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Beiträge von Bob Potter
Top-Rezensenten Rang: 134.102
Hilfreiche Bewertungen: 131

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Rezensionen verfasst von
Bob Potter

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Genesis
Genesis

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Massentauglich und dennoch an Kreativität nicht zu überbieten, 16. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Genesis (Audio CD)
Ich möchte mich vielen derer Kritiker anschließen, die in diesem Album in erster Linie die vielen zugrundeliegenden Ideen sowie deren ideale Umsetzung sehen. Dass dieses Werk bei den Massen so gut angekommen ist, hatte für mich hauptsächlich natürlich mit dem Solo-Erfolg von Herrn Collins zu tun, aber auch damit, dass Genesis hier einfach sehr gute, überzeugende Arbeit geleistet haben.

Auch wenn Vieles aus dieser Zeit sehr an Solo-Songs von Phil Collins erinnert, so wurden die Songs zumindest hauptsächlich im Kollektiv geschrieben. Beispielsweise entstand "Mama" aus einer ewigen Session, der sogar der Text entsprungen ist. Wer Interesse hat, kann ja mal gerne ins Box-Set von 2000 reinhören, da kann man 10 Minuten dieser Session hören.

Da "Mama", "That's All" und "Home By The Sea" bereits mehrfach hervorgehoben wurden, möchte ich mich an dieser Stelle den Songs "Silver Rainbow" und "just A Job To Do" widmen. Ersterer Song lebt von einem wunderschönen Chorus, auf den sehr lange hingearbeitet wird (ähnlich wie bei "No Son Of Mine" von 1991). Die etwas künstlichen Drums, die auf diesem Album häufig eingesetzt werden, sind für mein Verständnis bei diesem Stück besonders passend.
"Just A Job To Do" ist zwar mit Sicherheit nicht der Song, an den ich denke, wenn ich von meiner Lieblingsband spreche. Jedoch mag ich ihn, weil es einen vergleichbaren Song weder zuvor noch zu einem späteren Zeitpunkt gab. Ich habe ihn das erste mal als Kind als Hintergrundmusik in einer Krimi-Serie gehört (Ich glaube, es war "Cops") und war sofort verliebt, weil er so sehr nach Siebziger-Pop klingt (v.a. wegen dem fetzigen Bass und den Drums), den Genesis damals ja gerade nicht gemacht haben.

"Illegal Alien" ist zwar in der Tat etwas albern (wie oben bereits einmal angemerkt wurde), aber auch diesen Song mag ich. Die Sound-Fetzen vor Einsetzen der Drums am Anfang erinnern sehr stark an einen immer wieder wiederholten Part im langatmigen Song "The Planets" von "Flaming Youth" (Phil Collins erste Band, 1969). Ich könnte mir vorstellen, dass Phil Collins diesen Part bewusst implantiert und damit bewusst ironisch auf das Grab seiner Kurzzeitband gedeutet hat...

"Takin It All Too Hard" und "It's Gonna Get Better" sind zwei eher belanglose Stücke, wobei ein so kraftvolles Album auch den einen oder anderen Ruhepol benötigt.

Soundmäßig ist das Album absolut aus einem Guss und ich freue mich sehr, dass es dieses Meisterwerk gibt. Wer es nicht kauft, soll es bitte wenigstens stehlen!


Send Away the Tigers
Send Away the Tigers
Preis: EUR 7,98

5.0 von 5 Sternen In der Kürze liegt die Würze???, 13. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Send Away the Tigers (Audio CD)
Diese Platte ist eindeutig zu kurz!!!
Und das ist auch schon das Einzige, was ich negativ über "Send Away The Tigers" schreiben kann. Auch wenn mir das des Öfteren als "zu poppig" zerredete Vorgänger-Album "Lifeblood" sehr ans Herz gewachsen ist, gefällt mir bei "Send Away The Tigers" gerade die wieder etwas krachigere Linie. Mein absoluter Favorit ist "Rendition" - 3 Minuten Melancholie, Frust, Wut,... einfach alles, wofür man James Dean Bradfield und Co immer schon bezahlt hat. Und mit "Winterlovers" bzw. dem darauf folgenden Hiddentrack ist ihnen mal wieder ein genialer Abschluss eines tollen Gesamtwerks gelungen. "S.A.T.T." wird man von dieser Platte jedenfalls nicht.


Platinum Collection,the
Platinum Collection,the

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein "Best Of" für alle Geschmacksrichtungen, 11. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Platinum Collection,the (Audio CD)
Diese 3er CD überzeugt mich in vielerlei Hinsicht. Erstens wurden einige der Songs noch einmal klanglich überarbeitet, sodass insbesondere die alten Sachen noch einmal auf eine spezielle Art und Weise wieder interessant werden (The Knife klingt so anders ohne dabei zermischt worden zu sein).
Dann natürlich die Songauswahl: Es sind alle Epochen berücksichtigt, sogar die langen Stücke aus der Gabriel Ära ("Supper's Ready") sind hier zu finden. Ray Wilsons Beitrag besteht zwar nur aus einem einzigen Song, aber bei der großen Anzahl an Meisterwerken, die diese Band in 30 Jahren zustande gebracht hat, handelt es sich dabei (berechtigterweise) nur um einen kleinen Repräsentanten. Aber dafür um einen, der es in sich hat: "Calling All Stations" gehört auch meiner Ansicht nach viel mehr auf ein "Best Of" als es die Single-Auskopplungen des entsprechenden Albums getan hätten, zumal "Congo" ja schon auf der 99er Hits - Compilation vertreten war.
Dieses Album ist etwas für alle, die schon alles von Genesis haben und sich einfach neue Varianten des Altbewährten aneignen wollen. Aber auch Einsteiger können von dieser Zusammenstellung profitieren, da sie eine Zeitreise durch die lange und gehaltvolle Genesis-Geschichte erwartet.


Spot the Pigeon
Spot the Pigeon

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Ankündigung des Songformats, 7. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Spot the Pigeon (Audio CD)
Diese Platte als Übergang von "Wind And Wuthering" zu "And Then There Were Three" zu bezeichnen, halte ich aus folgendem Grund für sehr passend: Während "W&W" noch progressiv ist und lange Stücke beinhaltet, setzt sich auf "ATTWT" das Songformat durch. Und auf der EP "Spot The Pigeon" ist eben beides vorhanden. Die beiden ersten Song sind nett anzuhören und jeder eingefleischte Genesis-Fan wird sie auch auf seine Weise lieben. "Match Of The Day" könnte jedoch, wie so manch ein früh 80er bis 90er Jahre Song auch ein Collins-Solo-Stück sein. Egal, ich mag des Teifl'szaig! Der dritte Song beginnt ähnlich wie "Ripples" von "A Trick Of The Tail" und geht auch ähnlich weiter (akustische Gitarre, schöner, melodischer, zweistimmiger Gesang, ...). Doch dann ein abruptes Ende dieser schönen Harmonie und ein plötzlicher Wechsel zu einem rhythmischeren Teil. Banks auf Extasy!!! Das ganze würde mir besser gefallen, wenn man es an einen anderen Song drangehängt hätte, denn zu dieser Ballade passt der Solo-Teil meiner Ansicht nach überhaupt nicht. Vielleicht ist es aber auch einfach nur eine Frage des Übergangs. Den haben die Engländer hier leider nicht hinbekommen, obwohl sie bei ihren vergangenen Alben bewiesen haben, dass sie es eigentlich besser können sollten.
Unterm Strich: Die Einzelzutaten dieser Platte sind hervorragend, an der Zusammensetzung hapert es jedoch ein bisschen. Als eingefleischter Genesist kann und werde ich diesem Werk aber bestimmt nicht weniger als 4 Sterne geben!


Calling All Stations
Calling All Stations
Wird angeboten von TOMMY's STORE
Preis: EUR 23,86

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die erste wirklich "Neue" seit "Abacab", 6. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Calling All Stations (Audio CD)
Ich verstehe alle Leute, die diese Platte als lahm, reduziert, trist und irgendwie fad bezeichnen, da dies auch meinem ersten Eindruck von "CAS" entspricht.
Damals, 1997, hörte ich im Laden eine Vorab-Promo-Version des Albums. Mit dabei war der Titelsong, der mir überhaupt nicht gefiel. Heute finde ich, dass er einer der besten auf dem ganzen Album ist. Er hat einen nahezu immergleichen Rhythmus, die Melodie und Atmosphäre klingen sehr sehr kalt - nichts für Ohrwurmfreunde! Das Gewagte an dem Song ist, dass in ihm im Prinzip keine einzige Wiederholung vorkommt. Das macht ihn auch so radiountauglich, aber ich finde ihn gerade deswegen so interessant. "Congo" ist ein Song der Kategorie "besserer Durchschnitt" ebenso wie "Shipwrecked", eine Art "Hold on My Heart '97". Klasse dagegen die 3. Auskopplung: "Not About Us": Die Gitarre am Anfang irritiert, könnte genauso das Intro eines Oasis-Songs sein (Sorry Mike, sollte kein Vergleich sein!). Der weitere Verlauf sehr simpel gehalten, meist alles auf einem einzigen Akkord basierend und einfach wunderschön. Hervorzuheben sind des weiteren "Dividing line" (hier mal ausnahmsweise ein abwechslungsreicherer Beat), "Uncertain weather" (klingt wie die ganze Platte nach Regen, also alles andere als "uncertain")
und die zweite Hälfte von "Alien Afternoon": Der Song beginnt eher trocken, durchschnittlich. Aber dann kommt eine schön gespenstische Passage - passend zum Titel - die mit Sicherheit aus einer (improvisierten) Jam-Session heraus entstanden ist.
Ich habe dieses Album oft hören müssen, um meinen ersten Eindruck loszuwerden, aber es ist mir geglückt. Verglichen mit alten Genesis-Klassikern ("Lamb", "Selling England" oder "Wind And Wuthering") ist "CAS" zwar nicht wirklich der Rede wert, aber es ist endlich mal wieder ein Versuch der inzwischen festgefahrenen Kollegen Banks/Rutherford, die für Genesis ehemals typische Innovation wiederzubeleben, die sie zuletzt mit "Abacab" (1981) vorweisen konnten.


Lifeblood
Lifeblood
Preis: EUR 8,86

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Best of 2004!!!, 22. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Lifeblood (Audio CD)
Diese Platte hat mir gezeigt, dass es auch heute noch Musik gibt, für die es sich lohnt, mal ein Album durchzuhören.
Ich persönlich zähle mich zu den "ausgewiesenen" MSP-Fans und halte dieses Album für eines ihrer besten überhaupt. Ich denke nicht, dass der Stil auf der Platte mit dem Erwachsenwerden zusammenhängt. Schließlich erinnerte mich sein umstrittener Vorgänger "Know Your Enemy" (2001!) - der mir übrigens auch gut gefällt - sehr stark an die alten Zeiten der Band. Aber ein echter Nachfolger des Krachers "This Is My Truth, Tell Me Yours" ist ihnen erst mit "Lifeblood" gelungen. Sehr melodiös, perfekt produziert (die Synthie-Flächen sind überall dort, wo man sie braucht) und - wie immer - mit einem für meine Begriffe MSP-typischen Schlußtrack. Ich kann nicht sagen, was ich damit meine, aber "Cardiff Afterlife" musste einfach der letzte Song auf dem Album sein. Selbst extrem poppige Songs wie "Love of Richard Nixon" hauen mich absolut vom Hocker. "1985" wird mich auch noch bis 2085 verfolgen, einfach genial.
Eigentlich lohnt es sich gar nicht, die einzelnen Songs zu bewerten. Das Album hat keine einzige Macke, es ist absolut gelungen und auch insgesamt eines meiner Lieblingsalben geworden.


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