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Rezensionen verfasst von
Marco N. (Essen (Ruhr))

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Adidas Techfit Preparation Turtle Neck:P92327 S, Schwarz, S
Adidas Techfit Preparation Turtle Neck:P92327 S, Schwarz, S

5.0 von 5 Sternen Bequem, atmungsaktiv, gestattet perfekte Bewegungsfreiheit, 2. Januar 2012
Seit es draußen etwas kälter ist, trainiere ich in diesem Shirt. Eine übliche Trainingseinheit besteht aus ca. 8 bis 12 Kilometern Laufen, also etwa 50 bis 70 Minuten, so dass ich auch schon mal ins Schwitzen komme.

Ich bin 1,74 Meter groß und trage das Shirt in der Größe S, da es möglichst eng am Körper anliegen sollte. Eine Eigenschaft der Techfit-Produkte ist die (leichte) Kompression, die Muskelvibrationen verringern und somit Ermüdung verzögern soll. Und ja, es wirkt wirklich.

Trotz der Enge ist der Stehkragen recht angenehm zu tragen. Er nimmt nicht die Luft zum Atmen, und er bedeckt leicht den Hals, so dass nicht zu viel kalte Luft daran kommt. Allerdings ergänze ich den Halsschutz durch einen Schal.

Ansonsten erfüllt das Shirt jeden weiteren Anspruch an Funktionswäsche. Es führt Feuchtigkeit ab und hält warm. Es reicht natürlich nicht bei Minustemperaturen, aber bei um die 5 bis 10 Grad in Kombination mit einer dünnen Laufjacke empfinde ich die Temperaturregulierung als sehr angenehm.

Mein Fazit ist, es muss nicht immer das teuerste Shirt sein. Denn es gibt kaum etwas, was ich an Funktionen bei diesem Shirt vermisse.


Krinner 74222 LUMIX CLASSIC Basis-Set elfenbein IR, 10 elfenbeinfarbene, kabellose LED-Christbaumkerzen mit Infrarot-Fernbedienung & Batterien, in warm-weißen Licht
Krinner 74222 LUMIX CLASSIC Basis-Set elfenbein IR, 10 elfenbeinfarbene, kabellose LED-Christbaumkerzen mit Infrarot-Fernbedienung & Batterien, in warm-weißen Licht
Preis: EUR 43,21

31 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Lichtfarbe eher kühl, Fernbedienung mit kaum Reichweite, Batterien schnell leer, 30. Dezember 2011
Um es mit einem Wort zusammenzufassen: NAJA.

Ich habe dieses Modell nun seit ca. zwei Wochen am Weihnachtsbaum. Da das Vorjahresmodell nicht mehr erhältlich war und die Erweiterungskerzen für das Vorjahresmodell noch unverschämter teurer sind als dieses Modell 2011, habe ich mich für die aktuelle Variante entschieden - unter anderem aufgrund der Tatsache, dass die Lichtfarbe etwas wärmer sein soll als bei den alten Kerzen. Aber denkste. Am Weihnachtsbaum erkenne ich, so sehr ich mich auch bemühe, keinerlei Unterschied zum Vorjahresmodell. Wo ich allerdings sehr wohl einen Unterschied sehe, ist im Vergleich zu den alten kleinen Kerzchen mit Kabel. Die leuchten nicht nur zwanzig Mal schöner als diese hier, sondern auch zwanzig mal heller.

Die Helligkeit diser Lichter ist nicht allzu groß. Was mich allerdings sehr verwundert, ist, dass ich in nur zwei Wochen zwei Sätze Batterien durchgebracht habe. Es ist nur eine einzige (in Zahlen 1!) LED je Kerze verbaut, und ich habe die Lichter nur abends eingeschaltet. Die Batterien, die ich eingesetzt habe, waren keine High-End Batterien, aber auch keine Billigdinger. Sie hatten 2200 und 2400 mAh (unterschiedliche Hersteller, die beiliegenden Batterien habe ich nicht verwendet), und es waren nicht nur einzelne Kerzen, die ausgefallen waren. Bzw. vor dem Ausfall geblinkt haben. Beim Vorjahresmodell war das schon so, und ich hatte gehofft, dass hier nachgebessert wird, aber das war wohl zuviel der Erwartung. Das nervt außerdem, wenn man abends auf dem Sofa sitzt, Weihnachtslieder hört und vor Kamin und Adventskranz ein Buch liest, und plötzlich fängt es an zu blinken. Bei 20 Kerzen ist die Wahrscheinlichkeit seeeehr groß, dass eine Batterie im Laufe des Abends den Geist aufgibt.

Die Fernbedienung hat leider keine besonders große Reichweite. Um sicherzustellen, dass auch wirklich alle Kerzen an- bzw. ausgehen, muss man schon direkt neben dem Baum stehen UND zur Sicherheit nochmal drum herum gehen kontrollieren. Auf dem Sofa sitzen bleiben und die Lichter am drei Meter entfernt stehenden Baum einschalten ist nicht nicht drin.

Zuletzt möchte ich auf der Negativseite noch eine Kuriosität erwähnen, die mir beim gleichzeitigen Batteriewechsel mehrerer Kerzen aufgefallen ist. Nicht die Gewinde der Klemmfüße bzw. die Aufnahmen an den Körpern der Kerze sind unterschiedlich groß. Man kann also nicht alle Kerzen öffnen, alle Batterien wechseln und die Kerzen irgendwie wieder schließen. Man muss genau die Unterteile den richtigen Oberteilen zuordnen, ansonsten schließen einige Kerzen nicht korrekt.

Da ich aber nicht nur stänkern möchte, erwähne ich noch, dass die Kerzen an sich ganz okay aussehen und die Klemmelemente auch ganz gut halten, wenn man sie richtig befestigt. Entsprechend einfach ist auch der Aufbau im Vergleich zu Kerzen mit Stromkabel.

Unterm Strich verwende ich nächstes Jahr aber lieber wieder die alten Kerzen mit Kabel. Die sind heller, leuchten schöner, mithilfe einer Funksteckdose kann man die auch (wobei das Wort "auch" hier eigentlich unangebracht ist) aus der Ferne ein- und ausschalten. Ich will nicht sagen, dass es rausgeschmissenes Geld war, was ich für die Kerzen bezahlt habe, aber im Nachhinein tut es doch schon weh, so viel für ein so unausgereiftes Produkt ausgegeben zu haben.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 26, 2014 4:10 PM CET


Columbia Neck Gaiter
Columbia Neck Gaiter

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Angenehm auf der Haut, aber recht locker und leiert etwas aus, 30. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Columbia Neck Gaiter (Sports Apparel)
Ich benutze den Columbia Neck Gaiter beim Laufen, um über den Hals nicht zu schnell abzukühlen. Ich jogge meistens ca. eine Stunde, wobei ich auch ein wenig Schweiß produziere.

Was mir gut gefällt, ist, dass das Material wirklich angenehm auf der Haut ist. Auch von der Höhe her ist bei mir ein Großteil des Halses gut gewärmt.

Über die Tatsache, dass auf der Innenseite eine große Naht verläuft, kann ich bei dem günstigen Preis hinwegsehen. Schön wäre gewesen, keine Naht zu haben, aber für ein höherwertiges Modell war ich zu knauserig. Das wollte ich nur erwähnt haben, da es auf den bislang vorhandenen Abbildungen nicht ersichtlich ist.

Nicht so gut hingegen finde ich, dass es keine Einstellmöglichkeit gibt. Ich habe mir das Material etwas elastischer vorgestellt - also so, dass es etwas enger um den Hals wird, nachdem man es über den Kopf gezogen hat. Stattdessen ist es recht lose, und es kommt noch eine gute Menge kalte Luft an den Hals, wenn man die Jacke nicht bis oben schließt. Modelle anderer Hersteller bauen Bänder ein, mithilfe derer man das Teil etwas enger an den Hals anlegen kann.

Unterm Strich finde ich den Halswärmer ganz gut. Er reißt mich nicht vom Hocker und ist alles andere als ein High-End-Modell, aber für eine so schmale Mark wäre es auch überzogen, mehr zu erwarten.


body coach Knie-Bandage, offen, verstellbar, grau/schwarz
body coach Knie-Bandage, offen, verstellbar, grau/schwarz
Wird angeboten von Schnäppchenland24
Preis: EUR 13,99

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sitzt recht ordentlich, recht geringer Verschleiß, aber nicht atmungsaktiv, 30. Dezember 2011
Nachdem ich mir vor einiger Zeit beim Laufen eine Verletzung am Außenmeniskus zugezogen hatte, wollte ich es mal mit dieser Kniebandage versuchen.

Vom Aufbau her verfügt die Bandage über drei Klettverschlüsse. Der obere und der untere sind recht breit und schließen in entgegengesetzte Richtung und der mittlere, der ziemlich genau in der Kniekehle geschlossen wird, ist eher schmal. Die Patellaöffnung ist recht angenehm am Knie.

Die Bandage sitzt stabil, und man merkt eine deutliche Unterstützung im Kniegelenk. Auch nach längerem Laufen ist der Sitz selbst nicht gelockert, allerdings verliert das Material etwas an Steifigkeit, was ich aber nicht als problematisch empfinde.

Was ich mittelfristig etwas problematisch finde, ist die Tatsache, dass die Hakenseite des Klettverschlusses nicht etwa auf einer Flauschseite schließt, sondern direkt auf dem Kunststoffmaterial, aus dem die Oberfläche besteht. Bis jetzt (nach ca. fünfmaliger Benutzung) ist es zwar nicht dazu gekommen, aber ich halte es für nicht unwahrscheinlich, dass das bald passiert.

Auch die Tatsache, dass das Material alles andere als atmungsaktiv ist, gefällt mir nicht so gut. Schweiß sammelt sich zwischen Bein und Bandage und hat quasi keine Möglichkeit abzufließen.

Aber: für den günstigen Preis zu viel zu erwarten, mag auch ein Fehler in der Erwartungshaltung sein. Die Bandage erfüllt ihren Zweck, das Knie zu stabilisieren. Wer mehr an Extras wünscht, muss wohl etwas tiefer in die Tasche greifen.


sumo:mobile Universal KFZ Halterung NEW DESIGN für Tablet PCs
sumo:mobile Universal KFZ Halterung NEW DESIGN für Tablet PCs
Wird angeboten von Handy-Heaven
Preis: EUR 34,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Recht einfach, aber stabil und mit festem Halt - sowohl am Saugfuß als auch am Gerätehalter, 30. Dezember 2011
Seit mehreren Wochen habe ich das Stativ im Einsatz. Allerdings etwas zweckentfremdet, nämlich nicht im Auto, sondern es hängt zuhause am Fenster in meinem Fitnessraum zwischen Laufband und Multistation, so dass ich während des heimischen Trainings etwas aufs iPad streamen und halbwegs komfortabel ansehen kann.

Zum Saugfuß...
...kann ich also keine qualifizierte Meinung abgeben, was den Einsatz im PFW betrifft. Was ich aber sagen kann, ist, dass er am Fenster wirklich bombenfest hält. Das Gewicht des iPad selbst ist sowieso kein Problem für das Stativ, und auch beim Öffnen/Schließen des Fensters (auch bei eingelegtem Gerät) oder bei versehentlichem Anstoßen während der Bedienung ist der feste Halt nicht gefährdet.

Die Variabilität hinsichtlich der Einstellmöglichkeiten...
...ist großartig. Durch die Gelenke, insbesondere das Kugelgelenk, lässt sich die Halterung individuell an die Größe des eingelegten Geräts, an den Winkel der Scheibe und an den gewünschten Blickeinfallwinkel des Betrachters anpassen. So sind problemlos hoch- als auch querformatiges einklemmen möglich, wobei ein Aufliegen des Geräts auf den Haltearmen nur im Querformat gegeben ist.

Die Klemmvorrichtung...
...hält. Für meinen Anwendungszweck ist der Halt mehr als ausreichend. Das Tablet kann durch den in kleinen Stufen variablen Spannmechanismus fest eingeklemmt werden und ist dank rutschfester Polsterung an den vier Aufnahmearmen nicht gefährdet zu verkratzen. Ohne es getestet zu haben, vermute ich trotzdem, dass diese Klemmvorrichtung auch bei "normalen" Autofahrten ihren Dienst ohne Anstand verrichtet. Wo man beim Einlegen des Gerätes allerdings etwas aufpassen muss, ist bei der Festigkeit, mit der man es eingeklemmt haben möchte. Es ist mir zwar nicht passiert, aber ich schließe nicht aus, dass eines der zwar relativ unempfindlichen, aber trotzdem ein wenig dünn geratenen Kunststoffärmchen brechen kann. Da hätte man den Spannmechanismus ein wenig cleverer gestalten können, beispielsweise durch eine fixe Arretierung, durch die die Spannung beim Verschließen nicht nur zunimmt, wenn es auch nur ein bisschen ist. Trotzdem: Wenn man es einmal gemacht hat, sollte es alle darauffolgenden Male auch klappen.

Mein Fazit...
...ist, dass es sich bei dem Stativ um ein tolles Universalstativ handelt, das viele Einstellmöglichkeiten und sicheren Halt gewährleistet, und das zu einem tollen Preis-Leistungs-Verhältnis.


Christopeit elektrisches Laufband TM 1,silber
Christopeit elektrisches Laufband TM 1,silber

11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Update: Achtung, Stromschläge!! || Für Anfänger und Walker akzeptabel, für fortgeschrittene Läufer nahezu unbrauchbar, 14. Dezember 2011
UPDATE 27.12. (nach ca. 3 Monaten Nutzung)
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Nun werde auch ich (wieder) von den schon von anderen Rezensenten beschriebenen Stromschlägen heimgesucht. Und zwar bei Berührung sowohl der Handpulsmesser als auch des Kunststoffgehäuses des Trainingscomputers. Das lässt sich auch kaum vermeiden, denn aufgrund der nicht variierbaren Programme (siehe weiter unten in der Rezension) muss ich bei allen Trainings die Geschwindigkeit manuell verändern. (Nämlich mindestens nach Warm-Up und vor Cool-Down, in vier von fünf Fällen aber auch zwischendurch hin und wieder). Und dabei jedes mal einen gewischt zu kriegen, finde ich nicht allzu ererfreulich.

Dieser Effekt trat direkt nach dem Aufbau bereits auf, hat sich dann aber gelegt. Nun ist er seit einigen Tagen wieder da - und zwar ohne dass ich etwas verändert hätte. Auch nicht nur vereinzelt, sondern regelmäßig. Das Erdungskabel ist fest mit der Erde verbunden, das Laufband selbst steht auf einer nicht leitenden rutschfesten Matte, und die Kleidung/Schuhe, die ich trage, sind normale Sportsachen. Die Entladungen sind dann auch nicht nur leicht, sondern tun schon ordentlich weh - von dem Schrecken mal ganz abgesehen, wenn man nicht mit so einem Schlag rechnet.

Liebe Leute, mit diesem Laufband wollte ich eigentlich etwas FÜR und nicht GEGEN meine Gesundheit tun... - Reduktion von 3 auf 2 Sterne.

Weiter geht's mit der ursprünglichen Rezension.

Nach einer längeren Sportpause von zirka zwei Jahren habe ich diesen Herbst wieder mit dem Laufen angefangen. Ich würde mich noch nicht als fortgeschrittenen Läufer bezeichnen, aber schon als ambitionierten Wiedereinsteiger. In den letzten zwei Monaten bin ich je nach Lust und Laune zwischen drei und sechs Mal pro Woche gelaufen; und da möglicherweise irgendwann doch mal der Winter kommt und ich nicht auf Schnee und Eis laufen möchte, habe ich mir für mein Hobbyzimmer das Laufband zugelegt. Was meines Erachtens das Laufen im Vergleich zu vielen anderen Sportarten so angenehm macht, ist die Tatsache, dass man gerade als Anfänger und Wiedereinsteiger schnell Erfolge erzielt. So laufe ich beispielsweise nach nur zweieinhalb Monaten Training 10 km ohne größere Anstrengungen und Schmerzen locker in einer Stunde (allerdings draußen und nicht auf dem Laufband).

Und dies ist auch der Punkt, an dem dieses Laufband klare Grenzen setzt.

Aber vorher noch einige allgemeine Dinge, die mir aufgefallen sind. Nach der gewohnt unkomplizierten Lieferung von amazon.de (obwohl diesmal durch Hermes) ging es an den Aufbau. Mit wenigen Handgriffen war das Laufband innerhalb von einer guten halben Stunde einsatzbereit. Der Trainingscomputer sollte eigentlich mit vier Schrauben an die entsprechende Adapterplatte angeschraubt werden, allerdings war die Bohrung so ungenau (Abweichung mehr als 1 cm!), dass ich ihn nur mit zwei Schrauben befestigen konnte. Sieht etwas blöd aus, hält aber und erfüllt seinen Zweck. Der Betrieb ist vom Motor her relativ leise. Es empfiehlt sich allerdings, eine Unterlage unter das Laufband zu legen, denn auf meinem absolut planen Laminatboden verrutscht es schon nach wenigen Minuten. Die Größe der Lauffläche ist gerade noch ok. Ich messe 174 cm Körpergröße und bin entsprechend schmal, so dass es noch geht.

Die einstellbaren Geschwindigkeiten sind im manuellen Modus frei einstellbar bis zu 12 km/h (entspricht 5 min/km) in 0,1 km/h-Schritten. Was die vorprogrammierten Laufprogramme betrifft ' NAJA. Innerhalb dieser Programme wird die vorher eingestellte Trainingsdauer, zum Beispiel 30 Minuten, in mehrere gleich lange Splits geteilt. Die maximale Geschwindigkeit bei diesen Splits ist allerdings 8 km/h (entspricht 7:30 min/km). Das ist eine Geschwindigkeit, die für Anfänger schon ganz okay ist, in der Fortgeschrittene aber höchstens die Grundlagenausdauer 1 trainieren können. Auch die maximale Geschwindigkeit von 12 km/h ist für Fortgeschrittene viel zu langsam, um bspw. einen Intervalllauf zu trainieren.

Was mir an dem Computer außerdem nicht gefällt, ist, dass man keine Möglichkeit hat, ein eigenes Programm mit individuellen Geschwindigkeiten und individueller Dauer der Splits einzustellen. Warum ich das vermisse, erläutere ich weiter unten im Exkurs Trainingsziele.

Negativ ist mir am Trainingscomputer weiterhin aufgefallen, dass der Pulsmesser sensationell unbrauchbar ist. Die Zahl, die nach Auflegen der Hände auf die entsprechenden Elektroden aufgelegt wird, angezeigt wird, kann ungenauer nicht sein. Während meine EGK-genaue Pulsuhr zum Beispiel konstant 145 anzeigt, springt der auf dem Computer angezeigte Puls mal von 70 auf 90 und dann zurück auf 78 und auf 85. Egal, was auch immer angezeigt wird, ist einfach falsch und Lichtjahre von der Realität entfernt. Da hätte man lieber ganz darauf verzichten sollen. Die Möglichkeit, einen Brustgurt anzuschließen, besteht nicht.

Ebenso daneben liegt der integrierte Kalorienzähler. Wenn ich nach einem Training realistischer Weise um die 600 Kilokalorien verbrannt haben müsste, werden auf dem Display des Computer gerade mal 300 angezeigt. Wie man es auch dreht und wendet, es müssen einfach mehr sein.

Obwohl der Motor relativ leise ist, gefällt er mir trotzdem nicht so gut, denn er reagiert sehr langsam. Möchte ich zum Beispiel die Geschwindigkeit von 12 auf 8 km/h reduzieren, dauert es so lange, dass ich bis dahin schon 150 Meter gelaufen bin. Das müsste auch ein wenig schneller realisierbar sein, ohne dass es zu abrupt zu einer Abbremsung kommt.

Auch wenn es nicht unbedingt notwendig ist, wäre eine Vorrichtung zum Abstellen oder Einhängen einer Getränkeflasche sehr schön gewesen, aber die gibt's hier leider nicht.

Um meine Bewertung näher zu erläutern, beschreibe ich nachfolgend kurz zwei Trainingsziele mit der entsprechenden Trainingsmethode. Wer es nicht so genau wissen will, überspringt es einfach und hat nur die Details verpasst.

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Kurzer Exkurs Trainingsziele:

Für tendenziell untrainierte Anfänger ist ein übliches Trainingsziel, 30 Minuten im Dauerlauf ohne Pause laufen zu können. Dies trainiert man, indem man die sogenannte Grundlagenausdauer 1 (GA1) stärkt. Dabei wird insbesondere auf die Herzfrequenz geachtet, die innerhalb bestimmter Grenzen liegen sollte ' nämlich in etwa zwischen 60 und 70% des Maximalpulses. Der Maximalpuls errechnet sich durch die einfache Formel 220-Alter. Ich zum Beispiel bin 30 Jahre alt, dementsprechend liegt mein Maximalpuls bei 190. Das heißt, mein GA1-Band liegt zwischen 114 und 133 Schlägen pro Minute. Die sind relativ schnell erreicht, bei Anfängern meistens schon beim Walken oder beim Wechsel zwischen Laufen und Gehen. Wer keinen Pulsmesser besitzt, erkennt es daran, dass er sich beim Laufen ganz entspannt und ohne Anstrengung unterhalten kann. Eine Atmung (Ein- oder Ausatmung) wird in etwa alle vier Schritte vollzogen, also zum Beispiel vier Schritte ein- und dann vier Schritte ausatmen. Bei weniger Schritten ist der Puls deutlich zu hoch. Wenn man so trainiert, sind schnell Fortschritte erkennbar, und schon beim vierten oder fünften Training merkt man deutlich, wie weniger anstrengend es ist.

Fortgeschrittene, die mehr tun wollen als 'nur' etwas für ihre Gesundheit und allgemeine Fitness zu tun, haben die GA1 sehr gut im Griff. Für diejenigen, denen es nicht mehr darum geht, die Distanz von 10 km überhaupt zu schaffen, sondern auch die Zeit zu verbessern und den Körper auf Wettkampfgeschwindigkeit vorzubereiten, gilt ein anderes Training. In dem Fall wird die GA2 trainiert, dieses Band geht von 80 bis 90% des Maximalpulses. Bei mir wäre das also zum Beispiel von 152 bis 171 Schläge pro Minute. Eine Möglichkeit ist zum Beispiel das Intervalltraining. Dabei läuft man in mehreren Splits unterschiedliche Geschwindigkeiten. Das sieht zum Beispiel so aus, dass man nach einer gewissen Aufwärmphase 1:30 Minuten volle Lotte Gas gibt und dann 1:00 Minute bei ruhigem Lauf regeneriert; dann wieder anderthalb Minuten Vollgas, dann wieder eine Minute langsam und die Herzfrequenz reduzieren.

Es gibt auch eine Übergangsstufe GA 1/2, auf die ich hier aber für die Rezension nicht näher eingehen möchte.
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Wie gut ist das Laufband also für welche Form von Training geeignet?
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Für Anfänger, die einfach ein bisschen für die allgemeine Fitness tun möchten:
(+) Mehrere vorprogrammierte Trainingsprogramme, die die Geschwindigkeit zwischen 1 und 8 km/h in nicht variablen Schritten verändern
(+) Möglichkeit, die Geschwindigkeit, die Trainingsdauer und die Strecke frei einzustellen
(o) Relativ schmales und kurzes Laufband. Wie geeignet es ist, hängt von Körpergröße, Schrittweite, Lauftechnik etc. ab.
(o) Wenige Extras, zum Beispiel keine Halterung für ein Getränk oder einen mp3-Player
(-) Pulsmesser und Kalorienzähler viel zu ungenau, um zum Beispiel ein gezieltes Fettverbrennungstraining ohne weiteres Equipment zu absolvieren

Für Fortgeschrittene, denen es nicht reicht, ein Mindestmaß an Kondition zu besitzen, sondern für die auch Geschwindigkeit und Zeit eine Rolle spielen:
(o) Für GA1 und entspannten Dauerlauf in Ordnung. Zwischenspurt nur bis 12 km/h möglich.
(-) Bei höheren Geschwindigkeiten ist das Laufband für weitere Schritte zu kurz
(-) Um beim Laufen etwas zu trinken, ohne auf den Rand zu treten und zu stolpern, ist es zu schmal.
(-) Bei einem Training von mehr als einer halben bis Dreiviertelstunde empfiehlt es sich einfach, zwischendurch etwas zu trinken ' mangels Halterung muss man es woanders abstellen.
(-) Pulsmesser und Kalorienzähler absolut unbrauchbar, für gezieltes Training Pulsuhr mit Brustgurt unerlässlich
(-) Keine Möglichkeit, ein individuelles Trainingsprogramm zu erstellen
(-) Intervalltraining kaum möglich, da der Motor zu langsam die gewählte Geschwindigkeit anpasst

Unterm Strich befinde ich das Laufband selbst für nicht mehr als zwei Sterne würdig. Wenn man aber den relativ günstigen Preis mit einbeziehen möchte, ist ein dritter Stern drin.

Als ambitionierter Wiedereinsteiger bin ich persönlich ein bisschen enttäuscht von dem Laufband. Zwar habe ich für den Preis nicht viel erwartet, aber etwas mehr hätte es schon sein dürfen.


Saeco Xsmall Steam E.S. Kaffeevollautomat
Saeco Xsmall Steam E.S. Kaffeevollautomat
Wird angeboten von Robert Veith ,,Preise inkl. MwSt"
Preis: EUR 249,99

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste Kaffee, den ich jemals zuhause getrunken habe!, 6. Juli 2011
Trotz der Tatsache, dass ich gerne auch gezielt nach negativen Eigenschaften schaue, habe ich bei der Saeco XSMALL quasi nichts gefunden, was mir wirklich so negativ auffällt, als dass weniger als 5 Sterne gerechtfertigt wären. Nach inzwischen ca. acht Wochen intensiven Kaffeetrinkens zuhause finde ich die Kaffeemaschine noch genauso gut wie in den euphorischen ersten Tagen der Benutzung.

Bis zum Erwerb der XSMALL hatte ich im Büro immer leckeren Kaffee aus großen Automaten von Jura oder auch von Saeco. Nur meine Senseo zuhause wollte einfach nicht den Geist aufgeben, und so lange wollte ich mir auch keine neue Kaffeemaschine zulegen. Nun, nach siebeneinhalb Jahren Senseo zuhause, hatte ich die Nase aber voll, habe die mit Sicherheit gute Padmaschine verschenkt und mir die Xsmall zugelegt. Und seit ich die Saeco besitze, frage ich mich, warum ich so lange gewartet habe.

Vom optischen Eindruck her sieht das Gerät schonmal toll aus. Die elegante Formgebung und das schlanke und beinahe puristische Design passen sich gut an meine Küche mit magnolienweißen Hochglanzfronten, Korpus und Arbeitsplatte in Wenge und sandfarbenem Feinsteinzeug an. Sieht wirklich cool aus! Auch von der Haptik her ist mein Empfinden sehr positiv. Die matte Oberfläche mit der polierten Edelstahldüse mache ich sogar gerne sauber. Der Widerstandspunkt des Drehreglers ist genau richtig.

Apropos Saubermachen. Nach jedem Ein- als auch vor jedem Ausschalten reinigt das Gerät eigenständig die Kaffeeausläufe. So ist gewährleistet, dass auch wirklich nur frischer Kaffee und kein alter Siff in die Tasse kommt. Es empfiehlt sich, nach dem Einschalten den Reinigungsvorgang abzuwarten, bis man eine Tasse unter den Auslauf stellt. Das dauert auch nur wenige Sekunden, man kann dabei stehen bleiben. Man könnte es nun als negativ empfinden, dass die zur Reinigung verwendete Flüssigkeit nun in die integrierte Tropfschale tropft, aber ich bevorzuge Kaffee aus einer sauberen Leitung und halte dafür auch gerne hin und wieder die Tropfschale unter fließendes Wasser. Dass man nicht zuletzt aufgrund dieser Tatsache nach "nur" ca. vier Tassen das Wasser neu auffüllen muss, macht mir auch nichts aus. Mehr Kaffee trinke ich in meinem Singlehaushalt ohnehin nicht innerhalb eines Tages, und sonst hätte ich so oder so gerne frisches Wasser.

Die Reinigung der sonstigen Teile, insbesondere des Satzbehälters, der Brüheinheit und der Tropfschale ist denkbar einfach. Alles ist mit einem Handgriff abnehmbar. Für die Reinigung der Brüheinheit empfehle ich einen kleinen Pinsel. Auch hinter dem Satzbehälter ist es ratsam, alle paar Tage mal mit einem Pinsel die losen Körner des Kaffeesatzes zu entfernen. Das ist aber wirklich sehr wenig, und wenn man den Satzbehälter regelmäßig leert, geht auch nichts daneben.

Der eigentliche Prozess der Kaffeezubereitung ist komfortabel und unkompliziert. Das Mahlwerk kann in fünf Stufen von grob bis fein eingestellt werden. Je feiner die Bohnen gemahlen werden, umso kräftiger wird der Kaffee letztlich. Wie groß eine Portion sein soll, programmiert man beim ersten Gebrauch kurz ein (einfach die Espresso- oder Kaffeetaste gedrückt halten, bis die gewünschte Menge des jeweiligen Getränks erreicht ist), dann wird bei allen späteren Anwendungen ebendiese Menge zubereitet. Es besteht später auch die Möglichkeit, zwei Tassen gleichzeitig zuzubereiten, indem man zum einen zwei Tassen unter den (doppelten) Auslauf stellt und zum anderen die jeweilige Taste zweifach betätigt.

Mit dem Drehregler kann auch die Wasser- oder Dampffunktion gewählt werden. Mithilfe der Dampffunktion kann bspw. Milch aufgeschäumt werden, um einen Cappucino zuzubereiten. Dazu einfach die Tasse zu 1/3 mit kalter Milch befüllen, die Düse in die Milch halten und mit dem heißen Dampf erhitzen und aufschäumen, anschließend den Kaffee dazugeben. Mit der Wasserfunktion kommt bis zum manuellen Anhalten des Programms heißes Wasser aus der Düse, um bspw. Tee zuzubereiten.

Was für die Zubereitung des "richtigen" Kaffees aber wohl mit die größte Rolle spielt, ist die Kaffeebohne selbst. Ich bevorzuge illy-Bohnen, aber da muss halt jeder für sich ein bisschen ausprobieren.

Mein Fazit: Wenn man weiß, was für Kaffee man mag und wie man ihn mag, bietet die Xsmall eine tolle Zubereitungsmöglichkeit für die Heimanwendung mit ausgezeichnetem Preis-Leistungs-Verhältnis!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 1, 2012 1:57 PM MEST


Saeco RI9743/11 Kaffeevollautomat XSMALL schwarz
Saeco RI9743/11 Kaffeevollautomat XSMALL schwarz

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste Kaffee, den ich jemals zuhause getrunken habe!, 6. Juli 2011
Trotz der Tatsache, dass ich gerne auch gezielt nach negativen Eigenschaften schaue, habe ich bei der Saeco XSMALL quasi nichts gefunden, was mir wirklich so negativ auffällt, als dass weniger als 5 Sterne gerechtfertigt wären. Nach inzwischen ca. acht Wochen intensiven Kaffeetrinkens zuhause finde ich die Kaffeemaschine noch genauso gut wie in den euphorischen ersten Tagen der Benutzung.

Bis zum Erwerb der XSMALL hatte ich im Büro immer leckeren Kaffee aus großen Automaten von Jura oder auch von Saeco. Nur meine Senseo zuhause wollte einfach nicht den Geist aufgeben, und so lange wollte ich mir auch keine neue Kaffeemaschine zulegen. Nun, nach siebeneinhalb Jahren Senseo zuhause, hatte ich die Nase aber voll, habe die mit Sicherheit gute Padmaschine verschenkt und mir die Xsmall zugelegt. Und seit ich die Saeco besitze, frage ich mich, warum ich so lange gewartet habe.

Vom optischen Eindruck her sieht das Gerät schonmal toll aus. Die elegante Formgebung und das schlanke und beinahe puristische Design passen sich gut an meine Küche mit magnolienweißen Hochglanzfronten, Korpus und Arbeitsplatte in Wenge und sandfarbenem Feinsteinzeug an. Sieht wirklich cool aus! Auch von der Haptik her ist mein Empfinden sehr positiv. Die matte Oberfläche mit der polierten Edelstahldüse mache ich sogar gerne sauber. Der Widerstandspunkt des Drehreglers ist genau richtig.

Apropos Saubermachen. Nach jedem Ein- als auch vor jedem Ausschalten reinigt das Gerät eigenständig die Kaffeeausläufe. So ist gewährleistet, dass auch wirklich nur frischer Kaffee und kein alter Siff in die Tasse kommt. Es empfiehlt sich, nach dem Einschalten den Reinigungsvorgang abzuwarten, bis man eine Tasse unter den Auslauf stellt. Das dauert auch nur wenige Sekunden, man kann dabei stehen bleiben. Man könnte es nun als negativ empfinden, dass die zur Reinigung verwendete Flüssigkeit nun in die integrierte Tropfschale tropft, aber ich bevorzuge Kaffee aus einer sauberen Leitung und halte dafür auch gerne hin und wieder die Tropfschale unter fließendes Wasser. Dass man nicht zuletzt aufgrund dieser Tatsache nach "nur" ca. vier Tassen das Wasser neu auffüllen muss, macht mir auch nichts aus. Mehr Kaffee trinke ich in meinem Singlehaushalt ohnehin nicht innerhalb eines Tages, und sonst hätte ich so oder so gerne frisches Wasser.

Die Reinigung der sonstigen Teile, insbesondere des Satzbehälters, der Brüheinheit und der Tropfschale ist denkbar einfach. Alles ist mit einem Handgriff abnehmbar. Für die Reinigung der Brüheinheit empfehle ich einen kleinen Pinsel. Auch hinter dem Satzbehälter ist es ratsam, alle paar Tage mal mit einem Pinsel die losen Körner des Kaffeesatzes zu entfernen. Das ist aber wirklich sehr wenig, und wenn man den Satzbehälter regelmäßig leert, geht auch nichts daneben.

Der eigentliche Prozess der Kaffeezubereitung ist komfortabel und unkompliziert. Das Mahlwerk kann in fünf Stufen von grob bis fein eingestellt werden. Je feiner die Bohnen gemahlen werden, umso kräftiger wird der Kaffee letztlich. Wie groß eine Portion sein soll, programmiert man beim ersten Gebrauch kurz ein (einfach die Espresso- oder Kaffeetaste gedrückt halten, bis die gewünschte Menge des jeweiligen Getränks erreicht ist), dann wird bei allen späteren Anwendungen ebendiese Menge zubereitet. Es besteht später auch die Möglichkeit, zwei Tassen gleichzeitig zuzubereiten, indem man zum einen zwei Tassen unter den (doppelten) Auslauf stellt und zum anderen die jeweilige Taste zweifach betätigt.

Mit dem Drehregler kann auch die Wasser- oder Dampffunktion gewählt werden. Mithilfe der Dampffunktion kann bspw. Milch aufgeschäumt werden, um einen Cappucino zuzubereiten. Dazu einfach die Tasse zu 1/3 mit kalter Milch befüllen, die Düse in die Milch halten und mit dem heißen Dampf erhitzen und aufschäumen, anschließend den Kaffee dazugeben. Mit der Wasserfunktion kommt bis zum manuellen Anhalten des Programms heißes Wasser aus der Düse, um bspw. Tee zuzubereiten.

Was für die Zubereitung des "richtigen" Kaffees aber wohl mit die größte Rolle spielt, ist die Kaffeebohne selbst. Ich bevorzuge illy-Bohnen, aber da muss halt jeder für sich ein bisschen ausprobieren.

Mein Fazit: Wenn man weiß, was für Kaffee man mag und wie man ihn mag, bietet die Xsmall eine tolle Zubereitungsmöglichkeit für die Heimanwendung mit ausgezeichnetem Preis-Leistungs-Verhältnis!


Saeco HD8745/01 Kaffee-Vollautomat Xsmall (1 l, 15 bar, 1400 Watt, Dampfdüse) silber-weiß
Saeco HD8745/01 Kaffee-Vollautomat Xsmall (1 l, 15 bar, 1400 Watt, Dampfdüse) silber-weiß
Preis: EUR 260,74

40 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste Kaffee, den ich jemals zuhause getrunken habe!, 6. Juli 2011
Trotz der Tatsache, dass ich gerne auch gezielt nach negativen Eigenschaften schaue, habe ich bei der Saeco XSMALL quasi nichts gefunden, was mir wirklich so negativ auffällt, als dass weniger als 5 Sterne gerechtfertigt wären. Nach inzwischen ca. acht Wochen intensiven Kaffeetrinkens zuhause finde ich die Kaffeemaschine noch genauso gut wie in den euphorischen ersten Tagen der Benutzung.

Bis zum Erwerb der XSMALL hatte ich im Büro immer leckeren Kaffee aus großen Automaten von Jura oder auch von Saeco. Nur meine Senseo zuhause wollte einfach nicht den Geist aufgeben, und so lange wollte ich mir auch keine neue Kaffeemaschine zulegen. Nun, nach siebeneinhalb Jahren Senseo zuhause, hatte ich die Nase aber voll, habe die mit Sicherheit gute Padmaschine verschenkt und mir die Xsmall zugelegt. Und seit ich die Saeco besitze, frage ich mich, warum ich so lange gewartet habe.

Vom optischen Eindruck her sieht das Gerät schonmal toll aus. (Meine XSMALL ist allerdings die dunkelgraue.) Die elegante Formgebung und das schlanke und beinahe puristische Design passen sich gut an meine Küche mit magnolienweißen Hochglanzfronten, Korpus und Arbeitsplatte in Wenge und sandfarbenem Feinsteinzeug an. Sieht wirklich cool aus! Auch von der Haptik her ist mein Empfinden sehr positiv. Die matte Oberfläche mit der polierten Edelstahldüse mache ich sogar gerne sauber. Der Widerstandspunkt des Drehreglers ist genau richtig.

Apropos Saubermachen. Nach jedem Ein- als auch vor jedem Ausschalten reinigt das Gerät eigenständig die Kaffeeausläufe. So ist gewährleistet, dass auch wirklich nur frischer Kaffee und kein alter Siff in die Tasse kommt. Es empfiehlt sich, nach dem Einschalten den Reinigungsvorgang abzuwarten, bis man eine Tasse unter den Auslauf stellt. Das dauert auch nur wenige Sekunden, man kann dabei stehen bleiben. Man könnte es nun als negativ empfinden, dass die zur Reinigung verwendete Flüssigkeit nun in die integrierte Tropfschale tropft, aber ich bevorzuge Kaffee aus einer sauberen Leitung und halte dafür auch gerne hin und wieder die Tropfschale unter fließendes Wasser. Dass man nicht zuletzt aufgrund dieser Tatsache nach "nur" ca. vier Tassen das Wasser neu auffüllen muss, macht mir auch nichts aus. Mehr Kaffee trinke ich in meinem Singlehaushalt ohnehin nicht innerhalb eines Tages, und sonst hätte ich so oder so gerne frisches Wasser.

Die Reinigung der sonstigen Teile, insbesondere des Satzbehälters, der Brüheinheit und der Tropfschale ist denkbar einfach. Alles ist mit einem Handgriff abnehmbar. Für die Reinigung der Brüheinheit empfehle ich einen kleinen Pinsel. Auch hinter dem Satzbehälter ist es ratsam, alle paar Tage mal mit einem Pinsel die losen Körner des Kaffeesatzes zu entfernen. Das ist aber wirklich sehr wenig, und wenn man den Satzbehälter regelmäßig leert, geht auch nichts daneben.

Der eigentliche Prozess der Kaffeezubereitung ist komfortabel und unkompliziert. Das Mahlwerk kann in fünf Stufen von grob bis fein eingestellt werden. Je feiner die Bohnen gemahlen werden, umso kräftiger wird der Kaffee letztlich. Wie groß eine Portion sein soll, programmiert man beim ersten Gebrauch kurz ein (einfach die Espresso- oder Kaffeetaste gedrückt halten, bis die gewünschte Menge des jeweiligen Getränks erreicht ist), dann wird bei allen späteren Anwendungen ebendiese Menge zubereitet. Es besteht später auch die Möglichkeit, zwei Tassen gleichzeitig zuzubereiten, indem man zum einen zwei Tassen unter den (doppelten) Auslauf stellt und zum anderen die jeweilige Taste zweifach betätigt.

Mit dem Drehregler kann auch die Wasser- oder Dampffunktion gewählt werden. Mithilfe der Dampffunktion kann bspw. Milch aufgeschäumt werden, um einen Cappucino zuzubereiten. Dazu einfach die Tasse zu 1/3 mit kalter Milch befüllen, die Düse in die Milch halten und mit dem heißen Dampf erhitzen und aufschäumen, anschließend den Kaffee dazugeben. Mit der Wasserfunktion kommt bis zum manuellen Anhalten des Programms heißes Wasser aus der Düse, um bspw. Tee zuzubereiten.

Was für die Zubereitung des "richtigen" Kaffees aber wohl mit die größte Rolle spielt, ist die Kaffeebohne selbst. Ich bevorzuge illy-Bohnen, aber da muss halt jeder für sich ein bisschen ausprobieren.

Mein Fazit: Wenn man weiß, was für Kaffee man mag und wie man ihn mag, bietet die Xsmall eine tolle Zubereitungsmöglichkeit für die Heimanwendung mit ausgezeichnetem Preis-Leistungs-Verhältnis!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 16, 2011 11:18 AM MEST


Philips Saeco HD8747/01 Kaffee-Vollautomat XSMALL Chrome
Philips Saeco HD8747/01 Kaffee-Vollautomat XSMALL Chrome

37 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste Kaffee, den ich jemals zuhause getrunken habe!, 6. Juli 2011
Trotz der Tatsache, dass ich gerne auch gezielt nach negativen Eigenschaften schaue, habe ich bei der Saeco XSMALL quasi nichts gefunden, was mir wirklich so negativ auffällt, als dass weniger als 5 Sterne gerechtfertigt wären. Nach inzwischen ca. acht Wochen intensiven Kaffeetrinkens zuhause finde ich die Kaffeemaschine noch genauso gut wie in den euphorischen ersten Tagen der Benutzung.

Bis zum Erwerb der XSMALL hatte ich im Büro immer leckeren Kaffee aus großen Automaten von Jura oder auch von Saeco. Nur meine Senseo zuhause wollte einfach nicht den Geist aufgeben, und so lange wollte ich mir auch keine neue Kaffeemaschine zulegen. Nun, nach siebeneinhalb Jahren Senseo zuhause, hatte ich die Nase aber voll, habe die mit Sicherheit gute Padmaschine verschenkt und mir die Xsmall zugelegt. Und seit ich die Saeco besitze, frage ich mich, warum ich so lange gewartet habe.

Vom optischen Eindruck her sieht das Gerät schonmal toll aus. (Meine XSMALL ist allerdings die dunkelgraue.) Die elegante Formgebung und das schlanke und beinahe puristische Design passen sich gut an meine Küche mit magnolienweißen Hochglanzfronten, Korpus und Arbeitsplatte in Wenge und sandfarbenem Feinsteinzeug an. Sieht wirklich cool aus! Auch von der Haptik her ist mein Empfinden sehr positiv. Die matte Oberfläche mit der polierten Edelstahldüse mache ich sogar gerne sauber. Der Widerstandspunkt des Drehreglers ist genau richtig.

Apropos Saubermachen. Nach jedem Ein- als auch vor jedem Ausschalten reinigt das Gerät eigenständig die Kaffeeausläufe. So ist gewährleistet, dass auch wirklich nur frischer Kaffee und kein alter Siff in die Tasse kommt. Es empfiehlt sich, nach dem Einschalten den Reinigungsvorgang abzuwarten, bis man eine Tasse unter den Auslauf stellt. Das dauert auch nur wenige Sekunden, man kann dabei stehen bleiben. Man könnte es nun als negativ empfinden, dass die zur Reinigung verwendete Flüssigkeit nun in die integrierte Tropfschale tropft, aber ich bevorzuge Kaffee aus einer sauberen Leitung und halte dafür auch gerne hin und wieder die Tropfschale unter fließendes Wasser. Dass man nicht zuletzt aufgrund dieser Tatsache nach "nur" ca. vier Tassen das Wasser neu auffüllen muss, macht mir auch nichts aus. Mehr Kaffee trinke ich in meinem Singlehaushalt ohnehin nicht innerhalb eines Tages, und sonst hätte ich so oder so gerne frisches Wasser.

Die Reinigung der sonstigen Teile, insbesondere des Satzbehälters, der Brüheinheit und der Tropfschale ist denkbar einfach. Alles ist mit einem Handgriff abnehmbar. Für die Reinigung der Brüheinheit empfehle ich einen kleinen Pinsel. Auch hinter dem Satzbehälter ist es ratsam, alle paar Tage mal mit einem Pinsel die losen Körner des Kaffeesatzes zu entfernen. Das ist aber wirklich sehr wenig, und wenn man den Satzbehälter regelmäßig leert, geht auch nichts daneben.

Der eigentliche Prozess der Kaffeezubereitung ist komfortabel und unkompliziert. Das Mahlwerk kann in fünf Stufen von grob bis fein eingestellt werden. Je feiner die Bohnen gemahlen werden, umso kräftiger wird der Kaffee letztlich. Wie groß eine Portion sein soll, programmiert man beim ersten Gebrauch kurz ein (einfach die Espresso- oder Kaffeetaste gedrückt halten, bis die gewünschte Menge des jeweiligen Getränks erreicht ist), dann wird bei allen späteren Anwendungen ebendiese Menge zubereitet. Es besteht später auch die Möglichkeit, zwei Tassen gleichzeitig zuzubereiten, indem man zum einen zwei Tassen unter den (doppelten) Auslauf stellt und zum anderen die jeweilige Taste zweifach betätigt.

Mit dem Drehregler kann auch die Wasser- oder Dampffunktion gewählt werden. Mithilfe der Dampffunktion kann bspw. Milch aufgeschäumt werden, um einen Cappucino zuzubereiten. Dazu einfach die Tasse zu 1/3 mit kalter Milch befüllen, die Düse in die Milch halten und mit dem heißen Dampf erhitzen und aufschäumen, anschließend den Kaffee dazugeben. Mit der Wasserfunktion kommt bis zum manuellen Anhalten des Programms heißes Wasser aus der Düse, um bspw. Tee zuzubereiten.

Was für die Zubereitung des "richtigen" Kaffees aber wohl mit die größte Rolle spielt, ist die Kaffeebohne selbst. Ich bevorzuge illy-Bohnen, aber da muss halt jeder für sich ein bisschen ausprobieren.

Unterm Strich finde ich, dass die durchschnittliche Bewertung von derzeit dreieinhalb Sternen dem Gerät nicht gerecht wird. Trotz Qualitätskontrolle kann immer mal etwas defekt sein, den kleinen Wassertank sehe ich eher als Vorteil als als Nachteil, die Geräuschentwicklung ist leiser als bei so manch anderem Kaffeevollautomaten, kaum lauter als bei einer Senseo, und wie stark oder dünn der Kaffee sein soll, kann man wunderbar einstellen.

Mein Fazit: Wenn man weiß, was für Kaffee man mag und wie man ihn mag, bietet die Xsmall eine tolle Zubereitungsmöglichkeit für die Heimanwendung mit ausgezeichnetem Preis-Leistungs-Verhältnis!


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