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Rezensionen verfasst von
Bob Potter

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A Tribute to The Lamb Lies Down On Broadway [UK-Import]
A Tribute to The Lamb Lies Down On Broadway [UK-Import]

5.0 von 5 Sternen Es ist ein Junge!, 10. Juli 2012
Nein, ausnahmsweise ist nicht der Protagonist "Rael" gemeint. Es geht mir mehr um den musikalischen Hauptdarsteller "NDV" oder aber auch den direkten Nachkommen des 1974er Werks. Die Verwandtschaft hört man nicht nur in den Spock's Beard-Alben, sondern eben auch in der Vertrautheit, die man wahrnimmt, wenn man dieser verjüngten "Lamb"-Version zuhören darf. Und das alles trotz der eigenwilligen Instrumentierung. Ja, ich weiß, ich bin gerade auf der Suche nach neuen Worten für alles bereits Gesagte. Deswegen mache ich es jetzt kurz: Diese Platte hat es sowas von verdient, nicht nur als Cover, sondern auch als Beweis dafür gewürdigt zu werden, dass es immer noch Menschen gibt, die die Kunst beherrschen, einfach atemberaubend gute Musik zu machen. Leider habe ich zu spät von dieser Veröffentlichung erfahren, sonst hätte ich sie Nick direkt auf seiner Homepage abgekauft. Aber jetzt, nachdem ich sie mir 2nd Hand über Ebay aus der Bronx habe schicken lassen, läuft sie bei mir rauf und runter. Wer das Original mag und dennoch bereit ist, in die Zukunft zu schauen, der soll sich diese Platte unbedingt anschaffen!


The Lamb Lies Down on Broadway (Remastered)
The Lamb Lies Down on Broadway (Remastered)
Preis: EUR 21,98

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen An alle Kritiker dieser Neufassung, 10. Juli 2012
Ich verstehe ja diejenigen Personen, die so sehr am Original hängen, dass sie mit der Neuabmischung nicht zufrieden sind. Das alles hat mit Hörgewohnheiten zu tun, die man gerade bei solch einem Meisterwerk nicht einfach über den Haufen werfen mag.
Ich selbst kann der 2008er Version jedoch einiges abgewinnen. Im Gegensatz zu üblichen "Remasters", die aus meiner Sicht (zumindest bei Alben, die gerade einmal 10 oder 15 Jahre alt sind) hauptsächlich gemacht wurden, um lautstärketechnisch mit der "Konkurrenz" mithalten zu können, ist bei dieser Platte (wie allen anderen neu aufgelegten Genesis-Werken) auch darauf geachtet worden, wirklich auch am Klang bzw. der Abmischung zu arbeiten. Einzig und allein "Hairless Heart" ist für mich in der neuen Version etwas enttäuschend, da den Drums für mich zu viel Kraft entzogen worden ist. Und dieses Problem habe ich für mich gelöst, indem ich bei mir zu Hause einfach zwei Versionen von "The Lamb" herumliegen habe. Das habe ich jedoch nur bei diesem Album so gemacht, da auch ich keinen Geldautomaten im A**** habe. So viel man der Plattenindustrie jetzt auch (teilweise berechtigt) vorwerfen mag: Die neuen Abmischungen sind größtenteils gelungen! Wer alles im Original und dennoch im guten Sound haben will, kann sich nach wie vor die alten Versionen kaufen, auch wenn sie inzwischen nicht mehr im Laden zu finden sind.


X
X
Preis: EUR 19,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jede Sekunde ein Genuss, 23. April 2012
Rezension bezieht sich auf: X (Audio CD)
Ich gehöre nicht zu den Spock'S Beard Fans der ersten Stunde. Hatte mich damals noch mit ihren Vorfahren beschäftigt. Aber vielleicht ist das sogar ein Vorteil. Denn wenn ich mir "X" anhöre, vermisse ich keine "guten Alten Zeiten", in denen ein gewisser Neil Morse noch die Richtung vorgab. "X" ist mittlerweile meine dritte Scheibe von SB (neben "Kindness Of Strangers", "Beware Of Darkness") und sie ist für mich die beste der drei. Das dürfte beweisen, dass "Frontman" eben nicht gleichtzusetzen ist mit "Alleinverantwortlicher". "X" ist das Beste, was ich seit Jahren gehört habe. Ich traue SB auch nach dem Ausstieg von Nick noch eine Menge zu.


In the Dutch Mountai
In the Dutch Mountai
Wird angeboten von Smart-DE
Preis: EUR 14,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen This album was not produced, 27. März 2012
Rezension bezieht sich auf: In the Dutch Mountai (Audio CD)
Ich kenne dieses Album jetzt seit genau 20 Jahren. Damals noch auf Vinyl, als der letzte Song noch "Goodnight" hieß (die letzten drei sind Bonus-Tracks der CD). Den Titelsong kannte ich schon als 11 jähriger Schuljunge (1987/ 88), er war damals in den bayerischen Top Ten.
Nun zum Album: Auf der Rückseite steht tatsächlich das, was ich hier als Überschrift angegeben habe. Die Nits haben hier Rohkost abgeliefert (alles klingt fast nach Unplugged) und dennoch (ich würde fast sagen: gerade deswegen) ein Meisterwerk vollbracht. Frei nach dem Motto "Weniger ist mehr". Das zieht sich nicht nur durch die Produktion, sondern auch durch das Songwriting und die Arrangements. Und eben dieser bescheidene Charakter macht "In The Dutch Mountains" für mich zu einem sympathischen, unvergessenen Beweis für die andere Seite der 80er. Sie schwammen sowas von gar nicht mit dem Mainstream mit und haben dennoch kommerziell überraschend gut mitgehalten. Meine Lieblingssongs: "In the dutch Mountains" (klar), "Mountain Jan" und "Moon & Stars"(so simpel und so traurig), "The Swimmer", "Pelican & Penguin", "JOS Days" und natürlich "Das Mädchen im Pelz". Wer The Velvet Underground, Violent Femmes oder auch Lou Reed mag, der sollte sich diesen Schatz anschaffen. 5 Sterne, freilich!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 5, 2013 3:18 PM MEST


Postcards From A Young Man
Postcards From A Young Man
Preis: EUR 8,79

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es war mal wieder an der Zeit..., 30. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Postcards From A Young Man (MP3-Download)
...ein massentaugliches Album auf den Markt zu werfen, nachdem sich in den letzten Jahren immer eine Alternative-Scheibe mit einer extrem (für viele zu) gut produzierten abgewechselt hatte. Nach "Journal For Plague Lovers" musste also wieder der Sound von "This is my truth" oder "Lifeblood" her. Und ich liebe es.

Einer der Bewerter hier meinte, dass Produktionen dieser Art fast schon in Richtung Robbie Williams gehen. Und ich gebe ihm völlig Recht (Betonung auf "fast"). Ich habe nichts gegen Robbie, aber trotz aller Parallelen kann und werde ich die Manics nicht auf ihn reduzieren. James Dean Bradfield konnte das auf seinem 2006er Wolo-Werk nicht immer vermeiden, aber ein Manics-Album ist in Sachen Vielseitigkeit von Robbie W. nicht zu erreichen.

Nun zur Platte: Sie fängt extrem massentauglich an. "It's not war" ist schon so einfach gestrickt, dass es offenasichtlich fürs Radio geschrieben und produziert wurde. Nicht mein Lieblingssong, aber auch nicht wirklich übel. Ähnliches gilt für "Golden Plattitudes". Über die Platte wurde schon so viel geschrieben (zurecht hauptsächlich Gutes), dass ich mich auf die weniger angesprochenen Songs beschränke:

"Some Kind Of Nothingness" ist einfach mein Lieblingssong am Morgen, bevor ich das Haus verlasse. So melancholisch er auch rüberkommt, für mich hat die Musik irgendetwas von "Der König ist tot, es lebe der König", also auch eine Spur von Hoffnung. Aber das ist meine subjektive Interpretation der Harmonien...

"The Future" - so mangelhaft auch die Gesangskünste von Nicky Wire sind - ist im Gegenasatz zum Anfang der Platte wieder etwas alternativer angehaucht. Es hätte gut auf "Know Your Enemy" gepasst. Toller Gesang von James D. B., der den seines Kollegen so gut ergänzt, dass man sogar meinen könnte, dass dessen Gesang ebenfalls gut ist :-) Die Tröten passen übrigens auch super in die Produktion.

Und der letzte Song ("Don't Be Evil") bestätigt meinen Eindruck, dass die Platte bei "massentauglich" beginnt und sich laaangsam Richtung "Alternative" entwickelt. Demnach erwarte ich konsequenterweise wieder eine rohe Produktion auf der nächsten Platte. Und die dürfte dann erfahrungsgemäß spätestens Anfang 2013 in den Regalen stehen. Freu mich schon...


Nursery Cryme
Nursery Cryme

5.0 von 5 Sternen Logische Konsequenz nach "Trespass", 19. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Nursery Cryme (Audio CD)
Tony Banks meinte in einem früheren Interview, dass sich "Trespass", "Nursery Cryme" und "Foxtrot" trotz der zwischenzeitlichen Band-Umbesetzung sehr ähnlich sind. Diese Meinung kann ich nur bedingt teilen, da ich gerade bei diesen ersten eigenständigen Produktionen (Album Nr. 1 war süß, aber nun mal alles andere als selbstgewollt...) die größten musikalischen Fortschritte heraushören kann. "Nursery Cryme" ist noch nicht ganz perfekt, aber sehr viel gereifter als das dennoch hochgeschätzte "Trespass". Das hat mit Sicherheit gerade mit den "Neuen" - Hackett & Collins - zu tun. Aber gerade der so oft unterschätzte Mike Rutherford spielt seinen Bass hier sowas von gekonnt, was sicherlich auch durch die sehr bass-orientierte Produktion begünstigt wird. Beurteilt wurde Rutherford immer nur nach seinem bescheidenen (ich würde eher sagen "zurückhaltenden") Gitarrenspiel sowie seiner (stimmt leider) fehlenden gesanglichen Talente (siehe "Acting Very Strange"). Als Bassist ist er immer eine Top-Besetzung gewesen. Noch kurz was zum Titel "Nursery Cryme": Der Ausdruck ist eine Abwandlung von "Nursery Rhyme" (Kinderlied) gekoppelt mit dem Wort "Crime" (Delikt, Verbrechen).


Pink Floyd's the Wall 2000
Pink Floyd's the Wall 2000
Wird angeboten von Book Depository DE
Preis: EUR 14,57

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schrägheit - auf Teufel komm raus..., 19. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Pink Floyd's the Wall 2000 (Audio CD)
Ich habe prinzipiell nichts gegen gewagte Neuinterpretationen von als "unantastbar" eingestuften Werken. Eine generelle Haltung dieser Art wiederspricht meiner Meinung nach dem Charakter jeder Art von Popmusik, die gerade durch ihre Offenheit in alle Richtungen so interessant und abwechslungsreich ist. Aber wenn das Ganze dann nur dem Zweck dient, alle Stücke völlig unmotiviert "irgendwie anders" klingen zu lassen - und dabei auch noch absolut an Atmosphäre und gesanglichen Fähigkeiten einbüßt, kriegt das alles von mir die Note 6. Sorry, aber auch solche Kritiken muss sich ein Musiker (falls vorhanden) gefallen lassen. Auf Roger Waters Live-Version könnt Ihr Euch mal abgucken, wie Neuinterpretationen (teilweise) gelingen können. Ausgefallen sein um des Ausgefallen-Sein Willens reicht einfach nicht. Und mit einem Stern ist diese Platte ohnehin überbewertet.


Genesis
Genesis

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Massentauglich und dennoch an Kreativität nicht zu überbieten, 16. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Genesis (Audio CD)
Ich möchte mich vielen derer Kritiker anschließen, die in diesem Album in erster Linie die vielen zugrundeliegenden Ideen sowie deren ideale Umsetzung sehen. Dass dieses Werk bei den Massen so gut angekommen ist, hatte für mich hauptsächlich natürlich mit dem Solo-Erfolg von Herrn Collins zu tun, aber auch damit, dass Genesis hier einfach sehr gute, überzeugende Arbeit geleistet haben.

Auch wenn Vieles aus dieser Zeit sehr an Solo-Songs von Phil Collins erinnert, so wurden die Songs zumindest hauptsächlich im Kollektiv geschrieben. Beispielsweise entstand "Mama" aus einer ewigen Session, der sogar der Text entsprungen ist. Wer Interesse hat, kann ja mal gerne ins Box-Set von 2000 reinhören, da kann man 10 Minuten dieser Session hören.

Da "Mama", "That's All" und "Home By The Sea" bereits mehrfach hervorgehoben wurden, möchte ich mich an dieser Stelle den Songs "Silver Rainbow" und "just A Job To Do" widmen. Ersterer Song lebt von einem wunderschönen Chorus, auf den sehr lange hingearbeitet wird (ähnlich wie bei "No Son Of Mine" von 1991). Die etwas künstlichen Drums, die auf diesem Album häufig eingesetzt werden, sind für mein Verständnis bei diesem Stück besonders passend.
"Just A Job To Do" ist zwar mit Sicherheit nicht der Song, an den ich denke, wenn ich von meiner Lieblingsband spreche. Jedoch mag ich ihn, weil es einen vergleichbaren Song weder zuvor noch zu einem späteren Zeitpunkt gab. Ich habe ihn das erste mal als Kind als Hintergrundmusik in einer Krimi-Serie gehört (Ich glaube, es war "Cops") und war sofort verliebt, weil er so sehr nach Siebziger-Pop klingt (v.a. wegen dem fetzigen Bass und den Drums), den Genesis damals ja gerade nicht gemacht haben.

"Illegal Alien" ist zwar in der Tat etwas albern (wie oben bereits einmal angemerkt wurde), aber auch diesen Song mag ich. Die Sound-Fetzen vor Einsetzen der Drums am Anfang erinnern sehr stark an einen immer wieder wiederholten Part im langatmigen Song "The Planets" von "Flaming Youth" (Phil Collins erste Band, 1969). Ich könnte mir vorstellen, dass Phil Collins diesen Part bewusst implantiert und damit bewusst ironisch auf das Grab seiner Kurzzeitband gedeutet hat...

"Takin It All Too Hard" und "It's Gonna Get Better" sind zwei eher belanglose Stücke, wobei ein so kraftvolles Album auch den einen oder anderen Ruhepol benötigt.

Soundmäßig ist das Album absolut aus einem Guss und ich freue mich sehr, dass es dieses Meisterwerk gibt. Wer es nicht kauft, soll es bitte wenigstens stehlen!


Send Away the Tigers
Send Away the Tigers
Preis: EUR 9,78

5.0 von 5 Sternen In der Kürze liegt die Würze???, 13. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Send Away the Tigers (Audio CD)
Diese Platte ist eindeutig zu kurz!!!
Und das ist auch schon das Einzige, was ich negativ über "Send Away The Tigers" schreiben kann. Auch wenn mir das des Öfteren als "zu poppig" zerredete Vorgänger-Album "Lifeblood" sehr ans Herz gewachsen ist, gefällt mir bei "Send Away The Tigers" gerade die wieder etwas krachigere Linie. Mein absoluter Favorit ist "Rendition" - 3 Minuten Melancholie, Frust, Wut,... einfach alles, wofür man James Dean Bradfield und Co immer schon bezahlt hat. Und mit "Winterlovers" bzw. dem darauf folgenden Hiddentrack ist ihnen mal wieder ein genialer Abschluss eines tollen Gesamtwerks gelungen. "S.A.T.T." wird man von dieser Platte jedenfalls nicht.


Platinum Collection,the
Platinum Collection,the

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein "Best Of" für alle Geschmacksrichtungen, 11. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Platinum Collection,the (Audio CD)
Diese 3er CD überzeugt mich in vielerlei Hinsicht. Erstens wurden einige der Songs noch einmal klanglich überarbeitet, sodass insbesondere die alten Sachen noch einmal auf eine spezielle Art und Weise wieder interessant werden (The Knife klingt so anders ohne dabei zermischt worden zu sein).
Dann natürlich die Songauswahl: Es sind alle Epochen berücksichtigt, sogar die langen Stücke aus der Gabriel Ära ("Supper's Ready") sind hier zu finden. Ray Wilsons Beitrag besteht zwar nur aus einem einzigen Song, aber bei der großen Anzahl an Meisterwerken, die diese Band in 30 Jahren zustande gebracht hat, handelt es sich dabei (berechtigterweise) nur um einen kleinen Repräsentanten. Aber dafür um einen, der es in sich hat: "Calling All Stations" gehört auch meiner Ansicht nach viel mehr auf ein "Best Of" als es die Single-Auskopplungen des entsprechenden Albums getan hätten, zumal "Congo" ja schon auf der 99er Hits - Compilation vertreten war.
Dieses Album ist etwas für alle, die schon alles von Genesis haben und sich einfach neue Varianten des Altbewährten aneignen wollen. Aber auch Einsteiger können von dieser Zusammenstellung profitieren, da sie eine Zeitreise durch die lange und gehaltvolle Genesis-Geschichte erwartet.


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