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Rezensionen verfasst von
Marco N. (Essen (Ruhr))

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Coffret kill bill : kill bill 1 ; kill bill 2 [Blu-ray] [FR Import]
Coffret kill bill : kill bill 1 ; kill bill 2 [Blu-ray] [FR Import]
DVD ~ Darryl Hannah
Wird angeboten von Gray Fox Europe
Preis: EUR 36,98

19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Toller Film, gutes Bild, mittelmäßige Blu-Ray, 21. Dezember 2010
Achtung, das Menü gibt es nur auf Französisch. Soweit eigentlich kein Problem, aber bei den Tonspuren wurde ein bisschen gegeizt. So gibt es nur die französische und die englische Tonspur.

Das geht ja eigentlich auch, steht immerhin so in der Produktbeschreibung. Aber was nicht darin steht, und was das Filmvergnügen (auf Englisch) für mich doch sehr stark einschränkt, ist die Tatsache, dass man die französischen Untertitel nicht ausblenden kann. Das nervt sehr...


Samsung HT-C6930 W 7.1 3D-Blu-Ray Heimkinosystem (3D, Full-HD, DivX, 1330 Watt) perlschwarz
Samsung HT-C6930 W 7.1 3D-Blu-Ray Heimkinosystem (3D, Full-HD, DivX, 1330 Watt) perlschwarz

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Allerlei Funktionen für 'ne schmale Mark, aber Verarbeitung hat noch Potenzial nach oben, 23. November 2010
Vorab: Ich bin kein Experte, sondern schreibe hier aus meiner Erfahrung als Laie und Freund von guten Filmen auf einem guten Heimkinosystem.

Meine Anlage im Wohnzimmer besteht aus dem TV-Gerät Samsung PS50C6970 127 cm (50 Zoll) 3D-Plasma-Fernseher (Full-HD, DVB-T/-C/-S2) schwarz und dem HiFi-System Samsung HT-C6930 W 7.1 3D-Blu-Ray Heimkinosystem (3D, Full-HD, DivX, 1330 Watt) perlschwarz. Angeschlossen sind neben einer alten PlayStation 2 Konsole Slim Black (inkl. Dual Shock Controller), einer PlayStation 3 - Konsole Slim 160 GB inkl. Dual Shock 3 Wireless Controller und dem iPod-Dock zwei Stück Western Digital Elements WDBAAU0020HBK-EESN 2TB externe Festplatte (8,9 cm (3,5 Zoll), USB), eine für die Aufnahmefunktion und eine zum Abspielen von DivX-Aufnahmen. Fernsehen empfange ich über Satellit und nutze den eingebauten DVB-S2-Tuner mit einer Sky-Karte. Außerdem hängt der Fernseher über Gigabit-LAN und der Blu-Ray-Player über WLAN an meiner AVM FRITZ! Box WLAN 3270 - VPN WLAN Router.

Zum Lieferumfang und Installation:
Zu meiner Freude waren tatsächlich alle Kabel lang genug für mein knapp 40 m² großes Wohnzimmer. Da die hinteren Surround-Speaker nicht direkt an die Anlage, sondern an einen Funkempfänger angeschlossen werden, der sich automatisch mit dem mitgelieferten WLAN-Modul des Blu-Ray-Players koppelt, müssen nur die Strippen für die seitlichen Surround-Speaker nach hinten gezogen werden. Die Kabel sind farbig markiert und mit Steckern versehen, so dass beim Anschließen der Kabel nicht schiefgehen kann, solange man nicht farbenblind ist.

Zur Optik und Haptik:
Sieht ganz cool aus, wenn ich auch eigentlich nicht der größte Fan von Hochglanz bin. Pianolack gehört für mich ans Klavier und sonst nirgends hin. Man sieht sehr schnell Staub und möglicherweise Kratzer. Wie bereits erwähnt, ist die Bedienung am Gerät über diese schemenhaften Touch-Tasten eine Frage der Gewohnheit und nicht so mein Ding, aber andere sehen das vielleicht anders. Die Fernbedienung mit den riesigen Gummiknöpfen finde ich allerdings wirklich etwas zu billig. Positiv ist dafür daran, dass man auch den Fernseher in den Grundelementen bedienen kann. Die wichtigsten Tasten für Blu-Ray sind fluoreszierend, selbstleuchtend, so dass man auch im Dunkeln die richtige Taste drückt. Dadurch, dass die Tasten für Stop, Play und Pause mit kleinen Nupsis auf der Oberfläche versehen sind, muss man nicht einmal hinschauen. Im Dunkeln ist übrigens über der Schublade auch ein pulsierendes Licht wie beim Warpkern von Raumschiff Enterprise sichtbar, was einfach viel zu hell in dunklen Räumen ist, sich aber glücklicherweise abschalten lässt.

Zu den Einstellungen:
Aufgestellt und verkabelt, empfehle ich, die Lautsprecher an die Sitzposition anzupassen. Dank des mitgelieferten Mikrofons mit ausreichend langem Kabel ist die automatische Klangkalibrierung ein Kinderspiel. Einfach Mikro rein und ausrichten, den entsprechenden Menüpunkt wählen, Knöpfchen auf der Fernbedienung drücken, das recht laute und ca. anderthalb Minuten dauernde Trompetenkonzert über sich ergehen lassen - und fertig. Wenn der Ton des Fernsehers auch über das System ausgegeben werden soll, die Bild-Ton-Verzögerung nicht vergessen einzustellen, damit die Sprache auch zur Mundbewegung passt.

Zur Wiedergabe von Blu-Rays:
Die Anlage ist relativ flott eingeschaltet und bereit, Ihren Dienst zu verrichten. Die Touch-Bedienung an der oberen Kante (keine Knöpfe, nur Symbole auf dem Kunststoff) ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, funktioniert aber gut. Leider macht die Schublade beim Öffnen, Schließen und Laden einer Disc recht merkwürdige Geräusche. Nervt ein bisschen, klingt nicht so gesund, aber einen Fehler in der Funktion habe ich nicht festgestellt. Das Bild wird über ein ordentlich abgeschirmtes HDMI-Kabel auf den o.g. Fernseher übertragen und sieht wirklich klasse aus. Den direkten Vergleich zwischen DVD und Blu-Ray habe ich u.a. bei The Dark Knight - 2-Disc Special Edition [Blu-ray] angestellt. Ich habe mich lange gegen Blu-Ray gesträubt, aber jetzt sehe und höre ich deutlich den Mehrwert. Die Bilder, wenn die Kamera über Gotham City fliegt, sind beinahe fotorealistisch, ebenso die Soundkulisse. Obwohl die Lautsprecher recht klein sind und kaum Resonanzraum zur Verfügung steht, sollte man den Wumms nicht unterschätzen. Gegebenenfalls empfiehlt es sich, den Subwoofer manuell einzustellen, insbesondere in Mehrfamilienhäusern möglicherweise ratsam.

Zur 3D-Funktion:
Als 3D-Brillen benutze ich die aus dem Samsung 3D Starterpaket Monsters vs. Aliens (2x 3D Brillen, 3D Film). (Gehört eigentlich in eine eigene Rezension - die bekommen so um die drei Sterne. Flackern hin und wieder, wenn auch selten, bei hellen Bildern und haben Batterien statt Akkus.) Die Filme, die ich besitze, sind IMAX: Grand Canyon Adventure - Abenteuer auf dem Colorado 3D [Blu-ray], Monster House (3D Version) [Blu-ray] und das im Starterkit mitgelieferte Monsters vs. Aliens. (Darüber hinaus habe ich auf Sky 3D die eine oder andere Sendung gesehen, wobei das ja nicht zum Blu-Ray-Player direkt gehört.) Mein Urteil: ganz nett, wobei für meinen Geschmack der Sitzabstand von ca. 3,50 Metern zu groß für den 50-Zöller bzw. der Fernseher zu klein ist. Der Effekt kommt auf jeden Fall ganz gut rüber, wobei ich bzw. meine Augen sich schon daran gewöhnen mussten. Dadurch, dass man das Auge nicht auf Vorder- oder Hintergrund scharfstellen kann, hat der eine oder andere Gast auch schon Kopfschmerzen bekommen. Die Brennweite, also was scharf und was unscharf scheint, wird ausschließlich von der Kamera definiert.

Zum Internet@TV:
Interessante Sache, allerdings noch ausbaufähig. Die ca. 15 Apps, die Samsung derzeit zur Verfügung stellt, sind eine nette Spielerei, bspw. kann man sich auf YouTube, Bild.de oder TVDigital Trailer von aktuellen oder kommenden Kinofilmen ansehen, teilweise auch in HD, oder auch von den Filmen, die am Abend im Fernsehprogramm laufen. Die Eingabe von Suchbegriffen über die Fernbedienung ist allerdings sehr zeit- und nervraubend, sie funktioniert wie beim Verfassen einer SMS, allerdings ist das T9 nicht so ausgereift. Und warum man Facebook auf dem Fernseher braucht, ist eine Frage, deren Antwort sich mir nicht so recht erschließt. Einen Browser gibt es übrigens nicht, man kann lediglich die Apps benutzen. Nicht schlecht ist allerdings die Möglichkeit, die Firmware direkt übers Internet zu aktualisieren.

Zur Bedienung:
Naja. Zunächst finde ich blöd, dass man während der Wiedergabe einer DVD nicht mal schnell ohne Weiteres ins Menü kommt. Das geht zwar, allerdings merkt sich die Software nicht, wo man vorher den Film angehalten hat. Ebenso beim Ausschalten. Mein erster Philips-DVD-Player, den ich um 2000 herum gekauft hatte, konnte das schon. Bei Blu-Rays gibt es das Pop-Up-Menü, was sehr gut funktioniert. Dann gehöre ich zu denjenigen, bei denen es vorkommen kann, dass sie während eines Films auf dem Sofa einschlafen. Für diesen Fall nutze ich den Sleep-Timer, allerdings ist auch hier das gleiche Problem. Etwas kompliziert finde ich auch die Einstellung der Radio-Sender. Hab's ziemlich schnell drangegeben, da ich ohnehin die via Sat empfangenen digitalen Kanäle bevorzuge. Bei einigen Funktionen, bspw. beim Internet@TV gönnt sich das System auch gerne mal eine Gedenksekunde nach dem Drücken der jeweiligen Taste auf der Fernbedienung, bevor es zwischen den einzelnen Auswahloptionen wechselt. Das sind zwar alles "nur" Kleinigkeiten, aber in der Summe ist es doch ein wenig lästig.

Mein Fazit: Lohnenswerter Kauf. Wiedergabe von Blu-Rays und DVDs, Soundkulisse, technische Spielereien praktisch einwandfrei. Punktabzug für die empfindliche Oberfläche, die billig anmutende Fernbedienung, die teilweise umständliche Menüführung und das laute Knarren/Ratschen in der Schublade.


Kein Titel verfügbar

280 von 308 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sendereinstellung äußerst unkomfortabel, deutliches Nachleuchten über langen Zeitraum, 6. November 2010
Nachdem ich so viel Positives über das Gerät gelesen habe, habe ich mich kurzerhand auch entschlossen, mir ein Exemplar zukommen zu lassen.

Vorab: Ich bin kein Experte, sondern schreibe hier aus meiner Erfahrung als Laie und Freund von guten Filmen auf einem guten Heimkinosystem.

Meine Anlage im Wohnzimmer besteht aus dem TV-Gerät Samsung PS50C6970 127 cm (50 Zoll) 3D-Plasma-Fernseher (Full-HD, DVB-T/-C/-S2) schwarz und dem HiFi-System Samsung HT-C6930 W 7.1 3D-Blu-Ray Heimkinosystem (3D, Full-HD, DivX, 1330 Watt) perlschwarz. Angeschlossen sind neben einer alten PlayStation 2 Konsole Slim Black (inkl. Dual Shock Controller), einer PlayStation 3 - Konsole Slim 160 GB inkl. Dual Shock 3 Wireless Controller und dem iPod-Dock zwei Stück Western Digital Elements WDBAAU0020HBK-EESN 2TB externe Festplatte (8,9 cm (3,5 Zoll), USB), eine für die Aufnahmefunktion und eine zum Abspielen von DivX-Aufnahmen. Fernsehen empfange ich über Satellit und nutze den eingebauten DVB-S2-Tuner mit einer Sky-Karte. Außerdem hängt das Gerät über Gigabit-LAN an meiner AVM FRITZ! Box WLAN 3270 - VPN WLAN Router.

Nun zunächst die beiden deutlich negativen Merkmale aus dem Titel meiner Rezension, die für mich zu klarem Punktabzug führen:

1.) Deutliches Nachleuchten über mehrere Minuten, auch noch nach mehreren Monaten (EDIT: nach 14 Monaten) "Einfahrzeit"
Das Bild leuchtet über mehrere Minuten nach, wenn es sich auch nicht dauerhaft einbrennt. Wenn bei einer Blu-Ray oder DVD das Menü am Anfang nicht schnell genug weggedrückt wird und der Film anschließend mit einem dunklen Bild beginnt, sind ca. eine Minute lang deutliche Schatten sichtbar, die nach und nach abnehmen, was aber je nach Bild fünf bis zehn Minuten dauern kann. Ebenso beim Bildschirmschoner, der nach ein paar Minuten Stillstand (Pause) auftaucht. Obwohl das Samsung-Logo immer nur wenige Sekunden an einer Stelle steht (es poppt nach dem Zufallsprinzip an unterschiedlichen Stellen in den mittleren 50% des Bildschirms auf, nicht so wie bei bspw. Philips, wo das Logo über den Bildschirm schwebt), bleibt es lange an diesen Stellen deutlich heller als an den Rändern, wo das Symbol nicht eingeblendet wird. Wenn ein Film durch einen Anruf unterbrochen wird und es nach zehn Minuten weitergehen kann, ist das Fernsehvergnügen schon ein wenig eingeschränkt. Besonders deutlich wird das Nachleuchten bei der recht hellen Uhr des ZDF-Morgenmagazins. Wenn ich den Fernseher nach einer halben Stunde ausschalte und abends nach dem Heimkommen wieder einschalte, ist die Uhr noch immer sichtbar. Einstellungen habe ich schon zig Mal geändert, aber es bleibt einfach so. Ja, es gibt diese "Blättern"-Funktion, die das vorübergehend eingebrannte Bild wegbekommt, aber ständig mehrere Miten auf einen flimmernden Bildschirm zu sehen und zu warten, halte ich nicht für die effizienteste Zeitnutzung. Mein zweieinhalb Jahre altes Plasmagerät Panasonic TH-42 PX 80E 42 Zoll / 106 cm 16:9 "HD-Ready" Plasma-Fernseher mit DVB-T Tuner schwarz hatte da gar keine Promleme, auch nicht als es neu war.

UPDATE: Mittlerweile sollte das Plasma-Panel einigermaßen eingefahren sein. Ich habe den Fernseher seit Mitte Oktober im Einsatz, und er läuft mehrere Stunden täglich. Das Nachleuchten ist allerdings nach wie vor da. Ich würde sogar so weit gehen und sagen, es hat sich trotz der inzwischen mehreren hundert Betriebsstunden noch nichts geändert.

2.) Habe zwei Tage gebraucht, bis die Senderliste erstellt war / Achtung bei Firmware-Update!
Eine so miserable und unkomfortable Sendereinstellung habe ich noch nie gesehen! (Und ich habe zurzeit neben diesem Gerät einen Panasonic TH-42 PX 80E 42 Zoll / 106 cm 16:9 "HD-Ready" Plasma-Fernseher mit DVB-T Tuner schwarz, einen Philips 32 PFL 5403 D 32 Zoll / 81 cm 16:9 "HD-Ready" LCD-Fernseher mit DVB-T Tuner, HDMI und USB und einen LG 32 LG 3000 81,3 cm (32 Zoll) 16:9 HD-Ready LCD-Fernseher schwarz Pianolack im Einsatz, zuvor kurz einen Panasonic Viera TX-L32C20EA 81,3 cm (32 Zoll) LCD-Fernseher (HD ready, DVB-T/-C) schwarz). Der Suchlauf ist schnell beendet, und nach kürzester Zeit erhält man eine unsortierte Liste mit den Sendern. In meinem Fall (Astra 19.2) waren es ca. 1.300 an der Zahl. Soweit ja ganz nett. Aber dann geht es ans Sortieren. Es ist nicht möglich, die Senderreihenfolge einfach zu ändern. Man muss alle Sender, die man verschieben will, einzeln auswählen und einzeln nach oben oder untern verschieben. Dabei kann man aber nicht die Zielnummer, also die Nummer des Speicherplatzes, den der Kanal am Ende haben soll, einstellen, es ist nicht einmal möglich, die Liste in Zehner-Schritten oder so auf- oder abzuklicken. Wenn man bspw. Sport1 nach dem Sendersuchlauf auf Platz 802 hat, und der Sender soll am Ende auf Platz 22 sein, muss man, nachdem man den Sender auf schon recht umständliche Art ausgewählt hat, auch noch 780 Mal einzeln nach oben klicken. Das Argument, man guckt sowieso nur 30 Sender, zieht irgendwie nicht, da die Arbeit dieselbe ist. Und wenn zwischendurch ein Sender gelöscht wird, rücken die nachfolgenden Programme nicht einfach nach oben, sondern die Ziffer bleibt unbelegt. Wenn man allerdings einen Fehler macht, kann es auch sein, dass ein Speicherplatz doppelt belegt wird. Es können zwar beide Sender angewählt werden, aber sie besitzen die gleiche Speicherziffer. Wenn es aber dann mal soweit ist und alle Sender sortiert sind, wird man mit akzeptablen Umschaltzeiten zwischen den Sendern belohnt.

Aber ACHTUNG: Bei einem Firmware-Update wird neben sämtlichen Bildeinstellungen auch die Senderliste gelöscht. Von daher empfiehlt es sich unbedingt, ein Backup auf einem USB-Stick zu besitzen, das man nach dem Update mit wenigen Klicks auf der Fernbedienung wieder einspielen kann. Nur die Bild- und Toneinstellungen müssen manuell wiederhergestellt werden.

Kleiner Tipp noch: Es gibt ein Tool mit dem Namen "Channel List PC Editor". Damit kann man auch die Sender editieren, indem man die Liste vom Fernseher auf einen USB-Stick exportiert, am Computer bearbeitet und am Fernseher dann wieder importiert. Leider ist das Tool aber auch nicht gerade komfortabel in der Bedienung.

Und hier noch ein paar Kleinigkeiten, die mir aufgefallen sind:

Zu den USB-Anschlüssen:
Funktionieren sehr gut. An beiden hängt jeweils eine der o.g. Festplatten. Die eine, auf der die Datein vom PC sind, also Filme, Musik, Fotos etc. läuft tadellos. Die Ordner werden sehr schnell geladen, Abspielzeiten und Funktionsumfang sind super. Die zweite Festplatte benötigt ein spezielles Format; man kann also nicht auf einer einzelnen Festplatte gleichzeitig "normale" Daten (wie oben beschrieben) verwenden und die Aufnahme-/Timeshift-Funktion verwenden. Ebenso ist es nicht möglich, aufgenommene Daten in DivX oder ähnliches zu komprimieren und mit einer kleineren Dateigröße abzuspeichern. Eine in 720p oder 1080i aufgenommene Sendung, bspw. ein Spielfilm auf Sky kommt schnell auf 30 GB. Für Sammler also tendenziell ungeeignet, fürs reine Aufnehmen - Gucken - Löschen prima.

Zur Aufnahme-/Timeshift-Funktion:
Der Tuner gestattet es übrigens nicht, einen Sender aufzunehmen und einen anderen zu gucken. Was nach einem Update der Firmware auf 3003 funktioniert, ist, während einer Aufnahme einen HDMI-Eingang anzusteuern. Beim Testen hiervon mit der Firmware, die zuerst drauf war (ich weiß leider die Versionsnummer nicht mehr) wurde die Aufnahme nach einer kurzen Bestätigung beendet. Was übrigens nach wie vor nicht funktioniert, ist das Betrachten von Daten der zweiten Festplatte, während die Aufnahmefestplatte Daten aufnimmt.

Zum EPG:
EPG läuft super, lädt schnell. Umständlich ist es allerdings beim Zappen, da es nicht möglich ist, die aktuellen Programminfos (aktuele Sendung mit Uhrzeit, folgende Sendung mit Uhrzeit) direkt anzeigen zu lassen. Man muss immer extra die Info-Taste drücken. Blöd, wenn man im Werbewust nicht sehen kann, was gerade läuft.

Zur Fernbedienung:
Optik und Haptik sind ein bisschen billig. Kein Vergleich mit Panasonic. Wen's nicht stört... Eine Universalfernbedienung ist m.E. auch nur bedingt ratsam, da es zu viele Sonderfunktionen gibt. Meine Logitech Harmony 555 Universal-Fernbedienung liegt in der Ecke, da es doch mit dem Original von Samsung etwas einfacher geht. Übrigens kann man auch den Blu-Ray-Player mit der TV-Fernbedienung bedienen und umgekehrt.

Zum Internet@TV:
Interessante Sache, allerdings noch ausbaufähig. Die ca. 15 Apps, die Samsung derzeit zur Verfügung stellt, sind eine nette Spielerei, bspw. kann man sich auf YouTube, Bild.de oder TVDigital Trailer von aktuellen oder kommenden Kinofilmen ansehen, teilweise auch in HD, oder auch von den Filmen, die am Abend im Fernsehprogramm laufen. Die Eingabe von Suchbegriffen über die Fernbedienung ist allerdings sehr zeit- und nervraubend, sie funktioniert wie beim Verfassen einer SMS, allerdings ist das T9 nicht so ausgereift. Und warum man Facebook auf dem Fernseher braucht, ist eine Frage, deren Antwort sich mir nicht so recht erschließt. Einen Browser gibt es übrigens nicht, man kann lediglich die Apps benutzen. Nicht schlecht ist allerdings die Möglichkeit, die Firmware direkt übers Internet zu aktualisieren.

Mein Fazit: Den Kauf bereue ich nicht, immerhin macht der Fernseher ein mehr als akzeptables Bild und verfügt eine endlose Zahl an mehr oder minder nützlichen Funktionen, insbesondere für den Kurs. Was die Grundfunktionen, sprich das Bild (Stichwort "Nachleuchten") und die Sendereinstellung betrifft, habe ich mir nach all dieser Lobhudelei schon ein bisschen mehr versprochen, muss ich sagen. Im Nachhinein würde ich möglicherweise ein paar Euro mehr ausgeben und auf ein paar Funktionen verzichten, wenn die ebengenannten Negativmerkmale weniger ausgeprägt wären.

EDIT: Ich frage mich ernsthaft, ob (potenzielle) Käufer wirklich nur Interesse an 5-Sterne-Bewertungen haben und eine Rechtfertigung für den Kauf benötigen und warum aktuell nur 7 von 13 Lesern meine etwas kritische Rezension hilfreich bzw. 6 von 13 nicht hilfreich finden. Meiner Meinung nach ist das hier eine Konsumentenplattform, wo man sich nicht unbedingt über Spitzfindigkeiten bei Begrifflichkeiten auslassen muss, und kein Forum für Technik-Freaks.
Kommentar Kommentare (18) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 19, 2012 9:27 AM CET


Crash Bandicoot: Twinsanity
Crash Bandicoot: Twinsanity
Wird angeboten von Ihr-Heimkino-
Preis: EUR 62,92

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sehr enttäuschend! Der bislang schlechteste Crash Bandicoot., 5. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Crash Bandicoot: Twinsanity (Videospiel)
Leider enttäuscht Twinsanity sehr! Nicht nur, dass das Spiel unheimlich schwierig ist, dass keine Sprünge zwischen den Levels möglich sind, dass man nur an bestimmten mitunter schwierig zu erreichenden Speicherpunkten den Fortschritt sichern kann, dass die Körperbewegungen der Figuren nicht mehr so lustig aussehen wie früher - nein, vor allem die Sympathie der Charaktere hat sehr gelitten, wodurch der Spielspaß erheblich reduziert wird. Wer einen niedlichen Crash Bandicoot oder eine putzige Coco erwartet, wird verwundert sein über einen tuckigen Dr. Cortex.
Weiterhin spielt man nicht in abgeschlossenen Leveln einen bestimmten Weg entlang, sondern in Welten, die man durchlaufen muss und erkunden kann à la Rayman, was auch nicht jedermanns Sache ist.
Positiv sind zumindest die grafische Umsetzung, denn die Figuren sind ganz nett gezeichnet, und ein paar nette neue Features wie bspw. das Feuern mit einer alten Kanone.
Die Einbußen können dadurch aber bei weitem nicht kompensiert werden, von daher von mir - als großem Fan des traditionellen Crash Bandicoot - nur ein Stern.


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