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Rezensionen verfasst von
Alf Reading

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Die Klimapolitik-Katastrophe: Deutschland im Dunkel der Energiesparlampe
Die Klimapolitik-Katastrophe: Deutschland im Dunkel der Energiesparlampe
von Joachim Weimann
  Broschiert
Preis: EUR 14,80

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut gemeinte Irrwege und pragmatische Lösungen, 1. Mai 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Das Buch stellt erfreulich sachlich und pragmatisch die Probleme der Klimapolitik, mögliche Lösungen und gut gemeinte Irrwege vor.
Einige Zahlenangaben sind nicht mehr ganz aktuell, aber die Kernaussagen sind auch in der dritten Auflage leider immer noch hochaktuell.

Den ansonsten z.T. mit religiösem Eifer ausgetragenen Streit, ob CO2 überhaupt einen Treibhauseffekt verursacht, löst der Autor pragmatisch mit der Pascalschen Wette:
"Wahrscheinlich" ist der CO2 Ausstoß die wesentliche Ursache des globalen Temperaturanstiegs, u.U. aber auch nicht. Doch wenn der CO2 Ausstoß die Ursache ist, und wir unternehmen nichts, weil er nur mit gewisser Wahrscheinlichkeit schuld ist, dann werden die Folgen viel schwerwiegender sein, als wenn wir umgekehrt CO2 einsparen, obwohl er nicht die Ursache ist.

Der Autor erklärt, unter welchen Voraussetzungen Märkte mit Preissignalen zur effizienten Nutzung von knappen Ressourcen führen, und zwar nicht nur anhand abstrakter mikroökonomischer Modelle sondern vor allem mit einleuchtenden praktischen Beispielen. Auch die Atmosphäre ist eine knappe Ressource, die nicht wie ein freies Gut verschwendet werden darf. Die Umweltökonomik erklärt, wie auch Umweltressourcen am effizientesten verwendet werden, wenn es einen Preis für Ihre Nutzung gibt. Dieser Preis kann in Form einer (Öko-)Steuer erhoben werden, oder durch Zertifikate. Da Emissionen von CO2 oder anderer Treibhausgase sich in der Atmosphäre global verteilen, muss es prinzipiell auch einen globalen Preis dafür geben. Steuern werden nur von Nationalstaaten erhoben, während Emissionszertifikate grundsätzlich global gehandelt werden könnten. Daher empfiehlt der Autor den Zertifikatehandel.

Er stellt ausführlich den Zertifikatehandel dar, der seit 2005 in der EU weitgehend ohne öffentliche Wahrnehmung stattfindet, vermutlich weil weder Politiker noch Journalisten seine Wirkungsweise verstehen: Durch die ausgegebenen Zertifikate werden von der EU (also politisch vorgegeben) Obergrenzen (neudeutsch "Caps") für CO2 Emissionen innerhalb definierter Zeiträume in der EU festgelegt. Investitionen zur Vermeidung von Emissionen lohnen sich, solange die Vermeidungskosten je to CO2 nicht höher sind als der Preis eines Zertifikats. Solange der Preis > 0 ist, werden also weitere Investitionen zur Einhaltung der Obergrenze getriggert. Zusätzliche nationale Förderungen von bestimmten Technologien zur Vermeidung von CO2 haben dagegen keinerlei Effekt auf die Gesamtemissionen innerhalb der EU, solange die Zertifikaten einen Preis > 0 haben. Denn dann werden Zertifikate frei und können von anderen Emittenten genutzt werden. Bei so umfangreichen Förderungen, wie dem deutschen EEG, kann dies sogar zu einem Preisverfall der Zertifikate führen, so dass sich andere kosteneffizientere Investitionen zur Vermeidung von Emissionen nicht mehr lohnen.

Damit der Zertifikatehandel nicht nur zu einer Verlagerung von Emissionen aus der EU in andere Länder führt, sondern global zu einer möglichst kosteneffizienten Vermeidung, muss er letztlich global ausgeweitet werden. Alle politischen Verhandlungen dafür scheiterten bisher an der Frage der initialen Verteilung der Zertifikate. Der Autor unterbreitet dafür einen genial einfachen Vorschlag: Jeder Mensch hat initial ein Recht auf die gleiche Menge an CO2 Emissionen. D.h. jeder Staat darf Zertifikate ausgeben proportional zur Zahl seiner Einwohner. Staaten die mehr CO2 emittieren, müssen Zertifikate von anderen Staaten kaufen und / oder in Vermeidung investieren.
Dieser revolutionäre Ansatz führt natürlich zumindest anfangs zu einer Umverteilung von Industriestaaten zu Staaten mit z.Z. weniger Emissionen. Aber er bietet für alle Staaten Anreize, in CO2 Vermeidung zu investieren, und zwar dort, wo es am kosteneffizientesten ist.

Wenn der Autor in einer weiteren Auflage noch mehr auf aktuelle Entwicklungen eingeht, wären 6 Sterne fällig, so nur 5 für diese Pflichtlektüre für alle Umweltpolitiker.

Photovoltaik: Solarstrom vom Dach
Photovoltaik: Solarstrom vom Dach
von Thomas Seltmann
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,90

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Informativ nur für individuelle Optimierung, 26. Dezember 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Wie die meisten Rezensionen schon bestätigen, bietet das Buch viele praktische Informationen für den Investor, der den Gewinn aus seiner eigenen PV-Anlage optimieren möchte. Lediglich zum Recycling vermisse ich konkrete Informationen über Rücknahmegarantien und ihren Nutzen im Fall der Insolvenz des Herstellers, da es eine gesetzliche Rücknahmepflicht wohl erst ab 2014 geben wird.
Für viele Investoren dürfte aber auch der volkswirtschaftliche und ökologische Effekt einer PV-Anlage wichtig sein. Dazu gibt es nur ein kurzes Schlusskapitel, in dem der Autor leider vage und z.T. widersprüchlich bleibt.
Zur Energiebilanz verweist er nur allgemein auf den technischen Fortschritt, durch den die Energierücklaufzeit von z.Z. 2-3 Jahren weiter verbessert werden soll. Zur neuen Dünnschichttechnik, die dies gerade verbessern soll, heißt es nur, dass sie ökologische und gesundheitliche Fragen aufwirft. Zu Schadstoffen generell gibt es die allgemeine Info, dass zwar giftige und umweltschädliche Stoffe z.B. bei Bränden frei werden können, sie sich aber nicht von sonst in der Halbleiterelektronik eingesetzten Stoffen unterscheiden.
Ansonsten setzt der Autor viel aber unkonkret auf den weiteren technischen Fortschritt.
Neue Energiespeicher sieht er als Voraussetzung, um bei vermehrter PV-Einspeisung das Netz zu stabilisieren. Im konkreten Ratgeberteil rät er aber von Speichersystemen ab, da sie die Kosten verdoppeln bis verdreifachen. In Bezug auf die vorgeschriebene Möglichkeit, die Einspeisung bei Netzüberlastung abzuregeln wird der nur auf seinen individuellen Gewinn bedachte Investor beruhigt, dass auch der Strom vergütet wird, der hätte eingespeist werden können. Es gibt aber keine Hinweise, wo ein potenzieller Investor Infos über die Netzbelastung in seiner Umgebung erhält, so dass er vorher abschätzen könnte, ob weitere PV-Anlagen dort überhaupt sinnvoll einspeisen können. Im Ratgeberteil wird nur auf die Ausbaupflicht des Netzbetreibers verweisen, während im allgemeinen Kapitel gerade die dezentrale Erzeugung ohne verlustreichen Transport als PV Vorteil genannt wird.
Da der Autor weitere wesentliche Fortschritte in der Effizienz und den Kosten erwartet, frage ich mich auch, ob Investitionen im derzeitigen PV-Hype überhaupt sinnvoll sind, oder ob wir damit nicht bald alle geeigneten Flächen mit Modulen belegt haben, die in 10 Jahren veraltet sind, die aber wegen der garantierten EEG-Vergütung weiter betrieben werden.
Solche Betrachtungen wären für den ökologisch engagierten Investor wohl ebenso interessant wie die individuelle Steueroptimierung.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 16, 2013 2:15 AM MEST


Welt mit Zukunft. Überleben im 21. Jahrhundert
Welt mit Zukunft. Überleben im 21. Jahrhundert
von Franz-Josef Radermacher
  Gebundene Ausgabe

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Oberflächlich und populistisch, 6. Oktober 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
In den ersten Kapiteln erklärt der Autor, wie Klimaschutz durch weltweite Vergabe und Kontrolle von Emmissionszertifikate erreicht werden kann, und wie dies politisch durchgesetzt werden könnte.
Nach diesem hoffnungsvollen Teil wird er aber in der folgenden Darstellung der allgemeinen weltwirtschaftlichen Probleme sehr oberflächlich. Er behauptet Ursachen und Wirkungszusammenhänge in einer pseudowissenschaftlichen systemtheoretisch klingenden Sprache ohne sie wirklich exakt zu erklären. Stattdessen bringt er oft unpassende Analogien oder viele bekannte Details, die aus verschiedenen Medien schon lange bekannt sind, aber zur Erklärung wenig beitragen.
In einem populistischen Anbiederungsversuch weist er die "Schuld" an den bestehenden Problemen den üblichen Verdächtigen zu. Die letzten Kapitel habe ich mir daraufhin erspart.
Ich vergebe aber noch 2 Sterne für die Informationen im ersten Teil.
Eine bessere Erklärung der rein wirtschaftlichen Aspekte bietet Norbert Walter in "Wer soll das bezahlen?"

Ökofimmel: Wie wir versuchen, die Welt zu retten - und was wir damit anrichten - Ein SPIEGEL-Buch
Ökofimmel: Wie wir versuchen, die Welt zu retten - und was wir damit anrichten - Ein SPIEGEL-Buch
von Alexander Neubacher
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut gemeint - und die Folgen, 21. April 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Der Autor beschreibt die vielen gut gemeinten Aktionen der Umweltpolitik der letzten Jahre, und ihre tatsächlichen Folgen. Dabei wird erschreckend deutlich, wie viele Maßnahmen im besten Fall der Umwelt gar nichts nützen und die Bürger nur nerven, oder deren unbedachte Folgen sogar kontraproduktiv die Umwelt schädigen.
Wie einige kritische Rezensenten auch anmerken wären manchmal mehr sachliche und detaillierte Informationen wünschenswert. Stattdessen beschreibt der Autor einige absurde Ergebnisse der Umweltmaßnahmen regelrecht satirisch. Dadurch ist das Buch leicht und unterhaltsam zu lesen.
Er geht auch auf den politischen Entscheidungsprozess ein, der durch Industrielobbyismus geprägt ist. Wenn eine bestimmte Technologie einmal als gut verkauft worden ist, dann gilt jede Erörterung von möglichen negativen Folgen als böse und wird zum Tabu. Sie wird dann mit fast religiösem Fanatismus propagiert und sachliche Details werden nicht mehr diskutiert. Dies wird am Beispiel der Photovoltaik-Förderung dargestellt: Sie bringt effektiv keine CO2-Einsparung, ist praktisch zu einer Förderung von Kapitalanlegern verkommen und hat so zu einer Spekulationsblase geführt. (Auch nach Veröffentlichung des Buches kann man beobachten, wie Lobbyisten und Grüne versuchen, alle Vorstöße moralisch abzuqualifizieren, die die daraus entstandene unsoziale Umverteilung von unten nach oben einschränken wollen.)
Der Autor äußert seine Sorge, dass der Umwelt- und Klimaschutz insgesamt unglaubwürdig wird, wenn die absurden Folgen der aktuellen Umweltpolitik in der Bevölkerung immer deutlicher werden und sich nicht mehr verdrängen lassen.
Das Abschlusskapitel macht aber Hoffnung und beschreibt konkrete Maßnahmen, mit denen jeder einzelne effektiv zum Klimaschutz beitragen kann.
Ein Buch, dem ich viele Leser wünsche!

Wer soll das bezahlen?: Antworten auf die globale Wirtschaftskrise
Wer soll das bezahlen?: Antworten auf die globale Wirtschaftskrise
von Norbert Walter
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie Märkte funktionieren (und wie nicht) verständlich erklärt, 29. Dezember 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Das Buch bietet eine erfreulich sachliche, wissenschaftlich fundierte, aber auch für Laien verständliche Analyse der aktuellen Schuldenkrise.
Zunächst erklären die Autoren die ökonomischen Modelle der effizienten Märkte nicht nur theoretisch sondern mit passenden und einleuchtenden Beispielen. Dann gehen sie ausführlich auf die Voraussetzungen für die Anwendbarkeit der Modelle ein und erklären wiederum an praktischen Beispielen die erforderlichen Randbedingungen für effiziente Märkte (z.B. rationales Handeln und vollständige Information aller Marktteilnehmer).

Danach analysieren die Autoren fundiert, welche Voraussetzungen in der Vergangenheit nicht erfüllt waren, und legen dar, welche vor allem politischen Rahmenbedingungen dazu geführt haben, dass insbesondere die Finanzmärkte nicht funktioniert haben (z.B. falsche Anreizsysteme). Die Autoren liefern damit nicht einfach "böse" und gierige Marktteilnehmer als "Schuldige" sondern ein komplexes System. Viele Teile des Systems, die zur Krise geführt haben, waren ursprünglich ja sogar "gut gemeint", z.B. die Eigentumsförderung in USA.

Natürlicherweise können die Autoren auch kein einfaches Lösungsrezept bieten, sondern nur ein Bündel von Maßnahmen. Für das Problem der fehlenden Möglichkeit von Preisanpassungen im Euro-Raum wird aber keine plausible Lösung angeboten, da die Rückkehr zu eigenen Währungen einfach als unpraktikabel erklärt wird. Generell gehen die Autoren für mich zu kurz auf die globalen Ungleichgewichte als Ursache ein. Ausführlicher stellt dies z.B. Raghuram G. Rajan in "Fault Lines" dar (leider nur auf Englisch).
Aber sonst hätte ich diesem Buch 6 Sterne geben müssen. So "nur" 5.

Oben leben: Warum Stuttgart 21 keine Alternative braucht
Oben leben: Warum Stuttgart 21 keine Alternative braucht
von Lutz Aichele
  Broschiert
Preis: EUR 14,50

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Konzentrierte Information, 5. November 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Das Buch bietet in konzentrierter Form sehr viele Informationen, die ansonsten wohl nur durch stunden- bzw. tagelanges Anschauen der Videos von der Schlichtung zu finden sind.
Die aktuellen Medien sind anscheinend leider nicht in der Lage, so komplexe Informationen sachlich zu vermitteln.
Der Stil ist zwar stellenweise polemisch, der Autor stellt aber auch die Behauptungen der S21 Gegner dar und die Argumentation bleibt sachlich.
Manchmal sind Schlussfolgerungen etwas verkürzt und insbesondere einige Grafiken zu klein dargestellt, so dass man sie nicht unmittelbar nachvollziehen kann, insbesondere wenn mann wie ich als Nicht-Stuttgarter die örtliche Topographie nicht im Detail kennt.
Dazu gibt es aber immer Verweise auf Originalinformationen im Internet, über die die Argumentation im Detail bestätigt werden kann (übrigens auch auf Originalinfos der S21 Gegner).
Dass der Autor zu einem klaren Ergebnis kommt, kann man m.E. nicht als Einseitigkeit bezeichnen, sondern es ergibt sich einfach zwingend aus der Sache. So wie ja auch die Schlichtung und der Stresstest eigentlich schon klare Ergebnisse hatten.

Fault Lines: How Hidden Fractures Still Threaten the World Economy
Fault Lines: How Hidden Fractures Still Threaten the World Economy
von Raghuram G. Rajan
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 21,95

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Glänzende Analyse der Ursachen der Finanzkrisen, 25. September 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Der Autor begnügt sich nicht mit populistischem Banker-Bashing sondern analysiert die tieferen Ursachen der Finanzkrise. So kommt er von den fundamentalen volkswirtschaftlichen Ungleichgewichten zum amerikanischen Bildungswesen, der Exportorientierung Deutschlands, Japans und Chinas, und zu den politischen Entscheidungsprozessen.
Patentrezepte zur Lösung gibt er realistischerweise nicht.
Leider gibt es das Buch immer noch nicht auf Deutsch. Das blumige Englisch ist manchmal etwas mühsam zu lesen.

Quicken 2011 Vorteilsedition (inkl. Quicksteuer 2011)
Quicken 2011 Vorteilsedition (inkl. Quicksteuer 2011)

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Alte Fehler nach aufwändigem Upgrade, 25. September 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Da die jährlichen Neuausgaben von Quicken erfahrungsgemäß wenig Nutzen bringen, habe ich bis vor kurzem Quicken 2007 relativ zufrieden genutzt.
Aber nach der Umstellung des HBCI-Verfahrens von Dresdner Bank zur Commerzbank konnte ich keine Kontoauszüge mehr abholen. Da ich dann auch einen neuen PC mit Windows 7 in Betrieb nahm, habe ich die günstigste aktuelle Version von Quicken erworben.
Leider war die Migration sehr aufwändig. Quicken 2011 kann die Files von Quicken 2007 nur direkt bei der Installation erkennen und verarbeiten. Daher musste ich Quicken 2011 auch noch auf dem alten PC installieren. Leider gab es von Quicken 2007 -> 2011 inkompatible Änderungen so dass ich vor allem die Verrechnungskonten von Wertpapierdepots mühsam abgleichen und nachbearbeiten musste.
Der Online Zugang ließ sich dann wenigstens besser einrichten als bei Quicken 2007.
Danach konnte ich einige alte Fehler von 2007 wieder feststellen:
Nach jedem Kontoabgleich meldet Quicken unsinnigerweise ungleiche Salden und fragt, ob es eine Ausgleichsbuchung erstellen soll. Anscheinend kommt das Programm durcheinander, wenn es alte nicht abgeglichene Buchungen gibt.
Trotzdem noch 3 Sterne, da es anscheinend leider keine bessere Finanzsoftware gibt.

Dead Bank Walking: Wie Lehman Brothers zusammenbrach
Dead Bank Walking: Wie Lehman Brothers zusammenbrach
von Lawrence G. McDonald
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,00

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Viele persönliche Anekdoten, 19. November 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Das Buch ist sehr persönlich geprägt und enthält viele persönliche Details, die eigentlich keinen Erkenntnisgewinn bringen. Es erklärt letztlich nur, warum Lehmann Brothers insolvent wurde, und das auch nur damit, dass die falschen Personen sich im Management durchgesetzt haben.
Es erklärt nichts über das System, dass dazu führte, dass daraus eine Finanzkrise entstand.
Es bietet auch keine Lösungsvorschläge (außer dass die richtigen Personen im Management die richtigen Entscheidungen treffen müssen).
Auf mich wirkt es auch etwas unglaubwürdig, da es in der Tendenz immer heißt: "Ich (und ein paar persönliche Freunde) haben es schon immer besser gewusst, konnten uns aber nicht durchsetzen."
Immerhin noch 2 Sterne, da es einige Einblicke in die Gedankenwelt der Banker bietet.

Garmin GPS Handgerät Oregon 450T, 5,8 x 11,4 x 3,5 cm
Garmin GPS Handgerät Oregon 450T, 5,8 x 11,4 x 3,5 cm
Preis: EUR 299,00

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Touchscreen in der Sonne schwer ablesbar, 19. November 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Nach 4 Jahren und einigen schwer Erschütterungen hat mein GPSmap 60CS leider den Geist aufgegeben, so dass ich ein neues Gerät suchen musste.
Habe dann ein Kombiangebot für den Oregon450t mit Freizeitkarte Europa wahrgenommen.
Der GPS Empfänger scheint tatsächlich besser als im alten GPSmap. Er findet seine neue Position schneller und behält sie auch unter dichtem Wald.
Aber leider ist das Display in der Sonne nur schwer ablesbar. Mit der Standardeinstellung "Plastische Karte" ist das Display im Freien praktisch überhaupt nicht benutzbar, aber auch ohne "Plastische Karte" ist der Tocuscreen lange nicht so gut ablesbar wie das Display im alten GPSmap.
Die Freizeitkarte ist für Rennradtouren durchaus ausreichend, da fast alle asphaltierten Wege dargestellt sind. Für Mountainbike Touren ist der Maßstab 1:100.000 natürlich zu grob, so dass man doch noch eine topographische Karte braucht.
Die Fahrradhalterung ist schnell montiert. Sie ist aber im Vergleich zum GPSmap eine wacklige Angelegenheit, und ich bin gespannt, wie lange sie hält.

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