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Rezensionen verfasst von
mic

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Der kalte Saphir: Auf den Spuren eines Mordfalls im Musikbusiness
Der kalte Saphir: Auf den Spuren eines Mordfalls im Musikbusiness
von Michael Düblin
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,90

4.0 von 5 Sternen Ein tolles Buch mit einer nervigen und einer faszinierenden Hauptfigur, 24. Juni 2016
Die Karriere der Band „Klarstein“ schien Anfang der 80er Jahre nichts aufhalten zu können – bis Sänger Jerome im Tonstudio der Bandvilla erschossen wurde. Nach Jahrzehnten bricht Tontechnikerin Sebastian Winter der Musikjournalistin Jule Sommer ein Interview. Er will reden und lässt sich versichern, dass wirklich seine komplette Geschichte lückenlos veröffentlicht wird. Und irgendwann ist Jule sich nicht mehr sicher, ob es wirklich nur noch um ein Interview geht oder ob sie der Beichte eines Mörders zuhört.

Das Buch ist in einem guten Stil geschrieben, es lässt sich gut lesen. Die Spannung baut sich fast unmerklich immer weiter auf, und irgendwann kommt der Punkt wo man einfach nur schnell weiter lesen möchte, um herauszufinden, was damals geschah. Dabei gibt es parallele Erzählstränge, einmal ist da die Situation des Interviews im Jahr 2015, dann die Bandgeschichte Ende der 70er/ Anfang der 80er Jahre, und es gibt eine Geschichte, die sich wenige Monate vor dem Interview ereignete. Die beiden Figuren Jule Sommer und Sebastian Winter sind eher gegensätzlich. Mir persönlich geht die Journalistin von der ersten Seite an furchtbar auf die Nerven und ich finde sie einfach nur unsympathisch. Sebastian Winter ist sehr vielschichtig, und reagiert oft sehr unerwartet, alleine darum finde ich ihn sehr faszinierend. Ich gebe zu, dass sein Verhalten anfangs oft schon psychopathisch auf mich wirkt. Trotzdem hat er dabei etwas Anziehendes, was den Leser ebenso wie Jule Sommer bis zum Ende hin fasziniert. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, und es ist mir sogar bis in meine Träume „nachgelaufen“. Doch die Journalistin war für mich in dem Buch wirklich ein Punkt, der mir das Lesevergnügen etwas verdorben hat.


Willkommen in Night Vale
Willkommen in Night Vale
von Joseph Fink
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

4.0 von 5 Sternen Unterhaltsamer Ausflug nach Night Vale, 16. Juni 2016
Rezension bezieht sich auf: Willkommen in Night Vale (Gebundene Ausgabe)
Night Vale ist eine kleine Stadt mitten in der Wüste, irgendwo in Amerikas Südwesten. Der Radiosender warnt vor gefährlichem Wissen, es gibt Engel (die es nicht geben darf), Geister und andere Kreaturen neben normalen Menschen. Eine Stadt, anders als andere Städte. In dieser Stadt gibt es auch ein Pfandhaus, dass die ewig 19-jährige Jackie Fierro betreibt. An einem Abend will sie gerade das Pfandhaus schließen, als ein Mann vor ihr steht und einen Zettel verpfänden will. Es stehen nur zwei mit Bleistift geschriebene Worte darauf: „King City“. Trotz ihres schlechten Gefühls nimmt sie den Zettel an – und wird ihn dann nicht mehr los. Um das Rätsel zu lösen, macht sie sich auf die Suche nach der Lösung. Dabei trifft sie immer wieder auf Diane Crayton, die ebenfalls etwas zu suchen scheint.

Wie ich im Vorwort und dem der Geschichte vorhergehenden Interview gelesen habe, beruht „Night Vale“ auf einem erfolgreichen Podcast der beiden Autoren. Den kenne und kannte ich nicht, hatte aber trotzdem keinerlei Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzufinden. Der Schreibstil unterscheidet sich von anderen Büchern und teilweise wird der Leser direkt angesprochen. Mir hat diese ungewöhnliche Stadt gut gefallen, ebenso wie die beiden weiblichen Hauptcharaktere. Ich würde schnell „heimisch“ in Night Vale,und die aufregende Suche nach dem Rätsel von „King City“ hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Die einzelnen Personen und Persönlichkeiten werden sehr gut dargestellt. Besonders amüsiert habe ich mich über die Schilderungen bestimmter Berufsbilder oder auch Institutionen, die teilweise genau gegensätzlich zu dem sind, was wir in unserer Welt gewohnt sind.

Ich habe mich beim Lesen gut amüsiert, weiß aber nicht, ob es mir bei einer Fortsetzung nicht irgendwann zu überdreht wäre.


Die Reise der Amy Snow
Die Reise der Amy Snow
von Tracy Rees
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

5.0 von 5 Sternen Wunderschön, und nicht nur für Fans historischer Romane, 14. Juni 2016
Rezension bezieht sich auf: Die Reise der Amy Snow (Broschiert)
Im Januar 1831 findet die achtjährige englische Adlige Aurelia Vennaway ein neugeborenes Baby im Schnee. Sie nennt das Kind Amy Snow und besteht darauf, dass es im Haushalt aufwächst, und so wird Amy sobald sie alt genug ist eine Angestellte auf Hatville Court. Zwischen den beiden Mädchen entwickelt sich eine Freundschaft, doch der Rest der Familie lehnt Amy ab. Als Aurelia sehr jung stirbt, ist die jetzt siebzehnjährige Amy auf sich alleine gestellt. Doch Aurelia hat ihr ein letztes Geschenk hinterlassen. Eine Reihe Briefe schicken Amy auf eine Schatzsuche durch England.

Das Buch ist um es kurz zu sagen, einfach wunderschön! Ein toller Schreibstil, liebevoll gestaltete Personen und Charaktere und eine tolle Geschichte, die einen auf der ersten Seite packt und bis zum Ende nicht mehr loslässt. Es hat damit also eigentlich alles, was ein gutes Buch braucht. Ich selber bin eigentlich kein großer Freund historischer Romane, habe aber das viktorianische Zeitalter mittlerweile für mich entdeckt. Und dieses Buch passt nicht nur zeitlich in mein Leseschema. Es ist auch ein Buch mit weiblichen Protagonisten, die nicht in das traditionelle Frauenbild der Zeit passen, sondern ihren eigenen Kopf haben und sich für ihre eigenen Rechte und ihre Wünsche einsetzen. Wichtig für mich ist, es ist auch keine Liebesschnulze. Es geht vielmehr um Traditionen, die hinterfragt und gebrochen werden. Um Freundschaft auch über die Grenzen der bestehenden Konventionen hinaus. Und um Geheimnisse, die zwischen Freundinnen stehen können. Insgesamt ist es ein fantastisches Buch, und das nicht nur für Liebhaber historischer Romane. Ich hoffe, dass es bald etwas Neues von der Schriftstellerin gibt.


A wie B und C
A wie B und C
von Alexandra Kleeman
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 21,90

2.0 von 5 Sternen Leider gar kein Buch für mich, 2. Juni 2016
Rezension bezieht sich auf: A wie B und C (Gebundene Ausgabe)
A ist eine hübsche junge Frau. Sie hat eine Mitbewohnerin namens B, die unbedingt so aussehen möchte wie A. Außerdem hat sie einen Freund namens C. Auch wenn es nach außen nach einem relativ normalen Leben und einer etwas langweiligen, unkomplizierten Beziehung aussieht, fühlt sich A immer unwohler. Die zunehmende Ähnlichkeit von B sorgt dafür, dass sie sich beklommen fühlt. C ist ihr bei ihren Problemen auch keine Hilfe, da seine Vorstellung einer Beziehung hauptsächlich aus gemeinsamen Fernsehen besteht. A versucht auszubrechen und landet in einer seltsamen Gemeinschaft.

Ich habe mich selten so zwingen müssen, ein Buch zu Ende zu lesen. Mein Antrieb war vor allem, dass ich es dann endlich hinter mir habe. Es fängt bereits damit an,dass ich den Schreibstil sehr anstrengend finde und mich bis zum Ende nicht damit anfreunden oder auch nur daran gewöhnen konnte. Woran es genau liegt, kann ich nicht einmal sagen. Vielleicht war es auch einfach die Kombination mit dem für mich teils langweiligem, teils absolut sinnlosem Inhalt des Buches. Die Grundidee des Klappentextes, dass jemand versucht, die attraktive Mitbewohnerin zu kopieren, fand ich interessant. Leider war es aber nur ein geringer Teil des Buches. Auch die sogenannte Beziehung zu C war einfach nur langweilig. Obwohl – Beziehung? Kann man das so nennen? Die pseudopsyschologischen Erklärungen von C waren für mich der Anfang vom Impuls, das Buch einfach wegzulegen. Um jetzt nicht weiter den Inhalt zu verraten, muss ich mich darauf beschränken zu sagen, dass mir As Entwicklung im zweiten und speziell im dritten Teil dann den Rest gegeben hat und mich in der Entscheidung bestätigt hat, dass Buch einfach nur schrecklich zu finden, und mir den Unsinn nicht mehr zu geben. Im Übrigen hat das Buch wenig mit dem auf dem Klappentext erwähnten „Obsession, perfekt zu sein“ zu tun. Und dass B und C überhaupt etwas von As Verschwinden bemerken, war im Buch auch nicht zu finden. Insgesamt leider gar nicht mein Fall.


Urs Meier: Mein Leben auf Ballhöhe
Urs Meier: Mein Leben auf Ballhöhe
von Urs Meier
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Biographie eines der besten Schiedsrichter, 2. Juni 2016
Urs Meier – ein Fußballfan kennt ihn vielleicht als Schiedsrichter (der Ballack mit seiner gelben Karte die Teilnahme am WM-Finale 2002 verwehrte), spätestens als ZDF-Experte für die Meisterschaften dürfte er aber den meisten ein Begriff sein. In seiner Schiedsrichterkarriere brachte er es auf 883 Spiele, und hat sich den Ruf eines erstklassigen Schiedsrichters erarbeitet. Er kennt die schönen Seiten des Schiedsrichterberufs, aber auch die negativen Seiten wie Pfiffe gegen sein Entscheidungen und sogar Morddrohungen.

Als Fußballfan ist mir Urs Meier natürlich ein Begriff gewesen, und das schon bevor er beim ZDF mit Jürgen Klopp und Johannes B. Kerner moderierte. Und da ich außerdem gerne Biographien lese, war das Buch sozusagen ein Muss! Es hat sich gelohnt. Das Buch beschreibt nicht nur den Werdegang eines herausragenden Schiedsrichters. Es zeigt auch, wie komplex die Anforderungen an den Unparteiischen und sein Team im modernen Profi-Fußball sind. Urs Meier erzählt über seine Ambitionen im Fußball, die mangels Talent zu seiner Ausbildung zum Schiedsrichter führten, um dem Fußball so nah wie möglich zu bleiben. Er berichtet über einzelne Stufen auf seinem Weg in die oberste Schiedsrichterliga, und macht sie an Hand kleiner, interessanter Anekdoten aus seiner Karriere anschaulich. Überhaupt sind seine kleinen Erzählungen über Szenen in einzelnen Partien oder mit bestimmten Personen sehr schön in den Gesamttext eingebettet, sind aber jede einzelne für sich auch absolut lesenswert. Viel Wert legt er auch darauf mit seinen Erzählungen zu belegen, warum er sich für die Etablierung von professionellen Schiedsrichtern im Gegenteil zu dem heutigen System ausspricht. Abgerundet wird das Buch durch zwei Gastkommentatoren von Schiedsrichterkollegen und einem schönen Vorwort von Jürgen Klopp. Ein interessantes Buch, nicht nur für Hardcore-Fußballfans.


Vier Zimmer, Küche, Boot: Das Hausbootabenteuer
Vier Zimmer, Küche, Boot: Das Hausbootabenteuer
von Uta Eisenhardt
  Broschiert
Preis: EUR 22,90

4.0 von 5 Sternen Toller und informativer Bericht über das Leben auf einem Hausboot, 2. Juni 2016
Im Buch „Vier Zimmer, Küche, Boot“ berichtet Uta Eisenhardt über das Leben ihrer Familie auf einem Hausboot in Berlin. Dabei dient das Hausboot nicht als Feriendomizil sondern als dauerhafter Wohnsitz. Angefangen von Bootskauf und der immer wieder aktuellen Suche nach einem Liegeplatz bis hin zu den alltäglichen Herausforderungen und Kuriositäten, die im Laufe der Zeit auf die Familie hereingebrochen sind, alles wird offen, aber humorvoll verpackt von der Autorin erzählt.

Mir hat das Buch gut gefallen, der Schreibstil war gut lesbar und unterhaltsam. Ich mag zwar Wasser und große Schiffe, könnte mir das dauerhafte Wohnen auf einem Hausboot aber nicht unbedingt vorstellen. Trotzdem fand ich das Thema des Buches sehr interessant. Die ganzen behördlichen Hürden, die Schwierigkeiten einen dauerhaften Liegeplatz zu finden, die Probleme bei der Renovierung – das sind alles Themen, die ich mit dem Kauf und Besitz eines Hausboots nicht unbedingt in Verbindung gebracht hätte. Schön fand ich auch die Beispiele anderer Hausbootbesitzer, so dass es nicht nur eine einseitige Sicht auf die Erfahrungen nur einer Familie zeigt. Gut gefallen haben mir auch die Tipps, sowohl im fließenden Text als auch als Anhang in einem Register zusammengefasst. Ich könnte mir gut vorstellen, dass diese Tipps auch für Hausbooturlauber zum Teil gut verwendbar sind. Etwas unangenehm fand ich nur den Einband, der auf mich unangenehm anzufassen war – aber das ist ja persönliches Empfinden und hat nichts mit dem guten Inhalt zu tun.

Insgesamt ein tolles Buch mit vielen Informationen, dass mich gut unterhalten hat, obwohl es mich thematisch eigentlich überhaupt nicht betrifft.


Die Birken wissen's noch: Roman
Die Birken wissen's noch: Roman
von Lars Mytting
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende Verknüpfung einer Familiengeschchte mit historischen Ereignissen, 2. Juni 2016
Edvard wächst bei seinem Großvater Sverre, einem wortkargen, eigenbrötlerischen Mann, auf einem abgelegenen Bergbauernhof in Norwegen auf. Seine Eltern starben, als er drei Jahre alt war. Edvard hat nur vage Erinnerungen an sie, und um ihren Tod wird ein großes Geheimnis gemacht. Nach dem Tod seines Großvaters versucht Edvard hinter das Geheimnis zu kommen, und stößt dabei auf den Bruder seines Großvaters, Einar, der irgendwie in dieses Geheimnis verwickelt zu sein scheint – und um den es offenbar selber Geheimnisse gibt. Was steckt zum Beispiel hinter dem Sarg, den er bereits vor langer Zeit für seinen Großvater hinterlassen hat – zu einer Zeit, als er offiziell schon lange tot war? Die Suche nach seiner Vergangenheit führt Edvard in verschiedene Länder und zu mehreren bedeutsamen Ereignissen quer durch das vergangene Jahrhundert.

Ein tolles Buch! Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, und bei den Beschreibungen des norwegischen Hofes habe ich ständig darauf gewartet, dass gleich die Musik angeht und skandinavische Volksweisen gespielt werden. Aber auch die Beschreibungen der anderen Orte hat mir sehr gefallen. Die Reise von Edvard und die verschiedenen Länder ist sehr gut und spannend beschrieben. Die Verknüpfung historischer Ereignisse mit der Familiengeschichte ist sehr gut gelungen. Auch die auftretenden Charaktere werden im Laufe des Buches immer differenzierter beschrieben und es macht Spaß, immer neue Ereignisse und Eigenschaften zu entdecken. Es ist ein Buch, dass man nicht mehr aus der Hand legt, und dass trotz einer Fülle von Informationen den Leser damit nicht überfordert, sondern logisch aufeinander aufbaut. Auch die Veränderung Edvards durch die Aufarbeitung der eigenen Familiengeschichte wird sehr schön beschrieben. Es macht sehr viel Spaß, Edvard auf seiner Reise zu begleiten und dabei tief in seine Geschichte einzutauchen. Eine tolle Lektüre, die ich wärmstens empfehle.


Liebe, Macht und rote Rosen
Liebe, Macht und rote Rosen
von Brigitte Teufl-Heimhilcher
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr schönes Buch für einen entspannten Leseabend, 2. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Liebe, Macht und rote Rosen (Taschenbuch)
Bei einem mysteriösen Autounfall des Sozialministers wird seine Kabinettschefin seine Nachfolgerin. Leicht macht sie sich die Entscheidung nicht, da sie dem Kanzler einmal nahe stand. Doch sie hofft, mit ihrer Art mehr Ehrlichkeit in die Politik bringen zu können. Kurz nach Amtsantritt bekommt sie Unterlagen zugespielt, die den Autounfall noch mysteriöser erscheinen lassen, und die einige Leute in Bedrängnis bringen könnten. Sybille beschließt sich um die Sache zu kümmern. Sie führt aber nicht nur einen Kampf gegen ihre politische Gegner, auch die Mitglieder des eigenen Lagers und der Kanzler machen ihr das Leben schwer. Dazu kommen noch die üblichen Probleme mit ihrer pubertierenden Tochter und die Sorgen um ihren Vater. Zum Glück findet sie Unterstützung beim Chefredakteur einer Zeitung, der sie nicht nur bei den Ermittlungen unterstützt.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die einzelnen Personen sind sehr gut beschrieben, selbst Nebencharaktere sind unverkennbar dargestellt. Die Geschichte ist eine gute Mischung aus Politik, Liebesgeschichte und einem Hauch von Krimi. Die Teile halten sich dabei die Waage, und fügen sich zu einer harmonischen Geschichte zusammen. Gut gefallen hat mir die Beschreibung des politischen Alltags, es wird einmal beschrieben, wie schwer es manchmal für einen Politiker sein kann, seine eigenen Überzeugungen nicht aufzugeben und wie oft man Kompromisse schließen muss. Es hat mich von Anfang bis Ende gut unterhalten. Ich muss aber zugeben, dass ich es mir alleine vom Titel her nicht gekauft hätte, weil ich darunter eine reine Liebesgeschichte erwartet hätte. Zum Glück wurde es mir als Gesellschaftsroman vorgestellt, und ich freue mich, dass ich das tolle Buch so entdecken konnte.


The other Girl: Du kannst niemals ganz entkommen
The other Girl: Du kannst niemals ganz entkommen
von Maggie Mitchell
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessant geschrieben, gut zu lesen, 2. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Lois und Carly May sind 12 als sie entführt werden. Einen Sommer werden sie gefangen gehalten und Freunden sich dabei an. Doch der Kontakt bricht nach ihrer Befreiung ab. Zwanzig Jahre später ist Lois Literaturprofessorin und Autorin. Carly May ist eine wenig erfolgreiche Schauspielerin. Sie bekommt ein Drehbuch zu einem Film, der ihre und Lois' Geschichte erzählt.

Ich hatte eine Leseprobe des Buches und fand die Geschichte interessant. Besonders gerne mag ich die abwechselnd aus Lois' und Carly Mays Sicht geschriebenen Kapitel, durch die man immer mehr über die Personen, das aktuelle Leben, aber auch ihre Geschichte vor, nach und während der Entführung erfährt. Beide werden durch unterschiedliche Ereignisse wieder mit dem Thema konfrontiert und so verbinden sich ihre Leben wieder. Die Geschichte ist gut geschrieben, die Handlung ist interessant und spannend in ihrer Entwicklung. Ein Buch, dass ich gerne empfehle.


Romeo und Romy: Roman (insel taschenbuch)
Romeo und Romy: Roman (insel taschenbuch)
von Andreas Izquierdo
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

5.0 von 5 Sternen Schöne Geschichte mit liebenswerten Charakteren, 2. Juni 2016
Romy ist eigentlich Schauspielerin, doch zuletzt arbeitete sie nur als Souffleuse. Dann verliert sie ihren Job. Zeitgleich erhält sie die Nachricht vom Tode ihrer Großmutter und kehrt daher in ihr kleines Heimatdorf zurück. Dort leben nur noch alte Leute, und die haben nur noch ein Ziel: einen der beiden verbleibenden Plätze auf dem örtlichen Friedhof zu ergattern. Denn danach wird man im Nachbardorf beerdigt, und das ist bei der Rivalität der Orte zueinander undenkbar. Romy beschließt daher, ein viktorianisches Theater zu bauen und mit den Bewohnern des Dorfes „Romeo und Julia“ aufzuführen. Unterstützung erhält sie von ihrem ehemaligen Schauspielkollegen Ben. Dessen bisheriger Erfolg bestand allerdings hauptsächlich darin, in einem Werbespot den „Frischedoktor“ zu spielen.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Romy ist eine sehr sympathische Person, die man einfach von der ersten Seite an mögen muss. Doch auch die alten Leute aus ihrem Heimatdorf sind alle auf ihre persönliche Art und mit all ihren Schrullen und Eigenarten sehr liebenswert. Ich bin kein Fan von Liebesgeschichten und auch nicht unbedingt ein Freund von solchen humorvollen Erzählungen. Das Buch hat mir trotzdem sehr gut gefallen. Die integrierte Liebesgeschichte ist nicht das dominante Thema der Geschichte, sondern fügt sich harmonisch in die ganze Geschichte ein. Das Projekt des Theaters in dem kleinen Ort ist ein gut gelungenes Gerüst, um dass sich viele kleine Geschichten aus Vergangenheit und Gegenwart ranken, die insgesamt eine sehr stimmige Geschichte ergeben. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten, und ich würde es als nette, leicht lesbare Lektüre empfehlen.


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