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Rezensionen verfasst von
Antje Schulte "amschu6"
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Nano-Süßwasseraquarien
Nano-Süßwasseraquarien
von Barbara Klingbeil
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,80

22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vielleicht das beste Buch über Nano-Aquarien, 21. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Nano-Süßwasseraquarien (Gebundene Ausgabe)
Allein durch seinen Umfang setzt sich das Buch schon von anderen ab, aber was mich wirklich beeindruckt hat, war die Fülle und die Güte der Information. Nicht nur für die Nano-Aquaristik findet man hier alles, was man wissen muss, und mehr. Die Bilder und Illustrationen sind mE top, die Einrichtungsbeispiele fand ich auch super. Besonders hat es mir das runde Brackwasser-Schneckenaquarium angetan, dass muss ich mal ausprobieren!
Der Stil hat mir auch gut gefallen, ich fand es sehr schön zu lesen. Manchmal kommt das Buch ein bisschen atemlos daher, aber ehrlich gesagt: Das fand ich absolut sympathisch. Es macht auf mich den Eindruck von jemandem, der möglichst alles Wissenswerte an uns loswerden will, bevor wir das Interesse verlieren. Das gelang der Autorin in meinem Fall zumindest durchgehend. Beim Lesen der Seiten über Wasserchemie (normalerweise ja gefürchtet) musste ich laut lachen, das ist mit einem guten Teil Selbstironie und mit viel Enthusiasmus geschrieben. Klasse Buch. Glückwunsch, Frau Klingbeil!


Spin
Spin
von Robert Charles Wilson
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schade, 26. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Spin (Taschenbuch)
Die Idee fand ich großartig - und ehrlich gesagt, ich hatte die Befürchtung, dies könnte ein für mich zu entzeitmäßiger Entzeitroman werden. Mit Büchern, in denen die Welt in Feuer und Blut untergeht, ziehen mich einfach zu sehr runter. Wegen der guten Rezensionen habe ich es dann doch gelesen. Erwartet hatte ich eine Tour durch die Jahrmillionen, große Entdeckungen, eine fremde Zivilisation, die diesen Schild um die Erde legt und irgend etwas Großes mit der Menschheit vor hat. Tja...
Was mir neben der Idee gefallen hat, war die Tiefe der Personen. Wirklich prima, die Erzählweise hat mir auch gefallen, ich hatte das Gefühl, die Protagonisten wirklich zu kennen (auch wenn das wahrscheinlich daran lag, dass die Jugendliebe, die saufende Mutter und den grausamen Übervater nicht gerade originell waren). Gut erzählt, gute Rück- und Vorwärtsblenden, handwerklich OK.

*Eventuelle SPOILER*

Aber was hat er aus der Idee nur gemacht... Die Versuche, dem Spin ein Schnippchen zu schlagen und Kolonien zu gründen, fand ich prima, aber wieso erfahren wir so wenig darüber? Sicher, das ergibt sich aus der Erzählweise, der Ich-Erzähler wusste nicht mehr darüber. Trotzdem, was für eine Schande. Was ist aus den Kolonien geworden, und was hat sich entwickelt? Viele Millionen Jahre gehen einfach an uns vorbei, und wir werden mit einem etwas exotisch aussehenden Endprodukt abgespeist, das wie "Deus ex machina"-mäßig ein Medikament in die Geschichte wirft.

Und dann das Ende. Ich hatte mich an "Oceans 12" erinnert, in dem wir den eigentlichen Clou, für den wir viel Geld an der Kinokasse gelassen hatten, auch nur indirekt erleben durften. Ich war ähnlich enttäuscht.

Schade um die gute Idee.


Iceland
Iceland
von Helmut Hirler
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Infrarotlastig, aber sehr schön, 21. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Iceland (Gebundene Ausgabe)
Es ist wahrscheinlich unfair, Helmut Hirler vorzuwerfen, zu viele Infrarot-Bilder zu machen, ich weiß... Er kann das eben sehr gut. Trotzdem hatte ich beim Ansehen der Bilder manchmal den Eindruck, ein normaler Schwarzweiß-Film wäre manchmal sinnvoller gewesen. Ich wurde die besondere Optik des Films am Ende ein wenig leid.

Aber das ist selbstverständlich kein großer Kritikpunkt. Das Buch strotzt von wunderschönen Islandbildern, die vor allem das Wasser und Eis thematisieren. Das Format ist natürlich perfekt und setzt Hirlers Werk wunderbar in Szene. Da stimmt dann einfach alles, das Licht, die technische Ausführung, der Druck, das Format und, natürlich, das Thema. Ein tolles, inspirierendes Buch mit wunderschönen Fotos. Ich brauche dringend mehr Bücher von Hirler, fürchte ich...


Panorama Norwegen
Panorama Norwegen

5.0 von 5 Sternen Einfach nur schön, 21. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Panorama Norwegen
Hermansen macht einfach schöne Bilder. Damit wäre meine Rezension eigentlich auch schon am Ende - wer einen Blick auf Norwegen werfen will, sollte sich dieses Buch beschaffen. Wirklich schön! Aber ein paar trübe Punkte gibt's natürlich auch:

- Die Kommentare, vor allem die Sprüche unter den Bildern, empfand ich als nervig und unnötig. Aber darüber kann man ja hinweglesen. Und ich bin sicher, dass viele Leser die Kommentare mögen werden.

- Schade, dass die vielen Panoramabilder mitten in der Falz liegen, so werden sie leider in der Mitte immer "zerschnitten". Ein anderes Format hätte da Abhilfe geschafft. Trotzdem hat es mich nicht so gestört, dass ich Punkte abziehen würde.

Ansonsten - ein schöner Bildband von einem sehr guten Fotografen, der auch noch recht gut gedruckt worden ist.


Schweden mit Lappland: Spektrum
Schweden mit Lappland: Spektrum
von Petra Woebke
  Gebundene Ausgabe

3.0 von 5 Sternen Informativ, 21. August 2007
Ich bin ein wenig hin- und hergerissen - auf der einen Seite ist dieses Buch sehr informativ und ausführlich und beschreibt Schweden auf sehr liebevolle Weise. Auf der anderen Seite war ich von den Bildern ein wenig enttäuscht. Viele erschienen mir unscharf und matschig. Vielleicht war es der Druck? Jedenfalls werden sie dem Land im Gegensatz zum Text nicht gerecht.

Für die Information würde ich fünf Sterne geben, aber als Bildband gibt das Buch nicht allzu viel her. Trotzdem lesenswert!


Greetings in Jesus Name!: The Scambaiter Letters
Greetings in Jesus Name!: The Scambaiter Letters
von Michael Berry
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intelligenter, respektloser, kindischer Spaß, 21. August 2007
Ich muss gestehen, dass ich die Seite 419eater.com schon lange kenne und liebe, deshalb waren mir die meisten Baits auch schon bekannt. Aber sie hier noch mal zusammengefasst erleben zu dürfen, war jeden Cent wert. Die Figuren, die "Shiver" zum Leben erweckt, wachsen einem richtig ans Herz. Die herrlichen Fotomontagen tragen sicherlich dazu bei. Wie es wohl Bruder Hector jetzt geht...
Shiver Metimbers lässt zum Glück überhaupt kein Klischee und keine Absurdität aus, um die Scammer ins Lächerliche zu ziehen. Sicher, das ist ein unglaublich kindisches und manchmal boshaftes Vergnügen, und manchmal hatte ich durchaus Mitleid mit den Betrügern. Nur - naja, es macht einfach Spaß.


Ein Feuer auf der Tiefe: Roman
Ein Feuer auf der Tiefe: Roman
von Vernor Vinge
  Taschenbuch

24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein großer Entwurf, 26. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Ein Feuer auf der Tiefe: Roman (Taschenbuch)
Wahrscheinlich bin ich durch Bücher wie "Hyperion" von Dan Simmons und Iain Banks' Universum bereits völlig verdorben. Ich habe mir das Buch aufgrund der Rezensionen mit in etwa denselben Erwartungen gekauft, die ich auch an Dan Simmons gestellt hätte, und wurde etwas enttäuscht. Das "Hyperion"-Universum war, obwohl es praktisch nur von Menschen bevölkert wurde, komplexer, mutiger und vielfältiger als dieser Weltentwurf. Der Einfall, Kommunikation wie Emails oder Usenet aussehen zu lassen, wird auch in Banks' Culture-Romanen verwendet und kommt in "Ein Feuer auf der Tiefe" nicht gegen die in Banks' Büchern oft sehr geistreiche Kommunikation an. Bei Banks charakterisiert die Kommunikation z.B. die Minds sehr gut, schon die Absender sind interessant und tragen zur Geschichte bei, wie etwa in "Excession". Aber wahrscheinlich ist so ein Vergleich auch einfach unfair. Deshalb kurz zum Buch selbst:
Was mir gefällt, ist die Vielfalt und die großen Maßstäbe, in denen das Buch spielt. Das Buch ist wirklich Space Opera, und das mag ich sehr. Es ist ein ganz großer Entwurf, und ich würde mich freuen, mehr von diesem Universum zu lesen. Mir gefällt der Charakter Pham, er ist interessant genug, um einen allein ans Buch zu fesseln. Die Geschichte von der Macht, die aufgehalten werden muss, ist zwar schon tausendmal dagewesen, aber was soll's - es ist ja auch spannend. Ich lese das gern noch tausendmal, wenn's gut gemacht ist.
Was mir gar nicht gefällt, ist die Übersetzung. Ich kann gar nicht glauben, dass jemand dafür einen Preis bekommt, denn, wie schon weiter unten jemand gesagt hat, ist das Deutsch häufig einfach schlecht. Teilweise sind Wendungen wörtlich übersetzt anstatt in die entsprechende deutsche Redewendung, teilweise hat der Übersetzer Worte einfach falsch eingedeutscht. Rechtschreibfehler sind auch drin - das muss wirklich nicht sein. Das alles kann man übergehen, wenn es nicht der Geschichte schadet, aber mich stört wirklich, dass es oft den Schwung aus der Geschichte nimmt: Die Dialoge sind gestelzter, als sie sein müssten (vor allem die außerhalb der "mittelalterlichen" Kultur), die Beschreibungen unnötig lang und gewunden. Das Original ist deutlich flotter und dadurch spannender.
Ich muss mich auch der Rezension weiter unten anschließen, in der steht, dass die Intentionen der Personen zu sehr ausgewalzt werden. Finde ich auch. Das wirkt manchmal regelrecht betulich. Streckenweise, vor allem durch die jugendlichen Hauptdarsteller und die putzigen Außerirdischen (die "Topfpflanzen" etwa), hatte ich den Eindruck, ein Kinderbuch zu lesen, aber dazu ist es dann stellenweise wieder zu kompliziert und zu brutal.
Ich denke, mein Hauptkritikpunkt ist, dass das Buch nicht weit genug geht. Es wirkt auf mich nicht mutig genug. Da hat er schon so einen großen Weltentwurf, allmächtige Kreaturen, böse Götter und uralte Kulturen, und alles, worum er sich kümmert, ist das Seelenleben seiner Protagonisten in sämtlichen Details. Raumstationen sind Strände mit Außerirdischen, die in einem früheren Leben Schrotthändler in Dortmund waren, und Bars sind direkt aus Star Wars importiert. Was die Perversion so pervers macht, wird allerhöchstens angedeutet, und das zu diskret, um Angst zu erzeugen. Flensers Experimente, das Wettrüsten, alles wirkt etwas zu brav - wie ein Buch für Zwölfjährige eben.
Alles in allem mag ich das Buch - es ist eine große Geschichte, interessant, mit genug guten Charakteren und Ideen, um einen auf einer sehr langen Zugfahrt und noch einen Abend im Hotel zu fesseln. Wer Dan Simmons nicht liebt und wem Iain Banks zu böse ist, wird dieses Buch sehr mögen, alle anderen werden es wahrscheinlich ganz gern lesen. Weil ich zur letzteren Kategorie gehöre, bekommt das Buch nur drei Sterne.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 4, 2008 1:33 PM MEST


Beute (Prey)
Beute (Prey)
von Michael Crichton
  Gebundene Ausgabe

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend, aber sehr weit hergeholt, 10. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Beute (Prey) (Gebundene Ausgabe)
"Beute" ist ein solider, netter Thriller, spannend und actionreich. Wem das genügt, wird bestens bedient. Als Biologin hatte ich allerdings echte Probleme mit dem wissenschaftlichen Teil - wie auch schon bei Jurassic Park. Crichton schürt hier unter dem Deckmäntelchen des "wissenschaftlichen" Romans Ängste, die es sogar schon in den Spiegel geschafft haben, und das finde ich wirklich bemerkenswert. Ich fürchte, sein relativ sachlicher Stil verschafft ihm Glaubwürdigkeit, die dazu führt, dass dieses Buch nicht als das wahrgenommen wird, was es ist: ein völlig fiktiver, komplett ersponnener Horrorroman.
Bei "Jurassic Park" konnte ich ihm das noch verzeihen, denn niemand wird ernsthaft vermuten, dass auf abgelegenen Inseln Dinos für Themenparks ausgebrütet werden. Wenn aber bereits der Spiegel von "grünem Schleim" fabuliert, auf "Beute" verweist und darin eine echte Gefahr der Nanotechnik sieht, geht mir hier der pseudowissenschaftliche Anspruch zu weit. Wahrscheinlich sollte ich Crichton nicht vorwerfen, so gut erdacht zu haben, dass viele für Wissenschaft und Wahrheit halten, was er schreibt. Aber ich habe den Verdacht, dass seine Bücher ohne seinen Nimbus von Wissenschaft und Wahrheit nicht so erfolgreich wären; dass niemand sie lesen würde, wenn jeder wüsste, dass "Beute" ebenso zusammenfabuliert ist wie Greg Bears meiner Ansicht nach viel besseres "Blutmusik".
Wegen der Diskrepanz zwischen Zusammenfabuliertem und wissenschaftlichem Anspruch (von Crichton gewollt oder nicht), gibt es für diesen eigentlich ganz soliden Horror einen Punkt Abzug.


Cosm
Cosm
von Gregory Benford
  Taschenbuch

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nett, aber was ist der Punkt?, 10. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Cosm (Taschenbuch)
Eigentlich ist die Idee hinter "Cosm" sehr interessant - durch ein fehlgeschlagenes Experiment entsteht eine Art Fenster in ein anderes Universum, in dem die Zeit deutlich schneller abläuft als in unserem. Es wird dadurch möglich, die Entwicklung des Universums zu beobachten. Spannend! Als ich das Buch gekauft habe, habe ich mich gefragt, wie das wohl sein würde, vielleicht auf das Schicksal des eigenen Universums schließen zu können, eventuell sogar Spuren von Leben darin erkennen zu können. Aber leider ging es darum in dem Buch nur am Rande.
Hauptthema des Buchs ist anscheinend eigentlich der Wissenschaftsbetrieb und die Wissenschaftler, die Suche der Protagonistin nach einem Partner, Schikane und Intrige unter Wissenschaftlern - alles nicht falsch, alles deckt sich auch weitgehend mit meinen eigenen Erfahrungen in der Wissenschaft, aber es ist meiner Ansicht nach nicht sonderlich interessant. Spannung kommt kaum auf, wirklich spannend fand ich vor allem die Entwicklung des Cosm, aber die ist nun mal eher vorhersehbar und dient offenbar nur als Rahmenhandlung. Die beschriebenen Wissenschaftler kommen mir zwar alle bekannt vor, aber sie bleiben so skizzenhaft, dass mich ihr Schicksal nicht berührt hat. Der ehrgeizige Student, der verschrobene Theoretiker mit der mülligen Wohnung - nett, aber nichts zum Zweimallesen.


John Shaw's Closeups in Nature (Practical Photography Books)
John Shaw's Closeups in Nature (Practical Photography Books)
von John Shaw
  Taschenbuch

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wertvolle Information, guter Stil, sensationelle Bilder, 31. Dezember 2003
Dies ist das beste Buch zur Makrofotografie, das ich kenne. Zuerst zum Inhalt: Shaw geht sehr ausführlich darauf ein, mit welchen Objektiven man wie welche Ergebnisse erzeugen kann, so dass auch ein Amateur mit begrenztem Budget hier seine Makrolösung finden kann. Völlig undogmatisch stellt er die Möglichkeiten objektiv nebeneinander und bewertet sie sehr sachlich. Auch die Blitzauswahl, die Anordnung und die Steuerung wird ausführlich beschrieben. Dankenswerterweise beschreibt er auch hier, was man mit einfachen Blitzen und selbstgebauten Blitzschienen machen kann, so dass man nicht gleich losrennen und 1000 Euro für ein paar neue Blitze ausgeben möchte, und gibt konkrete Hinweise zur Lichtführung. Sehr verständlich und ausführlich geht er auch auf die Lichtmessung, auf Filter, Stative und viele andere Aspekte ein. Was ich besonders gut fand, waren seine Tips zur Komposition und zum Einsatz von natürlichem und künstlichem Licht bei der Makrofotografie. Dieses Buch liefert alle Informationen, die ich mir von einem Buch über Makrofotografie wünsche. Besonders gut fand ich, dass seine Informationen sehr konkret sind, aber trotzdem auf andere Systeme (er fotografiert mit Nikon) übertragbar bleiben.
Besonders angenehm fand ich allerdings Shaws Stil. Das Buch ist gut durchdacht aufgebaut, es lässt sich, Englischkenntnisse natürlich vorausgesetzt, sehr leicht lesen und wirkt sympathisch. Shaw lässt uns an seinem Wissen und an seinen oft selbstironisch beschriebenen Erfahrungen teilhaben, ohne zu belehren.
Ich weiß gar nicht, was mich mehr gefreut hat, dass das Buch so voller Information ist, dass es gut geschrieben ist, oder dass es voller hervorragender Bilder ist. Shaw ist einer der ganz großen Naturfotografen, und diesem Buch sieht man es an. Meine erklärten Lieblingsbilder sind das Oppossum und die Wassertropfen auf Seite 114 - einfach klasse.
Ich kann dieses Buch uneingeschränkt empfehlen.


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