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Beiträge von ruessler
Top-Rezensenten Rang: 1.262
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Rezensionen verfasst von ruessler "ruessler"
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5.0 von 5 Sternen
Perfekt, 17. Mai 2013
Wir verwenden diesen Kaffeefilter in einer Petra-Kaffeemaschine, um nicht unnötig mit Papierfiltern hantieren zu müssen. Und die Resultate sind top, der Kaffee schmeckt super, nicht mehr bitter. Die Verarbeitung ist auch gut und die Reinigung geht leicht. Ich kann den Filter nur empfehlen, der hohe Preis mag zuerst etwas abschreckend sein, doch es lohnt sich, man schmeckt den Unterschied. Daher 5 Sterne!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Enttäuschende Bildqualität in jeglicher Hinsicht, 17. Mai 2013
Ich habe diese Kamera bestellt, weil mich der große Zoom-Bereich und der effektive Stabilisator reizten. Leider hat sich die Kamera nach ein paar Tagen Praxis als große Enttäuschung herausgestellt, die in Sachen Bildqualität meinem alten Camcorder(der in der gleichen Preisklasse liegt, aber von 2011 ist) nicht das Wasser reichen kann und auch sonst keine guten Aufnahmen abliefert. Panasonic verspricht vollmunding einen Sensor mit extra hoher Empfindlichkeit, und mit 1/2,33" ist er auch für einen Camcorder recht groß. Leider taugt der Sensor nichts oder bei Panasonics Signalverarbeitung hat man zu stark in die Videoausgabe eingegriffen. Man bewirbt zwar die Rauschunterdrückung, doch anscheinend ist genau die der Knackpunkt des Gerätes. Die Aufnahmen wirken alle regelrecht "glattgebügelt", die Videos eher wie bewegte Aquarelle. Feine Strukturen wie z.B. Gras verschwimmt zu einer einfarbigen Fläche und Personen werden wie Wachsfiguren aufgenommen. Bei schlechten Lichtverhältnissen legt die Rauschunterdrückung sogar noch einen Zahn zu und alles wirkt noch verschwommener. Vielleicht mag das ja rauschfrei sein und irgendwelche praxisfremden Test-Charts irgendwelcher Test-Magazine ergeben dort hohe Punktzahlen, doch in der Praxis sieht das alles ziemlich schlecht aus. Mein alter Camcorder zeigte zwar etwas mehr Rauschen, dafür aber auch mehr Details. Und das bei 1/4" großem Sensor. Der Stabilisator arbeitet zwar recht effektiv, doch bei zu starkem Zoom verschwimmt das Video noch stärker als es das sonst schon tut. So richtig gut scheint dieser erweiterte Zoom nicht zu funktionieren, denn der optische und tatsächliche Zoom ist nur 21x, aber der erweiterte bis 50x. Das sah aber selbst beim alten SD-66 von 2010 noch besser aus(auch wenn der nur 35x und einen kleineren Sensor hatte - und nicht mal 50p). Ein weiteres Ärgernis sind heftige Randunschärfen auf beiden Seiten, was besonders bei schlechter Beleuchtung auffällt. Ich weiß nicht, ob das normal ist oder ein Fehler des getesteten Gerätes(bei Panasonic leider auch nicht selten) - so oder so ist die Bildqualität recht unbefriedigend. Bei meinem alten Camcorder alles scharf bis an die Ränder. Auch die Farbwiedergabe ist mal wieder Panasonic-typisch verkorkst - zu bunt, zu grell, unnatürlich wirkend. Und der Türkisstich im blauem Himmel ist zwar nicht mehr so ausgeprägt, aber immer noch da. Anscheinend kann oder will man das nicht ändern. Die Einstellungsmöglichkeiten sind übrigens auch recht bescheiden - zu wenig Farbe und alles wirkt zu fahl, sinnvoll vordefinierte Bildstile wie z.B. bei manchen Lumix-Modellen aus dem gleichen Haus gibt es nicht. Dann sind da noch andere Ärgernisse in der Bedienung. Da man ja vor einigen Jahren die Bedienelemente am Display-Rand eingespart hat, hat man nun immer unnötig große Symbole auf dem Touchscreen links - nervig besonders bei der Aufnahme. Das wäre ja noch verschmerzbar, doch die anderen Schwächen nicht. Der Zubehörschuh ist weiterhin als labberiges Einsteck-Dingens vorgesehen, welches man hinten in den Camcorder steckt und trotzdem schön wackelt, was sich dann mit Klackgeräuschen auf der Tonspur bemerkbar macht, wenn man ein externes Mikrofon verwendet. Warum man nicht einfach einen Zubehörschuh auf der Oberseite anbringt, ist unklar - Platz bietet die Oberseite genug und es dürfte auch keine Technik im Weg sein, da sich das Gerät ohnehin recht leicht und billig anfühlt, als ob da nicht viel drinsteckt. Dafür poppt beim Einstecken eines Mikrofons immer noch die nervtötende Warnung ins Bild, daß das Mikrofon bei vollem Weitwinkel ins Bild ragen könnte - diese muß man erst wegklicken, erst dann kann man aufnehmen. Ätzend. Denn der Mikrofon-Anschluß ist mal wieder auf der Innenseite links untergebracht und somit muß man das Mikrofon zwangsläufig an- und abstecken, wenn man die Kamera ein- und ausschaltet, indem man das Display aufklappt. Ich würde solche Meldungen jedenfalls gerne abschalten können - aber anscheinend hält Panasonic seine Anwender für nicht versiert genug, auf solche Hinweise verzichten zu können, denn selbst größere Mikrofone ragen nicht ins Bild - und wenn doch, dann sieht man es auf dem Display. Wobei die Mikrofon-Verwendung dank des wackeligen Ansteck-Schuhs ohnehin keinen Spaß macht. Und auch die Ton-Aussteuerung ist mal wieder schlecht geraten. Ohne manuelle Korrektur übersteuert mal wieder alles und rauscht zudem, weil Panasonic meint, daß Ton nur dann gut klingt, wenn soviel Gain reingepumpt wird, daß wirklich ALLE Umgebungsgeräusche verstärkt werden. Das praxisfremde Surround-Mikrofon oben drauf, welches Hintergrundgeräusche auch bei Nicht-Erwünschtheit aufnimmt, ist leider auch wieder dabei. Regelt man den Sound manuell, klingt es trotzdem eher schlecht - selbst ohne AGC, da der Sound-Chip nichts zu taugen scheint und bei lauten(aber nicht übermäßig lauten) einknickt. Ach ja, auch mit internem Mikrofon gibt das Ding nicht viel her: Es sind mal wieder Arbeitsgeräusche der Optik zu hören, andere Hersteller haben das schon seit Jahren im Griff, nur bei Panasonic hört man wieder ein schönes Sirren. Wenn man nicht zu den Top-Modellen ohne Lüfter greift, hat man dafür andere störende Nebengeräusche - na dolle. Flash-Speicher ist nun schon seit Jahren Standard und die Zeit von Bandlaufgeräuschen vorbei, doch das heißt nicht, daß die Tonspur besser geworden ist. Im Gegenteil, hochwertige ältere Band-Camcorder hatten nicht mehr wahrnehmbare Bandlaufgeräusche und dafür noch brauchbare Mikrofone und Sound-Chips. Übrigens auch noch einen Sucher - hier ist man zwangsläufig aufs Display angewiesen. Eine ins Gerät integrierte Videoleuchte spendiert man dem Gerät nicht - dafür ist WiFi dabei. Man benötigt zwangsläufig ein Gerät mit Android oder iOs - Windows-Phone-Nutzer bleiben außen vor. Nun ja. Für mich trotz Android-Gerätes eher eine Spielerei. Die Zubehörpolitik ist auch mal wieder typisch - es gibt nun wieder einen neuen Akkutypen, da es für die Vorgänger schon Nachbauten gab, die merklich preisgünstiger als das Original sind, aber in der Regel gleichwertig. Da der mitgelieferte Akku typischerweise recht schwachbrüstig ist, muß man zwangsläufig einen nachkaufen - und der schlägt aktuell immer noch mit knapp 80 € zu Buche. Dreist. Die Konkurrenz ist mittlerweile zumindest auf die Hälfte dieses Preises für ihre Standard-Schwachbrust-Akkus gegangen. Fazit: Enttäuschender Camcorder, der für ernsthafte Anwendung ungeeignet ist. Wer einfach nur "draufhalten" will, kann hingegen gerne zugreifen, da die Bildqualität dann meistens egal ist.
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3.0 von 5 Sternen
Ganz nett, 17. Mai 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Leider kann mich dieses Kochbuch nicht überzeugen... Der Titel verspricht mehr als das Buch dann halten kann. Sicher sind einige Rezepte gut nachzukochen, doch irgendwie fehlt dem Buch sozusagen die "Würze". Teilweise sind die Rezeptvorchläge einfallslos. Sicher hätte man mehr aus dem Thema machen können. Positiv ist die Qualität der Fotos und das schön gestaltete Layout des Buches zu bewerten.
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3.0 von 5 Sternen
Kaffeemaschine an sich gut, aber schlechte Kanne, 17. Mai 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Die Kaffeemaschine wurde nun einige Tage getestet und hier sind nun die Eindrücke. Die Bedienung ist recht einfach, auch wenn das Handbuch sie komplizierter darstellt als sie eigentlich ist. Das Mahlwerk mahlt zwar nicht so fein wie eine richtige Kaffeemühle, aber der Kaffee schmeckt trotzdem. Der Brühvorgang geht recht schnell und der gebrühte Kaffee schmeckt gut. Wobei der Filter eine Rolle spielt, leider ist keiner bei, so daß wir einen passenden Permanent-Filter gekauft haben. Hier sollte man nicht sparen. Ein Manko ist die Kanne, die taugt wenig. Sie kleckert beim Ausgießen, wenn man den Klappdeckel nicht festhält, zudem verliert sie die Wärme sehr schnell, wenn man sie nicht auf der Wärmplatte beläßt. Diese heizt manchmal auch etwas zu stark, so daß der Kaffee schon fast am Verdampfen ist. Das hätte man besser lösen können. Sieht man von den Schwächen ab, ist das ansonsten eine gute Kaffeemaschine. Leider verwehren der fehlende Filter(der bei ähnlichen Konkurrenzmodellen bei ist) und die schlechte Kanne eine höhere Wertung.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Gute Leistung mit einigen Schwächen, 9. Mai 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Alle Jahre wieder bringt Canon neue Ixus-Modelle heraus. Wirklich geändert hat sich in den letzten Jahren dabei wenig, was positiv wie negativ sein kann. Gut ist schon mal, daß man auf eine weitere Extraladung Megapixel verzichtet hat - 12MP sind zwar für diese Sensorgröße immer noch recht viel, doch wenigstens kein "Overkill" wie mit 18MP oder mehr, die andere Hersteller leider schon in ähnliche Modelle stopfen. Dabei sollte doch mittlerweile klar sein, daß mehr MP nicht unbedingt eine bessere Bildqualität bedeuten. Kommen wir zu den einzelnen Punkten. Bildqualität Fotos Die Bilder sind recht detailliert und scharf, Randunschärfen sind nicht festzustellen. Das Rauschen hält sich für die Kameraklasse in Grenzen, selbst bei ISO1600 ist es noch recht gering. Darüber sind die Aufnahmen für Betrachtung auf dem Monitor immer noch annehmbar - bei ISO6400 ist dann Schluß. Leider ist das Objektiv nicht unbedingt lichtstark - Anfangsblende 3 wäre ja noch verschmerzbar, aber Blende 6.9 bei Telestellung ist schon eher schlecht. Andere sind da bei ähnlicher Größe schon eine Blendenstufe besser. Ärgerlich: Das Objektiv ist unter bestimmten Bedingungen recht anfällig für Lichtreflexionen, die man dann als störende Flächen auf dem Bild hat. Die Farben sind klar und meistens natürlich, Canon-typisch insgesamt eher warm. Positiv ist, daß man Sättigung, Schärfe, Kontrast usw. individuell einstellen kann - leider bieten das nicht alle Hersteller, doch Canon bietet es traditionell an, was ich lobenswert finde. Warum nur meistens natürlich? Nun, im Szenenmodus für Porträts kamen dann doch eher unbefriedigende Resultate heraus, da die Hauttöne doch etwas seltsam aussahen. Im direkten Vergleichstest konnte das ein Modell der Konkurrenz besser. Die Canon-Hauttöne sahen dann eher ungesund aus... Der Bildstabilisator arbeitet ordentlich und sorgt für verwacklungsfreie Bilder. Generell hat die Kamera leider eine leichte Tendenz zum Überbelichten, wenn auch dunklere Bereiche im Bild vorhanden sind. Eine Belichtungskorrektur auf -1/3 oder -2/3 hilft jedoch. Was ich ärgerlich finde, daß die Kamera keine Zeit- und Blendenautomatik hat. Andere Ixus-Modelle konnten das schon bieten...somit ist es eine Kamera, die für Fotografen, die mehr Kontrolle über die Bilder haben wollen, eher ungeeignet ist. Die Automatik-Modi finde ich zum Teil nicht so gut - die meisten schalten selbst bei knallendem Sonnenschein den Blitz ein, obwohl es nicht nötig wäre. Immerhin kann man das abstellen. Qualität der Videos Die Ixus filmt entweder in VGA-Auflösung, 720p oder 1080p. Letzteres wird leider immer noch nur mit eher ruckeligen 24 Bildern pro Sekunde getan. Es gab schon ältere Canon-Kameras, die 1080p30 beherrscht haben... Die Detailwiedergabe ist durchschnittlich, andere können das besser, auch wenn die Ixus noch relativ brauchbare Ergebnisse abliefert. Die Qualitätsunterschiede zwischen 720p und 1080p sind recht gering - somit empfehle ich eher 720p, da es mit 30 Bildern pro Sekunde auch flüssiger aussieht. Zudem verbraucht es weniger Speicher. Leider verwendet Canon immer noch den nicht unbedingt platzsparenden H.264-Baseline-Codec. Die Tonqualität ist annehmbar, allerdings leicht gedämpft. Hintergrundgeräusche werden leider stärker aufgenommen, als ich es gerne hätte, obwohl die Mikrofone vorne sitzen. Ungünstig: Das rechte Mikrofon ist zu nahe unter dem Auslöser platziert - den braucht man zum Filmen zwar nicht, aber das bedeutet, daß Bediengeräusche stärker aufgenommen werden, wenn man nicht aufpaßt und daß die Finger möglicherweise aufs Mikrofon kommen. Leider kommt die Kamera mit lauteren Tonquellen nicht so gut klar und quittiert dies mit Übersteuern der Aufnahmen. Anfällig für Windgeräusche ist sie auch. Der optische Zoom funktioniert beim Filmen, jedoch landet ein leises Geräusch auf der Tonspur. Positiv: In leisen Räumen sind keine Störgeräusche durch den Fokus oder anderes zu vernehmen - bei anderen Ixus-Modellen war das schon mal der Fall. Bedienung und Verarbeitung Die Bedienung ist annehmbar, aber der Vierwegeschalter hätte gerne 1-2mm größer sein können. Die Bedienung von diesem ist recht unbequem und der Druckpunkt auch recht hoch. Wirklich guten Grip hat die Kamera auch nicht - man muß also aufpassen, daß sie einem nicht aus der Hand fällt. Ich habe zwar größere Hände, aber ähnlich große Modelle von anderen Herstellern sind ergonomischer. Die Verarbeitung ist solide und ordentlich, mit dem Akku- und Batteriedeckel habe ich keine Probleme - er ist zwar in der Tat eher schwergängig, aber mit dem Daumen gut zu öffnen. Die mitgelieferte Handschlaufe finde ich jedoch eher schlecht - warum man solch ein unflexibles und hartes Material verwenden mußte, ist unklar. Was Canon geritten hat, ausgerechnet diesem Modell solch eine miese Schlaufe beizulegen und dafür selbst seinem Billig-Segment unter 100 € ordentliche Stoffschlaufen verpaßt, ist mir ein Rätsel. Das Display löst mit 460.000 Pixeln noch relativ brauchbar auf, allerdings ist es bei Sonneneinstrahlung selbst mit Displayschutzfolie kaum erkennbar. Akkulaufzeit Bedingt durch den kleinen Akku keine Stärke der Kamera - nach ca. 200 Bildern und ein paar Kurzclips meldet sich die Warnanzeige für den Akku. Zum Glück gibt es günstige Nachbauten, von denen ein paar im Gepäck nicht schaden können. Fazit: Für Knipser ist die Kamera ok. In der Preisklasse gibt es weitaus schlechtere Kameras und die Ixus 255 HS zählt noch zu den besseren.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Ganz interessant, aber etwas kurz, 9. Mai 2013
Mit diesem Buch melden sich zwei Urgesteine der Bandidos in Deutschland zu Wort. Sie schildern ihren Werdegang vom Aufwachsen in einer Gegend, wo es auf der Straße hart zuging, wie die Faszination für die "coolen Biker" entstand und wie sie auch dazu wurden und warum man in einen MC eingetreten ist. Und später natürlich, wie die Ghostrider zu den Bandidos wechselten. Man findet auch kritische Töne für Leute, die nur wegen den Colours in die Clubs eintreten und betont, daß man auch als Mann an sich taugen müsse, um ein wirklich gutes Mitglied zu sein. Man rechnet auch mit dem unsinnigen Begriff des "Rockerkrieges" ab, der medial groß inszeniert wurde. Ein paar Erlebnisse von Reisen finden sich auch noch - insgesamt lesen sich die Anekdoten, die beide im Wechsel schreiben, ganz flüssig und schnell weg, der Schreibstil ist ordentlich, nicht so übertrieben schnodderig wie z.B. bei Bad Boy Uli. Natürlich äußert man sich eher negativ über den großen anderen Club, wie sollte es auch anders sein, doch die Begründungen klingen meistens auch plausibel. Was es nicht gibt, sind ausschweifende Party-Berichte und ähnliches. Wer Geschichten über kriminelle Aktivitäten erwartet, wird ebenso enttäuscht sein, da man klarstellt, daß man entgegen medialer Behauptungen keinen kriminellen Machenschaften nachgeht und das jeweils nur einzelne Mitglieder sind, die aus der Reihe tanzen, über die man sich auch kritisch äußert. Insgesamt ist das Buch ganz unterhaltsam und interessanter als angeblich investigative Insider-Reportagen, die sich meistens auf eine eher schwache Faktenlage stützen. Allerdings verspricht das Buch auch etwas mehr, als es dann hält, der "einzigartige Einblick in die geheime Welt der Rocker" ist dann doch weder so einzigartig noch geheim. Im Wesentlichen weiß man mittlerweile ja schon, wie es dort abläuft, daß es vor allem um Bruderschaft und das Erleben gemeinsamer Interessen geht. Und der Titel an sich ist auch etwas irreführend, die "Gründung", die wie bereits geschildert ein Übertritt war, wird zwar mit Beweggründen erklärt, kommt aber erst nach gut der Hälfte des Buches zur Sprache. Man hätte es besser "Erlebnisse zweier Bandidos" oder ähnlich nennen sollen. Ob man alle Inhalte, die den Club selbstredend immer in Schutz nehmen, glauben sollte, muß der Leser für sich entscheiden. Was ich auch fragwürdig finde, daß man zur Unterstreichung der Harmlosigkeit des eigenen Clubs auf die NSU-Sache verweist, obwohl diese im ähnlichen Umfang medial aufgeblasen wurde wie der "Rockerkrieg", es noch zu gar keiner Verurteilung gekommen ist, man jedoch angeblich genau Bescheid weiß. Gerade bei der berechtigten Medienkritik, die beide ja nur zu gut kennen dürften, hätte ich da schon erwartet, daß sie nicht unreflektiert das Bild der Medien übernehmen. Wiederum beklagt man natürlich die lebenslänglichen Verurteilungen zweier Club-Mitglieder wegen des Mordes in Ibbenbüren, die ausschließlich durch Indizien zustande gekommen ist. Was mir auch nicht so gefällt, daß man die ohnehin eher geringe Seitenzahl durch viele Leerseiten zwischen den Kapiteln streckt. Und da es viele kleine Kapitel sind, kommen auch einige Leerseiten zusammen. Somit ist das Preis-Leistungs-Verhältnis bei 19,99 € nicht gerade gut. Fairerweise muß man natürlich sagen, daß andere Bücher aus diesem Themengebiet auch einen eher geringen Umfang haben und ähnlich viel kosten. Fazit: Insgesamt ist das Buch ganz ok, aber nicht der Überflieger. Man sollte nicht mit zu hoher Erwartungshaltung herangehen und sich natürlich bewußt sein, daß es nur bedingt mit einem Aussteiger-Buch wie z.B. denen von Bad Boy Uli zu vergleichen ist. Ich bin ja gespannt, was als Nächstes kommt - möglicherweise schreibt ja irgendwann auch ein gewisser "Angler" aus Hannover ein ähnliches Buch... ;-)
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3.0 von 5 Sternen
Buch für "Katzeneinsteiger", 5. Mai 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Kurz und knapp, gut strukturierter Inhalt, schöne Fotos, insgesamt ein sehr schönes Buch, aber... wenn man wie ich, drei Katzen als Mitbewohner hat, nichts für mich.... Sicherlich informativ für Katzenneulinge, die wesentlichen Grundlagen der Katzenhaltung werden abgehandelt und angeschnitten. Doch ich würde da wohl genauer auf dem Büchermarkt recherchieren und mich wohl für ein ausführlicheres Buch entscheiden.
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5.0 von 5 Sternen
Funktioniert gut, leichte Einarbeitung, 1. Mai 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Dieses Beschriftungsgerät funktioniert sehr gut, die Bedienung ist selbsterklärend, wie man Schriftart und -größe einstellt, ist schnell herausgefunden, auch andere Optionen wie Quer- oder Längsdruck. Das Gerät druckt alles schnell aus und dank des integrierten Schnittmechanismus lassen sich die Resultate auch gleich abschneiden. Einziger Kritikpunkt sind die Bänder, die etwas schwer abzuziehen sind. Ansonsten ist aber alles top und das Gerät empfehlenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Funktioniert nicht an allen Computern, 1. Mai 2013
Dieser Stick sollte an zwei verschiedenen Computern genutzt werden. An einem funktioniert er, dort auch soweit gut, aber am anderen nicht. Der Computer erkennt ihn nicht, mit Microsoft-Treiber-Update suchen brachte ebenso wenig wie ein Update der USB-Treiber. Leider stellt Huawei auch keine Treiber zum Download auf seiner Seite bereit. Warum nicht? Man kann nicht davon ausgehen, daß die automatische Installation beim Einstecken bei allen sofort problemlos klappt. Leider sind auf dem Stick selber auch keine Treiber zu finden, selbst wenn man das virtuelle CD-Laufwerk von einem anderen Rechner ausliest. Betriebssystem ist bei beiden Windows 7 64-bit. Von mir keine Empfehlung, da er seinen Zweck nicht erfüllt.
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Sony ECM-XYST1M
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| Wird angeboten von foto-koester-muenster (Preise inkl. MwSt. Widerrufsbelehrung unter "Verkäuferinformationen") |
| Preis: EUR 149,95 |
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1.0 von 5 Sternen
Mißkonstruktion, Störgeräusche und ohne Reduktion von Windgeräuschen, 1. Mai 2013
Dieses Mikrofon verfehlt leider seinen Zweck. Ich habe einen Sony PJ650 Camcorder, der leider nicht mehr mit dem alten AiS-Zubehör kompatibel ist. Somit ist mein bewährtes AiS-Mikrofon nicht mehr verwendbar(oder nur über einen Adapter mit sehr eingeschränkter Funktion). Also bestellte ich das XYST1M, um Windgeräusche zu minimieren und die Toncharakteristik besser auszurichten. Leider erfüllt es beide Aufgaben nicht. Der Klang ist recht gut, daran gibt es nichts zu kritisieren. Allerdings nur, wenn man die Kamera mit Mikrofon nicht bewegt. Denn dieses Mikrofon hat mehrere Konstruktionsfehler(anders kann man es nicht nennen), die einhergehend mit den fragwürdigen Sony-Limitierungen den Spaß verhageln. Problem 1: Wackelnde Halterung - warum Sony der Meinung war, daß zwischen dem Fußteil und dem Mikrofon eine wackelige Halterung verbaut werden muß, ist mir ein Rätsel. Vielleicht zur Entkopplung der Kamera, aber wozu? Die Zeiten von Bandlaufwerken und Festplatten, die Vibrationen übertragen können, sind ja nun vorbei. Jedenfalls wackelt das Ding immer ordentlich hin und her und erzeugt dabei Klappergeräusche, die sich in dumpfen Tönen auf der Tonspur bemerkbar machen. Nun hat Sony ein labberiges Gummiteil mitgeliefert, was man für diesen Fall dazwischenklemmen kann. High-Tech mit Gummi-Provisorium - sehr einfallsreich. Und konterkariert an sich das Konzept der losen Halterung zur Entkopplung. Hinten dran ist eine Art Nase, die die Abdeckung des Zubehörschuhs fernhalten soll, damit diese nicht gegen das Mikrofon schlägt - nur blockiert diese dann den Zoomhebel. Manchmal frage ich mich dann, ob die Sony-Konstrukteure, die solchen Unsinn erdenken, sich auch mal die Geräte anschauen, für die sie solches Zubehör entwerfen. Nun kann man dieses Gummiteil andersherum aufziehen und zwischen Kamera und Abdeckung kann man Klettklebeband machen - das ist dann durchaus ein Provisorium. Problem 2: Kabel und Empfindlichkeit - ich dachte zuerst, ich könne die Mikrofonempfindlichkeit regeln, wenn das Mikrofon über den Zubehörschuh ganz normal mit Energie versorgt und von der Kamera verwendet wird. Falsch gedacht. Ob es am Mikrofon oder der PJ650 liegt, ist unklar, jedenfalls läßt sich die Empfindlichkeit NICHT verändern. Und bei automatischer Tonsteuerung übersteuert der Ton gnadenlos. Nun gut, es liegt ein Kabel bei, mit dem man Mikrofon und Kamera mit 3,5mm-Klinkenanschluß verbinden kann. Ist ja nicht so, daß frühere Modelle mit AiS schon ohne das auskamen, aber ok, 2013 kann man eben Rückschritte machen, weil unbedingt ein neuer Zubehörschuh drauf mußte, nicht wahr? Nun kann man den Ton manuell regulieren, hat allerdings ein nerviges Kabel, welches bei der Bedienung im Weg ist und bei Berührung Störgeräusche auf der Tonspur verursacht, weil sich das auf das Mikrofon überträgt. Erneut frage ich mich: Testet man sowas bei Sony eigentlich in der Praxis oder arbeiten die Abteilungen da nicht zusammen? Nutzerfreundlichkeit null Punkte! Problem 3: Windschutz - das ist doch wohl ein Witz. Der Windschutz ist nur in der 120-Grad-Stellung des Mikrofons nutzbar, die ich jedoch nicht verwenden möchte, da sie zu viele Nebengeräusche aufnimmt. Anders wird er jedoch nicht festgehalten. Und selbst dann ist er ziemlich nutzlos - der Wind pfeift trotzdem recht ungestört auf die Tonspur. Wie soll es auch anders gehen, dieses kleine lächerliche Fell kann ja kaum was abhalten. Himmel, mein altbewährtes Sony ECM HST1 hat noch ein richtiges Windfell, welches das ganze Mikrofon umschließt und dementsprechend auch die Windgeräusche sehr effektiv minimiert, nicht nur so ein kleines Ziegenbärtchen. Erneut frage ich nach der Praxistauglichkeit und ob man bei Sony...nein, anscheinend nicht. Fazit: Vergeßt dieses Mikrofon. Jedenfalls für Camcorder. Vielleicht funktioniert es ja auf Foto-Kameras besser, was ich jedoch bezweifle. Die Konstruktion ist jedenfalls ein Schuß in den Ofen! Keine Empfehlung!
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