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Rezensionen verfasst von
Herbstrose

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Die Rache des Stalkers - Thriller
Die Rache des Stalkers - Thriller
Preis: EUR 1,49

4.0 von 5 Sternen Stalking, harmlos oder gefährlich?, 14. November 2014
Nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung mit ihrem Freund wirft Kriminalkommissarin Anja Hübner ihn aus ihrer Wohnung und beendet die Beziehung. Doch Frank will sich mit einer Trennung nicht abfinden, er hofft auf eine Versöhnung und verfolgt und überwacht Anja auf Schritt und Tritt. Zunächst bemerkt diese davon nichts. Sie ist momentan beruflich sehr angespannt, da seit einiger Zeit ein Frauenmörder sein Unwesen in der Stadt treibt. Zusammen mit ihrer Freundin und Kollegin Nadine Schäfer versucht sie, diesem auf die Spur zu kommen und weitere Morde zu verhindern. Im Laufe der Ermittlungen begegnet Anja einem äußerst attraktiven Mann und verliebt sich in ihn. Jetzt erst nimmt sie die Nachstellungen und Drohungen ihres Ex-Freundes ernst, doch es ist bereits zu spät. Frank schmiedet einen heimtückischen Mordplan …

„Die Rache des Stalkers“ ist der dritte Kriminalroman des Autors Marcus Hünnebeck. Wer glaubt, Stalking sei kein Thema für einen Thriller, der kann sich hier eines Besseren belehren lassen. Äußerst gekonnt verbindet Hünnebeck dieses hochaktuelle und brisante Thema mit einer Mordserie, an deren Aufklärung die beiden Kommissarinnen gerade arbeiten. In gewohnt sachlichen und nüchternen Schreibstil wird hier eine Story präsentiert, die stetig Spannung aufbaut und diese auch bis zum Schluss halten kann. Interessante Einblicke in das Privatleben der Protagonistin wechseln sich ab mit spannenden polizeilichen Ermittlungen. Der Leser tappt ebenso im Dunkeln wie die Kommissarinnen, das Grauen steigert sich. Hat der Stalker mit dem Verschwinden der jungen Frauen zu tun? Ist der neue Freund gar in die Mordfälle verwickelt?

Fazit: Eine gut gelungene Story, die ohne perverse Brutalitäten auskommt und dennoch bis zum Schluss zu fesseln vermag. Etwas mehr Information über Täter und Motiv wäre jedoch wünschenswert.


Das Ende einer Liebe (Kindle Single)
Das Ende einer Liebe (Kindle Single)
Preis: EUR 0,99

3.0 von 5 Sternen Politik ist ein schmutziges Geschäft, 1. November 2014
Noch vier Wochen bis zu Landtagswahl. Ludger Sonnborn, der junge aufstrebende Politiker einer rechtsliberalen Gruppierung, rechnet sich gute Chancen auf den Posten des Ministerpräsidenten aus. Hinderlich dabei könnte allenfalls noch sein außereheliches Verhältnis mit Miriam sein. Denn Miriam Wieland will mehr, sie möchte, dass die Öffentlichkeit von ihrer Beziehung erfährt. Doch bevor es dazu kommt ist Miriam tot – nachts in ihrer Wohnung überfallen und ermordet. Die beiden Kommissarinnen Anja Hübner und Nadine Schäfer übernehmen die Ermittlungen …

Marcus Hünnebeck, der Autor einiger spannender Thriller, hat sich hier (wie er selbst sagt zur Überbrückung bis zum nächsten Roman) mit einem Kurz-Krimi versucht. In „Das Ende einer Liebe“ agieren wieder die beiden Kommissarinnen, die dem Leser bereits in „Die Rache des Stalkers“ vorgestellt wurden. Mag es nun an der Kürze der Story oder daran liegen, dass ich ‚Die Rache des Stalkers‘ nicht gelesen habe, mich hat diese Kurzgeschichte nicht unbedingt begeistert. Der Politiker Ludger Sonnborn wird zwar, wie von Hünnebeck gewohnt, sehr facettenreich und authentisch beschrieben, so dass der Leser sich bestens in seine Gedankenwelt versetzen kann. Die Protagonistinnen Anja Hübner und Nadine Schäfer jedoch bleiben, bedingt durch den voraus gegangenen Thriller, blass im Hintergrund - ihr Privatleben wird allenfalls kurz angerissen. Auch über das Mordopfer und ihren Freund Niklas Mahler erfährt man recht wenig. Dennoch eine spannende Geschichte mit einem überraschenden Ende.

(Ich habe mir vorgenommen, „Die Rache des Stalkers“ noch zu lesen und hoffe, dass mich dieser Kurz-Krimi dann mehr begeistert)

Fazit: Für Freunde von Kurzgeschichten ein spannender Krimi und für Leser, die ‚Die Rache des Stalkers‘ bereits kennen eine interessante Ergänzung.


Leide!
Leide!
Preis: EUR 2,99

4.0 von 5 Sternen Rache eines Psychopathen, 1. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Leide! (Kindle Edition)
Kriminalhauptkommissar Niklas Steg hat sich von München nach Berlin versetzen lassen, um sich um seine kranken Eltern kümmern zu können. Doch dazu bleibt ihm wenig Zeit, denn bereits am Tag seines Dienstantritts wird ein Mord gemeldet. Ein Spaziergänger hat beim Teltowkanal die schrecklich zugerichtete Leiche eines Mannes entdeckt. Auch Privatdetektivin Sabrina Lampe, die sich und ihre Tochter mit kleinen Überwachungen und Aufspüren von Kaufhausdieben über Wasser hält, hat einen neuen Auftrag. Ihre etwas verschrobene Nachbarin vermisst seit einiger Zeit die Besuche ihres Neffen ...
Bereits der Prolog erzeugt im Leser durch seine realistische Grausamkeit ein Gänsehautfeeling. Der Autor Siegfried Langer entwickelt schon hier einen Spannungsbogen, der bis zum Ende des Buches anhält. Allerdings erfordert das Lesen ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit und Konzentration, da Langer in seiner ganz eigenen Art in kurzen Kapiteln sehr viel mit Vor- und Rückblenden sowie Orts- und Perspektivwechsel arbeitet. Dies kann das eine oder andere Mal als verwirrend empfunden werden und den Lesefluss etwas hemmen.
Da der Schreibstil jedoch insgesamt sehr flüssig und locker ist, kann diese kleine Einschränkung getrost hingenommen werden. Die Charaktere sind allesamt sehr authentisch beschrieben, mit all ihren besonderen Eigenarten, Ecken und Kanten. Im Laufe der Geschichte erfährt man nach und nach mehr über ihr Leben und die Hintergründe, wie sie so geworden sind wie sie sich jetzt präsentieren. Da der Autor längere Zeit in Berlin gewohnt hat, hat er offensichtlich eine gute Kenntnis von den Lokalitäten, die teilweise sehr bildhaft und anschaulich beschrieben sind.
Schon sehr früh ist der Täter bekannt, dennoch bleibt die Spannung erhalten. Ein schier unentwirrbares Knäuel löst sich durch Zeitsprünge und Perspektivwechsel nach und nach auf, bis sich zum überraschenden Schluss eine rundum stimmige Story ergibt und alles seinen Sinn bekommt.
Fazit: Ein spannender Thriller, der durch logische Handlung, interessante Protagonisten und einer Prise schwarzen Humors gut unterhält.


Uhr - Kaleidoscope - S.T.A.M.P.S. Uhren
Uhr - Kaleidoscope - S.T.A.M.P.S. Uhren

4.0 von 5 Sternen Schöne Uhr, 16. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Uhr - Kaleidoscope - S.T.A.M.P.S. Uhren (Uhr)
Die Uhr wurde als Geschenk gekauft und hat, da Empfängerin diese Uhren sammelt, große Freude ausgelöst. Sieht genau so aus wie abgebildet.


Walkmaxx Fitness-Sandale für Herren (weiss, 38)
Walkmaxx Fitness-Sandale für Herren (weiss, 38)

4.0 von 5 Sternen Leicht und bequem, 16. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Walkmaxx Fitness-Sandale für Herren (Misc.)
Wurde als weiße Herrensandale in Gr. 38 angeboten, passt jedoch besser für Damen. Zum Walken im Sommer die ideale Sandale - leicht und bequem.


Kainsmal
Kainsmal
Preis: EUR 4,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wer rächt sich an wem?, 2. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Kainsmal (Kindle Edition)
Eben noch hat Polizist Blum eine Prostituierte brutal misshandelt – jetzt ist er tot, ermordet. Noch während Kriminalkommissarin Katharina Rosenberg die Ermittlungen aufnimmt, wird ein weiterer Mord an einem Polizisten gemeldet. Geht ein Serienkiller um, der es auf Polizeibeamte abgesehen hat? Der ehemalige Kriminalpsychologe Christian Moll bietet seine Hilfe an und bald wird ihm klar, dass er früher zusammen mit den getöteten Polizisten bei der Aufklärung von Straftaten als Profiler mitgewirkt hat. Aber auch mit Katharina hat er früher eng zusammen gearbeitet. Ist auch sie in Gefahr? …
Mit „Kainsmal“ ist Marcus Hünnebeck nach „Verräterisches Profil“ wieder ein Thriller der Extraklasse gelungen. Kurz und knapp beschränkt er sich auf das Wesentliche und hält den Spannungsbogen beständig hoch. Brutale Morde, interessante Ermittler, viele Indizien und unvorhergesehene Wendungen lassen den Leser ständig glauben, dem Mörder auf der Spur zu sein. Doch dann, einige Seiten weiter, stellt man fest, dass man wieder auf der falschen Fährte war. Ganz nebenbei erfährt man in kurzen Rückblenden einiges aus dem Leben von Katharina Rosenberg, der ermittelnden Kriminalkommissarin. Dadurch ergibt sich ein persönlicher Bezug zur Protagonistin und ihre Handlungsweisen werden dem Leser verständlicher. Die Story ist logisch aufgebaut und vom Anfang bis zum völlig überraschenden Schluss spannend und stimmig.
Fazit: Leider ist der Thriller sehr kurz ausgefallen. Bedauerlicherweise muss man bereits nach ein paar Stunden spannenden Lesevergnügens feststellen, dass man schon am Ende angekommen ist. Etwas mehr Text und ausführlichere Beschreibung einzelner Charaktere hätte dem Buch sicher gut getan.


Der Soldat, den niemand haben wollte
Der Soldat, den niemand haben wollte
Preis: EUR 5,99

3.0 von 5 Sternen interessant und invormativ, 14. Juni 2014
Walter Richter ist achtzehn Jahre alt, als er sich 1942 freiwillig zur Marine meldet. Er hat Glück und wird bei der Flackabwehr in Norwegen eingesetzt, es hätte schlimmer kommen können. Den Krieg besteht er unbeschadet, doch bis es endlich nach Hause geht vergehen weitere vierzehn Monate mit Arbeitseinsätzen in Internierungslagern. Walter lässt er eine Liebesgeschichte mit dem Mädchen Gerd und einen zweijährigen Sohn in Norwegen zurück – vor sich hat er eine ungewisse Zukunft im russisch besetzten Teil Deutschlands …
Gunnar Walter Richter Johansen, Walters Sohn, erzählt hier in einfachen Worten über das Leben seines Vaters, den er über vierzig Jahre später suchen lies und ihn 1989 erstmals persönlich traf. Zusammengestellt aus Berichten und Fotos entstand die Geschichte eines jungen Mannes, eines Soldaten, der weder während des Zweiten Weltkrieges noch danach wirklich gebraucht wurde und über die Beziehung zweier junger Menschen, die den Wirren des Krieges und der Nachkriegszeit nicht standhalten konnte.
Für Leser mit Interesse an der damaligen Zeit ein informatives eBook.


The Son
The Son
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Revenge is sweet – or maybe not, 3. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: The Son (Kindle Edition)
For twelve years Sonny Lofthus has been in prison, spending time for murders he confessed but didn’t commit. In exchange, the real gangsters supply him constantly with heroin during the time he’s locked up. Sonny is a model prisoner, his fellow inmates regard him as a kind of healer with the favor of absolution for their sins. One day a fellow prisoner tells him the truth about his father’s death. Ab Lofthus, a former police officer, didn’t commit suicide and wasn’t corrupt as Sonny expected – he was murdered. For Sonny, till now “The Son” changes everything. He wants to take revenge and has to find the mole, makes a brilliant escape and starts hunting down the guys responsible for his imprisonment and his father’s decease. A bloody fight between ‘The Son’ and the gangsters begins. Also Oslo’s Police Officer Simon Kefas, who was a former friend of Ab Lofthus, together with his new assistant Kari Adel are taking up the chase. A deathly bloodbath starts …

The author Jo Nesbo gives us here a thrilling novel about Oslo’s corrupt police hierarchy, drugs scene, the homeless, criminality, murder and manslaughter – but also about true friendship, family ties and a bit of love. The book is not easy and comfortable to read – it is in places extremely brutal and cruel. There are a lot of different characters, corrupt officials and gangsters, drug addicts and murderer – but also lovable and charming people. Sonny, ‘the son’, itself is a mixed character - partly a friendly and well-mannered gentleman and partly very dangerous, cruel and violent.

The story contents a view of unbelievable twists, shocking the reader, especially when he sympathizes with any of the characters. On balance the result is a novel starting slowly, but step by step it will be more exciting and thrilling till the very end, which is unusual, unexpected and really surprising.


Ein unvergesslicher Single-Sommer
Ein unvergesslicher Single-Sommer
Preis: EUR 2,99

4.0 von 5 Sternen Rache ist süß – oder?, 27. April 2014
Antonias Ehemann ist seit einer Woche weg, Hals über Kopf abgehauen, er braucht eine Auszeit sagt er. Doch diese Auszeit verbringt er mit einer jungen Geliebten auf Gran Canaria. Als Toni dies erfährt packt auch sie ihre Koffer. Ein kleines Hotel für Singlereisende in Südfrankreich scheint der passende Ort, um unter Gleichgesinnten Spaß zu haben und den untreuen Ehemann zu vergessen. Dort begegnet sie Tom und verliebt sich prompt in ihn. Doch Tom ist offenbar nicht der, für den er sich ausgibt …

„Ein unvergesslicher Single-Sommer“ ist ein heiterer Roman, wie man es von Frieda Lamberti gewohnt ist. Doch dieses Mal hatte sie noch einen Co-Autor, Jörg von Rohland. Die Geschichte wird aus Sicht der vier Hauptprotagonisten, die dem Leser gleich zu Anfang in reizenden Zeichnungen vorgestellt werden, erzählt. Welcher der Autoren welchen Part geschrieben hat, wird nicht verraten. Man darf jedoch vermuten, dass Frieda die weiblichen und Jörg die männlichen Rollen übernommen hat.

Heraus gekommen ist ein turbulenter Liebesroman mit vielen unvorhergesehenen Ereignissen, Intrigen und Boshaftigkeiten, und jeder Menge humorvoller Situationen. Man trifft auch Lotte und Martin wieder, die den Fans von „Lady Marmelade“ noch bestens bekannt sein dürften. Der Schreibstil ist heiter beschwingt, nicht übermäßig anspruchsvoll, aber auch nicht platt – ganz wie man es von einem Roman dieses Genres erwartet. Zwei leckere Rezepte am Ende runden das Ganze noch geschmackvoll ab.

Fazit: Eine leichte kurzweilige Sommerlektüre, ideal für Strand oder Garten.


Dreizehn Tage: Thriller
Dreizehn Tage: Thriller
Preis: EUR 12,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 13 Tage voller Verwirrung, 18. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Dreizehn Tage: Thriller (Kindle Edition)
Kurz vor Weihnachten werden in Seattle der Anwalt James Sinclair, seine Frau und seine beiden kleinen Söhne brutal ermordet. Ihre Leichen werden seltsam arrangiert aufgefunden. Eingeritzt im Türstock hinterlässt der Mörder eine Nachricht: Dreizehn Tage". Erste Spuren deuten auf John Cameron, ein enger Freund der Familie. Zeitgleich erhält Sinclairs Anwaltskollege und Freund Camerons, Nathan Quinn, eine Karte auf der nur zwei Wörter stehen: Dreizehn Tage. Was geschieht in dreizehn Tagen? Stehen das Verbrechen und die Botschaft vielleicht im Zusammenhang mit einem Geschehen, das die drei vor 25 Jahren oben am Hoh River hatten? Drei Jungen wurden entführt, aber nur zwei kamen zurück. - Die Zeit drängt. Alle Beamten des Polizeidezernats Seattle, auch die erst kürzlich neu dazu gekommene Alice Madison, sind im Einsatz ...

Ich muss gestehen, dass es mir schwer fällt bei diesem Buch eine sachliche Beurteilung abzugeben. Einerseits findet man hier einen logischen, gut durchdachten, spannenden Plot mit vielen Wendungen und bis ins Detail erklärter Polizeiarbeit - andererseits wird durch die vielen, nicht immer interessanten Figuren, durch die plötzlichen Ortswechsel, durch die abrupten Sprünge zwischen früher und heute und durch den unnötig in die Länge gezogenen Handlungsablauf das Lesen zur Geduldsprobe. Die Protagonisten erscheinen seltsam emotionslos, ein Einblick in ihre Charaktere erfolgt auf Distanz. Durch hin und wieder eingestreute Passagen aus ihrer Kindheit und Jugendzeit sollen sie wohl dem Leser näher gebracht und Verständnis für ihre Handlungsweisen erweckt werden.

Dreizehn Tage" ist der Auftakt zu einer Serie mit Alice Madison. Die Autorin V.M. Giambanco hat hier eine Ermittlerin erschaffen, die man nicht unbedingt zu den Sympathieträgern zählen kann. Sie ist beinahe emotionslos, hat immer die richtigen Eingebungen, schießt rechts und links gleich gut und stellt sich im Alleingang todesmutig jeder Gefahr. Warum sie so ist und was sie empfindet erfährt der Leser nicht. Dafür werden aber unwichtige, für die Geschichte unbedeutende, Nebenhandlungen ausführlich beschrieben und die Story unnötig in die Länge gezogen. Einige Passagen, besonders gegen Ende zu, sind so unglaubwürdig konstruiert, dass es schon beinahe ans Lächerliche grenzt. Es dauert sehr lange, bis man endlich den roten Faden erwischt, das Ultimatum von 13 Tagen verliert man zwischendurch vollkommen aus dem Blickfeld. Etwas weniger wäre hier mehr, eine Straffung um 1/3 würde dem Buch gut tun.

Fazit: Ein Thriller mit einer durchaus guten Grundidee - die Umsetzung ist leider nicht ganz geglückt.


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