Tick besser als das bisherige Ayreon-Meisterwerk „Into The Electric Castle". Da dieses schon nahe an der Perfektion war, komme ich als nicht umher für „The Human Equation" die Höchstnote zu verteilen.


Day 11: Love
Day 11: Love
Wird angeboten von nagiry
Preis: EUR 6,63

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter Vorgeschmack!, 30. April 2004
Rezension bezieht sich auf: Day 11: Love (Audio CD)
Vier lange Jahre mussten die Ayreon-Fans auf ein neues Album warten. Am 24. Mai diesen Jahres wird es nun endlich erscheinen und den Namen „The Human Equation" tragen. Als kleiner Appetithappen wurde im Vorfeld die EP zum Song „Day Eleven: Love" veröffentlicht, welche mir hier vorliegt.
Das titelgebende Stück „Day Eleven: Love" - welches in einer editierten Version vorliegt - startet mit den typischen Ayreon-Akustikgitarren und einer Gesangseinlage von Dream Theater-Frontner James LaBrie. Die Strophe mit leichten Folkeinflüssen endet schließlich in einem kraftvollen, mehrstimmigen Refrain, der von Irene Jansen (Star One) und Magnus Ekwall (The Quill) getragen wird. Schon in diesem Stück zeigt sich, dass die Stimmen sehr gut miteinander harmonieren und das Arjen Anthony Lucassen seine Sänger erneut gut gewählt hat.
Das wirkliche Highlight der EP ist aber das nun folgende Stück „Day Two: Isolation". Mit knapp neun Minuten Spielzeit ist dieser Song ein kleines Meisterwerk. Eher verhalten startend entwickelt sich der Chorus zu einem stampfenden Riffmonster. Wie schon im ersten Song sind auch hier Magnus Ekwall und Irene Jansen für den Refrain zuständig. Ein Jammer, dads diese beiden eher zu den unbekannten Sängern zählen, vor allem Ekwall hätte mit seiner Band The Quill mehr Beachtung verdient, da er wirklich eine beachtliche Stimme hat. Wie von Ayreon bekannt, kommen auch wieder verträumte Instrumental-Parts vor.
Als Zusatz gibt es auf der EP noch zwei Stücke zu hören, die nicht auf den Album sein werden. Es handelt sich dabei um zwei Coverversionen, eine ist von Led Zeppelin, die andere von David Bowie. „No Quarter" ist komplett akustisch arrangiert und lebt hauptsächlich von der Stimme Devon Graves', der eine sehr eindringliche Gesangsperformance abliefert. Das Bowie-Cover wird alleine von Eric Clayton gesungen, der es mit seinem orchestral angehauchten Gesang schafft, dem Hörer wirklich ein kleines Gefühl vom Weltraum zu vermittlen.
Diese EP macht wirklich hungrig auf das neue Album „The Human Equation", ich wage jetzt schon zu sagen, dass da etwas großes auf uns zukommen wird. Wer sich beeilt und die CD noch bis zum 05.05.04 kauft, hat außerdem die Chance noch kleine Extras von der Ayreon Homepage zu laden.


Audioslave
Audioslave
Preis: EUR 6,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kommt da noch was ?, 27. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Audioslave (Audio CD)
Viele sprachen von der nächsten Rocksupergroup, als bekannt wurde, das sich der verbliebene Rest von Rage Against The Machine (Tom Morello, Tim Commerford und Brad Wilk) mit Ex-Soundgarden Sänger/Gitarrist Chris Cornell zusammentun würden.
Nach einigen Problemchen mit dem Managment und Aus- bzw. Wiedereinstieg von Chris Cornell erschien dann 2002 das Debüt, welches schlicht wie die Band „Audioslave" betitelt wurde, bei Epic / Interscope.
Aufgrund der musikalischen Vergangenheit der Mitglieder, erwartete viele wohl etwas bahnbrechend Neues oder einen Überhammer an Album. Um es schon mal vorweg zu nehmen, die Band erfindet das Wagenrad nicht neu. Das, was man zu hören bekommt, scheint ein Mittelweg zwischen Soundgarden und Rage Against The Machine zu sein, der aber sehr gut funktioniert. Die CD ist kein Geniestreich, aber man kann von einem sehr guten Rockalbum sprechen.
Als Vorbote des Albums wurde die Single „Cochise" veröffentlicht, der Song verfehlte seine Wirkung nicht und jeder wartete gespannt auf das Album. Ein Song der Power hat und einen einprägsamen Refrain.
Wie schon gesagt, scheint die Band einen Mittelweg zwischen ihren beiden Ex-Bands gefunden zu haben, deswegen könnten einige alte RATM-Fans enttäuscht sein, die Power dieser Band ist zwar da, aber eher unterschwellig wahrzunehmen, die politischen Ambitionen sind nun in der Musik auch nicht mehr vordergründig.
Ihre Höhepunkte hat die Scheibe nämlich überwiegend dann, wenn leisere Töne angeschlagen werden und Chris Cornell seine Samtstimme auspacken kann. So geschehen in „Like A Stone", das nicht etwa ein Liebeslied ist, wie man denken könnte, sondern von einem Mann handelt, der auf den Tod wartet. Zu dem Song wurde übrigens auch ein Video gedreht, welches die Stimmung dessen passend einfängt. Weiteres eher ruhigeres Highlight der Scheibe ist Song Nummer Acht „I Am The Highway", welches sachte beginnt und sich dann immer weiter zu einem tollen Song steigert.
Doch die CD hat nicht nur ruhiges Futter für die Ohren zu bieten, neben dem schon anfangs erwähnten „Cochise" befinden sich noch einige andere hochklassige Rocker auf dem Silberdeckel. Direkt nach „Cochise" befindet sich „Show Me How To Live", ein Ohrwurm von höchster Güteklasse. Dies liegt zum einen an der einprägsamen Gitarrelinie, als auch am Refrain, der sich im Ohr festfrisst und einen so schnell nicht mehr loslässt.
Mit dem folgenden „Gasoline" schließt sich sofort ein weiteres Highlight an, welches ein weiteres mal zeigt, das Chris Cornell einer der besten Sänger der heutigen Zeit ist.
Eigentlich müsste ich aber bis zu Song Acht keinen Song besonders hervorheben, bis dahin ist dieses Debüt ein Rockalbum der ersten Güteklasse. In der zweiten Hälfte haben sich mit „Exploder" und „Bring Em Back Alive" allerdings zwei Lieder eingeschlichen, die meiner Meinung nach nur Durchschnittsware sind, da hätte man weitaus mehr draus machen können.
Den Abschluss findet dieser Tonträger in „The Last Remaining Light", welches einen wieder sanft in die Realität entlässt und ein weiterer Beweis dafür ist, das eine Stärke der Band, die ruhigen, verträumten Songs sind.
Als Fazit stellt sich mir eine Frage: Wollten die Jungs zum Anfang nicht mehr, oder war da nicht mehr drin ? Ist dieses Debüt nur ein leichtes Wehen vor dem großen Sturm, oder war das schon alles ? Das können uns nur die Herren selbst beantworten und werden dies hoffentlich auch mit dem nächsten Album tun. Bis dahin können wir uns mit dieser wirklich schönen Rockplatte vergnügen und uns freuen, dass uns diese überaus talentierten Musiker mit Audioslave erhalten bleiben.


The Used
The Used
Preis: EUR 21,99

2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Auf Dauer nervig, 16. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: The Used (Audio CD)
Anfangs war auch ich total begeistert von dieser Platte, tolle Melodien, schöne Mitsing Refrain's, auch die Stimme von Bert McCracken konnte mich begeistern. Dies hatte zur Folge, dass ich diese CD für Wochen hörte und nichts anderes den Weg in meinen CD Player fand.
Dann hörte ich die CD aber immer weniger, bis sie schließlich im CD Schrank verschwand. Nach einiger Zeit packte ich das gute Stück wieder aus und hörte sie mir an. Allerdings konnte ich meine Begeisterung von damals nicht mehr nachvollziehen. Sicherlich sind die Songs immernoch ganz gut, doch vorallem beginnt die Stimme des Sängers noch einiger Zeit an zu nerven, besonders das schöne Stellen in einem Lied einfach durch sinnloses Geschrei zerstört werden. Das rumreiten auf den typischen Textklischees zeugt auch nicht von besonderer Originalität.
Am Anfang mag die Scheibe zwar mitreißen, auf Dauer kann sie jedoch nicht überzeugen. Mal sehen wie lange sich diese Band hält.


Past, Present & Future
Past, Present & Future
Wird angeboten von marvelio-germany
Preis: EUR 6,34

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Demonoid Phenomenon - Geniales Best Of!, 30. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Past, Present & Future (Audio CD)
Da ist es also, das Best Of Packet von Rob Zombie. Für diese Zusammenstellung kann man Mr. Zombie wahrlich nur ein Lob aussprechen. Er berücksichtigt nicht nur seine Solokarriere, sondern hat auch die besten Songs seiner ursprünglichen Kombo White Zombie mit auf die CD genommen. Da dürfen natürlich die Hits "Thunder Kiss '65" und "More Human Than Human" nicht fehlen. Die ersten 8 Songs der CD beziehen sich also auf White Zombie, danach folgt der Teil, welcher mir persönlich noch besser gefällt. Nun kommen die Besten und Coolsten Lieder aus Rob's Solokarriere zum Zuge. Wer "Dragula" nicht kennt hat sich wohl in die falsche Rezi verirrt ;) Genauso wenig fehlen "Living Dead Girl", "Feel So Numb" und "Superbeast". Auch noch vertreten ist der Song "Never Gonna Stop (The Red Red Kroovy)", welcher auch dem WWE Wrestler Edge als Einzugstheme dient(e). Danach folgt noch das coole Demon Speeding.
Die nächsten 2 Songs stammen vom Soundtrack von "House Of 10000 Corpses", Zombies erstem Film. "Brickhouse 2003" ist eine Collabo mit Trina und Lionel Ritchie. Kann aber genauso wie das folgende "Pussy Liquor" überzeugen.
Eine Coverversion hat sich auch noch auf die CD geschlichen ;) Hierfür wurde der Ramones Klassiker "Blitzkrieg Bop" ausgewählt. Anfangs fand ich den Titel nur "gut", da er erst etwas gewöhnungsbedürftig war. Aber er wächst und wird dann ein ultimatives Spasslied :-)
Die letzten beiden Songs sind allerdings brandneu, hier zeigt Rob nochmal, das er nichts verlernt hat. Vielleicht sind die Songs keine Überknaller, aber sie sind auch weit vom Prädikt "schlecht" entfernt.
Als Dreingabe erhält der Käufer für sein Geld noch eine DVD, auf dieser sind 10 Musikvideos von White Zombie und Rob Solo enthalten. Alle Videos sind gut gelungen, ob Gruselig (Demonoid Phenomenon) oder besonders farbenfroh (Never Gonna Stop). So kann man sich also auch noch alle wichtigen Videos ins Regal stellen, da man diese eh selten im hiesigen TV sehen dürfte.
Bei mir zeigen beide Daumen nach oben für diese CD, bei der Zusammenstellung wurde sich echt Mühe gegeben, die Liederauswahl ist gelungen. Auch die Videos sind ein Spass zum Ansehen. Wer nur im kleinsten etwas mit der Musik anfangen kann, sollte sich dies hier zulegen.


Audioslave
Audioslave
Preis: EUR 6,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fusion geglückt!, 20. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Audioslave (Audio CD)
Viele Fans waren traurig als Rage Against The Machine sich getrennt haben, doch genauso gespannt waren sie, als verlautet wurde, das der verbliebene Rest der Gruppe mit Ex-Soundgarden Sänger Chris Cornell fusionieren würde. Die große Frage war dann, ob das überhaupt klappen könnte. Ich kann diese Frage nur mit einem großen "Ja!" beantworten. Ich bin wirklich begeistert von dem Album. Besonders die langsameren und ruhigeren Stücke wie "Like A Stone" und "I Am The Highway" vermögen es den Hörer zu fesseln und dessen Gefühle anzusprechen. Aber auch die Rocker wie "Cochise", "Set It Off" und "Show Me How To Live" haben es in sich. Chris Cornell ist stimmgewaltig wie eh und jeh, auch wenn er ab und an wohl etwas neben der Spur liegt. Warum bei all der Begeisterung dann nur 4 Sterne ? Ganz einfach, wie eben schon erwähnt liegt Cornell ab und an etwas neben der Spur, die Gesangsperformance kann man also noch verbessern. Auch können einige der rockigen Songs gegen Ende nicht richtig begeistern, die sind meiner Meinung nach nur guter Durchschnitt. Bei diesen musikalischen Größen wäre einfach noch mehr drin gewesen. Trotzdem ist ein sehr gutes Album rausgekommen, welches ich nur weiterempfehlen möchte.
Mal sehen was das nächste Album bringt, ich jedenfalls blicke freudig in die Zukunft dieser Gruppe.


Reflections
Reflections
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 11,98

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Reflektionen, 11. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Reflections (Audio CD)
Zeiten ändern sich, so auch bei den Finnen von Apocalyptica. Die neue CD „Reflections" bringt einige Änderungen mit sich. Die Band ist zum Trio geschrumpft, auf der CD befinden sich nur noch eigene Kompositionen, außerdem wurden diesmal verschiedene Instrumente wie Violine, Trompete, Schlagzeug und Piano in die Stücke integriert. Das Schlagzeug wird bei 5 Stücken von keinem geringeren als Dave Lombardo übernommen, ihn brauche ich wohl nicht großartig vorstellen. ;-) Wie oben erwähnt sind alle Stücke auf der Scheibe Eigenkompositionen, die meisten stammen aus der Feder von Eicca Toppinnen, ein paar wurden von Perttu Kivilakso geschrieben.
Der Vorgänger „Cult" hatte eine durchgehend düstere Atmosphäre, „Reflections" dagegen versteht es verschiedene Stimmungen und Gefühle rüberzubringen. Am Anfang mag die Scheibe für den alten Apocalyptica Fan etwas ungewohnt klingen, vor allem wegen des Schlagzeuges, nach mehreren Durchläufen möchte man diese neue Komponente aber nicht mehr missen. Auf der CD sind sowohl rockige Stücke wie „Prologue (Apprehension)", welches von einer wunderschönen Melodie durchzogen wird, als auch traumhafte Balladen wie „Faraway", welches perfekt die Gefühle, die der Schreiber beim Verfassen hatte, vermittelt. Grob umrissen geht es um Sehnsucht, aber hört euch das Stück am besten selbst an.
„Drive", dass als „Driven" auf der in Japan erschienenen Best Of enthalten ist, war eine reine Auftragsarbeit für eine japanische Autowerbung. Das passt wie die Faust aufs Auge, eignet sich doch besonders der Refrain (wenn man bei Apocalyptica von einem reden kann) als musikalischen Untermalung für eine rasante Autofahrt.
„Heat", der Song der als erstes für das Album geschrieben wurde, sollte deswegen auch ursprünglich „Beginning" heißen. Wie man sehen kann, wurde diese Idee dann aber wieder verworfen. Hier wird eine eher sanfte Cello Melodie mit Drums kombiniert, die vielmehr zum moshen einladen. Die Mischung macht's aber und im Endeffekt eines der besten Stücke auf der Platte.
Direkt nach „Heat" folgt „Cortége", der Anfang leitet den Hörer gleich einmal in die Irre, man könnte meinen eine Ballade würde sich anschließen. Doch nach der ersten Minute entwickelt sich der Song im Mittelteil zu einem richtigen Nackenbrecher, nur um dann wieder ruhig und düster zu enden. Will man sich nur kurz einen Eindruck von der CD verschaffen, sollte sich der geneigte Hörer am besten Song Nummer 1 und Song Nummer 13 anhören. Ersterer ein straighter Rocker, letzterer eine wunderschöne Ballade, die zum Träumen anregt. Der Anfang bzw. Abschluss repräsentieren die beiden Seiten dieser CD sehr gut.
Auch die restlichen Songs, die ich hier nicht in Einzelheiten aufgerollt habe, sind nicht minder schlecht als der Rest und laden, wie die gesamte Musik von Apocalyptica, zum Träumen ein.
Auch haben sich die Finnen genug weiterentwickelt, um ihre Musik spannend zu halten und nicht auf der Stelle zu treten. Wiedereinmal haben sie den Graben zwischen Metal und Klassik überwunden und ein Album hingelegt, das beiden Seiten gefallen müsste. Deswegen gehen auch 5 Sterne nach Finnland.


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