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Rezensionen verfasst von
Claus Eisgruber "cratzmueller"
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Philips PPX2055 PicoPix Taschenprojektor für Notebooks (Kontrast 1000:1, 854x480 Pixel, 55 ANSI Lumen, USB 2.0)
Philips PPX2055 PicoPix Taschenprojektor für Notebooks (Kontrast 1000:1, 854x480 Pixel, 55 ANSI Lumen, USB 2.0)
Wird angeboten von Beamershop24
Preis: EUR 196,00

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Pfiffiges Teil für Leute mit Werkstatt, 23. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Beamer ist sehr klein, hat auf Anhieb funktioniert und reicht für Präsentationen im kleinen Kreis.

Leider ließ sich bei mir der mitgelieferte Stativadapter nicht wie wie vorgesehen auf der Unterseite des Gehäuses einrasten. Entweder die dafür vorgesehene Nut am Beamergehäuse ist zu eng oder die Metallplatte am Stativadapter zu dick. Ich habe den Stativadapter am Schraubstock eingespannt und auf das passende Maß zurechtgefeilt. Leider habe ich dabei die Gummidichtung am Stativadapter beschädigt. Es geht aber trotzdem.

Man kann den PicpPix auch ohne Stativ benutzen, wenn der Tisch die richtige Höhe zur Projektionsfläche hat, oder man Bücher, Schächtelchen etc geschickt unterlegt. Letzteres ist freilich wackelig.

Für wenig Geld ist ein dreibeiniges Stativchen als Zubehör zu haben. Beleuchtet man den PicoPix 2055+Dreibein von hinten dann sieht sein Schatten aus wie eines der dreibeinigen Horrormonster aus dem Film "Krieg der Welten". "Opener" für eine Präsentation zu trockenem Thema.

Kann sein dass das Rädchen zum scharf stellen nicht sehr lange hält.

Trotzdem ist das Teil alles in allem sein Geld wert.


Die Rückkehr des Meisters: Keynes für das 21. Jahrhundert
Die Rückkehr des Meisters: Keynes für das 21. Jahrhundert
von Robert Skidelsky
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Doch eher eine Biographie, 15. Januar 2011
In dem Buch wird Keynes große Bedeutung für die praktische Wirtschaftspolitik einer langen Ära deutlich. Inwieweit Keynes Lehre zum Verständnis der jüngsten Krise nützlich ist, bleibt aus meiner Sicht unbeantwortet.

Keynes wird dargestellt als einer der weniger mit theoretischen Modellen arbeitet, sondern eher elegante Essays schreibt und ab und zu seine Ansichten ändert. Ausgiebig geht Hr. Skidelsky auf Keynes Kritik an der aus seiner Sicht übertriebenen Verwendung ausgefuchster Mathematik in den klassischen Wirtschaftswissenschaften ein. Im Schlusskapitel ''Reconstructing Economics'' meint Skidelsky Wirtschaftsstudenten sollten künftig deutlich weniger Mathe lernen dafür mehr Philosophie. Dabei gebraucht gerade Keynes in seinem Hauptwerk ''The General Theory of Employment, Interest and Money'' ausgiebig mathematische Formeln und sogar Differentialgleichen höherer Ordnung. Darin unterscheidet sich Keynes von vielen Klassikern. In Adam Smiths ''Wealth of Nations'' taucht keine einzige Formel auf.

Skidelsky zeigt in mehreren Grafiken (Wachstum, Inflation etc.) wie gut die von ihm von 1950 bis 1970 angesetzte kynesianische ''Bretton Woods''-Periode im Vergleich zu klassisch liberalen ''Washington Consensus'' (1980 bis 2009) abschneidet. Leider ignoriert er dabei die 70er Jahre, in denen das Bretton-Woods-System krisenhaft zusammengebrochen ist. Ich habe daher den Eindruck, er sucht sich gezielt die Schönwetterperiode aus, um den vorhergesagten Sommer nach der Rückkehr von Meister Keynes, glaubhaft zu machen.

Sehr schön stellt Skidelsky Keynes Gedanken zum Unterschied von Risiko und Unsicherheit dar. Märkte kommen demnach mit Risiko zurecht aber die viel bedeutendere Unsicherheit führt zu Krisen, die staatliches Handeln erfordern. Ich vermisse aber eine überzeugende Darlegung der Gründe, die Keynes zu dem Schluß kommen lassen, der Staat kann besser mit Unsicherheit umgehen, als Kapitalmärkte es tun. Hellseher gibt es weder an der Börse noch im Kabinett. ''We simply do not know...'' gilt, so könnte man einwenden, für beide Institutionen.

Typisch für ''Keynesianer'' ist der Glaube an makroökonomische Prognosemodelle, die sie mit viel Statistik zu perfektionieren suchen. Alan Greenspan beispielsweise zweifelte an deren Wert. Er glaubte daher nicht so recht an eine Titel-Überschrift im Time-Magazine: ''We are all Keynesians now.''

Es liegt Nahe, aus aktuellem Anlaß, ein Buch über Keynes und "keynesianische" Kirsentheorie zu veröffentlichen. Heraus kommt dabei ein Kompromis. Hr. Skidelskys Stärke ist nach meiner Einschätzung die biographische Seite.

P.S.: Gelesen habe ich die engl. Ausgabe von 2009
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 11, 2011 1:37 AM CET


Wohlstand und Armut der Nationen: Warum die einen reich und die anderen arm sind
Wohlstand und Armut der Nationen: Warum die einen reich und die anderen arm sind
von David Landes
  Taschenbuch
Preis: EUR 16,99

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Adam Smith's ''Wohlstand der Nationen'' aus heutiger Perspektive..., 7. April 2010
... habe ich aufgrund des Titels in Landes Buch gesucht, aber nicht gefunden. Landes ist eher Historiker, der über den Tellerand seiner Disziplin hinaus blickt, als Wirtschaftswissenschaftler, der ökonomische Gedanken anhand geschichtlicher Ereignisse entwickelt.

Landes möchte provozieren. Er sieht sich als einen, der völlig offensichtliche historische Tatsachen gegen eine "politisch korrekte" Standard-Lehrmeinung durchboxen muss. Die "Wiege der Moderne" steht für Landes in Europa. Eifrig zerpflückt er beispielsweise ''politisch korrekte'' Ethnologen, die archäologisch klar belegte kanibalistische Praktiken der Azteken hartnäckig leugnen. Wo er kann verteilt er Fußtritte an verwirrte "Dritte Welt Sympathisanten". Rhetorisch orientiert er sich damit nicht an Adam Smiths humorvollem Stil. Das ist schade, da Landes oft gute Argumente hat.

Interessanterweise, befürwortet Landes Merkantilismus. Er widerspricht damit grundlegenden Ansichten von Smith und der klassischen Ökonomie. Er lobt Alexander Hamilton, den amerikanischen Finanzminister der 1790er Jahre, wegen seiner merkantilistischen Praktiken. Damit ermöglichte er, so Landes, den späteren Aufstieg der amerikanischen Industrie.

Landes verschweigt, wie umstritten diese merkantilistischen Maßnahmen in den USA (und anderswo) waren. Wenige Jahre später wurden sie unter Präsident Jefferson zurückgefahren. Im Laufe der Zeit vollzog sich mehrmals ein politischer Richtungswechsel. Alle Länder waren mehr oder weniger merkantilistisch und es ist unklar, ob die beobachtete wirtschaftliche Entwicklung wegen oder trotz dieser Praktiken stattfand. Landes schafft es nicht durch die von ihm vorgebrachten Einzelbeispiele, die ökonomische Standardmeinung zu entkräften.

Peinlich wird es, wenn Landes in technischen Gefilden herum philosophiert. In einem eigenen Abschnitt lobt er die Überlegenheit sich drehender Maschinen gegenüber Kolbenmaschinen. Über eine halbe Seite gibt er wieder, wie ein britischer Offizier um 1905 sein neues Dampfturbinen-Schiff lobt. Man wünscht sich ein geduldiger Tankwart würde die Motorhaube von Hr. Prof. Landes Auto öffnen und ihm die ganz außerordentliche Leistungsfähigkeit moderner Kolbenmotoren zeigen.

Auch Smith lag bei seinen Beispielen manchmal daneben. Wenn er sich nicht sicher war fügte er aber ein "so wie man sagt" hinzu. Landes schießt seine Böcke hingegen mit selbstbewusstem Brimborium.

Landes setzt sich gekonnt mit der (nicht nur) marxisitisch-leninistischen Sichtweise auseinander, wonach bei der Ausbeutung der Kolonien die Kapitalisten die Arbeiter zu Komplizen gemacht hätten. Tatsächlich bestimmen aber innere Ursachen die Entwicklung eines Landes. Triebfeder des ''Neue Imperialismus'' Ende des 19 Jh. war schlichtweg irrationaler Nationalismus, der die Kolonialmächte wirtschaftlich eher schadete. Von der Logik her eine ganz ähnliche und vielleicht analytischere Darstellung des Sachverhalts findet man freilich auch im 1776 erschienen Werk von Adam Smith. Zwangsläufig fehlt bei Smith das so ereignisreiche neunzehnte und zwanzigste Jahrhundert. Ein neuer ''Wohlstand der Nationen'' wartet meiner Ansicht nach noch darauf geschrieben zu werden.

P.S.: Gelesen habe ich die engl. Ausgabe von 1999


The Wealth and Poverty of Nations: Why Some Are So Rich and Some So Poor
The Wealth and Poverty of Nations: Why Some Are So Rich and Some So Poor
von David S. Landes
  Taschenbuch
Preis: EUR 16,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Adam Smith's ''Wealth of Nations'' aus heutiger Perspektive..., 7. April 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
... habe ich aufgrund des Titels in Landes Buch gesucht, aber nicht gefunden. Landes ist eher Historiker, der über den Tellerand seiner Disziplin hinaus blickt, als Wirtschaftswissenschaftler, der ökonomische Gedanken anhand geschichtlicher Ereignisse entwickelt.

Landes möchte provozieren. Er sieht sich als einen, der völlig offensichtliche historische Tatsachen gegen eine "politisch korrekte" Standard-Lehrmeinung durchboxen muss. Die "Wiege der Moderne" steht für Landes in Europa. Eifrig zerpflückt er beispielsweise ''politisch korrekte'' Ethnologen, die archäologisch klar belegte kanibalistische Praktiken der Azteken hartnäckig leugnen. Wo er kann verteilt er Fußtritte an verwirrte "Dritte Welt Sympathisanten". Rhetorisch orientiert er sich damit nicht an Adam Smiths humorvollem Stil. Das ist schade, da Landes oft gute Argumente hat.

Interessanterweise, befürwortet Landes Merkantilismus. Er widerspricht damit grundlegenden Ansichten von Smith und der klassischen Ökonomie. Er lobt Alexander Hamilton, den amerikanischen Finanzminister der 1790er Jahre, wegen seiner merkantilistischen Praktiken. Damit ermöglichte er, so Landes, den späteren Aufstieg der amerikanischen Industrie.

Landes verschweigt, wie umstritten diese merkantilistischen Maßnahmen in den USA (und anderswo) waren. Wenige Jahre später wurden sie unter Präsident Jefferson zurückgefahren. Im Laufe der Zeit vollzog sich mehrmals ein politischer Richtungswechsel. Alle Länder waren mehr oder weniger merkantilistisch und es ist unklar, ob die beobachtete wirtschaftliche Entwicklung wegen oder trotz dieser Praktiken stattfand. Landes schafft es nicht durch die von ihm vorgebrachten Einzelbeispiele, die ökonomische Standardmeinung zu entkräften.

Peinlich wird es, wenn Landes in technischen Gefilden herum philosophiert. In einem eigenen Abschnitt lobt er die Überlegenheit sich drehender Maschinen gegenüber Kolbenmaschinen. Über eine halbe Seite gibt er wieder, wie ein britischer Offizier um 1905 sein neues Dampfturbinen-Schiff lobt. Man wünscht sich ein geduldiger Tankwart würde die Motorhaube von Hr. Prof. Landes Auto öffnen und ihm die ganz außerordentliche Leistungsfähigkeit moderner Kolbenmotoren zeigen.

Auch Smith lag bei seinen Beispielen manchmal daneben. Wenn er sich nicht sicher war fügte er aber ein "so wie man sagt" hinzu. Landes schießt seine Böcke hingegen mit selbstbewusstem Brimborium.

Landes setzt sich gekonnt mit der (nicht nur) marxisitisch-leninistischen Sichtweise auseinander, wonach bei der Ausbeutung der Kolonien die Kapitalisten die Arbeiter zu Komplizen gemacht hätten. Tatsächlich bestimmen aber innere Ursachen die Entwicklung eines Landes. Triebfeder des ''Neuen Imperialismus'' Ende des 19 Jh. war schlichtweg irrationaler Nationalismus, der die Kolonialmächte wirtschaftlich eher schadete. Von der Logik her eine ganz ähnliche und vielleicht analytischere Darstellung des Sachverhalts findet man freilich auch schon bei Adam Smith. Zwangsläufig fehlt bei Smith das so ereignisreiche neunzehnte und zwanzigste Jahrhundert. Ein neuer ''Wohlstand der Nationen'' wartet meiner Ansicht nach noch darauf geschrieben zu werden.


Geschlossene Fonds - simplified: Sachwert-Alternativen ohne Bank & Co.
Geschlossene Fonds - simplified: Sachwert-Alternativen ohne Bank & Co.
von Martin Voigtmann
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,90

3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Allerlei über Geldanlagen..., 22. März 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
...findet sich in dem kurzweiligen Buch von Hr. Vogtmann. Wer jedoch tiefgehendes über das Thema "Geschlossene Fonds" sucht wird eher enttäuscht sein.

Das Buch erinnert vom Aufbau und Layout an eine Sparkassen-Broschüre. Kapitel sind oft nur eine halbe Seite lang und selten Länger als zwei Seiten. Überall wusseln Tabellen, Grafiken und Karikaturen herum.

Im ersten Drittel des Buches werden alle erdenklichen Geldanlagen mit Tips und Kritik überhäuft. Dies geschieht nicht ohne gesunden Menschenverstand. Zum Teil wurden die Kapitel zu sehr gerafft. Im Kapitel "Luftschloss Riester-Rente & Co.", wurde versehentlich der Inhalt weggekürzt. Konzentration auf weniger Themen wäre vielleicht besser gewesen.

Der zweite Teil des Buches kommt dann zum im Titel genannten Thema (ca. die Hälfte von 300 S.). Aber auch hier werden im Kapitel "Bausteine fürs Portfolio: Fonds und Märkte" alle erdenklichen Fondsarten: vom Medienfonds zur Geothermie, eher oberflächlich abgegrast. Hätte sich doch der Autor auf die wichtigsten geschlossenen Fondsarten - meines Erachten sind das Immobilien und Schiffsfonds - beschränkt. Bei diesen hätte er in die Analyse der Geschäftsberichte sowie in rechtliche und steuerliche Aspekte einsteigen sollen. Gerade die bei geschlossenen Fonds so wichtigen steuerlichen Aspekte, findet man zu wenig. Was bei Schiffsfonds der "Unterschiedsbetrag" ist, habe ich zum Beispiel nirgendwo gefunden.

Wegen der vielen graphischen Schnörkel und auch wegen der lobenswert munteren Sprache sind die 300 Seiten bequem an einem verregneten Sonntag nachmittag zu schaffen. Kleine Ungereimtheiten an unwichtigen Seitenästen - zum Beispiel wird einer Stelle Benjamin Franklin mit ''Erfinder und US Präsident'' bezeichnet- gilt es mit einem Schmunzeln zu überlesen. Ob einem das Buch was bringt, hängt freilich davon ab, was man sucht.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 15, 2010 10:08 PM MEST


The Wisdom of Crowds
The Wisdom of Crowds
von James Surowiecki
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,95

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gewitztes Surfen..., 13. Januar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Wisdom of Crowds (Taschenbuch)
....durch eine Fülle von Material, Experimente und teilweise humorvolle Anekdoten mit denen Herr Surowiecki seine These, dass Gruppen bessere Entscheidungen treffen als Experten, überzeugend darlegt.

Anfangänglich mag es scheinen, dem Buch fehle jede Struktur. Es werden etliche Beispiele aneinander gereiht, die an sich nicht viel beweisen. Zum Einstieg ins Thema erzählt Herr Surowieki eine Geschichte in der eine Anzahl zufällig zusammen gekommen Personen im Mittel das Gewicht eines Ochsen besser einschätzten als erfahrene Viehhändler. Beispiele aus dem Bereich der experimentellen Wirtschaftswissenschaften (''Ein Professor fragt seine Studenten...'') sind vielleicht nicht jedermanns Sache. Einem mehrseitigen Gedankengang konnte ich ohne Kenntnis der American-Football - Regeln nur sehr mühsam folgen.

Mit der Zeit habe ich aber den roten Faden gefunden und finde, dass das Buch intelligent aufgebaut ist. Es erscheint naheliegend, dass in Problemfällen, in denen die Lösung nicht offensichtlich oder berechenbar ist, eine mit unterschiedlich denkenden Leuten zusammengesetzte Gruppe zu besseren Entscheidungen kommt; bessere als ein noch so sorgfältig ausgewählter ''Herr Oberschlau''. Im Arbeitsleben beobachte ich aber oft, dass wir, genau wie Hr. Surowiecki zum Schluß seines Buches treffend bemerkt, normalerweise jemanden wollen, auf den alle zeigen und sagen können: '' He made the decission''. Das Buch hilft mir solche Prozesse, die ich immer wieder mitbekomme und in denen ich auch drinstecke, zu verstehen.

Entscheidungsprozesse in Gruppen können auch elend verlaufen und es müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein, damit es nicht gnadenlos schief läuft. Durch ''the wisdom of crowds'' ist mir klarer geworden welche Bedingungen dies sind.

Der Markt ist auch ein Gruppenprozess und am Kapitalmarkt kommt es bekanntlich zu krisenhaften Blasen und Zusammenbrüchen. Surowiecki surft auch durch diese Thematik, wobei meiner Meinung nach derjenige, der sich speziell dafür interessiert, in anderen Werken mehr Substanz findet.


Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie (Uni-Taschenbücher S)
Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie (Uni-Taschenbücher S)
von Joseph A. Schumpeter
  Taschenbuch
Preis: EUR 22,90

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verblüffende Kehrtwendung, 9. August 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Schumpeters Stil kommt für heutige Wirtschaftswissenschaftler-Ohren etwas altertümlich daher und wer sich nicht speziell für ''Die Marxsche Lehre'' interessiert, sollte Schumpeters Rat im Vorwort beherzigen und Kapitel 1 bis 4 überspringen.

Danach stellt Schumpeter sehr wohlwollend die Errungenschaften des Kapitalismus dar, der trotz immer wiederkehrender Krisen eine ungeheure Steigerung des Wohlstands der Massen ermöglichte. Gerade die Armen haben vom Kapitalismus profitiert. Ein feudaler Aristokrat, der genug Geld hatte um Diener und Kerzenleuter zu bezahlen, wird das dank Kapitalismus allgemein verfügbar gewordene elektrische Licht weitaus weniger schätzen als ein Arbeiter. Dem ''Prozess der schöpferischen Zerrstörung'' folgend, sorgen im Kapitalismus wagemutige Unternehmer, ohne etwas anderes anzustreben als ihrem Profit, dafür, dass veraltete Produktionsmethoden, Produkte und Organisationsformen durch neue ersetzt werden. In einer zunächst verblüffenden argumentativen Kehrtwendung kommt jedoch Schumpeter zu dem Schluss, dass sich dieser Prozess irgendwann totlaufen wird. Deshalb verliert der Kapitalismus gewissermaßen seine Daseinsberechtigung und wird dann durch Sozialismus ersetzt.

Im Laufe der kapitalistischen Entwicklung werden nur wenige die Märkte monopolisierende Großunternehmen übrig bleiben. Das ist auch gut so, weil gerade dadurch die Kostenvorteile durch Massenproduktion am wirkungsvollsten genutzt werden. Dem Modell der vollständigen Konkurrenz entsprach der Kapitalismus, so Schumpeter, ohnehin nie. Diese Großunternehmen werden nicht dem ''bourgoisen'' Ideal einer vom Eigentümer geführten Unternehmung entsprechen, sondern bürokratisierte Aktiengesellschaften sein, deren Chefs im Angestelltenverhältnis stehen und das Geld anderer Leute verwalten. Profitträchtige Investitionsgelegenheiten schwinden, technischer Fortschritt wird planbar und nur noch in bürokratisierten Entwicklungsabteilung der Monopolunternehmen stattfinden. Der Kapitalismus wird schließlich ohne viel Federlesen durch eine sozialistische Planwirtschaft ersetzt, die frei von krisenhaften Konjunkturschwankungen und Depressionen ist.

Im 1942 verfassten Nachwort äußert er die Vermutung, dass durch die kriegswirtschaftlichen Maßnahmen die Fahrt zum Sozialismus überall, auch in den USA, rasant beschleunigt wird. Diese sozialistische Zivilisation wird aber nicht so aussehen wovon orthodoxe Sozialisten träumen, sondern sehr viel wahrscheinlicher faschistische Züge zeigen.

Im letzten Teil entwickelt Schumpeter ''eine andere Theorie der Demokratie'' die er der ''klassischen Lehre der Demokratie'' gegenüberstellt. Diese ''andere Theorie der Demokratie'' gab vielleicht den entscheidenden Anstoß für das, was heute ''Neue Politische Ökonomie'' genannt wird. Ich fand diesen Abschnitt neben dem bekannten ''Prozess der schöpferischen Zerrstörung'' den interessantesten Teil des Buchs.

Wie wir heute wissen, haben sich die Dinge in entscheidenden Punkten - wohl eher zum Glück - nicht so entwickelt, wie es Schumpeter vorhergesehen hat. Er unterschätzte massiv die Kräfte des Wettbewerbs, der auch dann wirkt, wenn nur wenige große Unternehmen gegeneinander konkurieren. Außerdem kommen viele bahnbrechenden Neuerungen nicht geplant aus den Entwicklungsabteilungen der Großkonzerne, sondern ungeplant aus vielen kleinen "start-ups".

Nachdem ich mich an die schumpetersche Rhetorik gewöhnt hatte, fand ich in dem Buch viele interessante Ideen. Es ist auch kein ''Ideen - Sammelsurium''. Die einzelnen Teile passen gut zusammen. Die Kehrtwendung zum Sozialismus hat mich nicht wirklich überzeugt, aber viele seiner Analysen sind in sich stimmig.


Der Euro: Die geheime Geschichte der neuen Weltwährung
Der Euro: Die geheime Geschichte der neuen Weltwährung
von David Marsh
  Gebundene Ausgabe

15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Politiker Spielwiese, 26. Juni 2009
Wer befürchtet man müsse wirtschaftswissenschaftliche Fachkenntnis mitbringen um die Werdensgeschichte des Euro zu verstehen wird durch David Marshs Buch auf unterhaltsame Weise eines besseren belehrt. Es waren politische Gründe die zur gemeinsamen Währung führten. Das Buch liest sich trotz oder gerade wegen seiner detailierten Wiedergabe der Ereignisse und Hintergründe beinahe wie ein politischer Thriller.

Marsh setzt mit dem Goldstandard in der Zeit vor dem ersten Weltkrieg ein, geht dann gerafft und aufs wesentliche konzentriert weiter in das System von Bretton Woods, das Anfang der siebziger Jahre zusammenbrach. Danach folgen chronologisch die bis in die neunziger Jahre reichenden Versuche (Europ. Währungsschlange, EWS) Kursschwankungen innerhalb der wichtigsten europäischen Währungen einzudämmen, die aber regelmäßig zu krisenhaften Abwertungen der schwachen Währungen (insbes. Franc, Pfund & Lira) gegenüber der immer stärker werdenden DM führten.

Marsh zitiert Mitterand, der die DM als eine Art Ersatz der Deutschen für die fehlende Nuklermacht bezeichnet und den franz. Außenminister Attali der von der DM als der ''deutschen Atombombe'' spricht. Die DM wird, zeigt Marsh, zum Anker des Europäischen Währungssystems (EWS) was eine Dominanz desselben durch die Bundesbank zur Folge hat. Diese Dominanz führt zu scharfer Kritik aus den Ländern mit schwacher Währung.

Nach dem Fall der Mauer wächst vor allem in Frankreich die Furcht vor einem wieder erstarkten vereinigten Deutschland. Marsh erläutert wie das Eingehen der Regierung Kohl auf die in Deutschland unpopuläre Währungsunion der politische Preis für die Unterstützung der Wiedervereinigung seitens der übrigen EU-Länder insbesondere Frankreichs ist.

Marsh bleibt wohlwollend neutral und hütet sich ein eigenes Urteil über Sinn und Zukunft des Euro zu äußern. Er gibt aber schon kritische Einschätzungen zum Beispiel von Allan Greenspan oder Milton Friedman wieder. Mit genüßlicher Ironie zeigt Marsh, dass sich die mit der Währungsunion verfolgten politischen Ziele im Nachhinein als irrelevant darstellten. Die Wiedervereinigung hat keineswegs zu einer deutschen Dominanz geführt, die durch den Euro einzudämmen gewesen wäre, sondern hat Deutschland eindeutig wirtschaftlich geschwächt. Der zum Euro hoch festgezurrte Wechselkurs der DM verstärkte anfangs die deutsche Wachstumsschwäche zusätzlich. Länder mit vormals schwacher Währung wurden dagegen wegen der auf das niedrige deutsche Niveau gefallenen Zinsen gepuscht.

Im letzten fünftel des Buches zeichnet Marsh ein verhalten optimistisches Bild zur Zukunft des Euro. Die Euro-Länder sind wirtschaftlich nicht zusammengewachsen. Der deutsche Überschuss im Handel mit denjenigen Euro-Ländern, deren frühere Währung regelmäßig schwächelte, wuchs auf ein Vielfaches. Defizit Länder haben jetzt jedoch nicht mehr die Möglichkeit durch eine Abwertung ihre Wettbewerbsfähigkeit wieder herzustellen. Andererseits hätte ein Verlassen des Eurogebiets gerade für schwache Länder unvorhersehbare und ganz sicher fatale Folgen.

Wer technische Details zur Logistik und Organisation der Währungsunion oder der Arbeitsweise der EZB sucht wird in Marshs Buch weniger fündig. Der größte Teil beschreibt die byzantinischen politischen Winkelzüge ohne die es nie zum Euro gekommen wäre. Marsh tut dies humorvoll in bester britischer Historiker-Tradition.


The Euro: The Politics of the New Global Currency
The Euro: The Politics of the New Global Currency
von David Marsh
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 25,53

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Politiker Spielwiese, 21. Juni 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer befürchtet man müsse wirtschaftswissenschaftliche Fachkenntnis mitbringen um die Werdensgeschichte des Euro zu verstehen wird durch David Marshs Buch auf unterhaltsame Weise eines besseren belehrt. Es waren politische Gründe die zur gemeinsamen Währung führten. Das Buch liest sich trotz oder gerade wegen seiner detailierten Wiedergabe der Ereignisse und Hintergründe beinahe wie ein politischer Thriller.

Marsh setzt mit dem Goldstandard in der Zeit vor dem ersten Weltkrieg ein, geht dann gerafft und aufs wesentliche konzentriert weiter in das System von Bretton Woods, das Anfang der siebziger Jahre zusammenbrach. Danach folgen chronologisch die bis in die neunziger Jahre reichenden Versuche (Europ. Währungsschlange, EWS) Kursschwankungen innerhalb der wichtigsten europäischen Währungen einzudämmen, die aber regelmäßig zu krisenhaften Abwertungen der schwachen Währungen (insbes. Franc, Pfund & Lira) gegenüber der immer stärker werdenden DM führten.

Marsh zitiert Mitterand, der die DM als eine Art Ersatz der Deutschen für die fehlende Nuklermacht bezeichnet und den franz. Außenminister Attali der von der DM als der ''deutschen Atombombe'' spricht. Die DM wird, zeigt Marsh, zum Anker des Europäischen Währungssystems (EWS) was eine Dominanz desselben durch die Bundesbank zur Folge hat. Diese Dominanz führt zu scharfer Kritik aus den Ländern mit schwacher Währung.

Nach dem Fall der Mauer wächst vor allem in Frankreich die Furcht vor einem wieder erstarkten vereinigten Deutschland. Marsh erläutert wie das Eingehen der Regierung Kohl auf die in Deutschland unpopuläre Währungsunion der politische Preis für die Unterstützung der Wiedervereinigung seitens der übrigen EU-Länder insbesondere Frankreichs ist.

Marsh bleibt wohlwollend neutral und hütet sich ein eigenes Urteil über Sinn und Zukunft des Euro zu äußern. Er gibt aber schon kritische Einschätzungen zum Beispiel von Allan Greenspan oder Milton Friedman wieder. Mit genüßlicher Ironie zeigt Marsh, dass sich die mit der Währungsunion verfolgten politischen Ziele im Nachhinein als irrelevant darstellten. Die Wiedervereinigung hat keineswegs zu einer deutschen Dominanz geführt, die durch den Euro einzudämmen gewesen wäre, sondern hat Deutschland eindeutig wirtschaftlich geschwächt. Der zum Euro hoch festgezurrte Wechselkurs der DM verstärkte anfangs die deutsche Wachstumsschwäche zusätzlich. Länder mit vormals schwacher Währung wurden dagegen wegen der auf das niedrige deutsche Niveau gefallenen Zinsen gepuscht.

Im letzten fünftel des Buches zeichnet Marsh ein verhalten optimistisches Bild zur Zukunft des Euro. Die Euro-Länder sind wirtschaftlich nicht zusammengewachsen. Der deutsche Überschuss im Handel mit denjenigen Euro-Ländern, deren frühere Währung regelmäßig schwächelte, wuchs auf ein Vielfaches. Defizit Länder haben jetzt jedoch nicht mehr die Möglichkeit durch eine Abwertung ihre Wettbewerbsfähigkeit wieder herzustellen. Andererseits hätte ein Verlassen des Eurogebiets gerade für schwache Länder unvorhersehbare und ganz sicher fatale Folgen.

Wer technische Details zur Logistik und Organisation der Währungsunion oder der Arbeitsweise der EZB sucht wird in Marshs Buch weniger fündig. Der größte Teil beschreibt die byzantinischen politischen Winkelzüge ohne die es nie zum Euro gekommen wäre. Marsh tut dies humorvoll in bester britischer Historiker-Tradition.


The Future of Liberalism
The Future of Liberalism
von Alan Wolfe
  Gebundene Ausgabe

5.0 von 5 Sternen Tiefschürfendes über Liberalismus, 17. Mai 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Future of Liberalism (Gebundene Ausgabe)
''Liberalismus'' bezeichnet sehr verschiedene politische Konzepte und diese haben - so scheint es - wenig miteinander gemeinsam. In den USA werden darunter Befürworter einer aktiven Bundesregierung und eines Ausbaus des Sozialstaats verstanden, die ihre politische Heimat eher ''links'', in der Demokratischen Partei haben. Hingegen gehören in Europa Liberale als Anhänger einer freien Marktwirtschaft eher zur politischen Rechten.

Alan Wolfe arbeitet sehr eindrücklich das Gemeinsame und das Trennende der unterschiedlichen Vorstellungen von ''Liberalismus'' heraus. Dabei ist er selbst am treffendsten als ein Liberaler nach dem US Verständnis zu charakterisieren.

Wolfes Stärken liegen dort, wo es in die Tiefe geht. Zum Beispiel in den Abschnitten in denen er die liberale Philosophie Kants den nicht liberalen Anschauungen von Rousseau gegenüberstellt. Ausgiebig Untersucht er die Romantik, insbesondere auch deren deutsche Vertreter wie Fichte und Herder und zeigt wie nationalistisch und genau das Gegenteil von liberal diese Strömungen waren.

Zur liberalen Substanz gehört für Wolfe nicht nur ''Freiheit'' (liberty) sondern ebenso Gleichheit ''equality''. Bei Letzterem, der Gleichheit, treten Unterschiede zwischen den liberalen Ausrichtungen zu Tage. Hier muss sich Wolfe mit der ''klassisch Liberalen'' Sichtweise auseinandersetzen, die in den USA ''libertarian'' genannt wird.

Konsens ist, dass jeder gleiche Rechte haben muß: Die Gleichheit vor dem Gesetz. Auch das Konzept der Chancengleichheit (engl.: ''Equality of Opportunity'' ) wird allgemein von Liberalen geteilt. Gestritten wird darüber, ob und in welchem Sinne auch das Ergebnis der Aktivitäten der freien Individuen gleich sein soll, insbesondere ob Einkommens-Gleichheit ein liberales Ziel ist. Für Wolfe ist das so. Meiner Ansicht nach argumentiert Wolfe im Kapitel ''Unausweichlichkeit der Gleichheit'' (engl.: ''Equality's Inevitability'') nicht überzeugend gegen Milton Friedmans Ansicht, dass ''Gleicheit im Ergebnis'' (engl.: "equality of outcomes''), im Gegensatz zur Chancengleichheit, weder erreichbar noch wünschenswert ist. Dass Gleichheit der Einkommen eine kraftvolle politische Idee und im allgemeinen fortschrittlich gewesen ist, heißt nicht unbedingt, dass die Maßnahmen um dieses Ziel zu erreichen, so wie beabsichtigt wirken. Es wurde mir auch nicht klar in welchem Sinne Wolfe "Gleichheit" als etwas Unausweichliches ansieht. Die Einkommen sind in den letzten Jahren in vielen Ländern keineswegs gleicher geworden am allerwenigsten in den USA, wie ein anderer US liberaler Paul Krugman in ''The Conscience of a Liberal'' eindrücklich darstellt.

Am Beispiel der inkompetent agierenden Regierung von Präsident G. W. Bush während der Flutkatastrophe in New Orleans möchte Wolfe zeigen, warum Konservative nicht regieren können. Demnach haben Konservative Regierungen, da sie für ''Small Government''eintreten und möglichst viel Kompetenzen von der Bundesregierung auf die Einzelstaaten übertragen wollen, den Katastrophenschutz des Bundes systematisch abgebaut und mit einer unfähigen Führung besetzt. Nun haben wir ja auch in Deutschland eine Kommission, die sich mit der Reform des Föderalismus beschäftigt. Wenn immer mehr Kompetenzen und Aufgaben von Kommune oder Land nach Berlin und Brüssel abwandern, heißen das hierzulande auch Liberale nicht durchgehend gut. Wolfe zeigt nicht, warum das in den USA anders sein soll. Aus meiner Sicht hat er Einzelfälle herausgegriffen, die keine allgemeingültigen Schlußfolgerungen erlauben.

Es ist vielleicht unausweichlich, dass in einem so reichhaltigen Buch ein paar Holprigkeiten auftreten. Im Großen und Ganzen hat Wolfe ein schönes Werk geschaffen, das durchaus Liberalismus verstehen hilft. Hervorheben möchte ich Wolfes Gedanken über Religionsfreiheit, in der er auch die positive Freiheit zur Religion betont. Wer glaubt die Gründe für Redefreiheit (engl.: free speech) sind eine einfache und klare Sache wird im Abschnitt, in dem die unterschiedlichen Positionen der US Verfassungsrichter Oliver Wendell Holmes und Luis D. Brandeis (beides Liberale) gegenübergestellt werden, neues lernen.

Nach Wolfe hat der Liberalismus im 20 Jahrhundert nicht die Richtung des ''klassischen Liberalismus'' eingeschlagen. Es reicht nicht allein gelassen zu werden. Ich muß auch in die Lage versetzt werden, die Ziele, die ich mir für mich gewählt habe, erreichen zu können. Wenn dazu Eingriff einer starken Regierung nötig sind, dann soll es so sein.


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